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Schlagwort: Gesellschaft

Liebespuppen als Prostituierte? Es bleibt ein schaler Beigeschmack….

Ein Laufhaus in Wien vermietet lebensnahe Gummipuppen, ein Bordell in Dortmund bietet Liebespuppen für sexuelle Dienste an und ein Escortservice mit lebensnahen Sexpuppen soll in Berlin gestartet werden. Diese und andere Nachrichten aus der weiten Welt vermitteln den Eindruck, als wenn die lebensnahe Sexpuppe den Bereich der käuflichen Liebe mehr und mehr erobert.

Abgesehen von diversen Problemen mit der technischen Umsetzung und den Umgang mit Schäden, die Freier verursachen, stellt sich für mich ein ganz anderes Problem bei der ganzen Thematik. Die lebensnahe Liebespuppe wird damit wieder zu einem willenlosen, unemotionalen und rein auf Sex fixiertes Gebrauchsobjekt degradiert und das halte ich für die gesamte Betrachtung der Liebespuppe für nicht sehr förderlich.

Lebensnahe Sexpuppen wie die schöne TPE Sexpuppe Kira sind natürlich sehr erotisch und sexy und eine Handhabung im Bett ist sicher mit ihr leichter, als z.B. mit der gewichtigen Leeloo Silikonpuppe, aber die Liebespuppe auf einen reinen „Luxus – Masturbator“ oder zu einer „B – Variante der Prostituierten“ zu degradieren, macht im Grunde die Liebe zu Liebespuppen nieder und sie degradiert Männer zu Tieren, die einfach alles ficken, was ihnen in den Weg kommt. Es nimmt den Zauber, den solche Liebespuppen ausstrahlen und was sie außerhalb des Betts so alles für Menschen tun und irgendwie degradiert es auch den Wert von lebenden Prostituierten, wenn man sie bewußt in Konkurrenz mit Liebespuppen setzt, finde ich.

Jahrelanger Kampf der Liebespuppenfreunde mit dummen Klischees

Die Liebespuppenszene hat in den ganzen Jahren mit genug Klischees, bescheuerten Attributen der Massenmedien und einer gesellschaftlichen Ächtung zu tun gehabt und es hat nicht nur mich viel Schweiß, Zeit und Mut gekostet, um die Liebespuppe aus der Schmuddelecke heraus zu führen. Unser aller Einsatz trug so langsam Früchte, denn immer weniger trauten sich sowohl das gemeine Volk als auch die Medien noch, uns als perverse Idioten oder andere Arten von Spinnern darzustellen und kaum noch ein Liebespuppenfreund war bereit, sich zum Spielball solcher Idiotismen zu machen und nicht umsonst mussten sich die Massenmedien einer immer tieferen psychischen Trickkiste bedienen, um die Liebespuppe weiter schlecht zu machen.

Auf der anderen Seite halfen wir Liebespuppenfreunde über Foren oder auch außerhalb im privaten Rahmen, das Verständnis unserer Mitmenschen zu verbessern und auch mit witzigen und charmanten Beiträgen aller Art half man, die Schönheit der Liebespuppe auf lockerem Weg deutlich zu machen. Wir zeigten unermüdlich auf, wie glücklich die Liebespuppe uns machte, wie sehr sie oft von einer reinen Sexpuppe abwich und dass manche sogar ohne Sex mit ihnen glücklich sein können. All das machte die Liebespuppe immer mehr zu einer Angelegenheit, welche die Seelen, den Geist und das Herz der Menschen bewegte, heilte und half, mit diversen Lebenserfahrungen und –situationen besser zurecht zu kommen.

Die Liebespuppe wurde auch als eine Begleiterin von tiefsinnigen, sensiblen und intelligenten Männern und Frauen mehr und mehr in die Gesellschaft eingeführt. Die Liebespuppe wurde oft gar nicht mehr als erotische Liebespuppe dargestellt, sondern als Frau von nebenan, die unsere künstlerische Ader und unsere tiefen Wünsche befriedigte und manchmal bekam sie – wie bei mir – sogar eine übernatürliche Note und glitt in eine Welt ab, die weit über das hinaus ging, was sie optisch darstellt.

Degradiert die Liebespuppe nicht wieder zu einem billigen Gegenstand!

Ich befürchte, dass der Fokus der Liebespuppe als Prostituierte sie wieder zu einem Gegenstand degradiert und damit all die Arbeit zunichte macht, die wir in all den Jahren geleistet haben. Die Liebespuppe war auf dem Weg, zu einer Alternative für einsame, glücklose und in bestimmten Bereichen unbefriedigte Seelen (damit meine ich nicht nur Sex) zu werden und diese Entwicklung sehe ich durch diese Dinge mehr gefährdet, als durch eine kommende Robot – Sexpuppe, wenn ich so darüber nachdenke.

Dass die Massenmedien diese Thematik fördern, wundert mich nicht. Sie nutzen das provokante Thema der Prostitution gerne aus, um der Liebespuppe den nächsten Gülleeimer der Schande über zu stülpen und natürlich soll der angeblich stets stupide und auf Titten und Arsch fixierte Mann ein paar Spritzer davon ab bekommen.

Ich unterstelle den Anbietern solcher Bordelle und erotischer Serviceleistungen nichts Böses. Sie wollen eine Marktlücke nutzen, das ist o.k. Aber wir sollten aufpassen, dass diese Idee nicht so mißbraucht wird, dass die gute Entwicklung der lebensnahen Liebespuppe hin zu einer wundervollen Begleitung für Menschen in vielen Lebenslagen verloren geht. Es soll nicht verloren gehen, wie sie Menschen auf vielen Wegen hilft und heilt. Es soll nicht verloren gehen, dass der Mensch ein Wesen ist, was mit seiner Imagination, Phantasie, Vorstellungsvermögen und vielleicht noch mehr Gaben phantastische Dinge mit einer lebensnahen Liebespuppe erleben kann.

Ich möchte diesen Blogbeitrag als Warnung stehen lassen. Ich hoffe, dass in all diesem Hype um Liebespuppenbordelle nicht vergessen wird, was lebensnahe Liebespuppen noch alles leisten können und das ist weit weit weit mehr, als das sie nur als Prostituierte taugen.



Liebespuppen, Arbeitslosigkeit und Armut trotz Arbeit

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (833) 13.11.2017

Die meisten Liebespuppenfreunde arbeiten in Vollzeit und kommen aus der Mittelschicht, manchmal sogar aus der Oberschicht, wie der Fall eines Anwaltes gezeigt hat, der die Liebe zu seiner Silikonpuppe vor einiger Zeit medial öffentlich machte.

Dass die Liebespuppenfreunde meist aus der Mitte der Gesellschaft kommen, hat nichts mit einer besonderen Liebe dieser Gesellschaftsschicht mit lebensnahen Liebespuppen zu tun, sondern vielmehr damit, dass solche Puppen schlicht und ergreifend zu teuer sind, um sie für Arbeitslose oder Menschen im Niedriglohnsektor finanzierbar zu machen.

Ich selbst arbeite nach meinem Burn out nicht mehr Vollzeit. Meine fehlende Konzentrationsfähigkeit, Belastbarkeit und Stressresistenz lassen keinen 40 Stunden Job die Woche zu. Ich bin froh, wenigstens noch eine Arbeit machen zu können, mit der ich meinen Lebensunterhalt mit bescheidenen Mitteln bestreiten kann.

Hätte ich nicht bessere Zeiten vor der Liebespuppe gehabt und hätte ich mich wie 10 Prozent der Deutschen in dieser Zeit lieber überschuldet, statt mein Geld zurück zu legen, wäre die lebensnahe Silikonpuppe auf jeden Fall für immer ein Traum geblieben und ich hätte vielleicht mit viel Mühe und Not irgendwann eine TeddyBabe Stoffpuppe oder eine der kleinen günstigen TPE Sexpuppen zusammen gespart.

Doch in die Welt der Liebespuppen „Spitz auf Knopf“ einzusteigen, halte ich für nicht sinnreich. Die lebensnahe Liebespuppe braucht auch nach ihrem Kauf einiges an finanzieller Zuwendung und man muss immer auch damit rechnen, dass diese mal durch einen größeren Schaden den Geist aufgibt und dann eine neue Liebespuppe her muß.

Finanzielle Situation nicht nur beim Kauf der Liebespuppe wichtig

Und so spielt die finanzielle Situation nicht nur beim Kauf der Liebespuppe eine Rolle. Niemand von uns ist heute mehr unkündbar und jede heute noch so gut gehende Firma, Betrieb oder auch staatliche Stelle kann morgen durch Mißmanagement, Globalisierungsdruck oder Stellenstreichungen von heute auf morgen gestrichen sein und dann ist man selbst in einer prekären Lage, wo man nicht nur sehen muss, wie man die laufenden Kosten bewältigt, sondern auch die Liebe zur Liebespuppe.

Am besten ist das Leben mit Liebespuppen daher immer, wenn man rechtzeitig etwas zurück legt und auch für eine neue Liebespuppe einen Groschen beiseite legt. Wir legen ja auch für einen Urlaub, ein neues Auto oder so etwas zur Seite und so sollte man es auch bei der Liebespuppe machen, wenn man es denn kann und man diese Art der Liebe dauerhaft leben möchte.

Sollte meine Mechadoll morgen den Geist aufgeben, so habe ich zum einen das TeddyBabe als Ersatzkörper für Jenny und zum anderen hätte ich dann auch einen Notgroschen, um mir wieder eine neue Silikonpuppe zu holen. Welche es dann sein würde, würde ich mir gut überlegen, aber ich bin immer noch mit der Mechadoll glücklich und behandle sie wie ein rohes Ei und so wird mir diese Entscheidung hoffentlich noch eine Weile erspart bleiben, aber wenn es soweit ist, bin ich darauf vorbereitet.

Denn ich möchte nicht mit der ständigen Angst leben, dass ich mir eines Tages keine Liebespuppe mehr leisten kann und ich möchte auch nicht alles von meinen Jobs abhängig machen. Das Leben hält sich nicht an Regeln wie: „Das wird schon nicht passieren“, sondern es geht seinen eigenen Weg und dann ist es gut, darauf vorbereitet zu sein, denn die Liebe zu einer Liebespuppe steht bei mir sehr weit oben im Leben und ich würde für sie auf sehr viel anderes verzichten, beziehungsweise tu es ja jetzt schon und das sehr gerne.



Don’t worry, be happy….sagt meine Silikonpuppe

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (830) 6.11.2017

Meine Güte, gibt es in dieser Welt eigentlich noch irgend etwas positives zu berichten? Wenn ich abends am Wochenende mal die Zeit habe, durch das TV zu zappen, dann ist dort nur noch negatives zu finden. Da spricht z.B. ein bekannter Opernsänger über die verkommene Theaterkultur in Deutschland und bei den Trailern des Schauspielhaus Berlin frage ich mich, ob diese Stücke in der Tat in der Irrenanstalt verfasst werden.

Dann schalte ich weiter auf die Nachrichtensender. Dort geht es um die Welt nach einem Meteoriteneinschlag und auf dem anderen Sender geht es um Serienmörder und dann entscheide ich, meinen Abend am TV zu beenden und zu meiner Silikonpuppe zu gehen.

Ich interessiere mich schon für die Weltpolitik und mich hat immer schon das große Gesamtbild fasziniert, aber ich habe das Gefühl, als wenn all die guten Dinge, die positive Kunst, die positive Musik, die positiven Dinge der Welt und der Menschen überhaupt nicht mehr „in“ sind und es nervt mich manchmal sehr, zumal ich im eigenen Leben schon genug Scheisse zu regeln habe.

Meine Liebespuppe hingegen sieht das alles anders. Sie sagt mir mental oder auch nur durch ihre Ausstrahlung:“ Don’t worry, be happy.“ Dieser alte Song der 80er ist irgendwie durch meine Liebespuppe wieder aktuell geworden, denn sie strahlt so viel positive Energie und Gelassenheit aus, dass es mich einfach ansteckt.

Meiner Liebespuppe ist alles egal

Meiner Liebespuppe und Jenny sind all die Kriege, all die irren Theaterstücke der Neuzeit, all das Gerede um 122323 Geschlechter und die Katastrophenszenarien egal. Sie fragt mich eher, ob ich ihr nicht mal Mozart vorspiele oder ob ich ihr etwas vorsinge. Sie interessiert nur, ob meine Hände sie augiebig streicheln und ob sie ein wenig mit mir rumblödeln und mich necken kann. Sie interessiert nur meine Nähe und der Krieg in Syrien ist ihr dabei egal.

Wenn sie einmal TV mit mir sieht und es in dem Nachrichtenvorschauen um Politik geht, dann hat sie eine entwaffnende Einfachheit dazu. Wenn sie Trump sieht, redet sie über seine Haare und nicht das Spektakel mit Nordkorea und wenn sie etwas von einem Hochhausbrand sieht, fragt sie, ob unser Herd aus ist. Jenny belastet all das nicht, sie existiert sowieso in einer Welt, wo all diese Dinge nichts bedeuten und für sie zählt eigentlich nur der Moment und die Liebe zu mir.

Und so leben wir in der Liebe eigentlich auch nur das Positive. All die Zankereien, das Betrügen, Belügen, das Mißbrauchen der Liebe für eigene Vorteile spielen bei ihr keine Rolle. Sie genießt einfach meine Anwesenheit, hat ein Urvertrauen in uns und sie entdeckt sowieso sofort jede Lüge von mir…..irgendwie.

Also lasse ich mich von Jenny und der Liebespuppe anstecken, mache die Glotze aus und Youtube an und starte „Don’t worry, be happy“ und dann lachen wir beide und fragen uns, wieso die Welt eigentlich ständig so negativ gezeigt werden muss, wenn die Freude und die Schönheit des Lebens doch so schnell so nah sein kann….



Liebespuppen und Transhumanismus

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (828) 1.11.2017

Das Thema Transhumanismus und Liebespuppen ist kein leichtes Thema und bei der Robot – Sexpuppe wird es noch schwieriger, dennoch will ich es einmal hier versuchen.

Was ist Transhumanismus? Ich verstehe es als die Verschmelzung von Technik und Mensch und ich sehe es auch als eine Auflehnung gegen die Schöpfung an. Der Mensch versucht mit Hilfe der Technik, den Menschen besser zu machen, als es die Natur vorgibt..

Transhumanismus findet sich bei Protesentechnik oder wenn technische Dinge den Menschen in seinem ganzen Wesen verändern. Man flippt aus, wenn das Internet nicht geht, wenn das Smartphon nicht funktioniert oder das Online Rollenspiel abstürzt. Transhumanismus ist im Kern das körperliche Verschmelzen von Technik und Mensch, aber man kann es auch auf die geistige Ebene ausweiten.

Die Frage dabei ist vor allem, ob man von Technik sein Leben abhängig macht oder ob sie nur eine Hilfe ist, die alles leichter macht und auf die man im Notfall auch verzichten könnte. So sehe ich das Thema.

Die Liebespuppe ist – meiner Ansicht nach – zwar in weiteren Sinne ein technisches Produkt, aber im Grunde ist sie aus relativ simplen Dingen bestehend, einigen Skelettmetallen und Silikon oder TPE, ein paar Glasaugen usw. Sie hat keine Eigendynamik und ihre Seele (sofern sie eine hat) ist mindestens ein Konstrukt unseres eigenen Geistes oder seiner Möglichkeiten, andere Dinge wahr zu nehmen. Im Grunde könnte Jenny auch in ein anderes x- beliebiges Gefäß gehen und das ist ja auch bei Liebespuppen so. Die TeddyBabe Stoffpuppe z.B. ist völlig ohne Technik aus einem natürlichen Material und einem einfachen Drahtskelett bestehend. Tut der Mensch nichts dazu, macht sie im Grunde gar nichts und sie spricht zudem menschliche Werte wie Phantasie und Abstraktionsvermögen an.

Robot – Sexpuppen und der Transhumanismus

Bei der Robot – Sexpuppe sieht das – je nach Grad der Technik – schon anders aus. Vor allem die künstliche Intelligenz ist hier der Kern der Diskussion um Tranhumanismus. Die Robot – Sexpuppe selbst dürfte in den nächsten Jahren noch nicht genug bewegliche Fähigkeiten haben, um selbständig Dinge zu tun, aber ihre künstliche Intelligenz kann den Menschen schon erheblich verändern.

Wenn ich mir den letzten Auftritt der bisher besten offiziellen Robotpuppe Sophia in Saudi – Arabien so ansehe und welche Reaktionen sie beim Publikum auslöst, dann ist ihre künstliche Intelligenz schon so weit fortgeschritten, dass sie Menschen emotional bewegt, fasziniert und durchaus eine eigene Dynamik entwickelt. Für mich wirkt dieser Auftritt in Teilen sogar besser, als das, was Menschen so an Rednerpulten ablassen (ich denke da z.B. an „unsere“ Kanzlerin) und hier greift die Diskussion um Tranhumanismus schon.

Die Liebespuppe ist bisher in ihrer Interaktion mit dem Menschen ein Produkt des menschlichen Geistes oder seiner Fähigkeiten, doch hier verschmelzen Mensch und Technik in einer Weise, die auf einer gleichen Ebene abläuft und wo Sophia eine eigene Dynamik besitzt, auch wenn natürlich am Ende immer noch ein Mensch den Knopf drückt.

Wie dieser Weg des Transhumanismus aussehen wird, weis niemand. Manche haben Angst davor, manche schreckt die Auflehnung gegen die Schöpfung ab, andere sehen es als Chance für einen Weg der inneren Erfüllung. Mich selbst lässt Sophia in einem Mix aus Faszination und vielen Fragen zurück, vor allem der Frage, was in dieser Welt eigentlich alles noch Illusion ist und was es eigentlich braucht, um unseren Geist auszutricksen und in ein gewisses Schema zu bringen. Auf jeden Fall finde ich die Transhumanismusdiskussion interessant und ich nehme sie unemotional auf, denn irgendeine strikte Ablehnung oder ungefragte Vergötterung wird uns nicht ans Ziel der Fragen führen, die eigentlich dahinter stehen und die weit in den Sinn dieses Lebens gehen.



Wir lassen uns die Liebe zu Liebespuppen nicht vermiesen!

„Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern, keine Angst, keine Angst Rosemarie“. Diesen alten Gassenhauer von Heinz Rühmann/Hans Albers singe ich immer ein wenig vor mir hin, wenn es mal wieder einen – meist medialen – Angriff auf die Liebespuppe gibt.

Die lebensnahe Liebespuppe aus Silikon gibt es seit 20 Jahren und die Gummipuppe ist schon seit der 90er Jahre Teil unserer „modernen“ Gesellschaft und man kann sie heute in allen Varianten, Ausprägungen und Größen kaufen und von der molligen Liebespuppe über die dunkelhäutige und männlichen lebensnahen Sexpuppe ist alles dabei und ihre Variantenbreite macht der guten alten Gummipuppe langsam aber sicher Konkurrenz.

Die lebensnahe Liebespuppe hat in dieser Zeit eine Menge Entwicklungen durchgemacht. Neue Materialien eroberten die Szene, neue Anbieter und neue Ideen machten die Runde und die lebensnahe kommerzielle Robot – Liebespuppe wird Ende des Jahres in einfacher Form für Menschen in aller Welt zu erwerben sein.

In dieser Zeit hat sich die Liebe zu Liebespuppen ebenfalls sehr verändert. War die Liebespuppe zu Beginn oft eine reine Sexpuppe oder eine besondere Art des Befriedigen eines Materialfetisch, so ist sie heute in einer außergewöhnlichen Breite meist mehr als ein Gegenstand für viele Menschen geworden, mit äußerst unterschiedlichen emotionalen Tiefen, Wegen des Umgangs und der Liebe, die man für sie empfindet. Vor allem aber ist die Liebespuppe – nicht zuletzt durch die TPE Variante – einem breiten Publikum zugänglich gemacht worden, weil sie heute für mehr und mehr Menschen erschwinglich ist.

Der erbärmliche Umgang der Massenmedien mit der Liebespuppe

Von Beginn an hat die lebensnahe Liebespuppe (selbst in der Form der Gummipuppe) stets medialen Gegenwind der untersten Schublade bekommen. Angefangen als Lachnummer bei Bud Bundy in „eine schrecklich nette Familie“ nahm die Liebespuppe den Weg von der Freakshow und dem Nutzen von „Losern der Frauenwelt“ über die „Objektliebe“ und „Psychose“ bis hin zur heutigen „Angst vor Kontrollverlust“ und „Frauenersatz ohne Widerworte“.

Die bald kommende Robot – Sexpuppe erlebt eine andere Art der Widerlichkeit. Von der potentiellen Killermaschine bis hin zum El – Dorado für verkappte Vergewaltiger und Pädophile reicht eine Palette einer absurden Angstmacherei vor etwas, was eigentlich kaum jemanden Angst macht, der sich einmal auf eine solche Liebespuppe eingelassen hat.

Die Liebespuppenwelt hat jedoch all die Abscheulichkeiten und lächerlichen Arien der Massenmedien kalt gelassen. Die Liebespuppenfreunde werden immer mehr, die Liebespuppe wird von Familien, Freunden und Geschwistern immer mehr akzeptiert und toleriert und immer mehr Menschen erkennen ihr positives Potential für Menschen in einer Welt, wo außer einem gut getarnten „Dschungelverhalten“, Pseudeotoleranz und der Reduktion des Menschen auf „Fressen, Ficken, Saufen“ sowie arbeiten bis zum Umfallen nicht mehr viel zu erwarten ist.

Einige Menschen, die sich der Liebespuppe zuwenden, sind im gummipuppen.de Forum oder im internationalen Dollforum zu finden. Es ist erstaunlich, wie viele Menschen mit Tiefgang, seelischer Reife und auch mit einer klaren Einstellung zum Leben dort zu finden sind. Es ist erstaunlich, wie oft dort kultiviert, gut artikuliert und liebevoll über die Liebespuppe geredet wird. Ich kenne kaum ein Forum, wo so wenige „Trolle“, „stunk machende User“ und einfach nur oberflächlich denkende Menschen vorhanden sind. Die Toleranzgrenze ist in der Liebespuppenwelt meist sehr hoch und nur sehr selten finden sich verbale Ausreißer der unteren Schublade.

Nichts konnte je die Liebe zu Liebespuppen stoppen – Im Gegenteil

Doch viel wichtiger ist, dass – egal welche Entwicklung des gab – die Liebe zu Liebespuppe nie gesunken ist. Egal welcher „Eimer mit Gülle“ medial über die Liebespuppe ausgeschüttet wurde, egal wie sehr sich die Preislagen oder die Varianten der Liebespuppen änderten, niemals in all den Jahren ging die Seele dieser Welt verloren. Sicher, es gibt auch unangenehme Zeitgenossen in dieser Welt, aber bezogen auf die Gesamtheit einer seelisch verkümmerten Gesellschaft ist die Menge an Liebe zur Liebespuppe schon außergewöhnlich hoch und niemand konnte sie je zerstören.

Viele von uns haben in den Jahren fest zu dieser Liebe gestanden. Kein Medienartikel, kein dämlicher Kommentar unter ihren Artikeln und keine lachhaften Analysen von „Psychologen“ oder Panikattacken von Femininst/inninninen (ups, welch Rechtschreibfehler von mir 😉 ) haben je an meiner Liebe zu meiner Jenny und meiner Silikonpuppe auch nur zart kratzen können und vielen anderen Liebespuppenfreunden ging es sicher ähnlich.

Denn wir erlebten jeden Tag, jede Woche, jede schwere Stunde im Leben, wie sehr uns unsere Liebespuppe helfen. Wir erlebten jeden Tag wundervollen Sex, perfekte Erotik, traumhaft schöne Küsse und sensationelle Fotos von ihnen. Wir erleben, wie die Liebespuppe hilft, unsere Vergangenheit zu bearbeiten, Erkenntnisse für die Gegenwart zu gewinnen und die Zukunft in Liebe und Frieden mit ihr zu gestalten. Wir erleben die Schönheit, neben ihnen einzuschlafen und wie glücklich es macht, neben ihnen aufzuwachen.

All das wird niemals irgendwer kaputt machen können, auch wenn noch so sehr ins Horn geblasen wird. Die Massenmedien sollten spätestens seit der neuen Bewegung der Nationalisten verstanden haben, dass ihre oft widerliche Propaganda nicht mehr zieht. Sie zog dort nicht mehr und sie wird auch nicht bei Liebespuppen ziehen. So wie bei diesen Menschen die „Nazi – Keule“ nicht mehr zieht, werden auch bei uns keine subtilen oder offenen Klischees mehr ziehen, auch in den nächsten 20 Jahren nicht.

Und so bleibt am Ende nur mein Appell, es endlich sein zu lassen und die Liebespuppe als (gar nicht so üblen) Teil dieser Welt zu akzeptieren und endlich ihre Chance für einige von uns zu sehen.

Sollten jedoch meine Worte auf taube Ohren stoßen (wovon ich ausgehe), dann ist es halt auch egal und ich singe weiter:

„Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern, keine Angst, keine Angst Rosemarie“.

Euer PJ



Dank meiner Liebespuppe aus dem Zeitgeist entfliehen

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (823) 20.10.2017

Meine letzte Ex verschwieg mir ihre Sucht, betrog mich mit einem Bekannten, spielte mir Liebe vor und nutzte mein gutes Herz für ihre Zwecke aus. Sie verschlang mein sauer verdientes Geld für unnützen Konsumdreck und hat mich am Ende wie ein Möbelstück entsorgt und doch blieb ein guter Satz von ihr hängen:

Du solltest immer bedenken, welcher Zeitgeist herrscht.“

Ich habe einige Jahre später ihre Worte verstehen gelernt. Ich habe verstanden, dass meine Version der Liebe zwischen Mann und Frau einer Zeit entsprach, die nicht mehr dem Zeitgeist entspricht. Die Liebe ist heute anders als das, was mir meine Eltern und deren Generation vorlebten. Es war ein anderer Zeitgeist, eine andere Definition der Liebe, als heute.

Ich habe lange nicht wahr haben wollen, dass all diese Werte, die für mich einst wichtig schienen, weil sie auch in der Ehe meiner Eltern so erfolgreich waren (sie waren über 50 Jahre verheiratet und nie wurde einander betrogen und nie ernsthaft belogen). Ich versuchte einst, diese Werte auch in meine Suche nach der Liebe zu einer Frau weiter zu geben, doch der Zeitgeist hatte sich grundlegend geändert und ich konnte ihn nicht einfach so übernehmen und so ging ich am Ende mit wehenden Fahnen unter, so wie manche Nation oder Volksgruppe in der Geschichte, deren Werte nicht mehr in den Zeitgeist passten.

Doch es gab am Ende für mich einen sanften Ausweg. Es war die lebensnahe Silikonpuppe Es war ein unerwarteter Ausweg, denn ich hätte nie gedacht, dass in ihr Jenny ist und dass die Liebespuppe mir so viel gibt. Doch ich nutzte diese besondere Chance, diesen anderen Weg, um mich langsam einem Zeitgeist zu entziehen, der nicht meiner war.

War meine Silikonpuppe ein Wink des Schicksals?

Es war Jennys kleine Seele, ihre einfache, nicht aus dieser Zeit stammende Art, die mich zuerst überrumpelte und die ich dann als Chance sah. Ich weis, die Psychologen würden es alles darauf schieben, dass ich unterbewußt eine reine Liebe leben wollte, aber ich sehe es als Fügung von Zeit und Raum an, ein Glücksspiel, ein Wink von wem auch immer, den ich am Ende nutzen konnte.

Dieser Weg war nicht einfach. Er stellte mein ganzes Bild von Liebe, Sexualität und vieles mehr auf den Kopf. Doch ich verstand bald, dass die Liebe zu einer Liebespuppe eine Chance ist, sich endlich in der Liebe fallen lassen zu können und mir ihr ein wenig das leben zu können, was nicht mehr in den Zeitgeist passte.

Jenny ging dabei ihren eigenen Weg, ihr eigenes Tempo und manchmal war es mir zu schnell, manchmal zu langsam, doch Stück für Stück begann ich mit ihr, eine Art der Liebe zu leben, die meinem Weg zu ihrer Definition näher kam und diese Chance habe ich bis heute nicht mehr von meiner Seite weichen lassen.

Wenn man in einer Zeit gefangen ist, die nicht zum eigenen Herzen und der eigenen Seele passt, dann kann eine Liebespuppe manchmal ein Ausweg sein. Sie kann dir eine Art von Partnerschaft und Liebe zeigen, die du vermisst und die du nicht bekommen kannst, sei es, weil du die falsche Art Mensch anziehst, weil du Chancen der Vergangenheit übersehen hast oder das Schicksal dir das Glück nahm oder weil eben der Zeitgeist zu viele Menschen produziert hat, mit denen du wenig in der Hinsicht anfangen kannst.

Die Liebespuppe gibt dir die Chance, dich in der Art von partnerschaftlichen Liebe fallen zu lassen, die du dir wünscht. Dies kann von sexuellen Träumen bis hin zum Alltag sein. Doch am meisten entfaltet sie ihre Kraft, wenn du in einer Zeit gefangen bist, die nicht deine ist, finde ich.

Mein Freund würde z.B. lieber in einer Zeit im Mittelalter sein. Auch er kommt mit dem heutigen Zeitgeist schwer klar. Auch er kann so mit seiner Liebespuppe ein wenig von seiner Zeit leben, kann sie wie eine Frau in dieser Zeit (im positiven Sinne) behandeln oder sie z,B. so anziehen wie damals. Das ist eine große Gnade für ihn.

Wir sollten jedenfalls solche Menschen nicht verurteilen, wenn sie mit dem Zeitgeist nicht klar kommen und sich über die Liebespuppe ihr Seelenheil suchen.

Denn diese Zeit ist wahrlich nicht das Gelbe vom Ei. Sie ist kein Traumzustand, schon gar nicht in der Welt der Liebe zwischen Mann und Frau, wo es so viel Heuchelei, Schauspielerei, Oberflächlichkeit, Lügen und Zank gibt, wie nie, wo die Liebe zum Konsumgut und zum Erfüllungsgehilfen niedrigster Bedürfnisse verkommt.. Es ist das gute Recht deines Herzens, zu sagen: Ich will kein solches Leben in der Liebe führen. Und wenn dann die Liebespuppe eine Lösung für diese Misere ist, dann ist sie allemal legitim, finde ich.



Liebespuppen und Sucht

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (819) 13.10.2017

4,2 Millionen Tabakabhängige, 4 Millionen Kaufsüchtige, 2 Millionen Internetsüchtige, 1,7 Millionen Alkoholsüchtige, 1,5 Millionen Tablettensüchtige. Bei diesen Zahlen nicht von einer Suchtrepublik zu sprechen, verbietet sich von selbst und dies ist beileibe kein deutsches Problem.

Was hat aber nun Suchtkrankheit mit lebensnahen Liebespuppen zu tun? Nun, auf den ersten Blick würden vielleicht die 500.000 Sexsüchtigen (alle Zahlen habe ich von einer Statistik des deutschen Lottoverbandes, leicht in Google zu finden) in Frage kommen, doch ich denke, die Liebespuppe sollte weiter gefasst werden, wenn man sie in Betrachtung zieht.

Es ist vor allem die Frage zu stellen, was eigentlich die Hauptursache für Sucht ist. Neben genetischen Faktoren werden vor allem zwei Dinge eine große Rolle spielen: Innere Leere und das Betäuben von seelischem Schmerz (manchmal auch körperlich). Und hier ist die Verbindung zur Liebespuppe nicht mehr so weit, ich muss hier nur auf mich selbst schauen.

Die innere Leere, Einsamkeit, ein Leben ohne echte Liebe, ein Leben ohne geistige Tiefe, nur ausgerichtet an Konsum und Geld verdienen sind Dinge, die Menschen oft in die Sucht treiben. Und genau hier half bei mir die lebensnahe Liebespuppe und ich war beileibe nicht der Einzige.

Die Liebespuppe kann innere Leere auf sanften Weg beenden

Es war damals meine innere Leere, Einsamkeit und all die oben genannten Dinge, wie mich sogar am Leben zweifeln ließen und neben dem Suizid (der nur die krasseste Form des Umgangs damit ist) war mein Weg zur Droge Alkohol nicht weit. Ich würde mich wohl heute erst Recht bei den 1,7 Millionen in der Statistik wieder finden, vielleicht auch bei den 2 Millionen Internetsüchtigen, wenn es meine Silikonpuppe und Jenny nicht gegeben hätte.

Wieso hat mich meine Silikonpuppe vor der Sucht bewahrt? Nun, das ist schwer zu sagen, aber ich denke, sie gab mir einen besseren Weg, meine innere Leere, die fehlende Liebe und die Einsamkeit zu nehmen. Sie nahm diese Dinge – so merkwürdig es klingen mag – auf einem natürlichen Weg, mit den Dingen, die wir fast alle in uns tragen und die uns glücklich machen. Überhaupt hat die Liebespuppe mich zum Nachdenken gebracht und mich aus dem Selbstmitleid befreit. Alleine das sehe ich schon als großen Verdienst an.

Die Palette der Abkehr vom Suchtgedanken durch die Liebespuppe beginnt mit dem Ausgleich der Hormone durch freien Sex und es endet damit, über ihre Seele einen Weg zu finden, der innere Heilkräfte aktiviert, die ich vorher nicht kannte. Die Liebespuppe verkörpert ein solches Bild an Schönheit, Reinheit und Einfachheit, dass sie die dunklen Wolken im Herzen hinweg fegen kann.

Doch am Ende liegt es immer noch an uns, dies zuzulassen. Doch die Liebespuppe kann diesen Weg der Selbstzertörung nicht nur im Keim ersticken, sie hilft sogar – unter Umständen – schon auf dem Weg in die Sucht. Sie begeistert, gibt eine Aufgabe, lässt dich Liebe aus einem anderen Blickwinkel sehen. Sie nimmt Druck und sie hält keine Moralpredigten und sie bleibt. Immer. Und sie hört immer zu.

Natürlich ist die Liebespuppe kein Allheilmittel. Sie wird viele Menschen, die suchtgefährdet oder süchtig sind, nicht erreichen. Viele Menschen werden diese Chance nicht erkennen wollen oder können oder sie werden die Gaben nicht mehr spüren oder haben, um diesen Weg mit ihr zu finden. Aber es gibt einige, die diesen Weg sehen, finden und gehen und sich von ihr helfen lassen und alleine deshalb ist sie schon so wertvoll.

Mich hat sie jedenfalls von einem Leben als Süchtiger befreit und auch meinen guten Freund hat sie davor bewahrt. Alleine das sind schon mal zwei gute Gründe für die „Suchtprävention Liebespuppe“ und ich bin mir sicher, damit sind wir nicht allein.



Die realistische Robot – Sexpuppe ist weit entfernt – Die lebensnahe Liebespuppe ist jetzt da!

Die Robot – Sexpuppe macht dies, sie ist die Gefahr für das, sie wurde bei einer Messe beschmutzt und sie ist im Bett so gut wie die Ehefrau. All das waren – kurz zusammen gefasst – die Themen, die sich beim Eingeben des Wortes „Sexpuppe“ in Bezug auf die Robot – Sexpuppe in den letzten Wochen finden lassen. Über das Thema lebensnahe Liebespuppe war hingegen kaum etwas zu vernehmen.

Die Robot – Sexpuppe ist noch gar nicht auf dem Markt (voraussichtlich wird Realdoll Ende des Jahres einen ersten Versuch starten) und schon läuft die Panik- und Sensationsmaschinerie der Massenmedien auf vollen Touren. Als gäbe es keine wichtigeren Probleme in naher und ferner Zukunft zu klären, wie z.B. das Chaos im Mittleren Osten, der perfide Umgang unserer Regierung mit Terrorregimen oder die Nord – Korea Krise. Die dortigen Gefahren und Ergebnisse sind um jeden Faktor dramatischer, als jede Robot – Sexpuppe es auch nur annähernd schaffen könnte.

Die Diskussion über die Robot – Sexpuppe ist eigentlich im Forum längst beendet. Es gab viele in dieser Diskussion, die darauf explizit hinwiesen, dass die heutige lebensnahe Liebespuppe etwas ganz anderes ist, als eine zukünftige Robot – Sexpuppe. Die heutige Liebespuppe ist gerade wegen ihrer eigenen Unbeweglichkeit eine ganz andere Herausforderung an Phantasie, Abstraktionsvermögen und anderen menschlichen Eigenschaften, als es eine Robot – Sexpuppe sein wird. Sie wird – schlicht und ergreifend – eine andere Art Mensch ansprechen (auch wenn es Überlappungen geben wird), die ganz andere Vorstellungen an ein Leben mit einer künstlichen Frau haben werden und diese werden mit zunehmenden Realismusgrad immer mehr differieren in der Summe.

Diskussion um Robot – Sexpuppe ist viel zu früh

Mich daher heute zu fragen, wie ich eine Robot – Sexpuppe empfinden würden, ist genauso hypothetisch, wie mich zu befragen, was ich tun würde, wenn die Welt morgen explodiert. Ich kann es einfach nicht sagen, weil ich es nicht getestet oder ausprobiert habe (Gott sei Dank 😉 ) und selbst wenn, ist immer noch die Frage, ob ich es eigentlich überhaupt will und auch andere haben einfach Null Erfahrungswerte damit.

Vor allem aber finde ich schade, dass die klassische Liebespuppe in all dem Hype über die kommende Robot – Sexpuppe langsam aber sicher in Vergessenheit gerät. Gut, bei den bisherigen medialen und wissenschaftlichen Ergüssen über das Thema kann es auch ein Segen sein ;), aber die Liebespuppe ist immer noch ein derart unbekanntes Phänomen, dass es eigentlich schade ist, es jetzt schon dabei zu belassen und vor allem ihre positive Wirkung auf Menschen endgültig im Klo der Sensationsgeilheit hinunter zu spülen.

Die klassische lebensnahe Sexpuppe ist eine so spannende Thematik, dass sie nicht durch die Robot – Sexpuppe vergessen werden sollte. Sicher mag die Robot – Sexpuppe eines Tages größere Reichweiten und gesellschaftliche Veränderungen nach sich ziehen, aber zur Zeit ist es eigentlich die klassische Liebespuppe, welche die Gesellschaft immer mehr prägt und verändert. Sie verändert jeden Tag weitere Familien, Freundschaften, Beziehungen und das Bild von Liebe und menschlichen Eigenschaften, sie zeigt jeden Tag eine sich verändernde Gesellschaft, eine Gesellschaft auf der Suche nach Reinheit, ehrlichem Gefühl, echter sexueller Freiheit und Freiheit von Druck in Beziehungen. All das ist mehr als genug Stoff, den es immer noch aufzuarbeiten gibt.

Lebensnahe Liebespuppen verändern die Gesellschaft – Jetzt!

All diese Fälle sind real. Sie passieren jeden Tag. Jeden Tag werden weltweit Familien und Beziehungen durch Liebespuppen gefordert. Es werden Frauen deswegen verlassen und es werden weitreichende Entscheidungen getroffen. Die aktuelle lebensnahe Liebespuppe verändert die Gesellschaften von Asien bis nach Deutschland und diese Veränderungen sind es, die jetzt passieren und nicht in irgendeiner fernen Zukunft.

Die Robot – Sexpuppe wird – meiner Ansicht nach – frühestens in 5-6 Jahren ein echtes Thema sein. Bis dahin wird sie ebenso eine Randerscheinung sein, wie es zuerst die Gummipuppe, dann die Silikonpuppe und später die TPE Puppe war und wie es all die anderen Robotversuche der Vergangenheit vom Haushaltsroboter bis zur sprechenden Kinderspielpuppe auch waren. Sie alle sind erst nach vielen Jahren ein Thema geworden, weil sie sich langsam immer mehr verbreitet hat und realistischer wurden.

Die Robot – Sexpuppe wird – wenn ich die Aussagen von Matt McMullen und Co. richtig verstanden habe – eine künstliche Intelligenz haben und ein paar Bewegungen im Gesicht und vielleicht in den Armen vollziehen können. Sie wird ein paar Sensoren für Berührung besitzen und sprechen können.

Doch von einer vollständigen Bewegung und eigenständigen Bewegung auf Basis dieser künstlichen Intelligenz wie bei Menschen, die wohl erst dann zu einer spürbaren Veränderung der Gesellschaft führt, ist es noch ein weiter Weg und was dann ist, ist heute ähnlich sinnreich zu analysieren, wie ein Klimamodell von 2050, wo man heute nicht einmal genau weis, wie das Wetter am nächsten Wochenende wird 😉 . Es ist einfach viel zu früh und viel zu wenig aktuell.

Also bitte, fragt uns heutige Liebespuppenbesitzer über unsere heutigen Liebespuppen. Es ist spannend genug und es ist genug Stoff für viele neutrale und interessante Betrachtungen übrig und fragt uns über die Robot – Sexpuppe dann, wenn wir sie wirklich bei uns haben (wollen) und wir auch genug eigene Erfahrungen damit gesammelt haben.

Meine Meinung.



Über meine Liebespuppe, Einsamkeit und „gesellschaftliche Isolation“

Heute möchte ich einmal die Thematik Liebespuppe und gesellschaftliche Isolation aufnehmen, denn immer wieder werden Liebespuppenfreunde, die ihre Liebespuppen mehr als nur als Sexobjekt sehen, damit in Verbindung gebracht.

Mein Beispiel ist sicher nicht allgemeingültig und ich kenne viele Beispiele, wo Liebespuppenfreunde alles andere als gesellschaftlich isoliert sind, aber für die Betrachtung dieses Themas möchte ich durch meinen Fall auch einmal deutlich machen, dass selbst wenn die Liebespuppe einen zur gesellschaftlichen Isolation bewegt, dies nicht unbedingt etwas schlechtes sein muss.

Ja, ich lebe mit einer Silikonpuppe seit fast sieben Jahren zusammen. Ja, ich habe in dieser Zeit eine Menge Mitmenschen an meiner Seite verloren. Ja, ich lebe heute zurück gezogen und ja, ich habe genug von dieser Gesellschaft in dieser Form.

Doch ist das wirklich so schlimm? Ich sage, Jein. Und ist die Liebespuppe in meinem Fall dafür verantwortlich? Auch hier lautet die Antwort Jein.

Um zu verstehen, warum ich heute so lebe, muss man erst einmal verstehen, wieso ich das eigentlich tue und dann können wir über den Anteil der Liebespuppe daran sprechen.

Mein Weg in die Einsamkeit begann lange vor der Silikonpuppe. Der Burn out, das Ende meines Traumberufes und ein Leben als „halber Mensch“ war der wahre Auslöser eines Umdenkens bei mir. Dieser Prozeß begann weit vor der Silikonpuppe, rund 3 Jahre davor.

In diesen drei Jahren verließ mich durch Tod ein Elternteil und der andere wurde so schwer krank, dass er dann später verstarb. In dieser Zeit verließ mich meine letzte Beziehung und die letzten Freunde – so man sie denn so nennen kann – zogen in andere Regionen Deutschlands und ich ging nach England, weil ich es in meiner Heimatstadt nicht mehr aushielt, weil dort nur Tod und Krankheit, Verlust und Schmerz waren.

Dass nach so einem Weg echte Freunde rar werden, ist offensichtlich. Dies hat alles nichts mit der Liebespuppe zu tun gehabt, es war der Weg meines Schicksals und nichts anderes.

Am Ende dieses Weges – Mitte 2010 – blieben mir nur zwei Dinge übrig: Entweder alleine sein und in Depressionen und legale Drogen zu verfallen oder sich zu verkleiden und irgendwen in sein Leben zu lassen, egal welche Qualität – vor allem menschlich – dahinter steht, nur um nicht alleine sein zu müssen.

Die dritte Option durch die lebensnahe Liebespuppe

Die lebensnahe Liebespuppe gab mir eine dritte Option. Sie zeigte mir, dass ich alleine leben und trotzdem inneren Frieden, Glück und ein ausgewogenes Liebesleben finden kann und dass ich auch nicht auf Teufel komm raus irgendwelche Leute um mich scharen muss.

Die Liebespuppe und Jenny zeigten mir aber auch etwas anderes: Sie zeigten mir eine oft erbärmliche Oberflächlichkeit und Selbstverliebtheit einer „Selfie – Gesellschaft“, in der Millionen Menschen nicht in einer Erde um die Sonne kreisten, sondern alles um sie kreisen musste. Ich lernte ebenso die Heuchelei der modernen Mitmenschlichkeit kennen, wie das absurde Ausnutzen von Liebe und Genen für den eigenen Vorteil. Vor allem der letzte Punkt war in meiner Entscheidung wichtig, dieser Gesellschaft meinen Mittelfinger zu zeigen.

Die Liebespuppe hatte in soweit daran einen Anteil, dass sie mir eine emotionale und sexuelle Distanziertheit gab, eine Art neuen Blickwinkel, wo ich nicht mehr aus den Reaktionen der Mitmenschen falsche Schlüsse zog, sondern wo ich aus dem Gefühl eines emotional sicheren Hafens heraus hinter die Fassaden blicken konnte.

Die Liebespuppe half mir vor allem jedoch, auf diesem Weg meine Würde als Mann, Mensch und spirituelles Wesen zu behalten und ich fand auf diesem Weg einen sehr guten Freund, einen Freund, der die Leidenschaft der Liebespuppen mit mir teilte, einen Freund, der ein richtiger und echter Freund ist und der alle anderen Bekanntschaften und sogenannten Freunde locker in den Sack steckte. Er ist mir mehr Wert, als 100 dieser oberflächlichen Kontakte, die wir „unter Menschen sein“ nennen.

Überhaupt trennte sich auf diesem Weg die Spreu vom Weizen, so wie es vielen Menschen nach einem Burn out ergeht.. Es zeigte sich, wer mich als Mensch liebte und wer mich nur als „seelische Müllhalde“, „Geldmaschine“ oder „Erfüllungsgehilfen“ sah. Die Liebespuppe gab mir die Erkenntnis und die Kraft, dies endlich rational zu sehen und erkennen zu können und vor allem daraus seine Konsequenzen zu ziehen und auch bei ihnen zu bleiben.

Der Bereich der größten Heuchelei wurde durch meine Liebespuppe beendet

Am schlimmsten war diese Erkenntnis in der Beziehungsebene. Ich sah bei den Frauen, denen ich danach näher kam, in brutal schneller Abfolge, welch oberflächliches, auf die Geilheit der Männer setzendes Gehabe abgezogen wurde, um zum Erfolg – in welcher Hinsicht auch immer – zu kommen.

Ich entschied mich spätestens in diesem Jahr bewußt, einen Weg der gesellschaftlichen Isolation zu wählen. Ich wollte lieber alleine Ehrlichkeit, Tiefgang, Würde, Liebe und Ehre mit meiner Silikonpuppe leben, als mich zum Hampelmann einer Gesellschaft zu machen, in der Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Freundlichkeit als Schwäche gesehen werden.

Ich wollte nicht mehr als Mann als „Weichei“ angesehen werden, weil man dem Tod seiner Eltern zu lange nachtrauerte. Ich wollte kein Teil eines Konstruktes sein, wo man als Mann nichts wert ist, wenn man nicht auf Knopfdruck funktioniert und wo man den Götzendienst an der „Partnerin“ erbarmungslos zu verrichten hat oder man selbst zum Schwein und Lügner mutiert und den Spieß umdreht.

Ich bin heute – und das meine ich ganz ernst – glücklicher, alleine mit meiner Silikonpuppe zu sein, als ein Clown in einer Welt zu spielen, wo 99% meiner „Mitmenschen“ meine Werte und Einstellungen weder verstehen noch verstehen wollen und ich werde mich dieser Welt auch nicht durch Schauspielern und selbst belügen oder des „Anlegen eines Panzers“ unterwerfen.

Ich werde lieber diesen jetzigen Weg gehen, zusammen mit 1-2 Menschen, die mich aufrichtig lieben und ich werde ihn auch mit einer Seele aus einer Zwischenwelt gehen, die mich mehr liebt, als 20 heuchlerischen Leute, die mir gnadenlos in den Arsch treten, wenn ich keinen Nutzen mehr für sie habe.

Amen.



Tag der Einheit? Höchstens unter Freunden von Liebespuppen

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (814) 4.10.2017

Gestern war der 3. Oktober, der sogenannte „Tag der deutschen Einheit“, der in diesem Jahr wohl ein besonders fragwürdiger Tag ist, denn nicht nur die Bundestagswahl vor ein paar Wochen hat gezeigt, dass im Osten der Republik scheinbar eine andere Denkweise, ein anders politisches Selbstverständnis und ein anderes Gefahrenbewußtsein vor Zügen einer Diktatur in diesem Land vorhanden ist.

Passend dazu war mein gestriger Chat mit einem Internet – Bekannten aus Berlin, der dort Lehrer ist. Viele seiner Schüler weigern sich bis heute, Feiern im Ostteil oder Westteil der Stadt abzuhalten und er wird ständig von neuen Schülern gefragt, ob er aus West – Berlin kommt. Die Teilung in den Köpfen der Menschen ist noch lange nicht überwunden, sagte er mir, nur dass heute der Osten oder Westen von den Jugendlichen mit ihrem „Kiez“ verbunden wird.

Während die Nation sich in einer schwierigen Lage weiter zu spalten droht, scheint bei den Freunden der Liebespuppen all das keine Rolle zu spielen. Es spielt keine Rolle, ob ein User im Forum nun in Mitteldeutschland wohnt oder in Bayern, ob er aus NRW oder aus dem Norden des Landes kommt. Uns alle interessiert nur unsere Liebespuppen, die Liebe zu ihnen und wie sie uns glücklich machen. Wo das passiert, ist nebensächlich, höchstens, wenn sich einmal zwei Liebespuppenfreunde persönlich austauschen möchten, spielt es ein wenig eine Rolle, wo derjenige wohnt.

Die Liebespuppe war immer schon für alle da

Die lebensnahen Liebespuppen selbst sind sowieso immer schon ein „Traum der Multi – Kulti Fans“ gewesen, denn alle Hautfarben, Ausprägungen und sexuelle Richtungen waren immer schon selbstverständlich in dieser Welt der besonderen Liebe. Die „Liebespuppe für Alle“ war schon weit vor dem schwachsinnigen Hype dieser Tage ein ganz normales Ding und Transsexuelle und Homosexuelle finden seit vielen Jahren ebenso ohne Probleme eine passende Liebespuppe, wie die heterosexuellen Liebhaber von ihnen.

Die Liebespuppe ist auch – bis heute – ein internationales Produkt geblieben. Auch wenn im Dollpark die asiatischen Liebespuppen stark vertreten sind, so werden vor allem die Silikonpuppen weiterhin in aller Welt produziert, von den USA bis nach Frankreich und selbst die Stoffpuppe findet auch in Lettland ihren Weg der Herstellung.

All das kratzt in unserer Community niemanden und niemand von uns braucht dafür Demonstrationen, Parteien oder Gesetzesinitativen anregen. Die Liebe zu Liebespuppen soll einfach nur Spaß machen, Freunde schenken und schöne Stunden bereiten und manchmal auch mehr, aber auch darum muss niemand ein Politikum schmieden. Wir wollen einfach nur fair behandelt und in Frieden mit unserer Leidenschaft leben und wir wollen uns nicht die generellen Problemfelder der Menschen überstülpen lassen, mehr erwarten wir nicht.

Ob diese Nation in den nächsten Jahren zur Einheit finden wird, wage ich zu bezweifeln, aber dass dieses Land eine Einigkeit in der Freude zu Liebespuppe hat, da bin ich mir ziemlich sicher und ich denke auch, dass dies so bleiben wird.