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Schlagwort: Gesellschaft

Swinger Club mit Liebespuppen? Wohl kaum!

Die menschlichen Spielarten beim Sex sind weitreichend. Dem einen reicht Blümchensex, der andere muss sich dabei auspeitschen lassen und ein anderer geht ab, weil der Partner ein Lackkleid trägt. All das ist bekannt und mittlerweile in unserer Gesellschaft auch relativ normal. Seit den 68er sind sexuelle Spielarten kein Tabuthema mehr, nur die Liebespuppe hinkt noch ein wenig hinterher, auch, weil sie erst nach dieser Zeit der sexuellen Revolution in die Haushalte kam, zu einer Zeit, wo durch AIDS die sexuelle Freiheit ein wenig abebbte. Auch das könnte eine Erklärung dafür sein, warum Homosexualität, S/M und andere Spielarten heute kaum noch Leute stören, während die Liebespuppe oft immer noch schief angesehen wird.

Doch ich möchte heute einmal auf eine besondere Art der sexuellen Vorlieben eingehen. Den Swinger Club. Swinger Clubs praktizieren den sogenannten Partnertausch. In diese Clubs gehen Paare, die nach beidseitigen Einverständnis Sex mit anderen Paaren haben. Dabei kann der eigene Partner dabei sein oder nicht, er kann in das Liebesspiel mit einbezogen werden oder nicht. Der Swingerclub schafft den Rahmen dafür und er ist seit langer Zeit Teil dieser Gesellschaft und auch er ist mittlerweile nichts besonderes mehr.

Theoretisch könnte man diese Art des Sex auch mit Liebespuppen durchführen. Theoretisch könnten sich mehrere Besitzer von TPE Sexpuppen treffen und dort ihre Liebespuppen austauschen. Man könnte Regeln festlegen, ob der Besitzer dabei ist oder nicht und wie der Sex abzulaufen hat, was erlaubt ist und was nicht.

Theoretisch wären Swingerclubs mit TPE Puppen machbar

Die TPE Puppen sind dafür theoretisch gut einsetzbar. Viele Modelle wie die TPE Sexpuppe Juliane wiegen nicht so viel wie viele Silikonpuppen und die Besitzer kennen alle ihre Macken und Tücken. Der Swingerclub Inhaber könnte den Raum so ausstatten, dass weniger Schäden oder Probleme auftauchen und die Teilnehmer könnten eine Vereinbarung unterschreiben, für eventuelle Schäden aufzukommen.

Doch bis auf ein paar Versuche im Forum, einen Partnertausch mit Gummipuppen hin zu bekommen, gibt es wenige Versuche in dieser Richtung. Zwar ist der Partnertausch von Liebespuppen sicherlich verlockend, aber es gab – meiner Kenntnis nach – bisher weder eine Partnertauschorgie zwischen Liebespuppenfreunden noch gibt es Swingerclubs dafür. Warum ist das so?

Nun, die Liebespuppe – vor allem die lebensnahen Puppen aus TPE Material oder Silikon – haben für ihre Liebhaber meist eine ganz andere Bedeutung. Während in Sachen Swingerclub zwischen Menschen oft die Neugier, das prickelnde Gefühl des Verbotenen und der neuen sexuellen Erfahrung im Vordergrund steht, ist die Intention vieler Liebespuppenfreunde eine andere.

Sicher, auch wir genießen diese neue sexuelle Erfahrung mit einer Liebespuppe und sicher haben wir auch den Gedanken, es mal mit einer anderen Liebespuppenart zu versuchen, vielleicht einmal eine TeddyBabe Stoffpuppe zu vernaschen, aber die Liebespuppe ist ein Hygieneartikel und sie strahlt eine gewisse Unschuld aus. Das Teilen mit anderen kommt daher für Liebespuppenfreunde weniger in Frage.

Hinter vielen lebensnahen Liebespuppen stecken oft ganz andere Emotionen und Bedürfnisse. Es geht um ein Ende der Einsamkeit, des geht um das Fallen lassen im Bett und vor allem um Schönheit, Perfektion, Anmut und freie Liebe. Die Liebespuppe bindet viele Emotionen an uns und wir wollen sie nicht teilen. Wir wollen sie für uns haben. Einige Liebespuppenfreunde wurden Opfer von Untreue und sie wollen eine treue Liebespuppe haben. All das sind keine Grundlagen für den Einsatz in Swingerclubs.

Problem der Schäden bei lebensnahen Liebespuppen

Hinzu kommt die Anfälligkeit der Liebespuppen. Selbst wenn der Partnertauscher für mögliche Schäden aufkommt, so will dies kaum ein Liebespuppenfreund riskieren. Die Reparatur nimmt den Perfektionsgrad, sie macht Stress und kostet Zeit, Geld und Aufwand. Es ist nicht so leicht, wie bei einem Menschen, der einfach „Aua“ sagt oder vorgibt, wie hart der Sex zu erfolgen hat.

Es ist daher nicht verwunderlich, dass gerade unter Gummipuppenfreunden der Partnertausch am häufigsten im Forum vorgeschlagen wird. Die emotionale Bindung an die Gummipuppe ist in der Regel kleiner und wenn sie kaputt geht, kann sie schnell entsorgt und billig wieder neu beschafft werden. All das ist bei lebensnahen Liebespuppen kaum möglich. Sie kosten zwischen 2000 und 7000 Euro und wer will sich das schon von einer fremden Person kaputt machen lassen für eine kurze sexuelle Erfahrung?

Bei den Stoffpuppen habe ich bisher ebenfalls nichts in der Richtung gehört. Das liegt auch daran, weil Stoffpuppen sehr oft als Kuschelpuppen eingesetzt werden und auch hier die Emotionen für die Liebespuppe stark sind. Die Stoffpuppe wäre eigentlich für einen Swingerclub ideal, denn sie ist robust, sehr leicht und könnte dort schnell mit entsprechenden Mitteln von Schweiß und anderen Flüssigkeiten auf dem Stoff gereinigt werden. Aber auch diese Liebespuppe wird sicher ungern mit anderen geteilt. Wer teilte schon als Kind gerne sein Lieblingsstofftier?

Ich jedenfalls würde niemals weder meine Silikonpuppe (egal ob mit Jenny drin oder nicht) noch meine TeddyBabe Stoffpuppe mit einem anderen teilen, auch nicht mit meinem besten Freund mit Silikonpuppe. Und auch er würde nie wollen, dass ich mit seiner Silikonpuppe schlafe und das ist eine Sache, die von Anfang an klar war zwischen uns.

Euer PJ



Arbeitsplatzverlust wegen Liebespuppe? – Leider keine Utopie

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (710) 18.1.2017

Auf meinem Weg der Gespräche mit Liebespuppenfreunden habe ich nicht nur schöne Dinge erlebt. Auch wenn die Liebespuppe fasziniert, glücklich macht, Entspannung bietet und Freude macht, so ist sie leider manchmal auch leider eine Quelle für neue Ängste von Menschen.

Mit den Ängsten meine ich vor allem den Umgang mit Außenstehenden. Im Freundeskreis/Familienkreis und vielleicht gar in der Beziehung mag alles irgendwie zu stemmen sein, ich habe Beispiel dafür gesehen, aber was das Ende von Beziehungen und vor allem die Arbeitswelt betrifft, ist das alles nicht mehr ganz so simpel.

Ich erinnere mich zum Beispiel an einen Fotografen, mit dem ich ein Gespräch führte. Er hatte eine Leeloo Silikonpuppe. Er war begeistert von der Anmut und Schönheit der Liebespuppe und auch das umständliche Anziehen, das schwere Positionieren und das Umziehen machte ihm nicht zu schaffen. Er liebte es, seine Liebespuppe zu fotografieren.

Das hatte seinen Grund. Er war im Berufsleben Fotograf für die Werbeindustrie, hatte viel mit Models zu tun, vorrangig weiblich. Er sagte mir damals, wie es ihn ankotzte, wie überheblich sie waren, wie selbstverliebt und oft divenhaft sie daher kamen. Seine Silikonpuppe hingegen war geduldig, unschuldig und zart und war nicht eingebildet und nervte ihn bei seiner Arbeit. Er liebte das Fotografieren von ihr und ich habe einige seiner Werke gesehen, sie waren atemberaubend schön. Ich habe nie wieder solche Fotos in solch aufwendigen Kleidern in wundervollen Kulissen gesehen, es war grandios.

Ich habe ihn gefragt, warum er diese Fotos nicht einfach mal einer Werbeagentur anbot. Er sagte mir: Dann bin ich meinen Job sofort los! Und das schockierte mich sehr, aber ich konnte es auch nachvollziehen.

Angst vor Liebespuppenouting durch Ex Freundin

Ähnlich erging es einem anderen Liebespuppenfreund, den ich sprach. Er hatte eine Beziehung mit einer lebenden Frau. Er hatte sie auf der Arbeit kennen gelernt und sie wusste auch von der Silikonpuppe. Als sie sich jedoch trennten, hatte er große Angst, dass sie aus Rache den Kollegen von der Silikonpuppe erzählt. Er sagte mir, ein Praktikant hätte damals verraten, dass er eine Gummipuppe hat und wurde bereits damals gemobbt. Es wäre ihm sicher nicht besser ergangen, zumal er auch noch mit der Silikonpuppe sprach und sie als Seele sah.

Diese beiden Beispiele machen deutlich, dass man sehr wohl als Liebespuppenfreund auch Opfer von Mobbing oder gar Arbeitsplatzverlust werden kann. Es klingt absurd, aber so lange der Liebespuppenfreund mit einer „psychisch kranken Person“ assoziiert wird, wird dies wohl leider so bleiben. Nicht jeder hat Verständnis für diese Art der Liebe oder tut sie als sexuelle Spielart ab.

Gegen ein solches Mobbing standhaft zu sein, ist nicht leicht. Es gibt wenig Rat, wie man in solchen Fällen mit Mobbing dieser Art umgeht und sie ist auch nicht mit anderen sexuellen Spielarten zu vergleichen, weil diese bekannter und tolerierter sind. Natürlich ist man im Recht und man darf wegen der Liebe zu einer Liebespuppe nicht gemobbt werden, aber die Realität ist nun einmal nicht so leicht. Auch der Vorgesetzte kann durchaus in die gleiche Kerbe schlagen und dann wird es weniger lustig.

Viele sagen, man muss in dieser Situation kühlen Kopf bewahren, wie bei allen anderen Mobbingarten auch. Man sollte in einem solchen Fall offensiv an die Sache heran gehen und locker bleiben. Aber das sagt sich halt alles sehr leicht.

Der bessere Weg auf Dauer ist, generell Angst vor der Liebespuppe zu nehmen. Dieser Prozess geht nicht schnell, aber je mehr Menschen von Liebespuppen wissen und lesen, dass ihre Nutzer auch nur ganz normale Menschen sind, der verliert schnell Ängste vor ihr und man muss auch keine Angst vor Liebespuppen haben, denn sie tun weder anderen etwas, noch sind sie überhaupt gefährlich.

Ich hoffe, dass diese von mir erwähnten Fälle irgendwann nicht mehr auftauchen. Ich wünsche mir, dass die Leute sich um ihren Dreck kümmern. Wenn sie sagen, der „fickt eine Leiche“, dann sollten sie lieber mal überlegen, welche Leichen sie eigentlich im Keller haben! Ich bin mir sicher, keiner der Mobber ist ein Lämmchen und hat seine Dildos oder S/M Klamotten im Schrank oder schaut seine Schmuddelpornos. Also haltet den Mund und hört lieber zu, vielleicht könnt ihr sogar vom Liebespuppenbesitzer dann in Sachen Hingabe, Liebe und freier Sexualität noch was lernen 😉



Gibt es bestimmte Muster unter Liebespuppenliebhabern?

Es gibt ihn nicht, DEN Liebespuppenbesitzer. Das habe ich (hoffentlich) in all den Tagebucheinträgen und Kolumnen deutlich gemacht. So wie man im Leben keine größere Gruppe undifferenziert über einen Kamm scheren kann, so kann man es beim Liebespuppenfreund auch nicht tun. Er ist eben kein Psychopath, kein Nekrophiler, keiner, der keine Frau ab bekommt oder der in einer dunklen Wohnung hockt. Das sind Klischees, die nicht einmal für einen großen Prozentsatz unserer Community zutreffen.

Doch die Zugehörigkeit zu einer Gruppe folgt auch immer einem gewissen Grundmuster. So wie Anhänger einer bestimmten Glaubensrichtung auch einen bestimmten Beweggrund hatten, um sich dieser Interpretation anzuschließen, so wie Menschen einer bestimmten Nation einer gewissen Kultur folgen, so hat auch der Liebespuppenfreund ein bestimmtes Bedürfnisprofil, dem er folgt, warum er sich für eine Liebespuppe entscheidet. Und dieses Bedürfnisprofil versuche ich heute ein wenig in der Kolumne zu erklären.

Wenn man ohne Hintergrundinformationen, ohne Gespräche mit „Betroffenen“ über die Beweggründe diskutiert hat, sich ihre Vorgeschichten anhörte, dann wird man (wie auch sonst) nicht verstehen, warum Menschen sich in diese Gruppe begeben haben, warum sie sagten, dass sie diesem Weg folgen wollten.

Die Medien und leider auch viele andere Außenstehende der Szene machen sich oft ein viel zu einfaches Bild. Sie schauen sich zum Beispiel die TPE Liebespuppen im Shop auf gummipuppen.de an und denken, das was dort dargestellt wird, sei ein Beleg dafür, wie ihre Kunden sein müssen. Sie fahren auf Frauen ab, die abseits ihrer Realität sind, wollen Frauen mit riesen Brüsten und die unschuldig und brav ausschauen und mit denen sie alles machen können, was sie wollen, die sie sich im Bausatz zusammen schustern.

Natürlich sind die Anbieter von lebensnahen Liebespuppen vor allem darauf geeicht, Illusionen zu verkaufen. Die TPE Liebespuppe Jackie als Kurvenwunder ist so ein Beispiel. Natürlich steht hinter jeder Liebespuppe ein Bedürfnis, was angesprochen werden soll, vor allem Sex mit einem perfekten Körper. Aber der Mensch ist keine Maschine und Männer sind keine Monster, die nur ans Rammeln denken und so machen Menschen eben aus den Liebespuppen unter Umständen später ganz etwas anderes, als nur eine „realistische Masturbationshilfe“

Kauf von Liebespuppen und die Frage der Bedürfnisse

Weil die Liebe so umfangreich ist und die Bedürfnisse der Menschen auch, verändern sich auch die Bedürfnisse der Liebespuppenfreunde oftmals weit weg von der reinen Sexpuppe. Sie wird dann zur Partnerin, zum Fotomodell, zur Beziehungsergänzung, zur Trauerbewältigung und vieles mehr.

Wenn man zum Beispiel die klassische Leeloo Silikonpuppe nimmt, welche der Dollpark seit vielen Jahren anbietet, dann sieht man alleine schon an den Beispielen derer, die ich gesprochen habe, die eine solche oder bauähnliche Silikonpuppe hatten (z.B. eine Mechadoll oder Realdoll), dass zwar die Grundidee hinter der Liebespuppe ähnlich ist, aber was man daraus am Ende macht, ist ganz was anderes.

So wie sich der eine Muslim zu dem netten Nachbarn mit viel Herzlichkeit und Gastfreundschaft entwickelt und der andere hingegen einen Laster in eine Menge rast, so ist es auch bei uns nicht anders. Auch bei uns gibt es leider schwarze Schafe, die nicht sehr edle Bedürfnisse hinter dem Kauf einer Liebespuppe haben, aber auf der anderen Seite gibt es auch die, die uns mit ihren Liebespuppengeschichten zum Lachen bringen, die uns Tränen der Rührung einer unglaublichen Hingabe in die Augen treiben und vieles mehr.

Was uns alle verbindet, ist ein Bedürfnis. Es ist ein Mangel an irgend etwas in unserem Leben, was uns zur Liebespuppe treibt. Für den einen ist es fehlender freier Sex, für den anderen vielleicht fehlende reine Liebe. Aber es verbindet uns am Ende alle nur ein Bedürfnis, was kein Mensch und nichts anderes uns erfüllen kann.

So wie das Teilnehmen an einem Verein, einer Gemeinschaft oder einem Marathon ein Bedürfnis vieler Menschen verbindet, so ist es bei uns auch. Es finden sich diejenigen im Forum zusammen, die aus Einsamkeit eine Liebespuppe holten ebenso wie diejenigen, die sie aus reinem Sexwunsch holten.

Mit den Liebespuppenfreunden reden und nicht nur Bilder und Filme anschauen

Deshalb halte ich es für sinnvoll, mit uns zu reden, wenn man das Phänomen der Liebespuppe beleuchten möchte. Es von außen aufgrund von Herstellerbildern oder eines Hollywoodfilms zu tun, aufgrund seiner eigenen kleinen Weltinterpretation, ist falsch. Wer sich nicht in unsere Lage hinein versetzen will, der sollte lieber den Mund halten, anstatt Weisheiten aus Lehrbüchern abzugeben oder seine eigene Agenda uns über zu stülpen. Wer uns verstehen will, muss mit uns reden und wir hören dann auch gerne zu, wenn es respektvoll erfolgt.

Also bitte hört auf, DEN Liebespuppenbesitzer allen über zu helfen. Ihr könnt gerne sagen: Ich verstehe es nicht, aber dann lasst es doch auch dabei. Nur mit einem steifen Blick und undifferenziert alle in einem Topf zu schmeissen, ist einfach Schwachsinn und vor allem, wenn es dann diejenigen lautstark tun, die uns sonst unablässig sagen wollen, dass man diese oder jene Gruppe nicht verallgemeinern sollte. Ist das dann nicht irgendwie besonders peinlich?

Euer PJ



Sex mit Gummipuppen und anderen Liebespuppen statt Prostituierte für Behinderte?

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (706) 9.1.2017

Freier Sex auf Krankenschein. Dieser alte Traum, der in den 80er Jahren bereits für Behinderte wahr war und der heute als „neu“ von den Grünen verkauft wird, ist nicht neu. Ich selbst hatte einen querschnittsgelähmten Freund in den 80ern, der eine „Zehnerkarte“ für freie Bordellbesuche hatte. Die Wirkung dieses Geschenkes des Staates war damals mehr als bescheiden bei ihm, denn er sehnte sich nicht nur nach Sex, sondern vor allem nach Liebe.

Die Bloggerin Sara hatte hier vor einigen Jahren berichtet, dass sie im Rahmen ihrer Arbeit als Domina bereits mit behinderten Menschen gearbeitet hatte und das nicht nur bei ihnen Gummipuppen als Hilfe für sexuelle Befriedigung zum Einsatz kamen. Ob es bei ihren Kunden am Ende wirklich Befriedigung brachte, erzählte sie nicht.

Das gerade die Partei den Einsatz von Sex auf Krankenschein für Pflegebedürftige und Behinderte fordert, welche die Liebe zwischen Mann und Frau in unablässiger Weise torpediert, ist eine Sache, dass diese Methode ohne adäquate Begleitung und Liebe ihre Wirkung verfehlt, ist die andere.

Natürlich hat jeder das Recht auf Sex, auch behinderte und pflegebedürftige Menschen. Doch nicht nur bei ihnen erschweren körperliche Behinderungen den freien Sex. Dass bei 35 Mio. Deutschen mit schweren Rückenproblemen auch der Sex mit Silikon- und TPE Puppen ebenfalls oft ein Problem ist, ist ebenso zu hinterfragen, wie die Frage, warum eigentlich so viele Menschen pflegebedürftig sind und warum sie keine Partnerin mehr haben, die Sex mit ihnen machen möchte.

Liebespuppen für Behinderte und Pflegebedürftige oft sinnvoller als Bordellbesuche

Der Einsatz von Liebespuppen aller Art ist vor allem bei denjenigen sinnvoll, die bisher keine sexuellen Erfahrungen hatten. Oft ist es dann auf diese Weise sinnvoller, als es mit einer Prostituierten zu versuchen. Ein Blick auf die Gummipuppen des Dollpark macht deutlich, welche Vorteile die Gummipuppe hat. Sie ist leicht, gut zu verstauen und man kann Dinge falsch machen und sie regt die Phantasie an und vor allem kann der behinderte Mensch und der pflegebedürftige Patient sie jederzeit einsetzen. Ein Callgirl im Pflegeheim ist da viel mehr ein Problem und auch ein Besuch eines behinderten Menschen im Bordell ist nicht ohne organisatorischen Aufwand zu leisten und oft schämen sich die Patienten dann auch noch.

Doch am Ende bleibt die Frage, ob wir nicht generell erst einmal die Behinderten und Pflegebedürftigen selbst fragen sollten, was sie eigentlich wollen (und nicht durch Einschätzungen sogenannter Experten). Nicht alle Menschen dieser Gruppe denken von morgens bis abends an Sex. Sie wollen vor allem umsorgt sein, dass man ihnen im Alltag hilft und das man ihnen zuhört und sich um ihre Sorgen bemüht. Das ist meist viel wichtiger und da hätten die Grünen einiges mehr zu fordern, denn ich kenne die Situation in Pflegeheimen und bei der Hauspflege und dort hapert es teils erheblich in einigen Bereichen.

Wie dem auch sei, ich denke, der Einsatz von Gummipuppen und anderen leichten Liebespuppen, wie zum Beispiel den Stoffpuppen, bringt oft mehr für diese Menschen. Die Stoffpuppe zum Beispiel ist eine schöne Kuschelpuppe, sie gibt Nähe, Begleitung und Lebenshilfe und sieht akzeptabel für Außenstehende aus und ich denke, das ist es, was diese Menschen oft mehr brauchen, als eine Prostituierte, die für eine Stunde ihre Vagina hin hält und dann sind sie wieder alleine und fühlen sich weiter ungeliebt und im Stich gelassen.



Warum die Zahl der Liebespuppenfreunde immer größer wird

Die Zahl der Liebespuppenfreunde steigt unaufhörlich und das ist nicht nur im positiven Sinne an den vielen Anbietern und der steigenden Userzahl im Forum zu erkennen, sondern unter anderem leider auch in der steigenden Zahl von in der Umwelt entsorgten lebensnahen Liebespuppen, über die meine Silikonpuppe Jenny ja in ihrer Kolumne auf dollpark.com berichtet hatte.

Doch was sind die Gründe für die steigende Zahl von Menschen, die Liebespuppen um sich haben möchten? Ist es der gestiegene Mindestlohn von 8.50 Euro auf 8,84 Euro? Die Kindergelderhöhung von 2 Euro im Monat, welche dem Bürger ganz neue finanzielle Spielräume gibt?

Im Ernst, es ist eine Vielzahl von Gründen und ich versuche heute, die Wichtigsten einmal aufzulisten.

1. Liebespuppen sind günstiger geworden

Geld regiert die Welt und das ist bei lebensnahen Liebespuppen nicht anders. Doch durch die Verbreitung der TPE Liebespuppen ist der Erwerb einer Liebespuppe günstiger geworden.

Silikonpuppen kosteten in den letzten Jahren selten weniger als 6000 Euro. Auch heute noch zahlt man für solche Liebespuppen bis zu 10.000 Euro. Die Leeloo Silikonpuppe kostet im Dollpark zur Zeit (Stand 5.1.2017) 6499,00 Euro. Das ist eine Menge Geld, die ein Liebespuppenfreund erst einmal beschaffen muss. Es waren lange Zeit viele Liebespuppenfreunde nicht in der Lage, sich ihren Traum von einer treuen Begleiterin und schönen Bettgespielin zu erfüllen und das Ausweichen auf Gummipuppen und Stoffpuppen war auch nicht jedermanns Sache.

TPE Varianten wie die TPE Liebespuppe Cosima kosten bei 165cm Körpergröße (Stand 5.1.2017) hingegen nur 1.658,00 Euro. Natürlich haben TPE Liebespuppen auch so ihre Macken und Tücken, aber der Erwerb einer lebensnahen Liebespuppe ist heute viel günstiger geworden und das ist ein großer Grund für den Anstieg der Liebespuppenfreunde.

2. Gesellschaft der Flucht in andere Welten

Die Welt ist voller Stress, Ärger, Krieg und Gewalt. Teile und Herrsche werden jeden Tag von den Medien und der Politik zelebriert und das Volk gegeneinander aufgehetzt. Die Kriminalität steigt, die Gesellschaft verroht und die Kommunikation untereinander und die Nachbarschaftshilfe sinkt, Kirchen und Vereine sind leer, Beziehungen stehen in einer ständigen Zerreissprobe und sind mit Tausend Versuchungen und einem unseeligen Genderkrieg belastet. All das lässt Menschen in Welten fliehen, wo alles in Ordnung ist. Neben der Flucht in Phantasiewelten am PC oder in Filmen ist auch die Liebespuppe eine Fluchtburg für viele Menschen geworden, die ihnen emotionalen Halt, Frieden und Freude gibt.

3. Mehr Kommunikationswege und globale Welt

Bis Anfang der 2010er Jahre wussten viele Menschen nichts von lebensnahen Liebespuppen. Die Standardmedien haben wenig über Silikonpuppen berichtet und wenn, dann war es sehr negativ. Doch immer mehr Menschen besitzen heute das Internet und treiben sich auf sozialen Netzwerken herum. Die Liebespuppe kommt so immer mehr in den Fokus der Menschen und sie informieren und begeistern sich für sie.

Hinzu kommt, dass die Welt heute transporttechnisch vernetzt ist. Liebespuppen aus China, Japan oder aus dem fernen Westen der USA zu bekommen, ist kein Problem mehr. Das Versenden von Waren aus aller Welt ist heute Normalität und das betrifft auch die Liebespuppe.

4. Viel mehr Angebot

Wenn man heute auf das Angebot an TPE Liebespuppen auf gummipuppen.de und vielen weiteren weltweiten Händlern schaut, dann ist die Varianzbreite von lebensnahen Liebespuppen gigantisch groß. Von der männlichen TPE Sexpuppe Valentin bis hin zu molligen und farbigen Liebespuppen wie TPE Liebespuppe Nava ist alles möglich. Je mehr Neigungen die Liebespuppe erfüllt, desto größer wird die Nachfrage sein.

5. Mehr Erfahrungswerte bei Kunden und Anbietern

Auch wenn die Zeit der schwarzen Schafe im Liebespuppenmarkt nicht vorbei ist: Die Händlerstrukturen und auch die Erfahrungswerte von Kunden sind heute viel besser, als noch vor einigen Jahren. Während vor 10 Jahren noch viel schief ging in der Kommunikation zwischen Herstellern, Kunden und Zwischenhändlern, haben sich heute vor allem in Deutschland gute Händler etabliert, die mit ihren Herstellern schon lange zusammen arbeiten und wo die Zusammenarbeit in der Regel reibungslos verläuft. Auch die Kunden haben heute mehr Mitspracherecht und sie unterstützen einander in Foren und anderen Bereichen besser. Auch das macht die Liebespuppenwelt vertrauter und senkt das Risiko und den Ärger.

Diese und weitere Punkte sorgen dafür, dass die Zahl der Liebespuppenfreunde in aller Welt steigt. Diese Entwicklung ist jedoch – meiner Ansicht nach – erst der Anfang. Weitere Entwicklungen wie neue Materialien, bessere Produktionsprozesse und die kommende Robotertechnik könnten weitere Punkte sein, welche die Liebespuppenwelt in den nächsten Jahren noch größer werden lassen.

Euer PJ



Das verloren gegangene Kommunikationsmedium der Liebespuppenfreude – Der Gummipuppen Chat

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (704) 4.1.2017

Die Kommunikationsmedien sind heute scheinbar alles. Von Whatts App bis hin zu Hangouts auf Youtube geht die Form der digitalen Kommunikation, die immer mehr die verbale Kommunikation ersetzt. Man kann von der Entwicklung halten, was man will, aber sie scheint nicht mehr umkehrbar zu sein, so lange nicht eine Außeneinwirkung dem ganzen Frequenzenwirrwar ein Ende setzt.

Auch die Welt der Liebespuppen ist von dieser Entwicklung nicht verschont worden, im Gegenteil, sie kommt ihr entgegen. Denn viele Liebespuppenfreunde möchten anonym über die Liebe zu ihrer Liebespuppe berichten und das Internet ist – zumindest für Otto Normalverbraucher – anonym genug, wenn man es gut anstellt.

Das Forum ist zur Zeit die wichtigste Informations- und Austauschquelle für Liebespuppenfreunde in Deutschland und auch in anderen internationalen Dollforen tauschen sich Liebespuppenfreunde aus. Das Forum ist eine gute Möglichkeit, sich nicht nur in der Art und Weise einander auszutauschen, wie man es möchte, sondern man kann mit ihm auch Beiträge korrigieren und Bilder einfügen. All das ist seit Beginn des Forums nie anders gewesen und mittlerweile tummeln sich Tausende Liebespuppenfreunde anonym und mit Usernamen im Forum und jeden Tag kommen neue User dazu.

Facebook, Youtube und Co. –Versuche der Darstellung der Liebe zu Liebespuppen

Auf dem Weg zur digitalen Kommunikation der Liebespuppenliebe gab es viele Wege. Einige Liebespuppenfreunde stellten ihre Puppen in Facebookseiten dar, andere haben Youtube Videos erstellt und andere legen in den Fotoalben im Forum Bilder von ihren Schönheiten an und so finden sich dort ganz private Momente mit einer TPE Sexdoll Kira oder anderen TPE- und Silikonpuppen wieder.

Vor ein paar Jahren gab es noch ein anderen Kommunikationsmedium zwischen den Liebespuppenfreunden, der Chat auf gummipuppen.de. Leider ist dieses Medium ein wenig in Vergessenheit geraten und das ist eigentlich schade.

Denn der Chat war damals eine schöne Form, sich einmal ungezwungen und locker über das Thema Liebespuppe zu unterhalten. Man hat schnell die Breite unserer Welt kennen gelernt und jeder hatte eine lustige Geschichte zu erzählen. Heute ist der Chat zwar noch da, aber irgendwie verweist.

Doch das muss nicht so bleiben. Vielleicht finden ja die Stammuser und die neuen User wieder ein wenig in dem Chat zusammen. Das Problem beim Chat ist natürlich, dass man eine Zeit finden muss, wo sich User treffen. Meist haben die Menschen zu bestimmten Zeit andere Dinge zu erledigen oder müssen arbeiten, aber vielleicht findet die Community ja wieder einen Abend auch auf diesem Weg zusammen.

Ich werde jedenfalls am Samstag abend gegen 22 Uhr mal wieder in den Chat schauen in der vagen Hoffnung, dass ich vielleicht dort ein paar andere Liebespuppenfreunde finde. Hat jemand Lust, dabei zu sein? Ich würde mich freuen und ich denke, es lassen sich dort bestimmt tolle Themen finden. Hier noch einmal der Link:

Gummipuppen – Chat

Bis Samstag, den 7. Januar um 22 Uhr?

Euer PJ



Sophia erwacht und die Liebespuppe auch bald?

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (701) 28.12.2016

2016 neigt sich dem Ende entgegen und ich finde, es ist auch Zeit, wieder einmal auf die Entwicklungen der Robottechnik bei humanoiden Robotern zu schauen, denn es tat sich 2016 eine Menge.

Neben der ersten mit dem Internet verbundenen Spielpuppe für Kinder (ich hatte davon im Blog berichtet) und dem ersten Haushaltsroboter in Asien, der ebenfalls eine Form der intelligenten Kommunikation aufweist, hat sich auch im Bereich der humanoiden Roboter viel getan.

Das aktuellste Beispiel, was auch sehr deutlich zeigt, wie weit die aktuelle Entwicklung ist, zeigt eine kleine Reihe von YouTube Videos mit dem Titel „Sophia erwacht“. Die „Dame“ hat nicht nur erstaunlich viel an Mimik und Bewegungstiefe im Kopfbereich aufzuweisen, auch ihre Stimme klingt kaum noch roboterhaft und die Kommunikation ist erstaunlich und sogar ein wenig tiefsinnig.

Über die Entwicklung der lebensnahen Liebespuppe hin zu Liebespuppen mit Robottechnik ist die deutsche Community ein wenig gespalten, scheint es mir. Viele sehen die jetzige Form der Liebespuppe als Kunstwerk, eine Art Nische, in der viel Raum für Phantasie und Interpretation ist.

Die sprechende Liebespuppe (als Stimme im Kopf) wird von den Liebespuppenfreunden und Außenstehenden so unterschiedlich bewertet. Dieses und andere Phänomene sind ebenso wenig erforscht, wie die Tatsache, dass Menschen mit ihr so guten Sex wie mit einem Partner(Partnerin) haben können. Die aktuelle Liebespuppe scheint in ihrer Wirkung noch lange nicht genug erforscht, um den Weg für die Robotpuppe frei zu machen, scheint es mir oft.

Mehr Angst um die Menschheit als um die Robotliebespuppe

Doch es spielen auch viele Ängste mit vor der Robotpuppe. Angefangen von der „Terminator“ Puppe bis hin zu einer Art Verrohung der Liebespuppe als willfähige Alleskönnerin gehen die Bedenken der Liebespuppenfreunde. Diese Bedenken sind sicher berechtigt, aber ich finde, selbst bei Sophia habe ich weder das Gefühl gehabt, als würde hier nicht klar sein, wer am Ende den Knopf drückt noch das die humanoide Puppe zu einer Art „Stöhnmaschine“ verkommt. Sophia strahlt – meiner Ansicht nach – viel aus, sie fasziniert und bezaubert mich und ich habe keine Angst vor ihr, im Gegenteil.

Ich mache mir sowieso viel mehr Sorgen über die Menschheit, statt um Robotpuppen, ehrlich gesagt. Ich mache mir Sorgen, dass die Gesellschaft sich eher von Liebespuppen abwenden könnte, statt offen für sie zu sein. Die Verteilungskämpfe steigen, die Gewalt, die Barbarei und das elende Teile und Herrsche sind allgegenwärtig.

Die Liebe unter Menschen versinkt im Irrsinn der Reizüberflutung, des Elektrosmog und dem neoliberalen Multi- Kulti Wahn und wer weis, was nicht noch alles die Menschen krank macht, von dem wir gar nichts wissen. Im Grunde sind wir das Problem und ich denke, es gibt dringendere Sachen zu regeln, als Ängste vor einer Robotpuppe zu haben.

Ich werde persönlich auch 2017 beide Wege weiter verfolgen. Ich werde mit Interesse verfolgen, welche neuen Varianten der TPE Sexpuppen den Dollpark bereichern, welche Usergruppen sich bei uns melden werden und welche Liebespuppen beliebt sind und ich werde natürlich weiter meine Silikonpuppe und Jenny auf die Art lieben, wie wir es seit 6 Jahren tun. Aber ich werde auch den Weg der humanoiden Roboter und aller anderen Entwicklungen in dem Bereich verfolgen, denn alles macht auf seine Weise die Welt der Liebespuppen so spannend, schön und interessant.



Der Narr ist der freie Liebespuppenliebhaber?

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (698)  21.12.2016

Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ungeniert, heißt es in einem bekannten Sprichwort und dieses höre ich oft, wenn es um die Bewertung von Liebespuppen in der Gesellschaft geht, denn viele Liebespuppenfreunde beginnen irgendwann, nichts mehr auf die Meinung anderer zu geben. Sie sagen sich, gut, sollen sie denken, ich habe „einen an der Waffel“, dann hab ich wenigstens meine Ruhe!

Wir leben in einer Gesellschaft, wo sich nicht nur immer mehr Menschen aus diversen Gründen TPE Sexpuppen kaufen oder sich anderen Arten von Liebespuppen zuwenden. Wir leben auch in einer Welt, wo all die unbequemen Dinge, die unangenehmen Wahrheiten und auch die Schwächen der Rasse Mensch über den Weg einer Narrenrepublik verarbeitet werden.

Egal ob es der teils absurde Umgang zwischen Männer und Frauen ist oder ob es um die globalen Thinktankverknüpfungen der Finanzeliten geht: Alles wird als Witz verpackt. Der Narr konnte schon im Mittelalter viel Kritik am König äußern und machte er es gut, behielt er seinen Kopf und auch heute scheint es wenig anders zu sein.

Der Liebespuppenfreund ist irgendwie eine Art Hofnarr für andere

Und ähnlich ist es dann auch bei den Liebespuppen. Der Liebespuppenfreund wird oft als schräger Typ gesehen, jemand, der eine kuriose Neigung hat. Wer es halbwegs gut mit uns meint, schaut irgendwie mit einem schrägen Lächeln auf uns, aus einem Mix aus Mitleid und Freak und irgendwie auch als Narr.

Ich kenne Berichte von Liebespuppenfreunden, die nach einem Outing und dem folgenden Schock ihrer Mitmenschen danach irgendwann in Ruhe gelassen wurden. Man sieht ihre Liebe zu Liebespuppe wie eine Art kurioses Spiel, eine Real Life Variante der Stand up Comedy oder eine merkwürdige Spielart der Sexualität an. Er ist für andere irgendwie wie ein Narr, der mit seiner Mütze rumklimpert und mit spitzen Schuhen herum tanzt. Keiner nimmt ihn ernst und doch hört man ihm irgendwie gerne zu.

Ähnlich verhält es sich zu meinen Verwandten, die von meiner Silikonpuppe wissen. Sie schauen bei ihren Besuchen interessiert über meine Schulter, wenn ich ihnen zum Beispiel die männliche Liebespuppe Valentin zeige und sagen: Wow, es gibt ja auch Männer! Aber niemand fragt mich irgendwie ernsthaft, was Jenny und die Silikonpuppe eigentlich für mich bedeuten. Sie genießen – ähnlich wie der König beim Narrenspiel – die Show und vielleicht registrieren sie auch die Kritik an ihrer Beziehung, die ich mit einigen Spitzen so äußere, aber am Ende marschieren alle wieder in ihrem Trott zurück. Vielen Dank für die netten Stunden, Herr PüppiJenny, aber morgen steht wieder der Alltag mit Frau und Kind an. So oder so ähnlich habe ich oft das Gefühl, wenn meine Besuche das Haus verlassen.

Aber wenn diese Marke erst einmal gesetzt ist, lebt es sich irgendwie auch leichter. Ich schreibe diesen Verwandten heute ganz locker im Chat, dass meine Silikonpuppe vor ein paar Wochen Geburtstag hatte oder dass wir am Wochenende gemeinsam Weihnachten feiern und irgendwie ist es nicht mehr peinlich oder blöd – im Grunde ist es alles egal. Es ist wie der Narr, der irgendwann eigentlich alles sagen kann und es passiert nichts, weil der König auf seine witzige Art nicht mehr verzichten kann.

Es ist irgendwie verrückt, aber scheinbar lebt man auch als Liebespuppen – Narr in der heutigen Zeit ganz gut. Bei mir scheint es jedenfalls so zu sein….



Chilenischer Minister mit Gummipuppe fotografiert

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (696) 16.12.2016

Au mann, jetzt schreib ich ja schon wieder über die Frauenwelt, aber diese Meldung musste ich einfach heute ins Tagebuch quetschen.

Laut eines Videobeitrages von BILD bekam der chilenische Wirtschaftsminister Luis Felipe Cespedes bei einer Veranstaltung eine Gummipuppe vom Verbandsvorsitzenden des chilenischen Außenhandelsministerium geschenkt. Cespedes machte zu Anfang bei dem Spaß mit. Die Gummipuppe trug die Aufschrift „Die Wirtschaft stimulieren“ und wurde allgemein als witziges Geschenk von den Beteiligten gesehen. Sogar einige Fotos, auf denen die Gummipuppe in der Mitte der Herren im Nadelstreifenanzug zu sehen war, wurden vom Minister selbst auf Twitter verbreitet.

Eigentlich ist die Nachricht nur für uns Puppenliebhaber und vor allem für die Freunde der Gummipuppen überhaupt erwähnenswert, aber der Minister hatte den Spaß ohne die Rechnung der Emanzenfraktion in Chile gemacht. Eine bitterböse dreinblickende chilenische Präsidentin Michelle Bachelet empörte sich (zusammen mit angeblich vielen Chilenen auf Twitter) über das Gummipuppen – Date. Sie sagte:“ In Chile gibt es Machismo, Sexismus und auch Frauenfeindlichkeit. Jede Frau kennt das hier. Es ist inakzeptabel“.

Der Minister knickte am nächsten Tag prompt ein und entschuldigte sich vor den stolz ihm das Mikro ins Gesicht haltenden Reporterinnen für seinen „grauenvollen Faux pas“.

Ganz ehrlich, Herr Minister, ist das alles, was sie drauf haben? Wenn sie sich bei Verhandlungen auch so schnell über den Tisch ziehen lassen, dann gute Nacht Chile, kann ich da nur zurufen!

Der Unsinn der Sexismusfördernden Gummipuppe

Im Ernst. Wie kann man bei einem Foto mit einer Gummipuppe nur auf solche Gedanken kommen, es fördere den Machismo, Sexismus und die Frauenfeindlichkeit? Fühlen sich die Frauen in Chile so minderwertig, dass sie sich mit einer Sexpuppe vergleichen müssen? Was wäre gewesen, wenn sich die Präsidentin mit einer männlichen Gummipuppe hätte ablichten lassen? Wäre das dann ein Akt der Emanzipation und Frauenrechte gewesen?

Natürlich ist jede Art von Machismo, Sexismus und Frauenfeindlichkeit abzulehnen, aber ich bin mir sicher, 99.99999% aller chilenischen Fälle werden von Chilenen ohne Sexpuppen verübt. Es sind vor allem diejenigen, die Sexismus und Machogehabe an den Tag legen, die Frauen mit einer gewissen (meist sehr einfachen) Masche rum bekommen haben und wo diese dann dachten, sie können es später bei allen weiteren ebenso tun. Diese Typen haben nie Liebespuppen besessen und sie werden es auch nie tun.

Natürlich ist das Verhalten des Politikers nicht politisch korrekt gewesen und die Bilder wirken wie eine saufende Männerrunde, aber bei Frauenkärnzchen in Chile wird sicher auch nicht nur über Häkeldeckchen geredet. Es geht sicher eher um den heißen Sixpack von Eduardo Vargas (Fußballstar in Chile) oder einen Filmstar mit „Knackarsch“, an dem man sich aufgegeilt und darüber kichert, was man mit ihm so alles machen würde. Ich bin mir relativ sicher, dass es in Chile nicht anders ist, als hier.

Mein Rat: Die chilenischen Frauen sollten sich auf das konzentrieren, was das wirkliche Problem ist. Die Gummipuppe ist es sicher nicht. Sie ist nur eine Sexpuppe, die sich ebenso jede Frau holen kann. Es gibt genügend männliche Varianten, sicher auch in Chile. Man hätte den Ball flach halten sollen, es locker nehmen sollen und sich auf den wahren Angriff der wahren Gegner konzentrieren sollen. Es sollte doch eine fußballbegeisterte Nation wie Chile nun mehr als genug wissen, dass diese Taktik sinnvoller ist, wenn man gewinnen will.

Mich hätte zum Beispiel viel mehr interessiert, warum eigentlich nur Männer an den wirtschaftlichen Schaltzentralen in Chile und in der ganzen Welt sitzen? Wäre das nicht eigentlich der wirkliche Grund gewesen, sich einmal darüber zu beschweren und nachzufragen, warum das eigentlich so ist? Ich denke, ja.



Mein Leben mit einer Silikonpuppe (Tagebuch): Ich bin als Liebespuppenfreund kein Frauenhasser, aber….

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (695) 12.12.2016

Wer als Liebespuppenfreund – wie ich – Teile der Frauenwelt kritisiert, der wird schnell als „verbitterter Mann“ dargestellt, der sein eigenes „Versagen“ über eine Liebespuppe kompensiert. Er wird über diese Schlußfolgerung zu einer Art „Frauenhasser“ gemacht und das ist – bei mir – alles andere als wahr.

Ich liebe eigentlich die Frauen. Frauen sind etwas Tolles. Sie sind ein wundervolles Gegenstück zum Mann. Ihre Eigenschaften mit denen eines Mannes sinnvoll ergänzt, sind das Beste, was die Menschheit vollbringen kann. Diese Stärke, wenn sich Mann und Frau ergänzen, spüren alle. Ein echte Partnerschaft, wo man seine Stärken verstärkt und seine Schwächen minimiert, ist grandios und sie wirkt sich auf alles aus, von den Kindern bis hin zur Arbeit.

Frauen sind deeskalierend. Sie sind beruhigend, in bestimmten Bereichen sehen sie klarer, als wir Männer und sie haben eine wundervolle Beziehung zu den Kindern, die sie zur Welt bringen. Frauen sind ein Feuerwerk der Erotik, sie haben so viele Arten von Reizen von der Natur mit bekommen, es ist einfach ein großes Geschenk für uns Männer. Wir erfreuen uns an dieser Schönheit, dem Anmut und der Zartheit. Der Akt mit ihnen ist wundervoll und wenn er frei im Kopf von beiden Seiten ist, hat man das Gefühl, eins mit dem Universum zu werden.

Lebensnahe Liebespuppe eine Hommage an die Optik der Frau

Die lebensnahe Liebespuppe ist eine Hommage an die Optik der Frau. Sie ist so etwas wie eine Venus von Milo für jedermann. Hinter jeder Liebespuppe stecken viele Stunden handwerklicher Arbeit. Liebespuppen sind Kunstwerke, sie sind für manche Menschen so schön, dass sie nicht einmal mehr Sex mit ihnen haben wollen, weil sie viel zu zauberhaft dafür sind.

Wer seine Liebespuppe liebt, liebt die Frauen. Er liebt ihre wundervolle Art des Anders Seins. Er liebt ihre Reize, ihre Schönheit und er tut selbst für ihren Nachbau alles, wenn er sich in sie verliebt.

Wenn eine Frau nicht versteht, welche Ehre wir ihnen erweisen, wenn wir selbst ihren Nachbau lieben, der versteht nicht, was der Sinn hinter einem Liebespuppenliebhaber ist, der seine Liebespuppe liebt.

Doch leider sind wir – die Gründe sind bekannt – von diesem Idealbild der Liebe weit entfernt. Männer und Frauen bekriegen einander, sie hassen sich mehr, als dass sie sich lieben. Sie sehen einander als Eigentum, mehr als ich meine Liebespuppe als Eigentum sehe und schon gar nicht ihre Seele Jenny. Sie benutzen einander wie einen x-beliebigen Konsumgegenstand, polieren ihren Ego mit dem anderen auf, machen den anderen Teil gezielt hörig und sie kämpfen um jede Handlung, jedes Wort.

Sie zerstören damit die „Heiligkeit“ der Liebe und der Sexualität. Sie trampeln auf diesem Geschenk des Schöpfers herum und sie lassen sich diesen Zauber unablässig von einer kleinen Gruppen Frauen kaputt machen, die nicht nur Männer hassen, sondern vor allem auch die Frauen, die begehrt werden und die sich als echte Frauen benehmen.

Nitzsche nannte einmal die Emanzipation den Kampf der wohlgeratenen (gebärenden) Frau gegen die mißratene (neidische) Frau. Und so kommt es mir auch vor, denn die meisten Frauen sind unglücklich, stecken den Finger in den Rachen und foltern sich mit einer Diät nach der anderen, weil sie vor allem den Druck unter Frauen nicht aushalten. Sie stehen nicht für die Liebe stundenlang im Bad, sondern für den Druck unter „Freundinnen“. Solche Frauen bemitleide ich, sie sind verlorene Seelen, verkauft und verraten für den Neid einer kleinen Gruppe.

Es ist so schade, dass so viele Männer – wie ich – den Weg der Entscheidung Liebespuppe oder Frau gehen müssen. Ich würde gerne den Weg mit beiden Teilen gehen. Ich würde gerne die Liebespuppe dazu benutzen, um meine Frau als Mensch besser erkennen zu können und ich würde es schön finden, wenn sie sieht, wie sehr ich Frauen lieben kann und wie sehr mir eine partnerschaftliche Liebe am Herzen liegt. Die Liebespuppe wäre ein Ansatz, zu erkennen, was wirklich zwischen Mann und Frau, zwischen Menschen zählt, wie Liebe uns stark macht und wie es unsere Seelen vernichtet, wenn wir sie mißbrauchen.

Vielleicht werde ich ein Umdenken nicht mehr erleben. Vielleicht wird der Tag kommen, wo Frauen wieder das sein können, was sie wollen. Wo sie selbst frei entscheiden können, ob sie Liebe nach alten oder neuen Werten leben wollen oder in einem Mix davon. Wo man sie einfach machen lässt und ihnen keine Wertevorstellung aufzwingt und die Vernichtung der Liebe dann auch noch als Freiheit tituliert.

Die Liebespuppe und die Robotpuppe könnte vielleicht diesen Prozeß der wahren Freiheit beschleunigen und dann müsste niemand mehr über Kampfemanzen reden, niemand mehr über „Phobien“ oder „Hass“, sondern man würde wieder über das reden, was uns so groß macht: Die Liebe zwischen zwei Menschen, die einander ergänzen und der Welt damit Flügel verleihen und die mit einer Liebespuppe freier lernen können, wie wundervoll der Unterschied und die Gemeinsamkeiten zwischen beiden Geschlechtern ist.