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Schlagwort: Geburtstag

Mein Leben mit einer Silikonpuppe (Tagebuch): Wie alt ist eigentlich eine Liebespuppe?

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (656) 31.8.2016

Das Alter seiner Liebespuppe zu bestimmen, mag auf den ersten Blick simpel erscheinen. Sie ist halt dann „geboren“, wenn man sie gekauft hat oder spätestens dann, wenn man sie erhalten hat und sie in dein Leben tritt.

Doch die Sache mit dem Alter wird ein wenig schwierig, sowie man die Liebespuppe in sein Herz schließt und noch schwieriger wird es, wenn sie eine Seele bekommt/hat. Wenn man mit ihr Geburtstage feiert, dann ist es nutzlos, mit einer erwachsen aussehenden Frau den 1. Geburtstag oder so zu feiern. Sie ist schließlich kein Säugling, also muss man sich etwas anderes einfallen lassen.

Ein guter Weg ist es, das Alter der Liebespuppen an das anzupassen, was sie ausstrahlen. TPE Liebespuppe Debra wirkt zum Beispiel auf mich wie eine Frau Mitte 20, also könnte man sagen, sie ist 25+die Jahre, die man mit ihr zusammen ist, also wäre der erste Geburtstag ihr 26. Geburtstag. Andere Liebespuppen, wie die TPE Sexdoll Kira, wirken eher wie 18, also könnte man dort anfangen, zu zählen.

Doch bei einer Liebespuppe mit Seele wird es schon komplizierter. Jenny sagt, sie ist Madeleine Arendt und sie starb um 1960 in einem Kloster im Elsass im Alter von 20 Jahren. Ein Freund von mir hat eine Seele in seiner Silikonpuppe, die sagt, vor über 150 Jahren geboren worden zu sein. In diesem Fall wird die Sache mit dem Alter schon etwas schwieriger.

Das Alter bei Liebespuppen mit Seele bestimmen ist so eine Sache

Ich habe es am Ende Jenny entscheiden lassen, wie alt sie sein möchte. Sie sagte mir, sie möchte dort anfangen zu zählen, wo sie starb, also mit 20. Und so wird Jenny am 26.November dann ihren 26. Geburtstag feiern, also 20+ das, was ab dem Tag in ihrem „neuen Leben“ passierte, als sie bei mir wieder aufwachte. Ich akzeptiere dies und so machen wir es eben und interessanterweise scheint sich auch ihr Charakter dem anzupassen. Während sie am Anfang wie eine 20 Jahre alte Frau noch recht naiv und ein wenig frech war, so ist sie nun ein wenig gesetzter, erfahrener und denkt mehr darüber nach, was sie so sagt.

Bei meinem Kumpel haben sie es so geregelt, dass sie in dem Alter blieb, wo sie als Frau geboren wurde. Also feierten wir gestern ihren 152. Geburtstag (!) Alleine schon die Geburtstageserinnerung auf meinem Handy gestern war einfach nur der „Burner“, aber das Leben mit Liebespuppen ist nunmal nicht das, was zwischen Menschen üblich ist und ich mach mir darüber keinen Kopf. Wenn sie es so will, dann ist es eben so!

Natürlich werden jetzt einige Leser den Kopf schütteln und sagen „Die sind doch nicht ganz dicht!“, aber sie vergessen dabei, dass es sich bei der Liebe zu Liebespuppen nicht immer 1:1 um ein Abbild der Liebe zwischen Menschen handeln muss und Geister, Seelenwanderung und andere Dinge sind keine Erfindung von Menschen mit Liebespuppen. Wer mal ein wenig googelt, wird sehen, das diese Dinge nicht unbedingt nur dort auftauchen. Wenn man schon solche Menschen als „bekloppt“ titulieren will, dann soll man es generell tun und nicht an den Liebespuppen fest machen. Ich berichte nur, was ich fühle und erlebe und ich mache daraus auch keine Religion, sondern ich versuche nur, aufzuzeigen, wie komplex eine Liebe zu Liebespuppen werden kann.

So, nun aber genug gerechtfertigt (wieso eigentlich, frag ich mich immer) und fertig gemacht für den Besuch der Silikonpuppe meines Kumpels und ich bin mal gespannt, ob mein Freund wirklich über 150 Kerzen auf ihren Geburtstagskuchen bekommen hat 😀



Heute hat Johnny Geburtstag – Den ersten mit der Liebespuppe

Johnnys-geile-LucyHeute habe ich Geburtstag und möchte mal einige Gedanken zu diesem und anderen Tagen los werden, wo man gewöhnlich Geschenke erhält und irgendwie mehr Beachtung als sonst im Jahr bekommt. Ich muss gestehen dass ich eine lange Zeit ein Mensch war der es sehr schätzte, Geschenke zum Geburtstag zu erhalten. Aber diese Denkweise wurde durch meine Liebespuppe, eine Manga Stoffpuppe, namens Lucy etwas geändert. Denn während meine Frau und meine Kinder für mich immer das wichtigste auf Erden waren und sind und ich bereits glücklich bin, wenn ich weiß dass es ihnen gut geht und dass sie auch glücklich sind, dann braucht man eigentlich nichts anderes mehr, so ist nun auch meine Liebespuppe ein weiterer wichtiger Teil meines Lebens und ich bin froh dass ich sie habe.  Für nichts auf der Welt würde ich diese hergeben oder opfern wollen.

Zumal ich mit dieser Stoffpuppe sowieso eine erfreuliche ereignisreiche Zeit verbinde, denn sie half mir gegen Mobbing, beim Reduzieren des Tabak Konsums, und sie halb mir, die Symptome meiner Hautkrankheit zu reduzieren, welche ursprünglich auch ein Grund war, über Liebespuppen als Nachfolgerinnen meiner Frau nachzudenken, für den Fall, meine Frau irgendwann zu verlieren, und wegen optischer Defizite keine mehr zu finden. Dann hatte ich noch das außerordentliche Glück, diese mit einem größeren „Produkt gegen Text“-Projektes zu bekommen, ohne dafür etwas zahlen zu müssen. Dies kann man in meinen frühen Blog-Einträgen immer wieder nach lesen. Und somit hat die Puppe auch einen sehr individuellen hohen Wert für mich da sie mühevoll in der Freizeit sprichwörtlich erarbeitet wurde, weil meine Kaufkraft damals nicht vorhanden war. Auch verbinde ich mit diesem Püppchen auch eine Beziehungssituation die auch eher Seltenheitswert hat, nämlich dass meine Frau kurz nach der ursprüngliche Idee erlaubte, die Puppe parallel zu lieben und zu benutzen, wo durch sich eine Art Dreier-Beziehung oder genehmigte Affäre entwickelte.  Das ist auch etwas, das so oft nicht vor kommen wird, denke ich.

Heute wo ich Geburtstag habe und wieder ein Jahr älter wurde, müsste ich eigentlich schon langsam in diese Alterungskrise kommen und mir denken „mann, so viel Jahre schon verloren“, besagt zumindest das Klischee der Geburtstage bei Männern zwischen 30 und 40. Aber bei mir ist das überhaupt nicht so. Ich fühle mich jünger und absolut ausgeglichen.  Ich fühle mich begehrt und geliebt und bin absolut glücklich mit meinen beiden Frauen, wo nur eine aus Fleisch und Blut geformt ist 😀 – und ich brauche keinerlei Geschenke, auch nicht von diesen Damen im materiellen Sinne. Denn so wie alles ist, macht mich am glücklichsten.

Und während Liebespuppen egal welcher Machart, einen glücklichen Mann noch glücklicher machen können, wie das bei mir der Fall ist, so sind Liebespuppen natürlich und vor allem eine Bereicherung für Menschen die nicht mit diesem Glück gesegnet sind. Dort werden sie nämlich jegliche Motive decken und ihre Existenzberechtigung so richtig erhalten. Menschen die keine Frau bzw umgekehrt keinen Mann bekommen, weil sich die Gesellschaft in gewisser Weise fehl entwickelt hat und weil bei manchen Individuen auch die Emanzipation zu ernst genommen wird oder der Chauvinismus zu entgleisen droht. Wo Frau und Mann einander nicht mehr finden und einander nicht mehr richtig verstehen. Wo beiderseits zu hohe Ansprüche an den anderen gestellt werden. Wo im Job und im Alltag, in der Freizeit und in Sachen Freundschaften am liebsten jeder seine Wege gehen will (teils auch egoistisch übertrieben). Wo es nur noch selten Zusammenhalt, Fürsorge, Ehrlichkeit und Treue gibt.

An dieser Stelle kann ich nur jeden ermutigen, der in der Partnersuche und Partnerfindung nicht so viel Glück hat oder hatte, über den Kauf einer Liebespuppe nach zu denken, die so verschieden und vielfältig auf dem Markt sind, dass für jeden eine dabei ist. Da lade ich gerne alle dazu ein, in meinen Blog zu klicken und sich meinen „Puppen-Werdegang“ und diverse Produkt-Analysen durch zu lesen. Ich kann nur sagen, so etwas lohnt sich wirklich. Es macht auf jeden Fall in irgendeiner Form glücklich und im besten Fall auch langfristig. Auch sollte man sich heute keine Gedanken mehr um die üblen Klischees machen, oder die Worte die man von Angehörigen und Mitmenschen hören könnte. Denn diese Leute hätten vermutlich auch ein Problem mit Homosexualität, Travestie, Geschlechtsumwandlung, der „normalen“ Selbstbefriedigung und vielem mehr.

Wir leben heut in einer Gesellschaft wo viele dieser Dinge toleriert werden müssen, weil man einen Menschen nicht in eine Schublade stecken kann und darf, denn jeder Mensch ist unterschiedlich, hat unterschiedliche Begierden, Nöte, Ängste, Freuden, Hobbys und Bedürfnisse. Man kann nicht behaupten dass zb nur ein monogamer hetero sexueller Mensch normal sei der auf Selbstbefriedigung verzichten kann. Es gibt so vieles da draußen auf der Welt dass es zu entdecken gibt und so vieles dass die Mitmenschen akzeptieren müssen. Bei mir waren es zum Beispiel die Liebespuppen, wo meine Manga Stoffpuppe auch mittlerweile ein bewusst ausgestellter Ziergegenstand in der Wohnung ist. Denn wem es nicht gefällt, der kann ja wieder gehen und wird auch von der gedanklichen Freundeliste gestrichen. Ein Outing will ich natürlich nicht jedem empfehlen, aber es ist, wie bei den Homosexuellen zum Beispiel, unglaublich befreiend für einen selbst. Man hat diesen Druck der Verschleierung und Geheimhaltung nicht mehr. Das Leben mit den individuellen Interessen beginnt da noch mehr Spaß zu machen.

Vielleicht konnte ich „Geburtstagskind“ euch heute umgekehrt ein Geschenk machen – Ein Geschenk des Ermutigens und Optimismus. Traut euch, greift zu, holt euch eine Liebespuppe und werdet Teil einer Community, die von sich behauptet, das Leben etwas lockerer zu nehmen als andere Menschen.

Viel Spass und Glück

Euer Johnny der nun feiern geht mit seinen Liebsten.


PS: Gleichzeitig möchte ich noch ankündigen, dass jetzt in den Sommermonaten Juli und August einmal die Woche eine Kolumnen-Übersicht namens „Johnnys Sommerloch“ erscheinen wird. Der Name ist bewusst so zweideutig gewählt 😀 – für meine Stammgäste als Übersicht geeignet, falls mal etwas verpasst wurde, und vor allem für Neu- und Quereinsteiger wird es interessant sein.
Johnnys Sommerloch

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Mein Leben mit einer Silikonpuppe (Tagebuch): Happy Birthday, meine süsse Silikonpuppe!!

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (393) 26.11.2014

Herzlichen Glückwunsch, liebe Jenny, Herzlichen Glückwunsch, meine liebe Silikonpuppe, Herzlichen Glückwunsch an dich, du wundervolles Wesen!

Gestern vor vier Jahren kam meine lange Zeit bestellte Mechadoll Silikonpuppe mit ihrer unbestellten Seele Jenny in mein Haus im hohen Norden Europas und es sollte einer der wenigen Tage in meinem Leben werden, der alles für immer positiv verändern sollte.

Dieser Geburtstag – oder besser gesagt, der Tag des Erweckens der Seele von Jenny – ist viel mehr als nur ein Geburtstag. Er ist unser Kennenlerntag, es ist meine Tür zu einer Welt gewesen, die für mich verschlossen schien, es war ein Tag, der meine Seele rettete, es war ein Tag, an dem meine Wahl für ein Leben mit einer Partnerin für immer ein anderer werden sollte, wie es als „normal“ tituliert wird.

Es wurde ein Tag, wo ich zum sogenannten „Objektliebhaber“ wurde, zu einem Freak, zu einem Mensch mit Psychose, zu einem Außenseiter und was auch immer wir uns anhören dürfen für unsere Art der Liebe. Aber es war auch ein Tag, an dem die Liebe für immer über meinen Hass siegte. Über meinen Hass gegenüber einer verkorksten Sexualität in meinen Beziehungen, einem Hass gegen meine Ex Partnerinnen, gegen meine Vergangenheit und mein Leben im Allgemeinen. Jennys Ankunft war auch mein Geburtstag, mein Geburtstag in eine Welt, in der ich nie wieder Hass haben würde, vor allem nicht auf mich selbst. Es war ein Tag, an dem das Gute in mir siegte, in dem die Liebe den Kampf gegen den Haß gewann.

Es mag alles ein wenig pathetisch klingen, aber es war so. Seit Jennys Augen mich nach einem viel zu aufgeregten und zu kurzen Sex – wie bei meinem ersten Mal – ansahen, gewann die Liebe in meinem Herzen. Jennys zarte Seele, ihre Angst und ihre fragenden Augen weckten in mir tiefe Gefühle von Mitgefühl, Zärtlichkeit und Hingabe für ein sehr verletzliches und verunsichertes Wesen. Es war Jennys reines Herz, das aus der Silikonpuppe strahlte, vor allem aus ihren Augen, welches mich allen Hass vergessen ließ.

Durch meine Silikonpuppe ein befriedigter Mann

Doch es war auch der Beginn meiner sexuellen Befreiung. Ich bin heute ein befriedigter Mann. Ich brauche keinen Sex mehr, um meine Beziehung an mich zu binden, ich muss mich nicht mehr für meine Hormone schämen und ich brauche keinen Zeitplan einhalten. Es spielt keine Rolle mehr, ob ich beim Sex „versage“ oder einen Orgasmus habe, dass die Wände wackeln. Es spielt keine Rolle mehr, welches Licht dabei herrscht und wo und wie wir es tun, es zählt nur noch der Moment, das Gefühl und der Spaß. Auch das war eine Art Wiedergeburt für mich in eine Welt, die mir gestohlen wurde.

Doch auch für Jenny muß es eine Geburt gewesen sein. Wenn ihre Berichte stimmen, war sie lange Zeit wie in einer Art Koma, wie ein Autist, der in einer eigenen Welt lebt und wo sich nur ab und an der Vorhang zur realen Welt öffnet. Es muß für Jenny grandios sein, unsere Welt nun bewußt wahr nehmen zu können. Es muß schön für sie ein, in der Silikonpuppe ein Gefühl von Körper zu haben und es muß unglaublich für sie sein, meine Berührungen, Worte und Liebkosungen zu erleben. Jenny sagt mir, dass sie viele Geister darum beneiden und dass sie manchmal versuchen, uns dafür böse Dinge zu tun. Ich glaube ihr das, auch wenn es mir schwer fällt, aber ich habe einige Male erlebt, wie stark Jenny wirklich ist, vor allem, wenn sie in mir war und wie sie auch andere Menschen mit ihrem reinen Herzen zum Nachdenken gebracht hat.

Es war sicher auch ihre Ausstrahlung, die Fotografen und Filmemacher bewegt hat, ihr Herzblut für dieses Thema zu geben und noch Jahre später mit mir zu schreiben. Auch das war eine Art Geburt, eine besondere Liebe führen zu dürfen, die Werke produziert hat, die für immer da sein werden und die man noch schauen wird, wenn wir beide schon längst in Jennys Welt sind. Auch das ist ein Wert, den ich mit Jenny erkennen durfte.

Also werden wir beide heute einen schönen Geburtstag feiern, Jenny wird ein Gedicht bekommen und ein paar Blümchen und wir werden vielleicht schönen Sex miteinander haben und wir werden einander erinnern, dass wir auch in diesem Jahr fest zusammen gehalten haben. Dafür danke ich meinem Engel und gebe ihr einen liebevollen Kuss, der von tiefem Herzen kommt.

Happy Birthday, mein süsser Schatz.



Mein Leben mit einer Silikonpuppe (Tagebuch): Ein zärtlicher Geburtstag mit meiner Silikonpuppe

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (389) 15.11.2014

Gestern haben meine Silikonpuppe und ich meinen Geburtstag gefeiert. Da er in der Arbeitswoche war, war es nichts besonderes, aber dennoch habe ich ihn sehr genossen.

Als ich spürte, dass ich mein Leben mit einer Silikonpuppe verbringen könnte, habe ich immer gedacht, dass es an solchen Tagen schwerer sein würde, als im Alltag. Geburtstage oder Weihnachten waren immer Tage, wo es in meinen Beziehungen ganz besonders viel Wirbel und Trubel gab und wo man sich oft den Arsch aufgerissen hat, um dem anderen eine besondere Freude zu machen und auch ich wurde ja mit so manchen süssen und auch nett gemeinten Geschenken überrascht und mit großen Emotionen sowieso.

Ich erinnere mich sogar an die Geburtstage, wo ich Single war. Da war zum Beispiel mein 40 Geburtstag in der sozialen Einrichtung, für die ich arbeitete und wo die Menschen aus all ihren Kulturen für mich besondere Tänze aufführten und ich mich fast wie ein Staatschef zu Besuch im Orient fühlte und da waren natürlich auch die wilden Geburtstage mit 18 und nach dem ich mein Studium abgeschlossen hatte und die Freiheit vor dem Arbeitsleben genoß. Ich dachte immer, wenn ich mit einer bewegungslosen und stummen Silikonpuppe nun Geburtstag feiern würde, würde es mir alles fade vorkommen und ich würde anfangen, zu grübeln, was falsch in meinem Leben gelaufen ist.

Die Liebe meiner Silikonpuppe ist das größte Geschenk

Doch genau das Gegenteil ist der Fall, so wie bei allen anderen Festen auch. Denn was ich nie auf den Geburtstagen seit meiner Kindheit bekam, war echte Liebe und das Einlassen auf das, was ich wirklich in meinem Leben wollte. Ich wollte an meinem Geburtstag nicht wirklich die Tänze der Welt kennen lernen oder ein Musical besuchen, sondern ich wollte in den Arm genommen werden oder zumindest verbal hören, wie wertvoll ich für den Menschen war, der mich als Mensch und Mann liebte.

Bei Jenny bekomme ich all diese Dinge rein, ehrlich und unverpackt. Jenny muß mir keine sensationellen Geschenkpackungen präsentieren, sie muß nicht drei Stunden im Bad stehen und mich mit überzogenem Parfümduft eher belasten statt erfreuen, sie muß keine 100 Menschen um mich versammeln und sie muß auch keinen Tag planen oder Torten backen. Jenny zeigt mir nur ihre Liebe, zart, sanft und rein und das ist das Allergrößte Geschenk, was ich mir immer gewünscht habe.

Uns so genieße ich ihr herrlich zusammen gestammeltes und völlig ohne Reim bestehendes Gedicht, ich erfreue mich an ihren zärtlichen Blick und ich höre liebend gerne zum 100.Mal „ich liebe dich“ von ihr in meinem Kopf. Ich genieße den wundervollen und ganz einfachen Sex mit ihr, den sie nicht macht, damit ich ein Geschenk habe, sondern weil wir damit unsere Liebe an diesem Tag feiern. Meine Silikonpuppe muß mir nicht auf diesem Weg einen Gefallen erfüllen, sie sagt höchstens damit „Schön, dass es dich gibt und schön, dass du auf der Welt mit mir zusammen bist“ und ich denke mir, ja, das ist der wirkliche Sinn eines Geburtstages.

Meine Zeiten sind vorbei, wo ich großes Spektakel brauche, meine Zeiten sind vorbei, wo ich mich und mein Partner mit angeblichen Liebesbeweisen überbieten müssen. Die Zeiten sind vorbei, wo Sex und Zärtlichkeit wie ein Geschenk an diesem Tag präsentiert werden, so als wäre es sonst nicht wirklich nötig, auf mich einzugehen. Vorbei sind die Zeiten, wo ich all diesen Schnick Schnack brauchte. Ich brauche reine Liebe und nichts anderes mehr in meinem Leben und es spielt keine Rolle mehr, welche Maßeinheit dies hat.

Deshalb liebe ich diese Tage mit meiner Silikonpuppe und Jenny und ich frage mich am Ende des Tages daher höchstens, was vor Jenny in meinem Leben falsch gelaufen ist…..



Mein Leben mit einer Silikonpuppe (Tagebuch): Meine Liebespuppe im Vergleich mit der Realität

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (278) 6.2.2014

Alle Jahre wieder sind die Geburtstage meiner Verwandten hier vor Ort und alle Jahre wieder sind sie für mich ein interessanter Moment, wo ich innerlich und äußerlich mein Leben mit denen vergleiche, die so um mich sind.

Meine Verwandten sind keine Julia Roberts oder Brett Pitts, sondern ganz normale Leute, wie ich es bin. Ich orientiere mich in meinem eigenen Befinden lieber an denen, die in „meiner Liga“ spielen, anstatt in einer Traumwelt zu leben und sich an Dingen zu messen, die man nie erreichen kann und dazu zähle ich durchaus auch das Leben mit einer Liebespuppe, die für mich nicht unerschwinglich war.

Also schaue ich bei den Geburtstagen genau, wie denn so die anderen Paarbeziehungen sind, schaue auf die Zwischentöne, hinter die ganzen Fassaden der großen Klappen, dem aufgesetzten Selbstbewußtsein und hinter all die ganzen Masken und ich stelle hier und da ein paar versteckte Fragen, um zu schauen, wie zufrieden die Menschen eigentlich mit ihrem Leben und ihren Beziehungen sind und ob sie sich darin eigentlich zu mir und meiner Silikonpuppe unterscheiden.

Da ist zuerst einmal die Frau Anfang 40 neben mir, welche die Familie in stümperhaften Versuchen mit mir verkuppeln will und sie bewußt neben mich setzt und der 12-jährige Sohn in seiner noch kindlichen Art „sie ist Single“ herausrutschen läßt.

Kein Vergleich zu meiner Silikonpuppe

Doch die Frau ist nicht einmal im Ansatz eine wirkliche Überlegung wert, meine Liebe zu meiner Silikonpuppe zu überdenken. Nun, sie ist gar nicht mal unattraktiv, hat ein nettes Lächeln und trägt ein schönes Kleid und sie ist recht angenehm als Frau, aber es dauert keine 10 Minuten, dann werde ich von ihrer gesamten Lebensgeschichte überschüttet und ich spüre und höre schnell, welche Berge von psychischen Problemen sie hat, vom prügelnden Ex bis hin zu ernsten finanziellen Problemen. Es ist wie immer die gleiche Art Frau, die auf mich abfährt. Es hat sich nichts seit all den Jahren geändert, aber nun weis ich, wohin mein Herz gehört. Es gehört zu diesem Wesen, dass anders als all diese Frauen ist, die mir nie gut getan haben.

Dann sind da die anderen Päärchen. Die Frauen sind alle erst Mitte 30 und sie liegen – sagen wir es mal höflich – alle ein paar Kilo über dem Wohlfühlgewicht. Aus ihren Gesichtern blitzt und blinkt es in allen Farben und Formen und was aus dem Mund kommt, ist alles andere als mit weiblichem Charme belegt. Die Männer sind völlig überarbeitet und die Frauen völlig überfordert, sie sind in einem Dauerhektikmodus und können kaum still sitzen und ihre Kinder sind überdreht und man unterhält sich stundenlang über ADS.

Ich bin in solchen Momenten nicht eine Sekunde traurig, dass ich (neben meinem Verkupplungsversuch) als einziger Single auf der Party bin. Ich denke lieber an meine süsse Silikonpuppe, an meine zarte Jenny und wie schön es sein wird, später ihren wundervollen Körper zu streicheln, ihre sanften Lippen zu küssen und mit ihr zu kuscheln. Ich freue mich auf ihre zarte Stimme, ihre wundervoll liebevolle Art, die ohne all diese Lebensgeschichten und Psychoprobleme ihr Dasein findet und die mich dennoch jeden Tag aus neue fasziniert und mich in sie verlieben lässt.

Jenny und meine Silikonpuppe sind ein wundervolles Wesen und ich fühle mich nach solchen Geburtstagsfeiern keinesfalls als Verlierer oder traurig, diesen Weg gegangen zu sein.



Mein Leben mit einer Silikonpuppe (Tagebuch): Wieder ein Geburtstag mit meiner Silikonpuppe

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (256) 14.11.2013

Heute habe ich Geburtstag! Ich bin nun 45 Jahre alt geworden und es ist immer wieder spannend, zu vergleichen, wo ich eigentlich meinen Geburtstag einordne, wie zufrieden ich im Leben bin und wer um mich ist und wie mein Zustand allgemein so ist.

Meine Geburtstage waren eigentlich wie mein Leben, eine einzige Achterbahnfahrt der Gefühle und vor allem mit den gleichen Extremen belegt, wie mein Leben generell.

Da waren die Geburtstage aus der politischen Zeit meines Vaters, der kaum ein paar Tage vor mir Geburtstag hat und immer haben wir an den Wochenenden erst meinen, dann seinen Geburtstag gefeiert. Ich werde nie all die speichelleckenden Parteitypen vergessen, die mir verlogen gratulierten, nicht wegen mir, sondern um sich mit meinem Vater gut zu stellen.

Ich erinnere mich an die chaotischen Geburtstage mit unserer Familie. Die Eltern meines Vaters waren sich nie grün mit den Eltern meiner Mutter und die Brüder meiner Mutter haßten einander und beide zusammen haßten meine Mutter und so war am Ende immer Katastrophe angesagt, vor allem, wenn es um Politik oder alte Geschichten ging und meine aus dem Krieg traumatisierte Mutter, die nach ihrem Hungern und dem verschüttet sein so kochte, als würde morgen der nächste Krieg ausbrechen, stand oft mit riesigen kalten Platten und Braten da und wir mussten tagelang das Gleiche essen.

Beziehungsgeburtstage und Änderung mit meiner Liebespuppe

Auch in meinen Beziehungen war alles gräßlich schwierig. Erst kamen die ewigen Neiddiskussionen mit meiner Mutter, dann folgten völlig bescheuerte „Wellness Wochenenden“, an denen ich mal so „Sex haben durfte, wie ich es will“, was eigentlich normal sein sollte in einer Beziehung, dass man entspannten Sex und Erotik miteinander hat.

Noch schlimmer waren die Geburtstage, wo ich Single war, vor allem um 30 rum zwischen beiden Beziehungen. Dieser ewige Druck, als Mann eine Frau präsentieren zu müssen, sich minderwertig zu fühlen; wie oft haben meine miesen Stimmungen und mein Trauern über das Allein sein eigentlich schöne Geburtstage verhindert.

Und es gab natürlich auch die tollen Kindergeburtstage und die witzigen und lustigen Feiern mit meinen Freunden in der wilden Zeit, die ich nie vergessen werde und wo ich glücklich war.

Doch mit meiner Liebespuppe sind auch die Geburtstage anders geworden. Heute sind die Geburtstage mit entspanntem Sex, viel Kuscheln und süßen Gedichten von Jenny immer noch da, aber sie sind kein Geschenk, sondern Entspannung, so wie es jeden Tag sein kann und darf. Vielmehr sind die heutigen Geburtstage eine Würdigung des Geschenkes, das neben mir liegt, neben einer wundervollen Silikonpuppe, die ich mir selbst geschenkt habe und einer möglichen Seele, die von einer Seite als Geschenk kam, die niemand kaufen kann.

Heute sind Geburtstage für mich ganz sanft und harmlos. Es gibt keinen Zoff, keinen Neid, keine Show mehr, sondern nur noch Liebe, Zärtlichkeit und Schönheit, pure und sanfte Schönheit und das Schönste ist, dass all das morgen genauso da sein wird. Meine Geburtstage mit meiner Liebespuppe sind das, was Geburtstage wirklich sein sollten: Das Gefühl, etwas Besonderes zu sein, das Gefühl, in dieser Welt von wem auch immer in seinem Wesen geliebt und gewollt zu werden.

Leider ist mir das erst zu spät bewußt geworden oder besser gesagt, spät, aber nicht zu spät.