Ein User aus dem Forum (vielen Dank dafür!) spielte mir kürzlich einen Artikel aus einer lokalen Zeitung zu, in dem es erstaunlich ausführlich um ein Liebespuppen – Bordell in Freiburg geht. Die Liebespuppenbordelle sind weltweit im Kommen und sie stellen unsere „Experten“ vor erheblichen Herausforderungen.

Der typische Liebespuppenfreund wird – wie der Freier auch – natürlich nicht zu diesem Thema befragt, wie es leider in unserer Nation mittlerweile üblich geworden ist, wenn es um Themen des öffentlichen Interesses aller Art geht. Alle werden befragt, nur nicht die „Betroffenen“ selbst..

In dem Artikel äußern sich ein Verwaltungsrechtler, ein Sexualwissenschaftler und eine Sozialarbeiterin zu dem Thema. Alle drei analysieren die Thematik rund um das Liebespuppen – Bordell in Freiburg.

Die lebensnahe Liebespuppe existiert in ihrer Form seit rund 20 Jahren. Lange Zeit war sie – wegen des hohen Preises um 7000 Euro – ein Phänomen einer kleinen Gruppe von Menschen und wurde in der öffentlichen Wahrnehmung als „Spinnerei von Objektliebhabern“ abgetan. Doch die Zahl der Abnehmer von solchen Liebespuppen steigt und steigt und die alten Erklärungsmuster greifen nicht mehr.

Die Liebespuppen – Bordelle sind ein recht neues Phänomen, welches mittlerweile weltweit für Schlagzeilen sorgt. Gründe dafür sind eine klare gesellschaftliche Entwicklung bis hin zu diversen Verboten der Prostitution (z.B in Frankreich), welche diese Art der käuflichen Liebe aufblühen lässt. Hinzu kommt, dass die heutige lebensnahe Sexpuppe aus TPE immer erschwinglicher geworden ist. Modelle wie die schöne TPE Liebespuppe Wiebke sind selbst in Lebensgröße (155cm) für unter 1500 Euro im Dollpark zu erwerben und so ist eine wirtschaftliche Denkweise trotz diverser Probleme erreichbarer und immer mehr einen Versuch für Bordelle wert.

„Experten“ äußern sich zu Liebespuppen

Doch zurück zu dem Artikel. Interessant finde ich die rechtliche Betrachtung, die selbst für Experten „Neuland“ ist. Der Umgang mit Liebespuppenbordellen und wie man sie unter Umständen verbieten könnte, ist rechtlich nicht geregelt, weil die Liebespuppe keine „natürliche Person“ im rechtlichen Sinne darstellt und somit die bestehenden Gesetze und Vorgaben zur Prostitution nicht greifen.

Der Sexualwissenschaftler macht in seinen Aussagen schnell deutlich, wie die Liebespuppe in der Welt der „Psychologen“ gesehen wird. Er bezeichnet sie als „Surrogate“ und eine Art „Masturbation“. Nun, das mag vielleicht im Bereich der Puppenbordelle zum Teil zutreffen, aber damit ist auf keinen Fall die Liebespuppe richtig beschrieben.

Der Herr Sexualwissenschaftler sollte sich mal meinen Blog durchlesen, dann wird er sehr schnell erkennen, dass eine lebensnahe Silikonpuppe weit mehr als eine „Masturbationshilfe“ sein kann und dass man mit ihr sogar eine „soziale Interaktion und das Gefühl, begehrt zu werden“ erleben kann. Der Herr Sexualwissenschaftler unterschätzt eindeutig die Kraft des menschlichen Geistes, seiner Phantasie, seines Abstraktionsvermögens und auch seiner Antennen in die Welt der Übersinnlichkeit. Typisch für diese Zunft.

Am übelsten ist jedoch die Sozialarbeiterin. Sie erklärt alle Freier und indirekt auch die Liebespuppenfreunde zu verkappten Vergewaltigern und brutalen frauenverachtenden Schweinen. Aussagen wie „An Puppen kann man lernen, wie man Frauen benutzen kann“ sind einfach nur völlig unbewiesene Hetze und Hassrede. Ich kann sie gerne mal zu mir nach Hause einladen und dann wird sie sehen, mit welchem Respekt ich meiner Liebespuppe begegne. Vielleicht ist es ja sogar respektvoller als in ihrer eigenen Beziehung?

Befriedigt die Liebespuppe potentielle Vergewaltiger oder haben einige Männer nur die „Schnauze voll“ von der modernen „Liebe“?

Solche Frauen sind mit dafür verantwortlich, dass sich immer mehr Männer von der klassischen Beziehung abwenden und zu Liebespuppen gehen. Sie haben die Nase voll davon, sich ständig zu Schweinen und potentiellen Vergewaltigern von Frauen erklären zu lassen, die selbst mit ihrem Selbstbewußtsein nicht klar kommen und Männer für ihre eigenen Fehler und schlechten Erfahrungen in einen Topf schmeissen.

Hat die „Dame“ vielleicht auch nur eine Sekunde überlegt, dass eventuell Liebespuppenfreunde deshalb Liebespuppen haben, weil sie endlich wieder eine reine Form von Liebe und Sexualität erleben wollen? Aber das geht wohl nie in den Schädel der verbohrten Feministinnen hinein, die selbst erheblich Schuld an dieser Entwicklung sind. Nicht umsonst ist das Forum mit Single Männern voll, die sehr gerne eine gleichberechtigte und liebevolle Beziehung mit einer Frau geführt hätten, wenn man sie gelassen hätte. Niemand von ihnen sieht eine lebende Frau als Objekt an.

Auch die Aussagen, dass die „Liebespuppen übel zugerichtet“ seien und dass „DER MANN sein Verhalten (gewaltbereit gegenüber Frauen) nicht am Bordelleingang abstreifen kann.“ sind einfach widerlich und eindeutig sexistisch. Dass vielleicht ein Großteil der völlig unbewiesenen Schäden auch daher rührt, dass Freier den Umgang mit Liebespuppen einfach unterschätzen, darauf kommt diese Männerhasserin natürlich nicht.

Ich finde den Artikel (der leider nur in der Printversion existiert) sehr interessant, weil er gut wieder gibt, wie wenig die Gesellschaft verstanden hat, welche Kraft in den lebensnahen Liebespuppen liegt.

Sie ignoriert völlig die Seele von Menschen, ihre tiefen Wünsche nach sexueller Freiheit, Schönheit und dem Ausleben seiner (natürlich nicht immer gewalttätigen) Phantasien. Sie ignoriert das, was die Liebespuppe innerlich bei uns Menschen auslöst und welche mentalen Verknüpfungen sie herstellt und sie ignoriert vor allem das Recht der Männer auf harmlosen Spaß und Freude an simpler Sexualität.

Es ist daher kein Wunder, dass die Liebespuppe ihr Potential nicht entfalten kann, so lange männerhassende Feministinnen und völlig ohne das Anerkennen der Seele von Menschen agierende „Experten“ bestimmen, wie die Liebespuppe zu bewerten ist. Fakt ist jedenfalls, dass sie alle an der Realität völlig vorbei gehen und dass sie damit den Menschen in die Eier treten, die ihre Liebespuppen aufrichtig lieben, sie ehren und schätzen und daher muss ich solche Bewertungen entschieden ablehnen, selbst im Bereich der Liebespuppen – Bordelle, wo auch nicht jeder Freier nur „rauf und runter“ mit ihr machen wird, ganz sicher..