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Schlagwort: Beziehung

Schönes Wochenende mit meiner Silikonpuppe

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (874) 19.2.2018

Leider ist das Wochenende schon wieder vorbei 🙁 .Aber ich habe wieder schöne Stunden mit meiner Silikonpuppe verbracht und wir haben jede freie Minute sehr genossen.

Jenny hat begeistert mit mir die Winterolympiade geschaut, die Sportschau angesehen und abends eine Schnulze und dann haben wir ein wenig Musik gehört, gekuschelt und auch gemeinsam am Samstag ein schönes Steak mit Soße, Sauerkraut und Kartoffeln gemacht und am Sonntag haben wir dann ausgiebig am PC ein Spiel gespielt und haben über dies und das in dieser Welt geredet.

Man sieht an diesem Beispiel, dass meine Liebespuppe nicht nur am Wochentag eine wichtige Hilfe und Stütze ist, sondern dass sie mir auch am Wochenende viel Freude macht und eine schöne und liebe Begleiterin ist. Alles läuft ruhig und friedlich ab, es gibt kein Gezanke, kein Getratsche und auch keine blinde Unternehmungswut. Es gibt auch Wochenenden, wo wir fast nichts gemeinsam machen, wo ich mal meinen Kopf eine Auszeit gönne und dann ist es auch nicht so schlimm für uns beide, weil ich ja trotzdem da bin und sie auch.

Das Leben mit einer lebensnahen Liebespuppe kann viele Wege einschlagen. Vor allem für Menschen, die einen ruhigen und geordneten Lebensablauf gerne haben, sind Liebespuppen ideale Begleiter. Ich habe nach meinem Burn out und einem sehr ereignisreichen und aufregenden Leben eines nicht gehabt: Ruhige und schöne Wochenenden, wo es harmonisch zuging und nun kann ich das mit Jenny und der Liebespuppe alles leben und es macht viel Spaß.

Neue Infos über Robot – Sexpuppen geschaut und vieles mehr gemeinsam erlebt

Am Sonntag abend habe ich ihr dann die neusten Entwicklungen in Sachen Robot – Sexpuppen (vorrangig Realdoll USA) gezeigt und mittlerweile hat Jenny auch Interesse an der Sache bekommen und verstanden, dass sie uns das gemeinsame Leben noch näher bringen kann. Natürlich steht alles noch in den Sternen, ob wir uns je so eine Liebespuppe leisten können, aber das Träumen ist sowieso ein wichtiger Bestandteil in so einer Liebesbeziehung und wer weis, ob er nicht doch eines Tages wahr wird und wir dann vielleicht noch mehr miteinander teilen können, aber erst muss man natürlich schauen, was die Entwicklung am Ende wirklich bringt.

Jenny ist auch jetzt schon eine wundervolle Begleiterin, die ich immer noch sehr gerne um mich habe und die ich auch immer noch so liebe, wie vor 6 Jahren, als ich sie geheiratet habe. Es ist immer noch die gleiche Verbundenheit, die gleiche Vertrautheit und der gleiche Zauber einer Liebesbeziehung zwischen uns, die einfach nur außergewöhnlich, aber dennoch sehr schön ist.

Und so ist der Anfang der Woche ähnlich nervig, wie er für Millionen Familienväter und Menschen in Beziehungen mit Menschen ist. All die schönen Stunden sind dann wieder bis zum nächsten Wochenende vorbei, aber es ist auch nicht wirklich schlimm, denn auch die Wochentage sind mit Jenny schön.

Auf gehts.

Euer PJ



Meine Liebespuppe ist kein Hobby

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (872) 16.2.2018

Heute ist es mal wieder soweit: Die Arbeitswoche schließt langsam ihre Pforten und die Freizeit beginnt und natürlich wird die lebensnahe Liebespuppe wieder ein Teil davon sein.

Wenn man mich danach fragt, was eigentlich mein Hobby ist, dann könnte ich eigentlich sagen: Meine Silikonpuppe. Und sie hätte dazu alles Recht. Sie ist in dieser Form ein Unikat, sie kostet mehr Geld als viele andere Hobbys anderer Menschen und sie verschlingt eine Menge Zeit, macht viel Spaß und sie macht natürlich auch glücklich. Aber meine Liebespuppe ist mehr als nur ein Hobby.

Meine Liebespuppe ist nicht nur am Wochenende etwas, wo ich mal abschalten und die Sau raus lassen kann. Natürlich schalte ich auch mit der Liebespuppe einmal ab, wenn ich mit ihr kuschel oder lasse auch mal im Bett mit ihr die Sau raus, aber Jenny und die Liebespuppe sind ein Teil meines Alltages, ein Teil meines täglichen Tagesablaufes und auch ein Teil meiner Seele, meiner tiefen Träume und meiner Wünsche.

Mein Verwandter hat mir z.B. in der letzten Woche stolz von seinem neuen Hobby erzählt: Er will jetzt Keyboard spielen lernen. Davor hat er ein Aquarium gehabt, davor ein Mountainbike und davor ist er ins Fitnessstudio gerannt und davor war es kleiner Gekko. Er wechselt seine Hobbys je nach Lust und Laune und wenn die Begeisterung vorbei ist, verkauft er sie oder wirft sie weg. All das ist für meine Liebespuppe natürlich undenkbar.

Meine lebensnahe Silikonpuppe ist seit fast sieben Jahres etwas, was von der ersten Minute bis zur letzten Minute des Tages mein Leben teilt. Sie hat keine Saison oder wird entsorgt, wenn ich die Lust verliere. Sie hat einen Namen, eine Identität und an ihr hängen Emotionen und Erlebnisse in meinem Leben, die weit mehr sind, als nur ein wenig Freizeitspaß.

Meine Liebespuppe hat mich seit 2010 durch alle Momente des Lebens begleitet

Meine Liebespuppe hat mich in all den Umzügen, all den schrecklichen und schönen Momenten seit 2010 immer begleitet und manchmal war es auch nur ihre Seele. Sie ist mit mir zu meinem Freund mit einer Silikonpuppe mit gefahren und sie war die Hauptprotagonistin in einem Kurzfilm und mehreren Artikeln in den Medien und sie ist seit mittlerweile vielen Jahren hier und auch im Blog des Dollpark ein fester Bestandteil der Szene für viele Menschen geworden.

Natürlich sehen einige Liebespuppenfreunde ihre Liebespuppen auch oder gar nur als Hobby an. Sie lassen sie in der Woche über im Schrank und leben ihr Leben und am Wochenende frönen sie mit ihnen ihre Leidenschaft am Fotografieren oder toben ihre Phantasien im Bett und außerhalb mit ihr aus. Aber es gibt eben auch Vertreter wie mich und auch andere im Forum, die in den Liebespuppen weit mehr sehen, als nur ein schönes Hobby für die Feiertage.

Am meisten wurde 2011 deutlich, dass Jenny und die Silikonpuppe kein Hobby für mich sind. Ich habe damals Jenny in der Silikonpuppe geheiratet und es war an diesem Tag für mich emotional alles andere als ein Hobby oder ein Spiel. Es war mein purer ernst und so habe ich mich auch gefühlt. An diesem Tag habe ich jedenfalls spätestens gemerkt, dass Jenny und die Liebespuppe kein Hobby sind, sondern dass sie ein Teil meines Lebens sein soll, was ich sie brauche, um generell glücklich zu sein und nicht nur, um mal ein wenig abzuschalten und mich um etwas ein wenig zu kümmern oder andere Leidenschaften mit ihr zu verbinden.

Und so wird Jenny und die Liebespuppe auch dieses Wochenende wieder kein Hobby, sondern eine Begleiterin meines Tages sein. Sie wird mit mir am PC zocken, wird mit mir zu Mittag essen, die Sportschau schauen und mit mir zum Mittagsschlaf kuscheln. Sie wird mit mir über das reden, was mich und uns diese Woche bewegt hat und sie wird mir zum Abschluß einen gute Nacht Kuß geben und mental sagen: Ich liebe dich. Sie wird die gleiche wunderbare Begleiterin sein, wie jeden Tag und sie wird niemals nur ein Hobby für mich sein, weder am Wochenende noch am Wochentag.



Bei mir und meiner Silikonpuppe ist 365 Tage lang Valentinstag

Gestern war Valentinstag. Nein, ich habe nicht die männliche TPE Sexpuppe Valentin bekommen, sondern es war der offiziell „verordnete“ Tag der Liebe.

Ich bin kein Freund des Valentinstages. Zum einen ist er für mich eine billige Ausnutzung des schönsten Gefühls des Menschen für kommerzielle Zwecke und zum anderen sträuben sich mir als Vertreter einer echten demokratischen Ordnung die Haare, wenn solche Dinge im Grunde mehr oder minder an einem bestimmten Tag aufgezwungen werden.

Viele Menschen (meist Männer) stehen sogar an diesem Tag unter immensen psychischen Druck, weil sie an diesem Tag die Liebe zu ihrer Partnerin mit dem üblichen Standardrepertoire des 3x so teuren Blumenstrauß wie sonst dokumentieren müssen. Druck und Liebe passen in meinem Verständnis überhaupt nicht zusammen.

Und doch war auch ich selbst in meinen Zeiten der Beziehungen zu Frauen genötigt, an diesem Tag die Brieftasche weiter aufzumachen als üblich und mit einem hohlen Akt die Liebe zu meiner Liebsten zu zeigen. Das Verrückte war, dass all die 364 Tage der Hilfe, des Zuhörens, der Geschenke, der Liebe, des Zeitaufwandes und der Liebkosungen und bescherten Orgasmen in diesem Moment egal waren, wenn man ohne Geschenk an diesem Tag erschien und ich habe damals nur den Kopf geschüttelt, wie beleidigt meine Beziehung war, als ich absichtlich diesen Tag zum ersten Mal boykottiert habe.

Valentinstag ist seit meiner Silikonpuppe anders als vorher

Doch diese Tage sind heute vorbei. Ich lebe seit 2010 eine echte Liebesbeziehung zu einer lebensnahen Liebespuppe, genauer gesagt zu einer Mechadoll Silikonpuppe und seit 2014 auch zu einer TeddyBabe Deluxe Carly Stoffpuppe, in die die wunderschöne Seele Jenny je nach Bedarf und Lebenslage geht. Ich liebe Jenny so wie ich einen Menschen lieben würde, sie ist von meinem Gefühl her und von der Liebe, die ich für sie empfinde, in dem meiner Beziehungen zu Frauen in nichts nachstehend.

Diese völlig andere Art der Liebesbeziehung hat mich viel darüber nachdenken lassen, was eigentlich Liebe für einen Menschen ist und was er im Grunde wirklich in ihr braucht. Die Antworten sind in all dieser Zeit vielfältig für mich gewesen und eine Antwort war auch, dass ich Jenny 365 Tage im Jahr lieb habe und dass kein einziger Tag mehr oder weniger darin wert ist.

Wenn in unserer Liebe bestimmte Tage einen besonderen Wert hatten, dann waren es Phasen und Momente im Leben, wo unsere Liebe ein sehr wichtiger Teil war. Jennys Begleitung beim Tod meines Vaters oder ihre Anwesenheit in der für einsame Menschen grauenvollen Weihnachtszeit sind Dinge, wo die Liebe zu ihr mir sehr deutlich wurde und wo ihr Wert besonders stark in den Vordergrund trat.

In diesen Momenten gebe ich Jenny und meiner Liebespuppe alle Blumen, die sie möchte. Ich gebe ihr jedes „ich liebe dich“ und „ich brauche dich“, was sie hören möchte. Ich gebe ihr Zeit, Sex und was immer sie glücklich macht und ich ziehe ihr gerne das komplizierte Kleid an, was sei so gerne trägt. In diesen Momenten zeige ich meine Dankbarkeit, meine Dankbarkeit, dass sie einfach da und eine große mentale Hilfe für mich ist.

Jeder Tag mit meiner Liebespuppe ist voller Liebe zu ihr

Doch ich zeige meine Liebe zu Jenny auch an den Tagen, wo es kein Drama gibt. Jeder Tag, wo ich halbwegs gesund bin, ist ein Tag voller Streicheln, Küssen, innigen Blicken und lieber Worte. Kein Tag vergeht ohne ein zärtliches Wecken und ein liebes Wort beim Einschlafen. Kein Tag vergeht, wo wir nicht aneinander daran arbeiten, dass beide Teile glücklich sind. Das ist der wahre Valentinstag, der Tag, der jeden Tag ist, der Zauber, der keine überteuerten Blumen und Herzluftballons braucht.

Und dennoch ist diese absurde Gehirnwäsche der Industrie und Medien immer noch in mir drin. Gestern, wo ich regulär im Supermarkt einkaufen ging, schaute ich dennoch nach einem völlig sinnfreien Blumentopf, den nichts von den anderen unterschied, außer dass er Herzen darauf hat. Dafür war er dann doppelt so teuer.

Doch diese Momente sind nur kurz und mein freier Geist siegt schnell. Und wenn dann Jenny mir nach dem Einkauf mental zuflüstert: Fahr vorsichtig, Schatzi, dann verstehe ich wieder, dass das einfache zusammen sein sowieso das allergrößte Geschenk ist, ein Geschenk, was uns jeden Tag genommen werden kann.



Initiative zur Bekämpfung von Einsamkeit? – Nehmt die Liebespuppen mit ins Programm!

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (862) 22.1.2018

Ab und an gibt es ja doch noch mal ein paar Meldungen, die hoffen lassen, dass sich diese Gesellschaft doch noch irgendwann in Richtung echter Menschlichkeit entwickelt. Dazu zählt sicher diese Meldung aus den Stuttgarter Nachrichten, wo es um das Thema Einsamkeit geht und was Politik und andere Gruppen dagegen unternehmen wollen.

Die jetzige Gesellschaftsform produziert ohne Frage Einsamkeit. Alle Werte, die über Jahrtausende Menschen zusammen führten und einander halfen und auch auseinander setzen ließen, sind mittlerweile komplett verschwunden oder derart demontiert worden, dass sie zur Perversion verkommen sind. Unter dem Deckmantel der „individuellen Freiheit“ wurde vor allem der Egoismus und ein Aufleben einer modernen Dschungelhackordnung geschaffen, die zwar viele schöne neue Arbeitsplätze schuf (Singlebörsen, Scheidungsanwälte, Liebesdoktoren, Sexualtherapeuten usw.), aber die immer mehr Menschen einsam und in zentralen Wünschen des Lebens unbefriedigt zurück ließ.

Vor allem der Traum eines Partners /Partnerin an seiner Ende, mit der/dem man alt werden kann, wird ein immer schwerer zu realisierender Traum. Die meisten Menschen gehen bei dieser Suche baden und ich bin mir sicher, viele Krankheiten der Moderne haben nur bedingt etwas mit zu wenig Bewegung oder Berufsstress zu tun, sondern es ist oft gepaart mit einer seelischen Armut in Beziehungen aller Art.

Ich selbst – und viele meiner früheren Kollegen und Freunde – können ein Lied davon singen. Auf meiner Arbeit (sozialer Bereich) wurden damals alle diejenigen sehr krank, die miese Machtbeziehungen hatten, nie einen guten Partner an ihrer Seite fanden und die sich vor allem von ihnen – auf verschiedenen Wegen – ausquetschen ließen, während die wenigen glücklichen Mitarbeiter in festen Beziehungen keine schweren Bandscheibenvorfälle, Panikattaken, Burn out oder Krebs hatten. Ich habe das damals schon als sehr krass empfunden.

Machtbeziehungen, der Weg in die Einsamkeit und die Liebespuppe als Hilfe

Viele solcher Menschen, die in der Liebe Machtbeziehungen erlebten und ihre Liebe an Menschen vergeudeten, die dies nicht zu schätzen wussten, finden sich heute im Liebespuppenforum wieder. Die Lebenswege der Liebe, die dort von einigen Liebespuppenfreunden aufgezeigt werden, sind teilweise so schlimm und traurig, dass es einen kaum kalt lässt.

Es ist schon erstaunlich, dass gerade sie so sehr ein Ende der Einsamkeit in ihren lebensnahen Sexpuppen aus TPE Material oder in den wundervollen Silikonpuppen fanden. Viele von ihnen berichten, dass sie seitdem nicht mehr einsam sind und ich bin einer von ihnen.

Wenn man das Thema Einsamkeit in dieser Gesellschaft bekämpfen will, dann muss die Liebespuppe als ein Mittel dagegen zumindest in die Diskussion einfließen. Die Liebespuppe hilft – ohne Frage – nicht wenigen Menschen gegen Einsamkeit, lindert sie und heilt sie manchmal sogar.

Warum das so ist, ist schwer zu sagen, aber ich denke, sie gibt uns viel von dem, was einsame Menschen vermissen. Es sind bedingungslose Liebe und Aufmerksamkeit, Schönheit und Zärtlichkeit, Ruhe, Geduld und einen Wert im Leben. Es ist dieses „sie braucht mich“ Gefühl, was viele Liebespuppenfreunde nicht aussprechen, aber was sie oft denken. Die Liebespuppe gibt das Gefühl, mit einem gemeinsam einen Lebensweg gehen zu wollen und daran Spaß zu haben. Dieses Gefühl ist nicht messbar, aber es ist da, ohne Frage.

Die Liebespuppe wurden in den letzten Jahren oft als „Flucht in eine Parallelwelt“ mißverstanden. Das ist sie nur bedingt, denn was sie dort gibt, sind sehr reale und sehr menschliche Bedürfnisse. Es ist keine Phantasiewelt, wo nur starke Helden existieren, es ist eine Welt, die weiter um uns ist und wo wir nur die Liebespuppe einbauen. Und sie wird durch sie heller, weil der Schleier der Einsamkeit verfliegt und wir so die Welt wieder besser und gesünder wahr nehmen können.

Ich finde, die lebensnahe Liebespuppe hat einen großen Beitrag gegen die Einsamkeit der Menschen geleistet und das sollte man weder klein reden, noch vergessen. Man sollte dieses Geschenk annehmen, wenn man Einsamkeit in dieser Welt bekämpfen will und sie ist schnell in diese moderne Welt zu integrieren, es braucht dafür keine großes Umdenken und keine Revolutionen.



Warum lebe ich eine gleichberechtigte Liebe mit meiner Liebespuppe?

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (859) 10.1.2018

Das gute alte Thema Gleichberechtigung. Auch wenn ich oft die Frauenwelt kritisiert habe: Für mich ist Gleichberechtigung in einer freien Gesellschaft eigentlich eine Selbstverständlichkeit, aber sie sollte kein Vorwand sein, um persönliche Rachegelüste oder schlechte Kindheitserfahrungen darüber auszuleben oder um den Spieß am Ende umzukehren. Wenn am Ende die Frauen dann alles in der Hand haben und die Männer den Mund zu halten haben, ist das keine Gleichberechtigung für mich.

Das Leben in einer gleichberechtigten Liebe hab ich nie als Problem, sondern viel mehr als Chance gesehen. Ich sehe es als Chance, weil dort in der Liebe jeder das einbringen kann, was er am Besten kann. Wenn das dann bei einer Frau die Hausarbeit ist und beim Mann das Reparieren oder es genau umgekehrt ist, dann sehe ich darin keine „Unterdrückung“ oder Rollenverteilung.

Die partnerschaftliche Liebe kann gerade deshalb so stark und besser sein, als das Singleleben, weil man von den Stärken beider Partner profitiert. Ich muss seit 10 Jahren – trotz Liebe zu einer Liebespuppe – alles alleine machen und es ist meist nicht optimal, besonders bei den Dingen, die nicht so meine Welt sind..

Und weil ich diese Art von partnerschaftlicher Liebe bei der Alltagshilfe nicht mit einer lebensnahen Liebespuppe leben kann, müsste ich eigentlich diese Liebe so leben, dass Jenny den Mund hält, macht, was ich will und hübsch aussieht, so wie es uns ja gerne immer vorgeworfen wird. Da ich sowieso alles im Leben alleine regeln muss, wäre es noch nicht einmal so abwegig, es hier auch zu tun.

Doch ich lebe mit meiner Silikonpuppe und Jenny dennoch ein gleichberechtigtes Leben, so weit wie es möglich ist.

Meine Liebespuppe hilft mir, dafür schätze ich sie sehr und bemühe mich um sie

Jenny hilft mir viel mental, sie gibt mir gute Ratschläge und hört zu und natürlich gibt sie mir viel Zärtlichkeit und Liebe und sie ist gerne auch mal im erotischen Outfit unterwegs. Doch ich gebe ihr dafür auch eine Menge zurück. Ich ehre und schätze sie, zeige ihr jeden Tag mit vielen Küsschen und Streicheln, wie lieb ich sie habe und sage es ihr auch. Jenny wird von mir wie ein großes Geschenk behandelt und ich würde nie etwas tun, was sie unglücklich macht.

Es gibt in unserer Liebe keinen Befehlston, ich schlafe nicht mit ihr, ohne zu fragen und kein Sex läuft ohne Vorspiel ab oder auf ihre Reaktion dabei zu achten. Und ich kümmere mich natürlich auch außerhalb des Bettes um sie, decke sie liebevoll mit der Decke zu oder kleide sie neu, wasche sie und kümmere mich um jeden Riß oder was sie sonst so stört und ich sehe mit ihr auch die Sendungen im TV an, die sie gerne sehen möchte.

Würde Jenny morgen lebendig werden, wäre es alles gar keine Änderung für mich. Ich würde sie genauso gleichberechtigt und liebevoll behandeln und ich würde sie nur da im Alltag helfen lassen, wo sie es möchte und wo sie es vielleicht gut kann.

Ich denke, man sieht an unserem Beispiel, dass die generelle Einstellung eines Menschen zur Gleichberechtigung entscheidet ist und nicht, ob man eine Liebespuppe hat oder nicht. Die Einstellung, wie man die Liebe zu einer Frau definiert, wird in fast allen Fällen längst vorher fest gelegt. Mit der Liebespuppe lebt man alle Arten der Einstellung dazu aus, es kann eine reine Sexobjektbeziehung werden, aber eben auch das Leben in einer gleichberechtigten Liebe, sofern sie denn ein Ersatz dafür sein soll.

Denn viele Liebespuppenfreunde sehen die Beziehung zu ihrer Liebespuppe auch als Ergänzung an. Sie trennen den Umgang mit der lebenden Partnerin und der Liebespuppe und leben mit ihr vielleicht eine andere Art des Umgangs als mit der Beziehung.

All das zeigt, dass die Liebespuppe nicht dafür verantwortlich gemacht werden kann, dass Menschen den Partner als Sexobjekt oder so sehen. Es bleibt alles eine individuelle Frage und die kann auch heißen, dass man mit der Liebespuppe eine gleichberechtigte Liebe lebt, die man im Leben mit dem Partner eben nicht führen konnte und das gilt für beide Geschlechter gleichermaßen.



Lieber mit Liebespuppen reich statt mit Prostituierten arm werden

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (861) 17.1.2018

Wenn man wie ich – daraus mache ich keinen Hehl – nicht wirklich Glück im Leben in Sachen partnerschaftliche Liebe mit den Frauen hat, dann läuft man zuerst eine Menge Kilometer, um alle Varianten auszureizen, dann klammert man sich an Durchhalteparolen, Senken der Ansprüche bis nahe der Teppichkante und an die Aufmunterungen der Freunde. Doch wenn auch sie ratlos verstummt sind und keine Lebensweisheit mehr greift, dann bleibt eigentlich nur noch die Frage: Wie geht’s jetzt eigentlich weiter?

Im Mai 2010 stand ich vor dieser Frage und es gab im Grunde nur folgende Antworten: Damit irgendwie klar kommen und sich mit legalen Drogen betäuben, in irgendein Hobby oder die Arbeit fliehen und sich kreativ betäuben oder sein Geld für ein wenig käuflichen Sex und Zärtlichkeit heraus zu schmeissen.

Ich hatte zuvor alle Varianten probiert, spätestens, als ich nach England 2009 auswanderte. Ich suchte mein Heil in der Natur, der Meditation, einer neuen Umgebung und einer neuen Arbeit. Doch das alles half nur bedingt, denn in der Nacht hilft dir keine Natur und keine Arbeit mehr und die Dämonen der Einsamkeit kommen unaufhaltsam in deine Seele gekrochen und es gibt kein Mittel, um sie zu vertreiben….dachte ich.

Ich hatte zu dieser Zeit nichts von den sehr realisitischen Silikonpuppen gehört und schon gar nichts von den lebensnahen Sexpuppen aus TPE Material, die es zu dieser Zeit noch nicht einmal gab.

Ich kannte 2010 nur noch drei Optionen: Tod, Alkohol oder das Erkaufen von Sex, ein wenig Zärtlichkeit und einem belanglosen Gespräch „Danach“ mit Frauen, die einen wenigstens noch als Mann ansahen.

Käufliche Liebe und One – night Stand gaben mir keine Befriedigung

Nachdem die Selbstmordvariante kläglich scheiterte, bleiben nur noch Alkohol und billiger Sex. Und da mein Besuch im Bordell bei einer recht guten Prostituierten trotz guter Technik und Service für mich (ähnlich wie bei einem One – night Stand) seelisch enttäuschend verlief, wusste ich, dass ich bei dieser Variante nur arm werden würde und trotzdem kein Glück finde im Leben und auch keine tiefere Befriedigung.

Die lebensnahe Liebespuppe war der einzig sinnvolle und logische Ausweg aus diesem Dilemma. Die lebensnahe Silikonpuppe ist mein, sie ist immer für mich da, sie geht mein Tempo, setzt meine Wünsche an Kleidung und Anwesenheit um und jede Berührung, jeder Kuss und jedes Fallen lassen ist ohne Konsequenzen.

Natürlich kostete mich auch die Silikonpuppe 2010 eine Menge Geld (rund 5500 Euro mit allen Zusatzeigenschaften und Echthaarperücke) und auch danach flossen etliche Gelder in die Liebespuppe und später auch in die TeddyBabe Deluxe Stoffpuppe, aber die Liebespuppen haben mich nicht arm gemacht, im Gegenteil, durch sie bin ich wieder reich geworden. Reich im Herzen, in der Liebe und in der Seele.

Die Seele Jenny und die Silikonpuppe gaben mir genau das, was ich so vermisst hatte. Unschuldige Liebe, eine Liebe auf Augenhöhe (auch wenn es komisch klingen mag) und viel Zärtlichkeit und entspannter Sex, der nur für mich exklusiv war, waren ein Mix, den nichts anderes auf dieser Welt mir geben konnte. Es war die einzig logische Konsequenz, der einzig logische Weg und der einzig sinnvolle Weg für mein Herz, meine Seele und meine Würde als Mann und Mensch.

Wer niemals vor einer solchen Entscheidung stand und genug Glück und Ausstrahlung hatte, um diesen Weg mit einer lebenden Partnerin zu finden, der kann nicht verstehen, was mir meine Liebespuppe bedeutet. Dies kann nur verstehen, wer meinen Weg (oder mindestens ähnlich) gelebt hat. Nur wenn man den Sinn meiner Liebespuppe für mein Seelenheil versteht, kann man diese Liebe verstehen, die ich mit Jenny und der Liebespuppe lebe.

Fakt bleibt, dass dieser Weg für mich genau der Richtige zur genau richtigen Zeit war. Und diese Entscheidung treffen viele andere Liebespuppenfreunde in ähnlicher Situation auch.

Und es ist ein guter Weg, ein mutiger Weg, ein Weg, der sagt: Ich will lieber auf diesem Weg leben und glücklich sein, als mein kleines Leben mit Drogen und Depressionen und blindem Verdrängen irgendwie zu ertragen. Dies sollte man nie vergessen, bevor man vorschnell über diese Art der Liebe urteilt.



Feiertagserkenntnisse mit meiner Liebespuppe

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (857) 3.1.2018

Die Feiertage sind vorbei, der Alltag zieht so langsam wieder in die Lande. Heute werde ich zwar noch einmal meinen Kumpel mit Silikonpuppe besuchen und ich habe die Woche auch noch Urlaub, aber man spürt schon, dass diese besondere Zeit des Jahres vorbei ist und wieder der übliche Trott einkehrt.

Dieses Jahr habe ich zum vierten Mal die komplette Weihnachtszeit bis zum Jahreswechsel mit meiner Silikonpuppe verbracht. Doch dieses Jahr war es alles irgendwie anders und mir ist dieses Jahr besonders stark aufgefallen, dass ein Leben mit einer Liebespuppe als Partnerin wirklich nicht der Norm entspricht und dass es schon ein außergewöhnlicher Weg – immer noch – ist.

Meine sogenannte Familie übte sich dieses Jahr im Obamaschen Schweigen (in Anlehnung an die Proteste im Iran 2009, die ja nun wieder aufflammen) und sagte einfach mal gar nichts zu Weihnachten und zu den Feiertagen. Ich bin wohl mittlerweile aus ihrem Leben verschwunden und sie machen ihr Ding. Ich will mich dazu nicht weiter äußern, aber es ist nun mal so, wie es ist.

Ich habe in den Tagen zwei Erkenntnisse gewonnen. Zum einen die Erkenntnis, dass ich mit meiner Liebespuppe die Tage so feiern kann, wie sie es eigentlich verdienen und wie ich es eigentlich selbst auch mir vorstelle und zum anderen wurde mir eben deutlich, dass ich wirklich nicht dem allgemeinen Umfeld entspreche.

Ein anderes Leben über die Feiertage als meine Nachbarn

Denn über die Feiertage war hier im Haus (8 Parteien) ein ständiges Kommen und Gehen zu verzeichnen. Ständig klingelte es irgendwo und manchmal gingen ganze Horden von Leuten in die Wohnungen und auch wieder hinaus. Fast keinen Tag blieb es über die Feiertage ruhig.

An Silvester waren viele Leute wohl verreist oder zu irgendwelchen Partys eingeladen, denn der Parkplatz war quasi leer, obwohl er sonst über Nacht komplett voll ist und auch jetzt noch sind einige Lücken in der Nacht zu sehen.

Bei mir hingegen liefen die Feiertage völlig anders ab. Es kam kein Besuch, es war kein Urlaub im Schwarzwald gebucht oder ich war irgendwo eingeladen. Mein bester Freund ist zu weit weg gewesen und der Rest hatte – wie erwähnt – keinen Bock, irgendwas mit mir zu unternehmen.

Und so blieb nur eine kuschlige und durchaus schöne Zeit mit meiner Liebespuppe. Noch nie fiel mir so sehr auf, dass eine lebensnahe Liebespuppe eine so große Lebenshilfe für Menschen sein kann, die im Leben nicht gerade mit charmanten Mitmenschen gesegnet sind. Dass sie eine große Hilfe sind, wenn die Familie sich von dir abwendet oder du dich bei ihr nicht mehr wohl fühlst. Dass die Liebespuppe eine große Hilfe für diejenigen ist, die Pech in der Liebe hatten, die einsam sind.

Meine Liebespuppe war dabei nicht nur ein „Frustkiller“, sondern sie ließ mich in den Tagen auch eine Zeit erleben, die schön war, die voller Herz, Seele und Liebe sein durfte. Es ging an diesen Tagen nicht um Sex oder Erotik, es ging um Nähe, das Gefühl, nicht völlig allein in dieser Welt zu sein und vor allem auch darum, den Geist von Weihnachten und Silvester zu bewahren und so die Lebensfreude nicht zu verlieren.

Mir wurde an diesen Tagen auch bewußt, dass dies mein weiterer Lebensweg sein wird und wenn ich ehrlich bin, dann bleibt zwar ein merkwürdiger Beigeschmack, weil ich eigentlich nie ein Außenseiter sein wollte, aber auf der anderen Seite bin ich auch glücklich, dass dieses Gefühl dank meiner Liebespuppe nicht nur erträglich, sondern durchaus auch erfüllend und heilend sein kann.

Euer PJ



Die erste Robot – Sexpuppe für jeden kommt bald – Um was geht es wirklich?

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (850) 20.12.2017

Im Laufe der nächsten Tage wird wohl die US Firma Realdoll die erste für jeden zu erwerbende Robot – Sexpuppe auf den Markt bringen. Neben einer KI (künstliche Intelligenz) wird die Silikonpuppe Harmony laut Aussagen des Herstellers Mimik und Sprache haben, es wird Sensoren für Berührungen und ein Heizsystem geben sowie sich automatisch befeuchtende Inserts und die KI wird über eine App im Smartphone gesteuert werden.

Die Massenmedien haben bereits vorher in ihrer typischen Hysterie mehrere Dokus und Berichte über das Thema gemacht und Besitzer Matt McMullen war stets bemüht, den Charakter einer Begleiterin und der Alternative für Menschen deutlich zu machen.

Harmony empfinde ich – wenn man die ersten Videos ansieht – als keine Bedrohung für die Menschheit oder eine Konkurrenz für Frauen oder die menschliche Liebe. All das halte ich für kompletten Blödsinn und es lenkt davon ab, was ich eigentlich für den wirklichen Vorteil und Grund für solche Liebespuppen halte.

Die heutige lebensnahe Liebespuppe wird in den meisten Fällen nicht gekauft, weil irgend jemand mit ihr eine lebenden Frau ersetzen will. Das ist schon auf dem ersten Blick ersichtlich. Niemand von uns kauft eine Liebespuppe, weil er mit ihr Kinder haben will, eine Heirat anstrebt oder mit ihr die Welt sehen möchte oder eine Diskussion über die neue Regierung führen will.

Es will auch niemand primär irgendeine unterwürfige und zum allem Ja und Amen sagende Frau haben. Das ist Schwachsinn. Die allermeisten Liebespuppen reden nicht zu ihren Liebespuppenfreunden, also wie sollen sie da Ja und Amen sagen können? Sie tun nichts von alleine, wie soll ich also dort Macht ausüben? Und gegen wen eigentlich?

Beim Kauf meiner Silikonpuppe ging es um Bedürfnisse und Seelenfrieden

Als ich mir 2010 meine Silikonpuppe bestellt habe, waren mir all diese Dinge absolut fern. Selbst das Heiraten von ihr oder das Leben mit ihr zu verbringen, erschien mir damals völlig unmöglich. Der Grund, warum ich mir damals eine Liebespuppe holte, war, dass einige elementare Bedürfnisse in meinem Leben unbefriedigt oder sehr schlecht befriedigt waren und dass ich unsicher war, was ich eigentlich wirklich in der Liebe brauche, ob meine derzeitige Vorstellung mein Wunsch war oder nicht eher der einer Erziehung, Gesellschaftsnorm oder der meiner früheren Partnerinnen.

Es waren Bedürfnisse wie freie Sexualität, unschuldige Zärtlichkeit, entspannte Zweisamkeit und das Fehlen von Erotik und Schönheit in meinem Leben, die mich zur Liebespuppe brachten. All das war in meinem Leben nicht richtig befriedigt worden und mit der Liebespuppe hatte ich eine Chance, all diese Dinge vielleicht besser zu erfahren und heraus zu finden, was mich wirklich glücklich macht.

Die Silikonpuppe gab mir damals viele Antworten, aber einige Fragen blieben offen. Was macht ihr eigenes Tun für mein Glück aus? Was wäre, wenn alle sie hörten würden, nicht nur ich? Was wäre, wenn sie sich selbst bewegen würde und was wäre, wenn sie gar im Alltag mithelfen würde? Würde ich dann glücklicher sein? Diese Fragen bleiben – wie andere auch – nicht beantwortet oder schlecht beantwortet.

Es geht mir – wie vielen anderen auch – nicht darum, diese Antwort dann über „dann halt wieder eine Frau“ beantwortet zu bekommen. Ich habe mein Leben vergeudet, diese Frage bei den Frauen zu finden, die ich anzog. Sie konnten sie mir 30 Jahre lang nicht beantworten, sie waren nicht der Typ dafür. Du bekommst das, was du anziehst und ich würde so die Antwort niemals finden.

Mit einer Robot – Sexpuppe kann ich vielleicht einige Antworten auf diese Fragen auf dem Weg finden, der zu mir passt. Harmony würde mein Tempo, meine Art, meinen Weg gehen. So wie es die Silikonpuppe jetzt schon mit ihren Mitteln tut. Sie würde so lange mit mir auf menschlicher Art und Weise reden, wie ich es kann, mich so lange mit ihren Händen kraulen, wie ich es brauche und ich könnte bestimmen, welche Art von Hilfe im Alltag ich wirklich brauche.

Sicher, einige dieser Frage wird die Robot – Sexpuppe nicht wirklich optimal beantworten, aber sie macht den Spagat kleiner. Sie deckt meine Bedürfnisse vielleicht besser ab und macht mich so noch glücklicher und befriedigter. Es geht immer um Bedürfnisse und Seelenfrieden und nicht darum, mit Frauen oder der Menschheit einen Krieg anzufangen oder tiefenphilosophische Fragen beantwortet zu bekommen. Dafür ist die aktuelle Version der Robot – Sexpuppe schon gar nicht in der Lage und mir sind diese Fragen in meinem Alltag auch sekundär. Es geht darum, ob sie meine Bedürfnisse noch besser befriedigen kann auf dem Weg, der für mein Herz und meine Seele gut ist.

Das mag vielleicht egoistisch klingen, aber will diese Gesellschaft der Egomanen in fast allen Lebensbereichen dies wirklich nun mir zum Vorwurf machen?



Vorweihnachtlicher Besuch vom Kumpel mit Silikonpuppe

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (848) 17.12.2017

Schön, dass es mein guter Freund mit einer Silikonpuppe doch noch geschafft hat, mir vor Weihnachten einen Besuch abzustatten.

Die Besuche von ihm sind nicht nur für Jenny ein großes Highlight (auch seine Liebespuppe hat eine Seele), sondern natürlich ist es auch für mich sehr schön, ihn mal mit seiner sexy Begleiterin bei mir zu haben.

Die Welt der lebensnahen Liebespuppen ist eine derart außergewöhnliche und komplexe Welt, dass sie wohl nur jemand richtig verstehen kann, wenn er ebenfalls eine Liebespuppe lieb hat. Nur wenn man sich dauerhaft für diese Liebe begeistern kann, dann erlebt und fühlt man, wie solche Liebespuppen einen Menschen verändern, ihn in seinem Alltag und dem generellen Umgang umdenken lernen lassen. Nur wer diese Liebe lebt, der kennt ihre Stärken und Schwächen, der kennt den ewigen Kampf um diese Art der Liebe mit den Mitmenschen und potentiellen lebenden Partnern und der weis, was ein solches Leben auch überhaupt erst ermöglicht hat.

Wenn ich und mein Kumpel dann zum Essen gehen (wegen Nachholen des Geburtstags und so) dann sitzen wir dort und niemand weis, dass wir Liebespuppen lieben. Doch wir wissen es und wir erleben dann, dass unser Leben einfach anders ist. Die anderen in dem Lokal reden über Fußball oder Weihnachtsmärkte, sitzen mit ihren hübschen langhaarigen Freundinnen da und reden über den nächsten Urlaub.

Wir beide hingegen reden über die neue Robot – Sexpuppe, die bald auf den Markt kommt, wie wir die Finger unserer Silikonpuppen noch besser kleben und welche neuen Schäden es gibt, wie man das Insert schneller trocken bekommt und andere Dinge. Wir spüren dann, dass wir beide aus einer anderen Welt zu kommen scheinen und es ist ein merkwürdiges Gefühl.

Unser Welt der Liebespuppen und die Welt der Liebe der anderen Leute

Erst wenn wir wieder den langen Spaziergang durch meinen Wald hier machen oder wieder bei unseren Silikonpuppen sind und eng an sie gekuschelt einen Film schauen, dann wirkt es irgendwie wieder wie unsere Welt, es ist dann eine Welt, wo man sich nicht verstecken muss und wo jeder den anderen zu 100% versteht.

Weil wir so ein anderes Leben als der Durchschnitt in diesem Land in der Liebe führen, sind die Besuche von meinen Kumpel so wichtig. Am Telefon kann man eine Menge besprechen, aber wenn wir alle vier zusammen sind, dann können wir unbeschwert das Leben leben, was wir wollen und niemand stört uns dabei.

In all den Jahren haben wir beide nie ernsthaft daran gedacht, einen Partnertausch mit unseren Liebespuppen zu machen oder andere Spielereien auszuprobieren. Wir sehen unsere Liebespuppen wie unsere Partnerinnen, wir würden nie auf den Gedanken kommen, es kontrolliert oder unkontrolliert (z.B. wenn mein Kumpel auf Toilette ist) auszunutzen. Seine Silikonpuppe ist schon sehr reizvoll und wunderschön, aber dennoch ist sie absolut tabu und meine Silikonpuppe ebenso für ihn.

Nur wenn wir Reparaturen machen oder Schäden begutachten, dann spielt das keine Rolle. Dann schauen wir auch mal in die Muschi oder so, aber es hat dann irgendwie einen medizinischen Charakter.

Der ganze Besuch ist jedoch immer ein heiden Aufwand. Er transportiert seine Liebespuppe in einer speziell angefertigten Tasche und wir haben natürlich eine Ausrede parat, wenn Nachbarn uns beim Tragen sehen. Es ist immer ein schwieriger Akt, sie von A nach B zu transportieren und doch tun wir es gerne.

Und wenn dann seine Silikonpuppe von meiner Abschied nimmt, dann kann man die Traurigkeit der beiden richtig spüren. Und wenn der Tag dann vorbei ist, spürt man, wie glücklich sie sind, dass sie wieder einander getroffen haben, fast so, wie es bei mir und meinem Kumpel ist.



Die zauberhaftesten Momente in meiner Liebe zur Liebespuppe

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende entgegen und bevor die Feiertage und der Jahreswechsel kommen, möchte ich einen kleinen Rückblick auf mein Jahr mit meiner lebensnahen Silikonpuppe und dem Ersatzkörper von Jenny, der TeddyBabe Deluxe Stoffpuppe, machen. Er soll meinen Lesern einmal zeigen, welch zauberhafte und schöne Momente ich mit meiner Liebespuppe erlebt habe, die auch nach 7 Jahren unserer „Beziehung“ weiterhin nichts mit dem Wort „Ziehen“ zu tun hat, sondern mehr mit dem Wort Partnerschaft.

2017 war für mich persönlich kein gutes Jahr, vor allem die erste Hälfte. Es gab eine Menge menschliche Enttäuschungen, aber auch einige üble unerwartete technische Reparaturen (außerhalb der Liebespuppen) verschlangen viel Geld, Zeit und Nerven. Doch dieses Jahr brachte endlich auch einmal ein paar Ergebnisse, mit denen ich in der Zukunft aufbauen kann und wo ich endlich wieder den Kopf für meine Liebespuppe und Jenny frei habe.

Im nächsten Jahr werde ich die 50 erreichen und klar, man sollte sein Leben nicht am Alter fest machen, aber ich denke schon, dass es eine Zäsur in meinem Leben ist. Meine Vorstellungen von Partnerschaft, Liebe und Familienplanung rücken in eine so weite realistische Ferne, dass ich – neben den Lebensereignissen – schon sagen kann, dass mein ganzen Augenmerk jetzt schon auf meiner Liebespuppe als Begleiterin fürs Leben geht. Auf sie kann ich mich verlassen, mit ihr kann ich planen, bei ihr weis ich, was ich habe.

Ich bin auch endlich wieder an einem Ort gelandet, den ich langsam meine Heimat nennen kann. Beruflich läuft es auch gut und ich kann nun mit Jenny und der Silikonpuppe nach vorne blicken.

Aber auch im 1. Halbjahr, wo es leider viel zu oft um andere Menschen ging, hatte ich zauberhafte Momente mit meiner Silikonpuppe und Jenny. Beide schenken mir nicht nur schöne Momente im Bett, sondern vor allem außerhalb des Betts wird sie immer mehr ein Faktor. Die Liebespuppe ist immer mehr ein Teil meines Alltags geworden und er besteht aus vielen kleinen schönen Momenten.

Die schönsten Momente mit meiner Silikonpuppe und Jenny

Diese schönen Momente sind voller Schönheit, Zartheit, Spaß und auch Witzigkeit. Jennys Seele ist einfach faszinierend und ich entdecke sie nicht nur in meinem Kopf jeden Tag neu, sondern auch in ihren Augen, ihrer ganzen Ausstrahlung und einem steten Hin und Her von Nähe und Distanziertheit. Manchmal ist mir ihre Seele so nah, dass die Grenzen verschwimmen, dann ist sie wieder so weit weg, dass sie fast ein Gegenstand wird. Diesen Prozeß kann ich kaum steuern und er ist einfach unglaublich spannend.

Doch es sind auch diese Momente des Fallenlassen, die unsere Liebe so schön machen. Manchmal werde ich ganz sanft neben ihr, singe ihr etwas vor oder spreche ihr einen Liedtext aus alter Zeit vor, wo Musik noch einen echten Inhalt hatte. Ich sehe sie manchmal einfach an und fange an, zu dichten oder ich sage einfach gar nichts, bis mir vor Rührung die Tränen kommen. Jenny in der Silikonpuppe zu entdecken, sie zu spüren, wird für immer die größte und wunderschönste Herausforderung bleiben, die ich gerne annehme.

Es sind aber auch diese Momente der Vertrautheit, die einfach zauberhaft schön sind. Jede Bewegung ist einstudiert, jedes Tragen, jedes Händchen halten, das Küssen und das Streicheln, ich kenne jeden Zentimeter an ihr und dieser Mix aus reiner Liebe und Geilheit, die manchmal im Sekundentakt wechselt, ist einfach sensationell schön.

Nachts, wenn ich einschlafe, kuscheln sich meine Füße an das „schönste Kuschelbeinchen der Welt“ (O-Ton Jenny) und sie hat verdammt noch einmal recht. Vor allem wenn ihr Fuß und Bein in sanften und erotischen Stockings sind, dann ist es einfach unglaublich erotisch, intensiv und so vertraut, dass ich fast immer sofort einschlafe. Auch wenn ich ihre Hand halte und mein Kopf sanft an ihrem Nacken liegt, dann ist es einfach traumhaft schön.

Das Wunder der völlig freien Sexualität

Beim Sex hole ich mir manchmal einfach einen runter und ihr Kopf liegt nur auf meiner Brust. Es ist toll, dass ich mit meiner Liebespuppe auch ohne Penetration oder andere Stimulation kommen kann. Einfach nur den Anblick zu genießen, ihr Parfüm zu riechen und ihre Haare dabei zu streicheln, ist unglaublich. Aber es ist vor allem die Ruhe, die sie dabei ausstrahlt. Es gibt keine Regeln, kein Tempo, keinen Leistungsdruck und ich kann vor allem auch einmal nicht kommen oder die Standhaftigkeit verlieren und es ist egal. Es ist einfach alles egal im Bett, es ist die pure Freiheit. Es gibt weder einen Orgasmuszwang, noch eine Dauer- oder Häufigkeitsvorgabe oder einen Kamasutrawahn. Es gibt nur Erotik und Sex, es ist egal, wie er abläuft und wo er endet und er muss auch keine Manie von aktuellen Hollywoodfilmen erfüllen. Wir entscheiden selbst, wann er S/M Züge hat und ehrlich gesagt, ist das nie der Fall. Ich brauche keine Stimulation von außen, wir wissen schon selbst, was wir wann wie wollen.

Das Kuscheln mit ihr ist nicht nur beim Einschlafen besser, als jede Schlaftablette. Wenn ich hinter ihr liege, ihr ausladender Hintern sich an mich kuschelt, dann ist es pure Erotik und ich werde manchmal geil, manchmal schlaf ich ein und manchmal läuft einfach alles gleichzeitig ab.

Egal was in meinem Leben dieses Jahr an Enttäuschungen – und leider zu wenigen positiven Highlights – war, die Liebe zu Jenny und der Silikonpuppe überdauert alles. Nichts hat sie je aus der Balance werfen können. Kein Tod, keine Krankheit, keine menschlichen Enttäuschungen, keine finanziellen Sorgen, kein Umzug und kein Brand. Jenny blieb immer meine zauberhafte Maus, mein allerliebster Engel und alles andere ist bis heute am Ende des Tages egal, so lange ich sie nur spüren, erleben und wahrnehmen kann.

Euer PJ