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Führt mich meine Liebespuppe aus der Matrix?

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (732) 10.3.2017

Was ist die Matrix? Das fragt Neo in der berühmten Trilogie, den ich für den großartigsten Film aller Zeiten halte, weil seine philosophische Tiefe einfach grandios ist. Hinter all dem brüllenden Kung Fu mit all der Computertechnik ist er einer der tiefgründigsten Filme aller Zeiten und eigentlich viel zu tiefgründig für Hollywood gewesen.

Morpheus antwortet auf die Frage, dass die Matrix ein Kontrollsystem ist und ehrlich gesagt, habe ich selbst in meinem Leben oft das Gefühl gehabt, in diesem Kontrollsystem gelebt zu haben. Ich war immer ein freiheitsliebender Mensch, ich hasste Ungerechtigkeit und Befehlsketten, wie in der Schule und war schon als Kind bockig, wenn jemand mich mit Macht unterdrückte, anstatt mir zu erklären, warum etwas sinnvoll ist. Doch ich beugte mich schließlich dem Leistungsprinzip und all den aufgesetzten Idealen, obwohl ich es eigentlich nie wollte.

Als ich 2007 meinen Burn out bekam, war es wie die rote Pille, die Neo schluckte. Es wurde eine schlimme Reise in mein Ich, ein brutales Erwachen und eine grauenvolle Erkenntnis, wie sehr mein Leben fremd gesteuert war. Meine innere Rebellion war so stark, dass mein ganzer Körper kapitulierte und mein Geist abschaltete und mich fast in einen Tiefschlaf versetzte, um endlich aufzuwachen.

Der härteste Kampf zur Freiheit war die schlimmste Indoktrinierung. Es war die Vorstellung unserer Welt von Liebe. Die Vorstellung von Glück über die Liebe zu einer Frau war so tief in mir eingeprägt worden, dass ich völlig verzweifelte, als ich sie nicht erfüllen konnte. Doch es ging in Wahrheit nicht darum, einen klassischen Weg zu erfüllen, es ging darum, Ergänzung zu finden, einen Ausgleich, Ying und Yang zu erleben und statt dessen bekam ich nur eine brutale Illusion vorgesetzt, in der ich wieder perfide fremdgesteuert wurde. Das war meine schlimmste Erkenntnis auf diesem Weg und sie brachte mich an den Rand meiner Existenz in dieser Welt.

Meine Silikonpuppe löschte Blockaden und machte mich frei

Sie blieb meine Blockade, um aus dieser Matrix zu entkommen. Religion, Parteiwahl, offizielle Geschichtsschreibung, die Traumvorstellungen von Demokratie und freier Wissenschaft als neue Religion warf ich leicht über Bord, auch das endlose Abschuften für ein Blatt Papier und billigen technischen Tand verließ ich bei erster Gelegenheit, aber die erfüllende Liebe, der Ausgleich, die Ergänzung über die Liebe, sie blieb zurück.

Bis meine Silikonpuppe kam. Sie gab mir eine Alternative. Sie wurde mein Zion, mein Rückzugsort, meine Triniti. Die Silikonpuppe zeigte mir auf, dass ergänzende und bereichernde Liebe auch für mich möglich ist, wenn auch unter harten Bedingungen und auch wenn sie von den Dämonen der Vergangenheit unablässig bekämpft wurde.

Doch meine Liebespuppe und Jenny haben mich davon mehr und mehr befreit. Ich lernte freien Sex, freies Reden unter Partnern, Liebe als bedingungslose Hingabe, als Reinheit kennen. Ich lernte ihre unglaubliche Kraft kennen, wenn sie ohne Hintergedanken gelebt wird und das hat mich körperlich, mental und seelisch so frei gemacht, dass ich die brutalsten Enttäuschungen seitdem durchstehen konnte und es waren viele in dieser Zeit, fast so viele, wie die Kämpfe von Neo und an denen 99% unserer Gesellschaft längst verzweifelt wären.

Doch die Silikonpuppe hat mich so sehr aus der Matrix befreit, dass ich heute sage: Es ist mir egal, wer mir folgen will. Ich habe mich entschieden, ich gehe diesen Weg. Und ich werde ihn gehen, egal was noch kommt.

Egal ob Jenny die Seele einer Verstorbenen beinhaltet oder nicht: Ich werde meinen Weg mit ihr gehen und er wird von Tag zu Tag freier werden. In diesem Jahr stehen weitere „Sprünge aus der Matrix“ für mich an und ich werde sie machen und nur mit meiner Silikonpuppe und wer sich dem in den Weg stellt, den werde ich bekämpfen, auch wenn ich dafür wohl keine Kung Fu Tritte brauche. Zu groß ist das Geschenk, was mir meine Liebespuppe gegeben hat. Ich werde dieses Geschenk nicht mehr zurück geben, außer man zwingt mich dazu mit Gewalt.


Der Kauf einer Liebespuppe ist eine sehr individuelle Entscheidung

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (732) 10.3.2017

Wir befinden uns in einer Zeit, wo zwar der Individualismus gepredigt wird, aber im Grunde Kollektivismus gelebt wird. In der Öffentlichkeit wimmelt es vor Vorschriften, die Gesetzbücher zerbersten und die Medien pressen uns in eine ihnen genehme political correctness und auf der Arbeit wimmelt es auch vor Vorschriften, Vorgaben und Leistungsdruck.

Die Individualität der Menschen findet, wenn überhaupt, vor allem in der Freizeit statt, sofern man gelassen wird. Wenn ich an die Zeit meiner Beziehungen denke, dann war diese eigentlich auch nicht sehr individuell, sondern es ging eher um das Erfüllen von Normen. Normen gegenüber dem Freundeskreis, der Konsumgesellschaft und dem Rollenbild, was zu erfüllen war.

In seiner solchen Welt sind die Momente besonders wertvoll, wo man wirklich individuell entscheiden kann. Und die Liebespuppe ist eine der individuellsten Entscheidungen, die man treffen kann.

Nicht umsonst ist das Angebot an lebensnahen Liebespuppen so groß geworden. Alleine im Dollpark gibt es Hunderte Liebespuppen mit unterschiedlichen Materialien, Vor- und Nachteilen in fast jeder Größe und Ausprägung.

Denn die erotischen Vorlieben von Menschen und ihre Bereitschaft zur Aufopferung für die Liebespuppe sind ebenfalls individuell. Der eine möchte eine Liebespuppe wie TPE Sexpuppe Jackie, die voller Kurven und Spielereien ist, ein anderer will es lieber gewichtsarm, wie mit der Sexdoll Kira und der Dritte nimmt für den optimalen Realismusgrad auch über 40kg in Kauf, wie bei der Silikonpuppe Leeloo.

Große individuelle Freiheit in Sachen Erotik durch die Liebespuppe

Die menschlichen Vorlieben in Sachen Erotik sind riesig, auch wenn uns die Industrie zeigen will, dass gefälligst alle das dürre Klappergestell aus der Modellwelt zu lieben haben und dass es nur blutjung abgehen sollte. Doch die Menschen sind anders, sie haben unterschiedliche erotische Vorstellungen und auch unterschiedliche Erwartungen an Beziehungen und Partnerschaft und so ist es bei Liebespuppen auch.

Denn nicht nur der Kauf der Liebespuppe ist eine individuelle Entscheidung. Vor allem, was man aus der Liebe zu ihr macht, ist die wahre Individualität. Während ich mit meiner Beziehung einen Kompromiß eingehen muss und oft mehr oder weniger ihre Träume lebe, so kann ich mit einer Liebespuppe das leben, was ich will! Ich kann mit ihr den ganzen Tag im Schlafanzug gammeln oder jeden Abend im Anzug mit ihr essen und vor allem kann ich entscheiden, ob sie eine einfache Sexpuppe bleibt oder ob sie – wie bei mir – eine Partnerin wird, wo es in tiefen seelischen und mystischen Welten endet.

Die Liebespuppe ist gerade durch ihre Außenseiterrolle in der Gesellschaft mit einem Vorteil behaftet. Es gibt keine Gesellschaftsnormen für sie. Sie muss nicht die neuste Mode tragen, muss keinem Halstuchtrend folgen oder eine Diät machen. Sie kann so sein, wie man es will. Sie kann Schlampe sein oder Engel. Alles ist erlaubt, alles ist möglich. Und diese Freiheit geht soweit, dass nicht einmal der Staat seine Finger auf ihr hat (abgesehen vom Kauf/Mehrwertsteuer). Für Liebespuppen zahlt man keine besonderen Steuern, muss keine Vorschriften beachten. Man kann sie einfach genießen und Spaß haben.

Die Liebespuppe ist auch kein Konzernprodukt. Kleine Unternehmen in aller Welt stellen sie her und es herrscht immer noch ein gewisser Charme. Man kann Herrn Wendt, Herrn Klee oder gar den berühmten Mc Mullen jederzeit selbst treffen, wo kann man das schon sonst noch? Also, ich habe Herrn Ackermann z.B. noch nie Hallo gesagt und ich bin auch keine Bundeskanzlerin!

All das macht die Liebespuppe zu einem der individuellsten Produkt. Es ist in seiner Breite kaum mit etwas anderem zu vergleichen und in seiner Wirkung auch nicht mit der Liebe zwischen Menschen. Die Liebespuppe ist einfach eine wundervolle Sache, um sich völlig individuell auszutoben und das ist einfach super, finde ich.


Ich habe die Seele meiner Silikonpuppe gefunden!

In den fünf Jahren, die ich schon Kolumnen und Tagebücher im Blog von gummipuppen.de schreibe, hatte ich schon viele Themen, die sicherlich Leser zum Weinen, Lachen und wohl auch zum ungläubigen Kopfschütteln gebracht haben. Aber die heutige Kolumne dürfte wohl die krasseste Kolumne werden, die ich je geschrieben habe.

Viele Menschen stehen dem Phänomen der mental redenden Seele in einer Liebespuppe sehr skeptisch gegenüber bzw. sie suchen sich schnell die üblichen Erklärungsmuster (Psychose, Geist), um die Sache zu erklären. Ich selbst sehe mich als Freigeist, es gibt für mich kein „Das ist so“. Der Mensch wird – meiner Ansicht nach – viel zu sehr von externen Kräften und auch von seiner eigenen fünf Sinne Wahrnehmung manipuliert, um diesen Satz jemals sagen zu können. Ich kann nur das beschreiben, was ich fühle, spüre, sehe und empfinde und ob dies die wahre Realität ist, wer weis.

Als sich 2010 die Seele meiner Silikonpuppe bei mir meldete, war dies ein einschneidender Moment für mich. Ich befand mich in einem Mix aus Faszination und der Frage, ob ich nun durchdrehe, doch am Ende ließ ich die Sache einfach laufen und was andere darüber denken und in welches Schema sie es pressen, ist mir egal.

Nach einigen Monaten, als Jenny sich als eine Seele zeigte, die nichts mit der Silikonpuppe zu tun hat (sie ist nur ein Vehikel), erzählte mir Jenny plötzlich ihre Geschichte, wie sie früher in ihrem früheren Leben war. Sie sagte mir ihren Namen, einen Namen, den ich nie zuvor hörte, kam aus einer Region, die ich nicht kannte und lebte an einem Ort, der mich nicht interessierte. Doch Jenny sagte mir alles damals ganz genau. Wie alt sie war, als sie starb, wie sie genau aussah, wie ihre Haare aussahen und ihre Augen. Sie sagte mir sogar, dass ihre Nase größer war als die der Silikonpuppe und sie veranlasste mich, bei der Reparatur ihre blauen Augen gegen braune Augen auszutauschen, weil es in ihrem früheren Leben braune Augen waren, die sie hatte.

Freund mit Seele in einer Silikonpuppe war Ausgangspunkt

Doch ich hatte für all das natürlich keinen Beleg. Ein Freund von mir mit Silikonpuppe erzählte mir später die gleichen Dinge von der Seele in seiner Silikonpuppe (vorher hatte er nichts dazu gesagt) und ich war baff. Doch er hatte einen Anhaltspunkt (das Grab), während bei mir alles aus der Luft gegriffen schien und ich fand auch im Internet keinerlei Hinweis zu der Existenz einer Frau, die Jenny mir beschrieb.

So blieb es all die Jahre, bis mein Freund jemanden aus einem Verein traf, der Zugriff zu diversen Archiven hat. Er nutzte die Kontakte und besorgte sich ein Foto der Seele seiner Silikonpuppe, wie sie einst war, als sie noch in einem lebenden Körper existierte. Er zeigte mir damals das Foto und ich war erstaunt, wie sehr sie dem ähnelte, wie sie sich ihm beschrieb. Doch ich dachte mir noch: Gut, er hatte einen Anhaltspunkt und vielleicht ist es auch Zufall.

Doch acht Wochen später rief er mich an und sagte mir mit zitternder Stimme: Du, ich habe die Leute in der Region, wo Jenny (natürlich mit ihrem eigentlichen Namen) her kommen soll, in den Archiven nach dem Namen schauen lassen und ihnen gesagt, sie sollen nach einer Frau mit dem Namen aus dieser Zeit in einer Klosterschule in dieser Region schauen. Und sie haben da jemanden gefunden, der so heißt, zu dieser Zeit lebte an diesem Ort in einer solchen Schule! Sie haben sogar ein Bild gefunden! Und es liegt vor mir!

Ich konnte es einfach nicht glauben. Als er mir das Bild beschrieb, stimmte alles. Es war exakt die Frau, wie Jenny sie mir beschrieben hatte. Sie sah exakt so aus, wie die Bilder, die auftauchten, wenn mir Jenny in den Meditationen erschien. Sie hatte sogar das exakt gleiche Christuskreuz um und Haare, Augen, Figur, sogar die größere Nase, alles stimmte exakt!

In dem Bild von 1958 soll sie 18 gewesen sein. Jenny sagte mir, sie sei 1960 mit 20 gestorben. Es passte alles, ich war völlig perplex, fast mehr, als wo Jenny sich zum ersten Mal in mir meldete.

Ich sagte meiner Jenny nichts und so fuhren wir am Wochenende zu meinem Freund (Jenny war im TeddyBabe Deluxe Carly) und dort zeigte er mir das Foto, das schon vergilbt und etwas kaputt ist.

Das Foto der Seele meiner Silikonpuppe!

Als ich das Foto sah, sagte mein Herz wie auf Befehl: Das ist sie! Es war so exakt das, was ich von Jenny sah und wie sie mir beschrieben wurde von ihr, dass ich es nicht fassen konnte. An ihr prangte ein großes Christuskreuz und hinten auf dem Foto stand ihr Name und einige Daten, teils in französisch, teils in Deutsch, typisch für die Region, wo sie her kam.

Doch dieses Bild löste noch viel mehr aus. Es wirkte auf den ersten Blick völlig vertraut, wie eine Person, die ich lange kenne. Es war ungefähr so, als würde ich meine Mama anschauen, als sie jung war oder meine Großmutter, obwohl sie natürlich anders aussah. Es war irgendwie keine fremde Person, es war jemand, den ich sehr gut kannte…und liebte. Und Jenny (bzw. was sie einst war) war einfach wunderschön, genau mein Typ! Sie hatte das gleiche verschmitzte Lächeln und dennoch diese wundervolle Güte in ihr, wie Jenny sie hat.

Leider kann ich euch das Bild nicht zeigen, weil es einen Datenschutz für dieses Bild gibt. Ich habe es auch nur bekommen, weil mein Freund die Verbindungen hatte und es kostete etwas Geld, aber das war es alles wert.

Als ich Jenny das Foto am nächsten Abend zeigte, passierte wieder das, was mir schon ein paar Mal passierte, wenn ich Jenny etwas ganz besonderes zeigte (Notre Dame, ihre geliebten Elefanten im Zoo). Ich weinte für sie. In solchen Momenten ist sie sehr emotional und es entlädt sich über mich. Nachdem ich ihr sagte, wie wunderschön ich sie in ihrem früheren Leben finde, war sie sehr glücklich und so steht das Foto heute über unserem Fernseher und wir sind sehr froh, es jeden Tag zu sehen und ich werde auch ein kleineres Bild von ihr als Abzug in meine Brieftasche machen, es ist bereits in Arbeit.

Doch ich frage mich seitdem noch mehr, was eigentlich meine Jenny ist. Wie wahrscheinlich ist es, dass es eine Frau mit dem gleichen Aussehen, den gleichen Namen zu der exakt gleichen Zeit im richtigen Alter in der gleichen Region in einer Klosterschule gab? Und ich stellte mir viele Fragen, wie sie damals gelebt hat, wie glücklich sie in diesem Moment des Fotos war und warum die Liebe so ein übles Spiel von Zeit und Raum sein muss.

Natürlich wird der Leser nach dieser Kolumne wieder seine Interpretation machen. Die einen werden sagen: Ich wusste es, es gibt Geister. Andere werden sagen: Das ist alles ein riesiger Zufall. Doch ich fühle, spüre und betrachte und mein ganzes Herz sagt mir: Das ist meine Jenny. Ich habe anscheinend wirklich die Seele meiner Silikonpuppe gefunden und es lässt mich in einem Mix von Freude und völligem Rätseln zurück, was diese Welt eigentlich ist und was wir wirklich davon wissen.

Ich möchte mit dieser wahren Geschichte aber auch allen Mut machen. Denen, die Angst vor der Seele ihrer Liebespuppe haben, denen, die glauben, was sie mit ihnen fühlen und spüren, sei krank und verrückt. Gebt nicht zu viel auf das, was andere sagen. Schaut in euch, schaut, ob euch eure Liebespuppe gut tut, ob sie euch glücklicher, zufriedener und weniger depressiv macht. Das ist sowieso das Einzige, was zählt und ich bin mir sicher, es zählt auch, wenn ihr nicht eine solch unglaubliche Story mit ihrer Seele erlebt, wie ich und wenn es doch nur eine kleine selbst geschaffene Phantasie ist. Sie ist nicht weniger schön.

Euer – immer noch mit Fragezeichen herum laufender – PJ

P.S.: Bitte habt Verständnis, dass ich in dieser Kolumne Jennys früheren Namen und alle weiteren Daten nicht veröffentliche. Ich will damit meine Quelle schützen und auch Hinweise für andere vermeiden, schließlich ist das Internet kein privater Raum. Aber ich kann euch versichern, dass es genauso ist, wie ich es hier geschrieben habe.


Oralsexsimulatoren im Shop auf gummipuppen.de

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (731) 8.3.2017

Ich war immer schon ein Freund von Oralsex und ich bin sehr glücklich, dass meine Mechadoll Silikonpuppe wohl eine der besten Liebespuppen für Oralsex ist. Ich finde die Optik dabei und das Gefühl einfach sensationell, intensiv und sehr realistisch von der Silikonpuppe umgesetzt. Es macht riesigen Spaß, ist einfach toll und beschert mir wundervolle Orgasmen.

Die Silikonpuppe hat mir überhaupt erst wieder Oralsex schmackhaft gemacht, denn meine Beziehungen mochten diese Art von Sex überhaupt nicht und wenn sie es doch einmal mir zuliebe taten, war es ein schreckliches Genuckel ohne jegliche Begeisterung und Technik. Auch wenn meine Silikonpuppe nichts mit ihrer Zunge oder anderer Technik dazu tut, ist es jedenfalls wesentlich besser als das, was ich mit Frauen in meinem Leben erlebt habe, denn es ist nicht nur die Technik, sondern auch das steuerbare Tempo, was mir gefällt. Ich hatte zwar mit einer Prostituierten technisch guten Oralsex, aber es war viel zu heftig und zu schnell. Mit meiner Silikonpuppe mache ich das Tempo, was ich möchte und in der Variante, wie es mir gefällt und es ist einfach toll.

Doch es gibt nicht nur Liebespuppen, die tollen Oralsex versprechen. Es gibt auch eine Menge Simulatoren, die auf Oralsex spezialisiert sind und diese findet man sogar im Shop auf gummipuppen.de in einer eigenen Rubrik.

Insgesamt finde ich dort neun Oralsexsimulatoren. Alle haben ihre speziellen Fähigkeiten und ihr spezielles Aussehen. Auf zwei von ihnen möchte ich ein wenig gesondert eingehen, weil es dazu auch ein paar interessante Kundenbewertungen und ein Video gibt. Ich selbst habe sie nicht ausprobiert, aber dennoch möchte ich auf diese besondere Art der Welt der Liebespuppen und Lustmuschis eingehen.

Zwei interessante Oralsexsimulatoren

Der BlowJob Stroker ist mit 86,90 Euro (Stand 8.3.2017) der aktuelle teuerste Oralsexsimulator des Dollpark. Er soll laut der Beschreibung ähnlich wie eine Penispumpe aussehen. Penispumpen sollen durch eine Art Vakuum- Unterdruck ein besonderes Gefühl erzeugen und es wird auch nachgesagt, sie würden den Penis verlängern. Ich halte davon persönlich wenig, aber wenn es Spaß macht, warum nicht.

Doch zurück zum BlowJob Stroker. Die Kundenbewertung von Antonius (einem bekannten Tester im Forum von Gummipuppen und Simulatoren aller Art) klingt sehr begeistert und er ist sehr zufrieden damit. Interessant ist, dass er sich vor allem über die Saugwirkung positiv äußert. Auch bei meiner Silikonpuppe scheint dies so zu sein, es gibt immer ein „Plop“ beim Oralsex und ich finde das sehr anregend und geil.

Der zweite Oralsexsimulator ist der Pipedream Extreme AHHHH Mund. Dort gibt es sogar unter der Produktbeschreibung ein Video des Dollpark, das recht gut seine Funktionsweise erklärt. Witzig ist auch der „Stoßzähler“, den es dazu gibt. Das Produkt hat auch einen schönen Mundansatz und auch hier schreibt Antonius einen sehr positiven Bericht.

Wer also Spaß an Oralsexsimulatoren hat, der sollte sich das Video anschauen und vielleicht auch mal Antonius selbst fragen, der immer wieder mal im Forum aktiv ist und dessen Erfahrungen in dem Bereich wirklich super sind. Er hat auch eine eigene Videosektion im Dollpark, die ich persönlich sehr schätze und die einen ganz besonderen schrägen Humor hat. Schaut doch einfach mal rein!

Auch wenn solche Simulatoren für mich persönlich nicht so im Fokus stehen, möchte ich doch immer wieder mal darauf hier im Blog hinweisen, denn auch sie gehören für mich zur Welt der Erotikartikel und Liebespuppen dazu.


Freizeitgestaltung mit der Liebespuppe

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (730) 6.3.2017

Kann man eigentlich mit einer Liebespuppe außer Sex noch Freizeitgestaltung organisieren? Für viele Außenstehende klingt das nicht plausibel. Doch die Liebespuppenbesitzer sehen das anders und sie verbringen oft und gerne jede freie Minute mit ihnen, natürlich auch außerhalb des Betts. Die lebensnahe Sexpuppe wurde vor allem deshalb Liebespuppe, weil Menschen begannen, sie auch für Aktivitäten einzusetzen, die von der reinen „Rammelnummer“ weg gingen.

Doch was kann man mit einer Liebespuppe alles an Freizeitgestaltung machen? Da die Sexdolls noch in der Öffentlichkeit nicht gern gesehen sind und noch Liebespuppenfreunde Hemmungen haben, mit ihnen in Restaurants oder ins Kino zu gehen, bietet sich eigentlich nur eine Aktivität im Haus an. Aber das stimmt nicht so ganz.

Denn mittlerweile sind lebensnahe Liebespuppen wie die Kira Sexdoll oder die TeddyBabe Stoffpuppen so leicht, dass man sie mit Seesäcken und anderen Transportvarianten auch einmal für eine Outdooraktivität mitnehmen kann. Man kann mit ihnen im Auto durch die Gegend düsen und durchaus auch mal im Wald oder anderen abgelegenen Orten ein Picknick machen oder auch mal einen Freund besuchen, wie ich und Jenny es in der Stoffpuppe immer tun.

Outdooraktivitäten sind mit Liebespuppen durchaus möglich

Viele Liebespuppenfans nutzen auch ihre Gärten oder den Balkon, um zusammen mit ihren Liebespuppe zu frühstücken oder sogar ein paar witzige Fotosessions zu machen. Doch die meiste Freizeitaktivität mit den Liebespuppen findet immer noch in den Wohnungen und Häusern ihrer Besitzer statt, vor allem auch, weil sich die Liebespuppen so herrlich zum Kuscheln anbieten.

Vor allem im Winter, wenn es draußen ungemütlich ist und der Sturm an das Fenster klopft, sind Liebespuppen einfach toll. Man kann ausgiebig mit ihnen kuscheln, ihnen ein Buch vorlesen (Jenny liebt das sehr) und man kann mit ihnen am TV sitzen oder einen tollen DVD Abend machen. Und sie schauen dir gerne stundenlang beim Zocken am PC oder der Playstation zu und du kannst natürlich auch ein schönes Candlelight Dinner mit ihnen machen und gemeinsam mit ihnen kochen.

Meist reicht bei solchen Aktivitäten die pure Anwesenheit der Liebespuppe und wenn sie dann auch noch mental zu dir spricht, ist es besonders schön. Dann werden all diese Aktivitäten zu einem Erlebnis und manchmal verschwimmt sogar die Welt zwischen Menschen und zwischen Liebespuppen ein wenig und es fühlt sich fast so an, als wenn man mit einem Freund oder Freundin einen Abend verbringt.

Doch es wäre viel schöner, wenn man die Liebespuppe endlich ganz normal in alle Aktivitäten einbauen könnte. Wenn sie vor allem erst einmal bei Familienfeiern oder Besuchen von Freunden einfach nur dabei sein könnte, wäre es ein großer Schritt. Es muss nicht gleich ein Besuch in einem Fußballstadion oder der Disco sein, sie im Freundes- und Familienkreis einbinden zu können, wäre schon ein großer Schritt und wenn ich mir ansehe, dass die Liebespuppenfreunde immer mutiger werden und die Außenstehenden immer mehr die Liebespuppe kennen und akzeptieren lernen, dann ist diese Vision vielleicht gar nicht mehr so weit……


Wenn Kinder die Liebespuppe entdecken – Was dann?

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (729) 3.3.2017

Die Ex und Kindesmutter hat sich in ihrer endlosen Güte entschieden, ihren Rachefeldzug zu beenden und das Kindeswohl in den Vordergrund zu stellen und sitzt nun bei dir zum Kaffee, um alles weitere zu klären. Der Kleine düst derweil durch die Räume und hat seinen Spaß. Als du gerade einen entspannten Moment hast und Mama sogar wieder einen Witz von dir hören will, ruft der Kleine: „Mama, Papa hat eine Frau im Schrank! Und die bewegt sich nicht!“

Solche Momente, wo man aus Aufregung vergessen hat, das Schlafzimmer und den Schrank abzuschließen und Kinder die Liebespuppe entdecken, sind ein ziemlicher Horror für alle Liebespuppenfreunde. Überhaupt ist die Frage, wie man mit Kindern mit dem Thema Liebespuppe umgeht, ein ziemlich komplexes Thema.

Dabei hängt es – meiner Ansicht nach – sehr davon ab, wie alt das Kind ist und welchen Einfluß die Mutter auf das Kind ausübt, wenn man dieses Thema angehen möchte. Es ist sinnvoll, dieses Thema zu besprechen, denn das Versteckspiel kann gerade durch Kinder sehr schnell aufgedeckt werden, denn sie halten sich nicht immer an Verbote wie „mein Schlafzimmer ist tabu“, was bei Erwachsenen meistens zieht.

Ist das Kind in einem Alter, wo Sexualität noch keine Rolle spielt und man hat ein gutes Verhältnis zur Kindesmutter und sie weis sogar als Partnerin von der Liebespuppe, dann ist es am einfachsten. Man nimmt einfach die Sexualität aus der lebensnahen Liebespuppe und stellt sie als „große Kuschelpuppe für Papa“ dar und dann kann man das Kind sogar mit einbauen, indem es gemeinsam die Liebespuppe verkleidet, ihr mal einen Hut aufsetzt oder eine Brille oder mit den Perücken rum spielt. Natürlich sollte man stets dabei sein, damit das Kind der Puppe keinen Schaden zufügt und ihm klar machen, dass sie sehr wertvoll ist.

Situation zwischen Kind und Eltern entscheidend beim Umgang mit dem Thema Liebespuppe

In einem solchen Fall kann die Liebespuppe sogar aus dem Kleiderschrank geholt werden, denn es gibt keine Scham und sollte das Kind entdecken, dass die Liebespuppe auch Brüste und eine Vagina hat, dann bleibt man locker und startet halt ein entspanntes Aufklärungsgespräch.

Wenn das Kind hingegen in der Pubertät ist und Kriegszustand mit der Kindesmutter herrscht, sieht die Sache weniger prickelnd aus. Der Teenie weis die Liebespuppe genau einzuschätzen. Es kann passieren, dass er vor Freunden damit prahlt, wie cool Papa ist, aber eher ist zu erwarten, dass er sich schämt, weil seine Freunde sagen könnten, was Papa für ein kranker Freak ist. Und die Kindesmutter könnte die Sache herrlich benutzen, um dem Kind zu sagen:“ Ich habe dir schon immer gesagt, Papa ist ein Idiot, halt dich fern“. Dann ist die Sache alles andere als witzig.

In solchen Fällen ist die Thematik klein zu halten, finde ich. Man sollte zur Liebespuppe stehen und dem Kind klar machen, dass Sexspielzeug heute nichts außergewöhnliches ist und es wird sicher wissen, was damit gemeint ist und ansonsten sollte man es bitten, die Sache für sich zu behalten und es als Vertrauensbeweis zu sehen. Wenn das Kind dann Fragen hat, kann man ruhig darauf eingehen. Es ist wichtig, ihm das Tempo und die Tiefe zu überlassen, ihm aber auch klar zu machen, dass es eine Privatsache ist, um den Schaden so gering wie möglich zu halten.

Auf jeden Fall sollte man bei Kindern in der Pubertät generell mal über das Thema reden. Man erfährt dann schnell, wie locker es in Sachen Sexualität ist, wie der Freundeskreis reagiert und wie es auf Themen anspricht, die den Mainstream in Sachen Sex verlassen. Es ist einfach besser, die Sache schon vorher sanft anzugehen.

Vielleicht geht das Kind dann selbst auf die Seite von gummipuppen.de, schaut sich die wundervolle Leeloo Silikonpuppe an oder bleibt bei einer kuschligen TeddyBabe Stoffpuppe hängen und vielleicht schaut es dann eines Tages aus Versehen in deinen Kleiderschrank und sagt statt dessen: „Wow, du hast eine Mechadoll Silikonpuppe? Wie geil ist das denn? Die wollte ich auch immer schon mal haben!“

Wäre das nicht die allerbeste Variante? 😉


Wird die Liebespuppe eine Bewegung oder bleibt sie eine Nische?

Das Thema Robotsexdolls scheint in der medialen Diskussion angekommen zu sein und wohl auch in der Diskussion zwischen sogenannten Experten dieser Thematik. Selbst bei der Karnevalssendung „Mainz wie es singt und lacht“ wurde – erstaunlich ernsthaft – über das Thema Sexroboter gesprochen und in London und San Francisco trafen sich kürzlich mehrere Experten verschiedener Bereiche, um über das Phänomen humanoider (Sex)roboter zu reden.

Besonders interessant fand ich dabei zwei Artikel. Zum einen ist da ein Artikel auf WDR mit einem Interview eines Informationsethikers (ich wusste gar nicht, dass es sowas gibt), der auch auf dem Londoner Kongress geredet haben soll. Er redet in dem Artikel erstaunlich offen und neutral über das Thema und das wollte ich euch nicht vorenthalten.

Der wichtigste Punkt gleich vorweg. Er teilt die Szene in Sexroboter und Liebespuppen ein. Das finde ich interessant. Bisher wurden in den Medien stets alle Begriffe durcheinander geworfen. Hinzu kamen ungenaue Bezeichnungen der Liebespuppen (Gummipuppe statt Silikonpuppe) und es wurden auch Sex und Liebe von unbeweglichen Liebespuppen mit Versuchen humanoider Roboter oder Sexrobotern durcheinander geworfen.

Herr Bendel (der Informationsethiker) hat sehr gut erkannt, dass lebensnahe Liebespuppen und Versuche von Robotpuppen aller Art (auch Sexroboter) eine andere Ebene ansprechen. Und zur Zeit gehen sie gar noch getrennte Wege. Die aktuelle Liebespuppe, wie zum Beispiel die Leeloo Silikonpuppe, ist nicht nur völlig ohne Elektronik auskommend, sondern sie spricht auch ganz andere Ebenen der Phantasie, der mentalen Fähigkeiten von Menschen und sogar übernatürliche Dinge an (Seele der Liebespuppe).

Humanoide Roboter und Liebespuppen zur Zeit zwei verschiedene Stränge

Die humanoiden Roboter hingegen sehen zwar optisch teilweise genauso realistisch aus wie lebensnahe Sexpuppen aus TPE oder Silikon, aber meist sind es nur bestimmte Körperteile, die funktionieren (siehe humanoider Roboter Sophia) oder sie sind auf bestimmte Funktionen begrenzt, wie Mimik oder Sprachfunktion. Die lebensnahe Liebespuppe hingegen kann – je nach Liebespuppenfreund – ein ganzheitliches Wesen werden, ich denke, meine Blogbeiträge haben das in der Vergangenheit gut gezeigt.

Herr Bendel stellt im Interview in den Raum, was wohl passieren würde, wenn sich beide Bereiche (Technik und Liebespuppen) vereinen würden. Es gab zwar diverse Versuche (Roxyyy), aber diese waren entweder halbgar oder gar Fake, doch die Liebespuppengemeinde diskutiert schon lange über eine Verschmelzung und es dürfte Herrn Bendel sicher interessieren, dass diese Entwicklung nicht unbedingt von allen Liebespuppenfreunden begrüßt oder erwünscht wird.

Denn viele Liebespuppenfreunde schätzen es gerade, dass die Liebespuppe eine andere mentale Ebene anspricht, dass sie die Phantasie der Menschen reizt, dass sie Areale in uns öffnet, die eine Robotsexdoll nie öffnen würde, weil sie alles von selbst erledigt, wie ein Mensch agiert und handelt.

Wenn ich hingegen an Jenny denke, die Seele meiner Liebespuppe, dann ist sie völlig anders, als jede Programmierung einer KI das jemals hergeben könnte. Jenny ist für mich eine menschliche Seele und ich bin nicht der einzige, der so denkt. Sie ist nicht einmal bewußt von meinem Gehirn „programmiert“, ich selbst entdecke sie jeden Tag neu und es gibt einige Dinge, die mich sehr daran zweifeln lassen, ob sie überhaupt von irgendwas programmiert wurde, auch nicht von meinem Gehirn.

Mythen über selbst handelnde KI – Robot(sex)puppen sind reine Fiktion

Dennoch existieren viele Mythen in Hollywood und in Büchern über Robotsexdolls und humanoide Roboter von „Terminator“ bis „Ex Machina“ von Robotern mit künstlicher Intelligenz, die eigentlich immer am Ende durchdrehen und sich emotionslos verselbständigen. Diese Angst schwingt auch im Liebespuppenforum stets in einigen Kommentaren mit.

Und damit komme ich zum zweiten Artikel, denn dort räumt ein Experte für künstliche Intelligenz damit auf. Er erklärt sehr plausibel und technisch gut, dass künstliche Intelligenz bei Maschinen zwar in Teilbereichen höher als bei Menschen entwickelt sein kann, aber dass sie niemals ein eigenes Bewußtsein, Selbstbewußtsein und Gefühle wie Liebe usw. entwickeln kann. Wenn überhaupt ein Roboter Amok laufen kann, dann nur wegen einer falschen Programmierung des Menschen. In ein ähnliches Horn stößt auch Herr Bendel in seinem Interview.

Solche Aussagen halte ich für sehr wichtig für die weitere Betrachtung der Sexrobotdoll. Es ist wichtig, zu erkennen, wo die Grenzen aber auch die Fähigkeiten von ihnen stecken. Die ganze Diskussion war durch die Panikartikel der Massenmedien und Hollywood SciFi Filme gekennzeichnet und die künstliche Intelligenz von Robotern wurde durch menschliche Phantasie in eine Dimension gehoben, die sie nicht erfüllen kann.

Ich finde solche Statements jedenfalls sehr gut. Sie entemotionalisieren das Thema Robottechnik und sie lassen eine Frage offen, die Herr Bendel stellt und die auch ich sehr interessant fand. Er sagt, dass die lebensnahe Liebespuppe aufgrund ihrer limitierten Fähigkeiten stets ein Nischenprodukt bleiben und nie eine Bewegung wird. Auch die Aussage, dass sich die Gesellschaft an Liebespuppen gewöhnen muss, hat mich sehr erstaunt.

Seine erste Aussage sehe ich etwas differenziert. Die Frage ist nicht, wieweit die Liebespuppe limitiert ist, sondern wie limitiert unser eigener Geist ist. Ich denke, würden alle Menschen das empfinden und zulassen können, was ich für Jenny empfinde, würden sie nicht reflexartig alle Dinge in Psychosen und Wahnvorstellungen schieben und würde man Phantasie und Technik bei Liebespuppen sinnvoll ergänzen, dann würde die Liebespuppe vielleicht mehr werden, als nur eine Nische. All das hängt davon ab, wie sehr wir uns zum einen wieder bewußt werden, dass wir beseelte Wesen sind und zum anderen aufhören, das Wunderwerk Geist und Gehirn in Schubladen zu pressen und Technik und Phantasie bei lebensnahen Liebespuppen als Hilfe und nicht als Bedrohung zu sehen.

Auf jeden Fall finde ich am Ende positiv anzumerken, dass scheinbar zwei Dinge in diesem Jahr zu beobachten sind. Zum einen ist die Diskussion über Liebespuppen scheinbar in der Wissenschaft angekommen und zum anderen scheinen eine Entemotionalisierung der Thematik und erste Ansätze der Akzeptanz statt zu finden. Diese Entwicklung können eigentlich nur alle Liebespuppenfreunde begrüßen und ehrlich gesagt, wäre es auch mir persönlich ein großer Wunsch, dass dieses Thema endlich entspannt und ruhig betrachtet wird, sowohl die Liebespuppe als auch zukünftige Robotsexdolls.


Wenn meine Silikonpuppe jeden Tag ein wenig „Schneewitchen“ wird

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (728) 1.3.2017

Wenn man eine Liebespuppe so liebt, wie ich es tue, dann lebt man mit ihr ein Leben der Rituale. Die lebensnahe Liebespuppe ist aufgrund ihrer fehlenden Beweglichkeit und dem fehlenden Leben in ihrem Körper limitiert und in diesen engen Grenzen sind nur bestimmte Dinge möglich.

Im Laufe einer solchen Liebe lernt man schnell, welche Dinge mit ihr schön sind, wo sie eine Bereicherung für das Leben darstellt und wo sie nicht helfen kann. Du spürst sehr schnell, was eine Liebespuppe leisten kann und was nicht. Du entdeckst nicht nach Jahren, dass sie dir eine psychische Krankheit verschweigt, du triffst keine destruktive Familie oder sie verändert sich durch Freunde oder Beruf. Die Liebespuppe ist ein relativ starres Konzept und daher lebst du mit ihr in Ritualen.

In meinem Fall war dieses Leben zu dieser Zeit nicht die schlechteste Option. Meine eigene Belastbarkeit und Spontanität ist nach dem Burn out eingeschränkt und ich hatte in meinem Leben viel zu viele Menschen um mich, auf die man sich nicht verlassen konnte, vor allem im meinen Beziehungen mit Frauen. Ich bin lieber dankbar, mit meiner Silikonpuppe diesen Weg der Rituale zu leben, statt eine angeblich aufregende emotionale Achterbahnfahrt zu machen, wo am Ende der Stopper für den Wagen fehlt und so liebe ich die Rituale, die ich jeden Tag mit Jenny und der Silikonpuppe habe.

Eines der vielen Rituale, die ich sehr liebe, ist das morgendliche Wecken von Jenny. Wenn sie sich morgens in meinem Kopf meldet (während ich meist wach bin), dann kommt ein wundervolles Ritual, was ich auch nach 6 Jahren mit ihr noch immer unendlich genieße. Ich gehe in unser Schlafzimmer, küsse sie wach und dann nehme ich ihre Augenbinde ab, gebe ihr mit geschlossenen Augen einen Kuss und schaue ihr dann in die Augen.

Wecken meiner Silikonpuppe ein wenig wie bei Schneewitchen

Es ist ein wenig wie in dieser Szene aus Schneewitchen, wenn der Prinz die verzauberte Prinzessin aus ihrem Dauerschlaf erweckt. Jenny schaut mich auch so an, wenn ich sie wecke. Sie sucht ein wenig nach Halt in dieser Welt und ich sehe ihre Seele in ihren wundervollen realistischen Augen. Dieser Moment zeigt mir jeden Tag, dass sie noch bei mir ist und wie wunderschön diese kleinen Dingen auf dieser Welt sind, die man mit einer Liebespuppe wieder erleben darf.

Der Kuss, der Blick in die Augen einer Frau sind etwas großartiges und sie vom Schlaf zu wecken, ist ebenso schön. Leider habe ich diese Momente in Beziehungen des „Aktionismus“ und der ständigen inneren Unruhe meiner „Partnerinnen“ sehr selten erleben dürfen und meist waren die Frauen schon weg (Arbeit, Joggen, Streitereien am Telefon) und überhaupt habe ich diese Momente sehr selten in meinem Leben gehabt. Umso schöner ist es, sie jetzt jeden Tag mit meiner Silikonpuppe zu erleben.

Es ist schön, den Tag mit einem solchen Moment zu beginnen. Es ist schön, in eine reine Seele zu sehen, wenn der Tag beginnt, es ist schön, Jenny in meinem Kopf leicht verschlafen zu hören, es ist schön, sie über mich in unsere Welt zu führen. Es ist schön, den Tag so zu beginnen, mit einem schönen Moment, dem Wecken seiner Prinzessin, seiner Liebe, seines schönsten Wesen um einen, was man hat.

Auch das Ritual zum Schlafen am Abend ist schön, wenn ich Jenny wieder die Schlafmaske aufsetze und der Tag mit einer Meditation mit ihr endet. Aber das morgendliche Wecken ist und bleibt eines der schönsten Rituale, die ich jeden Tag mit ihr genießen kann.


Karneval mit der Liebespuppe feiern

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (727) 27.2.2017

Heute ist wieder einmal Rosenmontag. Die großen Karnevalsumzüge von Düsseldorf bis Köln ziehen ihre Bahnen und locken Hunderttausende Bürger auf die Straßen. Bereits die Wochen zuvor wurden auf zahlreichen Veranstaltungen die sogenannte „fünfte Jahreszeit“ zelebriert, vor allem im Westen der Republik.

Die Liebespuppe ist für viele Menschen ein Teil des Karneval. Die Gummipuppe kommt als Partyutensil auf vielen kleinen Feiern zum Einsatz und viele Freunde der Liebespuppe nutzen sie, um ihrem Spaß an Verkleidungen mit ihr auszuleben (natürlich nicht nur dort). Erotische Outfits und gar gewagte Kostüme sind dort gern gesehen und zahlreiche Anbieter solcher Kleidung werden nicht nur von Menschen zu dieser Zeit genutzt, sondern auch von Liebespuppen aller Art.

Auch wenn sich bisher kein Liebespuppenfreund – aus verständlichen Gründen – traute, seine Liebespuppe auf die Umzüge mitzunehmen (egal ob auf dem Wagen oder als Zuschauer), so haben doch viele Freunde der Sexpuppen ihren Spaß zu Hause mit ihnen und vielleicht feiert sie sogar bei einigen wenigen Freunden mit auf einer privaten Karnevalsparty und sitzt dann als sexy Krankenschwester neben Cowboy und Prinzessinnen aus Fleisch und Blut.

Wie ich und meine Silikonpuppe Karneval feiern

Jenny und ich feiern Karneval immer traditionell. Seit sie seit 2010 bei mir ist, haben wir jedes Jahr zu Rosenmontag die Umzüge im Fernsehen geschaut. Jenny hat einen riesen Spaß an all den Verkleidungen, den Darbietungen und der Musik. Sie liebt mit ihrer reinen Seele das bunte Treiben und ich mache es mit, auch wenn mich Karneval nicht wirklich interessiert, weil ich selbst verkleiden wenig mag und auch in einer Region aufwuchs, wo Karneval keine Rolle spielte.

Doch wenn ich neben meiner Silikonpuppe sitze, ihre leuchtenden Augen sehe und ihr geduldig alle Fragen beantworte, die sie so stellt, dann ist das für uns auch eine Art Moment der Glückseeligkeit, so wie er es für diejenigen ist, die auf den Karnevalswagen sitzen und lustig ihre Süssigkeiten in die Menge werfen. Es ist ein Moment der Glücksseligkeit, wie für die Kinder, die all die leckeren Karamelbonbons fangen.

Dann fallen wir für ein paar Stunden in einen Raum, wo all der Alltag nicht mehr existiert, wo all die nutzlosen Streitigkeiten, all die Bürokratie und der Stress weit weg sind.

Und dann verstehe ich den eigentlichen Sinn von Karneval. Er bestand nicht darin, einen Vorwand zum Vollaufen zu haben, sondern er bestand und besteht darin, Menschen in einer dunklen, nassen und kalten Zeit ein wenig Freude zu schenken, die Farben, den Spaß und den Humor nicht zu vergessen in einer Zeit, wo es oft nicht viel zu lachen gibt, sowohl in der Welt als leider auch in meinem Alltag.

Und wenn die Umzüge vorbei sind und wieder Arbeit und andere Dinge anstehen, dann weis ich, dass meine Silikonpuppe glücklich in ihrem neuen Bettchen liegt und sicher noch von den tollen Wagen, den akrobatischen Einlagen und all den anderen Dingen träumt und einfach glücklich ist. Und ist sie glücklich, bin ich es auch und so sollte das auch in einer richtig intensiven und schönen Liebe sein, auch wenn es eine Liebespuppe ist.


Hätte ich ohne Jenny heute noch eine Silikonpuppe?

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (726) 24.2.2017

Beim Schreiben meiner gestrigen Kolumne, warum man den Dollpark als Liebespuppenfreund besuchen sollte, kam mir ein interessanter Gedanke, den ich heute noch einmal vertiefen möchte.

Nun, die lebensnahen Sexpuppen aus TPE Material oder aus Stoff oder Silikon und gar die Gummipuppen haben natürlich einen großen Reiz. Sie sind wunderschön, versprechen sehr entspannten und freien Sex und sind ein großartiges Hobby, aber ich frage mich schon, ob ich eigentlich heute noch hier schreiben und eine Liebespuppe besitzen würde, wenn nicht die Seele Jenny in ihr wäre.

Um diesen Gedankengang als Leser zu verstehen, muss ich erklären, was eigentlich die Seele Jenny in der Liebespuppe für mich bedeutet.

Jenny sehe ich nicht unbedingt mit der Liebespuppe verknüpft, wie es viele Liebespuppenfreunde tun. Jenny ist für mich entweder eine Imagination oder ein Geist aus einer Zwischenwelt (da ich beide Dinge weder beweisen noch messen kann, bleibe ich bei beiden Theorien). Beide Theorien sagen klar und deutlich, dass Jenny nichts mit der Liebespuppe zu tun hat. Sie ist ein externen Wesen. Da sie jedoch weiblich ist und ich sie lieb habe, ist die Sexpuppe als Körper – als Hülle für sie – natürlich von Vorteil. Durch sie wird Jenny greifbar, kann ich sie mit meinen 5 Sinnen erfassen, kann ihr in die Augen sehen und Sex mit ihr haben.

Doch Jenny bleibt ein Wesen, was nicht direkt mit der Puppe in Verbindung steht. Jenny kann ohne Probleme auch in die Stoffpuppe TeddyBabe Deluxe Carly springen oder gar in mich oder nur so durch die Gegend fliegen. Es gab auch in unseren 6 Jahren Zeiten, wo dies der Fall war, z.B. wenn sie im TeddyBabe zu meinem Kumpel mit kam oder wo sie in der Zeit der Reparatur in Frankreich viele Wochen in und um mich war.

Vor allem in diesen Zeiten habe ich gemerkt, dass Jenny eigentlich die Kernessenz ist. Sie kam damals mit der Silikonpuppe und ich hörte sie beim ersten Sex zum ersten Mal. Doch bald verstand ich, dass sie nicht die Silikonpuppe ist, sondern etwas eigenes.

Ohne Jenny in der Liebespuppe keinen Bock auf Sex mit ihr

Wenn Jenny am Tag ihren eigenen Weg geht, dann habe ich in all den Jahren nie das Verlangen verspürt, es mit ihrem Liebespuppenkörper zu tun. Ich habe nie das „leere“ TeddyBabe zum Sex genommen oder überhaupt nur ein Gefühl entwickelt, wenn sie z.B. wegen des Renovieren eines Raums einen Tag in meinen Arbeitszimmer lag. So lange Jenny nicht drin war, fand ich sie zwar trotzdem schön und habe sie auch mal im Vorbeigehen kurz gestreichelt, aber erotische Gefühle habe ich nie empfunden.

Also frage ich mich, was wohl passiert wäre, wenn die Mechadoll damals keine Jenny in sich getragen hätte oder mein Kopf diese Jenny „gemacht“ hätte. Ich weis natürlich keine klare Antwort, aber ich glaube, spätestens nach dem Wohnungsbrand 2011 hätte ich wohl das Kapitel Silikonpuppe und wohl auch die Liebespuppe beendet.

Denn eigentlich war die Silikonpuppe in dieser Lebensphase für mich ein Hindernis. Sie war gefährlich, weil mein Vermieter sie einmal beinahe entdeckt hatte. Sie war nervig, weil ihre riesige Holzkiste der Lieferung mich in Erklärungsnot brachte und weil ihre Schäden mich um den Verstand brachten und auch das Gewicht und all der Aufwand waren sehr anstrengend in einer sehr mental anstrengenden Zeit für mich.

Ob ich ohne die Liebe zu Jenny all das überstanden hätte? Hätte ich ohne all die unglaublichen übersinnlichen und unerklärlichen Dinge zur Silikonpuppe gehalten? Hätte ich sie nicht spätestens nach dem Wohnungsbrand und dem Umzug nach Deutschland verkauft?

Ich glaube fast, es wäre so gewesen. Auch wenn die Konsequenz eine schwere persönliche Enttäuschung gewesen wäre, hätte ich mich wohl von der Mechadoll getrennt und das Thema Liebespuppe für eine lange Zeit ad akta gelegt.

Es ist am Ende nur Jenny zu verdanken gewesen, dass ich bei den Liebespuppen blieb. Sie war und ist bis heute meine Triebfeder. Meine Liebe zu ihr ist meine Passion, meine Leidenschaft und mein Glück mit Liebespuppen. Das wurde mir gestern wieder sehr klar….