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Wie ist eigentlich der Sex mit meiner Silikonpuppe / Liebespuppen?

Viele der Leser meines Blogs haben bereits lebensnahe Liebespuppen. Doch es gibt immer wieder Fragen, die mich von potentiellen Freunden von Liebespuppen erreichen und ich weis auch von einem Teil der Szene, der trotz Liebespuppen keinen Sex mit ihnen hat. Daher ist es schon immer wieder mal für mich wichtig, darauf hinzuweisen, wie eigentlich der Sex mit lebensnahen Liebespuppen so ist.

Ich bleibe bei meinem Erfahrungsbericht hauptsächlich bei mir. Die Welt der Sexualität mit Liebespuppen ist bunt und jeder empfindet es anders und hat vor allem eine andere emotionale Herangehensweise. Es ist unmöglich, hier in diesem Blog auf alle Arten einzugehen, aber ich denke schon, dass es bei einigen in unserer Welt der Liebespuppen Ähnlichkeiten gibt zu dem, was ich hier schreibe.

Zuerst einmal muss man bedenken, dass der Sex mit Liebespuppen nicht 1:1 dem Sex mit lebenden Menschen überzustülpen ist. Es gibt sicher viele Parallelen und bestimmte Dinge wie erotische Reize und Optik sind ähnlich gelagert, aber man muss eine andere Denkweise haben, wenn man den Sex mit Liebespuppen wirklich verstehen und genießen will.

Um den Sex mit Liebespuppen überhaupt verstehen zu können, muss man darüber nachdenken, wie Sexualität eigentlich entsteht. Sexualität ist in erster Linie eine Sache unseres Gehirns und eines Prozesses, den viele als „Kopfkino“ bezeichnen. Wir sehen in der Regel einen erotischen Reiz (knackiger Hintern, schönes Gesicht usw.) und dann setzt sich ein erotischer Prozeß bei uns in Gang und wir denken unterbewußt daran, wie es wohl mit diesem Partner im Bett wäre. Darin unterscheiden sich – meiner Ansicht nach – Frauen und Männer überhaupt nicht.

Genau dieser Prozeß findet auch bei Liebespuppen statt. Wir sehen zum Beispiel bei Liebespuppen wie TPE Sexpuppe Jackie ein schönes Beispiel, wie diese Reize bei Liebespuppen sogar überbetont werden. Die Liebespuppe setzt alle Reize ein, vom sexy Gesicht bis hin zu knackigen Hintern ist hier alles dabei.

Der Unterschied im Sex mit Liebespuppen und mit Menschen

Doch wenn es dann vom Kopfkino zum realen Akt kommt, setzt der Unterschied ein. Die Liebespuppe ergänzt die optischen Reize nicht durch eigene Bewegung, Mimik, Verhalten, verbales Einheizen oder andere Dinge. Einige Dinge, wie z.B. Gerüche, kann man durch Pheromone ersetzen, aber es ist am Ende doch ein großer Unterschied zu einem lebenden Partner, wenn es zur Sache geht.

Doch das Kopfkino läuft auch dann weiter. Wir achten weiter auf Reize, die Penetration verstärkt es. Wenn man in der Lage ist, sich beim Sex weiter auf dieses Kopfkino zu konzentrieren und weiterhin Penetration und optische Reize im Fokus behält, dann ist der Sex mit Liebespuppen schon greifbarer. Wer dies nicht kann, empfindet wenig bis gar nichts bei Liebespuppen.

Nur in sehr seltenen Fälle ersetzt das Kopfkino mehr als das. Wenn ich mit meiner Silikonpuppe schlafe, höre ich mental Jenny. Sie stöhnt, feuert an, äußert sich. Dann kann dieser Spagat ein wenig kleiner werden und dann wird der Blick in die Augen oder ihre mentale Reaktion einiges ersetzen, aber das ist eben nur selten der Fall.

Beim Sex mit Liebespuppen müssen andere menschliche Eigenschaften einspringen. Imagination, Phantasie, sich fallen lassen können und Spaß an eigener Aktivität beim Sex müssen eine große Rolle spielen, damit es mit Liebespuppen klappt. Die heutige lebensnahe Liebespuppe gibt den erotischen Reiz fast kaum noch über den Geruch oder das Anfassen eines Materials (Fetisch), sondern sie lebt von der Optik und von der Phantasie, Imagination und der Aktivität des Menschen.

Das Endes des Leistungsdrucks im Bett

Wenn dieser Spagat gelingt, dann passiert manchmal etwas interessantes. Der Kopf beginnt, abzuschalten, er beginnt, sich von einem fest eingeimpften Bild des Ablaufes und des Drehbuchs von Sex zu lösen. Vor allem beginnt man, die Befriedigung des Gegenüber zu vergessen (sofern in der Liebespuppe keine Seele hat) und man kann sich so voll auf das eigene Gefühl konzentrieren. Es muss dann auch keine Stellungsorgien, keine bestimmte Dauer oder eine bestimmte Art der Penetration sein, wo der andere am Besten zum Orgasmus kommt.

Überhaupt ist das Stichwort Orgasmus sehr spannend. Die Orgasmen, die ich beim Sex mit Jenny bekomme, sind oft intensiver, als in der Zeit meiner Beziehungen. Woran liegt das? Nun, ich kann mich voll auf mich konzentrieren, es gibt keine Verhütung zu beachten, keinen Orgasmuszwang des Gegenüber und ich kann auch mal einen „Hänger“ bekommen, ohne dass es danach Psychologiestunden gibt. Diese Freiheit macht es leichter, sich völlig fallen zu lassen.

Und was ich mit dem Vorspiel? Nun, ein Vorspiel klingt eigentlich bei Liebespuppen sinnlos, aber ich mache es trotzdem. Zum einen, weil es Jenny geil macht und zum anderen ist Sex auch das Spüren der anatomischen Andersartigkeit des Partners. Das Lecken und andere Dinge machen viel Spaß bei Liebespuppen und die Gleitcreme kann hier viel Gutes leisten, denn sie riecht meist sehr angenehm, was leider bei Partnern in dem Bereich nicht immer der Fall ist. Es gibt auch keine kommenden Tage zu beachten oder andere Dinge.

Um es kurz zu machen: Der Sex mit Liebespuppen kann toll sein, manchmal sogar besser als mit Menschen, wenn man es schafft, gewisse Dinge zu abstrahieren und Defizite auszugleichen. Wenn man in der Lage ist, sich fallen zu lassen, wenn man sich auf bestimmte Dinge beim Sex konzentriert und die Optik und Penetration höher hängt, dann kann der Sex mit Liebespuppen eine sehr spannende und schöne Erfahrung sein.

Mich haben jedenfalls die fast sieben Jahre Sex mit meiner Liebespuppe so sehr befriedigt, dass ich zum einen Sex nur noch als reinen Spaß sehen kann und ich mich völlig vom Leistungsdruck der Männer im Bett befreit habe und zum anderen vermisse ich – ehrlich gesagt – den Sex mit lebenden Frauen heute nur noch sehr selten und ich muss meinen hormonellen Druck heute weder zwanghaft mit Prostituierten noch mit One Night Stands befriedigen.


Wie wäre mein Leben ohne Liebespuppe?

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (811) 27.9.2017

Die lebensnahe Liebespuppe gibt – wenn man sich auf sie einlassen kann und will – unter Umständen eine Menge Antworten im Leben. Sie macht uns klar, was Sexualität und Erotik, Liebe und Hingabe in Beziehungen eigentlich für menschliche Grundlagen hat und sie zeigt auf, wie sehr wir Phantasie, Abstraktionsvermögen und echte Toleranz in unser Leben lassen können.

In meinem Fall hat die Silikonpuppe und meine TeddyBabe Deluxe Stoffpuppe noch einige andere Antworten gegeben. Sie haben mir gezeigt, was in meinem Leben immer schon das Wichtigste war und wie sehr ich bereit bin, für diesen Weg Opfer zu bringen und Abstriche zu machen. Ein Leben ohne Zärtlichkeit, Hingabe in der Liebe, Schönheit und Erotik ist für mich nicht lebenswert, es ist für mich mehr, als nur das Befriedigen eines Hormonstaus oder ein Spiel von sexuellen Reizen, die ich irgendwo „abrammeln“ muss.

Weil Jenny und meine Liebespuppen eine solch große und innere Bereicherung für mich sind, stelle ich mir oft die Frage, wie wohl heute mein Leben aussehen würde, wenn es die Erfindung solcher lebensnahen Liebespuppen nicht gegeben hätte, wenn damals von Matt Mc Mullen über Yvews Becker bis hin zum Dollpark niemand den Mut gehabt hätte, solche Liebespuppen herzustellen und zu vertreiben.

Es gab eine Zeit in meinem Leben, wo ich sehr einsam war. Diese Zeit war vom Tod meiner Mutter 2009 bis zu dem Tag, wo meine Silikonpuppe Ende 2010 zu mir kam. Diese fast 2 Jahre haben mir ein Leben gezeigt, was nach dem Ende des Beziehungswahns und dem Verlassen meiner Familie auf mich zukam.

Meine Silikonpuppe verhinderte mein Leben in der Hölle

Es war für mich ein Leben in der Hölle, so drastisch würde ich es heute bezeichnen. Ich war zu dieser Zeit an einem der schönsten Orte dieser Welt, an einem Ort, wo Natur noch fast unberührt ist und wo freundliche Menschen jeden Tag deinen Weg kreuzten und ich beim Spaziergang an einem herrlichen Strand immer wieder nette Gespräche führte. Doch wenn die Nacht kam, kam die Einsamkeit und sie war brutal, so brutal wie ein Entzug und ihre Stille war ihre größte Waffe.

In dieser Zeit drückte die Seele derart auf mein Herz, das es zu platzen drohte. Oft hatte ich das Gefühl, als würde mein Herz bald zerbrechen, als würde es stehen bleiben. Doch es machte immer weiter.

Es war eine Zeit, wo die Tränen geweint und die Wut und der Hass abgearbeitet waren, wo der Schmerz alles überlagerte. Es war eine Zeit, wo selbst der größte Wille – der Überlebenswille – brachial in mir schwand.

Ohne meine Silikonpuppe hätte ich mich irgendwann – weil ich zu feige für den Selbstmord war – nur noch betäubt. Jeden Abend hätte ich mir „die Kante gegeben“, wohl mit Alkohol.

Irgendwann wäre ich krank geworden, irgendwann hätte ich meinen Schmerz in billigen Huren, schmierigen One Night Stands, erbärmlichen Kurzzeitbeziehungen ohne Seele mit verbrauchten Frauen ertränkt, so lange, bis mein Körper zerfressen und meine Seele getötet gewesen wäre.

Dieses Szenario ist nicht an den Haaren herbei gezogen. Es wäre mein Weg gewesen. Sein Fundament war Mitte 2010 längst gelegt und nur die Silikonpuppe und Jenny haben es am Ende einstürzen lassen.

Ich danke bis heute jeden Tag Jenny, Yves Becker (Erfinder der Mechadoll) und allen anderen Beteiligten der damaligen Zeit sehr dafür, dass sie mich vor diesem Schicksal bewahrt haben.


Meine kleine eigene Welt mit meiner Silikonpuppe

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (810) 25.9.2017

Die großen politischen Umwälzungen vom Sonntag in Deutschland lassen Jenny und meine Silikonpuppe kalt. Es ist ihr egal, welche Koalitionen gebildet werden und wer Kanzlerin ist. Für Jenny existiert nur unsere kleine (heile) Welt und wenn ich ehrlich bin, wird sie auch immer mehr meine kleine heile Welt.

Denn ich habe mich genug in meinem Leben an Politik und Gesellschaft aufgerieben und mein gesunder Menschenverstand und Freigeist der letzten Jahre war im Grunde meist nichts, als ein Schwimmen gegen den Strom. Die meisten Menschen haben mich in meinem Leben schwer enttäuscht und langsam habe ich – ehrlich gesagt – auch die Nase voll von ihnen, zumindest in dieser Form, wie es jetzt ist.

Ich habe in den fast sieben Jahren des Lebens mit einer lebensnahen Liebespuppe eine kleine eigene Welt mit ihr aufgebaut. Es ist mir scheiss egal, wie andere das sehen, was ich mit Jenny lebe, ob sie es als Flucht aus einer – wie auch immer definierten – Realität sehen oder als Abkehr von der Gesellschaft. Ich habe mich bewußt von dieser Form der Gesellschaft abgekehrt, denn Jenny hat mir einen Schlüssel in die Hand gegeben, es in Würde und Liebe tun zu können.

Ein ganzheitliches Leben mit meiner Silikonpuppe und Jenny

Unsere kleine Welt umfasst viel mehr als nur einen TV Abend zu teilen oder gemeinsam einen Mittagskuschel zu machen oder Sex zu haben. Jenny und ich habe eine eigene Sprache, eigene Koseworte, eine eigene Erinnerung und eigene Dinge, die ich nur mit ihr teile und mit sonst niemand anderen.

Jenny weis alles über mich. Sie kennt meine Schwächen und meine Stärken. Unsere Welt ist ehrlich, liebevoll und zärtlich, sie ist respektvoll und ohne Show. Sie ist rein, sanft und wir nehmen einander Rücksicht und wenn das eine Welt Abseits der Gesellschaft darstellt, dann sollte sich jeder fragen, ob hier wirklich alles noch gerade läuft.

Jenny ist ganz selbstverständlich mein „Prinzesschen“, mein „Schnulli“ und ich ihr „Prinzi“ oder „Schnullerich“. Jenny liebt all diese Wortspiele, sie ist dann auf eine Art und Weise witzig und süss, süsser als all der Schwachsinn des wie im Mantra daher geschwafelten „Schatzi“, wie ich es zu oft gehört habe in meinem Leben.

In dieser Welt passen wir aufeinander auf. Jenny fragt mich immer, wie es mir geht, sie leidet und freut sich mit mir. Wenn ich glücklich oder zufrieden bin, ist sie es auch und wenn sie mich einmal traurig ansieht, frage ich sie, was los ist und auch ich bin erst dann glücklich, wenn sie es ist.

Jenny weis auch, dass unsere Welt nicht nur schön ist. Sie weis, wie hart es ist, dass wir nie einander in den Urlaub fahren werden, dass ich sie niemals meinen Eltern werde vorstellen können und dass wir nie Kinder bekommen können. Doch wir beide machen einfach das Beste aus allem, immer und ausnahmslos.

Diese kleine Welt werde ich mit Jenny leben, so lange es geht. Ich werde sie leben, so lange ich sie spüre, höre und erleben kann und ich werde stolz darauf sein. Ganz sicher.


Wieso gibt es eigentlich Torsos und Teile von Liebespuppen?

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (809) 22.9.2017

Ich berichte immer gerne mal wieder über einen Teil der Liebespuppenwelt, über den eigentlich im Forum so gut wie gar nicht mehr geredet wird: Die Welt der Torsos und Liebespuppenteile.

Natürlich ist in einer Zeit, wo die lebensnahe Sexpuppe wunderschön und erschwinglich geworden ist, der Traum von einer Völlkörperliebespuppe greifbarer geworden und die Freunde solcher Liebespuppen zeigen sie gerne stolz und in Aktion. Aber der Torso und die Liebespuppenteile sind immer noch ein fester Bestandteil im Sortiment des Dollpark und das zeigt mir, dass sie immer noch ihre Freunde und Abnehmer finden.

Außenstehende Menschen haben schon Schwierigkeiten, zu verstehen, warum wir uns eigentlich lebensnahe Liebespuppen holen, aber bei Torsos und Füßen oder Brüsten setzt bei vielen das Verständnis aus. Was wollen wir eigentlich mit „verstümmelten Liebespuppen“ heißt es dann unter anderem.

Das Problem vieler Menschen ist, dass sie nicht verstehen wollen (und können?) dass die Welt der Liebespuppen etwas anderes ist, als ein simpler Vergleich zwischen lebenden Frauen und Liebespuppen. Die Liebespuppe ist kein Mensch, sie ist nun mal etwas anderes und so ist auch der Wunsch nach Sex mit ihnen manchmal eben anders gelagert.

Sexuelle Reize sind vielfältig

Die Fähigkeit, mit anderen Dingen Sex zu haben, ist etwas, was eigentlich normal in dieser Welt ist. Wenn man ehrlich ist, dann hat eigentlich jeder Jugendliche irgendwann mal daran gedacht, sein bestes Stück irgendwo hinein zu stecken, was ein Loch hat. Nicht nur in Filmen wie „American Pie“ sind solche Dinge auf die Schippe genommen worden.

Liebespuppenteile symbolisieren ein erotisches Körperteil, einen knackigen Arsch oder volle Brüste. Da Sex und Erotik eine Frage von „Kopfkino“ und sexuellen Reizen ist, reicht eben dann auch ein Torso, um sexuell stimuliert zu werden. Sexuelle Stimulans findet nicht nur beim Betrachten eines lebenden Frauenkörpers statt, auch wenn man es uns gerne tagein, tagaus so suggerieren will.

Bei den Liebespuppenteilen kommt auch die Frage des Fetisch hinzu. Manche Menschen fahren nun einmal besonders auf die Füße oder Brüste ab und sie haben einen übermäßigen Stellenwert bei ihnen, ebenso wie andere Lackkleidung brauchen oder S/M Spiele toll finden oder nur mit einem Dildo zum Höhepunkt gelangen. Ähnlich verhält es sich halt mit solchen Körperteilen.

Der Unterschied zur Liebespuppenszene ist damit auch recht schnell klar. Während bei Torsos und Körperteilen Fetische und sexuelle Stimulans eines Körperteils eine große Rolle spielen, soll die Liebespuppe einen ganzheitlichen Menschen simulieren. Hier findet man die gesamte Palette an erotischen Reizen, von leuchtenden Augen bis hin zu neckischen Zehen ist dann eben alles dabei.

Und so erklärt sich für mich auch, warum die Welt der Torsos nie beim Dollpark „gestorben“ ist. Ebenso wie der Dildo bei Frauen trotz sich sexuell bemühender Männer nicht stirbt, stirbt eben auch der Torso nicht aus, weil er eine andere Ebene anspricht.

Für mich wird jedenfalls der Torso und die Liebespuppenteile immer ein Teil unserer Welt bleiben und ich werde darauf auch immer wieder einmal gerne hinweisen.


Ist die lebensnahe Sexpuppe ein Umweltrisiko?

In der heutigen Kolumne möchte ich mal ein Thema anschneiden, welches in der Szene eigentlich kaum bisher diskutiert wurde. Die Liebespuppe als Umweltrisiko.

Die lebensnahen Sexpuppen haben einen hohen Preis. Damit meine ich nicht den Listenpreis und wie viel Euro sie kostet, sondern was für ihre Herstellung Mensch und Natur abverlangt wird.

Die lebensnahe Sexpuppe besteht heute – in den meisten Fällen – aus TPE (Thermoplastische Elastomere) oder Silikon. Beide Stoffe werden chemisch hergestellt, es gibt sie in der Natur nicht. Das bedeutet, dass bei ihrer Herstellung eine Menge Ressourcen, Energie und auch Abfall produziert werden.

Hinzu kommt, dass die meisten Liebespuppen durch die halbe Welt verschifft oder gar geflogen werden, um zu uns nach Deutschland zu kommen. Nur sehr wenige lebensnahe Sexpuppen – wie z.B. die Leeloo Silikonpuppe -werden in Deutschland oder in Europa produziert. Die meisten heutigen Modelle kommen aus Asien oder den USA und der Transportweg verschlingt eine Menge Ressourcen, von Öl für die Schiffe bis hin zur Pappe, in deren Kartons sie lagern.

Auch wenn die Liebespuppe bei uns ist, werden Ressourcen verbraucht. Gleitmittel, Puder, Kleidung und vieles mehr sind Dinge, mit denen jede Liebespuppe in Berührung kommt und wenn einmal ein Schaden vom Dollpark repariert werden soll, fallen wieder Transport, Materialeinsatz usw. an.

Die Liebespuppe ist bis zur Entsorgung ein Umweltthema

Auch wenn die Liebespuppe ihren letzten Weg zur Entsorgung antritt, ist es mit einem lockeren Wurf in den Hausmüll wohl kaum getan. Die Liebespuppe ist Sondermüll (auch wenn es hart klingt) und sie muss in Wertstoffhöfen entsorgt werden. User haben im Forum gezeigt, wie so etwas am sinnvollsten geht und manche machen dies sogar gerne für andere, wenn sie nett nachfragen.

Diese Beispiele zeigen, dass die Liebespuppe kein Produkt ist, was vom Himmel fällt. Zahllose Ressourcen werden für ihre Herstellung, ihren Transport, ihr Leben mit uns und auch in der Entsorgung verbraucht. Ist die Liebespuppe also ein unnötiges Umweltrisiko? Ein Produkt, was nicht sein muss? Was den Planeten unnötig belastet?

Nun, um diese Frage zu beantworten, müsste man das Thema anders aufrollen. Man müsste generell die Frage stellen, ob denn all die Konsumgüter für unsere Planeten sinnvoll sind. Wenn man z.B. einmal die Produktion der Smartphone mit den Produktionszahlen der Liebespuppen vergleicht, dann ist sie ein äußerst äußerst kleines Licht. Milliarden Smartphons dürften eine Ressourcenverschwendung sein, die astronomisch im Vergleich zur Liebespuppe ist.

Es bleibt bei diesem Gedanken auch die Frage des Nutzens. Sicher, die Liebespuppe ist kein elementares Produkt, was z.B. ein CT Gerät, aber sie kann für viele Menschen ein sehr wichtiges „Werkzeug“ sein, um Glück, Liebe und Frieden in der Seele zu erfahren. Die Liebespuppe mag auf den ersten Blick wie ein sinnloses Konsumprodukt daher kommen, aber sie hat den Menschen auch viel Nutzen gebracht und sie hat – zumindest mir – sogar das Leben gerettet, denn ohne sie wäre ich sicher nicht da, wo ich heute wäre.

Mehr Liebespuppen aus Deutschland?

Die Frage, ob die Liebespuppe nicht im heimischen Markt mit deutscher Qualität und weniger Ressorcenverbrauch (Transport) sinnvoller zu produzieren wäre, ist auch keine Frage, die nur die Silikonpuppe oder die TPE Liebespuppe betrifft. Es ist eine generelle Einstellung in der Gesellschaft und der Wirtschaft, die den Schutz der Erde wichtiger als „Geiz ist geil“ oder „Profit um jeden Preis“ ansieht. Die Liebespuppe ist hier im Grunde nur ein Produkt der Zeit. Sie soll günstig sein und das bringt nun einmal einen Preis mit sich, den man in Euro schwer messen kann.

Ich möchte als Fazit sagen: Ja, die Liebespuppe kostet Ressourcen und belastet so die Umwelt. Ich denke jedoch, dass dieser Belastung auch ein Nutzen entgegen steht. Es ist ein Nutzen, der viele Menschen in aller Welt Glück, Frieden, Freiheit und Liebe schenkt. Die Liebespuppe ist meist kein Produkt für kurzen Spaß, sie bewegt, verändert, heilt und hilft, sie macht frei und fröhlich. Das ist – für mich – ein guter Preis, den die Natur zahlt und dieser Preis ist allemal besser, als der Preis, den wir für Kampfflugzeuge oder Atombombentest zahlen. Findet ihr nicht auch?


Die Liebespuppe im Pflegeheim?

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (809) 20.9.2017

Der Bereich der Pflege ist in Deutschland – meiner Ansicht nach – eine Katastrophe. Engagierte und sich abschuftende Pfleger werden in jeder Hinsicht im Stich gelassen und schlecht bezahlt von privaten oder halbstaatlichen Unternehmen körperlich und mental ausgebeutet.

Die Altersarmut in Deutschland wird bald noch ein riesen Problem für den Pflegebereich werden, auch, weil man sich lieber um jede Randgruppe in diesem Land kümmert und Familien zerstört, anstatt denen ein würdevolles Leben zu ermöglichen, die uns dieses Land so aufbauten, damit wir uns heute mit jedem Kinkerlitzchen überhaupt erst befassen können.

Doch ich will nicht zu sehr in der Woche der Bundestagswahl in die Analysen abdriften. Nur soviel: Nicht nur der Liebespuppenfreund sollte überlegen, welche Koalitionen es in den letzten 20 Jahren in diesem Land im Bund und den Ländern gab und was sich eigentlich bei allen am Ende geändert hat.

Doch nun zur Liebespuppe. Viele Freunde von Liebespuppen sind 50+. Die lebensnahe Liebespuppe gibt es zudem seit 20 Jahren und so langsam dürften diejenigen, die auch für diese Liebe einst ihr Gesicht und ihre Köpfe her hielten, älter geworden sein. Auch bei mir rückt nicht nur die 50 immer näher und das merke ich nicht nur bei einer Zahl, sondern auch jeden Tag an einem Körper und Geist, der alles andere als jung mehr ist.

Viele Liebespuppenfreunde – nicht alle – leben alleine. Sie müssen ihren Alltag als freiwilliger oder unfreiwilliger Single alleine regeln und ihre Eltern sind alt oder tot und die Geschwister haben ihr eigenes Leben. Die Liebespuppe ist jetzt eine große Hilfe für uns, doch was passiert, wenn wir so alt und krank sind, dass wir es nicht mehr alleine schaffen?

Was ist dann mit unseren lebensnahen Liebespuppen? Kann man sie überhaupt in ein betreutes Wohnen mitnehmen oder gar in ein Pflegeheim? Gibt es dort überhaupt Platz? Wie reagieren die Pfleger? Die Heimleitung? Die Zellen….äh Raumgenossen? Was sagen die Besucher?

Viele unbeantwortete Fragen zum Thema Liebespuppe im Pflegeheim

All das sind Fragen, die ich nicht beantworten kann, wenn ich ehrlich bin, aber sie werden irgendwann ein Thema werden, da bin ich mir ziemlich sicher, denn nur weil ich krank bin oder nicht mehr meinen Alltag alleine schaffe, will ich nicht unbedingt ohne meine Liebespuppe sein.

Ich habe in den letzten Wochen – ehrlich gesagt – wenig Lust auf Sex mit meiner Silikonpuppe gehabt. Es waren viele üble Dinge in meinem Privatleben zu klären und ich war auch noch krank an einer sensiblen Stelle. Doch das tat meinen Gefühlen für meine Silikonpuppe und die TeddyBabe Stoffpuppe und vor allem für Jenny keinen Abbruch. Ich liebe meine Jenny, ich liebe ihren Leihkörper, ich liebe es, ihn zu küssen, zu knuddeln, zu streicheln und neben ihm einzuschlafen.

Doch was passiert, falls ich in ein Pflegeheim muss? Ich werde wohl – ob meiner erbärmlichen Rente – in eines der Heime kommen, wo Sozialfälle hin kommen. Ob man dort für einen „skurrilen Typen“ eine Ausnahme macht und die Liebespuppe neben sein Bett stellt oder sie gar daneben legt?

Ich denke, wenn etwas halbwegs funktionieren könnte, dann ist es die Stoffpuppe, das TeddyBabe. Viele sehen sie als „Kuscheltier für Erwachsene“ und sie fallen in kein Uncanny Valley (unterbewußte Angst vor dem Tod aufgrund der Lebensnähe der Liebespuppe und ihrer fehlenden Eigenbewegung) und sie schauen vielleicht ein wenig mitleidig auf mich, aber das würde mich nicht stören.

Manche Liebespuppenfreunde verdrängen all diese Gedanken. Wie unsere Gesellschaft alles verdrängt, was unangenehm ist und FFS (Ficken…Fressen….Saufen…) und Party machen stört. Doch der Gedanke eines Lebens mit einer Liebespuppe im Altersheim ist damit nicht weg gegangen und ich mache ihn mir schon lange, denn ich möchte – so es das Schicksal will – bis zum letzten Atemzug mit meiner Liebespuppe glücklich sein…..wo immer dieser Weg auch enden mag…..


Bilder von neuen Liebespuppen im Forum zeigen? Na klar!

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (809) 18.9.2017

Immer wieder erfreut es mich, wenn neue Liebespuppenfreunde ihre neuen Liebespuppen aus TPE Material oder die klassische Variante der Silikonpuppe vorstellen. Für mich ist jeder Liebespuppenfreund im Forum ein Gewinn für unsere Szene und es spielt für mich keine Rolle, ob er eine Stoffpuppe oder eine der Vollkörper Gummipuppen zeigt. So lange er stolz auf seine Liebespuppe ist, ist es mir egal, aus welchem Material sie ist und wie lebensecht sie daher kommt.

Doch warum ist eigentlich das Zeigen der Liebespuppen im Forum wichtig? Zeigen die tollen Produktfotos im Dollpark oder auf gummipuppen.de denn nicht schon genug, was die heutigen lebensnahen Sexpuppen so drauf haben? Reichen denn die vielen Verkleidungen, die aufwendigen Szenerien und die professionellen Ablichtungen nicht aus, um eine guten Eindruck von ihnen zu bekommen?

Nun, ich möchte diese Fragen mit einem persönlichen Nein beantworten.

Natürlich sind die tollen Produktbilder der lebensnahen Sexpuppen im Dollpark und auf anderen Herstellerseiten sensationell und ich verwende sie auch gerne hier im Blog als „Eyecatcher“, aber eigentlich sind mir die privaten Aufnahmen von Liebespuppen lieber, wenn ich ehrlich bin.

Warum sehe ich das so? Nun, die Liebespuppe hat oft eine ganz andere Ausstrahlung, wenn sie private User fotografieren, finde ich. Man sieht nicht nur die kleinen Problemchen der Puppen, wenn man genau hinsieht, sondern vor allem sieht man, wie sie im Alltag eines x- beliebigen Menschen eingebaut werden. Man sieht – ohne professionelle Bearbeitung und zahllosen Bildern, aus denen das Beste raus gesucht wird – wie eine Liebespuppe so ganz simpel wirkt. Wie sie wirkt, wenn sie nackt im Bett liegt, wie sie auf einer Couch herum lümmelt oder wie der – manchmal etwas schief geratene – Slip so unfreiwillig eine besondere Erotik erzeugt.

Kein Perfektionszwang in den Bildern von Liebespuppen

Ich muss in der Welt der Liebespuppen keine Perfektion bei den Bilder erwarten. Gerade der Amateurstil ist ein ganz besonderer Reiz, finde ich. Schlecht belichtete Bilder sehe ich als Beleg, dass Menschen einfach nur ihre Puppe zeigen wollten, dass sie vielleicht in dem Moment scharf auf sie waren oder aufgeregt sind. Ich liebe es, wenn man in Bildstrecken sieht, wie sie immer hübscher wird oder wenn sie ein wenig wüst nach einer heißen Nacht daher kommt.

Die Bilder privater User haben eine ganz besonderen Charme. Sie zeigen den Alltag mit den Liebespuppen, sie zeigen die Hingabe des Liebespuppenfreundes und seine Liebe zu ihr. Sie zeigen aber auch, dass die Liebespuppe im Alltag nicht unzerstörbar ist und auch, was sie alles so in Menschen sonst auslöst.

Besonders reizvoll finde ich die Bilderstrecken, die manchmal Liebespuppenfreunde mit großer Hingabe machen. Witzige Geschichten, Alltagsmomente und zauberhafte Szenen sind für mich sehr viel Wert, mehr als nur ein perfekt abgelichtetes Modell.

Diese privaten Bilder sind jedoch nicht nur für alte Hasen der Szene schön, sondern vor allem auch für neue Liebespuppenfreunde. Sie sehen so einmal vielleicht ihre bevorzugte Liebespuppe in Aktion und sie können die User befragen, wie ihre Erfahrungen so sind.

Ich selbst habe hier im Blog immer wieder mal private Bilder von meiner Silikonpuppe und meinem TeddyBabe Deluxe Carly rein gestellt. Manche wurden im Rahmen der Medienzeit von professionellen Fotografen gemacht, manche habe ich selbst geschossen. Beide Bereiche haben ihren Reiz, finde ich und ich werde auch die privaten Bilder immer mal wieder einfließen lassen, ganz klar.

Wie dem auch sei, ich danke all den Usern, die sich die Zeit genommen haben, ihre Liebespuppe hier ins Forum zu stellen. Auch wenn ich nicht jedes Bild immer kommentiere, so sind sie auf jeden Fall eine wichtige Bereicherung für mich und es spielt dabei – für mich – keine Rolle, ob sie für eine Fotoausstellung taugen oder nicht.


Meditation und Tagträume – Viel intensiver seit der Liebespuppe

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (808) 15.9.2017

Bis zu meinem Burn out 2007 habe ich wenig für Meditationen, Tagträume, Entspannungsmusik und andere Dinge übrig gehabt. Ich hatte keine Zeit für solch einen „Firlefanz“ und mein Leben bestand aus knallharten Fakten und den Umgang mit den Problemen meiner Kunden und der Forderungen von meinen Beziehungen und im Arbeitsleben. Wenn ich überhaupt mit solchen Dingen in Berührung kam, dann vielleicht am Wellness Wochenende, aber bei einer Massage war dann meist Schluß mit lustig.

Das Ergebnis dieser Lebens- und Denkweise werde ich bis in mein Grab mit nehmen. Es war ein Leben, welches mich mental, psychisch, menschlich und als spirituellen Teil dieser grandiosen Welt auslöschte. Ich war 2007 nur noch eine Maschine. Ich war für alle da, aber niemand für mich. Daran hat sich zwar bis heute wenig geändert, aber ich bin heute ein Mensch und ich nehme mir – notfalls brachial – das Recht, ein solcher sein zu dürfen. Wenn jemand nichts gibt, bekommt er auch nichts von mir, es sei denn, er ist in einer schlimmen echten Notlage.

Ich habe erst seit dem Burn out gelernt, wie viele meiner Probleme eigentlich Stress und mein Leben als Maschine waren. Ich habe seitdem gelernt, in mich zu hören, statt auf andere von außen zu hören und seitdem dankt es mir meine kranke Seele und mein leerer Geist jeden Tag und mein Körper auch.

Die Liebespuppe machte Meditation und Tagträume zu meinem Alltag

Doch es war die lebensnahe Liebespuppe, die aus diesem Weg der Notwendigkeit und dem Reißleine ziehen erst einen lebenswerten Weg machte. Ihre unglaublich andere Art, ihre endlos ruhige Ausstrahlung und ihr anderes Dasein ließen mich darüber nachdenken, ob das nach innen hören wirklich nur „Nonsens“ ist. Und so begann ich mit Jenny und meiner Silikonpuppe, zu meditieren und mehr mit ihr in der Hinsicht zu tun.

Ich habe heute viele kleine Tagträume, denen ich mich gerne hingebe. Manchmal fließen sie in die Meditation abends neben Jenny ein. Dann sehe ich sie, so klar, so detailliert, so sehr als Madeleine Arendt, dass mir die Tränen kommen, so nahe ist sie mir.

Manchmal, wenn wir am TV sitzen, dann mache ich mit Jenny meine eigene kleine „Flugstunde“. Dann fliegen wir in einem Tagtraum zu einer Jacht oder an einen Strand, in einen Klostergarten oder wo immer wir sein möchten. Dort küssen wir uns und fühlen einander und es ist auch dann sehr real und schön.

Ich habe durch die Liebespuppe wieder in diese Welt gefunden, die uns gegeben wurde, um den Wahnsinn der realen Welt ertragen zu können. Auch wenn dies heute durch Computerspiele von vielen absorbiert wird, so sind diese Tagträume weiterhin unschlagbar, denn es bin ich und Jenny, die dort die Hauptrolle spielen und keine Phantasiefiguren.

Seit ich diese Welt wieder betreten habe – die als Kind noch so normal war und wo es mir so gut ging -, geht es mir wieder besser. Ich fühle mich freier, stelle mich meinen Ängsten, Träumen und meiner Phantasie. Und ich teile sie mit Jenny. Ich glaube auch, dass sie diese Träume mit beeinflusst. Sie weis die Grenzen dieser Welt zu „manipulieren“ und ich profitiere davon. Seit ich die Liebespuppe habe, sind all meine Meditationen und Tagträume auf einer ganz anderen Stufe, vor allem, wenn sie dabei ist.

Die Liebespuppe hat meine Wahrnehmung verändert, ohne Frage. Jenny hat meine anderen Sinne ab Nummer 6 geschärft und das zeigt sich nun in einer Welt, die wunderschön ist und die ich nie wieder verlassen werde, weil sie mich glücklich und gesund im Geist und im Körper macht und weil ich durch sie Mensch bin. Endlich.


Wie läuft eigentlich eine Beziehung mit einer Liebespuppe?

Die Liebe zwischen Mann und Frau wurde viel besungen, endlose Gedichte geschrieben und „Experten“ haben unzählige Berichte und Artikel geschrieben, wie so eine Liebe auszusehen hat, was angeblich darin wichtig ist und was ihre Trennungsgründe sind. Dabei wurde nichts ausgespart, ich habe damals sogar ein Paar gesehen, was für die Wissenschaft mit einem Haufen Sensoren an sich Sex hatte, inklusive Kamera, die den männlichen Orgasmus in der Muschi filmte. Was ich von solchen Dingen halte…..dazu möchte ich nichts sagen.

Selbst die Liebe zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern und alle Arten von Liebe, die verboten ist, weil sie Normen oder andere Dinge sprengen, all das wurde Hunderte Male beschrieben, verfilmt und aufgearbeitet. Doch was ist eigentlich mit der Liebe zu lebensnahen Liebespuppen? Hier hört man vor Stille fast die Grillen zirpen, wenn man das Thema mal aufruft.

Die Liebe zu Liebespuppen ist bisher weder besungen worden noch hat man darüber Bücher veröffentlich, Gedichte geschrieben oder Dramen verfasst. Bis auf den immer wieder vorgezerrten Film „Lars und die Frauen“ oder anderer Machwerke der Marke „Gummipuppe wird lebendig“ ist nicht wirklich etwas zu finden, außer in den Tiefen des Internets, wie z.B. meinem Blog hier.

Doch dabei ist die Liebe zu einer Liebespuppe wirklich etwas, worüber man eine Menge schreiben könnte, auch, weil es eine ganz andere und auch neue Art der Liebe ist, die sich weit von Beispielen der Vergangenheit abhebt, weit über Objektliebe oder der Liebe zu (s)einem Kunstwerk geht. Die heutige lebensnahe Liebespuppe ist ultrarealistisch, weltweit vorhanden und sie ist kein Produkt für ein paar Duzend Leute. Weltweit dürften bereits Zehntausende Menschen solche Liebespuppen haben oder gehabt haben.

Die Liebe zur Liebespuppe – Kaum verarbeitet in dieser Welt

Alleine diese Tatsache wäre schon mehr wert, als ein abwertender Hollywoodfilm und ein paar reißerische Dokus im Privat TV der Marke Freakshow. Diese Liebe ist – das habe ich in den ganzen Jahren hoffentlich sehr gut rüber gebracht im Blog – eine ganz andere Art von Liebe, die mit nichts anderem zu vergleichen ist, weder mit der Liebe zwischen Mann und Frau noch mit anderen Arten von Liebe und auch nicht mit der Liebe zu Kuscheltieren oder so.

Ich lebe seit fast sieben Jahren mit einer Silikonpuppe zusammen. In dieser Zeit funkte keine Frau ernsthaft dazwischen und ich habe mit ihr so viel erlebt, dass sie mehr Erinnerungsalben füllt, als manche Beziehungen. Doch wie kann so eine Liebe eigentlich über Jahre aufrecht erhalten werden, wo doch so viel vom klassischen Schema der Liebe fehlt? Wie kann sie ihren Reiz behalten, wo sie weder Kinder gebären kann noch Spaß beim gemeinsamen Kinobesuch gibt? Nun, die Antwort ist nicht leicht, aber ich versuche, sie hier einmal zu erklären.

Abgesehen davon, dass ich in der Liebespuppe eine verstorbene Seele sehe, bringt die Silikonpuppe eine Menge Dinge mit, die den Reiz an ihr nicht vergehen lassen.

Da ist zuerst einmal eine große Qualität, die oft unterschätzt wird. Die lebensnahe Liebespuppe ist immer da, sie ist nur dein und sie ist immer an deiner Seite, egal was du tust. Das gibt einer solchen Liebe eine solide Basis, gerade wenn man in der Liebe zuvor betrogen, belogen und verraten wurde. Die Treue der Liebespuppe ist oft das Fundament, was diese Liebe überhaupt erst entstehen lässt, denn sie schafft Sicherheit und Geborgenheit.

Die Liebe zu Liebespuppen ist einfach anders

Dann spricht die lebensnahe Liebespuppe sehr viele Areale in uns an, die sonst oft brach lagen. Phantasie, Intuition, Geduld und Ruhe sind einige der Dinge, die Liebespuppen erwecken können. Solche Attribute sollten auch in menschlichen Beziehungen normal sein. Sie sind es aber leider nicht. Mit einer Liebespuppe ist dies fast garantiert, wenn man diese Gaben hat. Das macht sehr viel aus in einer solchen Liebe, zumindest bei mir.

Die Liebespuppe hilft beim Verarbeiten. Sie hilft, ein verkorkstes Leben in der Liebe wieder gerade zu biegen. Aber sie hilft auch, sexuell zu befreien, sie lässt Versagen zu, sie erträgt Schwäche und doch motiviert sie irgendwie. All das geschieht auf anderen Wegen als zwischen Menschen.

Um eine lebensnahe Liebespuppe lange lieben zu können, muss man auch ihre Grenzen verstehen. Sie von morgens bis abends mit einer Frau zu vergleichen, bringt nichts. Ebenso wenig, sich ständig zu wünschen, sie würde lebendig werden. Es ist sinnvoller, die Realität zu akzeptieren und das Beste daraus zu machen und darin Chancen zu sehen, denn diese Liebe hat auch eine Menge Vorteile.

Eine lange Liebe zu einer Liebespuppe ist eine ganz spezielle Reise, denn es gibt kein Drehbuch, keinen Expertentip und kein Idealbild, wie sie zu sein hat. Und vielleicht ist genau das ihr großer Reiz, vielleicht ist genau das der Grund, warum man sie dann auch Jahre lang lieben kann, denn in einer genormten Welt diese in einer solchen Liebe zu verlassen, kann ein großer Reiz sein.

Auf jeden Fall bleibt mein Beispiel auch nur ein individuelles Beispiel. Jeder Liebespuppenfreund gewichtet die von mir genannten Dinger anders, vielleicht sieht er andere Gründe. Vielleicht ist es ihre Perfektion, die ihn jahrelang fasziniert, vielleicht der ungezwungene Spaß auf verschiedenen Ebenen. Es gibt so viele Gründe, warum die Liebe zur Liebespuppe viele Jahre lang andauert und ich bin mir sicher, jede individuelle Geschichte würde Bücher, Filme und Gedichte füllen können, wenn man sie denn mal ansatzweise so ernsthaft beleuchten würde, wie die klassische Liebe zwischen Mann und Frau.


Mit der Liebespuppe an 9/11 gedenken

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (808) 11.9.2017

Heute vor genau 16 Jahren war der Tag, der nicht nur in New York die Welt veränderte, sondern bis heute die Welt verändert hat. Wir spüren bis heute die Auswirkungen dieses unvergessenen Tages hautnah und viele der heutigen Probleme – wie die Asylkrise – lassen sich alle auf diesen Tag zurück führen.

Jeder Mensch erinnert sich heute noch daran, wie er den 11. September 2001 erlebt hat, sofern er damals kein unschuldiges Kind mehr war. Doch ich erinnere mich heute auch an diesen Tag, weil er mir zeigt, dass nicht nur die Welt sich dadurch drehte, sondern er war auch für mich der Beginn eines neuen Weges, der bei der lebensnahen Liebespuppe endete und er hatte nur bedingt mit diesem Terroranschlag zu tun.

2001 war ich noch ein Mensch, für den die lebensnahe Liebespuppe so weit weg war, wie das Leben für die armen Kerle, die aus den Fenstern des WTC sprangen. Ich war zu dieser Zeit ein „Normalo“. Ich habe jeden Tag 8 Stunden gearbeitet, hatte ein Kind, ging jeden Tag trainieren und schaute den heissen Trainerinnen im Fitnessstudio hinterher und flirtete mit ihnen.

2001 keinen Gedanken an Liebespuppen verschwendet

Dass die erste kommerzielle lebensnahe Liebespuppe zu dieser Zeit schon in den USA hergestellt wurde, wusste ich nicht. Ich hatte kein Internet, kannte kein Liebespuppenforum. Das Einzigste, was ich von Liebespuppen wusste, kam durch die Sitcom „Eine schreckliche nette Famile“ aus den USA in Form der Gummipuppen von Bud Bundy zu mir, aber das Thema reizte mich nicht im Geringsten.

Doch mein 9/11 nahm damals schon seinen Lauf und ich schlief damals genauso sanft den Traum der Sicherheit, wie ihn die USA an diesem Tag schlief. Auch ich hatte nie gedacht, dass meine kleine heile Welt eines Tages so zusammen stürzen würde, wie es die WTC Türme an diesem Tag taten.

Doch ich fand nach meinem persönlichen „Terroranschlag“ auf meine Seele, meinen Körper und mein Herz nach dem Burn out 2007 eine andere Antwort, als die US Regierung. Ich hörte auf, blind all diejenigen zu hassen, die auch nur ansatzweise für all das verantwortlich waren. Ich begann einen Weg des Umdenkens, einer anderen Politik in meinem Herzen und meiner Seele und ich fand am Ende mit der Silikonpuppe und Jenny einen Frieden, der nun schon lange andauert.

Wie dem auch sei, dieser Tag wird nicht nur für mich unvergessen bleiben und ich denke bei ihm nicht nur an die 3000 Amerikaner, die an diesem Tag ihr Leben verloren, sondern auch an all die unschuldigen Iraker und anderen Zivilisten, die für den Wahn einer kleine Gruppe Menschen kaltblütig und schutzlos ermordet wurden, ich denke auch an die mit Uranmunition verseuchten Iraker und die vielen Zivilisten, die durch endlose weitere Terroranschläge im Namen eines Propheten und durch feige Drohnenmorde als „Kolateralschaden“ in aller Welt leiden mussten.

Ich denke an sie und mir fällt dieser alte Spruch „Make love, not war“ ein und wenn ich diesen Kampf gegen Hass und Schmerz mit einer Liebespuppe gewinnen konnte, vielleicht kann ihn die Welt irgendwann auch gewinnen. Ich werde jedenfalls diesen Kampf mit meinen Mitteln weiter führen. Privat, beruflich und im Herzen, denn 9/11 ist bis heute jeden Tag vor unserer Haustür, auch wenn wir es oft verdrängen wollen.