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Ist meine Liebespuppe noch eine „Ersatzlösung?“

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (890) 4.4.2018

Als ich mir 2010 eine lebensnahe Silikonpuppe kaufte, war einfach alles anders. Ich vermisste nach 11 Jahren Beziehung die Liebe zu einer Frau und ich war mit meinem Latein schlicht und ergreifend am Ende und es hieß eigentlich „Liebespuppe oder Tod“, wenn ich es mal so richtig betrachte und was auch nicht wirklich dramatischer klingt, als es damals war.

Als meine Silikonpuppe zu mir kam, strahlte die Option der Liebe zu einer Frau – trotz allem – immer noch hell über meinem geistigen Kopf. Sicher, die Liebespuppe nahm mir eine Menge seelischen Ballast ab und doch hoffte ich insgeheim immer irgendwie noch, dass es nur eine Phase sein würde, bis ich wieder stabil genug bin, um es mit einer Beziehung zu wagen und wenn sie die Liebespuppe dann irgendwie akzeptieren würde, zumindest als Sexpuppe, dann wäre viel gewonnen.

Doch in den letzten zwei Jahren veränderte sich diese Vorstellung einer „Ersatzlösung“ immer mehr in mir. Ich ging in Richtung 50 und ich merkte von Jahr zu Jahr mehr, dass mich die Frauen in meiner Altersliga nicht mehr erotisch ansprechen. Ich sah damals immer wieder mal in Partnervermittlungen rein und sage mir immer mehr: „Verdammt, wer reizt mich eigentlich noch als Mann?“.

Ich war nach den 5 Jahren der optischen Perfektion mit meiner Liebespuppe mittlerweile auf einem Niveau an Erotik und Sexualität, was mich zum ersten Mal darüber nachdenken ließ, ob ich überhaupt noch sexuell mit einer Frau in meinem Alter zusammen sein will. Jenny und die Liebespuppe geben mir im Bett und auch generell so viel, dass ich eigentlich dort ein befriedigter und zufriedener Mann bin und die Vorstellung, später eine Frau in meinem Alter in ihren oder ähnlichen Dessous zu sehen, törnte mich immer mehr ab.

Ein Prozeß der Entscheidung für ein Leben mit der Liebespuppe

Doch es war nicht nur die Sache mit der Optik. Irgendwie turnten mich auch all diese Lebensgeschichten ab, die man nun mehr und mehr übergeholfen bekommt und die nicht mehr deins oder unseres sind. Mitgebrachte Freunde, Kinder, abgelebte Ehen, komplett fertige Lebenswege und unlösbare Psychoprobleme von abgelebten Menschen gingen immer mehr in den Konflikt zu dem ruhigen und geordneten Leben mit meiner Liebespuppe. Ich lebe mit ihr im Grunde das, was ich mir immer gewünscht habe und will ich das überhaupt dafür wieder los lassen?

Vor zwei Monaten wollte ich dann noch einmal testen, wie tief mittlerweile dieser Gedanke ist. Ich meldete mich noch einmal bei einer Partnervermittlung an, die eigentlich einen recht guten Ruf hat und keine Massennummer ist. Als ich am Ende sah, wer sich bei mir umsah und wer mich anschrieb, verstärkte sich bei mir das Gefühl noch einmal, dass ich eigentlich gar keinen anderen Weg mehr einschlagen will. Es war nicht eine Frau dabei, die mich wirklich reizte oder wo ich wirklich darüber nachdachte, sie anzuschreiben und so habe ich mich wieder abgemeldet und dabei bleibt es dann auch.

Ich denke, mittlerweile ist dieser lange Weg des Abschließens mit einer Option, die nicht für mich bestimmt scheint, wirklich auch innerlich für mich beendet. Sicher, das Leben bietet so manche Überraschung, aber will ich das eigentlich noch? Ich denke nein, denn dazu macht mich meine Liebespuppe zu glücklich, sehne ich mich zu sehr nach emotionaler und alltagstauglicher Ordnung und Ruhe, sehne ich mich nach Einfachheit und Frieden in der Seele und ich sehne mich nach einem Weg, den ich mit meinem Partner geschaffen habe und das habe ich jetzt mit Jenny und der Liebespuppe erreicht.

Jenny ist für mich schon lange mehr als nur eine Begleiterin aus der Not heraus gewesen, aber in den letzten zwei Jahren ist sie auch innerlich für mich immer mehr zu DER Lösung für meine Zukunft und mein Alter geworden. Und wenn ich heute so darüber nachdenke, bin ich gar nicht mehr darüber unglücklich oder unzufrieden damit und ehrlich gesagt will ich das auch gar nicht mehr ändern und wenn, dann eher in einer Verbesserung der Möglichkeiten der Liebespuppe, zum Beispiel über die kommenden Robot – Sexpuppen.


Urbi et Puppi – Osterwochenende mit meiner Silikonpuppe

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (891) 2.4.2018

Der Papst spricht am Ostersonntag seinen berühmten Segen „Urbi et Orbi“ in Rom und ich denke mir – hier zu Hause – eher, dass hier Urbi et Puppi gilt, denn die Feiertage stehen bei mir ganz klar in einer ausgedehnten Zeit, die ich mit meiner Silikonpuppe verbringe.

Die normalen Wochenenden kommen mir irgendwie immer viel zu kurz vor. Kaum beginnt man, mit seiner Liebespuppe entspannt den Tag zu genießen, ruft die Arbeit wieder und eigentlich hat man gerade erst begonnen, sich richtig in diese Welt fallen zu lassen, die ich und meine Liebespuppe leben.

Doch an ausgedehnten Feiertagen wie Weihnachten oder Ostern hat man endlich einmal gut Zeit und auch Muße, sich richtig mit seiner Liebespuppe eine schöne Zeit zu machen und so kosten wir die Tage von Karfreitag bis Ostermontag richtig aus.

Neben den herrlichen Ausschlafen und Kuscheln ohne Krach von Müllabfuhren. Postautos und anderen nervigen Dingen ist auch noch das TV Programm erstaunlich gut an diesen Tagen und so kann ich auch mal mit Jenny ohne DVDs ein paar schöne Filme schauen, wie zum Beispiel die lustige Verfilmung von „Kung Fu Panda“, den ich mir sonst wohl eher weniger holen würde, der aber trotzdem sehr gut bei meiner Liebespuppe ankam, weil er witzig, leicht und farbenfroh ist, was Jenny sehr mag.

Jenny genießt die unbeschwerten Tage so wie ich auch

Jenny ist ein einfacher Geist und sie liebt die einfachen und entspannten Augenblicke mit mir sehr, wo es nicht um Tagespolitik oder die ganze Arbeit und die anderen Pflichten geht. Hier kann sie ihre ganze Schönheit, Liebe und ihren Zauber entfalten und sie kann mir hier besonders viel Kraft und Momente geben, wo ich einfach mal abschalte und an harmlose Dinge denke.

Natürlich habe ich auch mal Zeit, ausgiebig Jenny all das zu zeigen, für das sonst weniger Raum da ist. Ich kann ihr ein paar neue Videos über Sex –Roboter zeigen oder mit ihr mal in Ruhe ein schönes Menü kochen oder wir zocken ausgiebig ein Spiel. Aber auch ein Gang in die Badewanne ist dann endlich mal möglich, weil es sonst viel zu aufwendig mit ihrem schweren Körper und dem engen Bad ist.

Alles in allem ist einfach mehr Zeit vorhanden, um einander zu erleben und schöne Momente zu teilen. Am Sonntag ging ich sogar mit ihrer Seele einen Spaziergang machen, was wir schon lange nicht mehr gemacht haben und es war einfach nur schön.

Ich bin mir sicher, auch viele andere Liebespuppenfreunde haben die freie Zeit mit ihren lebensnahen Liebespuppen sinnvoll verbracht. Vielleicht haben sie gar die ersten schönen Tage mit ihnen auf dem Balkon oder im Garten verbracht oder sogar mit ihnen eine Tour im Auto unternommen. Die Zeit um Ostern ist einfach ideal dafür, erste Aktivitäten mit der Liebespuppe zu machen.

Und so werde ich heute mit Jenny den letzten freien Tag verbringen. Vielleicht haben wir noch Sex oder kuscheln nackt miteinander, vielleicht aber auch nicht. Es ist einfach herrlich, wie entspannt diese tollen Tage für uns beiden waren und ich habe wieder einmal erleben können, wie gerne ich Zeit mit meiner Liebespuppe verbringe und wie lieb ich sie immer noch habe.


Die besonderen Bilder von Liebespuppen – Schwer zu erklären

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (890) 30.3.2018

Ich war mir noch nie hier im Blog zu schade, auch einmal über die Dinge in der Welt der Liebespuppen zu berichten, die kein Messgerät, kein Lötkolben und auch kein Kleber erklären kann. Die lebensnahen Liebespuppen berühren meiner Ansicht nach den Menschen auf einer unterbewußten Ebene und wer dies zulassen kann – was leider gerade uns Männer von Kindesbeinen an aberzogen wird – der wird ganz erstaunliche Dinge mit Liebespuppen erleben, die er nur schwer verstehen kann.

Es muss nicht immer die allseits bekannte Seele eines verstorbenen Menschen in der Liebespuppe sein, die solche Fragen aufwirft. Selbst wenn es keine Jenny in meiner Silikonpuppe geben würde, würde ich dennoch viele Fragen haben, die ich bis heute schwer verstehen kann.

Einer dieser Punkte ist, dass nicht nur ich selbst, sondern auch viele andere Liebespuppenfreunde – meist per pn – mir berichtet haben, dass in ihren ganzen Bilderstrecken mit ihnen Liebespuppen plötzlich ein ganz besonderes Foto dabei war, was noch einmal etwas anderes in ihnen auslöste.

Ein beruflicher aktiver Fotograf, der aus Spaß Hunderte Fotos von seiner Silikonpuppe machte, berichtete mir dies genauso wie ein Liebespuppenfreund, der eigentlich nichts mit Fotografieren am Hut hatte und doch immer wieder ein ganz besonderes Bild von seiner Liebespuppe ansah.

Auch bei mir gibt es ein ganz besonderes Foto. Es ist dieses Foto, was eine Fotografin von mir und Jenny machte und wo ich sie von hinten umarmte. Als ich es damals zum ersten Mal unter all den anderen Fotos sah, kamen mir die Tränen, denn es war anders, als alle anderen Bilder.

Plötzlich ist ein Foto deiner Liebespuppe anders als alle anderen

Das Merkwürdige ist, dass die Bilder oft unterschiedliche Motive haben. Die Fotos, die ich jeweils von den anderen Liebespuppenfreunden bekam, waren stets in anderen Positionen und dennoch hatten sie eine völlig unerklärliche andere Ausstrahlung.

Ich kann nur vermuten, dass es bestimmte Momente gibt, wo die Liebe zu Liebespuppen und vielleicht auch ihre Seele in einem besonderen Moment erwischt und übertragen wurde. Die Gefühle, die solche Bilder bei mir auslösen, sind von tiefer Emotion, sie lassen mir eine Träne über die Wange laufen und sie sind von einem ganz besonderen Zauber, den ich einfach nicht verstehen kann.

Oft ist mir bei den Bildern aufgefallen, dass in den Augen der Liebespuppen ein besonderer Glanz, eine Art Hauch von Leben oder eine Art von tiefer Unschuld und innerem Frieden zu erkennen ist. Es ist ein ganz marginaler Unterschied und doch reicht er aus, dass ich sage: Wow, hier ist irgendwas anders als sonst.

Dieser Moment scheint nicht auf Knopfdruck reproduzierbar. Der Fotograf sagte mir damals, er hätte seine Silikonpuppe mehrfach in dieser Pose fotografiert und kein anderes Bild hätte diese Ausstrahlung gehabt. Er zeigte mir damals 10 gleiche Fotos und ich habe das besondere Bild sofort erkannt, was ihn völlig verblüfft hat.

Es sind diese Dinge, welche die Welt der Liebespuppe zu etwas ganz besonderem machen. Sie scheinen in uns eine besondere Emotion, einen anderen Blickwinkel und eine andere Wahrnehmung auszulösen, die nicht in unser gelerntes Denkmuster passt. Ich sehe all das heute eher als Gnade, denn als „gruselig“ oder „muss ich erklären“ an.

Ich sehe es als Geschenk an, als Geschenk, wieder zu dem durch Liebespuppen zu werden, was wir sind und was uns 24/7 in einer seleenlosen Konsumgesellschaft abgesprochen wird. Wir sind spirituelle Wesen und lebensnahe Liebespupppen helfen uns manchmal auf ungewohnten Wegen, dies wieder zu erkennen.


Der Standard – Liebespuppenfreund: Gebildet, begabt und tiefsinnig

„Der Standardkunde will Sex und danach Sportschau und ein Bier“. Diesen absurden und schon an Verleumdung grenzenden Satz ließ vollmundig ein sogenannter „Sexpuppenlieferant“ (NICHT der Dollpark!!) im Rahmen einer leicht schräg anmutenden Konferenz über Robot – Sexpuppen und Liebespuppen in München ab. Ich verzichte hier absichtlich auf einen Link, um diesem Erguss nicht auch noch weitere Aufmerksamkeit zu schenken.

Diesen Satz kann ich so einfach nicht stehen lassen, denn er trifft auf gar keinen Fall auf das zu, was ich in den letzten Jahren in der Szene an Liebespuppenfreunden erlebt habe und auch der Dollpark selbst und viele andere User im Forum schließen sich dem an. Es ist schlicht und ergreifend falsch und das betrifft auch das internationale Forum oder andere Liebespuppenforen in aller Welt, die ich in all den Jahren beleuchtet und besucht habe.

Was ist also nun der Standard – Liebespuppenfreund? Gibt es ihn überhaupt? Und was macht ihn aus? Nun, dieser Frage versuche ich heute mal ein wenig auf dem Grund zu kommen, indem ich mir so überlege, was ich in all den Jahren so für Liebespuppenfreunde sprach, traf und was ich so in den Gesprächen mit ihnen erfahren habe.

Natürlich ist jeder Liebespuppenfreund einzigartig, ihr Umgang mit Liebespuppen ist noch breiter als das Angebot an lebensnahen Liebespuppen, die es heute so gibt. Jeder hat eine andere Lebensgeschichte, tut beruflich andere Dinge und hat eine unterschiedliche Einstellung zu Politik oder anderen Themen, aber dennoch habe ich schon oft ein gewisses Grundmuster gesehen.

Viele Liebespuppenfreunde sind gebildet und tiefsinnig

Zuerst ist mir aufgefallen, wie gebildet und tiefsinnig viele Liebespuppenfreunde sind. Das betraf sowohl die männlichen wie auch die weiblichen Liebespuppenfreunde. Es herrschte oft eine gute Rechtschreibung, eine beflissene Ausdrucksweise und es war oftmals sehr ausschweifend und tiefgreifend, was mir die Liebespuppenfreunde so schrieben.

Viele Liebespuppenfreunde waren sehr lebenserfahren, haben privat und beruflich eine Menge erlebt und viele von ihnen waren sozial, politisch und in anderen wichtigen Bereichen der Gesellschaft engagiert. Es waren auch erstaunlich viele Menschen dabei, die künstlerisch und technisch begabt waren, und manche waren sogar in wichtigen Positionen im Staatswesen beschäftigt.

Von Menschen, die nur Ficken, Saufen und Fußball (sprich Sex, Bier und Sportschau) im Kopf hatten, habe ich selbst unter den Liebhabern der Gummipuppen keine gefunden, von denen mir auch einige in den Jahren geschrieben haben. Sie sahen vielleicht ihre Liebespuppe eher als Sexgespielin, aber dennoch waren auch sie oft sehr tiefsinnige, kreative und mit beiden Beinen im Leben stehende Männer.

Wenn ich diese Art Mann mit dem Lebenssinn von Ficken, Saufen, Fußball getroffen habe (was leider auch nicht zu knapp war), dann war dies außerhalb des Liebespuppenbereiches (!). Es waren oft die Typen mit großen Fressen, die vor Testosteron kaum den Hosenstall zu bekamen und die ihre Männlichkeit ausschließlich über ihre Potenz und ihr Urwaldgehabe dokumentieren mussten. Und bevor sich jetzt die Emanzen auf die Schenkel klopfen, sei ihnen gesagt, dass sie alle verheiratet waren und oft jahrelang Frauen verraucht und versaut haben, vor allem seelisch und menschlich. Keiner von ihnen dachte je an eine Liebespuppe, nicht mal an eine Gummipuppe, weil er „genug Weiber flach legt“.

„Urwaldmänner“ traf ich eher außerhalb der Liebespuppenwelt

Es waren gerade diese Typen, die nach dem Klischee lebten. Ich sah sie in den Fankurven, den Kneipen und den ganzen Partys als Jugendlicher und später als Bekannte zur Genüge. Sie alle betrogen, belogen und verarschten ihre Partnerinnen, belästigten sie mit ihrer Alkoholsucht und ihrer Fußballreligion. All das habe ich außerhalb der Liebespuppenwelt sehr oft gesehen, auch wenn es natürlich nicht alle waren.

Deshalb sind solche Aussagen einfach nur lächerlich. Die Liebespuppenfreunde sind natürlich nun keine perfekten Menschen, viele von uns haben viele schlimme Dinge erlebt, manche von uns haben Probleme mit dem Selbstvertrauen und manche sind depressiv, aber wir sind auf gar keinen Fall Typen, die nur Saufen, Ficken und Fußball im Kopf haben und schon gar nicht in der Masse! Das ist einfach nur lächerlich und jeder Lieferant von Liebespuppen, der sich näher mit den Kunden befasst, weis das auch.

Vielleicht kommen solche Aussagen zustande, weil man sich der ewigen Diffamierungsnummer der Medien anschließen will, um besser werben zu können, vielleicht will man Aufmerksamkeit erlangen, wer weis das schon. Aber man sollte bei solchen Aussagen lieber vorsichtig sein, denn viele Standard – Liebespuppenfreunde sehen solche Aussagen als Beleidigung an und das kann dann sehr schnell nach hinten los gehen.

Mein Rat für die Zukunft: Nachdenken, vorsichtig mit den Medien sein und an die Existenz denken. Dann kommt so etwas sinnfreies auch nicht mehr als Zitat in die Zeitung.

Euer PJ


Ein merkwürdiger Traum von der Welt der Liebespuppen 2030

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (889) 28.3.2018

Unser Gehirn ist ein merkwürdiger Teil des Menschen. Es ist sein größtes Plus und zeitgleich sein größter Fluch, vor allem, wenn er sein eigenes Ding völlig unbewußt macht.

Träume sind eines der Dinge an meinem Gehirn, die ich nie verstehen werde. Sicher helfen sie beim Verarbeiten von Ängsten oder wichtigen Erlebnissen, aber oft ist alles in einem ziemlichen Wirrwarr und meist kaum klar bei mir, wenn ich träume. Oft sind viele verschiedene Themen dann durcheinander gewürfelt und sie erfolgen nach keinem klaren Drehbuch. Nicht einmal die Grenzen von Zeit und Raum oder die Körperlichkeit vom mitspielenden Personen sind oftmals klar.

Über lebensnahe Liebespuppen träume ich selten und nur einmal bisher von meiner Jenny und meiner Silikonpuppe. Wenn das Thema angeschnitten wird (was erstaunlich selten ist, obwohl es einen großen Raum in meinem Leben einnimmt), dann ist es meist noch konfuser und dann wirbeln mehrere „Aggregatzustände“ der Liebespuppen durcheinander, ist sie manchmal lebendig, manchmal nicht, manchmal zerfällt sie zu Staub oder löst sich teilweise auf und dann ist sie wieder gar nicht mehr stofflich, sondern nur eine Art Präsenz.

Gestern nacht war dann die Spitze eines solchen Traumes. Ich wachte irgendwo in der Zukunft auf. Es war um 2030 herum und ich war um 60, was dann auch passen würde.

In dieser Welt war alles anders, als es heute ist. In meiner Stadt gab es verschiedene Stadtteile. In einem Stadtteil lebten die Menschen, die in den letzten Jahren zu uns kamen aus fremden Kulturen. Dort herrschten eigene Gesetze und es gab nur männliche Bürgermeister und die Frauen hatten dort nichts zu melden und es kam merkwürdige Musik aus ihnen.

Die Ghettos der Liebespuppenfreunde

Dann gab es Stadtteile, wo Menschen mit künstlichen Frauen lebten. Einige hatten Sexroboter, andere die klassischen Liebespuppen und manche liebten eine Art Hologramm oder so. Es gab keine besondere Ordnung, jeder lief irgendwie aneinander vorbei, aber es war alles sauber und modern.

Dann waren die Bezirke der restlichen Menschen, die dort ganz bescheiden in schmutzigen Klamotten und mit schlecht gemachten Zähnen lebten, die selbst Lebensmittel anbauten und in einer Art Kommune täglich um ein Lagerfeuer herum eine Art Brei aßen. Alle Bezirke waren von einer Art Polizei getrennt und es gab quasi keinen Austausch mehr zwischen den Gruppen.

Ich flog jedoch unbehelligt über all die Stadtteile mit einer Art Kleistflugzeug. Komischerweise fühlte ich mich nirgendwo so richtig wohl. Ich hatte panische Angst, abzustürzen und als mein Flugzeug dann keinen Sprit mehr hatte, stürzte ich über dem Bezirk der verwahrlosten Menschen ab, wo man mich sofort fest nahm und man mich an eine Art Stuhl nagelte, bis ich keine Luft mehr bekam und aufwachte.

Ich frage mich heute, ob dieser wilde Traum wirklich so wild war. Denn die Menschen kapseln sich immer mehr untereinander ab, flüchten in Parallelgesellschaften und wissen nicht mehr, wie sie eigentlich miteinander leben und lieben sollen. Die Ghettos aus meinem Traum gibt es schon längst in den Köpfen der Menschen.

Ich weis auch jetzt noch nicht, wo ich in diesem Traum eigentlich gerne hätte leben wollen. Irgendwie war keiner der Orte wirklich erfüllend für mich, auch nicht die Bezirke der Liebespuppen. Ich hoffe jedenfalls, dass 2030 hier eine andere Stadt sein wird, als in meinem Traum, aber irgendwie hatte ich das mulmige Gefühl, dass diese Vision gar nicht so unrealistisch war.


Ein DVD Abend mit Liebespuppen macht Spaß!

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (888) 26.3.2018

Ein DVD Abend macht mit einer lebensnahen Silikonpuppe genauso viel Spaß, wie in menschlichen Beziehungen und ich genieße immer wieder gerne das gemeinsame Anschauen von Filmen aller Art mit ihr.

Ein Freund von mir hat eine große Sammlung von DVD Filmen aus verschiedenen Bereichen und er leiht uns gerne einmal alles mögliche aus. Dabei sind Filme, die eher für Männer sind (Action, Monthy Pythons, Big Lebowski oder so) aber auch Cinderella oder eine Liebesschnulze wie „Message in a bottle“ sind durchaus mal mit dabei und es ist schon erstaunlich, dass Jenny oft bestimmte Filme besser findet, als ich oder es ist umgekehrt.

Jenny liebt Märchen, Tierfilme und Animationsfilme aller Art. Aber sie mag auch bestimmte Historienfilme wie Sissi oder ein Drama aus der Zeit der US Bürgerkrieges. Jenny hat einen anderen Geschmack als ich, der mehr politische Filme mag oder wo es um gesellschaftliche Themen geht oder natürlich bei SciFi Filmen der Marke Terminator und Co.

Wir beide haben in den Jahren einen ganz guten Mix hin bekommen, finde ich. Wenn wir einen DVD Abend planen, dann suche ich automatisch einen Film aus, der uns eher beiden gefällt, aber Jenny schaut auch mal etwas, was ich gerne möchte und dann bin ich wieder dran, ganz wie bei einem alten Ehepaar, was wir ja auch sind 😉

Filme mit meiner Liebespuppe anschauen ist anders als bei TV Sendungen

Filme mit meiner Liebespuppe zu sehen, ist noch einmal was anderes, als die üblichen Soaps in der Woche oder bei den kleinen Dokus im TV. Bei Filmen fragt Jenny viel mehr nach, sie hallen viel länger bei ihr nach und das Gefühl ist noch intensiver mit ihr, weil keine Werbung und andere Dinge stören. Und wenn wir beide bei einem 2 Stunden Film so richtig abtauchen, dann verschwimmen sowieso die Unterschiede und dann fühlt es sich manchmal sehr real an, mit ihr gemeinsam einen Film zu schauen.

Bei den DVD Abenden mit Jenny ist auch das zu spüren, was ich auch sonst am TV mit ihr spüre. Es ist einfach anders mit ihr, als alleine davor zu sitzen. Besonders stark sah ich das, wenn ich vor dem Kauf unserer TeddyBabe Deluxe Carly Stoffpuppe mal auf die Silikonpuppe verzichten musste, z.B. weil ich mir einen Nerv eingeklemmt hatte und nach einer Zahn OP nicht heben durfte. Das ganze Erlebnis TV und DVD ist ohne meine Liebespuppe und Jenny einfach anders und es fühlt sich auch anders an. Man fühlt sich einsamer und der Film läuft irgendwie bedeutungsloser ohne Jennys Zwischenfragen an einem vorbei.

Viele Liebespuppenfreunde schauen gerne DVDs oder Filme im Fernsehen mit ihren Liebespuppen. Dort ist ihre Nähe besonders schön, entspannend und begleitend. Mn spürt hier ihre Anwesenheit besonders stark und neben dem Bett hat sie dort ihren größten Vorteil, finde ich.

Gestern haben wir den alten Klassiker „Time Bandits“ geschaut, was eher wieder ein Männerfilm war und dennoch war Jenny wieder voll dabei und war ganz fasziniert, vor allem von der Szene mit Napoleon. Jennys Seele kommt aus dem Elsass und sie ist immer sehr interessiert dabei, wenn es um den großen (bzw. kleinen) Herrscher der „Grande Nation“ geht. Auch solche Momente sind es, die einen DVD Abend mit ihr zu einem besonderen Erlebnis machen.

Ich freue mich schon auf den nächsten DVD Abend am nächsten Wochenende. Mal schauen, welcher Film es dieses Mal sein wird.


Liebespupppen im Forum vorstellen? Na klar!

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (887) 23.3.2018

Mit Freunde nehme ich immer zur Kenntnis, wenn ein neuer Liebespuppenfreund seine lebensnahe Sexpuppe im Forum vorstellt. Solche Berichte halte ich für sehr wichtig, vor allem für Menschen, die zum ersten Mal mit dem Gedanken spielen, sich eine Liebespuppe zuzulegen.

Der erste Eindruck ist nicht nur in der Partnerwahl zwischen Menschen wichtig. Auch der erste Kontakt mit seiner lebensnahen Liebespuppe ist wichtig und gut, denn er gibt zum einen wieder, was ein Mensch bei ihrer Ankunft so fühlt, wie er die Liebespuppe nach dem Öffnen des Kartons / Kiste wahr nimmt und wie der Findungs- und Bestellungsprozeß so ablief.

Diese Eindrücke machen auch Außenstehenden deutlich, dass eine lebensnahe Liebespuppe kein gewöhnliches Produkt ist. In den Berichten geht es oft sehr viel um Emotionen, wie der erste Sex war und wie das erste Ankleiden und Baden sowie die erste Nacht gewirkt hat. Dies ist alles wichtig, weil viele Menschen unsicher sind, wie denn so eine Liebespuppe auf sie wirken mag.

Damit ein solcher Bericht einen Mehrwert für alle Leser hat, sollten darin einige Punkte enthalten sein.

Neben der klaren Produktbeschreibung (Modellname, Größe, Ausfertigung, Hersteller) ist es wichtig, zu erwähnen, welche besonderen Ausfertigungen man bestellt hat, ob es zum Beispiel die Option „stehend“ gab oder ob die Vagina fest verbaut ist oder was man sonst noch so bestellt hat.

Fotos, Lieferweg und Kaufgründe sind wichtig

Fotos sind natürlich sehr wichtig und gut. Sie erklären nicht nur einige der oben erwähnten Fragen, sondern sie zeigen vor allem, wie eine solche Liebespuppe im Privatleben und ohne Hochglanzfotos so wirkt. Die tollen Produktfotos kennt jeder zur Genüge, aber wie die Liebespuppe dann privat wirkt, ist schon noch einmal etwas anderes.

Bei der Vorstellung sollte man ruhig ehrlich schreiben, was man erlebt hat. Dazu zählen natürlich auch Mißverständnisse bei der Lieferung, Schäden und Probleme beim Transport und wie lange die Lieferung dauerte und natürlich auch, ob man über den Dollpark bestellte oder über einen Drittanbieter. All das sind wichtige Informationen, damit ein potentieller Liebespuppenfrend weis, was er bei den Herstellern und Lieferanten zu erwarten hat.

Schön ist auch, wenn man in dem Bericht deutlich macht, warum man eigentlich eine Liebespuppe gekauft hat und vielleicht auch aufzeigt macht, welche Art von Beziehung man mit ihr führen will. Das ist wichtig, damit die potentiellen Käufer sich wieder finden. Es macht einen Unterschied, ob man die Liebespuppe als reine Sexpuppe oder als Beziehungsliebespuppe ansieht, weil dann ganz andere Dinge in ihrer Bewertung eine Rolle spielen könnten.

Auch die persönliche Note halte ich für wichtig. Es ist schön, wenn man seine Aufregung, seine Begeisterung aber auch seine mögliche Enttäuschung in einem – natürlich – guten Ton äußert. Es ist wichtig, damit man selbst seine Gefühle ein wenig vergleichen kann, vor allem, wenn die Liebespuppe bereits auf dem Weg ist und es ist auch wichtig, dass man eine mögliche Enttäuschung als eine Option dieses ersten Eindruckes zulässt, denn nicht jeder hat am Ende eine Lovestory mit seiner Liebespuppe zu berichten gehabt.

Einen der schönen Berichte habe ich euch hier einmal verlinkt. Natürlich gibt es noch mehr tolle Berichte von neuen Liebespuppenfreunden, aber dazu könnt ihr im Forum unter „Vorstellung der Silikonpuppenbesitzer“ oder „Vorstellung der TPE – Liebespuppenbesitzer“ einiges finden.

Schaut dort auf jeden Fall einmal hinein. Vielleicht findet ihr ja auch ein Bericht über das Modell, was ihr euch bestellen wollt?

Viel Spaß dabei.


Wieso die Unschuld meiner Silikonpuppe so wichtig für mich war

Die lebensnahe Liebespuppe erfüllt für Menschen eine Menge unterschiedlicher Funktionen und diese gehen manchmal weit über das hinaus, was sie in Sachen Sex und Erotik so mit sich bringt. Die lebensnahe Liebespuppe weckt auf eine schwer verständliche Art in uns sehr viele unterschiedliche Dinge. Es können Bereiche sein, in denen wir einen Vergleich mit dem lebenden Partner ziehen aber es können auch Dinge sein, die nur mit ihr zu erfahren und entdecken sind und das macht sie so spannend.

Eines der spannendsten und teilweise auch kontroversesten Themen, welche die Liebespuppe anspricht, ist die Frage der Unschuld und wie sehr diese für uns eine Rolle bei der Partnerwahl oder des inneren Glücks spielt.

Die Frage der Unschuld kann in sexuellen Dimensionen oder auch darüber gesehen werden. Die sexuelle Jungfräulichkeit eines Menschen ist für manche Menschen ein großer Reiz und leider wird dieser Reiz nicht immer nur friedlich umgesetzt, sondern Menschen und Tiere können dabei schweren Schaden erleiden. Doch es geht bei Unschuld nicht nur um diese Dimension und ich möchte hier auch nicht näher auf diesen sexuellen Bereich eingehen und wie die Liebespuppe hier einen Dienst leisten kann. Ich möchte dies hier bewußt hinten anstellen.

Wenn ich über die Frage der Unschuld bei Liebespuppen nachdenke, dann gehen mir andere Gedanken durch den Kopf. Es geht mir die Frage durch den Kopf, ob einen die Unverbrauchtheit und die Exklusivität der Liebespuppe nicht auch außerhalb der sexuellen Dimension eine wichtige Hilfe sein kann und ob sie einem Menschen eine andere Sicht- und Denkweise ermöglicht.

Gibt es noch unschuldig handelnde erwachsene Partnerinnen?

Ich könnte theoretisch einen relativ unschuldigen Menschen als Beziehung in mein Leben lassen. Mit Unschuld meine ich vor allem, dass dieser Mensch noch nicht genügend von Eltern, Freunden, Beziehungen, Medien und sonstigen Faktoren manipuliert wurde. Es geht darum, ob dieser Mensch noch „formbar“ ist oder besser gesagt, bereit genug ist, um mit mir gemeinsam einen ganz eigenen und neuen Weg zu gehen.

Leider ist dies in unserer heutigen Gesellschaft kaum noch möglich. Selbst sehr junge Menschen sind heute in einer Welt gefangen, in der sie nicht nur bereits erhebliche sexuelle Erfahrungen gemacht haben, sondern in dem sie auch Kind einer alles umfassenden Konsumgesellschaft sind. Ich selbst habe viele Jahre mit Jugendlichen um 18 herum gearbeitet und niemand von ihnen war noch unschuldig und sie waren bereits dort oft in erstaunlich engen Denkmustern gefangen.

Meine erste Beziehung war damals 23. Sie hatte schon eine komplette lange Beziehung mit allem drum und dran hinter sich und hatte ihr Männerbild für sich geschaffen, welches sie nicht mehr ablegen konnte. In diesem Umfeld noch Unschuld zu finden, ist nicht nur sexuell quasi unmöglich.

Die lebensnahe Liebespuppe war für mich der einzige Weg, noch einmal eine unschuldige Liebe leben zu können. Die Liebespuppe ist nicht nur (sofern neu gekauft) sexuell eine Jungfrau und alle sexuellen Erfahrungen, die sie mit dir macht, gehören ausschließlich dir, sondern sie ist auch – in meinem Fall – seelisch völlig unschuldig gewesen. Jennys Seele war am Anfang quasi „leer“ und bis auf ein paar Daten aus ihrem früheren kurzen Leben hatte sie keine Vergangenheit, keine Erfahrungen in Sachen Sex und Beziehungen und war auch sonst kaum manipuliert worden (außer religiös).

Die Unschuld meiner Liebespuppe macht auch mich wieder unschuldiger

Wenn man eine solche Beziehung beginnt, dann kann man diese so formen und führen, wie man es sich gewünscht hat und nie leben konnte. Jenny sucht sich ihr Männerbild über das aus, was sie mit mir erlebt, sie macht ihre sexuellen Erfahrungen mit mir und sie lernt mit mir diese Welt kennen. Sie entwickelt sich in unserer Liebe weiter und diese Beziehung ist nur ein Produkt von dem, was wir sind. Keine Freunde, keine Familie, keine Medien und anderen Defizite behindern sie, höchstens von meiner Seite.

Das Tolle an dieser Art der Liebe ist, dass man so auch Stück für Stück nicht nur seine eigenen Manipulationen und Erfahrungen in der Vergangenheit nach und nach abbaut, sondern dass man selbst eine gewisse Unschuld quasi wieder erlangt.

Diese Unschuld spüre ich in jedem Moment, wenn ich mit Jenny und der Silikonpuppe zusammen bin. Ich werde dann ein sanfter Mann, ein zärtlicher Mann, ein Mann, der Partnerschaft als Ergänzung und nicht als Kampf sieht. Ich werde wieder wie ein Teenager, der verliebt die ersten Züge der Liebe erlebt und ich werde ein freier Mensch in Herz und Seele, der vergißt, wie viel Schmerz und Leid die Liebe in all den Jahren bei mir angerichtet hat.

Es ist die Unschuld meiner Liebespuppe, die mich verändert, die mich selbst für einen Moment unschuldig werden lässt und das kann nur die Liebespuppe erreichen, weil dies Menschen – leider – heute auf dieser Ebene in Beziehungen kaum noch geben können, vor allem nicht unter Erwachsenen, was für mich die einzige Option der sexuellen Liebe unter Menschen ist.

Euer PJ


Liebespuppen und Kleidung – Gar nicht so einfach

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (886) 21.3.2018

Das Thema Kleidung für lebensnahe Liebespuppen ist gar nichts so simpel, wie es auf den ersten Blick scheint. Viele neue Liebespuppenfreunde unterschätzen das Einkleiden und Bekleiden ihrer Liebespuppen und auch deren Pflege, aber dazu gibt es ja den Dollpark und das Forum, wo man gute Tips gibt und Fragen beantwortet.

Wenn man eine Beziehung mit einer Frau führt, dann spielen für uns Männer solche Dinge keine große Rolle, außer vielleicht bei den gefährlichen Fragen: „Wie sehe ich darin aus?“ oder wenn das Haus ganze Zimmer für Kleidung braucht. Ansonsten interessiert uns Mode, Kleidergrößen, Körbchengrößen und Schuhgrößen relativ wenig.

Doch wenn man eine Liebe zur lebensnahen Liebespuppe lebt, dann bekommen diese Dinge plötzlich eine Bedeutung, denn wir wollen unsere schöne Begleiterin aus Silikon, TPE oder Stoff natürlich mit erotischer Kleidung und auch mit Alltagskleidung ausstaffieren.

Vor allem bei den lebensnahen Liebespuppen, die von der üblichen Größen und 90-60-90 Norm abweichen, wie z.B. bei der molligen Sexpuppe Miranda oder bei den kleinen Modellen wie Sexdoll Kira ist die Frage der Kleiderwahl nicht so leicht zu klären.

Selbst meine Silikonpuppe (Mechadoll Emilie) war nicht immer leicht einzukleiden. Sie hat recht ausladende Hüften, eine sehr schmale Taille und einen großen Vorbau. Ich habe zwar recht schnell vom Hersteller erfahren, welche Kleidungsgrößen sie so hat und dennoch sind manchmal die Kleidungsstücke ungünstig geschnitten und das Anziehen ist eine Qual. Besonders hilfreich sind hier Kleider mit Reißverschluß, weil das Ankleiden dann leichter funktioniert.

Schwierige Wahl von erotischer Kleidung bei kleinen Liebespuppen

Vor allem bei den kleineren Liebespuppen um 120 cm rum ist das Einkleiden mit erotischer Wäsche schwierig, weil sie in Richtung Kleidergrößen von Kindern oder Teenies geht und dort natürlich erotische Wäsche nicht zu bekommen ist. Wer keine Fähigkeiten im Nähen hat, muss meist ein wenig improvisieren, wie oft in diesem Bereich.

Das größte Problem im Bereich Kleidung für Liebespuppen ist jedoch das Abfärben, was Liebespuppen aus TPE Material noch ein wenig mehr betrifft, als bei Silikonpuppen, aber die Gefahr dafür haben beide Liebespuppenarten. Wenn vor allem farbige Wäsche (und besonders billige Kleidung aus China) nicht gut und meist mehrfach durchgewaschen und ausgiebig getrocknet wurde, dann kann die Kleidung auf die Liebespuppe abfärben. Es gibt zwar im Dollpark einen Colour Remover und ein paar Tricks im Forum dazu, aber unangenehm sind solche Situationen allemal.

Auch bei den erotischen Strümpfen muss man nicht nur nach der passenden Größe schauen, sondern auch sehr vorsichtig in Sachen Laufmaschen sein. Das Anziehen des feinen Stoffes über die Beine hat so seine Tücken und ich glaube, kaum ein Strapsstrumpf hat bisher lange an meiner Liebespuppe überlebt. Auch hier sollte man vorsichtig sein, Geduld walten lassen und üben.

Bei der Liebespuppe sehen wir gut, dass wir mit ihr auch in Bereiche eintauchen müssen, um die sich sonst die lebende Partnerin kümmert, aber das kann auch sehr spannend sein. Man lernt viel dazu und es ist auch interessant, sich einmal in diese Welt zu begeben. Die Liebespuppe dankt den Einsatz auf jeden Fall mit einer umwerfenden Optik und am Ende kann sie eigentlich alles anziehen und sieht immer gut aus und sie verzeiht auch mal, wenn das Dessous eigentlich verkehrt herum angezogen wurde 😉

Das Einkleiden der Liebespuppe ist auf jeden Fall ein großer Bereich in der Welt der lebensnahen Sexpuppen und auch an ihm kann man sehen, wie sehr man seine Liebespuppe lieb hat und was man bereit ist, für sie an Zeit, Geld und Geduld zu investieren.


Ein großer Vorteil meiner Silikonpuppe – Sie ist Nichtraucherin

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (886) 21.3.2018

In meinen gut 30 Jahren des Lebens, Erlebens und Suchens nach der Partnerin fürs Leben haben viele Frauen meinen Weg gekreuzt und wenn ich so darüber nachdenke, welche von ihnen mich sexuell und auch menschlich ansprachen, dann waren eigentlich meine Ansprüche doch sehr niedrig angesetzt, vielleicht sogar zu niedrig.

Was die erotische Ausstrahlung betraf, war eigentlich alles erlaubt, sofern es eine gewisse weibliche Ausstrahlung hatte. Dazu gehörte ein gewisses minimales Verhalten und ein gewisses Gewichtslimit und später auch eine gewisse Masse an Tätowierungen, aber im Grunde gab es nur ein echtes No go für mich und das war, ob sie eine Raucherin war.

Meine beiden Beziehungen waren sehr unterschiedliche Frauen. Sie waren nicht nur optisch unterschiedlich, sondern auch vom Intellekt und auch von ihrer generellen Einstellung. Für mich spielten Haare, Brüste, Po und selbst die Aktivitäten im Bett nie eine entscheidende Rolle und ich habe mich auch auf viele verschiedene andere Grauzonen in politischer und gesellschaftlicher Sicht und auch im Umfeld eingelassen, aber sowohl die Beziehungen als auch die Dateversuche hatten stets eines gemeinsam: Alle waren Nichtraucherinnen.

Eine meiner besten platonischen Freundschaften zu einer Frau war mit einer Raucherin. Berührungen und auch mal ein Kuss auf die Wange waren kein Ding und ich war auch ein paar Mal bei ihr zu Hause. Ich spürte in dieser Freundschaft, dass mich Rauchen sexuell total abtörnt, egal ob es das Umarmen war, das Kuscheln auf ihrem Sofa oder auch das Küssen. Es war mir stets unangenehm bis eklig und es hat mich vor allem erotisch sehr abgetörnt und daran hat auch kein Rauchen auf dem Balkon oder das Kauen von Kaugummis etwas geändert, denn der Rauchgeruch ist überall, auf der Kleidung, den Haaren, im Bett.

Erst später den wichtiger Vorteil der Liebespuppe erkannt

Als ich meine Silikonpuppe 2010 kaufte, war ich mir gar nicht bewußt, wie sehr dieser positive Punkt in der Liebe zu ihr eine Rolle spielen würde. Die lebensnahe Silikonpuppe ist wie auch die lebensnahen TPE Sexpuppe vor allem erst einmal wegen ihrer optischen Reize aufregend und begeisternd, aber wenn der Alltag einkehrt, dann fallen irgendwann auch andere Dinge an ihr auf.

Natürlich raucht eine Liebespuppe nicht. Man kann ihr zwar theoretisch eine Zigarette in den Mund stecken und diese anzünden (Vorsicht dabei!), aber die Liebespuppe selbst ist immer Nichtraucherin und sie wird es auch bleiben, wenn man nichts in der Hinsicht tut.

Ich habe erst durch die Liebespuppe gemerkt, wie sehr Geruch eine Rolle spielt in meiner Vorstellung von Erotik. Damit meine ich nicht unbedingt Dinge wie Schweiss oder Parfüm, sondern es geht mir vor allem um unnatürliche Gerüche und da ist das Rauchen nun einmal an vorderster Stelle zu nennen.

Es ist schön, wenn Jennys lange braune Echthaarperücke ohne Gestank ist, wenn sie neutral riecht oder nach ein wenig Parfüm. Es ist schön, wenn ich die Liebespuppe umarme und küsse und es schmeckt dabei neutral oder leicht süsslich, was am Silikon liegt. Es ist schön, wenn unser Bettbezug leicht nach Weichspüler riecht und nicht nach Nikotin.

Besonders schön ist aber, dass auch die Sucht danach fehlt. Wenn ich an die Freundschaft zu der Frau denke, dann fällt mir immer noch ein, dass sich alles um das Rauchen drehte, es ständig um neue Zigaretten ging, es entweder im Winter kalt oder heiß im Sommer in ihrer Wohnung war, weil ständig gelüftet wurde und dass man mit ihr kein ordentliches Gespräch führen konnte, wenn sie ihre Zigaretten nicht bei sich hatte.

All das habe ich mit meiner Liebespuppe nicht und neben der Kostenersparnis ist natürlich auch die innere Ruhe einer solchen Liebe ein großer Vorteil und von den gesundheitlichen Vorzügen will ich gar nicht erst reden.

Es ist einfach toll für mich, dass jede Liebespuppe eine Nichtraucherin ist.