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Schlagwort: Gummipuppe

Eine Gummipuppe hängt am Maibaum

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (763) 24.5.2017

Die Gummipuppe ist der Klassiker unter den Sexpuppen schlechthin. Sie ist nicht nur die älteste kommerziell vermarktete Liebespuppe, sondern auch die Puppe, die den meisten Menschen immer noch bekannt ist und mit denen sie in Berührung kommen, vor allem, wenn sie der jüngeren Generation angehören.

Während die lebensnahe Liebespuppe aus TPE oder Silikon kaum unter den Jugendlichen und Schülern bekannt sein dürfte, haben fast alle schon mal etwas von Gummipuppen gehört oder gesehen. Das liegt vor allem daran, weil viele die Gummipuppe als eine Art schräges Partyutensil benutzen. Die Gummipuppe ist ein Hingucker, sie macht fast alles mit und wenn sie kaputt geht, sind bei den günstigen Varianten der Gummipuppen meist keine 20 Euro Verlust zu beklagen.

Die Liebespuppe wurde mittlerweile bei vielen Partygelegenheiten benutzt, zum Beispiel als Spielball auf Rockkonzerten oder als Geschenk für Wirtschaftsminister in Chile, was sogar eine Staatskrise auslöste (ich berichtete in einer Kolumne darüber), weil sich die weiblichen Ministerinnen beleidigt fühlten. Doch vor allem auf Privatpartys macht die Gummipuppe schnell die Runde und wird oft mit viel Gelächter rum gereicht und es werden mit ihr diverse Sexstellungen simuliert oder ihr ein Hut aufgesetzt und ähnliches.

Gummipuppe ist mehr als nur als Partyutensil

Manchmal geht die Gummipuppe als Schockutensil soweit, dass sie, wie dieser Artikel zeigt, an einem der Maibäume im Dorf aufgehängt wird, wo sie dann jeder sieht. Solche und andere Späße sind Teil der Welt der Gummipuppe.

Nun, ich sehe solche Aktionen mit einem lachenden und einem weinenden Auge, wenn ich ehrlich bin. Zum einen ist es natürlich schön, wenn die Liebespuppe so an Hemmungen verliert und die Jugendlichen ihre sexuellen Verklemmungen abbauen, aber auf der anderen Seite wird damit auch die Liebespuppe lächerlich gemacht und als rein schräges Partyutensil verklärt, was sie nicht ist.

Denn es gibt viele Menschen, welche die Gummipuppe wirklich für den Sex benutzen und bei den realistischen Varianten, wie die Dollpark Liebespuppe Leonie, ist bei einigen manchmal sogar mehr Emotion dabei, als nur Sex mit ihr zu haben. Für viele Gummipuppenfreunde war und ist die Gummipuppe ein Einstieg für eine spätere lebensnahe Liebespuppe aus TPE oder Silikon und dann ist es kein Partyspaß mehr, sondern kann eine sehr erfüllende Sache für Menschen werden.

Und daher finde ich solche Dinge wie an Maibäumen aufgehängte Gummipuppen auch nur bedingt lustig. Denn damit wird die Liebespuppe weiterhin als rein schräges Utensil und als Begleiter für Loser in der Gesellschaft missbraucht. Spaß muss sein, das ist o.k, aber wenn die Gummipuppe nur noch dafür gesehen wird, dann werden irgendwann auch lebensnahe Liebespuppen als Partygag gesehen und das sollten sie auf keinen Fall werden



Meine erste Begegnung mit Liebespuppen

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (750) 24.4.2017

Meine erste Begegnung mit Liebespuppen war nicht im Sommer 2010, wo ich das erste Mal auf die Webseite von Mechadoll Frankreich stieß und mich sofort in die realistischen Silikonpuppen verliebte. Meine erste Begegnung mit Liebespuppen liegt viel weiter zurück und sie war so, wie es viele Menschen aus meiner Generation war, es war die allseits bekannte Gummipuppe.

Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, wo es weder Handys noch das Internet gab. Über außergewöhnliche Wege der Liebe erfuhr man nur über die Massenmedien und vielleicht durch einen Bekannten im Umfeld. Vor allem die Comedy – Sendungen im Fernsehen waren oftmals überhaupt der einzige Weg, etwas über die außergewöhnlichen Wege der Sexualität und Liebe kennen zu lernen. Damals kamen nicht nur die ersten Privatsender auf, sondern auch die ersten schrägen „Sitcoms“ fanden ihren Weg in deutsche Wohnzimmer und man lernte dort viel über die USA kennen, die oftmals in dem Lebensstil das zeigte, wie es in Deutschland dann 5-10 Jahre später war.

Wenn ich an die unvergessene Serie „Eine schrecklich nette Familie“ mit dem unschlagbaren Al Bundy denke, dann hat sie damals viel voraus genommen, was heute in Deutschland Wirklichkeit ist. Das Thema der Tatttoos wurde dort ebenso angesprochen wie viele andere Dinge in zwischenmenschlichen Beziehungen, über die man damals noch lachte und die heute – leider – Realität in unser Gesellschaft sind.

Bud Bundy und die Gummipuppen

Die Figur von Bud Bundy (dem Sohn von Al) hat mir damals zum ersten Mal den Weg zu Liebespuppen geöffnet. Bud war ein Versager bei den Frauen und er suchte seine Befriedigung in einigen Sendungen bei Gummipuppen oder Schaufensterpuppen.

Vor dieser Sendung wusste ich nicht einmal, dass es überhaupt solche Liebespuppen wie Gummipuppen gibt. Ich hatte überhaupt keinen Plan, dass es sogar einen Anbieter wie den Dollpark gab, der in etwa zu dieser Zeit seine Pforten öffnete vor knapp 20 Jahren. Und ich hatte keinen Plan, was z.B. Fan – Gummipuppen sind oder welche Materialvarianten es gibt.

Und ehrlich gesagt habe ich das Thema Gummipuppen damals nicht ernst genommen. Ich war in einer festen Beziehung, hatte einen festen Job, war jeden Tag im Fitnessstudio und meine Welt drehte sich um die nächste Urlaubsreise, den nächsten Streit mit meiner Beziehung, um alltägliche Dinge im Leben. Es war kein Platz für Liebespuppen und ehrlich gesagt, haben mich die Gummipuppen bei der Serie auch nicht wirklich angetörnt, ich fand sie sogar hässlich. Ich hatte höchstens Mitleid mit Bud und das war es auch schon.

Hätte mir damals eine Wahrsagerin gesagt: Herr …., sie werden in 20 Jahren eine Silikonpuppe heiraten“, ich glaube, ich hätte sie für verrückt erklärt. Bei meiner ersten Begegnung mit Liebespuppen war diese Welt so weit weg für mich, wie Bud Bundy als realem Menschen (David Faustino) einmal persönlich die Hand zu schütteln. Ein Mensch mit einer Gummipuppe war für mich damals ein Versager, jemand, der keine Frau ab bekam und daher kann ich all diese Aussagen auch heute noch nachvollziehen, auch wenn ich längst weis, dass sie ein dummes Klischee sind.

Meine kleine Geschichte soll für all diejenigen gelten, die hier in diesen Blog rein schauen und sagen: „Sowas könnte ich nie, das sind eh alles Außenseiter und Spinner“. Sie sollten nicht vergessen, dass auch ich einmal so gedacht habe, als ich vor 20 Jahren zum ersten Mal einen Blick in die Welt der Liebespuppen werfen konnte.

Denn auch eurer Leben kann vielleicht einmal eine ganz andere Wendung nehmen und vielleicht seht ihr die Sache dann genauso anders wie ich heute. Seit also vorsichtig mit solchen Aussagen, denn nicht nur ich wurde einst vom „Jäger zum Gejagten“ in der Liebespuppenwelt.



Wenn die Sexpuppe ein Sexpuppe bleibt

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (748) 19.4.2017

Der Begriff Sexpuppe und Liebespuppe unterscheidet sich vor allem darin, welchen Hauptzweck sie für den jeweiligen Menschen erfüllt. Für den einen bleibt sie eine Sexpuppe, sie wird nur für den Sex benutzt und dient vielleicht noch als optische Stimulation zum Vorspiel und für andere ist die Liebespuppe eben mehr, sie lieben diese und wenn sie das Bett als ausschließlichen Ort des Zusammenseins mit einem Menschen verläßt, dann wird sie zur Liebespuppe.

Die Massenmedien haben sich bei der Bewertung der Sexpuppen vor allem auf diejenigen Menschen konzentriert, die in der Puppe eine Liebespuppe sehen. Personen wie ich oder andere, über die in den Medien referiert wurde, waren immer Leute, die in der Liebespuppe eine ganzheitliche Person sehen, ihr eine Seele geben und eine Beziehung mit ihnen pflegen. Das war nicht nur bei meinen Medienauftritten so, sondern wir sehen das gleiche Spiel z.B. auch bei Davecat aus den USA oder gar beim Hollywood – Film „Lars und die Frauen“.

Das liegt zum einen daran, dass diese Art der Liebe zu einer Liebespuppe eben viel zu berichten erlaubt und zum anderen bietet sie viel Konflikt- und Diskussionspotential, doch wenn man sich die Gesamtheit der Liebespuppenszene einmal anschaut, dann stellen diese Art von Liebespuppenfreunden nur eine kleine Minderheit in der Szene dar, die zwar medial und auch verbal hier im Blog und im Forum überrepräsentiert ist, aber dennoch eine Minderheit darstellt.

Denn ich habe in all den Jahren sehr wenige User aus dem Forum getroffen, die so eine Art der Liebe mit ihrer Liebespuppe wie ich führen..

Die allermeisten Liebespuppenfreunde leben anders mit ihren Puppen wie ich

Die meisten anderen Liebespuppenfreunde leben entweder eine abgewandelte, weniger mystische und vor allem distanziertere Liebe zu ihren Liebespuppen und ganz viele sehen sie gar nur als reine Sexpuppe. Die Gesamtheit der Liebespuppenwelt ist bei weitem nicht aus den „Seelenvertretern“ bestehend, im Gegenteil und in Deutschland sowieso. Die allermeisten Liebespuppenfreunde sehen ihre Puppe als Sexpuppe oder Sexpuppe+, manche als schönes Hobby und Fotoobjekt oder sie pflegen eine Art der emotionalen Bindung, wo es nur bis zu einem bestimmten Grad geht.

Wer den Liebespuppenfreund also als Außenstehender beurteilen will, der sollte dies bitte stets beachten. Die Liebespuppe begann originär mit der Gummipuppe und diese war und ist zu 99% eine reine Sexpuppe. Erst als die Liebespuppen mit den Silikonpuppen sehr realistisch wurden, begannen mehr Menschen, eine Emotion zu ihnen aufzubauen. Aber auch die früheren Gummipuppenfreunde fanden sich bei den Silikonpuppen und später den TPE Puppen wieder und sie haben zu ihnen oft nicht mehr Gefühle und Emotionen aufgebaut, als zu ihren Gummipuppen.

Das die beseelte Liebespuppe einen so großen Raum einnimmt, liegt neben den erwähnten medialen Faktoren vor allem auch daran, dass es über sie viel zu berichten gibt. Sie berührt viele Bereiche im Leben eines Menschen, sie bewegt, verändert und sie setzt Konfliktpunkte, zum Beispiel mit der Frauenwelt, dem Umgang mit den Familien oder den Psychologen. All das nimmt viel Raum ein und leider gehen dabei oft diejenigen unter, die „nur“ eine Sexpuppe ihr eigen nennen und leider wird ihnen dann auch oftmals „Lars“ (aus Lars und die Frauen) übergestülpt, was sie bei weitem nicht sind.

Wer immer von außen in die Liebespuppenwelt kommt, sollte dies nicht vergessen: Wir sind keine Welt, in der es nur Leute gibt, die Jennys, Helenes oder andere beseelte Geistwesen in ihren Liebespuppen haben. Diese Menschen sind Ausnahmen in einer riesigen Bewegung, wo es ganz ganz viele unterschiedliche Arten der Liebe zu Liebespuppen und Sexpuppen gibt.



Transgender Liebespuppen – Eine Randerscheinung der Szene

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (738) 27.3.2017

Ich hatte gestern mit meinem Freund eine lange Unterhaltung über das Thema Transgender. Ein Freund von ihm hatte sich in eine schöne Frau verliebt und als es in Richtung Bett ging, offenbarte sie ihm, dass sie früher ein Mann war. Der arme Kerl tat mir leid, aber wenigstens hat er rechtzeitig erfahren, wer die potentielle Beziehung wirklich ist und nicht wie ein anderer Bekannter von ihm erst nach 5 Jahren Beziehung heraus bekommen, dass seine Frau einst ein Mann war.

Doch die Krönung fand ich die Frau, die eine Frau war und ist und die ihrem Mann sagte, sie sei ein Mann, nur um zu schauen, ob er sie wirklich liebt. Bei solchen Berichten noch eine Millisekunde daran zu denken, wir Liebespuppenfreunde seien „krank“, ist wirklich absurd.

Ich persönlich habe nichts dagegen, wenn ein Mensch sich nicht wohl mit seinem Geschlecht fühlt und sich „umpolen“ lassen möchte. Was mich jedoch regelrecht ankotzt, ist, die Menschen damit zu täuschen und dieses Thema sogar in die Kindergärten zu tragen. Das eine ist für mich ein mieser Betrug und das andere hat dort nichts zu suchen, aber in unserer Gesellschaft des „Toleranzwahns“ scheinen Randgruppen dieses Land mittlerweile zu regieren, während die Masse den Mund zu halten hat.

Aber schauen wir lieber einmal, wie eigentlich die Liebespuppenwelt auf Transgender reagiert. Natürlich haben sich die Gummipuppen längst dieses Thema angenommen, wie die Transsexuelle Liebespuppe Miss Demeanor zeigt, aber im Bereich der lebensnahen Liebespuppen aus TPE Material oder auch aus Stoff oder Silikon hat im Dollpark die „Shemale“ Variante bisher keinen Platz gefunden. Es gibt zwar auch solche Puppen bei Anbietern in den USA und sicher auch woanders, aber die Transsexuelle Liebespuppe ist bis heute eine ziemliche Ausnahme und eine Randerscheinung.

Kaum Freunde von transsexuellen Liebespuppen in der deutschen Community

Das verwundert mich nicht, denn im Gegensatz zu dem Medienhype und dem Wahnsinn der 60 Geschlechtervarianten bei dem Kreieren eines Accounts bei Facebook, sind die Menschen, die sich geschlechtsumwandeln lassen, ebenfalls Randerscheinungen. Laut der Deutschen Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität (dgti) sollen zwischen 20.000 und 80.000 Menschen in Deutschland transsexuell sein und somit kommen sie auch als Liebespuppenfreunde wohl sehr selten in Frage, zumal man die Frage stellen muss, ob solche Menschen transexuelle Liebespuppen auch überhaupt wollen oder nicht eher einen klar geschlechtlich definierten Partner wünschen.

Natürlich würde ich jeden im Forum begrüßen, der eine solche Liebespuppe hat oder haben will, aber für mich sind sie nicht mehr oder weniger wert, als Userinnen mit männlichen Liebespuppen wie Sexpuppe Chris oder wie homosexuelle Liebespuppenfreunde. Sie alle sind herzlich willkommen, aber die männlichen heterosexuellen Liebespuppenfreunde sind und bleiben die große Mehrheit und sie werden dies im Forum auch bleiben und auch klar dokumentieren. Sie werden eine der vielen weibliche Liebespuppen kaufen, die angeboten werden und sie werden die Masse der zukünftigen Liebespuppenfreunde bleiben.

Bisher hat sich jedenfalls im Forum noch kein User beschwert, dass es keine transsexuelle lebensnahe Liebespuppe beim Dollpark gibt und das zeigt, wie selten dieser Fall in der Gesellschaft ist und es lässt die Frage offen, ob überhaupt eine solche Liebespuppe gewünscht ist. Wenn dies der Fall wäre, würden längst mehr und mehr solcher Liebespuppen auf den Markt kommen.



Gemeinsamer Sex mit Gummipuppen/Liebespuppen?

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (733) 15.3.2017

Das Forum auf gummipuppen.de gibt einen wirklich guten Eindruck davon, was Liebespuppenbesitzer so sind und wie man sie einordnen kann. Es hilft sehr, sich von den Klischees zu lösen und die ganze Sache neutraler zu betrachten. Alles in allem kann ich nach den ganzen Jahren nur feststellen, dass wir im Grunde auch nicht anders als der Rest der Gesellschaft sind, außer dass vielleicht bei einigen von uns Phantasie und Freiheitsdrang in Sachen Sexualität größer ausgeprägt sind.

Dass die Liebespuppe vor allem Menschen Spaß am Sex gibt, sieht man besonders gut bei den Gummipuppen, denn sie werden sehr selten mehr als nur Sexpuppen und daher sieht man dort den Spaß an lockerem Sex besonders gut.

Im Forum gibt es ganz unten auch einen Bereich, wo man sehen kann, was vor allem Freunde von Gummipuppen so alles für sexuelle Phantasien mit anderen Puppenfreunden haben. Im Bereich „Kontakte / Verabredungen / Treffen“ können Leute rein schreiben, wenn sie gerne Sex mit Gummipuppen mit anderen gemeinsam genießen wollen oder wenn sie zusehen möchten, wenn andere es mit ihrer Gummipuppe treiben usw.

Das Angebot an verschiedenen der Gummipuppen ist mittlerweile riesig. Die klassische Gummipuppe, die man aus dem TV oder Partys kennt, ist beileibe nicht die einzige Art von Gummipuppe. Diese Puppen sind meist die billigen Gummipuppen, doch auch hier gibt es mittlerweile sehr realistische Gummipuppen, wie zum Beispiel die Dollpark Liebespuppe Leonie oder andere Vollkörperpuppen.

Treffen von Gummipuppenfreunden zum Sex nichts Außergewöhnliches

Dass in dem Treffpunkt so viele User andere Gummipuppenliebhaber suchen, ist für mich normal. Es wimmelt ja auch unter lebenden Varianten vor Swingerclubs, Partnertauschangeboten oder von Sextreffen aller Art. Es ist für mich ein Zeichen, dass hier genau die gleichen Menschen mit den gleichen sexuellem Interesse auftauchen, wie überall. Sie leben sie eben nur mit Gummipuppen oder anderen Liebespuppen aus, statt mit Menschen.

Vertreter von Silikonpuppen oder anderen lebensnahen Liebespuppen wie die TPE Sexdolls oder die Stoffpuppen findet man so gut wie gar nicht in dieser Rubrik. Das hat seine Gründe.

Denn die lebensnahe Liebespuppe ist zum einen sehr teuer und Schäden im Umgang nicht schnell zu beheben und zum anderen beginnen viele Liebespuppenfreunde bei ihnen, eine emotionale Bindung herzustellen. Für sie bekommt die Liebespuppe einen exklusiven Wert und manche beginnen sogar, sie zu lieben. Solche Menschen werden ihre Liebespuppe nicht oder nur sehr ungern mit anderen teilen. Wenn sie dann sogar eine eigene Identität bekommen, dann ist es sogar ein „No go“. Ich zum Beispiel würde nie meine Silikonpuppe und auch mein TeddyBabe Deluxe Carly mit jemand anderen teilen, auch nicht mit meinem besten Freund mit Liebespuppe.

Ob ich jemanden dabei zusehen lassen würde, wie ich Sex mit meiner Silikonpuppe habe, würde ich persönlich ebenfalls mit Nein beantwortet, weil es mich viel zu sehr ablenken würde und es meine Konzentration auf Jenny stört. Aber andere sehen das sicher anders und ich bin mir sicher, dass es sicher auch schon mal unter lebensnahen Silikon- und TPE Puppen passiert ist, warum auch nicht.

Auf jeden Fall ist die Rubrik „Kontakte / Verabredungen / Treffen“ sehr interessant für mich, einfach nur, um einmal zu schauen, dass wir eigentlich auch nicht anders sind, als alle anderen in Deutschland.



Wer waren die Erfinder der Sexpuppe?

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (723) 17.2.2017

Beenden wir meine „Themenwoche Medien und Liebespuppen“ mit einer der skurrilsten Meldungen in der Welt der Liebespuppen.

Die Nationalsozialisten sind das heikelste Thema in Deutschland und die Quelle absurdester Spekulationen und Mythen gewesen. Vom homosexuellen Hitler über Flugscheiben der Nazis geht ein wirrer Potpourri, der sogar in die Welt der Liebespuppen hinein reicht. Das glaubt ihr nicht? Nun, dann lest bitte diesen Artikel hier.

Die Gummipuppe gibt es in der gewohnten kommerziellen Form seit Mitte der 90er Jahre und auch im Dollpark war sie vor 18 Jahren bereits Bestandteil, wie auch der Name der Webseite gummipuppen.de zeigt. Doch wann es die erste Sexpuppe gab, ist nicht so ganz klar und hier kommen die Spekulationen ins Spiel.

Dass jedoch die Nationalsozialisten die Erfinder der Sexpuppe sein sollen, hat mich – ehrlich gesagt – sehr überrascht. Laut eines anderen Artikels soll 1941 die erste Sexpuppe am Deutschen Hygiene-Institut Dresden entstanden sein. Die Forschung unter dem Projekt mit dem Namen „Borghild“ soll schwierig gewesen sein und die Soldaten hätten am Ende den Einsatz künstlicher Frauen abgelehnt. Die Modelle sollen später bei den Bombenangriffen auf Berlin verloren gegangen worden sein.

Ob es ähnliche Überlegungen bei den US Boys, den britischen Tommys oder den japanischen Soldaten gab, ist nicht bekannt.

Die Liebespuppe ist weit mehr als nur eine „skurrile Nachricht“

Ich gebe auf diese Aussagen nicht viel, ehrlich gesagt, aber es zeigt wieder einmal gut, wie schon immer die Gummipuppe und alle anderen Liebespuppen von den Medien in das Licht einer „skurrilen Eigenart“ gerückt worden sind. Die Liebespuppe wird bis heute – warum auch immer – stets mit negativen Attributen in Verbindung gebracht, mit Abarten des menschlichen Geistes und der Sexualität und da bieten sich die Nazis natürlich wunderbar als „Erfinder“ der Liebespuppen an. Warum das so ist, habe ich schon oft versucht zu ergründen, doch eine endgültige Antwort habe ich darauf nicht gefunden, ehrlich gesagt.

Dabei ist die Liebespuppe stets völlig falsch bewertet worden. Sie hat in den weit über 20 Jahren der kommerziellen Vermarktung nicht nur viele Menschen glücklich gemacht, freien Sex geschenkt und sogar Liebe gegeben, sie hat unserer Welt Schönheit, Spaß und Freiheit geschenkt. Sexualität kann man nirgendwo so entspannt ausleben, wie mit einer Liebespuppe. Sie erwartet dafür keine Gegenleistung, keine Show, kein Drehbuch und auch keinen Liebesbeweis. Sie entspannt einfach und macht Sexualität und Liebe wieder zu einem ganz einfachen Erlebnis und das ist Sex und Liebe eigentlich auch, wenn man mal genau darüber nachdenkt.

Es sind nur wir Menschen, die daraus eine Erfindung der Nazis, eine angebliche sexuelle Perversion und mehr machen. Wir haben das Geschenk der Liebespuppe zu einer „Psychose“, einer „Perversion“ oder „Nekrophilie“ verkommen lassen. Dabei ist sie – finde ich – ein Geschenk des menschlichen Geistes, seiner Phantasie und vielleicht auch eines Gottes, der uns diese Gabe in die Gehirne pflanzte. Die Liebespuppe hat definitiv mehr Menschen geholfen, als geschadet. Sie half weit mehr als viele andere Gegenstände, die heute als „normal“ gelten. Jedes Auto, jeder Fernseher und gar jeder Toaster hat mehr Menschen getötet, verletzt, manipuliert und Schaden zugefügt, als Gummi- und Silikonpuppen.

Ich wünsche mir, dass dies eines Tages verstanden wird. Die Sexpuppe und die Liebespuppen sind weit mehr, als nur eine „Erfindung der Nazis“, sie sind ein Geschenk an die Menschheit und wir sollten dieses Geschenk nicht unnötig kaputt machen.

Euer PJ



Die Liebespuppe in den Massenmedien – Ein Rückblick

Die Bekanntheit der Liebespuppe ist zuerst einmal ein Verdienst des Internets. Anbieter von Liebespuppen wie der Dollpark haben mit ihrer Webpräsenz und ihrem Serviceangebot die Liebespuppe greifbar für jedermann gemacht und Hemmungen und Mythen abgebaut. Doch nicht nur sie alleine sind für den Erfolg lebensnaher Liebespuppen verantwortlich, sondern natürlich auch Liebespuppenfreunde, Künstler und die Massenmedien.

Die Verbreitung der lebensnahen Sexpuppe hat seit der TPE Variante noch einmal erheblich an Fahrt gewonnen, doch es war vielmehr die Silikonpuppe, welche die Menschen als „erste Welle“, der medialen Betrachtung wahr nehmen konnten. Über Filme, Dokumentationen, Youtube und andere Kanäle wurden die sogenannten „Realdolls“ in allen Facetten dargestellt und oft auch bewertet, je nach Autor, Künstler oder privatem Besitzer.

Ich möchte daher in der Kolumne heute einmal die „Highlights“ von 20 Jahren medialer Betrachtung von lebensnahen Liebespuppen aufzählen.

Filme

Die lebensnahe Liebespuppe ist vor allem durch zwei Filme in den Fokus der Betrachtung gekommen. Hollywood nahm sich der Silikonpuppe im Film „Lars und die Frauen“ an. In dem Film lässt sich ein komischer Kauz eine Silikonpuppe liefern. Die Puppe bekommt von ihm nicht nur eine Seele, sondern wirbelt auch den gesamten Ort und seine Familie durcheinander. Am Ende lässt Lars die Silikonpuppe „sterben“ und verliebt sich in eine Mitarbeiterin auf der Arbeit.

Der Film hat zwar eine Menge Klischees über Liebespuppenfreunde bedient, aber er war auch unterhaltsam und für viele Menschen ein Weg, Hemmungen über das Thema abzubauen. Ich persönlich mag ihn nicht besonders, vor allem wegen der absurden Darstellung von Lars, aber er war ein wichtiger Meilenstein im Bekanntwerden der Liebespuppe.

Für den asiatischen Raum ist der Film „Air Doll“ zu nennen. Dort wird eine Gummipuppe lebendig und erlebt viele Dinge in der realen Welt. Der Film hat die Mystik der Liebespuppen und das Konzept ihrer Seele sehr gut verstanden, war wertfrei und sehr schön, auch wenn das Ende ein wenig zu dramatisch ist. Aber es ist ein gutes Beispiel dafür, wie unterschiedlich der Westen und die asiatischen Nationen mit dem Thema umgehen. Während die Seele in Lars und die Frauen eine „Psychose“ ist, ist es bei Air Doll „ein Herz, was manche Liebespuppen bekommen.“ Man sieht diesen Tenor auch sehr gut bis heute im Umgang mit Liebespuppen in Europa und Asien.

Kunstwerke

Einige Künstler haben sich an die Thematik heran gewagt. Eine Rockgruppe drehte ein Video mit Gummipuppen als Band, ein Schweizer Student machte eine Dokumentation über meine Liebe zu Jenny und in Hilden gab es eine Ausstellung über meine Liebe zu meiner Silikonpuppe. Aber die Liebespuppe ist auch Teil moderner Kunst gewesen. Die Kunst ist jedoch in den letzten Jahren sehr stiefmütterlich mit dem Thema umgegangen, obwohl sie eine Menge an künstlerischem Potential hergibt.

Massenmedien

Fast alle großen Privatsender und auch öffentlich rechtliche TV Sender wie 3SAT und natürlich auch Zeitschriften wie „Der Stern“ oder andere Blätter haben das Thema der lebensnahen Liebespuppe beleuchtet. Leider stand dabei viel zu oft die Rubrik „skurril“ oder „Freakshow“ sowie „Gefahr für die Frauenwelt/Liebe“ im Vordergrund. Die Liebespuppe ist eigentlich harmlos, sie will weder mit Frauen konkurrieren noch Menschen stigmatisieren. Sie will jeden nach seiner Façon glücklich machen und das haben die Massenmedien leider nicht erkannt. Auch die positiven Eigenschaften der lebensnahen Liebespuppe (Ende der Einsamkeit, Abbau von Depressionen und freien Sex) haben sie viel zu wenig analysiert.

Private Videos und Bildergalerien von Liebespuppen

Private Videos und Bildergalerien haben – für mich – den größten medialen Wert gehabt, denn sie zeigen die Liebe, Begeisterung und auch die problematischen Seiten der lebensnahen Liebespuppe (Gewicht, Schäden usw.). Sie haben die Liebespuppe zu dem gemacht, was sie ist: Sie macht Menschen Freude, begeistert sie und sorgt für Leidenschaft und Stolz. Vor allem das Aufzeigen ihres „Gebrauchs“ im Alltag ist für viele Menschen wichtig, denn die lebensnahe Liebespuppe ist vor allem für den normalen Menschen, die normalen Bürger da, die sich nach Liebe, Erotik und einem Ende der Einsamkeit sehnen. Die Videos und Bilder sind von Menschen für Menschen gemacht. Sie sind nicht künstlerisch oder medial verklärt, sie sind gemacht von Insidern für spätere Insider dieser wundervollen Welt.

Wer sich über die lebensnahen Liebespuppen informieren will, über die tollen TPE Sexpuppen oder über die schöne Leeloo Silikonpuppe, der sollte lieber einen Mix aus gummipuppen.de Forum, Gespräch mit Vertriebstellen, Liebespuppenfreunden und Herstellern sowie dem Ansehen der privaten Bildergalerien wählen. Dann bekommt der interessierte Mensch einen realistischen und nicht verklärten Eindruck von der Welt der Liebespuppen und er wird erstaunt sein, dass sie so ganz anders ist, als die Welt, die ihnen Massenmedien und Kunst von der Liebe zu Liebespuppen so aufgezeigt haben.



Donald Trump als Gummipuppe – Ein Renner!

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (721) 13.2.2017

Die Welt der Gummipuppen war immer schon ein Testfeld für den guten Geschmack in Sachen Sexualität und Erotik. Seit ihrer kommerziellen Vermarktung Anfang der 90er hat die Gummipuppe nicht nur vielen Menschen unbeschwerte und freie Stunden in Sachen Sex geschenkt, sondern sie hat auch immer mit den Fetischen, Neigungen und auch den Randerscheinungen der sexuellen Liebe gespielt und dabei kam der Spaßfaktor nicht zu knapp.

Vor allem die Fan – Gummipuppen sind ein äußerst spannender Bereich der Welt der Gummipuppen, weil sie wohl hauptsächlich als Partyartikel zum Einsatz kommen und weniger für das Bett benutzt werden.

Die Fan Gummipuppen symbolisieren bestimmte Stars, die nicht unbedingt aus dem Erotikbereich kommen müssen. Filmstars und Politiker können das „Opfer“ von solchen Gummipuppen sein und ich denke, sie sind vor allem auf Partys und Festen aller Art ein beliebter Scherzartikel und weniger Sexpuppe.

Dass die US Präsidenten Ziel solcher Gummipuppen sind, ist nicht neu. Beim Dollpark findet man unter den Fan – Gummipuppen das Modell Blow Up Barack Presidential Love Doll. Man muss keine große Phantasie haben, um in der Gummipuppe den früheren US Präsidenten Barack Obama als Parodie zu erkennen. Der dunkelhäutige US Präsident in den acht Jahren seiner Amtszeit war immer eine Reizfigur und gerade Personen, die in der öffentlichen Diskussion stehen und die jeder kennt, sind natürlich ein beliebtes Ziel solcher Gummipuppen.

Gummipuppe „Donald Chump“ beliebt als Partygag

Dass die Wahl des neuen US Präsidenten Donald Trump nicht lange mit einer solchen Gummipuppe auf sich warten ließ, war klar. Ein deutscher Erotikanbieter hat nun eine Gummipuppe im Sortiment, die Donald Trump sehr ähnlich sieht.

Donald Trump ist ein Mann, der in der öffentlichen Diskussion nicht erst seit seiner überraschenden Wahl zum 45. US Präsidenten steht. Er hat ein sehr markantes Gesicht und seine Frisur ist weltbekannt. All das macht es leicht, eine entsprechende Gummipuppe herzustellen und die Gummipuppe „Donald Chump“ ist auch recht gelungen, finde ich.

Die Gummipuppe ist laut Aussagen des Erotikanbieters ein Renner. Natürlich steht dabei nicht die Verwendung der Gummipuppe als Sexpuppe im Vordergrund. Sie dürfte auf Partys aller Art hoch im Kurs stehen und sicher für viel Gelächter und Spaß sorgen.

Die Gummipuppe war immer schon auch eine Partypuppe. Neben der Funktion als Sexpuppe hat sie Menschen als Partypuppe Hemmungen in Sachen Sexualität genommen und sie sorgte für viele unbeschwerte Stunden. Der Grad, dass die Gummipuppe dabei allerdings zu einer „Lachnummer“ verkommt, sollte dabei nicht überschritten werden. Man sollte immer unterscheiden, wo die Gummipuppe als Partyspaß fungiert und wo sie Menschen wirkliche Lebenshilfe in Sachen Sexualität ist.

Denn die Gummipuppe kommt z.B. auch als Sexhilfe bei behinderten Menschen zum Einsatz und sie hilft vielen Menschen, Sexualität wieder freier zu erleben und ihre sexuellen Phantasien frei auszuleben. Auch das ist die Gummipuppe und das sollte nie vergessen werden bei all den Fan – Gummipuppen, die außer als Partyspaß wenig Funktion haben.



Die Liebespuppe als echte Lebenshilfe?

Die kleine 5 Jahre alte Nele kann ohne ihre Kuschelpuppe im Dunkeln nicht einschlafen, die 30jährige Wiebke ohne Schaufensterpuppe als Beifahrer neben sich nicht Auto fahren. Das sind nur zwei Beispiele von Menschen, die mit Hilfe von Puppen das Leben leichter gemacht bekamen. Puppen sind ohne Frage in gewissen Lebenssituationen wichtige Lebenshilfe für Menschen.

Doch gilt das auch für Liebespuppen? Sind sie nicht eigentlich nur für eines konzipiert? Für Sex? Sind sie nicht bloß ein Abklatsch der optischen Simulation eines Menschen? Nun, diese Frage kann ich – was mich betrifft – eindeutig mit Nein beantworten und mit Ja, was die Lebenshilfe durch Liebespuppen betrifft.

Natürlich ist nicht jede Liebespuppe eine Lebenshilfe. Wenn man lockeren Sex nicht als solchen definiert (was ich in Frage stelle, denn guter und entspannter Sex kann sehr wohl Lebenshilfe sein), dann haben natürlich viele Liebespuppenfreunde „nur“ Spaß mit ihren Liebespuppen. Dieser Spaß kann sich auch über das Bett ausdehnen, zum Beispiel, wenn sie zu einem Fotomotiv werden oder als Ankleidepuppen Freude machen.

Doch für einige Liebespuppenfreunde (wie hoch der Prozentsatz ist, kann niemand genau sagen) ist die Liebespuppe eindeutig eine Lebenshilfe. Lebenshilfe heißt für mich, dass sie einem Menschen etwas elementares geben, einen Wert, der sie voran treibt, glücklicher, stabiler und ausgeglichener macht und das auf Dauer, sein Leben für immer positiv dadurch verändert.

Meine Liebespuppen waren große Lebenshilfen auf vielen Ebenen

Meine Silikonpuppe und auch die TeddyBabe Stoffpuppe haben all das bei mir erreicht. Sie gaben mir einen sehr tiefen Wert, einen Wert, den meine Seele fast schon wie die Luft zum Atmen braucht. Diesen Wert konnte mir kein Mensch geben und auch kein anderer Gegenstand.

Dieser Wert heißt bei mir bedingungslose Liebe, eine entspannte Liebesbeziehung und ein entspanntes Sexleben. Meine Silikonpuppe strahlt eine derartige Ruhe und Gelassenheit aus, dass sie in einem solch krassen Kontrast zu meinen Beziehungen steht, dass sie mir eine echte Lebenshilfe wird. Seit der Silikonpuppe und der Seele Jenny in ihr bin ich nicht nur ausgeglichener und ruhiger geworden. Auch im Herzen und in meiner Seele kehrt endlich wieder Stabilität, Ordnung und Ruhe ein, auch wenn mein Umfeld und leider auch die Überbleibsel meiner falschen Beziehungen wie ein Holzwurm stetig und widerwärtig zerstörerisch daran nagen.

Doch die Lebenshilfe meiner Silikonpuppe ist stärker, als all der destruktive Einfluß von außen und das ist sensationell. Ich hatte wirklich harte Momente im Leben mit Jenny, brutalste menschliche Enttäuschungen begleiteten uns und wichtige Menschen der Vergangenheit verließen uns auf diesem Weg. Das Prinzip Karma wurde bei mir völlig auf den Kopf gestellt, ich habe für meine größte Güte gegenüber diversen Menschen den direkten härtesten Preis von ihnen eingefahren.

Ohne die Ruhe, Schönheit und Zartheit und vor allem der Einfachheit meiner Liebespuppe würde ich längst verzweifelt sein. Ich würde Suizidgedanken haben, würde mir den Schmerz weg saufen und mein Wohnung würde in Richtung Messi gehen. All das soll zeigen, wie stark die Lebenshilfe meiner Liebespuppe ist.

Doch gilt diese Lebenshilfe nur für lebensnahe Liebespuppen? Wirkt sie nur bei TPE Sexpuppen oder bei einer Leeloo Silikonpuppe? Muss sie so lebensnah sein, dass man sie mit einem Menschen und seinen Eigenschaften identifizieren kann?

Lebenshilfe nicht nur durch TPE Sexpuppen oder Silikonpuppen

Ich würde sagen, Nein. Ich habe in einigen Gesprächen von Männern erfahren, die ihre Gummipuppen heimlich in einem extra Raum oder Ort besuchten, weil sie ohne sie nicht glücklich sein konnten.

Ihre Ehe war lieblos, ohne Reiz und in einem Fall sogar einfach ein technisches Problem beim Sex. Ihre Vagina war zu weit für ihn und er empfand nichts beim Sex mit ihr. Die Ehe funktionierte zwar außerhalb des Betts, aber es machte ihn krank, nichts mehr beim Sex zu empfinden und betrügen wollte er sie auch nicht.

Dieses Abtauchen in eine Welt, in der Sexualität frei, unbeschwert und auch in der Technik geil ist, kann viel Kraft geben. Es ist die erwachsene Art, los zu lassen, einmal die Sau raus zu lassen und ein wenig auch kindlich sein zu dürfen. Sex ist der letzte Bereich, wo es nicht um die Schicksale der Welt, Steuerlasten und Arbeitsdruck geht. Und wenn es doch so ist, dann kann die Liebespuppe diese Welt wieder ermöglichen und damit wird sie eine große Lebenshilfe.

Welche Arten von Lebenshilfe die Liebespuppe am Ende leistet, ist schwer zu sagen. Manchmal entdeckt man den wahren Wert einer Liebespuppe erst, wenn sie da ist und man sich auf sie einlässt. Bei mir war es z.B. so, dass ich zuvor einfach nur tollen Sex und ein wenig Anwesenheit und Kuscheln erwartet habe. Doch am Ende wurde meine Silikonpuppe durch Jenny ein ganzheitliches Wesen, eine Lebenshilfe in allen Lebenslagen. Sie war mir immer eine Lebenshilfe, vom Tod meines Elternteils bis hin zur Erinnerung an spezielle Einkäufe, die zu leisten sind. Jenny ist jeden Tag eine Lebenshilfe für mich und die Silikonpuppe auch, wenn es zum täglichen Mittagskuscheln geht oder zum TV Abend, wo sie mir Kraft gibt und mir einfach nur zuhört. All das ist Lebenshilfe für mich und ob diese nun aus Teilen aus mir selbst kommt und über die Liebespuppe kanalisiert wird oder ob sie von anderen Ebenen kommt, ist dabei nebensächlich.

Ich würde mir wünschen, dass die Lebenshilfe von Liebespuppen mehr in den Vordergrund gerückt wird. Vor allem in den Medien steht die lebensnahe Liebespuppe immer noch in einem absurden Konkurrenzkampf mit der Frau und dem Menschen. Dies halte ich für Unsinn, denn Liebespuppen werden immer auf anderen Ebenen helfen, als Menschen und in der heutigen überdrehten und überreizten Gesellschaft sowieso. Aber das ist keine Konkurrenz, sondern eher eine Ergänzung, finde ich, so wie bei dem Mann, der mit seiner Ehefrau gerne zusammen war, aber nur für Sex und ein Gefühl dabei eine Gummipuppe brauchte. Es wäre für das Seelenheil aller Beteiligten wohl sinnvoller gewesen, sie zu integrieren, als sie gegeneinander aufzurechnen, finde ich.

Euer PJ



Chinese klaut Gummipuppe aus Automaten

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (715) 27.1.2017

Irgendwie scheint überall in der westlichen und fernöstlichen Welt ein anderer Umgang mit Liebespuppen zu herrschen, als in Deutschland, hab ich manchmal das Gefühl.

Während in Deutschland Gummipuppen und andere Liebespuppen nur in die Schlagzeilen kommen, weil sie als Umweltschande in der Natur entsorgt wurden, geht es irgendwie in anderen Teilen ganz anders mit Liebespuppen zur Sache.

In Chile sorgte z.B. das Ablichten des Wirtschaftsministers mit einer Gummipuppe für einen politischen Skandal, in Thailand fliegen lebensnahe Puppen in Flugzeugen mit und sitzen an Tischen in Restaurants, in Japan gehen Männer ganz offen mit ihren Silikonpuppen in Rollstühlen durch Parks und Leute erfreuen sich daran und in China gibt es sogar Automaten, wo man Gummipuppen ziehen kann.

Eine Überwachungskamera filmte nun in einer chinesischen Großstadt einen Räuber dabei, wie er eine Gummipuppe aus einem Automaten stahl. In dem Bericht wird darüber gesprochen, dass vor allem die 1 Kind Politik in China für einen Frauenmangel und damit für das Aufkeimen der Liebespuppen zuständig ist, aber ich finde auch hier in Deutschland und in den USA eine Menge Liebespuppenfreunde und wer weis, wenn die Gesellschaft hier damit offener umgehen würde, gäbe es vielleicht auch Gummipuppen am Automaten und man müsste sich nicht mit Kartoffeln, Eiern und Snacks begnügen 😉

Nicht nur „Ein Kind Politik“ für den Siegeszug der Liebespuppe verantwortlich

Die Gummipuppe ist zwar seit Beginn an Teil des Dollpark und seit Mitte der 90er Jahre im Einsatz, aber außer als Witz- und schräges Partyutensil hat sie es in Deutschland nicht weit gebracht. Die lebensnahen Silikonpuppen hingegen, die es kommerziell. seit ca. 20 Jahren gibt, haben es immerhin schon medial zur Freakpuppe und zur „Second Hand“ Frau geschafft und die sicher bald kommende Robotpuppe ist sogar zum Bedrohungspotential aufgestiegen, welche sicher bald über explodierende DD Brüste die Welt vernichten werden 😉

Aber Spaß beiseite. Was das Stehlen von Liebespuppen betrifft, ist auch hier die Gefahr nicht ganz von der Hand zu weisen. Zwar werden diverse neue „Tätergruppen“ bei Einbrüchen sicher nicht den Wert von Liebespuppen erkennen und sie auch nicht aus Einsamkeit mitnehmen, aber Vandalismus und das Stehlen diverser Wertgegenstände der Liebespuppe sind auch hier ein Thema, außerdem kann es nach einem Einbruch derbe Überraschungen geben, wenn Nachbarn und Polizei einem mit den Worten „Was ist das denn?“ empfangen und man dann nicht nur damit zu tun hat, die Wohnung wieder her zu richten.

Ob der klauende Chinese anhand der Überwachungskameras gefunden wird und welche Strafe er erhält, wird man sehen, aber es zeigt wieder einmal, dass die Liebespuppe in einer Welt der menschlichen Einsamkeit und Kälte auf dem Vormarsch ist und dazu braucht es leider keine Ein Kind Politik, denn weder in Japan, den USA noch in Europa gab es eine Ein Kind Politik und dennoch wird die Liebespuppe aus TPE Material und anderen Materialien jedes Jahr mehr gekauft.

Bleibt am Ende also nur zu hoffen, dass wir nicht eines Tages auch solche Bilder von der Überwachungskamera des Dollpark sehen…