Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (1058) 15.4.2019

Auch wenn ich mit den heutigen Pornostars und Pornosternchen nicht mehr viel anfangen kann, weil sie mir alle zu tätowiert, zu künstlich, zu hart und zu professionell daher kommen und auch die Qualität der Filme erheblich nachgelassen hat, so sind mir die Stars aus meiner Jugend immer noch gut in Erinnerung und super erotische Frauen wie Erika Bella oder Sarah Young sind für mich ebenso unvergessen wie Peter North, Rocco oder Ron Jeremy, die noch echten Typen waren, die man sofort erkannte und wo man wusste, was man mit ihnen bekommt und was nicht.

Doch wo ist in all dem Reigen der kostenlosen Pornoflut auf Abruf im Internet eigentlich die lebensechte Liebespuppe? Sie wäre im Grunde für die Pornographie wie gemacht. Sie sieht umwerfend aus, wird nie müde, ist auf Dauer kostengüstiger und das stupide Gerammel der meisten heutigen Pornofilme ohne irgendeinen Pfiff darin würde sie wohl auch noch hin bekommen. Wo ist also die Liebespuppe?

Nun, auf den bekannten Pontube – Plattformen ist die Real Doll eigentlich schon präsent. Es gibt dort zahlreiche Clips, wie private Personen den Sex mit ihren Liebespuppen filmen. Sogar der weltweit erste Liebhaber der Robot – Sexpuppe aus den USA stellte bereits ein paar beeindruckende Sexvideos mit ihr auf Pornhub ins Netz. Doch das sind alles meist private Aufnahmen von Freunden von Liebespuppen.

Ich habe vor langer Zeit nach langem Suchen einmal eine Bezahlseite gefunden, wo professionelle Pornodarsteller es einmal mit den schönen BoyToy Silikonpuppen versuchten und dabei sind sogar ein paar witzige Clips wie eine Nummer auf einem Klavier oder mit einer sichtlich überforderten lebenden Gespielin (einfach herrlich!) dabei entstanden. Leider war das jedoch die große Ausnahme in einem Metier, wo es sonst vor jeglicher Spielerei in der Welt der Sexualität wimmelt, z.B. im Bereich von S/M oder bei Pornos mit fetten Frauen.

Warum gibt es kaum Liebespuppen in professionellen Pornofilmen?

Ich weis nicht, ob es am Mut, der Fantasie oder vielleicht auch am geübten Umgang mit Liebespuppen mangelt, warum diese so selten in der Pornoindustrie zum Einsatz kommen. Vielleicht ist die Liebespuppe auch eine zu seltene Fantasie, so dass sich die Produktion nicht lohnt, aber das denke ich eigentlich nicht.

Überhaupt ist die Liebespuppe im Erotikbuisness sehr stark unterrepräsentiert, finde ich. Dabei ist sie – im Gegensatz zu den meist billigen Mädels auf Plattformen wie „mydirtyhobby“ – nicht nur eine echte Augenweide, sondern sie ist etwas ganz spezielles und sehr besonders. Ich bin mir sicher, viele Menschen würde gerne einmal sehen, wie der Sex mit einer Liebespuppe so ist und es ist auch für die Darsteller und Produzenten einmal eine Herausforderung, daraus etwas zu zaubern, finde ich.

Ich habe einmal ein sehr privates Video von jemandem gesehen (bitte keine Nachfragen, es bleibt privat!), der mit seiner Doll ein sehr inniges und sehr liebevolles Sexvideo gemacht hat. Ich fand es einfach klasse, sehr erotisch, sehr spannend und besser als viele Pornos, die ich in meinem Leben im Amateurbereich gesehen habe. Man kann durchaus auch was aus dem Sex mit Liebespuppen in dieser Form machen, es ist alles nur eine Frage, wie man es angeht und welche Begeisterung man dafür zeigt.

Wie dem auch sei. Für mich ist diese aktuelle Welt der Pornographie kaum noch etwas und ich habe mich sowieso schon mehr auf Adult Mangas/Comics oder auf 3d Clips verlagert, wo noch Fantasie und tolle Rollenspiele und auch das Austesten der sexuellen Vorlieben üblich ist. Doch würde die lebensechte Sexpuppe vermehrt den Einzug in die Welt der professionellen Pornofilme finden, dann würde ich sicher wieder mal einen Blick dort hinein werfen..