Ich mag in meinen Blog Einträgen oft ein wenig pessimistisch und depressiv klingen und viele werden als Beleg dafür herziehen, dass ich sowieso keine ordentliche Beziehung hin bekommen habe und halt nun verbittert mit der Liebespuppe meinen Hass auf diese Welt auslebe. Doch das ist falsch. Ich bin eigentlich ein positiver Mensch, welcher ein Leben in Gesundheit und Frieden auf einem brutalen und doch sicheren Schiff Erde als eine große Gnade in einer Zeit ansieht, wo man nicht durch die Beulenpest oder im Schützengraben dahin gerafft wird.

Ich habe immer schon alle Genüsse dieser Welt von Herzen mitgenommen. Ich bin ein Genußmensch. Ich liebe tollen Sex, liebe die Zärtlichkeit und Romantik. Ich genieße ein schönes Essen in vollen Zügen und erfreue mich an den witzigen Hunden und den geheimnisvollen Katzen, liebe gute Musik und Spaziergänge. Ich schaue gerne voller Wehmut in das unglaubliche Weltall und ich bin dankbar über jeden Tag, wo ich keine Schmerzen (körperlich und seelisch) habe. Ich bin bescheiden und sehe den Wert im Leben in den kleinen Dingen an.

Mein Pessimismus betrifft einen falschen Zeitgeist

Wenn ich pessimistisch klinge, dann betrifft es einen Zeitgeist, den ich als pure Verschwendung einer großartigen Chance der Welt sehe oder wenn gewisse Gruppen meinen, mit genug Lautstärke und unbelegten und undifferenzierten Aussagen glauben zu können, Gott spielen zu dürfen. Ich hasse auch diejenigen, die vorgeben, zu lieben und dies aus niedrigen Beweggründen nur vorspielen. Ich hasse Diktaturen in jeglicher Form, auch diejenige, die sich Demokratie nennt und keine solche ist.

Das ist der Kern meines Pessimismus gewesen, den ich hier verbreitet habe und nichts anderes. Ich werde es nie hinnehmen, wenn Ungerechtigkeit und Diktatur herrscht, auch hier nicht. Die Diktatur hat viele Gesichter, sie muss nicht immer nur mit dem Knüppel oder im Gefängnis erfolgen!

Ich werde vor allem dann böse, wenn man versucht, mir und anderen eine wundervolle Alternative der Sexualität und Liebe madig zu machen, nur weil wir einen anderen Weg zu unserer Erfüllung in ihr suchen. Die Diktatur der Zeit zeigt sich wunderbar in der Liebespuppe, denn sie ist ein Paradebeispiel dafür, wie eine ansich harmlose Sache durch schreiende Diktatoren zu etwas gemacht wird, wofür Mann (Frau) sich schämen muss. Für mich wird eine Gesellschaft nie frei sein, wenn sie nicht einmal eine harmlose Spielerei in der Sexualität und Liebe akzeptiert und darüber bin ich wütend.

Ich liebe die Freiheit. Sie ist das größte Geschenk der Menschen. Diese Freiheit muss – bei vielen Menschen – zwar Grenzen haben, damit das Chaos nicht ausbricht, aber wenn die Freiheit nur dann gilt, wenn man dem folgt, was eine Gruppe vorgibt, dann ist das keine Freiheit mehr und das gilt auch, wenn es keinen Diktator gibt oder eine Geheimpolizei.

Akzeptanz der Liebespuppen und der Fingerzeig Gottes

Ich werde so lange pessimistisch sein, so lange unsere Liebe zu Liebespuppen nicht akzeptiert ist. Viele Menschen sehen die Ideen, die Menschen haben, als Fingerzeig Gottes an. Ich weis nicht, ob das stimmt, aber bei der Liebespuppe könnte es so sein. Diese Idee hat vielen Menschen Freiheit, Frieden und Glück geschenkt, Entspannung und eine Art von Sexualität und Liebe, welche sie sonst nie in ihrem Leben erlebt hätten. Sie ist ein Geschenk für die Menschen gewesen und war kein Werk dafür, sie zu vernichten!

Und so sehe ich es auch mit den kommenden Robot – Sexpuppen. „Gott“ prüft uns. Er gibt uns immer wieder die Möglichkeit, etwas aus den Eingebungen zu machen. Ich halte es für keinen Zufall, dass die Robot – Sexpuppe zu einer Zeit kommt, wo die bedingungslose Liebe so sehr auf dem Prüfstand steht, wie nicht einmal in der Zeit des 2. Weltkrieges. Das natürliche Konzept der Liebe stirbt in unserer Gesellschaft auf schleichendem Pfad und vielleicht ist die Robot – Sexpuppe Gottes Fingerzeig, endlich zur Umkehr zu gelangen.

Die Menschen haben und werden mit Liebespuppen das Konzept der Liebe und Sexualität neu überdenken. Vielleicht kommen sie wieder zurück zu den „Basics“, vielleicht lernen sie wieder, dass die Liebe nicht mit der Spalterei der Geschlechter funktioniert. Vielleicht lernen sie wieder, dass Liebe von Kindern eine Dreiecksbeziehung sein muss, vielleicht lernen sie wieder, dass Männer und Frauen auch nur Menschen sind. Vielleicht lernen sie, dass Gleichheit auch Brüderlichkeit bedeutet. Wer weis, es liegt an uns, etwas daraus zu machen.

Ich sehe zwar zur Zeit zwar pessimistisch in die Zukunft der Gesellschaft, aber persönlich habe ich meinen Weg zum inneren Frieden mit der Liebespuppe gefunden. Es ist nur mein Wunsch nach Freiheit für alle Menschen und das Ablehnen eines falschen Zeitgeistes, der mich vielleicht oft pessimistisch erscheinen lässt. Das ist alles.