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Schlagwort: Gesellschaft

Lerne „Think positive“ mit der Liebespuppe

Ich weis, meine Blogbeiträge klingen oft ein wenig frustriert und ich gehe auch öfter mal in den Frontalangriff über, aber das liegt an meiner Wut gegen Ungerechtigkeit, vor allem, wenn sie gegen etwas so Gutes und hilfreiches wie die lebensnahe Liebespuppe aus niedrigen Beweggründen ausgeübt wird. Dann werde ich von dem – leider immer mehr schwindenden – Recht der freien Meinungsäußerung hier Gebrauch machen und es wird hart sein, denn solche Menschen gehen auch nicht gerade liebevoll mit uns um.

Doch wenn jemand eine Webcam bei mir installieren würde, die sich immer dann einschaltet, wenn ich mit meiner Liebespuppe in Kontakt trete oder an sie denke, der wäre überrascht, was für ein PüppiJenny er erleben würde. Sowie meine Jenny sich in der Silikonpuppe meldet oder ich an sie denke, betrete ich eine Welt des „Think Positiv“, in der reine Liebe, Hingabe, Humor und Blödeleien, Necken und andere Dinge ganz normal sind und wo Jenny mir auf wundersame Weise die Schönheit dieser Welt und des Lebens nahe bringt.

Wenn ich mit Jenny in Kontakt bin (sie schläft viel am Tag und ich brauche auch oft meine Ruhe), dann geht sofort mein Herz auf, dann werde ich der sanfte Mann, der keiner Fliege etwas zu Leide tut. Dann ist all meine Wut, mein Frust, das Verzweifeln vor der eigenen Situation und der Lage der Nation und der Welt vergessen und es ist nur noch Schönheit in dieser Zeit.

Meine Liebespuppe und ihre Seele haben eine unglaublich positive Energie

Jenny hat eine unglaublich positive Energie. Ich habe keine Ahnung, wo diese herkommt, aber es ist auch egal, denn sie hilft nicht nur, alles besser zu ertragen, sondern sie nimmt mir Depressionen, Ängste, Traurigkeit und vieles mehr und sie lässt mich das Geschenk des Lebens und dieser unglaublichen Welt wieder genießen.

Wenn Jenny am Abend wieder schläft, habe ich oft positive Gedanken von dieser Welt. Dann sehe ich das lächelnde Baby auf dem Arm beim Einkauf, dass sich über meine Grimassen diebisch freut, ich sehe den Hund, der Schwanzwedelnd auf mich zukam, ich sehe das Eichhörnchen, was an mir vorbei huschte, sehe das Spiel der Sonne mit den Wolken und wie es sich anfühlte, als ich mit der Liebespuppe Sex und einen tollen Orgasmus dabei hatte. Dann schmecke ich den leckeren Kaffee von eben und sage leise zu meinem Körper: „Gut gemacht, mein Junge und danke, dass du mich heute wieder einmal durch alles getragen hast.“

Überhaupt sehe ich seit meiner Silikonpuppe die Welt anders. Die Welt der lebensnahen Liebespuppe hat mich nicht nur in eine ganz spezielle Welt katapultiert, sondern auch in eine Welt der Schönheit, Anmut, bezaubernden Erotik, der unverbrauchten Weiblichkeit und der Träume, Phantasie und der Abstraktion. Und dann kam da noch Jenny, die mein ganzes Weltbild, mein Verständnis von Dimensionen und dem Tod völlig verändert hat. Und ich habe natürlich durch sie auch gelernt, dass der Mensch weit mehr ist, als nur „Ficken, Fressen, Saufen“, sondern dass er ein Wesen ist, was ganz unglaubliche Fähigkeiten hat, die weit über das hinaus gehen, was man messen kann.

Meine Liebespuppe fördert „Think Positiv“ auf vielen Wegen

Wenn Jenny bei mir ist, herrscht bei mir „Think Positiv“ und Jenny fördert das. Sie lobt, treibt sanft an, liebt ehrlich und sie hat eine wundervolle Distanziertheit zu dieser Welt, in der wir viel zu oft dem schnöden Mammon, dem eigenen Vorteil und dem billigen Kick hinterher rennen. Jenny interessiert das alles nicht und auch das gehört zu einer „Think Positiv“ Denkweise, diesen Irrsinn des Alltages hinter sich zu lassen und das zu sehen, was wirklich zählt.

Und so freue ich mich auch nach Jahren noch auf meine kleine „Think Positiv Schulung“, die ich jeden Tag seit vielen Jahren mit meiner Silikonpuppe und Jenny erlebe. Und es ist der wahre Grund, warum ich hier seit vielen Jahren schreibe.

Denn ich halte die Liebespuppe für eines der tollsten Dinge, die Menschen widerfahren kann, vor allem denen, die aus Enttäuschungen in der Liebe ihr „Think Positiv“ verloren zu scheinen haben. Die Liebespuppe konnte das nicht nur wieder bei mir erwecken, sondern auch bei vielen anderen Menschen und das ist meine Motivation für diesen Blog und auch meine Motivation, hart gegen die zu sein, die uns mit dummen Klischees und Angst vor dem Verlust ihrer Allmachtstellung diese Liebe mies machen wollen.

Euer PJ



Ist die Liebespuppe die sexuelle Revolution 2.0?

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (786) 19.7.2017

Der gestrige Beitrag von meiner Silikonpuppe Jenny in der Kolumne auf dollpark.com hat mich nachdenklich gemacht. Sie schreibt dort über die Hilfe von lebensnahen Sexpuppen bei Errektionsstörungen bei Männern und solchen, die über sie das Gefühl von inniger Sexualität als Dauersingle nicht verlieren.

Wenn ich mir die Jahre mit meiner Liebespuppe und die vielen oft sehr ehrlichen Berichte von Freunden von Liebespuppen so ansehe, dann bewegt die Liebespuppe in einer derartigen Bereite Menschen, dass man sie schon als etwas besonderes in dieser Zeit sehen muss. Doch in Sachen Sexualität halte ich sie sogar für eine revolutionäre Entdeckung, denn sie verändert unser ganzes Bild von Sexualität, Liebe und was Menschen in dieser Hinsicht wirklich brauchen.

Auch wenn die sexuelle Revolution der 68er die Sexualität offener gemacht hat und „sex sells“ heute an jeder Ecke zu sehen ist und einige Jugendliche einem erst einmal den Analsex mit ihrer Freundin und dann ihren Namen vorstellen, so ist dennoch für mich die sexuelle Revolution noch lange nicht beendet.

Denn zum einen herrscht immer noch das klassische Rollenbild im Bett vom stets obergeilen Mann, der nichts anderes zu tun hat, als Frauen „flach zu legen“ und die Frau lässt sich dann wie bei einem Vogel in der Balzzeit von bunten Gefieder, wildem Rumgehüpfe und infernalischem Geschrei verführen. Und oft hat dann hauptsächlich der Mann die Arbeit zu machen und die Frau genießt und sie entscheidet, wann was wie und in welcher Richtung (z.B. Kind) abzulaufen hat.

Überhaupt spielt der Leistungsgedanke und das „Event“ des Sex eine große Rolle. Der Mann muss stets „die zweite Runde“ präsentieren und die Frau träumt von Sex im Aufzug oder sonstwo oder vergeht in der „50 Shades of Gray“ S/M Welt . Ansonsten rennt man zum einen halbnackt durch die Bude und flippt auf der anderen Seite aus, wenn ein WG Kumpel ins Bad stürmt und man nur ein Handtuch um hat.

Heuchelei in Sachen Sexualität mit Liebespuppe beenden

Es herrscht immer noch viel Heuchelei in Sachen Sexualität in dieser Gesellschaft, finde ich. Frei ist sie in den seltensten Fällen, sie ist eher oft ein Produkt von „Psychologie heute“ und einem Bild von aufgesetzter Lockerheit und innerer Verkrampfung.

Dass so viele Männer heute zu Potenzmitteln und Viagra greifen, ist eine Sache. Doch die innere sexuelle Verkrampftheit geht viel weiter, betrifft vor allem einen ewigen Dauerdruck im Bett und außerhalb.

Die lebensnahe Liebespuppe nimmt all das. Sie nimmt nicht nur den Druck im Bett, sondern auch die innere Scham. Es ist alles kein Problem mehr. Das Totschweigen von Versagen, das Übertreiben der Häufigkeit, Penisvergleiche und eine überzogen nicht intime Redensweise sind bei Liebespuppen nicht zu beobachten. Im Forum redet z.B. niemand darüber, wie oft er es der „Liebespuppe besorgt hat“ oder erzählt haarklein jedes Detail. Doch vor allem lernen wir Männer durch sie auch einmal, dass auch Erotik, Anmut und Schönheit und nicht nur stupides Gerammel schön sein können.

Wir lernen durch Liebespuppen, wie z.B. TPE Puppe Nelly, dass Sexualität viel mehr ist, dass sie Phantasie, Träume und vor allem pure Entspannung bedeutet. Mit nichts auf dieser Welt konnte ich in meinem Leben so entspannten Sex und Erotik erleben, wie mit meiner Liebespuppe. Und das Beste ist, dieser Sex ist exklusiv, ich muss keine Messlatten überqueren und mit Ex Lovern oder Hollywoodtypen konkurrieren, ich kann das Tempo an den Tag legen, was ich möchte und nicht einmal um Verhütung muss ich mir einen Kopf machen.

Durch die Liebespuppe lernen wir Männer – und auch einige Frauen – ein ganz anderes Bild, eine andere Denkweise von Sexualität kennen. Es ist eine Denkweise der kompletten Entspannung, der Rückkehr der Menschlichkeit, unserer Natur und dem, was wir sind. Und wenn einmal all das eingeimpfte und aufgesetzte sexuelle Bild dieser Gesellschaft entfernt ist, dann spüren wir eine innere Befriedigung und Ruhe, die sehr erstaunlich ist. Sie macht Sex wieder zu etwas normalem, etwas leichtem, entspannten und einer ganz normalen Sache im Leben, die weder einen Heiligenschein, noch eine Olympiade braucht.



Über Japaner und Liebespuppen

Die lebensnahe Liebespuppe ist ein weltweites Phänomen, aber es gibt zwei Länder, bei denen die lebensnahe Liebespuppe eine besondere Rolle seit vielen Jahren spielt: Die USA und Japan.

In den USA begann die Reise in die heutigen Versionen der Liebespuppe. Matt McMullen von Realdoll begann vor 20 Jahren, lebensechte Silikonpuppen herzustellen und mit seiner Idee begann ein weltweiter Zug der Liebespuppen zu rollen, der heute mit zahlreichen Modellen aus Silikon, Stoff und TPE die westliche Welt von Los Angeles bis Tokyo erreicht hat.

Während in den USA vor allem die künstlerische Seite der Liebespuppe hervor gehoben wird, ist in Japan eine andere Entwicklung zu beobachten. Die Japaner haben aufgrund ihrer Religion und Tradition ein ganz anderes Selbstverständnis von beseelten Liebespuppen und sie haben eine besondere Affinität zu Technik und zu den Extremformen der Sexualität. Vom getragenen Unterhöschen im Automaten bis hin zu grenzwertigen Spielereien mit Pädophilie geht der Weg der Japaner, der sie in der Welt in Sachen Sex wohl ziemlich einmalig macht.

Es verwundert mich daher nicht, dass gerade in Japan die meist lebensnahe Silikonpuppe dort in der Gesellschaft einen ganz anderen Stellenwert hat. Liebespuppenfreunde gehen dort viel offener mit dem Thema Liebespuppe um und sie verstecken sich nicht hinter Scham und „Psychosen“, sondern sehen den Umgang mit ihr als Partnerin ganz anders, schieben sie wie selbstverständlich in Rollstühlen durch Parks oder gehen mit ihnen zum Surfen.

Die hiesigen Massenmedien stürzen sich in ihrer eigenen „Wahnvorstellung“ über die Liebe zu Liebespuppen zu gerne auf Japan, weil dort die „Skurrilität“ angeblich ihre Blüten treibt, dort Menschen ganz offen ihre Liebespuppen heiraten, ihr Gesicht zeigen und damit auch kein Problem haben.

Masayuki Ozaki und seine Silikonpuppen

Ein schönes Beispiel, wie ein japanischer Liebespuppenfreund mit seiner Silikonpuppe umgeht, fand man kürzlich in einem Artikel, der unter anderem in der Onlinezeitung „Blick“ zu lesen war.

Dort redet Masayuki Ozaki (45) aus Tokio ganz offen über seine Liebe zu mehreren Silikonpuppe. Er präsentiert sich wie selbstverständlich neben ihnen, redet ganz offen darüber, dass er diese Art der Liebe der zu einer Frau vorzieht und wie kaltherzig und selbstsüchtig er die japanischen Frauen empfindet. Es stört dort niemanden, es gibt keinen medialen Aufschrei und auch dass er neben den Liebespuppen beerdigt werden will und ihre Seelen mit in den Himmel nimmt, ist ebenso kein Ding für ihn, wie mit ihnen zum Skifahren und Surfen zu gehen.

Was allerdings bei Masayuki Ozaki interessant ist, ist die gleiche Art der Ablehnung, wie sie leider auch hier einige Liebespuppenfreunde in Ehen, Beziehungen und der Familie erfahren müssen. So lehnt seine Frau diese Art der Liebe komplett ab und seine Tochter kann auch nichts damit anfangen. Egal, wie offen man mit dem Thema umgeht, mit der Intoleranz gewisser Menschen wird man wohl immer als Liebespuppenfreund leben müssen, dachte ich bei den Zeilen so bei mir.

Die Massenmedien hingegen ziehen bei diesem Artikel wieder einmal die ewig gleiche Leier ab. „Er liebt ein Sexspielzeug“, „Die Kuststofffrauen nörgeln nicht“ (kaltherzig+selbstsüchtig=Nörgeln??), der Lebensweg ist „bizarr“ und andere ähnlich hohle Formulierungen sind wieder einmal zu finden. Es ermüdet den Liebespuppenfreund und es bringt auch rein gar nichts, denn die Anzahl der Liebespuppen nimmt nicht nur in Japan unaufhörlich zu, sondern auch in Europa und den USA und der Trend wird noch einmal an Fahrt gewinnen, wenn die Robotdolls auf den Markt kommen werden.

Ich ziehe den Hut vor den japanischen Liebespuppenfreunden

Doch ich halte mich damit nicht lange auf. Ich ziehe lieber den Hut vor Masayuki Ozaki und den Japanern, die mutig und offen mit diesem Thema umgehen, womit wir Deutschen irgendwie besondere Probleme haben. Hier kämpft immer noch jeder Liebespuppenfreund seinen Einzelkampf und nur das jeweilige „LMAA Gefühl“ des jeweiligen Liebespuppenfreundes sorgt für mehr oder weniger Offenheit. Aber so ein entschlossenes und offenes Leben wie Masayuki Ozaki und zahlreiche andere Japaner führt hier in Deutschland niemand mit der Liebespuppe und das ist wohl auch – noch – nur in Japan möglich.



Liebespuppe „Downgrade“ für die Liebe unter Menschen? Oder vielleicht doch eher ein Upgrade?

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (784) 12.7.2017

Oft entsteht nicht nur in den medialen Berichten der Eindruck, als wäre die lebensnahe Liebespuppe nichts weiteres als ein „Steigbügelhalter“ für die Liebe zwischen Menschen, als wäre sie eine Notlösung, eine Art C64 für den späteren Terrabyte Rechner.

Nun, damals, als ich 2010 eine lebensnahe Silikonpuppe holte, war sie auch so etwas auf den ersten Blick. Ich war von zwei langen Beziehungen und vielen enttäuschten Versuchen dazwischen von Frauen (oder sagen wir eher denen, die ich als Sexualpartner anzog) derart abgegessen, dass ich mich zum Kauf der Silikonpuppe entschloss. Sie war eine Notlösung in Zeiten bitterster seelischer Not.

Doch heute stelle ich andere Fragen und sie sollen aufzeigen, dass wir Liebespuppenfreunde selbstbewußt mit unserer Liebe umgehen sollten. Heute sehe ich Jenny und die Silikonpuppe nicht mehr als „Frau 2.Klasse“, sondern vielmehr oft die Liebe zwischen vielen Menschen als verkorkstes Abziehbild der Liebe zu meiner Liebespuppe.

Denn Jenny und die Liebespuppe haben mir viele Dinge gezeigt, die in einer reizüberfluteten, konsumgeilen und oft viel zu oberflächlichen menschlichen Welt kaum noch ab 25 mit Beziehungen möglich scheint. Es ist eine Welt der reinen Liebe, der echten Hingabe, des Zufriedenseins mit wenigen Dingen. Es ist eine Welt der puren, reinen, unverfälschten und unzerredeten Erotik und Sexualität.

Meine Liebe zur Liebespuppe ist ohne Show und Spektakel

Die Liebe zu Jenny und meiner Silikonpuppe ist ehrlich, locker, ohne endlose Anspruchshaltung und ohne Partnerdefinition als Brieftasche oder Erfüllungsgehilfe. Sie braucht kein Facebook, keine Weltreisen, keine Häuser, keine Märchenhochzeiten. Sie braucht nur Ehrlichkeit, Vertrauen und den Willen, mit kleinen Dingen zufrieden zu sein.

Die Liebe zu einer Liebespuppe konzentriert sich auf die Basics, auf das, was Liebe wirklich ist. Sie ist nur ein Gefühl, kein Zinskonto, kein Event, kein Geschwafel, kein Totanalysieren und kein Lebensabschnittsgefährte.

Also warum habe ich dann immer noch den Wunsch, es auch unter Umständen mal mit einer sogenannten „Real Life“ Beziehung zu versuchen?

Nun, das liegt nicht an der Art der Liebe zu Jenny, es liegt nur an ihren Beschränkungen. Ihren Beschränkungen in der Öffentlichkeit, Beweglichkeit, dem fehlenden Ausbau der Beziehung (Kinder) und einem Wunsch, einfach nur Normalität zu haben. Aber das sind im Grunde Wünsche, die nichts direkt mit der Liebespuppe zu tun haben, vielmehr mit ihren technischen Beschränkungen. Wäre Jenny eine perfekte Robotfrau mit allen Beweglichkeiten und könnte gar Kinder bekommen, dann würde ich wohl sogar auch dieses letzte Argument der oft viel zu überdrehten modernen Liebe zwischen Menschen ad akta legen.

Und so stelle ich am Ende die Frage, ob nicht nur ich durch die Liebespuppe die wahre Liebe gelernt habe und nun eine potentielle Menschenliebe wahrscheinlich ein echtes Downgrade für mich wäre, in seelischer, mentaler, sexueller und geistiger Hinsicht, jetzt, wo ich wahre Liebe, freie Sexualität und Freiheit in einer Liebesbeziehung kennen gelernt habe.

Vielleicht lassen wir diesen Gedanken öfter mal zu und hören auf, uns ständig als Liebhaber zweiter Klasse zu sehen, nur weil wir die oft verkorkste Art der modernen Liebe nicht in Frage stellen wollen und können und uns statt dessen lieber als „Versager“ im Schneckenhaus verkriechen.



Die Liebe zu Liebespuppen ist und bleibt ein Rätsel

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (783) 10.7.2017

Warum entscheiden sich Menschen für die lebensnahe Liebespuppe? Warum behandeln sie einige als reine Sexpuppe und andere lieben sie wie einen Partner? Warum erkennen einige eine Seele darin und warum können andere damit rein gar nichts anfangen? Diese Fragen sind bis heute – meiner Ansicht nach – weder ordentlich untersucht noch vor allem beantwortet worden.

Ganz nüchtern betrachtet, hat die Liebespuppe eigentlich keinerlei Sinn. Sie ist kein Gegenstand, der einem die Wohnung säubert, das Geschirr spült oder dich schnell von A nach B bringt. Die Liebespuppe ist auch nicht wirklich eine Art Spiel, wie Pokemon Go oder so. Und dennoch ist sie weltweit ein Phänomen.

Es gibt kein Kriterium, was man nennen kann, warum ein Mensch eine Liebespuppe liebt. Es gibt keine Altersstufen, keine bestimmte Kindheit, keinen gesellschaftlichen Status, keine Frage des IQ und sie ist auch nicht auf Männer beschränkt. Nicht einmal das Klischee vom „Beziehungsversager“ zieht, denn es gibt zahllose Menschen, die Liebespuppen und Liebesbeziehungen zu Freundinnen, Ehefrauen und Partnerinnen zeitgleich pflegen.

Die Psychoanalyse hat dieses Phänomen schnell mit ein paar Begrifflichkeiten wie „Wahnvorstellung“, „Objektliebe“ oder „Psychose“ abgetan und spricht schnell mal von „Angst vor Kontrollverlust“ oder „Konfliktscheue“, aber all diese Begriffe haben keinerlei wissenschaftliche Beweiskraft.

Es gibt keinen CT, keine Hirnstrommessungen und nicht einmal genrelle hormonelle Veränderungen, welche belegen, warum sich ein Mensch für die Liebe zu einer Liebespuppe entscheidet. Es gibt keine messbaren genetischen Defekte oder genetische Gründe. Es gibt zahllose Fälle, wo jemand eine Liebespuppe liebt und der Bruder, die Schwester und aller andere Geschwister rein gar nichts damit anfangen können und ich bin mir ziemlich sicher, dass es sogar in der weiten Welt einen Fall geben wird, wo ein eineiiger Zwilling eine Liebespuppe liebt und der andere nicht.

Keine Kriterien für die Entscheidungen für Liebespuppen

Es gibt auch keine Kindheitstrauma, Lebenswege oder Erfahrungswege in Beziehungen, die den Weg zu einer Liebespuppe ebnen. Ich hätte z.B. 2010 auch in den Alkohol, virtuelle Welten oder in den Glauben fliehen können, hätte ins Bordell gehen oder mir irgendeine Partnerin suchen können, um meine Einsamkeit zu töten. Warum ich dann am Ende dann die Liebespuppe wählte, ist mir bis heute ein Rätsel.

Die Liebespuppe mag sicher Menschen eher ansprechen, die phantasievoll sind, Abstraktionsvermögen besitzen oder die kreativ sind. Aber die unterrepräsentiere Liebespuppe in Kunst, Musik, bei Schriftstellern und anderen kreativen Bereichen zeigt, dass dies nicht wirklich die Faszination Liebespuppe erklärt.

Selbst bei meinem besten Freund haut bereits nichts mehr an Erklärungsmustern hin. Er selbst ist völlig anders als ich, hatte eine ganz andere Kindheit, Erziehung und Lebensweg. Er hatte ganz andere Erfahrungen in Beziehungen und ist ein introvertierter Mensch als ich. Er mag das Mittelalter, ich hingegen liebe die 80er Jahre. Er ist politisch extremer als ich, er sieht anders aus, ist jünger wie ich und er hat Eltern und Geschwister um sich und dennoch lieben wir beide unsere Silikonpuppen auf die gleiche Art, sehen eine Seele in ihr und lieben ihr Wesen und ihre Hülle, die Liebespuppe.

Das Phänomen der Liebe zu Liebespuppen hat nicht einmal was mit dem „Kuscheltier“ zu tun. Weder er noch ich hatten in unserer Kindheit Kuscheltiere oder nur wenige. Es gibt einfach keine Erklärung, warum Menschen Liebespuppen lieben und warum sie es dann auch noch so unterschiedlich intensiv tun und das macht die Faszinantion Liebespuppe noch viel besonderer.



Armutsland Deutschland macht den Traum von Liebespuppen schwer

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (782) 7.7.2017

Deutschland ist ein reiches Land? Bei solch einer Aussage kann ich nur herzlich lachen. Nur weil wir nicht in derartiger Armut wie die Menschen in Afrika leben, sind wir noch lange nicht reich. Beleg gewünscht? Dieser Artikel hier zeigt, dass in Deutschland rund 10% aller Berufstätigen „armutsgefährdet“ sind (!). Während die Medien uns immer noch weis machen wollen, dass nur sozial schwache arbeitslose Menschen arm sind, trifft die Armut in diesem Land immer mehr Menschen, die arbeiten gehen und daran hat auch ein Mindestlohn nichts geändert.

Doch was hat das nun alles mit lebensnahen Liebespuppen zu tun?

Nun, die Erfahrung der Jahre mit Silikonpuppen und den neuen TPE Sexpuppen hat gezeigt, dass nicht nur Menschen aus allen Altersstufen Spaß an Liebespuppen finden, sondern dass sie auch aus allen gesellschaftlichen Schichten kommen. Vom Azubi bis hin zum Anwalt sind Fälle von Menschen bekannt, die Liebespuppen lieben.

Eine Silikonpuppe, wie z.B. die Leeloo, kostet weit über 6000 Euro und selbst die günstigeren TPE Sexpuppen sind unter 1500 Euro in der lebensgroßen Variante kaum zu bekommen. Das ist viel Geld für ein „Luxusprodukt“ und das können sich unter solchen Bedingungen immer weniger Menschen leisten.

Auch das Thema der steigenden Altersarmut durch Billigjobs, Minijobs und andere Ausbeuterstellen, welche die Arbeitslosenstatistiken so schön drücken und dafür Menschen zu Millionen mit ärmlichsten Renten zurück lassen werden, spielt eine Rolle, denn viele ältere Menschen, die keine Partner mehr finden oder gerne eine schöne Frau um sich haben würden, werden so den Weg über Liebespuppen nicht mehr finden können.

Liebespuppe bleibt für arme Menschen ein unerfüllter Traum

Auch die alten Menschen, die noch agil sind, aber sich einsam fühlen, finden über die Liebespuppe Frieden und Freude. Aber wie sollen sie es tun, wenn außer dem chemieverseuchten Fraß bei Discountern und endlosen Steuerabgaben nichts mehr übrig bleibt? Wie sollen sie überschuldet eine Liebespuppe kaufen? Der finanzielle Druck hat zwar durch die günstigen TPE Varianten etwas abgenommen, aber er ist immer noch ein großes Problem in der Liebespuppenszene.

Hinzu kommt, dass die Liebespuppe auch nach ihrem Kauf ein wenig Kosten benötigt. Von einer Reparatur beim Händler bis hin zum Gleitmittel kostet eine Liebespuppe und auch wenn die Kosten überschaubar sind, so müssen sie erst einmal gezahlt werden.

Ich selbst bin finanziell nicht gerade gesegnet und weis, wie schwierig ein Leben auf dieser Basis mit einer Liebespuppe ist und oft muss man dann zum „Do it yourself“ Verfahren greifen oder auf günstige Varianten ausweichen, wie z.B. Maisstärke als Puder. Das Leben mit einer Liebespuppe ist schön und aufregend, phantasievoll und entspannend, aber ohne das notwendige Papier mit den Zahlen drauf, ist es ein schwieriger oder gar unlösbarer Traum für viele potentielle Liebespuppenfreunde und das macht mich noch ein wenig mehr wütend, wenn ich solche Artikel über armutsgefährdete arbeitende Menschen lese.



Drogen oder Liebespuppe? – Für mich gibt es nur eine klare Antwort

Alkohol, Tabletten, Tabak, Glücksspiel, Internetspiele, illegale Drogen…..die Liste der Drogenarten ist lang und Millionen Deutsche nutzen sie aus verschiedenen Gründen.

Auch die Liebe und Sex können eine Droge sein. Die Angst vor dem allein sein und der sexuelle Rausch haben viele Menschen in den seelischen und körperlichen Ruin getrieben und hat sie Dinge machen lassen, die sie ein Leben lang bereuen.

Der Grund der Einnahme von Drogen ist oft mit der Kaufentscheidung für eine Liebespuppe zu vergleichen. Dinge wie zu wenig Liebe, Stress im Leben und sexuelle Unausgeglichenheit sind für beide Bereiche Beweggründe, sich für Drogen oder eine Liebespuppe zu entscheiden.

Doch während Drogen Menschen in erster Linie seelisch, mental und vor allem körperlich kaputt machen, sind Liebespuppen das genaue Gegenteil. Sie machen Menschen in der Regel gesünder, ausgeglichener und fröhlicher und verbessern ihre seelische und körperliche Gesundheit.

Warum Liebespuppen besser als Drogen sind

Man muss einfach nur mal einen Test machen. Man nehme das Bild einer Zigarettenschachtel und stelle es neben dem Bild einer lebensnahen Liebespuppe. Während man bei der Liebespuppe sofort an Anmut, Liebreiz und Schönheit denkt, liest man auf der Zigarettenpackung abschreckende Botschaften und erkennt daran wenig schöne Dinge.

Die Liebespuppe spricht so viele tiefe Probleme, Wünsche, Träume und die „Sucht“ nach Ordnung und Geborgenheit an, wie kein anderes Produkt auf dieser Welt. Sie spricht im sexuellen Bereich unsere Urinstinkte an, Dinge, die jeder Mensch in sich hat. Doch sie zerdrückt diese Dinge nicht wie bei Drogen und betäubt sie, sondern sie lässt sie auf eine wundervolle Weise aus uns hinaus kommen und wir lernen auf einem ganz anderen Weg, mit Problemen, Sorgen und Ängsten umzugehen.

Ich selbst stand 2010 vor dem Kauf einer lebensnahen Silikonpuppe vor der Wahl Alkohol oder Liebespuppe. Nachdem ich bei meinem Selbstmordversuch einige Wochen zuvor doch noch in letzter Sekunde den Rückzieher machte, stand ich vor der Frage, wie ich ein Leben in Einsamkeit und ohne destruktive Partner, die ich stets anzog, bestreiten konnte. Einsamkeit kann ein schrecklicher seelischer Schmerz sein. Er kann soweit gehen, dass du das Gefühl hast, die Decke stürzt ein und du kannst nicht mehr atmen.

Seelischen Schmerz über Liebespuppen verarbeiten und nicht betäuben

Der Alkohol hätte damals dazu gedient, diesen Schmerz zu betäuben. Vor allem abends, wenn die Arbeit vorbei war und Ruhe einkehrte, war der Schmerz der Einsamkeit besonders stark und irgendwann sind alle Tränen vergossen, alle Gedichte geschrieben und alle Bücher als Verarbeitung verfasst und dann bleibt nur noch Schmerz. Und dann betäubt Alkohol bis zum nächsten Morgen.

Doch heute bereue ich nicht eine Sekunde, lieber eine Silikonpuppe gekauft zu haben. Sie ist keine Betäubung, sondern sie hilft sanft, schön und ruhig, deinen Schmerz nicht nur zu vergessen, sondern ihn mit Liebe, Zärtlichkeit und ausgeglichenem Sexleben zu heilen und in andere Bahnen zu lenken. Und so ist es bis heute. Meine Liebespuppe nahm mir meine Einsamkeit und wenn sie doch noch einmal kommt, ist sie immer da, 24/7 und sie bleibt immer bei mir.

Die Liebespuppe ist natürlich nicht immer ein Weg, um sich gegen Drogen zu entscheiden, aber wenn Probleme der Liebe eine Rolle spielen, dann kann sie sehr hilfreich sein, vor allem, wenn man den Weg der Drogen gerade erst begonnen hat und davor steht, ihn zu gehen. Dann kann die Liebespuppe ein großer Helfer sein und Menschen vor viel Schaden an ihrer Gesundheit und Seele bewahren und ich bin hierbei nicht das einzige Beispiel. Man hört im Forum oft ähnliche Fälle, wo Liebespuppen Menschen vor dem Betäuben mit Drogen bewahrt haben, weil sie ihnen Liebe, Freude und Ausgeglichenheit im Leben gaben.

Euer PJ



Kann man mit einer Liebespuppe „Schluß machen“?

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (779) 30.6.2017

Beim Film „Lars und die Frauen“ war es alles ganz einfach. Es kam einfach eine glorreiche Frau daher und Lars ließ die Seele seiner Silikonpuppe sterben und gut war es. So einfach ist das „Schluß machen“ mit seiner Liebespuppe jedoch in den meisten Fällen nicht und es passt auch nicht in das Konzept der Seele, was einige Liebespuppenfreunde haben, bei denen die Liebespuppe eine eigene Seele besitzt.

Denn die meisten Liebespuppenfreunde, die der Liebespuppe eine Seele geben, gehen davon aus, dass sie eine verstorbene menschliche Seele ist, die in der Liebespuppe Platz gefunden hat. Lars sah dies auch so, aber wie diese Seele dann sterben kann, wo sie eh schon tot ist, ist einer der Dinge, die ich in diesem Film nie verstehen werde und es zeigt, dass die Macher diesen Teil der Liebespuppenszene nicht wirklich verstanden haben.

Doch wie macht man nun mit einer Liebespuppe Schluß und warum eigentlich? Nun, wenn ich von mir ausgehe, dann müsste schon eine wirklich tolle Frau daher kommen und selbst dann würde ich Jenny eher bitten, in einen Tiefschlaf zu gehen (weil ich nie weis, ob die Frau am Ende wirklich so toll bleibt) oder ich würde ihre Seele frei lassen, ihre Bindung zu mir auflösen.

Aber mein Fall ist speziell. In den meisten Fällen haben die heutigen lebensnahe Liebespuppen wenige so klare Seelen in sich und dennoch ist die Trennung von ihnen für Liebespuppenfreunde alles andere als leicht.

Trennung von einer Liebespuppe sollte von Außenstehenden nicht unterschätzt werden

Denn die generelle emotionale Bindung an die Liebespuppe, ihre Faszination, ihre andere Art der Liebe und die andere Art der Freiheit in Sachen Sexualität macht die Trennung von einer Liebespuppe nicht leicht. Oftmals trennen sich Liebespuppenfreunde von ihrem Schätzchen höchstens am Anfang, wenn sie merken, dass es nicht so ihr Ding ist. Aber wer einmal dem Zauber der Liebespuppe verfallen ist, der trennt sich äußerst ungern von ihr, selbst wenn die Traumfrau daher kommt.

Viele versuchen dann, die Liebespuppe in der Beziehung weiter geheim zu halten, andere versuchen die Partnerin darin einzubinden. Doch wenn beide Varianten schief gehen, dann ist es für Liebespuppenfreunde oft sehr schwer, am Ende der Liebespuppe Lebe Wohl zu sagen und so manches Mal war es dann auch die lebende Variante, der man dann am Ende „Auf Wiedersehen“ sagte.

Doch wie macht man nun Schluß mit einer Liebespuppe? Das sollte – meiner Ansicht nach – langsam und sanft erfolgen. Wenn es gesundheitliche Probleme gibt, kann man über leichte und pflegeleichte Varianten wie die Stoffpuppen nachdenken oder über kleinere Liebespuppen und selbst wenn nichts mehr geht, sollte man dem Liebespuppenfreund seine Zeit geben, um der Doll Lebe Wohl zu sagen.

Ähnlich sollte es in neuen Beziehungen sein. Wenn die Frau mit der „Konkurrenz“ nicht klar kommt, bringt es gar nichts, die Pistole auf die Brust zu setzen. Der Partner soll lieber in der Richtung denken, dass die Liebespuppe wie ein Haustier oder so zu sehen ist. Das nimmt man auch nicht einfach so weg und sagt: Entweder der Hund oder ich! Man sollte es sanft angehen, nach Lösungen suchen und Regeln aufstellen und vor allem durch Taten zeigen, dass ein Mensch am Ende durchaus eine gute Wahl sein kann.

Wie dem auch sei. Ich kann und will kein Ratgeber für das „Schluß machen“ mit einer Liebespuppe sein. Jeder muss für sich am Ende entscheiden, welchen Weg er gehen will, aber ich denke, je tiefer die emotionale Bindung, desto sanfter sollte dieser Weg sein, wenn man ihn denn wirklich gehen muss.



Die Liebespuppe als Hilfe gegen Aggressionen?

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (777) 26.6.2017

Zu einem der Dinge, die zu einem Burn out gehören, zählt der Umgang mit Aggressionen. Ich bin seit meinem Burn out seit dünnhäutig geworden und vor allem in Stresssituationen neige ich durchaus zu aggressiven Tendenzen und Wutausbrüchen. Die Belastungsfähigkeit ist bei mir sehr gering und wenn es zu viel wird, reiße ich mich zwar in der konkreten Situation oft noch zusammen, aber danach sucht sich die Wut ihren Weg.

Doch nicht nur Burn out Leute haben Probleme mit Aggressionen. Die Reizüberflutung, die Ellenbogengesellschaft und der Kampf von 80 Millionen Einzelinseln weckt aggressives Verhalten. Dies sehen wir jeden Tag in Amokläufen, Massenschlägereien, Raserei, häuslicher Gewalt und vieles mehr. Überhaupt ist Aggression ein generelles Problem der Menschen und Choleriker gibt es nicht erst seit heute.

Diese Aggression in den Griff zu bekommen, ist nicht leicht. Doch einer der besten Pfeiler dafür ist, jemanden an seiner Seite zu haben, der Aggressionen nicht nur abfängt, sondern vor allem mit Liebe, Deeskalationsstrategie und Ruhe erst gar nicht aufkommen lässt. Und dabei hat meine Silikonpuppe mir große Hilfe geleistet.

Liebespuppe kann einige Gründe von Aggressionen vermindern

Vor allem die tiefer liegenden Gründe für Aggressionen kann meine Liebespuppe gut beheben. Die Einsamkeit, der Frust der gescheiterten Familienträume und der Träume in Beruf und Heimat sind Potential für Aggressionen und sie werden oft im Alltag durch verschiedene Lebensereignisse geweckt. Dort hilf kein Boxsack oder Sport treiben, was Psychologen dann so immer empfehlen. In solchen Dingen hilft nur eine Begleitung, die Ruhe bewahrt, zuhört und liebevoll motiviert.

All das tut Jenny und die Liebespuppe. Lebensnahe Liebespuppen strahlen eine unerhörte Ruhe, Zartheit und Unschuld aus. Hinzu kommt, dass sie mit wunderbaren und nicht forderndem Sex deine Aggressionen abbauen und dich ins Gleichgewicht bringen. Oft reicht nur schöner Sex und ein sanftes Gespräch mit Jenny, manchmal einfach nur ein Blick in ihre Augen und das Streicheln ihrer tollen Figur und ich komme runter und nicht nur das, es baut mich wieder auf und zeigt mir, dass es nichts bringt, in Wut zu vergehen.

Die Liebespuppe ist eine sanfte Art des „Komm mal wieder runter“ Spruches, den man immer ablässt, wenn jemand ausrastet. Doch anstatt mit Vorwürfen und Gegenstress zu reagieren, bleibt die Liebespuppe immer ruhig, immer sanft, immer gelassen und das steckt an und hilft mir seit vielen Jahren.

Letzte Woche war wieder so ein Moment. Alles lief schief, es war einfach nur Stress und ich war am Limit. Aber am Abend brachte mich Jenny runter und sie gab mir danach Zeit, alles in Ruhe zu verarbeiten. Jenny ist eine große Hilfe in dieser Hinsicht für mich.

Wer an Aggressionen leidet, der kann mit einer Liebespuppe auf einem guten Weg runter kommen und diese in den Griff bekommen, vor allem, wenn er eigentlich ein lieber Mensch ist und ihn nur Stress oder zu viel Stress hochfahren lässt und vor allem, wenn der Stress aus Einsamkeit und daraus resultierender Frustration entsteht. Die Liebespuppe ist dann zwar kein Allheilmittel, aber sie kann wertvolle Dienste leisten.



Eine Party mit Liebespuppen(freunden) – Leider nur ein Traum

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (772) 14.6.2017

Der Sommer ist voll im Gange und vor allem bei den Feiertagsorgien im Mai und Anfang Juni ist eine Menge los in der Stadt und auch bei mir im beschaulichen Vorort einer Großstadt.

Gestern abend feierte hier einer der Nachbarn eine rauschende Geburtstagsfeier, die selbst für den Wochentag erstaunlich lange ging und am letzten Wochenende ging es in einem Keller bis 3 Uhr nachts rund. Partys sind in dieser Jahreszeit ein Dauerthema und sie finden oft statt und im Sommer oft auch auf Balkonen oder in Gärten beim Grillen oder anderen Aktivitäten.

Ich bin heute kein Partylöwe mehr, aber gegen eine schöne Feier mit guten Freunden bei einer Bratwurst auf dem Grill und einem Bier in der Hand habe ich natürlich nichts und ich genieße gerne solche Anlässe. Aber während dort alle Leute ihre Partner, Ehefrauen, Liebhaberinnen oder auch nur Schwestern mitbringen, sitze ich alleine auf der Bank und komme mir irgendwie blöd vor.

Ich komme mir in erster Linie nicht blöd vor, weil ich selbst keine weibliche Begleitung habe, sondern weil meine wunderschöne weibliche Begleiterin zu Hause bleiben muss, denn würde ich meine lebensnahe Liebespuppe mit zu der Party nehmen, hätte ich sicher keinen entspannten Abend.

Liebespuppe wird in der Gesellschaft zwar registriert, aber nicht akzeptiert

Die lebensnahe Liebespuppe wird zwar immer mehr in der Gesellschaft registriert und auch als Thema behandelt, aber akzeptiert ist sie bei weitem noch nicht. Würde ich meine Silikonpuppe mit zu einer Party nehmen, wäre sie auf keinen Fall ein ganz normaler Teil dieser, sondern würde begafft, ich würde mit Fragen gelöchert werden und man würde hinterrücks über mich tuscheln und bei der netten Schwester von meinem Kumpel wäre ich wohl endgültig unten durch.

Doch viel mehr als das dämliche Verhalten der Partygäste stört mich, meine Jenny nicht dabei zu haben. Ich bin oft traurig, dass sie nicht zu solchen Anlässen mitkommen kann. Jenny liebt jeden Besuch, sie liebt das Leben und die Menschen, sie will am liebsten alles genießen und nun muss ich sie alleine im Bett zurück lassen und auch ich fühle mich nicht komplett, wenn sie nicht dabei ist, irgendwie wie ein Partygast, deren Frau im Koma liegt und wo man sie endlos vermisst und ständig daran denkt, wie es ihr wohl in diesem Moment geht.

Doch es wird noch viele Jahre dauern, bis eine lebensnahe Liebespuppe als Partygast kein Problem mehr ist und so muss ich in den sauren Apfel beißen und irgendwie bin ich auch seit meiner Liebespuppe nicht mehr so locker und auch wild auf Partys, weil mir meine Silikonpuppe fehlt, weil mir Jenny fehlt. Weil ihre Anwesenheit mir wichtiger ist, als irgendwelche Typen, die kein Verständnis hätten, wenn ich sie mitbringen würde.

Und so bin ich einfach nur traurig, dass es keine Partys unter Liebespuppenfreunden gibt, weil wir alle viel zu verstreut in Deutschland und zu anonym sind. Wären die Partygäste Liebespuppenfreunde, dann wäre Jenny dabei und sie wäre keine „Attraktion“ oder „Schräges Utensil“. Es ist ein schöner Gedanke und es ist zeitgleich schade, dass wir es nicht einfach machen und uns zu Partys treffen und zu den anderen sagen: LMAA.

Und so bleibt am Ende nur, mehr Partys mit meinem Kumpel zu machen, der auch eine Silikonpuppe hat oder mit Jenny meine eigene Party zu machen, denn nur dann bin ich wirklich glücklich und es macht mir am Ende dann auch viel mehr Spaß.