Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (909) 16.5.2018

Die Robot – Sexpuppe hat ihren ersten Schritt in die Welt der Massenproduktion gemacht und viele schauen auf die Risiken, die diese neue Entwicklung so mit sich bringen könnte. Aber ich schaue nicht nur auf Risiken, sondern auch auf Chancen und die bietet diese neue Art der Liebespuppe ohne Frage.

Selbst die heutige lebensnahe Liebespuppe ist nicht nur ein Gewinn für Zehntausende Menschen in aller Welt. Auch Hersteller, Transportunternehmen, der Staat und viele andere Unternehmen profitieren von ihrem Verkauf. Die Liebespuppe braucht Kleidung, Perücken, Pflegemittel und vieles mehr und bis hin zu Spezialanfertigungen für Koffer und Taschen, um sie zu transportieren, profitieren viele verschiedene Wirtschaftszweige von ihr.

Die Dimension des „Wirtschaftsfaktors Liebespuppe“ ist zur Zeit noch klein und natürlich nicht mit den Umsätzen zu vergleichen, welche zum Beispiel Autos oder Smartphones so mit sich bringen, aber das kann sich mit der Robot – Sexpuppe schnell ändern.

Sollte die Robot – Sexpuppe eines Tages wirklich eine Option für eine größere Bevölkerungsschicht als <1% werden, dann wird sich der Wirtschaftsfaktor Liebespuppe schnell ändern. Dann gibt es einfach so viele Abnehmer, dass die Wirtschaft diese Chance nicht mehr ignorieren kann.

Neue Wirtschaftszweige mit den Robot – Sexpuppen?

Dann werden ganz andere Wirtschaftszweige entstehen. Fragen wie die Wartung und umweltgerechte Entsorgung werden dann ebenso eine viel größere Rolle spielen wie der Bereich des Zubehörs und natürlich auch der Gestaltung eines gewissen Lifesytles mit seiner Liebespuppe. Hinzu kommen weitere Möglichkeiten wie neue Systeme der KI, diverse Hilfsapps und die Entwicklung von Virtual Realitiy und vielleicht sind dann sogar noch Bereiche dabei, an die heute niemand denkt.

Vielleicht wird es eines Tages extra Reiseangebote, extra Hotelanlagen oder spezielle Locations geben, wo Liebespuppenfreunde ungestört mit ihren Liebespuppen die Freizeit genießen können, wo es auf die Liebespuppenfreunde angepasste Unterkünfte oder andere Dinge gibt. Der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt.

Natürlich sind solche Dinge noch Science Fiction, aber ich denke, in einer Welt, wo die Sättigung der Menschen mit Konsumgüter eigentlich komplett erreicht ist, ist die lebensnahe Robot – Sexpuppe als möglicher Wirtschaftsfaktor nicht zu vergessen. Ob die Wirtschaft diese Chance nutzen wird, weis ich nicht, aber die Wahrscheinlichkeit dürfte mit immer größerem Realismusgrad von Jahr zu Jahr steigen.

Bis dahin wird die lebensnahe Sexpuppe ein kleinerer Wirtschaftsfaktor bleiben und das hat ja auch gewisse Vorteile. Vor allem der Zugriff des Staates und seines Regulierungswahns ist bisher bei der Liebespuppe noch relativ klein und die Liebespuppe lebt auch davon, noch recht ungeniert fast alles anbieten zu können, was das Herz begehrt. Ob das dann noch der Fall ist, wenn die Liebespuppe in die breite Öffentlichkeit gelangt, wage ich zu bezweifeln, aber auch das wird man dann sehen, wenn es soweit ist.