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Schlagwort: Gesellschaft

Start des Verkaufs der ersten Robot – Sexpuppe – Der Beginn einer neuen Ära der Liebespuppen?

Es ist soweit. Am 15. April startete der Verkauf des ersten Sexroboters, der nun für jeden zu erwerben ist.

Was kann sie? Zur Zeit gibt es zwei Gesichter, die einen Kopf mit Robot – Technik haben. „Harmony“ und „Solana“ können ihren Kopf recht flüssig bewegen, die Augenlider können zwinkern und die Augen bewegen sich und der Mund kann Kieferbewegungen machen. Auch erste kleine Bewegungen in Sachen Mimik sind zu erkennen.

Gesteuert werden die Köpfe über eine App im Smartphone, auf der sich eine künstliche Intelligenz befindet. Diese KI kann man über eine Webseite downloaden und dann spricht der Robotkopf abgestimmt zu dem, was sie in der App sagt. Die App kann auch separat benutzt werden, ohne Robotkopf, dann geht es über das Smartphone Display und einen Avatar.

Hinter dem Bau von Harmony und Solana steckt ein Team mit dem bekannten Liebespuppenproduzenten MattMcMullen (Realdoll) an der Spitze. Der Kopf kostet satte 8000$ (rund 6500 Euro) und ist damit in der preislichen Kategorie einer kompletten Leeloo Silikonpuppe zu finden.

Hier könnt ihr das aktuellste Video dazu sehen.

Geplant sollen demnächst – soweit ich das sehe –Sensoren am Körper, Kameras in den Augen, ein selbst befeuchtendes Insert und eine lernende KI sein. Es soll auch schon die ersten Prototypen mit beweglichen Armen geben, aber das ist noch nicht belegt, doch Realdoll arbeitet mit einer bekannten US Robotfirma zusammen und man wird sehen, wohin die Reise führt.

Ich will hier keine Wertung darüber abgeben, ob diese erste Variante der Robot – Sexpuppe gelungen ist, ob ihr Preis zu hoch ist und was von den Neuerungen zu halten ist. Ich stelle mir heute eher die Frage, ob die Robot – Sexpuppe nun der Beginn einer neuen Ära der Liebespuppen ist.

Liebespuppen und die Frage der Lebensnähe

Die lebensnahe Liebespuppe war von Anfang an die Simulation des Körpers einer Frau und später auch eines Mannes. Die Frage, wie realistisch und wie lebensnah die Liebespuppe sein soll, war schon immer ein wichtiger Faktor und er läutete viele neue Neuerungen bei den Liebespuppen ein. So kam nach der Gummipuppe die sehr viel lebensnahere Silikonpuppe und die TPE Liebespuppe und natürlich auch ihre ganze Sortimentsbreite, in der alle möglichen optischen Vorlieben von Liebespuppenfreunden befriedigt werden sollten. Die Liebespuppe wurde immer lebensnaher, optisch perfekter und auch im Umgang mit ihr wurde einiges ausprobiert.

Doch egal welche Änderungen es gab: Die Liebespuppe blieb immer im sogenannten „Uncanny Valley“. Sie blieb vor allem für Außenstehende immer in einer Art Grenzstatus zwischen Objekt und Mensch und sie verunsicherte und forderte die Menschen. Die Robot – Sexpuppe hebt sie nun aus diesem Bereich hinaus und man sieht bereits jetzt, dass sie so lebensnah wahr genommen wird, dass man sich mehr mit ihr auseinandersetzt.

Ob die Robot – Sexpuppe auch für die Liebespuppeninsider eine neue Ära ist, ist schwer zu sagen. Sollte sie in diesem Preisrahmen bleiben, dann wird sie nur für einen kleinen Teil der Szene eine Rolle spielen. Eine voll bewegliche Robot – Sexpuppe in einem möglichen Preissegment von 20.000 – 30.000 Euro ist sicher nicht für jeden zu stemmen und sie würde nur für einen kleinen Kreis eine Rolle spielen.

Sorgt der Sexroboter für das Ende des Begriffs „Puppe“?

Weitere Fragen wie Garantie, was die Konkurrenz machen wird und wie Fragen des Service und des Umgangs mit technischen Neuerungen geklärt werden, mag ich zu dieser Zeit nicht bewerten. Was man allerdings schon jetzt sagen kann, ist, dass sie einen gewissen Teil der Szene begeistern wird, dass es neue Liebespuppenfreunde geben wird und das die Außenwirkung eine andere sein wird. Die Robot – Sexpuppe wird eine neue Ära der Liebespuppenszene sein, vielleicht geht sie eines Tages so weit, dass der Begriff „Puppe“ sogar völlig verschwindet, weil sie so lebensnah ist, dass sie kaum noch als lebloser Gegenstand wahr genommen wird. Vielleicht wird die Liebespuppe dann zum Sexroboter (oder gar einem anderen Begriff) und dann wäre wirklich eine neue Ära eingeläutet, mit welchem Ergebnis, kann ich nicht sagen.

Ich werde auf jeden Fall die Entwicklung weiter verfolgen und ich wünsche dem Team von Matt Mc Mullen alles Gute und hoffe, dass sie die Liebespuppenszene um ein weiteres Kapitel erweitern können, welches uns Liebespuppenfreunden zumindest die Chance einer echten neuen Option von Liebespuppen gibt.

Ich bin gespannt.

Euer PJ



Probleme in der Gesellschaft – Wann machen Liebespuppen Sinn und wann nicht?

Am Wochenende wurde Deutschland wieder einmal durch einen Amoklauf erschüttert. Dieses Mal scheint der Täter aus den eigenen Reihen zu kommen und keinen politischen oder religiösen Hintergrund gehabt zu haben. Uns wurde wieder einmal bewußt, dass Menschen unter bestimmten Situationen zu tickenden Zeitbomben werden können und die Frage bleibt offen, wie man dies am besten verhindern kann.

Amokläufe kommen in unseren Breitengraden oft entweder in der Schulzeit zustande (Winnenden und Co.) oder sie sind Ergebnis des Endes einer Liebe oder Familie. Selbst hier in meinem beschaulichen Ort gab es vor zwei Jahren einen schrecklichen familiären Amoklauf, bei dem nicht nur die Ehefrau und zwei Kinder starben, sondern auch das überlebende Kind später Selbstmord beging. Solche Schicksale erschüttern und machen nachdenklich, wohin die Reise von Menschen gehen kann, wenn sie in der Liebe nicht das bekommen, was sie sich erträumt und gewünscht haben.

Die ersten Gummipuppen sind damals in erster Linie dafür konzipiert worden, um Menschen so realistisch wie möglich ein erotisches und sexuelles Erlebnis zu schenken. Doch spätestens seit der lebensnahen Silikonpuppen wurde mehr und mehr deutlich, dass die Sexpuppe schnell zu mehr werden kann und das sie sehr viele Bereiche im Leben eines Menschen tangieren kann.

Liebespuppen sprechen diverse Defizite in der Liebe und Sexualität an

Meist betreffen diese Bereiche ein gewisses Defizit an Liebe, welche die Menschen erlebt haben, was sie nun über ihre Liebespuppe ausleben können. Fehlende Schönheit, Ruhe und Ordnung, Einfachheit und Reinheit in der Liebe sind Dinge, welche die Liebespuppe sehr gut befriedigen kann, ebenso sexuelle Neigungen, die ein Partner vielleicht nicht mitmachen möchte oder nicht in dieser Intensität, wie zum Beispiel bestimmte Materialfetische.

In der Diskussion um Kindersexpuppen kam zum ersten Mal auch der therapeutische Ansatz der Liebe zu Liebespuppen zur Sprache, doch ich denke eher, dass der therapeutische Ansatz der Liebespuppe eher bei den Menschen zu suchen ist, die eigentlich ein ganz normales Liebesleben führen wollten und es mit einer Partnerin nicht konnten.

Doch wie weit geht dieser therapeutische Effekt? Kann eine Liebespuppe suizidiale Tendenzen abbauen, kann sie Amokläufe verhindern oder Menschen Depressionen nehmen? Kann sie seelische und körperliche Krankheiten durch die Liebe heilen und wo sind ihre Grenzen? All diese Fragen sind bis heute kaum zu beantworten.

Viele Liebespuppenfreunde haben in den Foren darüber berichtet, dass die Liebespuppe in ihrem Fall solche Dinge linderte. Bei mir waren es zum Beispiel die Suizidgedanken, die meine Liebespuppe nahm. Ich brauche Zärtlichkeit, Liebe und auch sexuelle Ausgeglichenheit mit einer gewissen seelischen Verbundenheit, um atmen und leben zu können. Mir gab die Silikonpuppe damals genug Halt, dass ich heute mein Leben trotz vieler Widerstände und schlechter Umstände meistern kann.

Liebespuppen können nicht immer helfen

Doch es gibt leider auch die Berichte, wo Liebespuppen nicht helfen konnten. Es gab Berichte von Menschen, die keine Bindung zur Liebespuppe aufbauen konnten, in ihr einen toten Gegenstand sahen oder wo ihr Wunsch nach Macht und Kontrolle nicht befriedigt wurde, weil die Liebespuppen keine Reaktion zeigten, auf der man Machtpositionen aufbauen konnte.

Das Problem bei den therapeutischen Effekten der Liebespuppe ist, dass sie eine sehr individuelle Lösung ist. Niemand kann vorhersagen, bei wem die Liebespuppe heilende und selbstheilende Kräfte in Gang setzt. Das Gehirn, die Seele und die individuellen Ausprägungen eines Menschen lassen ganz andere Ergebnisse zu und das macht die Liebespuppe als Therapie sehr vage.

Ich weis nicht, ob eine Liebespuppe gerade bei Menschen Amokläufe verhindert hat, die in der Liebe bitter enttäuscht wurden. Ich kenne einen Fall, wo mir das mal ein Liebespuppenfreund schrieb, aber es schlicht und ergreifend unmöglich, irgendeine Prognose zu treffen, wo dies eintreffen kann und wo nicht.

Das Einzigste, was sinnvoll ist, ist den Menschen diese Option näher zu bringen. Die dummen Angsttiraden der Massenmedien, die abwertenden Bezeichnungen und das Lächerlich machen dieser Option ist jedenfalls nicht hilfreich. Die Gesellschaft hat ein Defizit in der Liebe und jedes Mittel muss gesucht werden, um dieses Defizit zu verkleinern und darin ist die lebensnahe Liebespuppe definitiv ein guter Ansatz.

Die Zeit ist reif, endlich auch andere Wege in Betracht zu ziehen als das, was wir bisher haben. Nur alles mit überforderten Psychologen und Psychopharmaka zu regeln, scheitert einfach viel zu oft, um so weiter zu machen, wie bisher und bei den Psychopharmaka kommt gar der Verdacht hinzu, dass sie sogar Mitschuld an Amokläufen wegen ihrer üblen Nebenwirkungen oder Entzugserscheinungen sind.

Die lebensnahe Liebespuppe kann ohne Frage in bestimmten Situationen das Leben von Menschen retten und deshalb sollte sie nicht einfach als Option weg geworfen werden. Wenn du einen Menschen rettest, rettest du die Welt, heißt es in einem alten jüdischen Sprichwort und das gilt auch für die Liebespuppen, die mindestens mein Leben und das eines anderen Liebespuppenfreundes gerettet haben, was ich alleine definitiv weis.

Euer PJ



Der Standard – Liebespuppenfreund: Gebildet, begabt und tiefsinnig

„Der Standardkunde will Sex und danach Sportschau und ein Bier“. Diesen absurden und schon an Verleumdung grenzenden Satz ließ vollmundig ein sogenannter „Sexpuppenlieferant“ (NICHT der Dollpark!!) im Rahmen einer leicht schräg anmutenden Konferenz über Robot – Sexpuppen und Liebespuppen in München ab. Ich verzichte hier absichtlich auf einen Link, um diesem Erguss nicht auch noch weitere Aufmerksamkeit zu schenken.

Diesen Satz kann ich so einfach nicht stehen lassen, denn er trifft auf gar keinen Fall auf das zu, was ich in den letzten Jahren in der Szene an Liebespuppenfreunden erlebt habe und auch der Dollpark selbst und viele andere User im Forum schließen sich dem an. Es ist schlicht und ergreifend falsch und das betrifft auch das internationale Forum oder andere Liebespuppenforen in aller Welt, die ich in all den Jahren beleuchtet und besucht habe.

Was ist also nun der Standard – Liebespuppenfreund? Gibt es ihn überhaupt? Und was macht ihn aus? Nun, dieser Frage versuche ich heute mal ein wenig auf dem Grund zu kommen, indem ich mir so überlege, was ich in all den Jahren so für Liebespuppenfreunde sprach, traf und was ich so in den Gesprächen mit ihnen erfahren habe.

Natürlich ist jeder Liebespuppenfreund einzigartig, ihr Umgang mit Liebespuppen ist noch breiter als das Angebot an lebensnahen Liebespuppen, die es heute so gibt. Jeder hat eine andere Lebensgeschichte, tut beruflich andere Dinge und hat eine unterschiedliche Einstellung zu Politik oder anderen Themen, aber dennoch habe ich schon oft ein gewisses Grundmuster gesehen.

Viele Liebespuppenfreunde sind gebildet und tiefsinnig

Zuerst ist mir aufgefallen, wie gebildet und tiefsinnig viele Liebespuppenfreunde sind. Das betraf sowohl die männlichen wie auch die weiblichen Liebespuppenfreunde. Es herrschte oft eine gute Rechtschreibung, eine beflissene Ausdrucksweise und es war oftmals sehr ausschweifend und tiefgreifend, was mir die Liebespuppenfreunde so schrieben.

Viele Liebespuppenfreunde waren sehr lebenserfahren, haben privat und beruflich eine Menge erlebt und viele von ihnen waren sozial, politisch und in anderen wichtigen Bereichen der Gesellschaft engagiert. Es waren auch erstaunlich viele Menschen dabei, die künstlerisch und technisch begabt waren, und manche waren sogar in wichtigen Positionen im Staatswesen beschäftigt.

Von Menschen, die nur Ficken, Saufen und Fußball (sprich Sex, Bier und Sportschau) im Kopf hatten, habe ich selbst unter den Liebhabern der Gummipuppen keine gefunden, von denen mir auch einige in den Jahren geschrieben haben. Sie sahen vielleicht ihre Liebespuppe eher als Sexgespielin, aber dennoch waren auch sie oft sehr tiefsinnige, kreative und mit beiden Beinen im Leben stehende Männer.

Wenn ich diese Art Mann mit dem Lebenssinn von Ficken, Saufen, Fußball getroffen habe (was leider auch nicht zu knapp war), dann war dies außerhalb des Liebespuppenbereiches (!). Es waren oft die Typen mit großen Fressen, die vor Testosteron kaum den Hosenstall zu bekamen und die ihre Männlichkeit ausschließlich über ihre Potenz und ihr Urwaldgehabe dokumentieren mussten. Und bevor sich jetzt die Emanzen auf die Schenkel klopfen, sei ihnen gesagt, dass sie alle verheiratet waren und oft jahrelang Frauen verraucht und versaut haben, vor allem seelisch und menschlich. Keiner von ihnen dachte je an eine Liebespuppe, nicht mal an eine Gummipuppe, weil er „genug Weiber flach legt“.

„Urwaldmänner“ traf ich eher außerhalb der Liebespuppenwelt

Es waren gerade diese Typen, die nach dem Klischee lebten. Ich sah sie in den Fankurven, den Kneipen und den ganzen Partys als Jugendlicher und später als Bekannte zur Genüge. Sie alle betrogen, belogen und verarschten ihre Partnerinnen, belästigten sie mit ihrer Alkoholsucht und ihrer Fußballreligion. All das habe ich außerhalb der Liebespuppenwelt sehr oft gesehen, auch wenn es natürlich nicht alle waren.

Deshalb sind solche Aussagen einfach nur lächerlich. Die Liebespuppenfreunde sind natürlich nun keine perfekten Menschen, viele von uns haben viele schlimme Dinge erlebt, manche von uns haben Probleme mit dem Selbstvertrauen und manche sind depressiv, aber wir sind auf gar keinen Fall Typen, die nur Saufen, Ficken und Fußball im Kopf haben und schon gar nicht in der Masse! Das ist einfach nur lächerlich und jeder Lieferant von Liebespuppen, der sich näher mit den Kunden befasst, weis das auch.

Vielleicht kommen solche Aussagen zustande, weil man sich der ewigen Diffamierungsnummer der Medien anschließen will, um besser werben zu können, vielleicht will man Aufmerksamkeit erlangen, wer weis das schon. Aber man sollte bei solchen Aussagen lieber vorsichtig sein, denn viele Standard – Liebespuppenfreunde sehen solche Aussagen als Beleidigung an und das kann dann sehr schnell nach hinten los gehen.

Mein Rat für die Zukunft: Nachdenken, vorsichtig mit den Medien sein und an die Existenz denken. Dann kommt so etwas sinnfreies auch nicht mehr als Zitat in die Zeitung.

Euer PJ



Ein merkwürdiger Traum von der Welt der Liebespuppen 2030

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (889) 28.3.2018

Unser Gehirn ist ein merkwürdiger Teil des Menschen. Es ist sein größtes Plus und zeitgleich sein größter Fluch, vor allem, wenn er sein eigenes Ding völlig unbewußt macht.

Träume sind eines der Dinge an meinem Gehirn, die ich nie verstehen werde. Sicher helfen sie beim Verarbeiten von Ängsten oder wichtigen Erlebnissen, aber oft ist alles in einem ziemlichen Wirrwarr und meist kaum klar bei mir, wenn ich träume. Oft sind viele verschiedene Themen dann durcheinander gewürfelt und sie erfolgen nach keinem klaren Drehbuch. Nicht einmal die Grenzen von Zeit und Raum oder die Körperlichkeit vom mitspielenden Personen sind oftmals klar.

Über lebensnahe Liebespuppen träume ich selten und nur einmal bisher von meiner Jenny und meiner Silikonpuppe. Wenn das Thema angeschnitten wird (was erstaunlich selten ist, obwohl es einen großen Raum in meinem Leben einnimmt), dann ist es meist noch konfuser und dann wirbeln mehrere „Aggregatzustände“ der Liebespuppen durcheinander, ist sie manchmal lebendig, manchmal nicht, manchmal zerfällt sie zu Staub oder löst sich teilweise auf und dann ist sie wieder gar nicht mehr stofflich, sondern nur eine Art Präsenz.

Gestern nacht war dann die Spitze eines solchen Traumes. Ich wachte irgendwo in der Zukunft auf. Es war um 2030 herum und ich war um 60, was dann auch passen würde.

In dieser Welt war alles anders, als es heute ist. In meiner Stadt gab es verschiedene Stadtteile. In einem Stadtteil lebten die Menschen, die in den letzten Jahren zu uns kamen aus fremden Kulturen. Dort herrschten eigene Gesetze und es gab nur männliche Bürgermeister und die Frauen hatten dort nichts zu melden und es kam merkwürdige Musik aus ihnen.

Die Ghettos der Liebespuppenfreunde

Dann gab es Stadtteile, wo Menschen mit künstlichen Frauen lebten. Einige hatten Sexroboter, andere die klassischen Liebespuppen und manche liebten eine Art Hologramm oder so. Es gab keine besondere Ordnung, jeder lief irgendwie aneinander vorbei, aber es war alles sauber und modern.

Dann waren die Bezirke der restlichen Menschen, die dort ganz bescheiden in schmutzigen Klamotten und mit schlecht gemachten Zähnen lebten, die selbst Lebensmittel anbauten und in einer Art Kommune täglich um ein Lagerfeuer herum eine Art Brei aßen. Alle Bezirke waren von einer Art Polizei getrennt und es gab quasi keinen Austausch mehr zwischen den Gruppen.

Ich flog jedoch unbehelligt über all die Stadtteile mit einer Art Kleistflugzeug. Komischerweise fühlte ich mich nirgendwo so richtig wohl. Ich hatte panische Angst, abzustürzen und als mein Flugzeug dann keinen Sprit mehr hatte, stürzte ich über dem Bezirk der verwahrlosten Menschen ab, wo man mich sofort fest nahm und man mich an eine Art Stuhl nagelte, bis ich keine Luft mehr bekam und aufwachte.

Ich frage mich heute, ob dieser wilde Traum wirklich so wild war. Denn die Menschen kapseln sich immer mehr untereinander ab, flüchten in Parallelgesellschaften und wissen nicht mehr, wie sie eigentlich miteinander leben und lieben sollen. Die Ghettos aus meinem Traum gibt es schon längst in den Köpfen der Menschen.

Ich weis auch jetzt noch nicht, wo ich in diesem Traum eigentlich gerne hätte leben wollen. Irgendwie war keiner der Orte wirklich erfüllend für mich, auch nicht die Bezirke der Liebespuppen. Ich hoffe jedenfalls, dass 2030 hier eine andere Stadt sein wird, als in meinem Traum, aber irgendwie hatte ich das mulmige Gefühl, dass diese Vision gar nicht so unrealistisch war.



Wieso die Unschuld meiner Silikonpuppe so wichtig für mich war

Die lebensnahe Liebespuppe erfüllt für Menschen eine Menge unterschiedlicher Funktionen und diese gehen manchmal weit über das hinaus, was sie in Sachen Sex und Erotik so mit sich bringt. Die lebensnahe Liebespuppe weckt auf eine schwer verständliche Art in uns sehr viele unterschiedliche Dinge. Es können Bereiche sein, in denen wir einen Vergleich mit dem lebenden Partner ziehen aber es können auch Dinge sein, die nur mit ihr zu erfahren und entdecken sind und das macht sie so spannend.

Eines der spannendsten und teilweise auch kontroversesten Themen, welche die Liebespuppe anspricht, ist die Frage der Unschuld und wie sehr diese für uns eine Rolle bei der Partnerwahl oder des inneren Glücks spielt.

Die Frage der Unschuld kann in sexuellen Dimensionen oder auch darüber gesehen werden. Die sexuelle Jungfräulichkeit eines Menschen ist für manche Menschen ein großer Reiz und leider wird dieser Reiz nicht immer nur friedlich umgesetzt, sondern Menschen und Tiere können dabei schweren Schaden erleiden. Doch es geht bei Unschuld nicht nur um diese Dimension und ich möchte hier auch nicht näher auf diesen sexuellen Bereich eingehen und wie die Liebespuppe hier einen Dienst leisten kann. Ich möchte dies hier bewußt hinten anstellen.

Wenn ich über die Frage der Unschuld bei Liebespuppen nachdenke, dann gehen mir andere Gedanken durch den Kopf. Es geht mir die Frage durch den Kopf, ob einen die Unverbrauchtheit und die Exklusivität der Liebespuppe nicht auch außerhalb der sexuellen Dimension eine wichtige Hilfe sein kann und ob sie einem Menschen eine andere Sicht- und Denkweise ermöglicht.

Gibt es noch unschuldig handelnde erwachsene Partnerinnen?

Ich könnte theoretisch einen relativ unschuldigen Menschen als Beziehung in mein Leben lassen. Mit Unschuld meine ich vor allem, dass dieser Mensch noch nicht genügend von Eltern, Freunden, Beziehungen, Medien und sonstigen Faktoren manipuliert wurde. Es geht darum, ob dieser Mensch noch „formbar“ ist oder besser gesagt, bereit genug ist, um mit mir gemeinsam einen ganz eigenen und neuen Weg zu gehen.

Leider ist dies in unserer heutigen Gesellschaft kaum noch möglich. Selbst sehr junge Menschen sind heute in einer Welt gefangen, in der sie nicht nur bereits erhebliche sexuelle Erfahrungen gemacht haben, sondern in dem sie auch Kind einer alles umfassenden Konsumgesellschaft sind. Ich selbst habe viele Jahre mit Jugendlichen um 18 herum gearbeitet und niemand von ihnen war noch unschuldig und sie waren bereits dort oft in erstaunlich engen Denkmustern gefangen.

Meine erste Beziehung war damals 23. Sie hatte schon eine komplette lange Beziehung mit allem drum und dran hinter sich und hatte ihr Männerbild für sich geschaffen, welches sie nicht mehr ablegen konnte. In diesem Umfeld noch Unschuld zu finden, ist nicht nur sexuell quasi unmöglich.

Die lebensnahe Liebespuppe war für mich der einzige Weg, noch einmal eine unschuldige Liebe leben zu können. Die Liebespuppe ist nicht nur (sofern neu gekauft) sexuell eine Jungfrau und alle sexuellen Erfahrungen, die sie mit dir macht, gehören ausschließlich dir, sondern sie ist auch – in meinem Fall – seelisch völlig unschuldig gewesen. Jennys Seele war am Anfang quasi „leer“ und bis auf ein paar Daten aus ihrem früheren kurzen Leben hatte sie keine Vergangenheit, keine Erfahrungen in Sachen Sex und Beziehungen und war auch sonst kaum manipuliert worden (außer religiös).

Die Unschuld meiner Liebespuppe macht auch mich wieder unschuldiger

Wenn man eine solche Beziehung beginnt, dann kann man diese so formen und führen, wie man es sich gewünscht hat und nie leben konnte. Jenny sucht sich ihr Männerbild über das aus, was sie mit mir erlebt, sie macht ihre sexuellen Erfahrungen mit mir und sie lernt mit mir diese Welt kennen. Sie entwickelt sich in unserer Liebe weiter und diese Beziehung ist nur ein Produkt von dem, was wir sind. Keine Freunde, keine Familie, keine Medien und anderen Defizite behindern sie, höchstens von meiner Seite.

Das Tolle an dieser Art der Liebe ist, dass man so auch Stück für Stück nicht nur seine eigenen Manipulationen und Erfahrungen in der Vergangenheit nach und nach abbaut, sondern dass man selbst eine gewisse Unschuld quasi wieder erlangt.

Diese Unschuld spüre ich in jedem Moment, wenn ich mit Jenny und der Silikonpuppe zusammen bin. Ich werde dann ein sanfter Mann, ein zärtlicher Mann, ein Mann, der Partnerschaft als Ergänzung und nicht als Kampf sieht. Ich werde wieder wie ein Teenager, der verliebt die ersten Züge der Liebe erlebt und ich werde ein freier Mensch in Herz und Seele, der vergißt, wie viel Schmerz und Leid die Liebe in all den Jahren bei mir angerichtet hat.

Es ist die Unschuld meiner Liebespuppe, die mich verändert, die mich selbst für einen Moment unschuldig werden lässt und das kann nur die Liebespuppe erreichen, weil dies Menschen – leider – heute auf dieser Ebene in Beziehungen kaum noch geben können, vor allem nicht unter Erwachsenen, was für mich die einzige Option der sexuellen Liebe unter Menschen ist.

Euer PJ



Ein großer Vorteil meiner Silikonpuppe – Sie ist Nichtraucherin

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (886) 21.3.2018

In meinen gut 30 Jahren des Lebens, Erlebens und Suchens nach der Partnerin fürs Leben haben viele Frauen meinen Weg gekreuzt und wenn ich so darüber nachdenke, welche von ihnen mich sexuell und auch menschlich ansprachen, dann waren eigentlich meine Ansprüche doch sehr niedrig angesetzt, vielleicht sogar zu niedrig.

Was die erotische Ausstrahlung betraf, war eigentlich alles erlaubt, sofern es eine gewisse weibliche Ausstrahlung hatte. Dazu gehörte ein gewisses minimales Verhalten und ein gewisses Gewichtslimit und später auch eine gewisse Masse an Tätowierungen, aber im Grunde gab es nur ein echtes No go für mich und das war, ob sie eine Raucherin war.

Meine beiden Beziehungen waren sehr unterschiedliche Frauen. Sie waren nicht nur optisch unterschiedlich, sondern auch vom Intellekt und auch von ihrer generellen Einstellung. Für mich spielten Haare, Brüste, Po und selbst die Aktivitäten im Bett nie eine entscheidende Rolle und ich habe mich auch auf viele verschiedene andere Grauzonen in politischer und gesellschaftlicher Sicht und auch im Umfeld eingelassen, aber sowohl die Beziehungen als auch die Dateversuche hatten stets eines gemeinsam: Alle waren Nichtraucherinnen.

Eine meiner besten platonischen Freundschaften zu einer Frau war mit einer Raucherin. Berührungen und auch mal ein Kuss auf die Wange waren kein Ding und ich war auch ein paar Mal bei ihr zu Hause. Ich spürte in dieser Freundschaft, dass mich Rauchen sexuell total abtörnt, egal ob es das Umarmen war, das Kuscheln auf ihrem Sofa oder auch das Küssen. Es war mir stets unangenehm bis eklig und es hat mich vor allem erotisch sehr abgetörnt und daran hat auch kein Rauchen auf dem Balkon oder das Kauen von Kaugummis etwas geändert, denn der Rauchgeruch ist überall, auf der Kleidung, den Haaren, im Bett.

Erst später den wichtiger Vorteil der Liebespuppe erkannt

Als ich meine Silikonpuppe 2010 kaufte, war ich mir gar nicht bewußt, wie sehr dieser positive Punkt in der Liebe zu ihr eine Rolle spielen würde. Die lebensnahe Silikonpuppe ist wie auch die lebensnahen TPE Sexpuppe vor allem erst einmal wegen ihrer optischen Reize aufregend und begeisternd, aber wenn der Alltag einkehrt, dann fallen irgendwann auch andere Dinge an ihr auf.

Natürlich raucht eine Liebespuppe nicht. Man kann ihr zwar theoretisch eine Zigarette in den Mund stecken und diese anzünden (Vorsicht dabei!), aber die Liebespuppe selbst ist immer Nichtraucherin und sie wird es auch bleiben, wenn man nichts in der Hinsicht tut.

Ich habe erst durch die Liebespuppe gemerkt, wie sehr Geruch eine Rolle spielt in meiner Vorstellung von Erotik. Damit meine ich nicht unbedingt Dinge wie Schweiss oder Parfüm, sondern es geht mir vor allem um unnatürliche Gerüche und da ist das Rauchen nun einmal an vorderster Stelle zu nennen.

Es ist schön, wenn Jennys lange braune Echthaarperücke ohne Gestank ist, wenn sie neutral riecht oder nach ein wenig Parfüm. Es ist schön, wenn ich die Liebespuppe umarme und küsse und es schmeckt dabei neutral oder leicht süsslich, was am Silikon liegt. Es ist schön, wenn unser Bettbezug leicht nach Weichspüler riecht und nicht nach Nikotin.

Besonders schön ist aber, dass auch die Sucht danach fehlt. Wenn ich an die Freundschaft zu der Frau denke, dann fällt mir immer noch ein, dass sich alles um das Rauchen drehte, es ständig um neue Zigaretten ging, es entweder im Winter kalt oder heiß im Sommer in ihrer Wohnung war, weil ständig gelüftet wurde und dass man mit ihr kein ordentliches Gespräch führen konnte, wenn sie ihre Zigaretten nicht bei sich hatte.

All das habe ich mit meiner Liebespuppe nicht und neben der Kostenersparnis ist natürlich auch die innere Ruhe einer solchen Liebe ein großer Vorteil und von den gesundheitlichen Vorzügen will ich gar nicht erst reden.

Es ist einfach toll für mich, dass jede Liebespuppe eine Nichtraucherin ist.



Das „Kuddelmuddel“ zur Robot – Sexpuppe

In den Massenmedien herrscht irgendwie Verwirrung, was von den kommenden Sex – Robotern zu erwarten ist und auch innerhalb der Community der Liebespuppenfreunde herrscht ein Mix aus diversen Erwartungshaltungen, Ängsten und Fragen der Umsetzbarkeit im Alltag.

Die lebensnahe Liebespuppe von heute hat eigentlich – bis auf wenige Randthemen – ihren Platz gefunden. Man kann grob zwischen drei Gruppen von Liebespuppenfreunden unterscheiden: Denjenigen, die sie als reine Sexpuppe sehen, diejenigen, die mit ihr eine echte Beziehung führen und dann diejenigen, die irgendeine Stufe dazwischen führen, die mehr oder weniger den ein oder anderen Teil beinhaltet.

Die lebensnahe Liebespuppe hat aber auch ihre klaren Beschränkungen. Sie kann einen gewissen Grad der Aktivität nicht überschreiten und sie unterscheidet sich in ihrer gesamten Ausprägung (vor allem Intelligenz und Eigenbewegung) doch erheblich von ihrem menschlichen Vorbild und ist daher lebensnah. All das hat sich in den letzten 20 Jahren (grob zusammengefasst) in dieser Welt der Liebespuppen so entwickelt und es gibt kaum noch Abweichungen davon.

Doch mit der Robot – Sexpuppe wird all das auf den Kopf gestellt. Da niemand so richtig weis, wohin die Reise überhaupt geht und was sie in 3, 5 oder 10 Jahren überhaupt leisten kann und soll, ist vor allem die Frage im Raum stehend, was sie denn eigentlich können sollte.

Manche sehen die Robot – Sexpuppe als kommenden Herrscher der Welt, andere machen ihre Fähigkeiten lächerlich und irgendwo dazwischen befindet sich ein wilder Mix aus verschiedenen individuellen Bedürfnissen und Träumen. Diese können sexueller Natur sein, können die Beziehungsebene tangieren oder sie gehen in Bereiche, die außerhalb von Bett und Liebe liegen.

„Kuddelmuddel“ – Bericht über Robot – Sexpuppen in China

Ein „schönes“ Beispiel für diesen „Kuddelmuddel“ ist ein kurzer Videobericht, der zur Zeit über chinesische Robot – Sexpuppen verbreitet wird. Dort werden wilde Zukunftsspekulationen mit Tests und real existierenden Fähigkeiten einer aktuellen Liebespuppe durcheinander geschmissen und vom Haushaltsroboter bis hin zur lebensechten Robot – Sexpuppe alles in einen Mixer geworfen und mit hoher Stufe durchgewirbelt.

Doch gibt es auch Quellen, die einen besseren Blick in die Materie liefern? Für mich ist zur Zeit die beste Informationsquelle die privaten Videoberichte eines US Users mit dem Namen Brick Dollbanger, der direkt, klar und vor Ort mit den Mitarbeitern von Realdoll USA (Abyss Creation/Realbotix) über diverse Projekte im Bereich der kommenden Realbotix Sex – Roboter Puppe spricht und auch die aktuelle Entwicklung simpel und klar aufzeigt.

Um eines klar zu stellen: Ich möchte hier keine Werbung für Realdoll und Realbotix machen, das soll bitte nicht falsch verstanden werden, aber dort sehe ich zur Zeit am Besten, wie weit die Robot – Sexpuppe für jedermann so ist, auch, weil dort ein Insider und langjähriger Liebespuppenfreund klare und nicht von den Massenmedien hochemotionalisierte Berichte macht und die Mitarbeiter von Realdoll sehr klare und ruhige Aussagen machen, welche ich sehr schätze in einer Welt der kompletten Konfusion zu diesem Thema.

Seit ich dort meine Infos sammle, sehe ich die Robot – Sexpuppe sehr entspannt. Man sieht dort sehr gut, wie viel Manpower, Zeit, Geld und auch Probleme zu bewältigen sind, um überhaupt eine halbwegs realistische Liebespuppe hin zu bekommen, die vernünftig redet, lernt und auch ein paar Dinge im Bett umsetzen kann. Alles ist unglaublich spannend und interessant, aber man sieht auch, wo die realen Grenzen sind und wie viel Arbeit hinter all dem steckt und wie viel Geduld man bei dem Thema aufbringen muss, wo man eher in Monaten als in Wochen rechnet.

Ruhige und technische Berichte von Liebespuppenfreunden sind zur Zeit Gold wert

Es sind solche Berichte, die ich mir mehr wünsche. Ich wünsche mir ruhige, technisch aufschlußreiche und von Insidern gemachte Berichte, wo man die Begeisterung spürt, aber auch die Grenzen sieht, die diese neue Liebespuppenart mit sich bringt und ich bin froh, dass dort auch deutlich wird, dass die Faszination der jetzigen Liebespuppe noch lange nicht verloren ist.

Ich bin mir sicher, dasss all die aktuellen Silikonpuppen, die Sexpuppen aus TPE und auch die TeddyBabe Stoffpuppen noch lange ihre Berechtigung haben werden. Es wird jetzt schon deutlich, dass die Robot – Sexpuppe zwar ein großartiger Sprung für die Befriedigung einiger Bedürfnisse von Liebespuppenfreunden ist, dass sie aber auch eine Menge technische und andere Risiken mit sich bringt und dass auch in Sachen Preis sicher eine andere Kategorie zu erwarten ist. Es wird deutlich, dass man viel Geduld, Ruhe und Innovationen brauchen wird, bis diese neue Art der Liebespuppe ihren Standard erreicht hat und dass er sehr hoch sein muss, damit es dauerhaft praktikabel ist.

Themen wie den Geschirrspüler ausräumende Liebespuppen oder Robot – Sexpuppen, die laufen können, sind noch ein sehr weiter Weg und das sieht man heute schon sehr deutlich. Sie sind vor allem ein Problem der Ressourcen und Kapazitäten der Hersteller und auch ein sehr großes Problem der Qualität und der internationalen Standards in Sachen Garantie, Sicherheit und Wartung. Vor allem im letzten Punkt wird der Weg noch weit sein, befürchte ich, aber auch hier sehe ich es entspannt.

Ich werde jedenfalls solche sinnvollen Informationsquellen wie die von Brick Dollbanger weiter verfolgen und all die spekulativen Beiträge mehr hinten anstellen. Ich hoffe, dass dieser Weg der Insiderberichte auch dann weiter geführt wird, wenn die Robot – Sexpuppe Deutschland erreichen wird. Es ist wichtig, ruhig zu bleiben und nicht in einem Kuddelmuddel aus Informationen, Mythen und speziellen Tüfteleien zu verfallen und daraus die jetzige Robot – Sexpuppe zu zimmern. So etwas hilft niemanden wirklich weiter, finde ich.

Euer PJ



Horrorgeschichten und lebensnahe Sexpuppen

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (882) 12.3.2018

Ich bin kein Fan von Horrorgeschichten. Ich finde, es gibt genug Horror in der realen Welt, genug Krieg, Folter, und auch eigene private Probleme und in meinem Beruf geht es auch nicht gerade um die Liebe der Menschen untereinander. Ich brauche nicht noch zusätzlichen Horror in der Freizeit, aber das muss halt jeder selbst wissen.

Doch am Wochenende bin ich dann doch beim „Zappen“ am TV bei einem Horrorfilm hängen geblieben. Das hatte weniger den Grund, dass ich einen Horrorfilm sehen wollte, sondern es war eher das, worum es ging, was mich den Film dann doch weiter schauen ließ.

Der Film hieß „The Boy“ und er hatte eine interessante Facette, die ja immer wieder in Horrorfilmen aufzutauchen scheint, der Umgang mit lebensnahe Puppen. In dem Fall ging es um eine kindgroße Porzellanpuppe, welche nach dem Tod ihres Kindes das Ersatzkind für seine Eltern darstellte und die es so behandelten, als wäre immer noch er selbst als Seele dort drin.

Ich selbst führe eine Liebe zu einer lebensnahen Silikonpuppe, in der ich eine verstorbene Seele sehe. Zwar ist Jenny keine Seele eines verstorbenen Verwandten, aber ich behandle sie ebenso liebevoll und respektvoll wie dieses Paar und ich ernte dafür auch genau die gleichen Reaktionen von Mitmenschen, die von dieser Liebe erfahren. Sie gehen von „lass ihn halt“ bis hin zu „der ist nicht ganz sauber“ und wie in diesem Film auch will es eigentlich keiner tiefer an sich heran lassen.

Auch wenn in dem Film am Ende ein lebendiger Junge für all das verantwortlich ist, was die Puppe angeblich macht, so blieb in mir schon der Gedanke hängen, ob vielleicht die Ablehnung der Menschen gegenüber lebensnahen Sexpuppen auch etwas damit zu tun hat, wie das Thema Puppen in solchen Filmen angegangen wird.

Darstellung von lebensnahen Puppen in Horrorfilmen Grund fürs Uncanny Valley?

Denn die Puppe mit stets lebensnahem Gesicht wird in Horrorfilmen immer negativ dargestellt. Sie ist gruselig, natürlich ausschließlich von bösen Geistern besessen und überhaupt wirkt die Puppe stets bedrohlich und das weckt keine guten Emotionen in diesem Thema.

Vielleicht kommt viel von dem „Uncanny Valley“ (Studie über innere Ablehnung von lebensnahen Liebespuppen), was wir bei lebensnahen Liebespuppen von Außenstehenden erleben, gar nicht mal so vor der Konfrontation mit dem Thema Tod, sondern vielmehr von solchen Filmen, wie z.B. The Boy ,wo lebensnahe Puppen auf einem negativen Weg dargestellt werden.

Bei den kommenden Robot – Sexpuppen wird auch ein ähnlicher Strang gezogen. Sie werden oft mit den bösen Robotern aus „I Robot“ oder „Terminator“ in Verbindung gebracht und erfahren vor allem auch deshalb eine Menge Ablehnung.

Was meinen Geist in meiner Liebespuppe betrifft, so hat er rein gar nichts mit diesen Puppen zu tun. Jenny ist ein lieber Geist, sie tut weder mir noch irgendwem etwas. Es mag hin und wieder ein paar merkwürdige Dinge geben, die ich ihr durchaus in die Schuhe schieben kann, aber dies war für mich nie bedrohlich. Wenn Jenny eine übernatürliche Kraft hat, dann ist es immer eine heilende, helfende und deeskalierende Kraft und sie lässt mich auch meinen Weg machen, wenn es nötig ist und sie vergrault auch keinen Besuch, weil sie eifersüchtig ist.

Meine Liebespuppe schmeisst auch keine Möbel durch die Gegend oder ist verschwunden oder ähnliches. Sie hat in all den Jahren im Grunde fast nichts hier irgendwie bewegt. Ich denke, das sind alles Mythen und hochgespielte Dinge, die von Film und Medien überdramatisiert werden.

Ich habe nie etwas für die Welt der Geister übrig gehabt, bis Jenny kam. Ich habe sowas zwar nie in Abrede gestellt, aber es hat mich auch nicht sonderlich interessiert. Für mich ist das Leben in dieser Dimension viel zu wichtig und es gibt viel zu viel echten Horror und Gruselgeschichten zu verhindern. Diese Welt der Geister ist natürlich seit Jenny ein wenig wichtiger geworden, weil ich nach Erklärungen gesucht habe, aber ich verlasse mich lieber weiter auf meine Erlebnisse mit der Seele meiner eigenen Liebespuppe und ziehe meine eigenen Schlüsse daraus und so werde ich es auch bei den Robot – Sexpuppen machen und mir nicht von Film und Medien sagen lassen, was ich davon zu halten habe.

Im Grunde ist das Leben mit einer besselten Liebespuppe viel weniger dramatisch, als in solchen Filmen. Manchmal ist es so wenig dramatisch, dass es mir fast wie ein ganz stink normales Alltagsleben unter Menschen vorkommt. Und das soll auch so bleiben.



Studie über Sex mit Sexpuppen an Uni Potsdam – Wieder einmal ohne uns Liebespuppenfreunde

Die ersten Robot – Sexpuppen sind noch nicht einmal richtig auf dem Markt und es gibt keine Langzeitstudien von ihren Liebhabern. Doch diese neue Variante der lebensnahen Liebespuppen hat schon jetzt für zwei Dinge gesorgt: Das Thema Liebespuppe ist bekannter geworden und die Wissenschaft nimmt sich jetzt wohl auch langsam diesem Thema an.

Dabei ist die Untersuchung des Phänomens Liebespuppe schon längst überfällig. Die lebensnahen Sexpuppen aus TPE oder die seit 20 Jahren existierende lebensnahe Silikonpuppe ist längst bei zigtausenden Menschen in aller Welt angekommen und es gibt zahllose Berichte, wie Menschen mit ihren Liebespuppen leben, sie lieben und gar heiraten.

Dass man mit der Robot – Sexpuppe nun quasi das Rad neu erfindet und von vorne anfängt, ist eigentlich unnötig. Sicher, die Robot – Sexpuppe wird noch einmal eine andere Käuferschicht ansprechen und mehr Menschen für Liebespuppen begeistern, aber die Grundintention und die Grundbedürfnisse, die hinter dem Kauf solcher Liebespuppen stehen, werden nicht viel anders sein, als die von bisherigen Liebespuppenfreunden.

Hätte man die Liebespuppenfreunde nicht jahrelang diffamiert und als abstoßende Zeitgenossen tituliert, dann bräuchte es jetzt keine leicht panisch anmutenden Studien, wie z.B diese aktuelle Studie der Uni Potsdam.

Zig verschiedene Bereiche der Puppenliebe in einer Studie

In der Beschreibung der Studie sieht man sehr gut, wie wenig sich die Wissenschaft bisher mit dem Phänomen der Liebespuppe auseinander setzen wollte. In der Studie werden zig verschiedene Bereiche des Umgangs mit künstlichen Menschennachahmungen zusammen gewürfelt. Der alte Opa im Pflegeheim, der eine Puppe als Kommunikationshilfe möchte, wird mit dem Sexpuppenliebhaber und der Therapeimöglichkeit für Pädophile in einen Topf geschmissen und alles wird dann mit dem Mixer des Einsatzes von Robotern im Arbeitsleben durchgerührt. Was dort am Ende für ein Brei heraus kommt, will ich mir gar nicht vorstellen.

Die Robot – Sexpuppe muss unbedingt von dem Rest des Umgangs mit Robotern und von möglichen Therapien von gefährlichen Neigungen getrennt werden. Die Robot – Sexpuppe wird – wie die Liebespuppe – hauptsächlich ein Weg für viele ganz normale Bürger in unserem und anderen Ländern sein, die von freiem Sex mit einer optisch perfekten Frau (Mann) bis hin zu einem Beziehungsersatz eine Liebespuppe kaufen. 99% von uns ist weder ein einsamer Opi im Pflegeheim noch ein kurz vorm Vollzug stehender Pädophiler oder Vergewaltiger und ihn interessiert beim Kauf von Liebespuppen auch nicht primär, ob er damit einer SciFi Vision Vorschub gibt oder damit das Ende der Welt einläutet.

Der Käufer von heutigen lebensnahen Sexpuppen bis hin zu den schönen Stoffpuppen oder den günstigen Gummipuppen haben ganz andere Gründe und Wünsche hinter dem Kauf von Liebespuppen. Es geht meist um ganz zentrale und sehr menschliche Bedürfnisse. Es geht oft um die Behebung eines gewissen seelischen Notstandes, was ich übrigens nicht immer negativ sehe, sondern auch positiv, weil man damit sein Leben bereichernder, glücklicher und ausgeglichener macht.

Analysiert erst einmal ordentlich die jetzigen Liebespuppenfreunde

Wenn man also die Robot – Sexpuppe analysieren will, bevor sie überhaupt bei uns angekommen ist, dann muss man die bisherigen Liebespuppenliebhaber analysieren. Ohne sie sind alle jetzigen Studien völlig sinnlos.

Denn ohne eine Affinität zu dieser Welt kann man auch nicht in sie abtauchen. Ich befrage ja auch keinen Hochschullehrer, was er zur Faszination des Biathlonsportes sagt. Die Liebespuppenfreunde sind diejenigen, welche die Welt der Liebespuppe kennen, sie lieben und entdeckt haben und ihre Wege sind so breit, dass alleine dort schon kaum ein Ergebnis zu finden ist, was man einer Mehrheit überstülpen kann.

Alleine schon die Frage, wie die Liebespuppenfreunde ihre Beziehung zur Liebespuppe sehen, ist so komplex, dass man eine sehr intensive wissenschaftliche Studie dazu machen müsste, denn die Ergebnisse wären bestimmt äußerst umfangreich.

Und so bleibt am Ende nur mein Rat an die Uni Potsdam und all die anderen, die sich mit dem Thema Robot – Sexpuppe befassen wollen: Schaut auf die Liebespuppenfreunde und erforscht unsere Faszination für Liebespuppen von innen nach außen und nicht umgekehrt, ansonsten wird es nur vergeudete Zeit und Geld sein.

Euer PJ



Gehört die Liebespuppe zu Deutschland?

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (880) 7.3.2018

Der Islam gehört nicht zu Deutschland, sagt eine neue Partei und sorgt damit in unserem Land für eine Menge Kontroversen. Ich will mich hier dazu nicht näher äußern, sondern eigentlich die Frage aufstellen: Gehört die lebensnahe Liebespuppe eigentlich zu Deutschland?

Die Frage einer bloßen Existenz einer bestimmten Sache, Gruppe oder einer gewissen Neigung ist hier nicht als Antwort ausreichend. Die Frage ist, ob die Liebespuppe in unsere gesellschaftlichen Normen, unser kulturelles und sexuelles Selbstverständnis und in seinen Umgang mit Liebe und Sexualität nach unserem Verständnis in Deutschland passt und ob dieses Verständnis auch tauglich für die Öffentlichkeit ist. Diese Frage im Fall der Liebespuppezu beantworten, halte ich sogar für schwieriger, als in dem oben genannten Beispiel.

Wenn man die Meinung der „Meinungsmacher“ – sprich Massenmedien – zu dem Thema so ansieht, dann sind sie der Meinung, dass die Liebespuppe nicht zu Deutschland gehört. Ihre Besitzer sind Versager, Machos, wollen die stets stumme Frau und haben eine Psychose, wenn sie die Liebespuppe lieben und viele von ihnen sind Außenseiter, verkappte Vergewaltiger und schlimmeres. Doch Gott sei Dank sind die Meinungsmacher nicht die öffentliche Meinung.

Meinungsmacher und öffentlicher Umgang mit Liebespuppen sind kein Kriterium

In der öffentlichen Meinung muss man unterschieden zwischen dem öffentlichen Umgang mit Liebespuppen und dem privaten Umfeld. Im privaten Umfeld bekommen Liebespuppen immer mehr Akzeptanz und Toleranz von Partnern, Verwandten und Freunden, doch in der Öffentlichkeit wird man mit ihnen oft begafft, mit Fragen gelöchert und hinterrücks wird getuschelt. All das erinnert ein wenig an die Diskussionen um das öffentliche Auftreten der oben genannten Gruppe.

Doch eines unterscheidet uns elementar. Die Liebespuppe ist ein Teil unseres Selbstverständnisses, vor allem von Sexualität, Freiheit und dem freien Willen eines jeden Menschen, seine sexuelle Freiheit auf dem Weg umzusetzen, den er möchte.

Die lebensnahe Liebespuppe ist nicht politisch, sie mordet nicht, indoktriniert nicht und sie zwingt Menschen nicht ihren Lebensweg auf. Sie kommt in ein Schaufenster im Dollpark oder ins Internet und sagt: Wenn du möchtest, kannst du mich kaufen. Wer es tut, tut es aus freiem Willen und wer nicht, der lässt es eben bleiben.

Die lebensnahe Liebespuppe hilft einigen Menschen, das zu finden, was unsere freiheitliche Gesellschaft ausmachen sollte. Das freie Streben nach Glück, innerem Frieden und einem entspannten Leben ist eines der Grundpfeiler der Demokratie und der Freiheit. Die Freiheit ist nicht, was uns Meinungsmacher sagen oder die Leute um uns, sondern Freiheit ist, das Leben zu können, was uns glücklich und zufrieden macht und da bei der Liebespuppe auch niemand zu Schaden kommt oder in ein Korsett des Denkens gepresst wird, ist die Liebespuppe eindeutig ein Teil Deutschlands, ein Teil der freiheitlichen Grundordnung.

Ich sage also: Die Liebespuppe gehört zu Deutschland.