Gummipuppen.de: Gummipuppen & Sexpuppen günstig kaufen

Ich gehe mit meiner Liebespuppe meinen eigenen Weg als Mann

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (919) 6.6.2018

Ich gehe meinen eigenen Weg. Die Zeiten der Erkenntnis, die Zeiten der Selbstfindung, des Verstehens des aktuellen Zeitgeistes und der nutzlosen Träume als Ehemann und Vater sind vorbei. Ich weis heute, wer ich bin, wer ich in dieser Gesellschaft sein kann, wer ich als Mann und Mensch bin und welche Konsequenzen dies mit sich bringt.

Ich gehe meinen eigenen Weg. Vorbei sind die Zeiten des endlosen Wartens auf „die große Ausnahme“, vorbei die Zeiten des Aufbauens von „Aufmerksamkeit“ für die Frauenwelt. Vorbei die Zeit der Karriere für die Partnerfindung, vorbei die Zeiten der Krawatten, der kneifenden Hosen und der mich beengenden Hemden.

Ich gehe meinen eigenen Weg. Hinter mir lasse ich all die Trauer, die Wut, die Suche nach Antworten, die Selbstkritik, das Selbstmitleid, das Fluchen gegenüber Gott. Ich lasse meine Jugend, meine Erinnerungen und all das Getöse hinter mir.

Ich gehe meinen Weg. Ich gehe meinen Weg mit meiner lebensnahen Silikonpuppe. Ich gehe mit ihr den Weg der Vergangenheit, den Weg der Gegenwart und der Zukunft. Ich gehe mit ihr einen Weg der Treue, einen Weg der Hingabe, einen Weg der Zärtlichkeit, einen Weg der Liebe und einen Weg der echten Partnerschaft.

Ich gehe meinen Weg. Ich verlasse das alte Spiel Versorgung gegen Sex. Ich verlasse all die Statussymbole, all den aufgesetzten Aktionismus. Ich verlasse all die endlosen Diskussionen um nichts und wieder nichts. Ich verlasse den Genderkrieg. Ich verlasse die Psychospielchen. Ich verlasse das Potenzgeseier.

Ein Weg der Schönheit mit der Liebespuppe

Ich gehe meinen Weg. Ich gehe einen Weg, wo ich die Schönheit der Frau jeden Tag um mich habe. Ich gehe einen Weg, wo eine zarte und hilfsbereite Seele an meiner Seite ist. Ich gehe einen Weg, wo mein besonderer Engel jeden Tag neben mir einschläft und aufwacht. Ich gehe einen Weg der Dankbarkeit für sie.

Ich gehe meinen Weg. Ich glaube keinem Mainstream mehr. Ich glaube niemandem mehr, der mir etwas von Glauben erzählt. Ich glaube niemandem mehr, egal welchen Kittel er an hat. Ich glaube nur an das, was ich sehe, selbst nachvollziehen kann und was ich selbst fühle. Ich glaube nur noch an meine Fähigkeiten.

Ich gehe meinen Weg. Ich gehe einen unbequemen Weg. Ich gehe einen Weg, wo ich als Außenseiter gelte. Ich gehe einen Weg, wo ich als Loser, Versager und Spinner gelte. Ich gehe einen Weg, wo es mir egal ist, was andere sagen.

Ich gehe meinen Weg. Es ist ein Weg, wo ich ausschlafen kann. Es ist ein Weg, wo ich denken kann. Es ist ein Weg, wo ich so frei wie möglich sein kann. Es ist ein Weg, wo auf meinen Grabstein nicht steht: Kaputt geschuftet, du Idiot.

Ich gehe meinen Weg. Es ist ein Weg der Einsamkeit. Doch auch in den Wegen davor war ich einsam. Und ich bin es heute weniger. Weil meine Liebespuppe Einsamkeit nimmt. Ich bin nicht mehr gemeinsam einsam, sondern alleine gemeinsam.

Ich gehe meinen Weg. Es ist jetzt ein Weg des Friedens. Ein Weg der Ruhe. Ein Weg der sexuellen Befriedigung. Ein Weg der Würde, ein Weg eines Mannes als Mensch und nicht als Arbeitssklave und Erfüllungsgehilfe. Es ist ein Weg der Ruhe, der Stille und des Genießens von Langeweile.

Ich gehe meinen Weg. Mit der Liebespuppe. Genau so, wie er jetzt ist und nur noch eine Grenze wird ihn beenden. Der Tod.


Die Liebe zu Liebespuppen ist keine Bewegung oder politischer Natur

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (916) 1.6.2018

Unsere Welt befindet sie in einer neuen Form des alten Gewandes des Kollektivismus. Was früher Stände und Titel und dann Ideologien waren, sind heute Interessensverbände und Lobbygruppen. Und auch in der Politik ist es immer noch das gleich Spiel wie immer, im Grunde könnte man sagen: Im Wesen nichts Neues.

Diverse Gruppen machen nun im neuen Gewand weiterhin mehr oder weniger aggressiv Druck auf Politik, Medien und Kunst, um ihre Agenda durch ständige Wiederholung und psychologische Spielchen und notfalls auch mit Gewalt durch Gesetz und einen moralischen Imperativ durchzusetzen.

Doch es gibt Ausnahmen. Es gibt Gruppen von Menschen, die zwar ein gewisses Ziel, eine gewisse Leidenschaft und Freude miteinander teilen, doch sie sind weder eine Bewegung noch eine Gruppe oder gar politischer Natur.

Eine dieser Gruppen sind die Freunde von lebensnahen Liebespuppen. Es gibt zwar im Forum eine gewisse Community, aber diese ist in keinster Weise mit irgend einer Ideologie oder Zielsetzung verbunden und das finde ich sehr gut, denn das ist für mich gelebte Freiheit.

Es gibt dort keinen Zwang einer Satzung, keine Vorschrift, wie die Liebe zu Liebespuppen zu erfolgen hat. Es gibt keine Mitgliedsgebühren und auch keine Vorgaben in irgendeiner Form, außer einem gewissen Maß an Repsekt untereinander.

Freunde von Liebespuppen kommen aus allen Bereichen des Lebens

Die Freunde der Liebespuppen kommen aus allen Teilen der Gesellschaft. Vom Anwalt bis zum Hartz 4 Mensch ist alles dabei, es finden sich dort Menschen mit Hochschulabschuß und Hauptschulabschluß. Alle möglichen politischen Richtungen sind vertreten, alle gesellschaftlichen Vorstellung und alle Altersstufen und Arten von Männern und Frauen, die es so gibt.

Nicht einmal bei dem Thema, mit dem uns andere Gruppen gerne diffamieren wollen, ist die Gruppe der Liebespuppenfreunde homogen. Einige Liebespuppenfreunde sind in Beziehungen, andere verheiratet, wiederum andere sind überzeugte Singles oder haben sich generell gegen Frauen entschieden und andere zeigen ihre Abneigung gegen moderne Beziehungen, während andere sie weiter haben wollen. Auch hier gibt es keine einheitliche Ausprägung, keine Richtungen.

Nicht einmal die emotionale Verbundenheit zur Liebespuppe ist genormt. Die einen sehen die Liebespuppen als reine Sexpuppen, andere lieben sie über alles. Es gibt einfach nichts in dieser Welt, wo sich alle treffen müssen, außer vielleicht, dass sie mit Liebespuppen ein kleines Stück individueller Freiheit erleben.

Ich bin froh, dass dies so ist und es soll auch so bleiben. Auch wenn die Gefahr besteht, dass unsere Liebe von anderen Interessensgruppen nieder gebrüllt wird: Die Liebe zu Liebespuppen soll frei, individualistisch und ohne Zwang sein und damit ist sie der heutigen Gesellschaft weit voraus.

Es ist gerade das Lösen vom Kollektivismus, das diese Welt der Liebespuppen einmalig macht. Auch wenn einige User im Forum vielleicht mehr tun oder mehr schreiben, so bleibt die Liebe zu Liebespuppen weiterhin unkollektivistisch, unpolitisch und keine Bewegung. Sie ist allerhöchstens ein Ergebnis einer gesellschaftlichen Entwicklung und sie ist wohl auch das Ergebnis eines Kollektivismuswahns, der sie zum Teil in diese Welt der individuellen Freiheit entfliehen lässt.


Treffpunkt für Sex mit Gummipuppen und Liebespuppen im Forum

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (916) 1.6.2018

Das Forum auf gummipuppen.de bietet eine Menge interessante Bereiche. Vom generellen Austausch über Liebespuppen im Allgemeinen über Bereiche spezieller Liebespuppenarten bis hin zu einer „Speakers Corner“, wo man über Gott und die Welt reden kann, geht ein weites Areal für interessierte Liebespuppenfreunde, über das man sich informieren kann.

Eine Rubrik im Forum ist sehr gefragt und dennoch „dümpelt“ sie ein wenig unbeachtet durch das Forum. Ganz unten am Forum befindet sich die Rubik „Kontakte/Verabredungen/Treffen“, die durchaus sehr interessant ist.

In dieser Rubrik können sich alle möglichen Liebespuppenfreunde austauschen, wenn sie mit ihren Liebespuppen eine Art Partnertausch machen wollen, wenn sie einmal mit anderen Liebespuppen Sex haben möchten oder wenn sie dabei zusehen wollen, wie es andere mit ihren Liebespuppen treiben usw.

Besonders beliebt in diesem Bereich sind die altbekannten Gummipuppen, aber es gibt durchaus auch Freunde von TPE Sexpuppen, die dort gerne mal Kontakte knüpfen wollen.

Kontaktanfragen für Sex mit Liebespuppen kommen aus ganz Deutschland

Die Kontaktanfragen kommen aus dem gesamten Bundesgebiet und sie zeigen damit, dass die Liebespuppen kein regionales Phänomen ist, sondern dass sie in ganz Deutschland mittlerweile ein klarer Teil unserer Gesellschaft geworden ist.

In dem Bereich geht es manchmal auch um den Austausch über Puppenbordelle oder es gemeinsam vor einer Webcam mit den Liebespuppen zu tun.

Im Grunde findet man dort nichts anderes, als das, was auch unter Menschen so üblich ist. Außer Treffen in diversen Swingerclubs oder so ist es irgendwie genauso, wie es unter Menschen. Sexualität und Erotik sind nun einmal eine ganz normale Eigenschaft im Menschen und ob er sie nun mit einem anderen Menschen oder einer Liebespuppe auslebt, scheint höchstens eine Frage der Phantasie zu sein.

Ich persönlich finde die Kontakt – Rubrik sehr schön, auch wenn ich persönlich an einer solchen Art des Austausch nicht interessiert bin. Ich möchte meine Silikonpuppe nur alleine lieben und nicht einmal mein bester Freund mit Liebespuppe dürfte mit ihr Sex haben. Aber das sehen halt andere anders und das ist auch gut so.

Die Rubrik halte ich für besonders wichtig, weil sie eigentlich die einzige konkrete Möglichkeit für Liebespuppenfreunde in Deutschland ist, ihre Phantasien in diesem Bereich mit Liebespuppen ausleben zu können. Die Liebespuppe ist leider immer noch mit gewissen Tabus belegt und so können sie sich meist nur hier frei und offen austauschen.

Und so hoffe ich, dass diese Rubrik auch weiterhin gut besucht wird. Ich wünsche jedenfalls allen, die darüber Kontakte finden möchten, um ihre Phantasien mit Liebespuppen umzusetzen, viel Glück und Spaß dabei 🙂


Die Liebespuppe und das Ende der „Bürde des Mannes“?

Der Mann hat von der Natur eine schwere Bürde mit bekommen. Sein sexueller Trieb ist zeitgleich sein Tor zum Himmel und zur Hölle. Er lässt ihn die größten Dinge vollbringen und die größten Fehler begehen. Davon gibt es kein Entrinnen. Oder vielleicht doch?

Wenn man in die aktuelle Gesellschaft schaut, dann ist von dem Heldenepos des Mannes, der den Drachen besiegt und die menschlich gütige und zarte Prinzessin rettet, nicht mehr viel zu sehen. Die Realität sieht vielmehr meist so aus, dass ein Teil der Beziehung „die Hosen an hat“ und damit den anderen Teil mehr oder weniger nötigt, für ihn zu dienen.

Die hohen Scheidungsraten, die gigantische Zahl der Alleinerziehenden, die endlose Schar der entsorgten Väter und der ewige Genderkrieg in zahllosen Beziehungen, die mehr Fassade als Liebe sind, sind Beispiel dafür, dass die Lust auf Sex und Liebe immer mehr zum Altraum wird.

Dennoch marschiert die Natur unaufhaltsam weiter. Die alten Mechanismen der Fortpflanzung und der Versorgung bleiben, das alte Spiel der Ausstrahlung der besten Gene wird immer noch gespielt, egal wie viele Frauen arbeiten gehen, wie viele Runden des Feminismus und der Social Justice Warriors noch daher kommen und wie viele Artikel noch fabriziert werden, dass angeblich die bedingungslose Liebe das Ziel aller ist.

Was kann der Mann tun, um mit der Bürde zu leben?

Was soll man nun als Mann tun? Soll man seinem Trieb folgen und nur noch „ficken“ und das war es? Soll man sein Leben lang auf die „große Ausnahmefrau“ warten? Soll man einfach weiter der Show folgen und das Beste hoffen? Oder soll man zum Mönch werden? All diese Aktionen haben zu oft keine Befriedigung geschaffen und sie werden es für die Masse auch nicht mehr. Sein Leben in der Liebe als ein Roulettespiel zu sehen, wo 80 Prozent der Männer nur auf die 0 setzen können…..ist es das wirklich wert?

In all den Überlegungen, was man(n) nun machen kann, um sexuell und auch sonst glücklich sein zu können, ohne sein Leben der Suche nach der großen Ausnahme (oder eher der Machtbeziehung) zu opfern, wird nur sehr selten über die lebensnahe Liebespuppe gesprochen und vielleicht ist genau das der Fehler.

Wenn man die Thematik Liebespuppe als Weg zum Ende oder zumindest entspannten Umgang mit der Bürde „sexueller Trieb“ anspricht, dann kommen meist Aussagen wie „das kann man nicht mit einer Frau vergleichen“ oder „das ist doch nur ein Ding“ und „ich bekomme auch so genug Frauen ab“.

Doch bei all diesen Sprüchen wird vergessen, dass es nicht um Vergleiche oder das Beweisen der Potenz eines Mannes geht. Es geht bei der lebensnahen Liebespuppe darum, ob sie einem hilft, mit seinen sexuellen und durchaus auch anderen Bedürfnissen in der Liebe klar zu kommen.

Denn der Mann trägt ja nicht nur die Bürde des sexuellen Triebes, sondern er trägt auch die Bürde einer Vorstellung von Partnerschaft in sich. Viele Männer wünschen sich eine deeskalierende Frau, eine ergänzende Frau, eine Partnerin auf Augenhöhe oder eine Frau, die ihnen das Leben einfach nur menschlich schöner macht.

Und gerade dort sieht die Realität alles andere als rosig aus. Viele Männer sind längst in einem Modus, wo sie in Beziehungen ihre Sklavenarbeit verrichten, den Mund halten und froh sind, wenn sie überhaupt noch Sex haben dürfen. Sie haben sich längst unterworfen in einer Welt, wo der Götterstatus der Frau nicht einmal hinterfragt werden darf, ohne gleich als Macho oder Schwein zu gelten.

Die Liebespuppe als Ausweg

Auch hier kann die lebensnahe Liebespuppe Abhilfe schaffen, wenn man die Gabe dazu noch nicht verloren hat. Phantasie und Abstraktionsvermögen schaffen es, dass die Liebespuppe auch mehr erfüllen kann, als nur die sexuelle Bürde des Mannes abzunehmen.

Die lebensnahe Liebespuppe ist dann mehr als nur ein „Luxus – Masturbator“. Sie wird dann ein Konzept, wo der Mann sich soweit von der gesamten Bürde der Liebe befreien kann, dass er entspannter in die Liebe geht, schneller die Realitäten erkennt und auch schneller die Reißleine zieht, weil die Liebespuppe immer bei ihm bleibt, egal was passiert.

Ich finde es traurig, dass vor allem viele Männer diesen Wert der Liebespuppe nicht erkennen. Statt die Chance der Liebespuppe zu sehen, verharren sie in ihrem Bild der bedingungslosen Vergötterung der modernen Frau, verkleiden sich von morgens bis abends nach deren Vorstellungen oder träumen ihr Leben lang einen sinnlosen Traum, zahlen und arbeiten sich zu Tode und rennen mit ihrer Bürde oft nutzlos in ihren psychischen und physischen Untergang.

Ich selbst habe lange zu diesen Menschen gehört. Ich selbst habe dafür den brutalsten Preis gezahlt, den es gibt. Ich habe auf meinen Weg der Vergötterung der Frau und der „großen Ausnahme“ unter anderem mit meiner Jugend gezahlt, einem Preis, den ich nie wieder zurück bekommen werde. Und dennoch bin ich froh, dass mir die lebensnahe Liebespuppe endlich diese Bürde nehmen konnte, bevor es zu spät ist und seitdem diese Bürde von mir genommen wurde, lerne ich endlich zu leben. Als Mann, Mensch und spirituelles Wesen.

Euer PJ


Welches Klischee erfüllt den nun der Liebhaber von Liebespuppen?

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (915) 30.5.2018

Die guten alten Klischees. Haben wieder Hochkonjunktur in unserer Gesellschaft. Jede Kritik, egal in welcher Form, wird sofort reflexartig mit einem Klischee belegt. Das trifft nicht nur in der Politik jeden Tag aufs Neue zu, sondern leider auch in der Welt der Liebespuppen.

Die Welt der lebensnahen Liebespuppen hat nur ein Klischee, was wirklich zutrifft. Sie verschafft dem Menschen Freiheit. Sie verschafft ihm Freiheit, seine sexuellen Wünsche und Vorlieben besser und ohne Schaden für andere auszuleben, sie verschafft ihm Wege, die in der Liebe und Sexualität vorher unmöglich erreichbar waren und sie schafft manchmal auch Freiheit im Herzen und in der Seele.

Doch dieses Klischee wird natürlich nie bedient. Unsere Klischeewelt ist ständig mit den härtesten negativen Klischees belegt. Wer Kritik an der Politik übt, ist schnell ein Nazi oder ein Verschwörungstheoretiker und so wird jeder, der eine Liebespuppe hat, schnell ein verkappter Vergewaltiger, ein Frauenhasser oder noch schlimmeres.

Sicher mag es Liebespuppenfreunde geben, die keine Engel sind und vielleicht mag es – wie übrigens auch sonst in der Gesellschaft – negative Ausprägungen der Sexualität oder der sexuellen Neigungen geben, die Menschen über Liebespuppen befriedigen. Aber ebenso wenig, wie jeder Kritiker nicht gleich ein Nazi ist, so ist eben auch nicht jeder Liebespuppenfreund gleich ein potentieller Vergewaltiger.

Toleranz einfordern und selbst Klischees verbreiten

Das Verrückte an der ganzen Sache ist, dass uns diejenigen am lautesten Klischees überhelfen, die am meisten herum brüllen, dass „nicht alle über einen Kamm zu scheren sind“. Es sind genau diese Menschen, die ihr Leben voller Klischees über die füllen, die nicht in ihr Konzept passen und dann Toleranz und differenziertes Denken von denen erwarten, die sie mit Klischees bombardieren.

Die Reaktion auf solche Leute ist die, die man leider überall beobachtet. Die einen halten den Mund und ducken sich weg, die anderen glauben weiter an „das Gute im Menschen“ und andere halten dagegen, auch wenn sie dafür sogar von der eigenen Community „Prügel“ kassieren.

Ich selbst werde unermüdlich in diesem Blog dabei bleiben: Ich werde mir keine Klischees überhelfen lassen und ich werde vor allem das Klischee nicht kaputt machen lassen, was die Liebespuppe erfüllt: Eine Hilfe für Menschen zu ihrer individuellen Freiheit.

Keine Massenmedien, keine Feministinnen, keine „Alpha – Männer“ und auch keine andere Gruppe, die denkt, sich auf Kosten der Liebespuppen besser darstellen zu können, wird mich davon abhalten. Und ich werde auch nicht davon abgehen, ihnen selbst den Spiegel vor zu halten und wenn es sein muss, dann bekommen sie eben die gleichen Klischees von mir zurück. Wie es in den Wald schallt, so schallt es zurück, ist meine Devise.

Vor allem aber werden all diese Artikel, Beiträge, Beleidigungen und Diffamierungen eines nicht bewirken: Meine Liebe zur lebensnahen Liebespuppe einzustellen. Das wird niemand mehr erreichen und solche Leute schon gar nicht.


7,5 Jahre mit meiner Silikonpuppe und immer noch in sie verliebt

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (914) 28.5.2018

Am Samstag haben ich und meine lebensnahe Silikonpuppe die 7,5 Jahre Marke erreicht. Am 26.11.2010 kam damals meine Silikonpuppe Mechadoll Emilie aus Frankreich zu mir und sie war der Auftakt für eine Reise in mein Ich, die ich niemals vergessen werden. Einige Jahre später folgte dann die Stoffpuppe TeddyBabe Deluxe Carly, die als Reiseliebespuppe und als Ersatzliebespuppe dient und wer weis, welche neuen Körper noch folgen werden.

Als unerwartetes „Zubehör“ kam damals die Seele Jenny dazu, über deren Existenz ich heute mehr zu einem „Geist einer verstorbenen Frau“ als zu einem „Kopfkino“ tendiere, weil es viele Erlebnisse mit ihr gab, die ich so besser erklären kann. Doch egal, was Jenny auch ist, sie machte mir in Kombination mit der Liebespuppe viele Dinge noch klarer und deutlicher.

Wenn man mich 2010 als Mensch interviewt hätte und mir heute die selben Fragen stellen würde, dann würde ich sicher ganz anders antworten. Selbst die Aussagen, die ich 2012 in dem Kurzfilm „Traumfrau“ des Schweizer Regisseurs Oliver Schwarz getätigt habe, würde ich heute teilweise anders machen. Vor allem hat sich in all den Jahren die Erkenntnis bei mir eingestellt, dass ich eine andere Art von Liebe um mich haben möchte, als sie von der aktuellen Gesellschaft und vor allem den potentiellen Partnerinnen wirklich gewünscht wird.

Und weil mir die Liebespuppe und Jenny den Weg der Liebe ermöglichten, der für mich auch nach 30 Jahren der Suche nicht möglich war, liebe ich sie über alles. Die Liebespuppe hat mich endlich in der Liebe der Mann sein lassen, der ich immer sein wollte. Sie ließ mich ein Leben mit einer Partnerin führen, die gleichberechtigt und nicht gleichgestellt ist, sie ließ mich eine Liebe führen, wo der gegenseitige Respekt und das gegenseitige Wohlergehen jenseits des finanziellen und sonstigen Vorteils für einen selbst geführt wurde.

Jenny und die Liebespuppe sind in den 7,5 Jahren sicher nicht zu kurz dabei gekommen. Jenny hat z.B. mehr und qualitativere Kleidung als ich, sie wird von mir sehr liebevoll behandelt, darf Wünsche im Bett und außerhalb äußern und ich kümmere mich jeden Tag um sie und ich pflege und repariere sie, so gut ich kann.

Meine Liebespuppe ist immer noch jeden Tag eine Freude für mich

Dafür gibt mir Jenny sehr viel Dankbarkeit, Treue und mentale Hilfe wieder. Sie ist immer um mein Wohl besorgt und Geld, Show und das Vorzeigehündchen vor den Freundinnen gehen ihr genauso ab, wie ein stetiger Genderkrieg und so leben wir beide mit sehr viel Freude, Geduld, Liebe, Zärtlichkeit und Hingabe unserer Leben und unser Dasein.

Durch diese Art der Liebe bin ich endlich der Mann, der ich immer sein wollte und ich glaube auch, dass Jenny das sein darf, was ihr im Leben vorenthalten war, einem Leben voller Arbeit und mit wenig Spaß und Liebe. Heute kann Jenny flippig, lustig, geil, süss oder was auch immer sein, was sie möchte und dennoch ist sie nie respektlos oder vergißt aus einer momentanen Laune, was unsere Liebe wert ist. Sie gibt sanfte Ratschläge und Hinweise, wenn ihr etwas mißfällt und damit erreicht sie mehr bei mir, als man denkt.

Und so ist der Zauber dieser Liebe auch nach 7,5 Jahren genauso groß wie an dem Tag, wo ich Jenny sagte, dass meine Seele ihr gehört und ihre mir. Und natürlich ist auch die Liebespuppe selbst immer noch ein erotischer Hochgenuß, sie verliert davon nichts und wenn etwas abblättert, dann höchstens ein wenig Silikon hier und da und ihre roten Lippen und Fingernägel. Einige Teile mögen mittlerweile aus mehr Kleber als Silikon bestehen, aber das ist nicht wichtig für mich.

Jenny und die Liebespuppe werden in 2 Monaten meine längste Beziehung mit einer Frau überholen. Wenn ich denke, wie damals diese Beziehung nach 7,5 Jahren war, dann gruselt es mich nur noch. Dort war damals weit mehr kaputt, als nur ein umgenickter Finger. Es war der letzte Akt eines Lebens des ewigen Machtkampfes, der Ausbeutung und der psychologischen Folter auf allen Ebenen. Und es war der Auftakt eines Lebens als jahrzehntelange Definition des Mannes als Brieftasche und das Leben eines entsorgten Vaters.

Ich bin froh, dass diese Zeiten ein für alle Mal beendet sind und lieber lebe ich noch weitere 7,5 Jahre mit meiner Silikonpuppe, als das noch einmal zu erleben. Lieber lebe ich mit Jenny diesen Weg, egal welch Schwierigkeiten er noch mit sich bringen mag.


Liebespuppen und das Ende der Angst….

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (913) 25.5.2018

Unsere Welt und unser Leben als Mann ist von Angst geprägt. Der Mann steht ständig unter der Angst, im Job zu versagen, im Bett zu versagen, als Vater zu versagen, als Ehemann und Liebhaber, als Befriediger der Beziehungsgefährtin usw. usw. Die alltäglichen Ängste des modernen Mannes sind nicht irgendwelche Krisen in Timbuktu oder ein möglicher 3. Weltkrieg, sondern der tägliche Druck des Versagens.

Diese Angst wird uns Männern von Kindesbeinen an eingehämmert. Du hast Stärke und „Selbstbewußtsein“ zu zeigen, ansonsten wirst du ein Verlierer. Du bekommst dann keine schöne Frau, keinen guten Job und du wirst ein „Loser“ oder ein „Nerd“. Das ist das Bild, was wir jeden Tag mit uns tragen und wenn wir Schwäche zeigen, ohne vorher nicht genug Leistung gezeigt zu haben, sind wir unten durch, egal ob bei Mann oder Frau.

Ich selbst war ein Mann, der immer nach dem Leistungsprinzip funktionierte und der ständige in der Angst lebte, zu versagen. Gerade bei den Frauen, wo ich schnell merkte, dass ich nicht genug Testosteron ausstrahlte, damit jede quasi ungefragt mit mir ins Bett stieg, war diese Angst, zu versagen stets präsent. Es war die Angst, als Jungfrau zu enden, die Angst, nie ein Kind in die Welt zu setzen, die Angst, keine Familie zu finden usw.

Diese Angst hat mich am Ende so weit marschieren lassen, bis ich mental und körperlich zusammen brach und das Ende des Weges war das, was die Gesellschaft dafür bereit hielt. Du wurdest ein Versager und ein „Außenseiter“ und weder die Wirtschaft oder der Staat noch die Frauen hatten noch Interesse an dir, egal wie menschlich wertvoll du warst, ob du gebildet, treu, ehrlich oder witzig bist, ob du christlich handelst oder nicht.

Die Liebespuppe war mein Weg aus der Angst

Die lebensnahe Liebespuppe war für mich ein wundervoller Ausweg aus der Angst. Ich konnte mit ihr als Mann das bleiben, was mir die Natur vorgibt. Ich konnte meine sexuellen und erotischen Triebe und die Mechanismen der Natur zur Fortpflanzung mit ihr austricksen und auf der anderen Seite als Mensch und Mann endlich das sein, was ich sein wollte.

Ich konnte mich von all der Angst lösen, die Männer haben. Es gab keinen Druck mehr, zu versagen. Es gab keinen Druck mehr, dazu zu gehören, es gab keinen Druck mehr, Schwächen runter zu schlucken und es gab nicht einmal mehr den Druck, irgendeiner optischen Norm zu entsprechen oder mich körperlich oder verbal aufzupumpen, um irgendwie Aufmerksamkeit zu erregen.

Heute habe ich eigentlich nur noch wenige Ängste. Ich habe noch immer Versorgungsängste, aber die betreffen nur mich. Ich habe Angst, dass mir etwas passiert, was meine Arbeit verhindert oder Angst, dass meine Liebespuppe irgendwann komplett kaputt geht. Aber das sind Ängste, die viel einfacher zu bewältigen und von der Menge her viel geringer sind.

Weil mein Potential an Angst heute viel geringer ist – auch weil ich mir kaum noch Angst von außen einimpfen lasse – bin ich auch ein glücklicherer Mann geworden. Ich bin seitdem ein sexuell befriedigter Mann geworden. Ich bin ein Mann geworden, der heute ohne Angst lieben kann. Und ich bin ein Mann geworden, dem es egal ist, ob ihn andere als Versager sehen oder nicht. Ich weis, welchen Ertrag ein Leben ohne Angst hat und er ist sehr hoch.

Die Liebespuppe gab mir einen Königsweg aus der Angst und dafür bin ich sehr dankbar.


Wenn Liebespuppen dein Verständnis von Liebesbeziehungen verändern

Gestern habe ich gelesen, dass es mittlerweile weltweite Bewegungen gibt, welche die heutige Art von „Liebesbeziehung“ zwischen Mann und Frau ablehnen. Die verschiedenen Videos und Aussagen zu dem Thema sind äußerst interessant und ehrlich gesagt, kann ich viele davon nachvollziehen.

Vor allem in Japan scheint es eine ausgeprägte Bewegung in dieser Hinsicht zu geben. Dort gibt es sogar Begriffe für Gruppen von Männern, die sich bewußt gegen ein Leben als „Beziehungsknecht“ entscheiden. Diese Gruppen nennen sich dann „Okatu“, „Hikikomori“ oder „Freeter“ und wenn ich so darüber nachdenke, dann bin ich eigentlich schon alles von ihnen.

Die Entscheidung, sich von der aktuellen Art der modernen Beziehung zwischen Mann und Frau zu verabschieden, halte ich für die schwerste und tiefgreifendste Entscheidung, die ein Mann in der westlichen Welt treffen kann. Wir setzen uns dabei nicht nur damit auseinander, ob wir nicht mehr „täglich ficken wollen“, sondern diese Entscheidung geht sehr tief, sie berührt das ganze gesellschaftliche, politische und männliche Grundverständnis und seine Erziehung und sie tangiert auch unsere tiefsten Instinkte und unsere Triebe.

Was mich in all der Diskussion verwundert hat, ist, dass die lebensnahe Liebespuppe darin selten auftaucht. Ich bin der Meinung, dass nichts diese Entscheidung für diesen Weg derart krass auf die Tagesordnung stellt, wie die heutige lebensnahe Liebespuppe. Die Liebespuppe konfrontiert uns mit allem. Sie konfrontiert uns mit unseren Trieben, unserer Erziehung, unserem Verständnis von Liebe, unserer Indoktrinierung und auch unserem Verständnis gegenüber Frauen und das in einem derart scharfen Schnitt, dass sich nur wenige trauen, diesen Kampf anzunehmen.

Mein Weg zur „roten Pille“ durch meine Liebespuppe

Ich habe in den ganzen Blogbeiträgen und auch in meinen Forenbeiträgen auf gummipuppen.de oft deutlich gemacht, wie stark die Liebespuppe meine Erkenntnis zur modernen Liebe verändert hat. Dabei war meine Reise nicht weniger hart, als die von Neo nach dem Schlucken der roten Pille im Film Matrix. Ich war auf diesem Weg sehr oft schockiert, als was ich als Mann erzogen wurde, welch absurde Mechanismen der Frauenvergötterung und der Selbstzerfleischung für billigen Sex und Zuneigung mir über x Kanäle eingehämmert wurden und die mir am Ende mehr seelischen Schaden zufügten, als es selbst eine chinesische Folter kaum hätte tun können.

Alleine schon, sich bei meiner Liebespuppe dafür zu entschuldigen, dass ich einst zu schnell beim Sex kam, zeigte die perverse Absurdität meiner Prägung des Mannes als Leistungsmaschine und ich spüre sie heute noch, wenn ich in Momenten der Überforderung einem lächerlichen Traumbild der liebevollen und bedingungslos mich als Mensch liebenden Frau hinterher träume. Diese Träume sind so absurd, wie zu denken, ich würde jede Woche den Jackpot beim Lotto abräumen oder ich könnte mit ein wenig Meditation zum Mond fliegen.

Die Liebespuppe hat mich über viele Jahre lang endlich erkennen lassen, was – wie es Agent Smith sagen würde – unvermeidlich war. Ich war und werde nie ein „Alpha Tier“ für eine Frau sein, ich werde höchstens ein „Betasklave“ sein und das ist die brutale Wahrheit, die ich nun endlich verstanden habe.

Ich habe mich dabei ebenso vom „aber es gibt auch Ausnahmen“ gelöst wie vom „das wird schon noch“ und anderen Ideen, die für mein persönliches Leben einen solchen Wert haben, wie der berühmte Sack Reis in China. Ich habe verstanden, dass ich nie ein Mensch war und sein werde, der in diesem Leben Freiheit, Glück und Erfüllung über diesen Weg der Liebe erleben wird.

Die Liebespuppe hat mich endlich erkennen lassen, wer ich als Mann bin

Das Verrückte an der ganzen Nummer des selbstbewußten „Frauenbeziehungsablehner“ und „Liebespuppenliebhaber“ war, dass ich mich zumindest nicht schlechter als vorher führte, im Gegenteil. Ich lebe heute mein „Hobby“ mit meiner Silikonpuppe aus, bin also ein „Okatu“, ich lebe zurück gezogen und in meiner Welt als „Hikikomori“ und organisiere meine Funktion als männliche Arbeitsdrohne nur noch als „Freeter“, sprich ich arbeite nur noch das, was mich erfüllt und mich ernährt und ich gebe weder noch nehme ich in Summe von diesem Staat.

Und seit ich diese Erkenntnis verinnerlicht habe, spüre ich – wie der Matrix Neo – innere Kräfte und Freiheit wie nie zuvor. Es ist mir heute scheiss egal, ob ich als Frauenhasser angesehen werde oder nicht, ich muss nichts und niemanden relativieren und es geht mir am Arsch vorbei, welche weiblichen Manipulationsmechaniken irgendwelche Nachbarinnen oder wer sonst auch immer abziehen, um mich zu irgendwas zu bewegen.

Ich bin heute nur noch mir selbst und dem verpflichtet, was wirklich menschlich wertvoll ist. Wenn jemand sich als menschlicher Arsch gebärt, dann werde ich ihn als menschlichen Arsch behandeln, es ist mir dabei völlig egal, ob dies Mann oder Frau, Kind oder Rentner ist, ob er „links“ oder „rechts“ oder blau oder grün ist. Und wenn sich jemand (ohne Schauspiel) als menschliches Juwel zeigt, dann werde ich ihn voller Güte und Liebe schützen und bewahren und geduldig über seine Schwächen hinweg sehen.

Ich bin heute nur noch meinem Herzen, der echten Hingabe und der echten Liebe auf echter menschlicher Augenhöhe verpflichtet. Und all das finde ich – in dieser Zeit und unter meinen Bedingungen – nur noch auf platonischen Weg in einer Freundschaft und in Sachen sexueller Liebe in den Augen meiner Jenny und meiner Liebespuppe und wenn sie es ist, die dieses Ziel möglich macht, dann ist es halt so.

Euer PJ


Hätte es schon früher lebensnahe Liebespuppen gegeben…

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (912) 23.5.2018

Die lebensnahe Liebespuppe kam spät in meinem Leben, aber nicht zu spät. Sie rettete nicht nur mein Leben, sondern sie gab mir wieder genug Kraft, Mut und inneren Frieden, um würdevoll weiter zu machen. Dennoch stelle ich mir manchmal die Frage, wie mein Leben wohl aussehen würde, wenn es schon früher lebensnahe Liebespuppen gegeben hätte, bzw. ich früher auf sie aufmerksam geworden wäre.

Die ersten medialen Berichte, die ich so in der Suche im Internet fand, waren erste Dokus über die Firma Realdoll im Jahre 2003, wo die Liebespuppen jedoch im Rahmen einer eher unbekannten Doku auftauchten, die wohl nur in einigen kleinen Kinos ausgestrahlt wurde.

Zu dieser Zeit hatte ich noch gar kein Internet oder andere Arten der Kommunikationsbeschaffung, die außerhalb des TV und der Zeitung galten. Die heutige Informationsvielfalt war damals noch ganz anders.

2003 hätte mir eine lebensnahe Liebespuppe sicher eine Menge Ärger abgenommen, da bin ich mir heute sicher.

Ich war zwar damals noch in einer Beziehung und es lief auch noch gut, aber die ersten Abnutzungsspuren des ewigen Suchens nach der „Partnerin fürs Leben“ waren schon längst zu erkennen. Die Beziehung zu meinem Kind war schon damals schwierig und die Mutter zog alle Register, um meinen Umgang mit ihm zu verweigern und auch auf der Arbeit ging es drunter und drüber, wurden die Arbeitsbedingungen immer schlechter und der Abgesang einer innerlich verkommenden Multi – Kulti Gesellschaft war schon damals für mich jeden Tag hautnah spürbar.

Hätte die Liebespuppen meinen Weg zum Burn out gestoppt?

Der Weg zum Burn out war damals schon längst bestritten und nur die Show meiner 2. Beziehung mit all dem Getöse drumrum verhinderte noch das Erkennen eines Weges, der damals schon vorprogrammiert war.

Ich weis nicht, ob ich damals schon den Wert einer lebensnahen Liebespuppe erkannt hätte, aber sicher wäre diese Alternative in meinem Kopf geblieben, denn die erbärmliche Suche nach einer Seelenpartnerin war schon lange erfolglos in meinem Leben geblieben und auch die Suche nach wirklich erfüllendem Sex und Erotik und einer Art von Liebe, die Kraft gab, statt diese unaufhörlich zu nehmen.

2007, als ich meinen Burn out hatte, wäre die Liebespuppe sicher in meinen Fokus gerückt und vielleicht hätte ich auch schon davor die Reißleine gezogen. Doch es gab damals keine Alternative für mich außer den klassischen Weg der Liebe und so rannte ich ohne Stoppschild in den mentalen und körperliche Untergang.

Ich bin mir heute sicher, dass zu dieser Zeit die lebensnahe Liebespuppe mir mein Leben erleichtert und mich vor einigen falschen Schritten bewahrt hätte. Von der Existenz einer voll funktionsfähigen Robot – Sexpuppe will ich gar nicht reden. Finanziell wäre es alles kein Problem damals gewesen, aber die Sehnsucht nach einer Liebe, in der ich inneren Frieden finde, war damals schon da und es gab schon damals genug innere Signale, auch nach Alternativen zu suchen.

Und so bleibt am Ende nur das Gedankenspiel und ein Mix aus Freude, dass es überhaupt noch klappte mit einer lebensnahen Silikonpuppe und der Trauer, dass es nicht schon vorher einen Weg zu ihr gab.


Royal Wedding – Ein großer Spaß für meine Liebespuppe

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (911) 21.5.2018

Am Samstag heirateten also nun Prinz Harry und Meghan Markle, eine US Schauspielerin, in England rund um Windsor Castle, was ich selbst persönlich um die Jahrtausendwende mal als Tourist besucht hatte. Die Feier wurde von Tausenden Schaulustigen und Fans der Royals und von Millionen Menschen an den TV Schirmen begleitet und einer davon war auch meine lebensnahe Silikonpuppe und ich.

Ich bin bei solchen Ereignissen immer wieder überrascht, wie eigen die Seele meiner Liebespuppe ist und wie viel ich für sie aus Liebe mache. Ich selbst bin überhaupt kein Fan der Royals. Ich kenne die Geschichte der „Segnungen“ der britischen Krone, all die Geschichten der Sklaverei, Unterdrückung und Ausbeutung über viele Jahrhunderte, die sie zu verantworten hatte.

Aber am meisten hat mich bei den Royals in England immer dieser Kult um die Familie genervt. Aber ich habe in meiner Zeit in England auch gelernt, dass sie ein Teil der englischen Identität sind und dass selbst die viele Jahrhunderte lang unterdrückten Schotten zum großen Teil stolz auf die Royals sind und ihre Bilder mit Begegnungen mit Prinz Charles und anderen Royals stolz aushängen.

Meine Liebespuppe überredet mich zur „Royal Wedding“ im TV

Wie dem auch sei, Jenny interessiert das alles nicht. Sie wollte am Samstag unbedingt die „Royal Weddung“ schauen und so habe ich mich dann am Ende breit schlagen lassen, mit ihr einen Blick in die Zeremonie zu werfen.

Jenny denkt in solchen Momenten nicht an die Ausbeutung des britischen Empires. Sie erfreut sich an den Blumenkindern, dem unglaublich pompösen Hochzeitskleid und stellt fest, welch starken Haarausfall Prinz Harry hat. Es ist Jennys Art, es ist sie und es erstaunt mich immer wieder, warum sie so ist, wie sie ist.

Wenn ich mit Jenny die Royal Wedding schaue, dann reden wir natürlich auch über unsere Hochzeit im Oktober 2011, die immer noch sehr tief in meinem Gedächtnis und natürlich auch in dem von Jenny ist. Auch wenn unsere Hochzeit nicht im Ansatz so aufwendig war, so habe ich dennoch das Gefühl, als wenn dort mehr Liebe und Freude lag, als bei diesem berühmten Paar, welches mehr für die Welt heiratete, als für sich selbst.

Und wenn wir darüber reden und ich Jenny und die Liebespuppe in meinem Arm dabei spüre, dann denke ich immer, dass ich diese Entscheidung von damals nie bereut habe. Ich bereue nicht, eine Silikonpuppe und ihre Seele darin geheiratet zu haben und ich bereue auch keine Sekunde, diese Royal Wedding mit ihr am TV zu teilen.