Letzte Woche gab es im Forum auf gummipuppen.de mal wieder den Versuch einer Zeitung aus dem Bereich der Massenmedien, Liebespuppenfreunde für eine „Doku“ über die Liebe zu lebensnahen Liebespuppen zu gewinnen. Die allseits bekannte Zeitung mit den vier Großbuchstaben versuchte diesmal ihr Glück.

Die Massenmedien sind eigentlich seit dem Beginn des Verkaufs von lebensnahen Liebespuppen vor rund 20 Jahren immer an unseren Fersen gewesen. Sogar Hollywood bemühte sich um das Thema lebensnahe Silikonpuppe und machte mit „Lars und die Frauen“ einen Film, bei dem sogar recht bekannte Schauspieler mitspielten.

Das Problem in all den Jahren der Verbindungen zwischen Liebespuppenfreunden und den Massenmedien war – und ist – die unterschiedliche Motivation, warum solche Machwerke eigentlich gemacht werden sollen.

Der Liebespuppenfreund hat im Grunde zwei Motivationen, sich auf eine solche Arbeit einzulassen. Zum einen möchte er diese besondere Art der Liebe auch anderen Menschen zugänglich und bekannt machen und zum anderen möchte er sich mit seiner Liebe zu ihnen eine Art Denkmal setzen und (sofern Gesicht gezeigt wird) auch sich selbst als ein besonderer Mensch darstellen.

Die Massenmedien hingegen haben ganz andere Motivationen. Sie suchen nach einer Story, die provoziert, emotionalisiert und mit der eine gewisse Agenda der Geldgeber und Politik vermittelt werden soll. Sie müssen in einer Zeit des enormen Angebotes an Informationsquellen etwas präsentieren, was die Leser aufregt und zu Diskussionen anregt, ein Thema, wo jeder zumindest denkt, mitreden zu können.

Diese unterschiedlichen Motivationen sind und bleiben kein guter Nährboden für die Verbreitung der Liebe zu Liebespuppen, finde ich. Die Massenmedien recherchieren aufgrund des Zeitdrucks schlecht, sie behandeln alles oberflächlich und sie haben eine Agenda im Nacken, die sie auf Teufel komm raus durch drücken müssen.

Die absurde Agenda der Massenmedien macht die Arbeit mit ihnen sinnlos

Die Agenda, die von Anfang an hinter der Thematik stand, war offensichtlich, von der ersten Doku an. Sie sieht die Liebespuppe als Gefahr für die Frauenwelt, hält die Liebhaber solcher Liebespuppen für Chauvis und Frauenhasser, die nur eine willige und stets hübsche Puppe neben sich haben wollen, die den Mund hält und alles macht, was sie wollen. Die Liebespuppe sieht sie als Gefahr für die Liebe, wobei sie eigentlich das moderne Chaos damit meinen, was sie als Liebe bezeichnen wollen. Die Menschen sollen in einem ewigen Genderkampf, Streitereien, Emotionschaos, Scheidungen und absurden Märchenprinzenträumen versinken, denn damit lässt sich viel Geld machen, von der Singlebörse bis hin zum Date Doktor.

Deshalb müssen die Liebespuppenfreunde diffamiert, als Deppen dargestellt und als Freaks bezeichnet werden, die im Grunde nur peinliche Versager in der Liebe sind. Vor allem, weil die Welt der Liebespuppen immer größer wird, müssen sie alles versuchen, um die Entwicklung aufzuhalten, denn diese Entwicklung widerspricht ihrer Agenda.

Dieser Unterschied im Denken beider Gruppen führte in den Jahren zu einer krassen Abkühlung in der Liebespuppenszene. Die Liebespuppenfreunde sind heute fast unisono mehr als kritisch gegenüber den Massenmedien eingestellt und kaum jemand erklärt sich noch bereit, sich dafür her zu geben. Die Medien spüren das und versuchen so, alle Tricks einzusetzen. Sie versprechen den Liebespuppenfreunden das Blaue vom Himmel, schicken bevorzugt weibliche Journalisten, um sie um den Finger zu wickeln und vieles mehr.

Doch wenn das „Ding im Kasten ist“, werden die Probleme schnell deutlich. Die Werke der Massenmedien sind z.B. nicht geschützt. Die Bilder und Beiträge, die gemacht werden, werden gnadenlos weiter verbreitet, nach Gutdünken umgedeutet und völlig anders interpretiert, wie es gerade in den Kram passt. Dies alles haben wir zur Genüge erlebt. Die Journalisten geben ungefragt Interviews, die Künstler machen ungefragt Ausstellungen und es werden Karrieren auf dem Rücken der Liebespuppenfreunde aufgebaut.

Forum der bessere Weg zum öffentlich machen seiner Liebe zu Liebespuppen

Was kann also der Liebespuppenfreund machen? Nun, das Forum auf gummipuppen.de ist eindeutig der bessere Weg, um diese Ziele zu befriedigen und das haben viele Liebespuppenfrende auch erkannt. Im Forum kann man seine besondere Art der Liebe zu Liebespuppen so zeigen, wie man es möchte. Man wird nicht schief angesehen, wenn man eine kleine Liebespuppe hat, keinen Sex mit ihr haben will oder mit ihr mental redet. All das ist im Forum kein Problem, weil dort fast nur Menschen sind, welche die Faszination Liebespuppe verstehen, sich in der Materie auskennen und wissen, was Liebespuppen bedeuten und wo ihre Stärken und Schwächen sind.

Man kann sich in diesem Forum auch ein Denkmal der Liebe zu Liebespuppen setzen und auch sein Gesicht zeigen, wenn man will. Das Bildmaterial ist dort geschützter, man kann seine Gedanken, Wünsche und Liebe zu den Liebespuppen auf die Weise zeigen, die man möchte und man kann sie so rechtfertigen und erklären, wie man es will.

Ich selbst sehe heute meinen Umgang mit den Medien und Künstlern als Fehler an. Denn ich habe meine Liebe zur Liebespuppe über den Blog und das Forum auf Dauer viel mehr Menschen viel besser deutlich machen können. Ich konnte mir Zeit nehmen und den Weg gehen, den ich für richtig hielt. Und wer heute Begriffe wie Liebespuppe oder Silikonpuppe in google eingibt, der findet mich hier nicht weniger selten, als bei einer der Zeitungen oder TV Stationen, wo über meine Liebe zu meiner Silikonpuppe berichtet wurde, jedoch mit dem Vorteil, dass es hier angemessen und sinnvoller ist.

Daher rate ich jedem Liebespuppenfreund, es lieber über das Forum zu versuchen, wenn man seine Liebe zur lebensnahen Liebespuppe öffentlich machen will. Es ist zur Zeit der bessere Weg für die Sache und den Schutz des Liebespuppenfreundes als über eine Welt der Massenmedien, die in dieser Form für unsere Sache alles andere als förderlich sind.

Euer PJ