Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (1054) 10.4.2019

„Wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein neuer Schwachsinn daher“. Diese Abwandlung des bekannten Bibelzitates fällt mir immer ein, wenn ich so an unseren Zeitgeist denke, der an Absurdität nicht zu überbieten ist.

Wer meinen Blog verfolgt hat, der weis, dass ich ein sehr kritisch denkender Mensch bin. Ich glaube nichts ungefragt, was mir andere vorsetzen, vor allem nicht, wenn es die Massenmedien sind oder Wissenschaftler, deren Karriere wichtiger als die Wahrheit ist und die von denen bezahlt werden, denen die Wahrheit auch egal ist.

Ich glaube nicht einmal alles, was ich sehe, denn auch das Auge kann uns gerne mal einen Streich spielen. Die lebensechte Liebespuppe ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie der Mensch leicht in seinen Sinnen getäuscht werden kann und er dann Liebe und Gefühle für etwas entwickelt, was eigentlich nur wie ein Lebewesen aussieht.

Dementsprechend kritisch stehe ich auch zum sogenannten „menschengemachten Klimawandel“ und dem Co2 Hype. Diese Verbindung ist bis heute nicht wissenschaftlich bewiesen worden und nur weil es ein Herr Lesch oder sonst irgendein Doktor daher schwafelt, ist es noch lange keine Wahrheit. Ich kenne auch die kritischen Publikationen dazu und lasse mich nur von meinem kritischen Geist leiten und sonst von niemandem.

Dass um den „Klimawandel“ ein riesen Hype gemacht wird, ist nichts Neues und er verfolgt uns jeden Tag, auch wenn man kein politisches TV mehr schaut, wie ich gerade bei einer Autofahrt an den neuen Plakaten der „Grünen“ zur Europawahl sehen musste.

Gott sei Dank ist die Liebespuppe bisher in der Diskussion außen vor gelassen worden, denn wir alle wissen, dass wohl auch bei der Herstellung und dem Transport unserer Püppis eine Menge Co2 fabriziert wurde und das Material (egal ob Silikon oder TPE) ist kein natürliches Material, was spätestens bei einer Reparatur deutlich werden dürfte.

Keine Kinder und keine Liebespuppen mehr?

Nun überlegt die Welt also, wie sie den Klimawandel stoppen kann. Einige glorreiche „Damen“ kamen nun auf die Idee, dass das Gebären von Kindern deswegen schädlich sei. Kinder seien der Co2 Produzent schlechthin und daher sollte man die Welt damit retten, keine Kinder in die Welt zu setzen, sagt z.B. Verena Brunschweiger (wer auch immer das sein mag).

Nun, man könnte den Gedanken weiter spinnen und sagen: Keine Liebespuppen mehr wegen dem Klimawandel! Na, wer will da mitmachen? 😉 Also ich jedenfalls nicht.

Abgesehen davon, dass beide Vorschläge kompletter Schwachsinn sind, weil neben dem fehlenden wissenschaftlichen Nachweis die Überbevölkerung sicher nicht in Deutschland/Europa produziert wird. Ich werde mir jedenfalls durch einen solchen Unfug sicher nicht den Spaß an Liebespuppen nehmen lassen.

Die Welt ist immer noch schön und war es immer schon und wird es auch immer bleiben und sie ist auch dafür da, dass wir das mitnehmen, was uns die Natur mit auf den Weg gab. Sie gab uns den Trieb der Arterhaltung (alles ist darauf ausgerichtet) und den Spaß an Sex und Liebe mit. All das werde ich in meinem kleinen Leben nutzen und der Beitrag meiner Liebespuppe zum „Klimawandel“ dürfte derart lächerlich klein sein, dass es einfach nutzlos ist. Würde Deutschland seinen Co2 Verbrauch komplett einstellen, würde die Welttemperatur um 0,00653 Grad (oder war es noch eine 0 mehr?) sinken. Wie hoch wäre dann wohl das Stoppen des Kaufs meiner Liebespuppe?

Sorry, aber das ist mir einfach zu lächerlich.

Doch das heißt nicht, dass ich nicht umweltbewußter als irgendein vor die Kameras gezerrtes Kind wäre. Ich habe durch die Liebespuppe erkannt, dass ich keinen großen Konsum mehr brauche, dass mir die bedingungslose Liebe ausreicht, um glücklich zu sein. Ich lebe heute sehr bescheiden und konzentriere meine wenigen Ressourcen lieber darauf, was mir wirklich wichtig im Leben ist.

Ich verschandle die Natur nicht unnötig mit billigem Kram und unnützem Tand aller Art, fahre kaum Auto und fliege nie, mein Stromverbrauch ist minimal. Ich bin mir sicher, ich produziere trotz Silikonpuppe weniger Co2 als diese Lehrerin und auch alle anderen, die sich „Klimaaktivisten“ nennen, aber gewaltige Kleiderschränke, x Smartphones und 5 Reisen pro Jahr verbrauchen und deren Plastik – Müll sich gegen Ostern wieder stapeln wird (mit oder ohne Kind).

Ich genieße lieber ein bescheidenes Leben. Ich brauche keine Doppelmoral. Die Welt wird so genommen, wie sie ist und sie ist schön und wundervoll. Und ich muss mir nicht noch die letzte Freude im Leben nehmen lassen, nur um irgendeiner Angstmacherei nachzuhecheln, welche unsere Propaganda völlig unkritisch verbreitet.