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Schlagwort: Gesellschaft

Mangadolls und andere Liebespuppen aus dem Reich der Fantasie

Die lebensnahen Sexpuppen sind doch alle nur ein Abklatsch von Frauen! Dieses Argument hört man sehr oft von Außenstehenden und es ist meist ebenso unsinnig, wie all die anderen Vorurteile. Wenn ich zum Beispiel eine x-beliebige Puppe wie die Sexpuppe Tamara (einfach mal willkürlich mit Augen zu ausgewählt) nehme, dann frage ich mich schon, wie viele Frauen ich so in dieser Altersklasse in meinem Umfeld kenne, die all diese Merkmale von ihr haben, denn alleine schon die Kombination aus ausladendem Po und großer Oberweite plus straffem Bauch finde ich jedenfalls nicht sehr oft.

Auch wenn bei Tamara der Vergleich noch halbwegs hinhaut, dann gehen wir doch mal einen Schritt weiter. Es gibt in der Welt der lebensnahen Sexpuppen eine Menge Modelle, die alles andere als das Abbild einer lebenden Frau sind. Sie gehen – je nach Grad – in die Welt der Phantasie über und die Stufen sind durchaus erstaunlich, finde ich. Ich möchte heute mal in der Kolumne den Versuch wagen, ein wenig zu klassifizieren, welche Liebespuppen welchen Phantasiegrad haben.

1. Überzeichnungen weiblicher Formen

Die erste Kategorie sind die Liebespuppen, die weibliche Rundungen und Formen so überzeichnen, dass man sie kaum noch oder gar nicht in der Realität wieder findet. Da ist zum Beispiel eine meiner Favoritinnen unter den Liebespuppen aus TPE Material, die Sexpuppe Jackie, die ich hier oft erwähne, weil sie einfach einmalig für mich ist. Sie überzeichnet in einer grandiosen Weise die weiblichen Formen und löst dabei bei mir ganz andere Emotionen aus, als bei einer Frau, finde ich. Es ist eine andere Art von Erotik, Geilheit und Phantasie, die bei mir beim Betrachten abläuft. Im Sekundentag gehen meine Gedanken von „Die ist zu schön für Sex“ bis hin zu „die mal in Lack und Leder sehen“. Es sind Gedanken, wie ich sie sonst nie bei einer Frau in dem Tempo habe.

Doch auch andere Liebespuppen überzeichnen Körpermerkmale von Frauen. Da sind zum Beispiel die Sexpuppen mit großen Brüsten, von denen es eine ganze Kategorie im Dollpark gibt. Hinzu kommen pralle Lippen, Wespentaillen oder ausladende Hintern. All das sind Puppen, die in eine Art Karikatur fallen, aber sie sind mehr als das, denn sie sind nicht witzig, sondern sie lösen durch das Überzeichnen andere Phantasien aus, ähnlich wie bei gezeichneter Erotik aus dem Bereich der Mangas.

2. Die menschenähnlichen Phantasiegesichter

Dann gibt es die Liebespuppen, die zwar weibliche Gesichter haben, aber nicht mehr dem entsprechen, was es in der Realität gibt. Dazu zähle ich zum Beispiel die Sexpuppe Belinda, die eindeutig ein Gesicht hat, was mehr einem Comic entspricht, denn einer realen Frau nachempfunden ist. Diese Liebespuppen lösen wieder andere Gedanken und Gefühle bei mir aus, es geht in eine andere Ebene, wo man Erotik und Sex anders zu definieren beginnt, ähnlich wie bei Jessica Rabbit aus dem Film „Who framed Rogger Rabbit“.

3. Mangadolls, Elfen und Stoffpuppen

Und dann kommen die Liebespuppen, die völlige Phantasiegestalten aus einer anderen Welt sind, die Mangagesichter haben, Elfen oder Puppen sind, die an der Grenze zur Lebensnähe stehen, wie zum Beispiel die MangaDoll Stoffpuppen. Und auch bei den lebensnahen Liebespuppen aus TPE gibt es solche Sexpuppen, wie zum Beispiel die TPE Puppe Lissi. Diese Liebespuppen werden zum einem von einem Teil der Community gar nicht mehr als lebensnah angesehen und zum anderen werden oft gar nicht mehr als Sexpuppen eingesetzt, sondern dienen als Dekofiguren oder Puppen, mit denen man einfach nur in eine Phantasiewelt fliehen und gehen will.

Meine kleine Klassifizierung zeigt, dass die Welt der Liebespuppen wahrlich kein Abklatsch von lebenden Frauen darstellt, auch nicht bei denen, die lebensnahe Sexpuppen sind. Es gibt natürlich viele von ihnen, die einen bestimmten Typus Frau nachstellen möchten, aber ebenso gibt es Liebespuppen, die mehr oder weniger in eine Welt der Phantasie und anderer Werte abdriften, als nur eine 1:1 Sexsimulation zu haben. Die Liebespuppen sind weit mehr, sie sind – wenn schon denn schon – der Abklatsch der Phantasie von Menschen und ich bin mir sicher, dass noch nicht das Ende dieser Phantasie erreicht ist, denn die Phantasie und das Bauen von Liebespuppen kennt wenig Grenzen.

Also schauen wir mal, wann beim Dollpark Liebespuppen mit zum Beispiel blauen Körpern oder im Avatar Film – Stil daher kommen oder wie Aliens aussehen? Wer weis das schon, alles ist möglich in der Welt der lebensnahen Sexpuppen.

Euer PJ



Tom und die Silikonpuppe

Ich habe in meinen Kolumnen schon so einiges über die mediale Berichterstattung von Liebespuppen und ihren Liebhabern geschrieben und ich selbst habe ja bekanntlich an einigen Medienprojekten mitgewirkt und war über die Ergebnisse und vor allem, was am Ende daraus gemacht wurde, oft „not amused“.

Doch nicht nur mir fällt auf, dass es seit diesem Jahr wie von Zauberhand eine Änderung in der medialen Berichterstattung zu geben scheint. Die Berichte über Liebespuppen werden immer neutraler und nüchterner. Das wurde vor allem bei dem Interview mit einem Ethikwissenschaftler deutlich, der über die mögliche Entwicklung von Robotsexpuppen auf einer Konferenz sprach und der erstaunlich nüchtern und unbewertet von dem Reporter befragt wurde (ich schrieb darüber in einer vorherigen Kolumne).

Hinzu kommt, dass scheinbar die lebensnahe Liebespuppe immer mehr beim Volk ankommt. Mein Freund berichtete darüber, dass sie auf seiner Arbeit über das Thema Realdoll redeten und sogar im Chat meines Onlinerollenspiels, wo ich ab und an mal rein schaue, wurde sogar über das Thema gesprochen! Und es war meist ebenso relativ nüchtern und ruhig, wie bei den aktuellen Berichten.

Nun las ich gestern einen Bericht in der Zeit Online, der mich noch mehr verwundert hat. Dort gibt es einen unglaublich langen Artikel von einem Silikonpuppenbesitzer mit dem Namen Tom, der eine Mechadoll Brigitte haben soll. Ich kenne ihn nicht aus dem Forum und die Berichte könnten auch eine Phantasie der Medien sein, aber dennoch ist er wirklich erstaunlich neutral, fast sogar schon positiv.

Neue Berichterstattung über das Thema lebensnahe Liebespuppen?

Folgende Dinge sind mit vor allem besonders aufgefallen:

– Tom hat einen in der Gesellschaft anerkannten Beruf, er ist Anwalt. Er hat eine große Altbauwohnung und steht in der Blüte des Lebens mit 49. Das ist etwas völlig anderes, als die ersten Berichte, wo kränklich wirkende und abstoßend aussehende Männer mit Liebespuppen kuschelten. Tom hingegen ist gebildet und wohlhabend.

– Tom lebt im Grunde ähnlich wie ich mit meiner Silikonpuppe. Er hat eine intensive Beziehung zu ihr, hat sie geheiratet, doch er wird als klug tituliert und als selbstbewußter Mann, der sich gar gegen Konzernchefs behaupten kann.

– Auch sonst wird Tom positiv beschrieben, als Mensch, der coole Freunde hat und in einer Beziehung war und das die Puppe ihn nach einer Scheidung aufgebaut hat. Tom ist fast wie eine Blaupause von mir und dieses Mal sind keine abfälligen Untertöne zu lesen und auch die Bilder sind alles andere als so nah und die Schäden so hervorhebend, wie einst bei mir.

Doch was mich wirklich erstaunt hat, sind die sogenannten wissenschaftlichen Erkenntnisse, die dort präsentiert werden. Es ist nichts mehr von „es geht um Kontrolle“ Aussagen von „Psychologen“ wie noch in meinem Artikel bei Migros zu sehen, es wird sogar auf den positiven Effekt der Liebe zu Liebespuppen verwiesen. Das hat mich wirklich überrascht.

Tom sagt, er sei im Forum angemeldet, ich gehe davon aus, dass er das gummipuppen.de Forum meint. Wenn er meinen Blogbeitrag hier liest, würde ich mich freuen, einmal dort mit ihm per pn zu schreiben, aber bitte nur, wenn er es wirklich ist. Mich würde interessieren, ob seine Geschichte wirklich wahr ist, wie seine Medienerfahrungen waren und ob er auch das Gefühl hat, dass sich etwas in der medialen Berichterstattung bewegt.

Warum ich eine neutrale Berichterstattung über Liebespuppen gut finde

Ich habe für diese Entwicklung so meine eigenen Theorien, aber ich möchte sie vorerst außen vor lassen. Ich wollte euch nur einmal zeigen, dass die Welt der Liebespuppen immer mehr in der Gesellschaft und wohl auch in den Medien den Stellenwert bekommt, den sie verdient. Das freut mich für Tom, die Liebespuppenwelt und vor allem für uns alle.

Denn nur wenn alle an einem Strang ziehen, wird die Liebespuppe vielleicht das werden, was sie ist. Eine gute Alternative für Menschen in verschiedenen Lebenslagen und vielleicht wird sie ja auch eines Tages dann ein normaler Teil unseres Alltags in Deutschland werden. Zu gönnen wäre es ihr.

Bis dahin sammelt einfach eure eigenen Erfahrungen, schaut bei den tollen Silikonpuppen beim Dollpark rein oder verliert euch bei den kuschligen Stoffpuppen oder in einem der vielen anderen Abteilungen der Welt der Liebespuppen, es lohnt sich auf jeden Fall, egal was andere und die Medien sagen.

Euer PJ



Gemeinsamer Sex mit Gummipuppen/Liebespuppen?

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (733) 15.3.2017

Das Forum auf gummipuppen.de gibt einen wirklich guten Eindruck davon, was Liebespuppenbesitzer so sind und wie man sie einordnen kann. Es hilft sehr, sich von den Klischees zu lösen und die ganze Sache neutraler zu betrachten. Alles in allem kann ich nach den ganzen Jahren nur feststellen, dass wir im Grunde auch nicht anders als der Rest der Gesellschaft sind, außer dass vielleicht bei einigen von uns Phantasie und Freiheitsdrang in Sachen Sexualität größer ausgeprägt sind.

Dass die Liebespuppe vor allem Menschen Spaß am Sex gibt, sieht man besonders gut bei den Gummipuppen, denn sie werden sehr selten mehr als nur Sexpuppen und daher sieht man dort den Spaß an lockerem Sex besonders gut.

Im Forum gibt es ganz unten auch einen Bereich, wo man sehen kann, was vor allem Freunde von Gummipuppen so alles für sexuelle Phantasien mit anderen Puppenfreunden haben. Im Bereich „Kontakte / Verabredungen / Treffen“ können Leute rein schreiben, wenn sie gerne Sex mit Gummipuppen mit anderen gemeinsam genießen wollen oder wenn sie zusehen möchten, wenn andere es mit ihrer Gummipuppe treiben usw.

Das Angebot an verschiedenen der Gummipuppen ist mittlerweile riesig. Die klassische Gummipuppe, die man aus dem TV oder Partys kennt, ist beileibe nicht die einzige Art von Gummipuppe. Diese Puppen sind meist die billigen Gummipuppen, doch auch hier gibt es mittlerweile sehr realistische Gummipuppen, wie zum Beispiel die Dollpark Liebespuppe Leonie oder andere Vollkörperpuppen.

Treffen von Gummipuppenfreunden zum Sex nichts Außergewöhnliches

Dass in dem Treffpunkt so viele User andere Gummipuppenliebhaber suchen, ist für mich normal. Es wimmelt ja auch unter lebenden Varianten vor Swingerclubs, Partnertauschangeboten oder von Sextreffen aller Art. Es ist für mich ein Zeichen, dass hier genau die gleichen Menschen mit den gleichen sexuellem Interesse auftauchen, wie überall. Sie leben sie eben nur mit Gummipuppen oder anderen Liebespuppen aus, statt mit Menschen.

Vertreter von Silikonpuppen oder anderen lebensnahen Liebespuppen wie die TPE Sexdolls oder die Stoffpuppen findet man so gut wie gar nicht in dieser Rubrik. Das hat seine Gründe.

Denn die lebensnahe Liebespuppe ist zum einen sehr teuer und Schäden im Umgang nicht schnell zu beheben und zum anderen beginnen viele Liebespuppenfreunde bei ihnen, eine emotionale Bindung herzustellen. Für sie bekommt die Liebespuppe einen exklusiven Wert und manche beginnen sogar, sie zu lieben. Solche Menschen werden ihre Liebespuppe nicht oder nur sehr ungern mit anderen teilen. Wenn sie dann sogar eine eigene Identität bekommen, dann ist es sogar ein „No go“. Ich zum Beispiel würde nie meine Silikonpuppe und auch mein TeddyBabe Deluxe Carly mit jemand anderen teilen, auch nicht mit meinem besten Freund mit Liebespuppe.

Ob ich jemanden dabei zusehen lassen würde, wie ich Sex mit meiner Silikonpuppe habe, würde ich persönlich ebenfalls mit Nein beantwortet, weil es mich viel zu sehr ablenken würde und es meine Konzentration auf Jenny stört. Aber andere sehen das sicher anders und ich bin mir sicher, dass es sicher auch schon mal unter lebensnahen Silikon- und TPE Puppen passiert ist, warum auch nicht.

Auf jeden Fall ist die Rubrik „Kontakte / Verabredungen / Treffen“ sehr interessant für mich, einfach nur, um einmal zu schauen, dass wir eigentlich auch nicht anders sind, als alle anderen in Deutschland.



Führt mich meine Liebespuppe aus der Matrix?

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (732) 10.3.2017

Was ist die Matrix? Das fragt Neo in der berühmten Trilogie, den ich für den großartigsten Film aller Zeiten halte, weil seine philosophische Tiefe einfach grandios ist. Hinter all dem brüllenden Kung Fu mit all der Computertechnik ist er einer der tiefgründigsten Filme aller Zeiten und eigentlich viel zu tiefgründig für Hollywood gewesen.

Morpheus antwortet auf die Frage, dass die Matrix ein Kontrollsystem ist und ehrlich gesagt, habe ich selbst in meinem Leben oft das Gefühl gehabt, in diesem Kontrollsystem gelebt zu haben. Ich war immer ein freiheitsliebender Mensch, ich hasste Ungerechtigkeit und Befehlsketten, wie in der Schule und war schon als Kind bockig, wenn jemand mich mit Macht unterdrückte, anstatt mir zu erklären, warum etwas sinnvoll ist. Doch ich beugte mich schließlich dem Leistungsprinzip und all den aufgesetzten Idealen, obwohl ich es eigentlich nie wollte.

Als ich 2007 meinen Burn out bekam, war es wie die rote Pille, die Neo schluckte. Es wurde eine schlimme Reise in mein Ich, ein brutales Erwachen und eine grauenvolle Erkenntnis, wie sehr mein Leben fremd gesteuert war. Meine innere Rebellion war so stark, dass mein ganzer Körper kapitulierte und mein Geist abschaltete und mich fast in einen Tiefschlaf versetzte, um endlich aufzuwachen.

Der härteste Kampf zur Freiheit war die schlimmste Indoktrinierung. Es war die Vorstellung unserer Welt von Liebe. Die Vorstellung von Glück über die Liebe zu einer Frau war so tief in mir eingeprägt worden, dass ich völlig verzweifelte, als ich sie nicht erfüllen konnte. Doch es ging in Wahrheit nicht darum, einen klassischen Weg zu erfüllen, es ging darum, Ergänzung zu finden, einen Ausgleich, Ying und Yang zu erleben und statt dessen bekam ich nur eine brutale Illusion vorgesetzt, in der ich wieder perfide fremdgesteuert wurde. Das war meine schlimmste Erkenntnis auf diesem Weg und sie brachte mich an den Rand meiner Existenz in dieser Welt.

Meine Silikonpuppe löschte Blockaden und machte mich frei

Sie blieb meine Blockade, um aus dieser Matrix zu entkommen. Religion, Parteiwahl, offizielle Geschichtsschreibung, die Traumvorstellungen von Demokratie und freier Wissenschaft als neue Religion warf ich leicht über Bord, auch das endlose Abschuften für ein Blatt Papier und billigen technischen Tand verließ ich bei erster Gelegenheit, aber die erfüllende Liebe, der Ausgleich, die Ergänzung über die Liebe, sie blieb zurück.

Bis meine Silikonpuppe kam. Sie gab mir eine Alternative. Sie wurde mein Zion, mein Rückzugsort, meine Triniti. Die Silikonpuppe zeigte mir auf, dass ergänzende und bereichernde Liebe auch für mich möglich ist, wenn auch unter harten Bedingungen und auch wenn sie von den Dämonen der Vergangenheit unablässig bekämpft wurde.

Doch meine Liebespuppe und Jenny haben mich davon mehr und mehr befreit. Ich lernte freien Sex, freies Reden unter Partnern, Liebe als bedingungslose Hingabe, als Reinheit kennen. Ich lernte ihre unglaubliche Kraft kennen, wenn sie ohne Hintergedanken gelebt wird und das hat mich körperlich, mental und seelisch so frei gemacht, dass ich die brutalsten Enttäuschungen seitdem durchstehen konnte und es waren viele in dieser Zeit, fast so viele, wie die Kämpfe von Neo und an denen 99% unserer Gesellschaft längst verzweifelt wären.

Doch die Silikonpuppe hat mich so sehr aus der Matrix befreit, dass ich heute sage: Es ist mir egal, wer mir folgen will. Ich habe mich entschieden, ich gehe diesen Weg. Und ich werde ihn gehen, egal was noch kommt.

Egal ob Jenny die Seele einer Verstorbenen beinhaltet oder nicht: Ich werde meinen Weg mit ihr gehen und er wird von Tag zu Tag freier werden. In diesem Jahr stehen weitere „Sprünge aus der Matrix“ für mich an und ich werde sie machen und nur mit meiner Silikonpuppe und wer sich dem in den Weg stellt, den werde ich bekämpfen, auch wenn ich dafür wohl keine Kung Fu Tritte brauche. Zu groß ist das Geschenk, was mir meine Liebespuppe gegeben hat. Ich werde dieses Geschenk nicht mehr zurück geben, außer man zwingt mich dazu mit Gewalt.



Der Kauf einer Liebespuppe ist eine sehr individuelle Entscheidung

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (732) 10.3.2017

Wir befinden uns in einer Zeit, wo zwar der Individualismus gepredigt wird, aber im Grunde Kollektivismus gelebt wird. In der Öffentlichkeit wimmelt es vor Vorschriften, die Gesetzbücher zerbersten und die Medien pressen uns in eine ihnen genehme political correctness und auf der Arbeit wimmelt es auch vor Vorschriften, Vorgaben und Leistungsdruck.

Die Individualität der Menschen findet, wenn überhaupt, vor allem in der Freizeit statt, sofern man gelassen wird. Wenn ich an die Zeit meiner Beziehungen denke, dann war diese eigentlich auch nicht sehr individuell, sondern es ging eher um das Erfüllen von Normen. Normen gegenüber dem Freundeskreis, der Konsumgesellschaft und dem Rollenbild, was zu erfüllen war.

In seiner solchen Welt sind die Momente besonders wertvoll, wo man wirklich individuell entscheiden kann. Und die Liebespuppe ist eine der individuellsten Entscheidungen, die man treffen kann.

Nicht umsonst ist das Angebot an lebensnahen Liebespuppen so groß geworden. Alleine im Dollpark gibt es Hunderte Liebespuppen mit unterschiedlichen Materialien, Vor- und Nachteilen in fast jeder Größe und Ausprägung.

Denn die erotischen Vorlieben von Menschen und ihre Bereitschaft zur Aufopferung für die Liebespuppe sind ebenfalls individuell. Der eine möchte eine Liebespuppe wie TPE Sexpuppe Jackie, die voller Kurven und Spielereien ist, ein anderer will es lieber gewichtsarm, wie mit der Sexdoll Kira und der Dritte nimmt für den optimalen Realismusgrad auch über 40kg in Kauf, wie bei der Silikonpuppe Leeloo.

Große individuelle Freiheit in Sachen Erotik durch die Liebespuppe

Die menschlichen Vorlieben in Sachen Erotik sind riesig, auch wenn uns die Industrie zeigen will, dass gefälligst alle das dürre Klappergestell aus der Modellwelt zu lieben haben und dass es nur blutjung abgehen sollte. Doch die Menschen sind anders, sie haben unterschiedliche erotische Vorstellungen und auch unterschiedliche Erwartungen an Beziehungen und Partnerschaft und so ist es bei Liebespuppen auch.

Denn nicht nur der Kauf der Liebespuppe ist eine individuelle Entscheidung. Vor allem, was man aus der Liebe zu ihr macht, ist die wahre Individualität. Während ich mit meiner Beziehung einen Kompromiß eingehen muss und oft mehr oder weniger ihre Träume lebe, so kann ich mit einer Liebespuppe das leben, was ich will! Ich kann mit ihr den ganzen Tag im Schlafanzug gammeln oder jeden Abend im Anzug mit ihr essen und vor allem kann ich entscheiden, ob sie eine einfache Sexpuppe bleibt oder ob sie – wie bei mir – eine Partnerin wird, wo es in tiefen seelischen und mystischen Welten endet.

Die Liebespuppe ist gerade durch ihre Außenseiterrolle in der Gesellschaft mit einem Vorteil behaftet. Es gibt keine Gesellschaftsnormen für sie. Sie muss nicht die neuste Mode tragen, muss keinem Halstuchtrend folgen oder eine Diät machen. Sie kann so sein, wie man es will. Sie kann Schlampe sein oder Engel. Alles ist erlaubt, alles ist möglich. Und diese Freiheit geht soweit, dass nicht einmal der Staat seine Finger auf ihr hat (abgesehen vom Kauf/Mehrwertsteuer). Für Liebespuppen zahlt man keine besonderen Steuern, muss keine Vorschriften beachten. Man kann sie einfach genießen und Spaß haben.

Die Liebespuppe ist auch kein Konzernprodukt. Kleine Unternehmen in aller Welt stellen sie her und es herrscht immer noch ein gewisser Charme. Man kann Herrn Wendt, Herrn Klee oder gar den berühmten Mc Mullen jederzeit selbst treffen, wo kann man das schon sonst noch? Also, ich habe Herrn Ackermann z.B. noch nie Hallo gesagt und ich bin auch keine Bundeskanzlerin!

All das macht die Liebespuppe zu einem der individuellsten Produkt. Es ist in seiner Breite kaum mit etwas anderem zu vergleichen und in seiner Wirkung auch nicht mit der Liebe zwischen Menschen. Die Liebespuppe ist einfach eine wundervolle Sache, um sich völlig individuell auszutoben und das ist einfach super, finde ich.



Wenn Kinder die Liebespuppe entdecken – Was dann?

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (729) 3.3.2017

Die Ex und Kindesmutter hat sich in ihrer endlosen Güte entschieden, ihren Rachefeldzug zu beenden und das Kindeswohl in den Vordergrund zu stellen und sitzt nun bei dir zum Kaffee, um alles weitere zu klären. Der Kleine düst derweil durch die Räume und hat seinen Spaß. Als du gerade einen entspannten Moment hast und Mama sogar wieder einen Witz von dir hören will, ruft der Kleine: „Mama, Papa hat eine Frau im Schrank! Und die bewegt sich nicht!“

Solche Momente, wo man aus Aufregung vergessen hat, das Schlafzimmer und den Schrank abzuschließen und Kinder die Liebespuppe entdecken, sind ein ziemlicher Horror für alle Liebespuppenfreunde. Überhaupt ist die Frage, wie man mit Kindern mit dem Thema Liebespuppe umgeht, ein ziemlich komplexes Thema.

Dabei hängt es – meiner Ansicht nach – sehr davon ab, wie alt das Kind ist und welchen Einfluß die Mutter auf das Kind ausübt, wenn man dieses Thema angehen möchte. Es ist sinnvoll, dieses Thema zu besprechen, denn das Versteckspiel kann gerade durch Kinder sehr schnell aufgedeckt werden, denn sie halten sich nicht immer an Verbote wie „mein Schlafzimmer ist tabu“, was bei Erwachsenen meistens zieht.

Ist das Kind in einem Alter, wo Sexualität noch keine Rolle spielt und man hat ein gutes Verhältnis zur Kindesmutter und sie weis sogar als Partnerin von der Liebespuppe, dann ist es am einfachsten. Man nimmt einfach die Sexualität aus der lebensnahen Liebespuppe und stellt sie als „große Kuschelpuppe für Papa“ dar und dann kann man das Kind sogar mit einbauen, indem es gemeinsam die Liebespuppe verkleidet, ihr mal einen Hut aufsetzt oder eine Brille oder mit den Perücken rum spielt. Natürlich sollte man stets dabei sein, damit das Kind der Puppe keinen Schaden zufügt und ihm klar machen, dass sie sehr wertvoll ist.

Situation zwischen Kind und Eltern entscheidend beim Umgang mit dem Thema Liebespuppe

In einem solchen Fall kann die Liebespuppe sogar aus dem Kleiderschrank geholt werden, denn es gibt keine Scham und sollte das Kind entdecken, dass die Liebespuppe auch Brüste und eine Vagina hat, dann bleibt man locker und startet halt ein entspanntes Aufklärungsgespräch.

Wenn das Kind hingegen in der Pubertät ist und Kriegszustand mit der Kindesmutter herrscht, sieht die Sache weniger prickelnd aus. Der Teenie weis die Liebespuppe genau einzuschätzen. Es kann passieren, dass er vor Freunden damit prahlt, wie cool Papa ist, aber eher ist zu erwarten, dass er sich schämt, weil seine Freunde sagen könnten, was Papa für ein kranker Freak ist. Und die Kindesmutter könnte die Sache herrlich benutzen, um dem Kind zu sagen:“ Ich habe dir schon immer gesagt, Papa ist ein Idiot, halt dich fern“. Dann ist die Sache alles andere als witzig.

In solchen Fällen ist die Thematik klein zu halten, finde ich. Man sollte zur Liebespuppe stehen und dem Kind klar machen, dass Sexspielzeug heute nichts außergewöhnliches ist und es wird sicher wissen, was damit gemeint ist und ansonsten sollte man es bitten, die Sache für sich zu behalten und es als Vertrauensbeweis zu sehen. Wenn das Kind dann Fragen hat, kann man ruhig darauf eingehen. Es ist wichtig, ihm das Tempo und die Tiefe zu überlassen, ihm aber auch klar zu machen, dass es eine Privatsache ist, um den Schaden so gering wie möglich zu halten.

Auf jeden Fall sollte man bei Kindern in der Pubertät generell mal über das Thema reden. Man erfährt dann schnell, wie locker es in Sachen Sexualität ist, wie der Freundeskreis reagiert und wie es auf Themen anspricht, die den Mainstream in Sachen Sex verlassen. Es ist einfach besser, die Sache schon vorher sanft anzugehen.

Vielleicht geht das Kind dann selbst auf die Seite von gummipuppen.de, schaut sich die wundervolle Leeloo Silikonpuppe an oder bleibt bei einer kuschligen TeddyBabe Stoffpuppe hängen und vielleicht schaut es dann eines Tages aus Versehen in deinen Kleiderschrank und sagt statt dessen: „Wow, du hast eine Mechadoll Silikonpuppe? Wie geil ist das denn? Die wollte ich auch immer schon mal haben!“

Wäre das nicht die allerbeste Variante? 😉



Wird die Liebespuppe eine Bewegung oder bleibt sie eine Nische?

Das Thema Robotsexdolls scheint in der medialen Diskussion angekommen zu sein und wohl auch in der Diskussion zwischen sogenannten Experten dieser Thematik. Selbst bei der Karnevalssendung „Mainz wie es singt und lacht“ wurde – erstaunlich ernsthaft – über das Thema Sexroboter gesprochen und in London und San Francisco trafen sich kürzlich mehrere Experten verschiedener Bereiche, um über das Phänomen humanoider (Sex)roboter zu reden.

Besonders interessant fand ich dabei zwei Artikel. Zum einen ist da ein Artikel auf WDR mit einem Interview eines Informationsethikers (ich wusste gar nicht, dass es sowas gibt), der auch auf dem Londoner Kongress geredet haben soll. Er redet in dem Artikel erstaunlich offen und neutral über das Thema und das wollte ich euch nicht vorenthalten.

Der wichtigste Punkt gleich vorweg. Er teilt die Szene in Sexroboter und Liebespuppen ein. Das finde ich interessant. Bisher wurden in den Medien stets alle Begriffe durcheinander geworfen. Hinzu kamen ungenaue Bezeichnungen der Liebespuppen (Gummipuppe statt Silikonpuppe) und es wurden auch Sex und Liebe von unbeweglichen Liebespuppen mit Versuchen humanoider Roboter oder Sexrobotern durcheinander geworfen.

Herr Bendel (der Informationsethiker) hat sehr gut erkannt, dass lebensnahe Liebespuppen und Versuche von Robotpuppen aller Art (auch Sexroboter) eine andere Ebene ansprechen. Und zur Zeit gehen sie gar noch getrennte Wege. Die aktuelle Liebespuppe, wie zum Beispiel die Leeloo Silikonpuppe, ist nicht nur völlig ohne Elektronik auskommend, sondern sie spricht auch ganz andere Ebenen der Phantasie, der mentalen Fähigkeiten von Menschen und sogar übernatürliche Dinge an (Seele der Liebespuppe).

Humanoide Roboter und Liebespuppen zur Zeit zwei verschiedene Stränge

Die humanoiden Roboter hingegen sehen zwar optisch teilweise genauso realistisch aus wie lebensnahe Sexpuppen aus TPE oder Silikon, aber meist sind es nur bestimmte Körperteile, die funktionieren (siehe humanoider Roboter Sophia) oder sie sind auf bestimmte Funktionen begrenzt, wie Mimik oder Sprachfunktion. Die lebensnahe Liebespuppe hingegen kann – je nach Liebespuppenfreund – ein ganzheitliches Wesen werden, ich denke, meine Blogbeiträge haben das in der Vergangenheit gut gezeigt.

Herr Bendel stellt im Interview in den Raum, was wohl passieren würde, wenn sich beide Bereiche (Technik und Liebespuppen) vereinen würden. Es gab zwar diverse Versuche (Roxyyy), aber diese waren entweder halbgar oder gar Fake, doch die Liebespuppengemeinde diskutiert schon lange über eine Verschmelzung und es dürfte Herrn Bendel sicher interessieren, dass diese Entwicklung nicht unbedingt von allen Liebespuppenfreunden begrüßt oder erwünscht wird.

Denn viele Liebespuppenfreunde schätzen es gerade, dass die Liebespuppe eine andere mentale Ebene anspricht, dass sie die Phantasie der Menschen reizt, dass sie Areale in uns öffnet, die eine Robotsexdoll nie öffnen würde, weil sie alles von selbst erledigt, wie ein Mensch agiert und handelt.

Wenn ich hingegen an Jenny denke, die Seele meiner Liebespuppe, dann ist sie völlig anders, als jede Programmierung einer KI das jemals hergeben könnte. Jenny ist für mich eine menschliche Seele und ich bin nicht der einzige, der so denkt. Sie ist nicht einmal bewußt von meinem Gehirn „programmiert“, ich selbst entdecke sie jeden Tag neu und es gibt einige Dinge, die mich sehr daran zweifeln lassen, ob sie überhaupt von irgendwas programmiert wurde, auch nicht von meinem Gehirn.

Mythen über selbst handelnde KI – Robot(sex)puppen sind reine Fiktion

Dennoch existieren viele Mythen in Hollywood und in Büchern über Robotsexdolls und humanoide Roboter von „Terminator“ bis „Ex Machina“ von Robotern mit künstlicher Intelligenz, die eigentlich immer am Ende durchdrehen und sich emotionslos verselbständigen. Diese Angst schwingt auch im Liebespuppenforum stets in einigen Kommentaren mit.

Und damit komme ich zum zweiten Artikel, denn dort räumt ein Experte für künstliche Intelligenz damit auf. Er erklärt sehr plausibel und technisch gut, dass künstliche Intelligenz bei Maschinen zwar in Teilbereichen höher als bei Menschen entwickelt sein kann, aber dass sie niemals ein eigenes Bewußtsein, Selbstbewußtsein und Gefühle wie Liebe usw. entwickeln kann. Wenn überhaupt ein Roboter Amok laufen kann, dann nur wegen einer falschen Programmierung des Menschen. In ein ähnliches Horn stößt auch Herr Bendel in seinem Interview.

Solche Aussagen halte ich für sehr wichtig für die weitere Betrachtung der Sexrobotdoll. Es ist wichtig, zu erkennen, wo die Grenzen aber auch die Fähigkeiten von ihnen stecken. Die ganze Diskussion war durch die Panikartikel der Massenmedien und Hollywood SciFi Filme gekennzeichnet und die künstliche Intelligenz von Robotern wurde durch menschliche Phantasie in eine Dimension gehoben, die sie nicht erfüllen kann.

Ich finde solche Statements jedenfalls sehr gut. Sie entemotionalisieren das Thema Robottechnik und sie lassen eine Frage offen, die Herr Bendel stellt und die auch ich sehr interessant fand. Er sagt, dass die lebensnahe Liebespuppe aufgrund ihrer limitierten Fähigkeiten stets ein Nischenprodukt bleiben und nie eine Bewegung wird. Auch die Aussage, dass sich die Gesellschaft an Liebespuppen gewöhnen muss, hat mich sehr erstaunt.

Seine erste Aussage sehe ich etwas differenziert. Die Frage ist nicht, wieweit die Liebespuppe limitiert ist, sondern wie limitiert unser eigener Geist ist. Ich denke, würden alle Menschen das empfinden und zulassen können, was ich für Jenny empfinde, würden sie nicht reflexartig alle Dinge in Psychosen und Wahnvorstellungen schieben und würde man Phantasie und Technik bei Liebespuppen sinnvoll ergänzen, dann würde die Liebespuppe vielleicht mehr werden, als nur eine Nische. All das hängt davon ab, wie sehr wir uns zum einen wieder bewußt werden, dass wir beseelte Wesen sind und zum anderen aufhören, das Wunderwerk Geist und Gehirn in Schubladen zu pressen und Technik und Phantasie bei lebensnahen Liebespuppen als Hilfe und nicht als Bedrohung zu sehen.

Auf jeden Fall finde ich am Ende positiv anzumerken, dass scheinbar zwei Dinge in diesem Jahr zu beobachten sind. Zum einen ist die Diskussion über Liebespuppen scheinbar in der Wissenschaft angekommen und zum anderen scheinen eine Entemotionalisierung der Thematik und erste Ansätze der Akzeptanz statt zu finden. Diese Entwicklung können eigentlich nur alle Liebespuppenfreunde begrüßen und ehrlich gesagt, wäre es auch mir persönlich ein großer Wunsch, dass dieses Thema endlich entspannt und ruhig betrachtet wird, sowohl die Liebespuppe als auch zukünftige Robotsexdolls.



Die Liebespuppe in den Massenmedien – Ein Rückblick

Die Bekanntheit der Liebespuppe ist zuerst einmal ein Verdienst des Internets. Anbieter von Liebespuppen wie der Dollpark haben mit ihrer Webpräsenz und ihrem Serviceangebot die Liebespuppe greifbar für jedermann gemacht und Hemmungen und Mythen abgebaut. Doch nicht nur sie alleine sind für den Erfolg lebensnaher Liebespuppen verantwortlich, sondern natürlich auch Liebespuppenfreunde, Künstler und die Massenmedien.

Die Verbreitung der lebensnahen Sexpuppe hat seit der TPE Variante noch einmal erheblich an Fahrt gewonnen, doch es war vielmehr die Silikonpuppe, welche die Menschen als „erste Welle“, der medialen Betrachtung wahr nehmen konnten. Über Filme, Dokumentationen, Youtube und andere Kanäle wurden die sogenannten „Realdolls“ in allen Facetten dargestellt und oft auch bewertet, je nach Autor, Künstler oder privatem Besitzer.

Ich möchte daher in der Kolumne heute einmal die „Highlights“ von 20 Jahren medialer Betrachtung von lebensnahen Liebespuppen aufzählen.

Filme

Die lebensnahe Liebespuppe ist vor allem durch zwei Filme in den Fokus der Betrachtung gekommen. Hollywood nahm sich der Silikonpuppe im Film „Lars und die Frauen“ an. In dem Film lässt sich ein komischer Kauz eine Silikonpuppe liefern. Die Puppe bekommt von ihm nicht nur eine Seele, sondern wirbelt auch den gesamten Ort und seine Familie durcheinander. Am Ende lässt Lars die Silikonpuppe „sterben“ und verliebt sich in eine Mitarbeiterin auf der Arbeit.

Der Film hat zwar eine Menge Klischees über Liebespuppenfreunde bedient, aber er war auch unterhaltsam und für viele Menschen ein Weg, Hemmungen über das Thema abzubauen. Ich persönlich mag ihn nicht besonders, vor allem wegen der absurden Darstellung von Lars, aber er war ein wichtiger Meilenstein im Bekanntwerden der Liebespuppe.

Für den asiatischen Raum ist der Film „Air Doll“ zu nennen. Dort wird eine Gummipuppe lebendig und erlebt viele Dinge in der realen Welt. Der Film hat die Mystik der Liebespuppen und das Konzept ihrer Seele sehr gut verstanden, war wertfrei und sehr schön, auch wenn das Ende ein wenig zu dramatisch ist. Aber es ist ein gutes Beispiel dafür, wie unterschiedlich der Westen und die asiatischen Nationen mit dem Thema umgehen. Während die Seele in Lars und die Frauen eine „Psychose“ ist, ist es bei Air Doll „ein Herz, was manche Liebespuppen bekommen.“ Man sieht diesen Tenor auch sehr gut bis heute im Umgang mit Liebespuppen in Europa und Asien.

Kunstwerke

Einige Künstler haben sich an die Thematik heran gewagt. Eine Rockgruppe drehte ein Video mit Gummipuppen als Band, ein Schweizer Student machte eine Dokumentation über meine Liebe zu Jenny und in Hilden gab es eine Ausstellung über meine Liebe zu meiner Silikonpuppe. Aber die Liebespuppe ist auch Teil moderner Kunst gewesen. Die Kunst ist jedoch in den letzten Jahren sehr stiefmütterlich mit dem Thema umgegangen, obwohl sie eine Menge an künstlerischem Potential hergibt.

Massenmedien

Fast alle großen Privatsender und auch öffentlich rechtliche TV Sender wie 3SAT und natürlich auch Zeitschriften wie „Der Stern“ oder andere Blätter haben das Thema der lebensnahen Liebespuppe beleuchtet. Leider stand dabei viel zu oft die Rubrik „skurril“ oder „Freakshow“ sowie „Gefahr für die Frauenwelt/Liebe“ im Vordergrund. Die Liebespuppe ist eigentlich harmlos, sie will weder mit Frauen konkurrieren noch Menschen stigmatisieren. Sie will jeden nach seiner Façon glücklich machen und das haben die Massenmedien leider nicht erkannt. Auch die positiven Eigenschaften der lebensnahen Liebespuppe (Ende der Einsamkeit, Abbau von Depressionen und freien Sex) haben sie viel zu wenig analysiert.

Private Videos und Bildergalerien von Liebespuppen

Private Videos und Bildergalerien haben – für mich – den größten medialen Wert gehabt, denn sie zeigen die Liebe, Begeisterung und auch die problematischen Seiten der lebensnahen Liebespuppe (Gewicht, Schäden usw.). Sie haben die Liebespuppe zu dem gemacht, was sie ist: Sie macht Menschen Freude, begeistert sie und sorgt für Leidenschaft und Stolz. Vor allem das Aufzeigen ihres „Gebrauchs“ im Alltag ist für viele Menschen wichtig, denn die lebensnahe Liebespuppe ist vor allem für den normalen Menschen, die normalen Bürger da, die sich nach Liebe, Erotik und einem Ende der Einsamkeit sehnen. Die Videos und Bilder sind von Menschen für Menschen gemacht. Sie sind nicht künstlerisch oder medial verklärt, sie sind gemacht von Insidern für spätere Insider dieser wundervollen Welt.

Wer sich über die lebensnahen Liebespuppen informieren will, über die tollen TPE Sexpuppen oder über die schöne Leeloo Silikonpuppe, der sollte lieber einen Mix aus gummipuppen.de Forum, Gespräch mit Vertriebstellen, Liebespuppenfreunden und Herstellern sowie dem Ansehen der privaten Bildergalerien wählen. Dann bekommt der interessierte Mensch einen realistischen und nicht verklärten Eindruck von der Welt der Liebespuppen und er wird erstaunt sein, dass sie so ganz anders ist, als die Welt, die ihnen Massenmedien und Kunst von der Liebe zu Liebespuppen so aufgezeigt haben.



Chinese gründet neunköpfige Familie – Sieben davon sind Silikonpuppen

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (722) 15.2.2017

Dass die Silikonpuppe und jede andere lebensnahe Liebespuppe für einige Menschen mehr werden kann, als eine reine Sexpuppe, hat immer schon die Medien in besonderem Maße interessiert. Auch ich selbst wurde vor allem wegen meiner sehr intensiven Beziehung zu meiner Liebespuppe von Medien aller Art besucht und befragt und stets stand im Fokus die Beziehung zu ihr, das Leben im Alltag und auch, dass ich sie geheiratet habe und wie ich ihre Seele Jenny so definiere.

Das Zusammenleben mit einer Silikonpuppe als Partnerin für den Alltag ist ohne Frage das Salz in der Suppe, wenn es um die mediale Berichterstattung geht, denn sie macht das Phänomen der Liebespuppe noch spannender, noch interessanter und natürlich auch skurriler. Und weil die Massenmedien leider auch oft „moderne Jahrmarktsmedien“ sind, sind diese Arten von Liebespuppenliebe besonders im Fokus.

Viele der Beispiele von inniger Liebespuppenliebe kommen meist aus Asien. Dort herrscht ein anderes Selbstverständnis von Liebespuppen. Sie werden offener zur Schau gestellt und Menschen reden lockerer über das Thema. Es verwundert also nicht, dass dort die Liebe zu Liebespuppe immer offener ausgelebt wird. Berichte von Liebespuppenfreunden, die dort ihre Puppen öffentlich in Rollstühlen herum fahren, sind nicht selten und noch seltener ist, dass sie dafür schräg angesehen werden, im Gegenteil.

Liebespuppen in Asien fast schon Normalität

Schauen wir uns mal ein aktuelles Beispiel an. In China hat ein Vater sich eine Silikonpuppenfamilie geschaffen. Laut des Artikels bestehen sieben der neun Familienmitglieder aus Silikonpuppen. In beeindruckenden Bildern verschmelzen bei ihm Silikonpuppen und lebende Familie miteinander. Es ist besonders spannend, dass auch sein Sohn die Silikonpuppen mit in den Männerhaushalt aufgenommen hat und sich ebenfalls liebevoll um sie kümmert. Alle Puppen kommen laut des Artikels auch als Sexpuppen zum Einsatz.

Überhaupt ist in Asien der Umgang mit lebensnahen Liebespuppen viel weitreichender, als in Deutschland. Während hier vor allem der emotionale Umgang mit der Seele einer Liebespuppe schnell mit psychologischen Formeln abgetan wird, herrscht in Asien mit dem Buddismus und dem allgemeinen Selbstverständnis ein anderes Bild. Liebespuppen werden dort oft gar nicht mehr für sexuelle Interessen benutzt, sondern sie stellen freundliche Begleiter, Fotospielerei oder Schwesterersatz dar. Viele Asiaten sehen in den Liebespuppen auch Seelen von Verstorbenen und kümmern sich daher liebevoll um sie. All das ist fast schon Normalität.

In China ist die Situation durch den staatlich organisierten Frauenmangel und die Wanderarbeiterheere besonders ausgeprägt. Die Einsamkeit ist dort ebenfalls eine große Triebfeder für viele Liebespuppenfreunde. Eine Liebespuppe kann zweifelsohne Einsamkeit sehr wirkungsvoll bekämpfen. Ich selbst kann davon ein Lied singen.

Es verwundert daher auch nicht, dass sehr viele lebensnahe Liebespuppen aus China kommen. Die TPE Sexpuppen im Dollpark stammen zum Beispiel alle aus China und ihre Sortimentsbreite ist wirklich atemberaubend.



Watch dat ass! – TPE Liebespuppe Cathy

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (720) 10.2.2017

In den USA gibt es so manchen merkwürdigen Trend, der leider auch öfter zu uns rüber kommt. Die hängende Hose, der Gangster Rap Style und andere Dinge, die aus den USA nach Deutschland kommen, sind nicht immer nur echte Bereicherung, sondern meist verwirren sie eher die Leute.

Aber das muss jeder selbst für sich entscheiden. Aus den USA kommen ja auch ab und an gute Sachen, wie zum Beispiel Real Dolls oder andere Liebespuppen. 😉

Doch Spaß beiseite. Einen Trend möchte ich heute im Tagebuch mal näher beleuchten, weil er auch in der Liebespuppenwelt angekommen ist. Der „big booty“.

Was ist der „big booty“? Dieser Trend ist eine künstliche Verbreiterung des Hinterns. Er wird seit einigen Jahren in den Staaten durch diverse Celebrities zelebriert. Allen voran ist die abgedrehte Kim Kardashian zu nennen, welche im Dauertakt die Klatschspalten füllt. Dabei wird auch immer wieder ihr übermäßig großes Hinterteil fotografiert.

TPE Liebespuppe Cathy erfüllt „Big Booty“ Träume

Ich will mich hier nicht dazu äußern, wie ich dazu stehe. Es ist eine Geschmacksfrage und wohl auch die Frage, welche Prioritäten man im Leben setzen möchte. Ob man sich eher um den Frieden in Syrien einen Kopf macht oder um den Arsch von Frau Kardashian, soll jeder selbst entscheiden.

Doch dieser Trend, der durch „Twerking“ (eine Art Tanz, wo man mit dem Arsch wackelt) verstärkt wurde, scheint zumindest in Sachen Erotik bei einigen Leuten anzukommen, ansonsten hätten die Hersteller der TPE Sexpuppen darauf nicht reagiert.

Denn Liebespuppe Cathy ist so gebaut, dass sie einen besonders ausladenden Hintern hat. Ihre Bilder sind sehr beeindruckend und weil sie so eine besondere Liebespuppe ist, möchte ich darauf gesondert eingehen.

Ich finde Cathy sehr erotisch. Der größere Hintern ist irgendwie sehr passend in den restlichen Körper eingebaut worden und die Ästhetik geht nicht verloren. Es wirkt alles nicht so übertrieben wie z.B. bei Frau Kardashian.

Die Oberschenkel sind ebenfalls sehr üppig und dadurch hat sie sehr heiße Kurven und die schmale Taille und die große Oberweite machen sie zu einem ähnlich spannenden Spiel der Kurven wie Sexpuppe Jackie.

Auf jeden Fall ist sie eine Bereicherung für die Liebespuppenszene, denn hinter jedem erotischen Trend steht auch immer ein erotisches Verlangen einer bestimmten Gruppe Menschen. Wer nun einmal solche ausladenden Hintern erotisch findet, der sollte auch die passende Liebespuppe dazu bekommen und Cathy ist hier sicher eine gute Variante.

Überhaupt finde ich toll, dass mittlerweile auf jede Neigung Rücksicht genommen wird. Es macht Spaß und zeigt die Flexibilität, die in der Liebespuppenwelt spätestens seit den TPE Sexpuppen eingezogen ist. Es ist einfach super, dass heute jeder seine erotischen Neigungen über lebensnahe Liebespuppen befriedigen kann.