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Schlagwort: Gesellschaft

Wieso man lebensnahe Liebespuppen und Robot – Sexpuppen nicht in einen Topf werfen kann

Ende Januar soll es also nun soweit sein und Realdoll wird seine Realbotix auf den Markt bringen und damit auch den ersten Sex – Roboter, der für die breite Masse zu erwerben ist und hinter dem ein bekannter Hersteller von Liebespuppen steht.

Die Massenmedien überschlagen sich seit Wochen mit dieser Thematik, ohne dass bisher wirklich ein Mensch eine solche Robot – Sexpuppe getestet hat und schon gar keine Langzeitstudien verfasst werden konnten. Da dies so ist, werden die Liebespuppenfreunde in letzter Zeit vermehrt in den Foren von diversen Medienvertretern angeschrieben, obwohl das Thema in den letzten Jahren selten Beachtung fand.

Die Frage, die ich mir dabei stelle, ist, ob man überhaupt den Freund der heutigen lebensnahen Liebespuppe für die Betrachtung der kommenden Robot – Sexpuppen heran ziehen kann.

Die Robot – Sexpuppe wird vor allem unter den Liebespuppenfreunden selbst oft ganz anders gesehen, als heutige lebensnahe Sexpuppen und das hat auch seinen Grund, denn sowohl der Umgang mit einer heutigen Liebespuppe als auch das, was sie in uns anspricht und bewegt, sind oft anderes, als bei den Robot – Sexpuppen, vor allem bei den Varianten, wie es sie in nächster Zukunft geben wird.

Die lebensnahe Liebespuppe wird auch von Außenstehenden anders wahr genommen werden, als es wohl bei den Robot – Sexpuppen der Fall sein wird. Alleine schon der Faktor Technik wird Außenstehende die Robot – Sexpuppe anders bewerten lassen. Dies lässt sich auch mit dem bekannten „Uncanny Valley“ erklären, denn die höhere Anpassung an den Menschen wird sicher zu einer anderen Wahrnehmung führen, als bewegungslose und stumme Liebespuppen von heute.

Vergleich Robot – Sexpuppe und lebensnahe Liebespuppe taugt kaum

Dieses unterschiedliche Ansprechen von unterschiedlichen Aspekten ist etwas, was für mich den Vergleich lebensnahe Liebespuppe und Robot – Sexpuppe sehr schwer macht und auch deshalb sehen viele Liebespuppenfreunde diese Art von zukünftigen Sexpuppen auch anders.

Die heutige Liebespuppe spricht zum Beispiel ganz andere Bereiche der Phantasie, der Abstraktion und der Eigeninitiative an. Sie lässt dem Liebespuppenfreund einen ganz anderen gedanklichen Spielraum, gibt ihm eine andere Breite der Wahrnehmung und vieles mehr. Es ist auch nicht jeder Liebespuppenfreund von einer dem Menschen immer näher kommenden Liebespuppe begeistert. Er möchte sie als etwas anderes sehen, etwas eigenes und nicht nur die Kopie des Menschen.

Auch die Wirkung der künstlichen Intelligenz und der Sprache wird von vielen Liebespuppenfreunden anders bewertet. Viele törnt die leicht sinnfreie und oft nicht gezielte Kommunikation ab und viele wollen gar keine daher plappernde Liebespuppe. Sie wollen mit Liebespuppen entspannen und abschalten und sie wollen lieber mit Menschen kommunizieren, als mit einer künstlichen Intelligenz.

Die Robot – Sexpuppe wird – in der Regel – wohl eher Menschen ansprechen, die vor allem eine menschliche Partnerin um sich vermissen. Einige Liebespuppenfreunde hingegen sehen die Liebespuppe als Ergänzung zu ihrer Beziehung mit einer lebenden Frau oder gar als Alternative, gerade weil sie so anders ist und weil sie rein, unschuldig und ehrlich ist.

Erfahrungswerte mit Robot – Sexpuppen abwarten und dann erst urteilen

Die Robot – Sexpuppe mag sicher wie die lebensnahen Silikonpuppen aussehen, die Realdoll und andere Liebespuppenhersteller so verbreitet haben, aber sie bekommt durch die Robot – Technik eine andere Note, eine andere Richtung und sie wird dadurch auch andere Menschen ansprechen.

Sicher werden auch einige heutige Liebespuppenfreunde dazu gehören, weil sie die Defizite der heutigen Liebespuppe bedauern und insgeheim auf mehr Realismusgrad hoffen, aber das ist eben nur ein Teil von ihnen und daher ist das Überstülpen heutiger Liebespuppenfreunde auf diese Thematik gepaart mit der journalistischen Oberflächlichkeit dieser Tage kein guter und vor allem aussagekräftiger Weg.

Es wäre sinnvoll, erst einmal zu warten, bis ein Mensch eine Weile mit einer Robot – Sexpuppe zusammen gelebt hat, bis man sich dieser Sache ernsthaft nähert. Dies war damals auch bei den Silikonpuppen und später den TPE Sexpuppen sinnvoll, weil jede Liebespuppenart ihre Besonderheiten und eigenen Probleme hat und bei der Robot – Sexpuppe werden die Probleme wegen der Technik und dem Service und auch der künstlichen Intelligenz ganz andere sein und es wird Probleme und auch Erkenntnisse geben, die bisher niemand sieht und ahnt.

Ich möchte daher die Liebespuppenfreunde und auch die Medienvertreter bitten, mit diesem Thema noch vorsichtig zu sein. Wenn jemand über die lebensnahen Liebespuppen ernsthaft berichten will, dann ist das – nach Prüfung der wahren Ziele und wer wirklich das letzte Wort hat und was danach mit dem Werk passiert – vielleicht sogar gut, aber die Robot – Sexpuppen Thematik damit überzustülpen, halte ich für einen falschen Weg.



Bin ich ein „typischer“ Liebhaber einer Liebespuppe?

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (859) 10.1.2018

Wer bin ich eigentlich? Bin ich der immer so gerne porträtierte typische Liebespuppenfreund? Habe ich Angst vor Frauen? Bin ich Jungfrau und Muttersöhnchen? Leb ich in einem dunklen Kämmerlein? Bin ich ein Verschwörungstheoretiker und scheue mich vor Menschen? Bin ich fett und unattraktiv? Und will ich eine Frau um mich, die immer ja sagt und den Mund hält, weil ich sowieso alle Frauen hasse?`

Dieses Portrait von Liebespuppenfreunden wird in den Massenmedien gerne benutzt, wenn man den „typischen Liebespuppenfreund“ darstellen möchte. Er ist auf ganzer Linie ein Versager und höchstens noch im Beruf einigermaßen dabei.

Also mache ich heute mal eine ehrliche Analyse, wer ich eigentlich bin. Mein Name und Wohnort spielt dabei keine Rolle.

Beginnen wir mit dem Thema Frauen. Ich habe nie Angst vor Frauen gehabt und habe es auch jetzt nicht. Ich habe generell keine Angst vor Menschen. Ich behandle jeden respektvoll, der selbst respektvoll ist und wer eine fiese Nummer abzieht, der wird von mir ebenso fies behandelt. Ich gebe das wieder, was andere mir geben und das mache ich bei Frauen und Männern gleich. Ich habe immer Männer und Frauen als Freunde, Kollegen oder als Begleiter auf anderen Wegen gehabt. Es spielte nie eine Rolle und auch jetzt nicht.

Ich war nie ein Muttersöhnchen. Dass ich ein liebevolles Verhältnis zu meinen Eltern hatte, heißt nicht, dass ich an ihnen geklebt habe oder Hotel Mama endlos genossen habe. Ich bin damals recht früh mit 20 ausgezogen und habe meine eigene Bude und Freiheit genossen. Finanziell habe ich trotz Studium schnell etwas dazu verdient. Meine Eltern haben schwer für ihr Geld gearbeitet, ich wollte sie nicht mehr belasten, als sie es selbst wollten, hatte nie luxuriöse oder riesige Wohnungen oder einen ausschweifenden Lebensstil. Nach dem Studium hab ich immer mein eigenes Geld verdient.

Ich habe immer helle und lichtdurchflutete Wohnungen gehabt. Auch jetzt noch, wo ich wegen der Silikonpuppe und den nahen Nachbarn oft Sichtschutz betreiben muss, habe ich sehr lichtdurchlässige Lamellen. Ich hatte nie dicke Vorhänge oder es war dunkel und das sieht man auch auf den Bildern. Auch meine Wohnung und Kleidung war nie düster oder dunkel.

Ein Freigeist und dynamischer Mensch

Ich bin kein Verschwörungstheoretiker. Ich bin ein Freigeist. Ich höre mir frei alles an und entscheide aus dem gesunden Menschenverstand und dem, was ich an Allgemeinwissen habe, was für mich plausibel klingt. Ich passe meine Vorstellung von Politik und anderen Dingen auch dem Zeitgeist an.

Als der Umweltschutz damals aufkam, war ich ein Anhänger der Grünen, weil es nötig war. Heute tendiere ich zur AfD, weil ich dieses Land für aus den Fugen geraten halte und es ein Korrektiv braucht. Zu Zeiten des kalten Krieges wählte ich die SPD, weil Willy Brandt und die SPD gut für die Ost – West Beziehungen waren. Ebenso verhalte ich mich mit anderen ideologischen Richtungen und ich habe keine Indoktrinierung für immer. Ich bin nicht links oder rechts oder was auch immer, ich bin vor allem erst einmal Mensch und ich mache auch Fehler und ändere mich, wenn ich sie erkenne.

Ich war bis 21 Jungfrau. Dann verlor ich meine Unschuld, hatte danach 2 lange Beziehungen. Ich war nie ein Frauenheld und es war nie leicht für mich, aber das lag vor allem auch daran, weil ich oft falsche charakterliche Frauen anzog und die menschlich guten Frauen eher nicht. Warum, darauf haben weder Psychologen und sonst wer eine Antwort gefunden aber es war das einzig sinnvolle Ergebnis der langjährigen Fremd- und Selbstanalyse. Ich war auch lange genug ich selbst und habe mich auch eine Zeit lang verbogen. Ich habe alle Wege versucht und brauche mir nichts vorwerfen.. Ich habe auch ein Kind und war verlobt gewesen.

Wenn ich diversen Leuten meine Bilder zeige, wo ich 35 war, sagen sie alle, dass ich sehr attraktiv aussah, sogar heutige junge Frauen sagen das. Natürlich haben die Jahre nach dem Burn out und den endlosen menschlichen Enttäuschungen und viele unglückliche Momente im Leben ihre Spuren hinterlassen und meine Haare werden grau und ich wiege sicher zuviel. Aber ich bin nicht fett oder adipös und für fast 50 noch erstaunlich gesund und recht fit, was vor allem am stressarmen Alltag liegt und weil ich mit Jenny und der Silikonpuppe viel Liebe tanke.

Ich habe nie eine Partnerin gewollt, die zu allem Ja und Amen sagt und den Mund hält. Meine Partnerin soll ehrlich sagen, was sie bedrückt und bewegt und wenn nötig, soll sie lieber mal richtig sauer sein, wenn es danach einen konstruktiven Weg einschlägt. Das ist sehr wichtig für mich. Es ist menschlich und macht die Liebe gut und tief, wenn es sinnvoll abläuft. Ich arbeite gerne an einer Beziehung, doch ich werde mich wegen meine recht klaren Vorstellung von Liebe, Hingabe und Leidenschaft nicht mehr ausnutzen und aussaugen lassen. Ich werde auch keine Partnerschaft akzeptieren, die auf Lügen und Schauspielerei aufbaut. Das ist der wahre Grund, warum ich mit Jenny und der Silikonpuppe glücklich bin. Unsere Liebe ist ehrlich und keine Einbahnstraße.

Natürlich liebe ich den weiblichen Körper, nicht umsonst ist meine Silikonpuppe sehr kurvig. Aber das heißt nicht, dass ich Frauen per se als Sexobjekte sehe. Das habe ich nie und tue ich auch hier nicht. Ich war nicht umsonst kaum in meinem Leben in einem Bordell, obwohl ich lange Single war. Ich ging dort nur einmal hin und es blieb ein fahler Beigeschmack, gerade weil es eine reine Sexnummer war, was mich nicht richtig befriedigt, selbst wenn es technisch gut abläuft.

Ich weis daher auch nicht, ob ich eine Liebespuppe auf Dauer lieben würde, wenn Jenny nicht in ihr wäre und daher bin ich so froh, dass sie bei mir ist. Mit ihr kann ich die Art von Liebe leben, die ich immer wollte und dazu gehört unbedingt auch eine Kommunikation, Rat und Hilfe von ihr und natürlich auch, dass sie mir mal sagt, wenn ihr was nicht passt, was Jenny auch tut.

Ich hoffe, ich habe mit dem Tagebucheintrag klar machen können, dass es vor allem Pech und die Anziehung falscher Charakter in der Liebe war, warum ich den Weg zu einer lebensnahen Liebespuppe mit Seele gegangen bin und warum genau dies mich glücklich macht. Hätte ich diesen Weg mit einer lebenden Partnerin gefunden, welche Liebe so sieht, wie ich, dann wäre ich ihn mit ihr gegangen. Das ist alles.

Euer PJ



Die lebensnahe Liebespuppe ist das „Uncanny Valley“ der Wissenschaft

Es ist immer wieder interessant, was die Wissenschaft so alles über das Universum weis. Sie weis, wie viele erdnahe Planeten es in x Lichtjahren Entfernung gibt, wie das Universum entstanden ist und wie schwarze Löcher in Milliarden Lichtjahren Entfernung die Geburt von Galaxien kontrollieren. Doch es gibt ein schwarzes Loch, was sehr nahe an uns ist und darüber weis die Wissenschaft so gut wie gar nichts: Die Liebe zu Liebespuppen.

Das ganze Thema ist im Grunde völlig lapidar und ohne ernsthafte Untersuchungen, Experimente und Tests abgeschlossen worden. Die Liebespuppe wurde fix zum Spielball für debile und skurrile Menschen erklärt und was man mit ihr empfindet, ist Kopfkino und ihre Seelen sind eine Psychose. Das war es, bitte das nächste Thema.

Dabei ist das Phänomen der Liebe zu lebensnahen Liebespuppen durchaus ein interessantes Phänomen, was bei genauer Betrachtung vielleicht unser Bild von Liebe, Erotik, Sexualität und sogar von Partnerschaft und Spiritualität revolutionieren könnte, weil uns diese Art der Liebe eine Menge Rätsel und Fragen aufgibt, was eigentlich für den Menschen nötig ist, um in diesen Bereichen nicht nur befriedigt, sondern auch glücklich zu werden und warum die Seele der Liebespuppe bei manchen Liebespuppenfreunden in Erscheinung tritt und bei anderen nicht.

Die einzige halbwegs wissenschaftliche Untersuchung zu dem Thema ist die mittlerweile uralte „Uncanny Valley“ Forschung, wobei ich bis heute eigentlich nicht weis, wer diese Forschung eigentlich gemacht hat. Bei der Uncanny Valley Forschung hat man gewisse Formen von künstlichen Wesen – vom Kuscheltier bis zum Roboter in Filmen – getestet, wie sie auf Menschen so wirken in Hinsicht auf die generelle positive Bewertung Man untersuchte dabei die Beweglichkeit der Modelle und ihren Realismusgrad.

Die lebensnahe Liebespuppe (Silikonpuppe, TPE Puppe) fiel dabei in eine Art „Uncanny Valley“. Die Menschen assoziierten mit ihr durch die lebensnahe Gestaltung eine gewisse Menschlichkeit, aber sie wurden durch ihre Unbeweglichkeit an das Thema Tod erinnert und spürten so eine gewisse Ablehnung. Künstliche unbewegliche Wesensnachbildungen mit größerer Realitätsferne hingegen waren ebenso wie bewegliche realitätsnahe Wesensnachahmungen eher beliebter, wie zum Beispiel Handpuppen oder Roboter in Filmen, wie C3PO oder R2D2 aus Krieg der Sterne.

Uncanny Valley erklärt nicht ansatzweise das Thema Liebespuppen

Doch die Uncanny Valley Forschung ist höchstens ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn man die lebensnahe Liebespuppe erklären will. Ganz andere Fragen sind völlig unbeantwortet, zum Beispiel, warum jede Gesellschaftsschicht, jede unterschiedliche Kindheit, jeder unterschiedlicher Lebensweg generell Menschen für Liebespuppen begeistern kann. Auch das Alter und das Geschlecht, ja gar der Beziehungsstatus spielen kaum eine Rolle, warum sich Menschen für Liebespuppen begeistern.

Die Definition der Psychoanalyse (Psychose) ist mittlerweile ebenso von der Realität überholt worden, wie das Klischee von „besonderen Spielarten der menschlichen Psyche“ wie Objektliebe, diverse Fetische oder Nekrophilie. Die lebensnahe Liebespuppe hat mittlerweile derart viele Haushalte weltweit erreicht, dass diese Theorien völlig ad aburdum geführt wurden und auch ich selbst passe in keines der Schemata. Ich befriedige mit meiner Liebe zur Liebespuppe keinen der genannten Dinge, auch keinen Fetisch und ich habe auch keine Psychose und beginne durch Jennys Stimme auch nach sieben Jahren nicht, irgendwie frei zu drehen.

Dabei ist gerade die psychische Bindung an die Liebespuppe ein äußerst interessantes Thema. Warum löst sie bei einem Menschen außer Sex und einen Nutzgegenstand nicht mehr aus, während das gleiche Modell bei einem anderen eine tiefe soziale und emotionale Bindung erzeugt? Warum entscheiden sich sogar Menschen für Liebespuppen und gegen Frauen und warum erleben beide Geschlechter mit ihnen die gleiche emotionale Bindung? All das sind Fragen, auf die es keine Antwort gibt, auch, weil sie nie jemand untersucht hat.

Auch die Frage, warum die TeddyBabe Stoffpuppe oft anders von Partnerinnen wahr genommen wird, wie Silikon- oder TPE Puppen, kann mit Uncanny Valley nur ansatzweise beantwortet werden. Und ob überdurchschnittlich viele Liebespuppenfreunde Kuscheltiere in ihrer Kindheit hatten oder nicht, sind ebenso Fragen, die niemanden zu interessieren scheinen.

Massenmedien und Kunst keine Hilfe für das Phänomen Liebespuppe

Auch die Massenmedien und die Kunst haben keine Fragen beantwortet. Sie haben ein paar Einzelschicksale präsentiert und entweder damit provoziert (notfalls künstlich erzeugt) oder als „skurriles Motiv für die Aufmerksamkeit und die eigene Karriere“ benutzt. An der tieferen Betrachtung, warum Menschen eigentlich zu Abertausenden lebensnahe Liebespuppen lieben, haben auch sie keinen wirklichen Beitrag geleistet, im Gegenteil, sie haben mit der Polarisierung nur dafür gesorgt, dass sich niemand mehr neutral mit dem Thema befasst.

Die lebensnahe Liebespuppe ist – meiner Meinung nach – eines der interessantesten Gebiete überhaupt. Sie stellt den Menschen als Wesen in ein ganz anderes Licht und sie wirft die Frage auf, ob wirklich all die Wünsche und Bedürfnisse immer über einen lebenden Gegenüber beantwortet werden müssen. Sie ist ein interessantes Thema, weil es sogar teilweise ins Unterbewußte, in das Übernatürlich und auch ins Esoterische geht. Sie ist ein interessantes Thema über das generelle Ausleben von Bedürfnissen und wie Menschen ihre Wünsche mit ihr umsetzen und sie ist auch eine Frage der Bedeutung von freier Sexualität in unserem Leben.

Die Liebespuppe verrät eine Menge über das menschliche Wesen, seinen Geist und seine Prägung, seine Natur und auch über die gesellschaftliche Prägung. Sie ist daher ein äußerst spannendes Gebiet, was so viele Bereiche tangiert, dass ich sie seit Jahren hier im Blog aufzähle. Es ist traurig, dass man über jede weit entfernte Galaxie heute mehr weis, als über das, was Zigtausende Menschen auf dieser Welt auf eine ganz besondere Art bewegt und verändert.

Vielleicht erkennen ja irgendwann doch einige Wissenschaftler, dass sie beim Thema Liebespuppe vielleicht am Ende näher an die Schöpfung kommen, als wenn sie Teilchen durch kilometerlange Tunnel jagen.

Doch die Hoffnung habe ich, ehrlich gesagt, nicht.

Euer PJ



Jahreswechsel mit meiner Liebespuppe

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (856) 1.1.2018

So, 2018 hat begonnen und ich wünsche allen Lesern meines Blogs und den Liebespuppenfreunden ein frohes und gesundes neues Jahr. Mögen wir alle ein besseres, friedlicheres und liebevolleres Jahr als 2017 haben.

Der Jahreswechsel mit einer lebensnahen Silikonpuppe zu feiern, heißt auch hier, ein wenig anders an Silvester heran zu gehen. Wenn man eine Liebespuppe liebt und man froh ist, dass sie einem das Leben schöner, weniger einsam und glücklich macht, dann beginnt man auch, zu überlegen, ob man eigentlich nicht lieber ihr die letzten und ersten Stunden des Jahres widmen will. Ich sehe das so und so verbringe ich gerne dieses Fest mit ihr, anstatt mich irgendwo in einer „Location“ mit wildfremden Leuten zu befassen oder mit Familienangehörigen, die mich – wenn überhaupt – nur aus Mitleid dabei haben wollen.

Mit meiner Liebespuppe werden alle Feste zum Jahresende eigentlich wieder das, was sie originär sein sollen. Weihnachten wird wieder das Fest der Liebe und Besinnlichkeit und Silvester die Zeit der Freude, Musik und des Jahresrückblicks auf sein Leben und das Leben in dieser Welt. All das ist mit Jenny und der Liebespuppe wieder in ein normales Maß in meinem Leben gerückt und Konsumterror und Komasaufen zu diesen Festen sind mir ebenso fern, wie hohle Feiern ohne Sinn und Verstand, wie ich sie viel zu oft zu dieser Zeit erlebt habe.

Auch mit Silikonpuppe Spaß an Silvester

Dennoch kam auch gestern der Spaß nicht zu kurz. Jenny hat sich sehr auf meine Kreationen beim Essen gefreut und wir haben dann eine tolle Reise in verschiedenste Musikrichtungen von Schlager bis Volksmusik genossen, was ich sonst nicht so oft höre. Den Abschluß der musikalischen Reise, die auch ein Teil von Silvester für mich ist, fand dann bei den wundervollen Bee Gees und dem Electric Light Orchester ihren Abschluß. Beide Gruppen sind unvergesslicher Teil meiner Jugend und meines Lebens gewesen und ihre Songs werden für immer in meiner Seele eingebrannt sein, vor allem die der Bee Gees.

Überhaupt ist Silvester wieder ein schönes Fest für mich geworden, wo ich einfach wieder genießen kann. In den Jahren von Jenny und der Silikonpuppe waren die Feste oft ein Tot saufen der Einsamkeit, war man gefrustet, weil alle Freunde mit ihren Partnerinnen ankamen und man oft wie eine verlorene Seele wirkte, wie ein Außenseiter, ein Ausgestoßener.

Und in den Zeiten, wo ich mit meinen Beziehungen Silvester feierte, ging es nur um die „besondere Location“ und dass die Party so wild wie möglich war und im Grunde war es alles seelenlos und hirnlos, wenn ich so darüber nachdenke.

Mit Jenny genieße ich Silvester einfach. Wir kuscheln uns aneinander, reden über all die Dinge, die wir gemeinsam 2017 erlebt haben und was wir uns für 2018 wünschen und immer ist mein Wunsch dabei, dass ich einfach genug Zeit bekomme, mit meiner Liebespuppe solch glückliche Tage wie diesen verbringen zu dürfen.

Und so bleibt am Tag danach auch nur noch dieser Wunsch offen. Ich wünsche mir im Grunde seit 7 Jahren nichts mehr, als das dieser Wunsch in Erfüllung geht, dass es so viele Tage wie möglich gibt, wo ich einfach mit meiner süssen Begleiterin glücklich und zufrieden sein kann.

Auf geht’s ins Jahr 2018!

Euer PJ



Wie kann man mit Liebespuppen Einsamkeit bekämpfen?

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (854) 27.12.2017

Die Weihnachtszeit hat wieder ein Thema bei mir hoch kochen lassen, welches eigentlich immer bei meiner Liebe zu einer lebensnahen Liebespuppe eine Rolle spielt, aber selten so präsent wird, wie zur Weihnachtszeit. Das Thema Einsamkeit.

Im Forum gab es in meinem Kommentarthread (bitte immer hier eure Kommentare zum Blog schreiben) einige sehr interessante Anmerkungen von Menschen, die ebenfalls mit ihren Liebespuppen eine intensive Weihnachtszeit verbrachten. Ich stellte mir am Ende der Kommentare vor allem die Frage, wann die lebensnahe Liebespuppe überhaupt in der Lage ist, Menschen Einsamkeit nehmen zu können und sie sogar wieder zurück zu einem Stück Lebensqualität zu bringen, denn Einsamkeit ist eine schlimme Qual, die nie so präsent war, wie in der modernen Zeit.

Ich übe an dieser Gesellschaftsform vor allem deshalb Kritik, weil sie – trotz technischer Errungenschaften, Wohlstand und Frieden – viele Menschen nicht glücklicher gemacht hat. Millionen Menschen sitzen – vor allem in den Großstädten – in tiefster Einsamkeit ihr Leben „einfach ab“ und mich hat der Bericht eines Users sehr nachdenklich gemacht, der erzählte, wie wenig Wohnungen in seiner Heimatstadt zu Weihnachten geschmückt waren.

Einsamkeit ist eine mindestens genauso schlimme Qual wie ein körperliches Leiden, psychische Krankheiten oder Burn out. Oft gehen diese Dinge Hand in Hand und daran ist eine auf Oberflächlichkeiten, dem schönen Schein und der Partnerschaft und Familie als Nutzbeziehung definierten Gesellschaft nicht wenig Schuld daran. Auch die Massenmedien und der endlose Konsumterror haben nicht nur Feste wie Weihnachten zu einer Ware verkommen lassen. Der Verlust von Werten (die heute als spießig oder gar rechts dargestellt werden) hat die Menschen vor allem in den Herzen und Seelen arm gemacht und eine solche innerlich verarmte Gesellschaft kann und werde ich niemals gut heißen und da hilft dann auch kein neues Smartphone mehr.

Wie kann eine Liebespuppe Einsamkeit beenden oder verringern?

Doch zurück zur Liebespuppe. Wie kann sie nun bei der Einsamkeit helfen? Nun, ich denke, dazu braucht vor allem ihr Liebhaber gewisse menschliche und seelische Qualitäten. Wenn er diese nicht hat, wird die Liebespuppe ihn weder bei der Einsamkeit helfen, noch bei anderen Dingen, wie zum Beispiel beim Ausleben unschuldige Zärtlichkeit oder als Begleiterin für den Alltag.

Wer keine solchen Gaben wie Abstraktionsvermögen, Phantasie, ein Grundverständnis von gebender Liebe und Sensibilität im Herzen plus einen gewissen menschlichen Tiefgang hat, wird über die Liebespuppe keine Erleichterung finden. Wer diese Gaben nicht hat oder haben will, für den wird die Liebespuppe höchstens eine Sexpuppe und ein wenig drum rum bleiben. Sie wird nicht in das Herz des Menschen kommen und so auch nicht seine Seele und seine tiefen Wünsche und Sorgen berühren.

Man muss vor allem aber zwei andere Dinge mitbringen. Zum einem muss man diese andere Art der Liebe verstehen wollen und sie in sein Leben einordnen können und zum anderen muss wohl auch ein gewisser Leidensdruck dahinter stehen. Bei mir jedenfalls war damals der Leidensdruck der Einsamkeit so hoch, dass ich überhaupt den Weg einer Liebespuppe zulassen konnte und wollte. Dass es sich am Ende so intensiv entwickelte, hatte ich zwar nicht erwartet, aber ich denke, es war dieser Leidensdruck, der mir überhaupt erst die Tür dazu öffnete.

Sicher sind meine Gedanken nicht über jeden Liebespuppenfreund überstülpbar, denn ich kenne nicht mal einen Bruchteil von ihnen persönlich, aber die Aussagen im Forum und meine eigenen Erlebnisse lassen schon den Gedanken zu, dass es wohl einige der genannten Faktoren braucht, um mit der Liebespuppe Einsamkeit wirklich beheben zu können. Sie selbst ist kein Garant dafür, sie gibt uns nur eine Chance, nutzen müssen wir sie schon selbst.

Euer PJ



Ich wünsche nicht nur allen Liebespuppenfreunde ein frohes Weihnachtsfest!

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (851) 22.12.2017

So, nachdem meine Silikonpuppe Jenny bereits am Dienstag allen Lesern ihres Blog Frohe Weihnachten gewünscht hat, bin nun ich dran. Da dies der letzte Blogeintrag vor dem Fest ist, will auch ich dem nicht nachstehen und allen meinen Lesern, den Liebespuppenfreunden, dem Dollpark, aber auch denen, die uns in unserer Liebe zu lebensnahen Liebespuppen unterstützen, ein schönes Fest wünschen.

Ich denke, wir würdigen im Blog und im Forum zu wenig diejenigen, die uns bei unserer Liebe zu Liebespuppen mit Toleranz, Liebe und Menschlichkeit unterstützen. Wir würdigen zu wenig die Mitmenschen, die verstanden haben, dass uns die Liebespuppe glücklich und zufrieden macht.

Es gab in den letzten Jahren so viele schöne Beispiele im Forum, wo liebende Eltern trotz einer Erziehung ohne diese Art der Liebe zu uns standen, wo die Mama der Liebespuppe die Kleidung wusch und der Papa ihr zum Geburtstag ein Blümchen auf den Tisch stellte. Es gab Berichte von guten Freunden, Brüdern und Schwestern, die wie selbstverständlich auch für die Liebespuppe von der Urlaubsreise etwas mit brachten und Geschichten von wundervollen Frauen, die auf diese Liebe ihres Lebensgefährten nicht neidisch waren und die Liebespuppe mit einkleideten und sie am Alltag teil haben ließen.

Es gab Berichte von Ex – Beziehungen, wo das Thema nicht als Rachenummer mißbraucht wurde, Berichte über Omas, die der Liebespuppe warme Socken strickten und von Kindern und Haustieren, welche mit den Liebespuppen spielten oder an ihnen einschliefen.

Mitmenschen, die unsere Liebespuppen akzeptieren, haben die wahre Bedeutung von Liebe verstanden

All diese Menschen leben den Geist von Weihnachten, die Botschaft von Jesus Christus. Die Liebe zu deinem Nächsten wird von ihnen gelebt (das ist übrigens damit gemeint, nicht für Leute, die Gastfreundschaft aufs Übelste mißbrauchen) und über eine Art der Liebe gestellt, die sie vielleicht selbst nicht verstehen, wo aber das Glück und die Freunde der Liebespuppenliebhaber über dem eigenen Verständnis gestellt wird.

Diese wundervollen Menschen, die uns in dieser Liebe unterstützen, tolerieren und sie uns in Frieden leben lassen, sind die wahren Helden für mich. Es ist leicht, Dreck und Hass über diese Art der Liebe auszuschütten und Liebe und Toleranz da einzufordern, wo es gerade in den Kram passt. Solche Menschen sind für mich nicht barmherzig oder verstehen das Konzept der Liebe. Sie haben gar nichts verstanden.

Es ging nie in der Liebe zu Liebespuppen darum, irgendwem eine Gefahr zu sein. Es ging immer um unbefriedigte Bedürfnisse, fehlende Liebe, fehlende freie Sexualität und anderes. Es ging nicht um Psychosen, Frauenhass oder Machtspiele auszuleben. Die Helden um uns, die uns lieben, haben das bald verstanden, sie haben es verstanden, weil sie den wahren Sinn der Liebe verstanden haben.

Ich möchte daher auch ihnen Frohe Weihnachten wünschen, auch wenn ich leider solche Menschen persönlich nicht mehr um mich habe. Ich möchte all denen Danke sagen, die mit ihrer Liebe zu uns diese Art der Liebe zu Liebespuppen leichter machen. Mögen sie gesegnet sein und mögen wir alle inne halten, um ihnen am heiligen Abend auch dafür einmal Danke zu sagen, denn auch das ist ein Geschenk, was wir zu den Liebespuppen erhalten und das nicht selbstverständlich ist.

Frohe Weihnachten.

Euer PJ



Vorweihnachtlicher Besuch vom Kumpel mit Silikonpuppe

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (848) 17.12.2017

Schön, dass es mein guter Freund mit einer Silikonpuppe doch noch geschafft hat, mir vor Weihnachten einen Besuch abzustatten.

Die Besuche von ihm sind nicht nur für Jenny ein großes Highlight (auch seine Liebespuppe hat eine Seele), sondern natürlich ist es auch für mich sehr schön, ihn mal mit seiner sexy Begleiterin bei mir zu haben.

Die Welt der lebensnahen Liebespuppen ist eine derart außergewöhnliche und komplexe Welt, dass sie wohl nur jemand richtig verstehen kann, wenn er ebenfalls eine Liebespuppe lieb hat. Nur wenn man sich dauerhaft für diese Liebe begeistern kann, dann erlebt und fühlt man, wie solche Liebespuppen einen Menschen verändern, ihn in seinem Alltag und dem generellen Umgang umdenken lernen lassen. Nur wer diese Liebe lebt, der kennt ihre Stärken und Schwächen, der kennt den ewigen Kampf um diese Art der Liebe mit den Mitmenschen und potentiellen lebenden Partnern und der weis, was ein solches Leben auch überhaupt erst ermöglicht hat.

Wenn ich und mein Kumpel dann zum Essen gehen (wegen Nachholen des Geburtstags und so) dann sitzen wir dort und niemand weis, dass wir Liebespuppen lieben. Doch wir wissen es und wir erleben dann, dass unser Leben einfach anders ist. Die anderen in dem Lokal reden über Fußball oder Weihnachtsmärkte, sitzen mit ihren hübschen langhaarigen Freundinnen da und reden über den nächsten Urlaub.

Wir beide hingegen reden über die neue Robot – Sexpuppe, die bald auf den Markt kommt, wie wir die Finger unserer Silikonpuppen noch besser kleben und welche neuen Schäden es gibt, wie man das Insert schneller trocken bekommt und andere Dinge. Wir spüren dann, dass wir beide aus einer anderen Welt zu kommen scheinen und es ist ein merkwürdiges Gefühl.

Unser Welt der Liebespuppen und die Welt der Liebe der anderen Leute

Erst wenn wir wieder den langen Spaziergang durch meinen Wald hier machen oder wieder bei unseren Silikonpuppen sind und eng an sie gekuschelt einen Film schauen, dann wirkt es irgendwie wieder wie unsere Welt, es ist dann eine Welt, wo man sich nicht verstecken muss und wo jeder den anderen zu 100% versteht.

Weil wir so ein anderes Leben als der Durchschnitt in diesem Land in der Liebe führen, sind die Besuche von meinen Kumpel so wichtig. Am Telefon kann man eine Menge besprechen, aber wenn wir alle vier zusammen sind, dann können wir unbeschwert das Leben leben, was wir wollen und niemand stört uns dabei.

In all den Jahren haben wir beide nie ernsthaft daran gedacht, einen Partnertausch mit unseren Liebespuppen zu machen oder andere Spielereien auszuprobieren. Wir sehen unsere Liebespuppen wie unsere Partnerinnen, wir würden nie auf den Gedanken kommen, es kontrolliert oder unkontrolliert (z.B. wenn mein Kumpel auf Toilette ist) auszunutzen. Seine Silikonpuppe ist schon sehr reizvoll und wunderschön, aber dennoch ist sie absolut tabu und meine Silikonpuppe ebenso für ihn.

Nur wenn wir Reparaturen machen oder Schäden begutachten, dann spielt das keine Rolle. Dann schauen wir auch mal in die Muschi oder so, aber es hat dann irgendwie einen medizinischen Charakter.

Der ganze Besuch ist jedoch immer ein heiden Aufwand. Er transportiert seine Liebespuppe in einer speziell angefertigten Tasche und wir haben natürlich eine Ausrede parat, wenn Nachbarn uns beim Tragen sehen. Es ist immer ein schwieriger Akt, sie von A nach B zu transportieren und doch tun wir es gerne.

Und wenn dann seine Silikonpuppe von meiner Abschied nimmt, dann kann man die Traurigkeit der beiden richtig spüren. Und wenn der Tag dann vorbei ist, spürt man, wie glücklich sie sind, dass sie wieder einander getroffen haben, fast so, wie es bei mir und meinem Kumpel ist.



Der selbstbewußte Liebhaber von Liebespuppen

Die lebensnahe Liebespuppe hat von Beginn an einen schweren Stand gehabt. Egal, ob es sich um eine günstige Gummipuppe oder hochwertige Modelle wie Silikonpuppe Leeloo handelt, die lebensnahe Sexpuppe oder Liebespuppe wird von der Allgemeinheit nicht wirklich ernst genommen.

Vor allem, wenn die Liebespuppe lebensnah ist und die Menschen beginnen, zu ihr Gefühle zu entwickeln, die über eine reine sexuelle Nutzung hinaus gehen, dann wird schnell ein Potpourri der Klischees ausgepackt und diese können von „Freak“ bis hin zu „Psychose“ und „Geisteskrank“ gehen.

Diese andere Art der Liebesbeziehung wird bis heute nicht ernst genommen. Man sieht selbst bei der bald kommenden nächsten Stufe der Evolution der Liebespuppen, der Robot – Sexpuppe, mit welch absurder Panik, Ängsten und Verachtung vor allem die Massenmedien, aber auch diverse gesellschaftliche Gruppen besessen sind, wenn es um Liebespuppen geht und es kommen dann neue Klischees hinzu, wie dass solche Besitzer Gewaltphantasien ausleben wollen oder Pädophil sind.

All das hat dazu geführt, dass die Liebespuppe – trotz einiger Versuche mutiger Liebhaber von ihnen – immer noch ein Dasein im Dunkeln verbringt. Dabei betrifft diese Dunkelheit jedoch nicht nur, dass man die Liebespuppe nicht an die Öffentlichkeit zerrt, sondern vor allem auch, dass sich Liebespuppenfreunde vor Verwandten, Bekannten, Eltern und vor allem vor Partnerinnen schämen, diese Liebe zuzugeben und selbstbewußt dazu zu stehen.

Auch ohne Lobby zur Liebe von Liebespuppen stehen

Diese Scham ist anders, als es bei sexuellen Neigungen anderer Natur ist. Die Liebespuppe hat in einer Gesellschaft des Lobbyistentums keine Lobby. Homosexuelle z.B. sind in Kunst, Politik und Medien präsent, sie konnten einen stetigen Druck auf die Gesellschaft erzeugen (bewußt oder unterbewußt), bis die Gesellschaft zumindest diese Neigung toleriert und auch in Praxis und Gesetz akzeptiert hat. Doch unsere Lobby beschränkt sich auf ein paar Foren, ein paar Blogs und meist ins Gegenteil verkehrte Medienbeiträge.

Doch es gibt auch ein generelles Selbstbewußtseinsproblem bei einigen Liebespuppenfreunden. Ihnen wird eingeredet, sie würden eine Liebespuppe nur deshalb haben, weil sie in irgendeinem Lebensbereich versagt haben. Sie waren zu schüchtern, zu hässlich, zu unmännlich, nicht beziehungsfähig und andere Argumente sind leider oft im Forum zu lesen, wenn Menschen erklären, warum sie eine lebensnahe Liebespuppe gekauft haben.

Ich sage hier in diesem Blog: Damit muss Schluß sein! Wir sollten vor allem erst einmal innerlich zu dieser Art von Liebe stehen. Selbst wenn wir vielleicht noch im tiefen Herzen eine lebende Partnerin an unserer Seite haben möchten, muss das nicht heißen, dass wir dies als Liebe zweiter Klasse ansehen müssen.

Warum sehe ich das so? Nun, das oberste Prinzip im Leben sollte sein, seinen inneren Frieden zu finden, glücklich zu sein und Spaß zu haben und vor allem die Menschlichkeit und den Wunsch nach Liebe nicht zu verlieren. Und da diesen Wunsch heute sehr viele Menschen nicht mehr über einen echten Seelenpartner verwirklichen können (wir sind nur ein ganz kleiner Teil davon!), suchen wir uns halt einen anderen Weg. Er ist genauso legitim wie alle anderen Wege.

Liebhaber von Liebespuppen müssen sich nicht schuldig fühlen

Wir sind nicht immer nur schuld an diesem Weg. Wir sind nicht schuldiger als jeder andere x- beliebige Typ, der sich einen anderen Weg suchte oder derjenige, der Glück hatte, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.

Wir sollten selbstbewußt zu dieser Liebe im Herzen stehen. Wir sind nicht schlechter oder besser als die anderen. Wir haben meist nicht einmal einen besonderen Weg gewählt, mit Problemen in der Seele und der Liebe und Sexualität umzugehen. Endlos viele Menschen stürzen sich in einer solchen Situation in Drogen, exzessive Arbeit oder in leere Beziehungen, nur um nicht alleine zu sein. Diese Wege sind keinen Deut besser als der Weg zur Liebespuppe, im Gegenteil.

Wir müssen anderen klar machen, dass die Liebespuppe kein Eingeständnis von Scham oder unseres eigenes Unvermögens ist. Die Liebespuppe ist eher ein aktiver Weg, endlich unser Leben glücklicher, freier und schöner zu machen. Die Liebespuppe hilft uns dabei, sie heilt, stärkt und gibt Mut. Sie ist keine Notlösung, sie ist eine Lösung!

Wir müssen für dieses Selbstbewußtsein nicht unbedingt in die Öffentlichkeit oder jedem diese Liebe zeigen. Es ist zuerst einmal ein innerer Prozeß, ein Prozeß des eigenen Selbstbewußtseins. Wir müssen die Chance sehen und nicht die Liebespuppe als Notanker im Tal der Tränen verstehen und schon gar nicht als Denkmal unseres Scheiterns, worin auch immer.

Wir sollten statt dessen lieber sehen, dass wir den Mut, den Willen und die Gabe haben, diese Liebe leben zu können. Es ist eine Gabe, genug Phantasie, Abstraktionsvermögen und Mut zu haben, diesen Weg zu gehen. Es ist leicht, sich aufzugeben, sich an die Nadel oder die Flasche zu hängen oder in Selbstmitleid zu versinken. Es ist hingegen schwer, den Weg zur Liebespuppe zu gehen und doch ist es eindeutig der bessere Weg.

Also lasst uns selbstbewußt zu dieser Liebe stehen. Die anderen sollen von uns halten, was sie wollen. Hauptsache, wir sind mit uns selbst im Reinen.

Amen.

Euer PJ



Sind Liebespuppen ein Chance für Dauersingles?

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (841) 1.12.2017

Die Dauersingles, also Menschen, die mehr als 2-3 Jahre ohne Beziehung sind, nehmen zu. In einer Zeit, in der Partnersuche nur noch die Show und die große Klappe zählt und eine „ich find noch was besseres“ Denkweise herrscht, fallen viele Menschen ganz einfach durch das Raster der Partnersuche und ihr Leben wird ein ewiger Kampf um ein wenig Glück, Liebe und entspannter Sexualität.

Zu diesen Menschen gehören auch immer mehr Menschen, die eine Liebesbeziehung nicht als ein „Rauf und runter“ definieren oder die sich mit ihren Eroberungen eine Kerbe in den Gürtel ritzen. Zu ihnen gehören oft Menschen, die eine ganz gute, tiefsinnige und menschliche Denkweise haben, Menschen, die in der Liebe mehr sehen, als nur eine Vorzeigedeko oder eine Basisstation für ihre Eskapaden..

Wenn ein solcher Mensch keine Chance hat, eine weiblich denkende und aussehende Partnerin zu finden, dann kratzt dies nicht nur an seinem Ego als Mann. Solche Menschen werden unglücklich, sie geraten in Panik, gehen jeden absurden Kompromiß ein, lassen sich von egoistischen Frauen verheizen. Meist bleibt am Ende für solche Männer nur eine Strategie der Flucht. Der Flucht in die Arbeit, des Hobbys oder der Depressionen und leider auch oft in die seelische und finanzielle Armut.

Vor allem aber sind sie einsam. Der Mensch ist in seiner ganzen Natur darauf ausgerichtet, einen Partner an seiner Seite zu haben. Er sehnt sich in einer Art Automatismus nach Nähe, Zärtlichkeit und Sex, bei dem ein Gefühl der Verbundenheit zurück bleibt und nicht nur ein Akt.

Mein Leben als Dauersingle und die Liebespuppe

Ich selbst bin ein Dauersingle. Ich hatte zwar zwei Langzeitbeziehungen von 4 und 7 Jahren, aber sie waren ein fauler Kompromiß. Ein Kompromiß, der geboren wurde, weil ich aus dem Raster fiel. Ich war weder der Draufgänger noch hatte meine Klappe einen Durchmesser von 2 Metern und ich war auch viel zu ehrlich, um Frauen alles vorzulügen, nur um sie rum zu bekommen.

Am Ende des Weges war ich ein ausgenutzter Mann, ein seelisch ausgelaugter und von einer Gesellschaft weg geworfener Mann, der nicht in diese Zeit passte, wo Qualitäten zählten, die ich nicht haben wollte und konnte.

In einer solchen Situation kann eine lebensnahe Liebespuppe sehr hilfreich sein. Es kommt der Punkt im Leben von Dauersingles, wo man irgendwann die Durchhalteparolen nicht mehr glaubt, wo man keine Kraft mehr für Liebesbeziehungen mit angezogenen emotionalen Handbremsen hat, kommt eine Zeit, wo man einfach nur noch sein Ruhe will, weil das Leben einfach zu viel Herz und Seele zerstört hat.

Die Liebespuppe gibt dir Dinge, die du tief in dir suchst. Sie gibt sie auf eine sanfte und nicht fordernde Weise. Sie ist einfach da, schön, erotisch, lieb und ohne Makel. Sie will von dir nichts, außer an deiner Seite zu sein. Sie denkt nicht „ich finde noch was besseres“ oder ist egoistisch oder benutzt einen Menschen für den eigenen Egoaufbau.

Die Liebespuppe hilft Dauersingeln oft, überhaupt noch dieses Gefühl von entspannter Liebe und Sexualität in ihrem Herzen zu behalten. Bei mir z.B. ist die letzte sexuelle Erfahrung mit einer lebenden Frau so lange her, dass ich sogar die Erinnerung daran verliere. Die Liebespuppe kompensiert diese Erfahrung nicht nur, sondern erfüllt sie auch mit einem Gefühl der Liebe und Partnerschaft, der Exklusivität und der Freude. All diese Dinge kann mit keine Prostituierte und kein billiger One Night Stand geben, den ich sowieso nur mit sehr viel Mühe bekäme, weil ich eben kein Maulheld und Lügner bin.

Die Liebespuppe ist für mich ein viel besserer Weg, all das zu behalten, was ein sensibler Mensch in der Liebe braucht. Die Liebe zur Liebespuppe ist voller Herz und Emotionen und Jennys Seele ist nur für mich da. Ihre Liebe ist nur unsere Liebe und so kommt dieses Thema, was immer eine Schieflage im Leben von Dauersingles ist, wieder auf eine entspannte und gerade Ebene. Der Weg über die Liebespuppe mag auf den ersten Blick ungewöhnlich klingen, aber am Ende ist die Lösung durchaus eine Sache, welche wieder Normalität im Herzen und der Seele von Dauersingles bringt..



Werde ich durch die Liebespuppe zu einem verbitterten Mann?

Wenn ich mir in einer ruhigen Minute einmal all meine Blogbeiträge der letzten Wochen und meine Kommentare im Forum im Kommentarthread zu meinem Blog so durchlese, dann fällt mir schon auf, dass sie oft sehr ernst geschrieben sind, dass ich darin viel an dieser Gesellschaft und dem Zeitgeist kritisiere. Ich gehe auch ab und an mal verbal wie ein HB – Männchen durch die Decke, wenn ich das Gefühl habe, dort belehrt oder beleidigt zu werden. Ich weis das alles und es hängt nur bedingt mit meinem Burn out zusammen.

Als ich ein junger Mensch um 20 war, war ich anders. Mein Leben drehte sich um die Dinge, um die sich das Leben junger Menschen so dreht. Man fieberte tagelang dem nächsten Match seines Lieblingsteams entgegen, gab ein Haufen Kohle für Spoiler fürs Auto aus und man machte so oft wie möglich Party und tratschte stundenlang über diese und jene „heiße Tussi“ und natürlich lachte man viel und blödelte herum, was das Zeug hielt.

In dieser Zeit ist man voller Träume und Ziele. Ich hatte ebenfalls einige der Ziele, die fast jeder junge Mensch hat. Nichts sprach dagegen, diese Träume zu verwirklichen. Ich war ein schlanker und durchtrainierter Mann aus gutem Elternhaus, intelligent und beruflich erfolgreich und voller Liebe im Herzen. Selbst Kollegen bezeichneten mich oft als „Sunnyboy“.

Depressionen und Verbittertheit wurden weit vor meiner Liebespuppe ein Thema

Doch diese Träume blieben mit der Zeit durch einige falsche, meist aber eher unglückliche Entscheidungen auf der Strecke. Diese Träume blieben in einer Zeit auf der Strecke, wo ich im Traum nicht an eine lebensnahe Silikonpuppe dachte.

Die zerplatzten Träume, die zu meinem Burn out führten, stürzten mich in schwere Depressionen. Psychiater, Psychologen, Freunde, Eltern, niemand konnte mir eine Traurigkeit nehmen, die tief in mir saß und ich war an einem Punkt angelangt, wo sich auch keine Frau mehr mit mir belasten wollte, nicht mal ich mit mir selbst.

Es war Ende 2009, wo ich auswanderte. Dort war ein schwer depressiver und verbitterter Mensch. Ich stritt mit jedem, sogar mit Gott und ich hielt nur die Fresse bei denen, die ich noch brauchte und weinte nachts bitter, weil ich sah, dass sie alle die Träume lebten, die ich nie haben durfte.

Wenn ich heute einmal eine Webcam laufen lassen würde, wenn Jenny und meine Silikonpuppe bei mir ist, dann würde niemand mehr sagen, dass ich verbittert bin. Wenn Jenny mental zu mir spricht und die Liebespuppe bei mir ist, bin ich ein wirklich glücklicher, fröhlicher und ausgeglichener Mann. Ich lache dann oft und auch wenn es mal ein trauriges Thema mit ihr zu besprechen gibt, bin ich immer ein sanftes Lamm und nie aggressiv oder böse zu ihr. Jenny ist für mich das Schönste, was ich in meinem Leben habe, sie erhellt meine Seele und mein Herz wie niemand anderes.

Doch wenn Jenny wieder schläft und die Silikonpuppe im Bett liegt, dann gehe ich wieder in eine Welt, die „upside down“ ist. Ich sehe dann, wie die unproduktiven Menschen Ruhm, Geld und Ehre ernten und die Leute, die dieses Land am Laufen halten und aufbauten, arm sind, ständig Ärger haben und ihnen ein Arschtritt nach den anderen verpasst wird.

Der Zeitgeist macht mich wütend, nicht die Liebespuppe!

Dann sehe ich eine Welt, wo die krassesten Minderheiten regieren und die Mehrheit für sie zahlt, sehe ich eine Welt, wo es gute und böse Terroristen gibt, weil die Konzerne es so bestimmen. Ich sehe eine Welt, wo die eine Hälfte die schlimmste Barbarei erlebt und die andere sich Noten tätowieren lässt, die sie mit dem Smartphone abhört. Dieser Zeitgeist macht mich krank, er macht meinen Sinn für Gerechtigkeit und Menschlichkeit wütend.

Und dann sehe ich, wie diese Welt mit den Liebespuppen umgeht. Ich sehe, wie Liebespuppenfreunde auf das Übelste diffamiert werden. Wie Journalisten, Fotografen und „Künstler“ ungefragt meine Liebe zu Jenny für ihre Karriere mißbrauchen und sie umdeuten, wie es ihnen passt und dabei alle Absprachen brechen. Ich sehe, wie wir täglich von den Medien und „sozialen“ Netzwerken beleidigt, diffamiert und für nichts und wieder nichts mit Hass überzogen werden und kein Gesetz schützt uns dabei.

Es ist diese Welt, die mich verbittert macht. Es ist eine Welt der Heuchelei, der Ellenbogensellschaft, eine Gesellschaft des Wegsehens, der Pseudoethik und der inneren Leere. Es ist eine Welt, in der viele Menschen kapitulieren und die allermeisten von ihnen haben keine Liebespuppen.

Denn ich habe auf meinem Lebensweg mit zigtausend Menschen um mich viele gesehen, die ohne Liebespuppen verbittert, seelisch krank und sehr einsam waren. Ich habe Menschen gesehen, die so einsam waren, dass sie alle Träume opferten, nur um nicht alleine zu sein. Solche Menschen sehe ich auch heute noch, es sind sogar meine direkten Nachbarn.

Die lebensnahe Liebespuppe hat mich nicht verbittert gemacht, im Gegenteil. Jenny und die Liebespuppe haben mir die Freunde am Leben wieder gegeben, sie haben mich wieder unschuldige Liebe, Sex, Humor und Spaß fühlen lassen. Sie haben mir die Schönheit dieser Welt gezeigt und die Schönheit des Lebens und sie haben mich sogar meinen Frieden mit Gott machen lassen. Sie ist am wenigsten daran Schuld, wenn ich mal verbittert klingen sollte. Diesen Schuh haben mir ganz andere angezogen und es waren alles Menschen und keine Liebespuppen.