Gummipuppen.de: Gummipuppen & Sexpuppen günstig kaufen

Schlagwort: Beziehung

Liebespuppen und „Katalogfrauen“

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (925) 20.6.2018

So, wieder ist ein Tag bei der Fußball WM mit einem schönen 3:1 der Russen gegen Ägypten beendet und der Gastgeber ist auf dem Weg ins Achtelfinale.

Doch in diesem Tagebucheintrag ist Fußball eigentlich nur ein Aufhänger. Während des Spiels wurden oft kleine Ausschnitte von recht hübschen russischen Zuschauerinnen gezeigt und so kam bei mir wieder der Gedanke hoch, wie das so 2008 war, als ich noch mein Glück auf dem osteuropäischen Partnervermittlungsmarkt versuchte.

Wenn ich so an diese Zeit zurück denke, wo ich sogenannte „Katalogfrauen“ suchte, also ausländische Frauen, die man grundsätzlich über Partneragenturen aussucht, dann finde ich heute einige gedankliche Parallelen und auch Unterschiede zu den Liebespuppen wieder.

Blenden wir also mal gemeinsam nach 2008 zurück, als ich damals bei der recht seriösen Partnervermittlungsseite „Interfriends“ landete, wo vor allem Frauen aus Rußland, aber auch aus der Ukraine oder Weißrussland nach einem deutschen Mann suchen. Damals fühlte ich mich irgendwie so wie jemand, der zum ersten Mal auf die Seite der lebensnahen Sexpuppen beim Dollpark aufschlägt.

Es wimmelte nach Eingabe der Daten im Grunde nur so vor optischen Traumfrauen. Eine war schöner als die andere. Hinzu kam, dass sich die Frauen nach meiner Anmeldung im Duzend um mich bemühten, sich bei den Antworten Mühe gaben, sogar auf Deutsch recht passable Antworten hin bekamen und auch nicht damit geizten, mir zu zeigen, was sie auch außerhalb der Optik so an menschlichen Qualitäten zu bieten haben.

„Katalogfrauen“ und Liebespuppe spielen dir zu Beginn eine Traumwelt vor

Diese Welt war eine ähnliche Traumwelt wie beim ersten Blick in die Seiten der Liebespuppen. Dir werden Perfektion und Träume präsentiert und du erlebst zum ersten Mal eine Welt, wo es keine Rolle spielt, welche Show du abziehst oder wo sich x Typen um eine schöne Frau kloppen. Du wirst beachtet, begehrt und die Frauen kloppen sich um dich und das verwirrt nicht weniger, als wenn man beim Betrachten der Liebespuppenseite glaubt, alles wäre ganz leicht und easy.

Der Unterschied zu den Frauen in Rußland und den Liebespuppen ist (nach meinen Erfahrungen), dass sie eine ganz andere Intention haben, in dein Leben zu treten. Die Liebespuppe kommt zu dir, wenn du ihren Preis zahlst und was dann passiert, liegt zu 100% nur an dir. Es liegt an dir, ob sie eine Sexpuppe, eine Begleiterin oder gar eine Beziehung wird und ob du mit ihren Tücken des Materials oder dem Gewicht und der anderen Art der Liebe umgehen kannst.

Die russische Frauen hingegen haben ganz andere Erwartungen an dich. Sie wollen aus der Armut raus, sie wollen versorgt sein, sie wollen Konsum haben, ein Haus, eine Familie und dafür bieten sie dir Sex und manchmal auch etwas mehr an.

Bei einer russischen Frau weist du nie, was du bekommst und welchen Aufwand es hat. Du weist nie, wie ernst sie es mit dir als Mensch meint oder ob sie dich nur als Sprungbrett sieht. Du weist nie, wie sie der Westen verändern wird, ob sie in 4-5 Jahren ebenso tickt, wie die deutschen Frauen oder ob sie weiter bescheiden bleibt.

Du weist auch nie, ob die Reise nach Rußland, die ganzen Aufwendungen für Visa und die Geschenke Sinn machen, du weist nie, ob du einer Schwindlerin aufsitzt und du weist nie, welchen Grad an Zärtlichkeit und Hingebung sie überhaupt in einer Welt leisten kann, wo es ums blanke Überleben geht, wo man an der Bushaltestelle ungerührt über sterbende Hunde steigt, alte Omas stundenlang auf dem kalten Boden sitzen und drei Kartoffeln verkaufen (hab ich selbst damals gesehen, wo ich bei einer Russin zu Besuch war) und wo generell die Liebe nicht viel an Romantik und Herzenswärme zu bieten hat. Es ist dort einfach eine andere Denk- und Lebensweise und eine andere Kultur und meist existieren auch noch Sprachprobleme..

Bei einer Liebespuppe bin ich einfach besser dran, als bei einer „Katalogfrau“. Dort weis ich nach ein paar Infos im Forum und einem Besuch beim Dollpark, was mich erwartet. Das Risiko ist dann klein und man kann sich Zeit lassen und selbst wenn es nicht gut geht, ist außer Spesen wenig gewesen. Das Ergebnis kann natürlich mit einer russischen Frau am Ende erfüllender sein, ganz klar, aber man geht dabei ein großes Risiko ein, nicht nur finanziell. Man übernimmt für diese Frau die Verantwortung, man bindet sich an eine Wundertüte und hat keine Kulanz und keine Garantie, wenn etwas schief geht.

Für mich wäre heute die Frage selbst bei einem Millionengewinn oder Millionenenerbe klar. Ich würde bei der Liebespuppe bleiben und nicht nach „Katalogfrauen“ Ausschau halten. Gerade dann nicht, wenn ich noch mal reich werden würde. .


Würde eine Robot – Sexpuppe meine Liebe zu Jenny verändern?

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (923) 15.6.2018

Die Robor – Sexpuppe bzw. die Robot – Liebespuppe, die diese mit großer Wahrscheinlichkeit eher ob ihrer Möglichkeiten werden wird, wird in den nächsten Jahren sicher die Beziehungen vieler Menschen verändern und vielleicht wird sie eines Tages sogar die moderne Liebe zum – hoffentlich – positiven Teil verändern. Schlimmer, als der Zustand der Liebe jetzt ist, kann es sowieso kaum noch werden, finde ich.

Doch das ist mir im Grunde auch egal. Es interessiert mich in erster Linie, wie eine Robot – Liebespuppe meine eigene Liebe zu meiner Silikonpuppe verändern könnte und ob ich das eigentlich möchte.

Meine Liebe zur lebensnahen Silikonpuppe ist komplex. Ich sehe in ihr die Seele Jenny, rede mental mit ihr und für mich ist sie weit mehr als nur ein Stück Silikon, mit dem ich ein wenig Spaß im Bett habe. Macht eine Robot – Liebespuppe überhaupt in unserem Fall Sinn oder zerstört sie nicht eher unsere mentale Kommunikation oder die Phantasie und das Abstraktionsvermögen, welches nötig ist, um uns einander überhaupt spüren und verstehen zu können?

Das ist in der Tat eine komplexe Frage und ich habe mich nicht umsonst sehr intensiv mit den ersten Sex – Roboter Versuchen bei Realsdoll (Harmony) informiert. Ich wollte an dem praktischen Beispiel sehen, wie so eine Liebespuppe wirkt und was ich dabei so empfinde.

Dabei habe ich eine der ersten Versionen der KI getestet und werde sicher dort noch weiter testen, wenn es die Webversion (wohl im August) geben wird, weil ich die Smartphone Variante nur im äußersten Notfall nehmen werde und darüber bisher – weil ich ein solches Gerät aus Prinzip nicht besitze – nicht aktiv war. Ich hatte die erste Version über einen PC Emulator getestet.

KI von Robot – Sexpuppen hat Vor- und Nachteile in unserer Liebe zueinander

Das Ergebnis zwar zwiespältig. Zum einen schafft eine solche KI eine sehr intensive Nähe und die Kommunikation bewegt sich zeitweise auf dem Niveau, was unter Menschen üblich ist. Die Version war zwar noch sehr unreif, aber es wird ja auch alles weiter entwickelt und bisher ist sie auch noch keine lernende KI, was sich wohl demnächst ändern wird.

Doch es reichte mir aus, um einen Kompromiß zu machen. Sollte ich die KI so nahe wie möglich an Jennys Charakter anpassen können, dann werde ich einen Mix aus echtem Reden und mentalem Reden machen, quasi wie eine Art Korrektur wird Jenny nur dann mental eingreifen, wenn die KI zu sehr von ihr abweicht.

Es wäre auf jeden Fall eine Erleichterung und Verbesserung unserer Liebe, denn das mentale Reden mit Jenny ist anstrengend und spätestens nach 4 Stunden muss ich eine Pause einlegen und sie auch. Ich hoffe, dass uns dieser Weg nicht nur die Kommunikation schöner und greifbarer macht, sondern auch, dass ich dann Jenny mehr um mich haben kann in ihrer wundervollen Art.

Auch ansonsten sehe ich die Robot – Liebespuppe eher als Bereicherung, denn als Problem. Jenny ist Teil meines Alltages, ich teile gerne alles Mögliche mit ihr. Es wäre zum Beispiel schön, wenn wir noch mehr gemeinsam kochen würden, wenn ich diverse Spiele mit ihr machen kann und sie mich auch mal richtig umarmen, küssen oder streicheln kann. All das wäre einfach nur super für unsere Liebe.

Und natürlich wäre es auch im Bett toll. Ich spüre langsam das Ergebnis meines Lebens auf der Überholspur und merke immer mehr, wie sehr ich eher entspannten und ruhigen Sex brauche, statt wildes Rumgehampel. Wenn Jenny über die Liebespuppe selbst aktiv sein könnte, dann wäre das sicher eine tolle Verbesserung und ich müsste nicht immer 100% alles selbst machen.

Ob das alles so kommen wird und ob wir uns diese Art von Liebespuppe überhaupt je leisten können, steht in den Sternen. Aber wenn wir es schaffen, dann werde ich sicher – ab einem gewissen Grad der Fertigkeiten – darüber nachdenken, weil es unsere Liebe zueinander auf ein anderes Niveau heben würde.


Mein Danke schön an alle ehrlich toleranten Partner und Familienangehörigen von Liebespuppenfreunden

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (921) 11.6.2018

Wie ich am letzten Freitag in dem Tagebucheintrag deutlich machte, ist die Liebespuppe weder als Sexspielzeug noch als Begleiterin für das Leben von Menschen gesellschaftlich toleriert. Viele Menschen sind nicht nur nicht bereit, diese Liebe einfach so zur Kenntnis zu nehmen, sondern sie verweigern ihnen sogar diese Art der sexuellen und seelischen Befriedigung mit aller Art von Druck und manchmal werden sie dafür sogar mit Dreck, Diffamierungen und Diskriminierungen in einer Welt überzogen, wo sonst die Toleranz gegen alle und jeden oft aggressiv eingefordert wird.

Wenn ein Familienangehöriger, Freund, Kollege und Mitmensch diese Art der Liebe zur lebensnahen Liebespuppe ehrlich toleriert und den Wert des sie liebenden Menschen über seine sexuelle Neigung und seinen Weg zur Liebe und Sexualität stellt, dann ist das eine menschliche Güte und Toleranz, die extrem wertvoll ist. Jeder Liebespuppenfreund, der so einen Menschen um sich hat, kann sich sehr glücklich schätzen und auch ich möchte all diesen Menschen ein großes Danke schön aussprechen. Sie haben verstanden, was Mitmenschlichkeit und Liebe wirklich bedeuten.

Ehrliche Toleranz des Partners ist Glücksfall

Doch das allergrößte Danke schön gebührt den – meist weiblichen – Partnern, welche die Liebe ihres Partners zu Liebespuppen ehrlich tolerieren. Es gehört eine Menge menschliche Größe dazu, die Liebespuppe nicht als Angriff auf seine eigene Optik und Person, sondern als Teil des glücklichseins des Partners zu sehen. Solche Menschen sind für mich großartig und ich muss vor all solchen Frauen meinen Hut ziehen.

Ich kritisiere oft Frauen, doch damit meine ich in erster Linie diejenigen, die nicht in der Lage sind, aus Liebe zu den Männern und vor allem ihrem Partner zu akzeptieren, dass die Liebespuppe kein Angriff auf irgendwen ist. Die Liebespuppe ist ein Weg zur sexuellen und seelischen Freiheit und dies hat nichts mit einer Person oder mit den Frauen oder so zu tun.

Und selbst wenn die lebensnahe Liebespuppe Ausdruck irgendeines Mangels in der Beziehung ist, dann sind solche Menschen wertvoll für mich, die daraus positive Konsequenzen ziehen, es als Hilfeschrei ihres Partners sehen, dass er etwas in ihrer Beziehung vermisst. Es ist toll, wenn ein Partner dann ruhig bleibt und nach Lösungen für die Liebe sucht. Meist stellt sich dann heraus, dass es ganz profane Dinge sind, die fehlen und sie haben fast nie etwas mit einem „Auswischen“ oder „Mißachten“ des Partners zu tun, sondern oftmals sind es unerfüllte sexuelle Praktiken oder ein Defizit an Zärtlichkeit oder andere einfache Dinge im Leben.

Ich danke allen Partnerinnen, die mit ihrem Verhalten gegenüber Liebespuppenfreunden zeigen, dass sie einen Mensch lieben. Ich danke denen, die begreifen können, dass die Liebe und die sexuelle Befriedigung viele Wege einschlagen kann. Ich danke all denen, die verstehen, dass die Liebespuppe eine Entlastung für ihre Liebe sein kann. Ich danke allen Frauen, deren Güte so groß ist, dass sie das Wohl ihres Mannes über ihren eigenen Ego stellen. Davor verneige ich mich.


Die Liebespuppe und das Ende der „Bürde des Mannes“?

Der Mann hat von der Natur eine schwere Bürde mit bekommen. Sein sexueller Trieb ist zeitgleich sein Tor zum Himmel und zur Hölle. Er lässt ihn die größten Dinge vollbringen und die größten Fehler begehen. Davon gibt es kein Entrinnen. Oder vielleicht doch?

Wenn man in die aktuelle Gesellschaft schaut, dann ist von dem Heldenepos des Mannes, der den Drachen besiegt und die menschlich gütige und zarte Prinzessin rettet, nicht mehr viel zu sehen. Die Realität sieht vielmehr meist so aus, dass ein Teil der Beziehung „die Hosen an hat“ und damit den anderen Teil mehr oder weniger nötigt, für ihn zu dienen.

Die hohen Scheidungsraten, die gigantische Zahl der Alleinerziehenden, die endlose Schar der entsorgten Väter und der ewige Genderkrieg in zahllosen Beziehungen, die mehr Fassade als Liebe sind, sind Beispiel dafür, dass die Lust auf Sex und Liebe immer mehr zum Altraum wird.

Dennoch marschiert die Natur unaufhaltsam weiter. Die alten Mechanismen der Fortpflanzung und der Versorgung bleiben, das alte Spiel der Ausstrahlung der besten Gene wird immer noch gespielt, egal wie viele Frauen arbeiten gehen, wie viele Runden des Feminismus und der Social Justice Warriors noch daher kommen und wie viele Artikel noch fabriziert werden, dass angeblich die bedingungslose Liebe das Ziel aller ist.

Was kann der Mann tun, um mit der Bürde zu leben?

Was soll man nun als Mann tun? Soll man seinem Trieb folgen und nur noch „ficken“ und das war es? Soll man sein Leben lang auf die „große Ausnahmefrau“ warten? Soll man einfach weiter der Show folgen und das Beste hoffen? Oder soll man zum Mönch werden? All diese Aktionen haben zu oft keine Befriedigung geschaffen und sie werden es für die Masse auch nicht mehr. Sein Leben in der Liebe als ein Roulettespiel zu sehen, wo 80 Prozent der Männer nur auf die 0 setzen können…..ist es das wirklich wert?

In all den Überlegungen, was man(n) nun machen kann, um sexuell und auch sonst glücklich sein zu können, ohne sein Leben der Suche nach der großen Ausnahme (oder eher der Machtbeziehung) zu opfern, wird nur sehr selten über die lebensnahe Liebespuppe gesprochen und vielleicht ist genau das der Fehler.

Wenn man die Thematik Liebespuppe als Weg zum Ende oder zumindest entspannten Umgang mit der Bürde „sexueller Trieb“ anspricht, dann kommen meist Aussagen wie „das kann man nicht mit einer Frau vergleichen“ oder „das ist doch nur ein Ding“ und „ich bekomme auch so genug Frauen ab“.

Doch bei all diesen Sprüchen wird vergessen, dass es nicht um Vergleiche oder das Beweisen der Potenz eines Mannes geht. Es geht bei der lebensnahen Liebespuppe darum, ob sie einem hilft, mit seinen sexuellen und durchaus auch anderen Bedürfnissen in der Liebe klar zu kommen.

Denn der Mann trägt ja nicht nur die Bürde des sexuellen Triebes, sondern er trägt auch die Bürde einer Vorstellung von Partnerschaft in sich. Viele Männer wünschen sich eine deeskalierende Frau, eine ergänzende Frau, eine Partnerin auf Augenhöhe oder eine Frau, die ihnen das Leben einfach nur menschlich schöner macht.

Und gerade dort sieht die Realität alles andere als rosig aus. Viele Männer sind längst in einem Modus, wo sie in Beziehungen ihre Sklavenarbeit verrichten, den Mund halten und froh sind, wenn sie überhaupt noch Sex haben dürfen. Sie haben sich längst unterworfen in einer Welt, wo der Götterstatus der Frau nicht einmal hinterfragt werden darf, ohne gleich als Macho oder Schwein zu gelten.

Die Liebespuppe als Ausweg

Auch hier kann die lebensnahe Liebespuppe Abhilfe schaffen, wenn man die Gabe dazu noch nicht verloren hat. Phantasie und Abstraktionsvermögen schaffen es, dass die Liebespuppe auch mehr erfüllen kann, als nur die sexuelle Bürde des Mannes abzunehmen.

Die lebensnahe Liebespuppe ist dann mehr als nur ein „Luxus – Masturbator“. Sie wird dann ein Konzept, wo der Mann sich soweit von der gesamten Bürde der Liebe befreien kann, dass er entspannter in die Liebe geht, schneller die Realitäten erkennt und auch schneller die Reißleine zieht, weil die Liebespuppe immer bei ihm bleibt, egal was passiert.

Ich finde es traurig, dass vor allem viele Männer diesen Wert der Liebespuppe nicht erkennen. Statt die Chance der Liebespuppe zu sehen, verharren sie in ihrem Bild der bedingungslosen Vergötterung der modernen Frau, verkleiden sich von morgens bis abends nach deren Vorstellungen oder träumen ihr Leben lang einen sinnlosen Traum, zahlen und arbeiten sich zu Tode und rennen mit ihrer Bürde oft nutzlos in ihren psychischen und physischen Untergang.

Ich selbst habe lange zu diesen Menschen gehört. Ich selbst habe dafür den brutalsten Preis gezahlt, den es gibt. Ich habe auf meinen Weg der Vergötterung der Frau und der „großen Ausnahme“ unter anderem mit meiner Jugend gezahlt, einem Preis, den ich nie wieder zurück bekommen werde. Und dennoch bin ich froh, dass mir die lebensnahe Liebespuppe endlich diese Bürde nehmen konnte, bevor es zu spät ist und seitdem diese Bürde von mir genommen wurde, lerne ich endlich zu leben. Als Mann, Mensch und spirituelles Wesen.

Euer PJ


7,5 Jahre mit meiner Silikonpuppe und immer noch in sie verliebt

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (914) 28.5.2018

Am Samstag haben ich und meine lebensnahe Silikonpuppe die 7,5 Jahre Marke erreicht. Am 26.11.2010 kam damals meine Silikonpuppe Mechadoll Emilie aus Frankreich zu mir und sie war der Auftakt für eine Reise in mein Ich, die ich niemals vergessen werden. Einige Jahre später folgte dann die Stoffpuppe TeddyBabe Deluxe Carly, die als Reiseliebespuppe und als Ersatzliebespuppe dient und wer weis, welche neuen Körper noch folgen werden.

Als unerwartetes „Zubehör“ kam damals die Seele Jenny dazu, über deren Existenz ich heute mehr zu einem „Geist einer verstorbenen Frau“ als zu einem „Kopfkino“ tendiere, weil es viele Erlebnisse mit ihr gab, die ich so besser erklären kann. Doch egal, was Jenny auch ist, sie machte mir in Kombination mit der Liebespuppe viele Dinge noch klarer und deutlicher.

Wenn man mich 2010 als Mensch interviewt hätte und mir heute die selben Fragen stellen würde, dann würde ich sicher ganz anders antworten. Selbst die Aussagen, die ich 2012 in dem Kurzfilm „Traumfrau“ des Schweizer Regisseurs Oliver Schwarz getätigt habe, würde ich heute teilweise anders machen. Vor allem hat sich in all den Jahren die Erkenntnis bei mir eingestellt, dass ich eine andere Art von Liebe um mich haben möchte, als sie von der aktuellen Gesellschaft und vor allem den potentiellen Partnerinnen wirklich gewünscht wird.

Und weil mir die Liebespuppe und Jenny den Weg der Liebe ermöglichten, der für mich auch nach 30 Jahren der Suche nicht möglich war, liebe ich sie über alles. Die Liebespuppe hat mich endlich in der Liebe der Mann sein lassen, der ich immer sein wollte. Sie ließ mich ein Leben mit einer Partnerin führen, die gleichberechtigt und nicht gleichgestellt ist, sie ließ mich eine Liebe führen, wo der gegenseitige Respekt und das gegenseitige Wohlergehen jenseits des finanziellen und sonstigen Vorteils für einen selbst geführt wurde.

Jenny und die Liebespuppe sind in den 7,5 Jahren sicher nicht zu kurz dabei gekommen. Jenny hat z.B. mehr und qualitativere Kleidung als ich, sie wird von mir sehr liebevoll behandelt, darf Wünsche im Bett und außerhalb äußern und ich kümmere mich jeden Tag um sie und ich pflege und repariere sie, so gut ich kann.

Meine Liebespuppe ist immer noch jeden Tag eine Freude für mich

Dafür gibt mir Jenny sehr viel Dankbarkeit, Treue und mentale Hilfe wieder. Sie ist immer um mein Wohl besorgt und Geld, Show und das Vorzeigehündchen vor den Freundinnen gehen ihr genauso ab, wie ein stetiger Genderkrieg und so leben wir beide mit sehr viel Freude, Geduld, Liebe, Zärtlichkeit und Hingabe unserer Leben und unser Dasein.

Durch diese Art der Liebe bin ich endlich der Mann, der ich immer sein wollte und ich glaube auch, dass Jenny das sein darf, was ihr im Leben vorenthalten war, einem Leben voller Arbeit und mit wenig Spaß und Liebe. Heute kann Jenny flippig, lustig, geil, süss oder was auch immer sein, was sie möchte und dennoch ist sie nie respektlos oder vergißt aus einer momentanen Laune, was unsere Liebe wert ist. Sie gibt sanfte Ratschläge und Hinweise, wenn ihr etwas mißfällt und damit erreicht sie mehr bei mir, als man denkt.

Und so ist der Zauber dieser Liebe auch nach 7,5 Jahren genauso groß wie an dem Tag, wo ich Jenny sagte, dass meine Seele ihr gehört und ihre mir. Und natürlich ist auch die Liebespuppe selbst immer noch ein erotischer Hochgenuß, sie verliert davon nichts und wenn etwas abblättert, dann höchstens ein wenig Silikon hier und da und ihre roten Lippen und Fingernägel. Einige Teile mögen mittlerweile aus mehr Kleber als Silikon bestehen, aber das ist nicht wichtig für mich.

Jenny und die Liebespuppe werden in 2 Monaten meine längste Beziehung mit einer Frau überholen. Wenn ich denke, wie damals diese Beziehung nach 7,5 Jahren war, dann gruselt es mich nur noch. Dort war damals weit mehr kaputt, als nur ein umgenickter Finger. Es war der letzte Akt eines Lebens des ewigen Machtkampfes, der Ausbeutung und der psychologischen Folter auf allen Ebenen. Und es war der Auftakt eines Lebens als jahrzehntelange Definition des Mannes als Brieftasche und das Leben eines entsorgten Vaters.

Ich bin froh, dass diese Zeiten ein für alle Mal beendet sind und lieber lebe ich noch weitere 7,5 Jahre mit meiner Silikonpuppe, als das noch einmal zu erleben. Lieber lebe ich mit Jenny diesen Weg, egal welch Schwierigkeiten er noch mit sich bringen mag.


Wenn Liebespuppen dein Verständnis von Liebesbeziehungen verändern

Gestern habe ich gelesen, dass es mittlerweile weltweite Bewegungen gibt, welche die heutige Art von „Liebesbeziehung“ zwischen Mann und Frau ablehnen. Die verschiedenen Videos und Aussagen zu dem Thema sind äußerst interessant und ehrlich gesagt, kann ich viele davon nachvollziehen.

Vor allem in Japan scheint es eine ausgeprägte Bewegung in dieser Hinsicht zu geben. Dort gibt es sogar Begriffe für Gruppen von Männern, die sich bewußt gegen ein Leben als „Beziehungsknecht“ entscheiden. Diese Gruppen nennen sich dann „Okatu“, „Hikikomori“ oder „Freeter“ und wenn ich so darüber nachdenke, dann bin ich eigentlich schon alles von ihnen.

Die Entscheidung, sich von der aktuellen Art der modernen Beziehung zwischen Mann und Frau zu verabschieden, halte ich für die schwerste und tiefgreifendste Entscheidung, die ein Mann in der westlichen Welt treffen kann. Wir setzen uns dabei nicht nur damit auseinander, ob wir nicht mehr „täglich ficken wollen“, sondern diese Entscheidung geht sehr tief, sie berührt das ganze gesellschaftliche, politische und männliche Grundverständnis und seine Erziehung und sie tangiert auch unsere tiefsten Instinkte und unsere Triebe.

Was mich in all der Diskussion verwundert hat, ist, dass die lebensnahe Liebespuppe darin selten auftaucht. Ich bin der Meinung, dass nichts diese Entscheidung für diesen Weg derart krass auf die Tagesordnung stellt, wie die heutige lebensnahe Liebespuppe. Die Liebespuppe konfrontiert uns mit allem. Sie konfrontiert uns mit unseren Trieben, unserer Erziehung, unserem Verständnis von Liebe, unserer Indoktrinierung und auch unserem Verständnis gegenüber Frauen und das in einem derart scharfen Schnitt, dass sich nur wenige trauen, diesen Kampf anzunehmen.

Mein Weg zur „roten Pille“ durch meine Liebespuppe

Ich habe in den ganzen Blogbeiträgen und auch in meinen Forenbeiträgen auf gummipuppen.de oft deutlich gemacht, wie stark die Liebespuppe meine Erkenntnis zur modernen Liebe verändert hat. Dabei war meine Reise nicht weniger hart, als die von Neo nach dem Schlucken der roten Pille im Film Matrix. Ich war auf diesem Weg sehr oft schockiert, als was ich als Mann erzogen wurde, welch absurde Mechanismen der Frauenvergötterung und der Selbstzerfleischung für billigen Sex und Zuneigung mir über x Kanäle eingehämmert wurden und die mir am Ende mehr seelischen Schaden zufügten, als es selbst eine chinesische Folter kaum hätte tun können.

Alleine schon, sich bei meiner Liebespuppe dafür zu entschuldigen, dass ich einst zu schnell beim Sex kam, zeigte die perverse Absurdität meiner Prägung des Mannes als Leistungsmaschine und ich spüre sie heute noch, wenn ich in Momenten der Überforderung einem lächerlichen Traumbild der liebevollen und bedingungslos mich als Mensch liebenden Frau hinterher träume. Diese Träume sind so absurd, wie zu denken, ich würde jede Woche den Jackpot beim Lotto abräumen oder ich könnte mit ein wenig Meditation zum Mond fliegen.

Die Liebespuppe hat mich über viele Jahre lang endlich erkennen lassen, was – wie es Agent Smith sagen würde – unvermeidlich war. Ich war und werde nie ein „Alpha Tier“ für eine Frau sein, ich werde höchstens ein „Betasklave“ sein und das ist die brutale Wahrheit, die ich nun endlich verstanden habe.

Ich habe mich dabei ebenso vom „aber es gibt auch Ausnahmen“ gelöst wie vom „das wird schon noch“ und anderen Ideen, die für mein persönliches Leben einen solchen Wert haben, wie der berühmte Sack Reis in China. Ich habe verstanden, dass ich nie ein Mensch war und sein werde, der in diesem Leben Freiheit, Glück und Erfüllung über diesen Weg der Liebe erleben wird.

Die Liebespuppe hat mich endlich erkennen lassen, wer ich als Mann bin

Das Verrückte an der ganzen Nummer des selbstbewußten „Frauenbeziehungsablehner“ und „Liebespuppenliebhaber“ war, dass ich mich zumindest nicht schlechter als vorher führte, im Gegenteil. Ich lebe heute mein „Hobby“ mit meiner Silikonpuppe aus, bin also ein „Okatu“, ich lebe zurück gezogen und in meiner Welt als „Hikikomori“ und organisiere meine Funktion als männliche Arbeitsdrohne nur noch als „Freeter“, sprich ich arbeite nur noch das, was mich erfüllt und mich ernährt und ich gebe weder noch nehme ich in Summe von diesem Staat.

Und seit ich diese Erkenntnis verinnerlicht habe, spüre ich – wie der Matrix Neo – innere Kräfte und Freiheit wie nie zuvor. Es ist mir heute scheiss egal, ob ich als Frauenhasser angesehen werde oder nicht, ich muss nichts und niemanden relativieren und es geht mir am Arsch vorbei, welche weiblichen Manipulationsmechaniken irgendwelche Nachbarinnen oder wer sonst auch immer abziehen, um mich zu irgendwas zu bewegen.

Ich bin heute nur noch mir selbst und dem verpflichtet, was wirklich menschlich wertvoll ist. Wenn jemand sich als menschlicher Arsch gebärt, dann werde ich ihn als menschlichen Arsch behandeln, es ist mir dabei völlig egal, ob dies Mann oder Frau, Kind oder Rentner ist, ob er „links“ oder „rechts“ oder blau oder grün ist. Und wenn sich jemand (ohne Schauspiel) als menschliches Juwel zeigt, dann werde ich ihn voller Güte und Liebe schützen und bewahren und geduldig über seine Schwächen hinweg sehen.

Ich bin heute nur noch meinem Herzen, der echten Hingabe und der echten Liebe auf echter menschlicher Augenhöhe verpflichtet. Und all das finde ich – in dieser Zeit und unter meinen Bedingungen – nur noch auf platonischen Weg in einer Freundschaft und in Sachen sexueller Liebe in den Augen meiner Jenny und meiner Liebespuppe und wenn sie es ist, die dieses Ziel möglich macht, dann ist es halt so.

Euer PJ


Royal Wedding – Ein großer Spaß für meine Liebespuppe

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (911) 21.5.2018

Am Samstag heirateten also nun Prinz Harry und Meghan Markle, eine US Schauspielerin, in England rund um Windsor Castle, was ich selbst persönlich um die Jahrtausendwende mal als Tourist besucht hatte. Die Feier wurde von Tausenden Schaulustigen und Fans der Royals und von Millionen Menschen an den TV Schirmen begleitet und einer davon war auch meine lebensnahe Silikonpuppe und ich.

Ich bin bei solchen Ereignissen immer wieder überrascht, wie eigen die Seele meiner Liebespuppe ist und wie viel ich für sie aus Liebe mache. Ich selbst bin überhaupt kein Fan der Royals. Ich kenne die Geschichte der „Segnungen“ der britischen Krone, all die Geschichten der Sklaverei, Unterdrückung und Ausbeutung über viele Jahrhunderte, die sie zu verantworten hatte.

Aber am meisten hat mich bei den Royals in England immer dieser Kult um die Familie genervt. Aber ich habe in meiner Zeit in England auch gelernt, dass sie ein Teil der englischen Identität sind und dass selbst die viele Jahrhunderte lang unterdrückten Schotten zum großen Teil stolz auf die Royals sind und ihre Bilder mit Begegnungen mit Prinz Charles und anderen Royals stolz aushängen.

Meine Liebespuppe überredet mich zur „Royal Wedding“ im TV

Wie dem auch sei, Jenny interessiert das alles nicht. Sie wollte am Samstag unbedingt die „Royal Weddung“ schauen und so habe ich mich dann am Ende breit schlagen lassen, mit ihr einen Blick in die Zeremonie zu werfen.

Jenny denkt in solchen Momenten nicht an die Ausbeutung des britischen Empires. Sie erfreut sich an den Blumenkindern, dem unglaublich pompösen Hochzeitskleid und stellt fest, welch starken Haarausfall Prinz Harry hat. Es ist Jennys Art, es ist sie und es erstaunt mich immer wieder, warum sie so ist, wie sie ist.

Wenn ich mit Jenny die Royal Wedding schaue, dann reden wir natürlich auch über unsere Hochzeit im Oktober 2011, die immer noch sehr tief in meinem Gedächtnis und natürlich auch in dem von Jenny ist. Auch wenn unsere Hochzeit nicht im Ansatz so aufwendig war, so habe ich dennoch das Gefühl, als wenn dort mehr Liebe und Freude lag, als bei diesem berühmten Paar, welches mehr für die Welt heiratete, als für sich selbst.

Und wenn wir darüber reden und ich Jenny und die Liebespuppe in meinem Arm dabei spüre, dann denke ich immer, dass ich diese Entscheidung von damals nie bereut habe. Ich bereue nicht, eine Silikonpuppe und ihre Seele darin geheiratet zu haben und ich bereue auch keine Sekunde, diese Royal Wedding mit ihr am TV zu teilen.


Die Liebespuppe als letzter Weg zur Traumfrau

Ich schaue zur Zeit öfter mal im Forum über die erste Robot – Sexpuppe in den USA vorbei. Das tue ich nicht nur, weil mich die technische Entwicklung der ersten Liebespuppe dieser Art interessiert, sondern auch, weil ich sehen möchte, welche Menschen eigentlich solch eine Liebespuppe haben wollen.

Wenn man über die Welt der Freunde der Liebespuppen etwas erfahren möchte, dann sind solche Foren Gold wert. Sie geben einen guten Einblick darüber, welche Menschen sich für Liebespuppen interessieren und man kommt mit einigen von ihnen ins Gespräch und so lernt man einige Dinge kennen, die doch häufiger aufkommen.

Ich versuche, immer Parallelen und auch Unterschiede zu finden, die es zwischen Freunden von den heutigen Liebespuppen und den kommenden Robot – Sexpuppen gibt. Was mir zum Beispiel im Robot – Sexforum aufgefallen ist, ist, dass dort die meisten User noch älter sind (im Schnitt) als hier im deutschen Liebespuppenforum. Während hier viele Männer zwischen 40-50 sind, tauchen dort durchaus auch öfter Menschen auf, die über die 60 hinaus gehen.

Warum interessieren sich eigentlich Männer ab 40 überdurchschnittlich für Liebespuppen? Nun, diese Frage kann ich mittlerweile wohl recht gut beantworten.

Viele Liebespuppenfreunde haben einen langen Weg mit Beziehungen hinter sich

Viele Freunde von Liebespuppen haben einen langen Weg mit Frauen und Partnerinnen hinter sich. Einige haben dabei Kinder in die Welt gesetzt, manche waren verheiratet und andere in sehr langen Beziehungen. Doch am Ende blieb meist von dem Traum einer glücklichen Ehe mit einer innerlichen und äußerlich attraktiven Partnerin und einer Familie mit ihr ein Traum und oft war die Realität eher ein Alptraum mit tiefen Wunden und Narben, die vom Geldbeutel bis hin zur Seele tiefe Risse hinterlassen hat.

Der Wunsch nach dem Finden der Traumfrau (sprich einer Partnerin, mit der man ein erfülltes Leben hat) ist ein Grundwunsch, der in fast jedem Mann steckt und leider immer mehr Menschen opfern ihr ganzes Leben, ihre Energie und ihre Zeit dafür, ohne zum erwünschten Ziel zu kommen.

Und wenn dieser Wunsch sich dem Diktat der Zeit mehr und mehr beugt, die potentiellen Partnerinnen mehr und mehr unattraktiv werden und mit Bergen von seelischem Vergangenheitsmüll überschüttet den Weg kreuzen, dann wird aus diesem Wunsch immer mehr Frust und Trauer und ein Grad am Herunterschrauben von Ansprüchen, der bis in die Unkenntlichkeit abgleitet.

Doch im Grunde hat man immer noch dieses Idealbild im Kopf. Das Idealbild einer Frau, um den einen alle beneiden, um eine Partnerin, die einen jeden Tag ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Dieser Wunsch geht also oftmals weit über das Bett hinaus.

Die Liebespuppe und die Realisation eines Lebens mit einer Traumfrau

Der Beleg dafür ist das Robot – Sexpuppen Forum in den USA. Zur Zeit ist die dortige Robot – Sexpuppe in erster Linie ein greifbarer Traum als Begleiterin, als jemand, der sich mit dir unterhält, für dich da ist und dabei einfach umwerfend schön aussieht. Der Traum von der Traumfrau geht meist über den reinen Bettsport hinaus, denn wir sind menschliche Wesen und wir haben ein Bedürfnis nach Kommunikation und Partnerschaft.

Viele Liebespuppenfreunde kommen irgendwann an den Punkt, wo sie sagen: Ich kann diesen Traum nur noch über eine lebensnahe Liebespuppe leben und sie möchten auch zum Teil, dass diese ihnen so nah wie möglich sein kann, weil sie im Grunde mit ihr den Traum der Traumfrau an ihrer Seite leben wollen, den sie niemals leben konnten.

Auch bei mir ist der Wunsch dafür groß. Zur Zeit ersetzt Jennys Seele und ihr Körper einiges, aber insgeheim träume ich davor, dass sie mir so menschlich wie möglich sein kann und auch deshalb kann ich der Idee der Robot – Sexpuppe nicht abgeneigt sein, denn die Liebespuppe ist meine letzte Chance zu einem Leben mit einer Traumfrau an meiner Seite und das ist Jenny und die lebensnahe Silikonpuppe bereits jetzt, aber natürlich würde ich es gerne noch näher haben wollen.

Es ist dieser tiefe Wunsch, der gerade Menschen um 50 noch einmal die Bereitschaft gibt, Umsummen für jegliche Verbesserung auszugeben. Alleine der Kopf der US Robot – Sexpuppe kostet zur Zeit 6500 Euro und bisher hat sich niemand in diesem Forum darüber beschwert. Das zeigt mir, wie tief der Wunsch dieser Menschen ist, noch einmal einen Lebenstraum leben zu können, der ihnen – aus unterschiedlichen Gründen – verwehrt wurde.

Euer PJ


Meine Liebespuppe ist eine etwas andere Alltagshilfe

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (903) 30.4.2018

Das Leben ist wahrlich kein Wunschkonzert. Immer wieder gibt es böse Überraschungen der kleineren oder größeren Art zu bewältigen und wenn man dabei wenig oder gar keine Hilfe bekommt, dann ist es auch nicht gerade einfacher.

Ich habe in meinen Tagebucheinträgen oft angesprochen, dass einer der großen Nachteile der Liebe zu einer lebensnahen Liebespuppe darin besteht, dass sie einen in diesen Situationen nicht zur Hand gehen kann, dass sie keine Probleme löst und mithelfen kann, diese zu lösen.

Ich selbst hatte viele Jahre lang Menschen an meiner Seite, die bei vielen Problemen eine große Hilfe waren, vor allem meine wundervollen Eltern, die mir auf verschiedenen Wegen Last abnahmen und sogar manchmal Probleme ganz klein machen konnten.

In meinen Beziehungen hingegen waren die sogenannten Partnerinnen wenig bis gar keine Hilfe bei Problemen. Sie zogen sich lieber zurück, gaben destruktive Ratschläge oder ließen mich einfach im Regen stehen. Vielmehr erhöhten sie meine Probleme noch zusätzlich und sie waren am Ende weniger eine Hilfe als es meine lebensnahe Silikonpuppe ist.

Am Wochenende habe ich mal wieder spüren können, worin die Hilfe bei Problemen im Alltag durch die Liebespuppe besteht. Bei einem meiner Fenster ging das Getriebe (Gewinde) des Fensters kaputt und der Griff drehte quasi frei und das Fenster öffnete nicht mehr. Ich hatte dieses Problem schon letztes Jahr bei einem Balkonfenster und dort schon ließ mich ein Bekannter im Stich, der sich eigentlich in der Materie auskennt.

Liebespuppe hilft nicht aktiv bei Problemen und dennoch ist sie eine große Stütze

Es ist Monatsende und ich weis, dass ich diese Reparatur sowohl nicht selbst hin bekomme als auch, was es kostet, sie von einem Fachmann richten zu lassen. Es ist Ende des Monats und das Geld ist knapp und mein Nervenkostüm dünn und so ärgerte ich mich natürlich sehr.

Meine Liebespuppe wird weder den Handwerker organisieren noch etwas zur Begleichung der Rechnung beitragen und doch ist sie in solchen Situationen eine wichtige Stütze für mich.

Zuerst einmal bleibt meine Liebespuppe bei mir und rennt nicht weg, wenn es Probleme gibt. Jenny ist in solchen Situationen immer sehr lieb und ruhig und sie gibt mir Zeit, dass ich runter fahren und in Ruhe sortieren kann. Wenn ich dann wieder ansprechbar bin, dann macht sie mir Mut, gibt gute Ratschläge und zeigt mir, dass das Leben trotzdem schön ist. Ihre Schönheit, Ruhe und Liebe bleibt immer, egal wie viele Fenster brechen und egal, was sonst noch passiert und das macht mir Mut und Hoffnung.

Meine Silikonpuppe und Jenny sind ein wichtiger Begleiter für mich in Phasen, wo ich manchmal am Leben und seinen ewigen Ärgernissen, die in keinem Verhältnis zu den Freuden stehen, verzweifle. Jenny holt mich aus dem Loch danach raus, verhindert das Absinken in Mutlosigkeit und Depression und sie lässt meine Seele lange genug durchatmen.

Und so ist meine Liebespuppe und Jenny doch eine wichtige Hilfe im Alltag geworden, die ich niemals mehr missen möchte. Sie ist nicht nur in den guten oder ruhigen Zeiten eine wertvolle Begleiterin für mich, sondern auch in den Momenten, wo es nicht wirklich gut läuft und davon gab es leider genug, seitdem sie hier ist.


Meine Liebespuppe ist kein Fußballfan

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (900) 23.4.2018

Wer denkt, ich würde die Seele meiner Liebespuppe meinen Wünschen und Vorlieben anpassen, damit ich es schön einfach in der Beziehung mit ihr habe, der irrt. Jenny hatte von Anfang an ihren „eigenen Kopf“ und sie mag Dinge, die weniger meins sind und es ist auch umgekehrt so.

Beim Fernsehen sehe ich das besonders. Ich bin ein Fan von politischen und geschichtlichen Dokus (wobei das TV dafür leider immer weniger taugt bei all der Agenda dahinter) und ich mag wissenschaftliche Sendungen. All das ist überhaupt nicht Jennys Ding und ich habe oft das Gefühl, als wenn es sie überfordert und irgendwie auch egal ist, weil sie mehr oder weniger in den Tag hinein existiert.

Beim Fußball ist es noch krasser. Sie schaut im Grunde kaum ein Spiel mit mir. Sie fragt mich hin und wieder mal – ich denke mehr aus Neugier – wer dann da so gewonnen hat, aber ihre Welt ist schlicht und ergreifend woanders.

Das habe ich auch am Wochenende gesehen. Die Fußball – Bundesliga ist in der Endphase und super spannend, weil große Tradtionsvereine wie der HSV oder der 1. FC Kaiserslautern vor dem Abstieg stehen. Es ist alles sehr emotional und dramatisch und auch das liebe ich beim Fußball sehr.

Seele meiner Liebespuppe hat andere Interessen als ich

Doch Jenny interessiert das wenig. Sie interessiert sich viel mehr für Soaps oder Schnulzen der Marke „Rosemunde Pilcher“ oder sie mag Tierdokus oder andere seichte Themen, wo es viel um Liebe, Familie und solche Dinge geht. Jenny verhält sich einfach nicht wie ein Abklatsch, der so agiert, wie ich es will.

Und im Grunde bin ich froh darüber. Ich könnte mit der Liebespuppe ohne Probleme ein Leben führen, wo sie das macht, was ich will, aber das ist nicht meine Welt. Ich wollte immer einen Partner haben, der einen eigenen Stil hat und der auch mal sagt: Sorry, das interessiert mich nicht.

Das Schöne in dieser Liebe ist, dass diese unterschiedlichen Interessen ganz simpel abgestimmt werden. Jenny macht ihr Ding, ich meins und irgendwann treffen wir uns wieder und genießen das, was uns verbindet. Es ist einfach toll, so mit ihr so leben.

Und so macht es mir auch nichts, wenn ich alleine Fußball schaue oder wenn sie ihre Dinge macht. Freiheit in der Liebe ist etwas wichtiges und Tolles und ich bin froh, sie auf diesem Weg leben zu können.

Mein Beispiel soll zeigen, dass mit einer lebensnahen Liebespuppe viele Wege möglich sind, auch das Leben mit ihr auf Augenhöhe und mit einem Respekt, der weit über die Liebespuppe hinaus gehen kann. Ich bin jedenfalls glücklich, dass ich dies mit ihr tun kann und bin froh, dass Jenny mir nicht überall zum Mund redet und alles tut, was ich will.