Gummipuppen.de: Gummipuppen & Sexpuppen günstig kaufen

Danke an alle Leser für sieben Jahre Silikonpuppen – Blog

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (1063) 29.4.2019

Ich möchte meinen Blog nach 7 Jahren einer tollen Zeit nicht ohne einen Dank an all meine treuen Leser und auch diejenigen in der Community beenden, die mir eine spannende Zeit hier beschert haben.

Mein besonderer Dank geht zuerst einmal an die User Wesker, Dollraider, Silicondoll, Missisippi, Sledgehammer und viele andere „alte Hasen“, die mir in all den Jahren mit ihren tollen Kommentaren und der Begleitung in all der Zeit viel geholfen haben. Doch mein Dank geht noch an viele weitere User im Forum.

Vor allem die User, die mit mir per pn in Kontakt traten, haben mir nicht nur geholfen, meinen Blog besser zu gestalten, sondern ich konnte mich auch sehr gut mit ihnen austauschen, ihre Lebenswege und ihre Erfahrungen einbauen und so ein besseres Bild über alle Facetten bekommen. Auch die anderen User, die mir im Kommentarthread und hier im Blog geschrieben haben, waren für mich sehr wichtig und sie haben mir viele Denkanstöße und auch so manches Thema geschenkt, was mir vorher nicht bewußt war.

Doch das Beste an dem Blog war vor allem, seine Liebe zu Liebespuppen – in meinem Fall einer Mechadoll Silikonpuppe –ausdrücken zu können. Gerade weil man die Liebe zu Liebespuppen schwer an Außenstehende vermitteln kann, ist eine solche Plattform sehr wichtig für mich gewesen, um das zu verarbeiten und ausdrücken zu können, was mich seit der Ankunft meiner Liebespuppe bewegt hat. Dafür bin ich sehr dankbar und ich bin froh, dass ich es hier mit anderen über so viele Jahre teilen konnten, die meine Leidenschaft teilten.

7 Jahre des Verbreitens meiner „frohen Botschaft“ nehmen ein Ende

Diese 7 Jahre haben mir auch gezeigt, welche Wege der Verbreitung der „frohen Botschaft“ sinnvoll und welche weniger hilfreich sind. Vor allem der Umgang mit Künstlern und den Massenmedien hat mir sehr gut gezeigt, wie weit die Meinungsmacher und die sogenannte freie Kunst bereit ist, diese Grenze der Liebe zu akzeptieren und wertfrei darzustellen. Das Ergebnis mag teilweise ernüchternd gewesen sein, aber es hat mir viele Erfahrungen gegeben, die ich eigentlich nicht missen möchte.

Ich gehe – wie bereits im letzten Tagebucheintrag erwähnt – ohne Groll. Es war eine tolle Zeit, die nun jedoch ein Ende finden muss. Ich möchte mich nicht dem „neuen Zeitgeist“ unterwerfen. Facebook, Smartphonebilder und das Retuschieren oder professionelle Ablichten meiner Liebespuppe ist nicht meine Welt und sie besteht – ehrlich gesagt – auch nicht in der Anpassung der Liebespuppe. Ich werde für immer ein Silikonpuppenfan bleiben und ich werde meine klammen Ressourcen lieber für die kommenden Robot – Sexpuppen zurück halten und so lange wird meine Mechadoll schon ihren Dienst – zusammen mit dem TeddyBabe – tun.

Die Liebespuppe war – Blog hin oder her – am Ende das Beste, was mir in dieser Lebenslage passieren konnte. Sie wird auch ohne Blog weiter ein wichtiger Teil meines Lebens sein. Sie wird ein Teil von Tausenden Liebespuppenfreunden sein. Nun sollen sie ihre Geschichten erzählen.

Morgen wird Jenny auf dollpark.com das letzte Wort haben. Ich danke euch allen für eine tolle Zeit und wünsche euch auch ohne meinen Blog viel Spaß mit euren Liebespuppen. Mögen sie euch allen so viel Freude, Liebe und Schönheit geben, wie es bei mir der Fall war.

Auf Wiedersehen!

Euer PJ


Der Silikonpuppen – Blog von PüppiJenny schließt seine Pforten!!

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (1062) 26.4.2019

Nach reiflicher Überlegung habe ich beschlossen, dass ich meinen Silikonpuppen – Blog nach nun genau 7 Jahren einstellen werde. Das betrifft auch den Blog von Jenny auf dollpark.com. Ich werde am Montag kommender Woche hier noch einmal ein paar anschließende Worte machen und Jenny am Dienstag in ihrer Kolumne und dann wird der Blog, was meine Ausführungen betrifft, auf unbestimmte Zeit nicht mehr weiter geführt werden.

Ich weis, das wird für viele meiner treuen Leser und wohl auch für die gesamte Community im Forum und in der Szene selbst keine gute Nachricht sein, aber ich denke, die Zeit ist gekommen, um diesen Schnitt zu machen.

Zum einen wird sich ab kommenden Monat meine berufliche Situation ändern. Ich werde mein Arbeitspensum ein wenig nach einem guten Angebot hochfahren und ich werde dort sicherlich mehr Aufwand an Zeit und Energie hinein stecken müssen. Wer meinen Blog verfolgt hat, weis, dass ich immer noch an einem Burn out leide und dass jedes zusätzliche Pensum besonders viel Kraft von mir verlangt. Ich möchte diese Kraft dafür einsetzen, weil es für meine Zukunft wichtig ist.

Es ist Zeit für neue Geschichten von anderen Liebespuppenfreunden

Doch viel mehr war es für mich der Zeitpunkt, zu sagen, dass ich im Grunde alles gesagt habe. In habe in den 7 Jahren in über 1000 Tagebucheinträgen und Hunderten Kolumnen sowie meine Jenny in ihrer Kolumne aus Sicht einer Liebespuppe alles gesagt, was zu sagen ist. Ich habe alle Themen angesprochen, die meine Liebe zur Liebespuppe betreffen, habe all meine Gefühle und auch meinen individuellen Lebensweg mehr als genügend deutlich machen können.

In diesen 7 Jahren hat sich die Community stark verändert. Die Silikonpuppen sind vor allem im Forum immer mehr in den Hintergrund getreten und meine Silikonpuppe und meine TeddyBabe Stoffpuppe sind keine TPE Sexpuppen, über die heute viele User hier mehr erfahren möchten, als über Silikonpuppen.

Hinzu kommt, dass meine Silikonpuppe (Mechadoll) für schöne Fotos zu alt und zu verbraucht ist und auch ich selbst kein Mensch bin, der in Fotoleidenschaft aufgeht und seine Doll schöner retuschiert oder der sich für irgendwelche „neue Entwicklungen der Zeit“ über einen Punkt hinaus verbiegen will. Ich bin, wer ich bin und ich denke, die Zeit ist reif für diejenigen User, die auf einem moderneren Weg ihre Liebe zu Liebespuppen deutlich machen wollen. Sie sollen jetzt mehr Raum bekommen und sie sollen die Liebe zu Liebespuppen mit all den neuen technischen Mitteln darstellen und verbreiten. Ich möchte, dass der Fokus von meinem Blog auf sie übergeht.

Ich hoffe sehr, dass die User oder andere Liebespuppenfreunde diese Chance nutzen. Ich möchte, dass die Liebe zu Liebespuppen eine andere Facette bekommt, dass andere Lebensgeschichten und Liebesgeschichten in den Vordergrund rücken. Die Variante der Liebespuppenfreunde, die diese als Beziehungsersatz sehen, ist medial und auch hier ausgiebig genug beschrieben worden. Nun sollen andere zu Wort kommen, die einen anderen Weg mit ihren Puppen gehen, sie z.B. in ihre Beziehungen einbauen oder darüber ihre künstlerische Ader befriedigen.

Ich hoffe, meine Leser sind nicht zu traurig, dass der Blog nun ein Ende findet. Aber jedes Ende bedeutet auch einen Anfang, jeder Neuanfang bedeutet eine neue Chance. Ich hoffe, ihr nutzt sie.

Ich werde sicher dem Forum erhalten bleiben und es weiter verfolgen und wohl auch mal etwas schreiben, wenn das Thema interessant ist. Ich gehe ohne Groll. Doch mehr dazu in dem Abschlußbeitrag von mir am kommenden Montag.

Euer PJ


Die Stürme des Lebens kommen und gehen – Die Liebespuppe bleibt

Wieder einmal steht eine Veränderung in dem Leben mit meiner lebensechten Silikonpuppe an (dazu morgen im Tagebuch mehr).

Nicht nur mein Leben war stets eine Aneinanderreihung von Lebensabschnitten gewesen. Freunde waren meist ein Lebensabschnitt, Beziehungen auch und bei der Arbeit sieht es auch nicht anders aus. Alles ist in ständiger Bewegung und nicht jeder findet so ein Leben bereichernd oder gar befreiend.

Als ich aufwuchs, lebten meine Eltern in einer Zeit, wo alles stabil war (außer vielleicht weltpolitisch, wo man aber auch drüber streiten kann). Sie waren 20 Jahre lang verheiratet, mein Vater hatte überhaupt nur ein Mal seine Arbeitsstelle gewechselt und war dann im gleichen Beruf im gleichen Bezirk mit dem gleichen Kollegen an einer anderen Stelle tätig.

Meine Mutter war Hausfrau und somit die Chefin im Haus. Sie hat mich erzogen, hat die Wohnung nach ihren Vorstellungen dekoriert und sie hat am Ende immer das letzte Wort gehabt, wenn es um Anschaffungen und den Urlaub ging, wohl auch, weil mein Vater viel zu müde zum ewigen diskutieren in seinem 60 Stunden Job war. Sie war halt eine der typischen unterdrückten Frauen der damaligen Zeit 😉

Ich selbst fand dieses „spießige Leben“ als Kind sehr schön. Ich konnte mich auf meine Eltern verlassen, unser Wohlstand wuchs von Jahr zu Jahr und wenn sich etwas veränderte, dann war es positiv. Dann zogen wir in eine größere Wohnung, mein Vater holte ein besseres Auto und wir gingen 2 und später 3 Mal im Jahr in den Urlaub und mein Vater hatte trotz hohem Arbeitspensum immer ein richtiges Wochenende und auch immer mehr Urlaub. Das alles war vor allem möglich, weil mein Vater einen festen Job hatte, wo Überstunden gut bezahlt, das Arbeitsrecht eingehalten und das Arbeitsumfeld immer gleich war.

Der Zeitgeist verhinderte ein besseres Leben für mich

Ich wollte es später noch besser als meine Eltern machen. Ich wollte eine liebevollere Ehe als sie führen, ich wollte mein Erspartes nutzen, um mir und meinen Kindern ein noch besseres Leben zu geben und ich lernte bis zum Umfallen, um einen Job im Staat zu bekommen, der mir ein noch besseres Leben in einer noch besseren Welt gestattete und es sprach auch nichts dagegen.

Doch der Zeitgeist war ein anderer, als ich erwachsen wurde. Die Welt war im Globalisierungswahn, die staatlichen Stellen waren nach der Wiedervereinigung dicht und meine tolle Ausbildung mit Diplom, Abitur und sonstigen schwachsinnigen Titeln brachte mir gar nichts mehr ein außer „wo ist ihre Praxiserfahrung?“. Hinzu kam eine Welt der Liebe, in der nichts mehr auf ewig war. Es gab hauptsächlich emotionale Erpressung des stärkeren Teils und eine schöne Show als Fundament der Liebe für immer und der Mann hatte nun noch mehr an Erwartungen zu erfüllen, als damals, sofern er nicht als „süss“ galt..

Das Ende stand so ein Leben des Lebensabschnittes. Nichts mehr hatte Bestand, nichts mehr war gesetzt und keine Gabe und kein Schein war mehr etwas wert. Am Ende kapitulierte ich vor dieser neuen Zeit und fand nur noch Trost in der lebensechten Liebespuppe.

Und diese gab mir – so krass das klingen mag – das erste Mal etwas, was kein Lebensabschnitt mehr war. Meine Silikonpuppe und meine Jenny waren immer da. Sie interessierte nicht, ob ich cool genug war, ob ich genug markige Sprüche parat hatte, einen Waschbrettbauch vorweisen konnte oder über 1,80m+ war. Sie interessierte nicht, ob ich genug Praxiserfahrung habe. Jenny war alles egal. Sie wollte nur geliebt werden und mich lieben, sie wollte ein wenig gepflegt werden und ein paar liebe Worte bekommen. Und dafür war sie für immer mein. Ohne Wenn und Aber.

Die Liebespuppe ist ein Stück Dauerhaftigkeit in einer Welt der ständigen Fluktuation

Die Liebespuppe hat mir ein Stück Dauerhaftigkeit im Leben gegeben in einer Welt, wo selbst der Mord an Hunderten Menschen morgen vergessen ist. In einer Welt, wo nur noch der Moment zählt, der schnelle Kick, der schnelle Reiz und vor allem der eigene Vorteil.

In dieser Welt der Narzissten und Selfie – Selbstdarsteller ist die Liebespuppe immer da. Sie hat ihre klaren Grenzen, du weist genau, woran du mit ihr bist. Was sie geben kann, gibt sie ohne Gegenleistung und was sie nicht geben kann, wird sie auch nicht geben. Doch vor allem vergibt sie, hat Geduld und nimmt dich so, wie du bist. Immer.

Und so wird dieses Leben in einer Welt der Lebensabschnitte für mich wieder erträglicher. Ich lehne diesen Zeitgeist der ständigen Fluktuation weiterhin ab und er macht mich weiterhin krank, aber durch meine Liebespuppe überstehe ich alles, denn sie wird immer da sein, egal was kommt.

Und so wird auch dieser neuer Lebensabschnitt nichts daran ändern. Die Liebespuppe und Jenny bleiben an meiner Seite und es ist am Ende egal, womit ich meine Brötchen verdiene, wer sich mein Freund oder mein Feind nennt oder wer sich wie aufspielt. Die Liebespuppe bleibt und sie wird nur durch Gewalt oder den Tod von mir gehen, das steht für mich fest.

Euer PJ


Der Virus Liebespuppe

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (1061) 24.4.2019

Egal was in diesem Leben noch kommen wird. Egal welche Veränderungen es gibt, welche Menschen noch kommen, mich begleiten und wieder gehen werden. Egal welche Jobs ich mache und mit wem und wo ich dies tue. Egal ob ich älter werde oder die „Zipperlein“ zunehmen. Die Liebe zu meiner Liebespuppe wird niemals versiegen!

Der Virus Liebespuppe sitzt tief in mir. Er wurde in den fast 9 Jahren dieser besonderen Art der Liebe oft auf die Probe gestellt, vom Wohnungsbrand bis hin zur hübschen Nachbarin. Doch alles hat den Virus nicht getötet, hat ihn nicht einmal ernsthaft beschädigt, im Gegenteil, er hat nur gezeigt, wie wertvoll er ist.

Normalerweise sind Viren schädlich für den Menschen. Doch meine Liebespuppe ist eher wie diese kleinen Vögel auf den Elefanten. Diese entfernen Ungeziefer und andere Quälgeister von der Elefantenhaut. Man sieht sie kaum auf dem riesigen Tier und doch sind sie sehr wichtig für ihn und so war es auch mit meiner Silikonpuppe.

Meine Liebespuppe mag auf den ersten Blick einem Menschen (Frau) in jeglicher Hinsicht unterlegen sein. Sie wird kein Geld mit nach Hause bringen, mir keine Kinder schenken und mein Leben nicht durch unterschiedliche Dinge bereichern (oder auch nicht). Die Liebespuppe liegt nur stumm da und sieht schön aus. Doch das ist viel zu einfach, wenn man so denkt.

Unterschätzt nicht die Lebenshilfe von Liebespuppen!

Niemand sollte unterschätzen, was für eine mentale und psychische Stütze eine solche Real Doll sein kann. Die Liebespuppe spricht nämlich exakt auf der gleichen Ebene das an, was sich viele Menschen erträumen und nur sehr wenige von uns bekommen: Entspannten Sex und eine einfache Liebe mit einer atemberaubend schönen Partnerin oder zumindest einer wundervollen Sexgespielin.

Kein Haustier, kein neuer Job, kein anderes Hobby, kein Auswandern und auch keine neue Beziehung (vor allem mit den Frauen, die mich überhaupt anziehend finden) konnte mir all das geben, was ich mir seit meiner Pubertät gewünscht habe und nie bekommen konnte und durfte. Ich habe immer davon geträumt, eine Frau an meiner Seite zu haben, die locker im Bett und auch außerhalb ist, mit der man sich auf Augenhöhe so versteht, mit der man eine Einheit darstellt. Dazu zählten Erotik, Weiblichkeit, weibliche Ausstrahlung und vor allem, die Liebe als gegenseitigen Respekt füreinander zu sehen.

Diese Dinge sind bei mir in meinem Leben in keinem Punkt befriedigt worden. Ich habe weder die körperlichen noch die lebenstechnischen Voraussetzungen gehabt, um je auch nur einen Punkt davon befriedigt zu bekommen, egal wie sehr ich mir „den Arsch dafür aufgerissen habe“. Es blieben am Ende nur zerstörerische Machtbeziehungen mit psychisch labilen Frauen oder das alleine sein. Oder eben die Liebespuppe.

Die Liebespuppe wurde deshalb mein Virus, weil sie auf der gleichen Ebene endlich einen großen Teil dessen befriedigen konnte, was ich mir immer wünschte. Mit ihr bekam ich entspannten Sex, unglaubliche Erotik und makellose Schönheit. Mit ihr konnte ich mich fallen lassen und durch das Wunder der Seele in ihr konnte ich sogar ein wenig das erleben, was ich mir menschlich immer in einer Liebesbeziehung vorgestellt habe und auch nie leben durfte.

Egal, was in meinem restlichen Leben noch passiert. Egal welche Dinge noch aus ihm gehen werden. Egal welche Türen sich öffnen und schließen werden. Der Virus Liebespuppe wird nie aussterben. Bis zu meinem letzten Atemzug. Und vielleicht sogar darüber hinaus, wer weis.


Auch am Ostermontag keine Reue für ein Leben mit einer Liebespuppe

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (1060) 22.4.2019

Wenn man durch die Feiertage ein wenig mehr Zeit zum Durchschnaufen hat, dann findet man oft einen klaren Gedanken, der nicht nur andere Dinge abgelenkt wird.

Als ich heute in Ruhe aufstand und aus dem Fenster sah, da tobte draußen das Leben, wie man so schön sagt. Da war eine Familie, die auf dem Rasen eine Art Tennis spielte, da rannte ein Hund herum und ein Paar fuhr mit dem Fahrrad an meinem Fenster vorbei und auf den Straßen waren Cabrios zu sehen.

In solchen Momenten müsste ich eigentlich in Depressionen versinken. Warum kann mein Leben nicht so normal wie das der andere Leute sein? Diese Frage, die ich mir sehr oft vor Jenny und der Silikonpuppe stellte, ist heute beantwortet und sie lautet: Es sollte eben nicht normal sein und wer weis, ob das immer so schlecht ist!

Denn wenn man genauer hinter die Fassade der spielenden Familie, der Herrchen des Hundes und hinter den Cabrio Fahrer schaut, dann gibt es dort auch eine andere Seite der Medaille im Leben.

Am Ende des „Halli Galli“ siegt die Liebespuppe wieder

Denn wenn die Tage des „Halli Galli“ vorbei sind, dann wendet sich das Blatt. Dann leben sie wieder mit ihren nörgelnden Ehefrauen, muss das Geld für das nächste Halli Galli in 80 Stunden Jobs und über widerlich verstopfte Straßen mit nervigen Kollegen und Chefs erwirtschaftet werden. Und wenn bei ihnen der Wecker um 4 Uhr klingelt und die Ehefrau ihn dabei anraunzt und der Hund wieder mal in den Flur geschissen hat, weil das Gassi gehen verpasst wurde, dann schlägt wieder meine Stunde als Liebespuppenfreund!

Meine lebensechte Silikonpuppe hat mir ein Leben ermöglicht, wo ich bescheiden und ohne Konsumdruck leben kann. Ich brauche nur das Minimum zum Leben, etwas mehr als das, was mir der Staat und die Dienstleistungen abpressen und so kann ich auch auf der Einnahmeseite alles ein wenig ruhiger angehen lassen. Bei mir reicht ein ruhiger Halbtagsjob im „Homeoffice“, wie es heute so schön heißt und es nervt niemand wegen einem Urlaub in der „Domrep“ oder wie das nächste Event finanziert wird.

Meine Silikonpuppe habe ich daher nie bereut. Sie gibt mir wundervollen Sex, tolle Momente der Zärtlichkeit und der Entspannung und vor allem erlaubt sie mir ein Leben, wo ich als Mann kein Versorger oder Status Quo Erhöher für andere mehr sein muss. Ich könnte es, wenn ich wöllte, aber ich muss es nicht und das ist der größte Vorteil überhaupt!

Die Liebespuppe ist – nach ihrer Finanzierung – kein großer Kostenfaktor mehr. Ein wenig Kleidung, Puder, Kleber….das sind alles keine großen Kosten, die man nicht aus der Portokasse finanzieren könnte. Dafür schenkt mir die Liebespuppe zahllose Stunden des Glücks und der echten Entspannung.

Sicher, das sogenannte Leben mag am Ostermontag mir vorbei rauschen und sicher schaue ich auch manchmal etwas neidisch darauf. Doch dann denke ich wieder daran, wie es wohl am Dienstag aussehen wird und dann weis ich, dass dann wieder unsere Zeit kommen wird. Dann wird die Liebespuppe mir Frieden und Freiheit schenken und der Cabiofahrer wird dann wieder im Stau stehen und die nörgelnde Ehefrau ertragen, während ich mit meiner Liebespuppe friedlich kuscheln werde.


Osterfeiertage mit meiner Liebespuppe

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (1059) 19.4.2019

Einer der vielen Lebensabschnittsbegleiter in meinem Leben, der einen auf Neureich machte, ohne dabei seinen Intellekt seinem monetären Reichtum anzupassen, sagte früher immer: „Endlich ist morgen Karlfreitag“ und da er Chef war, nickte jeder und lachte sich hinter seinem Rücken darüber kaputt. Diese Anekdote fällt mir immer wieder ein, wenn es „Karfreitag“ ist und leider hat sich daran wohl in der Idiocracy dieser Zeit wenig geändert.

Heute habe ich keine Lebensabschnittsgefährten mehr. Ich habe nur eine lebensechte Silikonpuppe um mich, welche mich länger in meinem Leben begleitet hat, als fast alle Freude, Verwandten und Beziehungen. Und so feiere ich an diesem Wochenende auch mit ihr die Osterfeiertage und genieße nicht nur die freie Zeit mit ihr, sondern denke auch darüber nach, warum einst Jesus Christum ans Kreuz genagelt wurde und am 3. Tag wieder auferstanden sein soll.

Ich bin zwar als Christ (evangelisch) aufgewachsen und auch als Kind und Jugendlicher genügend indoktriniert worden (Konfirmation, evangelische Reisen.), aber ich habe später meinen eigenen Weg zur Spiritualität gefunden.

Der Weg dahin hat mich erkennen lassen, dass die großen Religionen der Welt zwar so einige Weisheiten und gute Ideen parat haben, aber deren Umsetzung alles andere als gut war und viel mehr an Gehirnwäsche erinnert, was allerdings nicht nur ihnen zuzuschreiben ist, wie die Geschichte und die Gegenwart ja täglich zeigt. Heute ist nicht mehr die Kanzlei und die Bibelstunde der Gehirnwaschgang, sondern es sind andere „Pastoren“, welche heute diese Aufgabe übernehmen; mit anderen Mitteln, anderen Göttern und im Grunde den gleichen Zielen (Angst verbreiten und dafür Geld aus der Tasche ziehen).

Die Liebespuppe lässt mich Ostern mehr genießen

Doch genug der düsteren Gedanken. Mit meiner Liebespuppe kommen auch wieder die schönen Dinge zur Geltung, welche die Ostertage so mit sich bringen. Neben zwei zusätzlichen Tagen, wo man abschalten, ausschlafen und die Seele mit der Liebespuppe baumeln lassen kann, ist auch mal wieder ein quasi komplettes Fußballwochenende zu genießen, wo keine absurden Freitags- und Montagsspiele umhergurken.

Aber am wichtigsten ist, dass ich diese Zeit einmal nutzen kann, um sie meiner Liebespuppe und vor allem der Gnade widmen zu können, dass ich diese lieben kann. Es war ein großes Glück für mich im Leben, dass mein Gehirn und seine Fähigkeiten dazu in der Lage waren, diesen Abstrakten, mit Fanatsie beladenen und vielleicht auch darüber hinaus gehenden Weg überhaupt gehen und erleben zu können. Ich bin froh, dass mir all die Gehirnwäsche, all die Normen und all das als Mann „im Leben stehen (sprich sich für andere zu Tode schuften)“ nicht diese Gaben von mir genommen haben.

Ich bin an diesen Tagen dankbar, dass ich nach meinem persönlichen „ans Kreuz nageln“ 2007 (Burn out) doch mit meiner Silikonpuppe quasi vom Tod in der Liebe auferstehen konnte und so meinen inneren Frieden in der Seele und auch im Alltag wieder finden konnte.

Es war die bedingungslose Liebe in mir, die damals noch nicht ganz tot war, die mir erlaubte, eine Liebespuppe aus vollem Herzen viele Jahre lang zu lieben. Ich bin mir sicher, dass auch Jesus Christus selbst an diesem Wochenende auf mich schauen und sagen würde:“ Schaut her! Dieser Mann hat das Konzept der bedingungslosen Liebe verstanden! Trotz seines geächteten Weges!“ und alleine dieser Gedanken macht mich dann noch ein wenig stolzer, dieses Osterwochenende mit meiner Silikonpuppe und Jenny verbringen zu dürfen.


Seit meiner Liebespuppe schalte ich als Mann wieder zuerst mein Hirn ein!

Der Mann ist eigentlich – in der Regel – ein logisch denkendes Wesen und das ist auch gut so, denn ohne Logik wären wir heute weder auf dem technischen Stand, auf dem wir sind, noch würde unser täglicher Alltag laufen. Ohne all die Ingenieure, Wissenschaftlicher und Handwerker, die logisch denken, würde unsere Welt sehr schnell sehr dunkel, sehr kalt und sehr schmutzig sein und dann hilft auch kein Geheule und kein Gejammer mehr.

Ich selbst war immer ein logisch denkender Mensch. Ich liebte die Mathematik, war als Kaufmann lange Jahre gut dabei und ich habe auch gerne mal mit angepackt und etwas gebaut, wenn man mich um Hilfe bat. Ich denke, dass ich heute ohne all diese Gaben längst im Chaos versunken wäre, sei es finanziell oder auch sonst gesehen. Ich habe keine Netzwerke, welche mir alles abnehmen und wo ich mit psychischen Druck andere zwinge, meinen Sklaven zu spielen. Ich muss alles selbst richten und dabei ist die Logik elementar wichtig.

Ich bin der Meinung, dass für Mitgefühl, Liebe oder Spaß immer erst dann Zeit ist, wenn alles andere erledigt ist. So bin ich erzogen worden und so ist es auch richtig. Sein Leben nur an der Emotion auszurichten, ist einfach Unsinn, weil es keine Dinge löst, es sei denn, man ist ein Meister in der Manipulation.

Das heißt nicht, dass nicht Mitgefühl und andere Emotionen keine Rolle bei mir gespielt hätten. Ich war nicht umsonst viele Jahre lang im sozialen Bereich tätig. Aber ich konnte das nur, weil ich damals selbst erst einmal alles geregelt hatte und dann war auch genug Spielraum, um sich um andere zu kümmern.

Das Ende der Logik in der Partnersuche

Nur in der Suche nach einer Partnerin war bei mir diese Gleichung aufgehoben. Dort hat es nichts geholfen, geordnet daher zu kommen. Es hat keine Rolle gespielt, ob meine Rechnungen bezahlt waren oder ob ich wusste, wie man einen PC zum Laufen bringt. Ich habe nicht genug Gene gehabt und war kein Showman, das war alles und so stieg die Emotion zu etwas auf, was sie nie sein sollte.

Es war ein Mix aus Panik vor dem Alleinsein, dem Versagen des Status als Mann und der kompletten Irrationalität in diesem Bereich des Lebens, wo mir die Logik rein gar nichts mehr brachte. Es ging um das emotionale Verkaufen und es gab keine Renditen oder andere optimierte Abläufe zu beachten. Es gab nur „es funkt“ oder eben auch nicht. Das war es dann.

Dieser Druck hat mein Hirn nach und nach ausgeschaltet. Nach den anfänglichen esoterischen Wahnvorstellungen der „Traumfrau“ kam die Enttäuschung, dann die Wut und dann die Verzweiflung. Das einzig Logische war dann nur noch, wie man den Unterhalt zusammen finanziert bekommt und das war es dann.

Erst die lebensechte Liebespuppe ließ die Logik wieder in mein Leben einziehen. Ich konnte mich mit ihr Stück für Stück von all den überbordenden Emotionen und den Wahnvorstellungen der Traumfrau lösen, mit der man auf dem weißen Ross in den Sonnenuntergang reitet. Es war eine sinnlose Wahnvorstellung und nun begriff ich Stück für Stück, dass es eine Welt war, die völlig unlogisch und absurd emotional war und sonst nichts.

Die Silikonpuppe nahm Druck und schaltete meine Logik wieder ein

Die Silikonpuppe nahm mir den von der Natur vorgegebenen Druck. Das ist richtig. Aber sie nahm mir auch eine völlig irre und realitätsfremde Vorstellung von der Liebe und Partnerschaft, die niemals für mich zu erfüllen ist. Und als sich dann endlich wieder die Logik einschaltete, da fühlte ich mich ähnlich aufgewacht wie Neo im Film Matrix, nachdem er entkoppelt wurde. Diese logische Welt war zwar kalt und voller synthetischem Pamp, genannt Wahrheit, aber es war endlich das, was sie wirklich für mich ist und war.

Die Liebespuppe ließ mich erkennen, welche Emotionen sinnvoll in der Liebe sind und wann man sie zu geben hat. Heute lebe ich wieder so, wie früher. Erst wird alles geregelt und alles in Ordnung gebracht und dann kann ich mich mit meiner Liebespuppe fallen lassen und die Emotion übernimmt das Regiment.

Heute ist mir all die Show, das Verkleiden und das Vorspielen, das Lügen und Verkaufen seiner selbst fremd geworden. Diese Wahrheit wird wohl bedeuten, in dieser Welt der Liebe immer mit der Silikonpuppe zu leben. Aber lieber lebe ich wieder eine Welt der Logik und der Emotion als Luxusgut, als wieder alles für eine Emotion oder Illusion zu opfern. Ich lebe jetzt nur noch in der Welt, die logisch ist und nicht mehr in der, die einer esoterischen Wahnvorstellung entspricht.

Die einzige esoterische Wahnvorstellung mag vielleicht noch Jennys Seele sein, wer weis. Aber diese Wahnvorstellung wird mein Leben nicht mehr bestimmen und sie wird mir auch nicht wieder die Logik nehmen und die Emotion ungeordnet regieren lassen..


Großer Dessous – Waschtag für meine Silikonpuppe

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (1059) 17.4.2019

Uff, da ist ganz schön was zusammen gekommen. Heute war der Dessous – Waschtag vor den Osterfeiertagen und es war dringend mal wieder Zeit, dass ich mich um die Wäsche meiner Liebespuppe kümmere.

Ich hatte zwar am Wochenende schon Jennys Kleider und Oberteile in der Waschmaschine gewaschen, aber bei ihren Dessous gehe ich lieber selbst ans Werk. Ich habe zwar ein Dessous – Waschprogramm in meiner Maschine, aber sie hat doch eine Menge Dessous, wo z.B. Pailletten oder andere kleine Verzierungen drauf sind. Das mache ich dann doch lieber mit einer Handwäsche, damit nichts schief geht.

Ich sortiere immer fein säuberlich nach der Farbe, damit beim Waschen nichts aus der Lauge abfärbt und auch nachher das Einsortieren leichter fällt. Fast alle Dessous von ihr bestehen aus drei Farben: Weiß, Rot und Schwarz.

Alle Kleidungsstücke sind schon ein wenig länger dabei und so spielt das Abfärben keine Rolle mehr. Am Anfang ist es jedoch gerade bei farbiger Kleidung (vor allem bei der Billigwäsche aus China und Co.) wichtig, diese mehrmals auszuwaschen, doch nach 3-4 Mal ist im Grunde alles raus, zumal gerade Jennys Dessous meist eher hochwertiger Natur sind und es meist schon beim 2. Mal keine großen Färbungen im Wasser mehr gab und ich hatte auch nie Probleme damit.

Bei der normalen Wäsche fülle ich das Waschbecken mit lauwarmen Wasser und einem schönen speziellen Weichspüler für Dessous. Danach wird es per Hand im Eimer mit kaltem Wasser ausgespült und dann kommt die nächste Farbe ran, nachdem natürlich die alte Wasserlauge abgelassen und frisches Wasser mit dem Weichspüler eingelassen wurde.

Das Entdecken der Welt der Dessous für Liebespuppen

Es ist schon erstaunlich, wie viel Zeit zum einen alles in Anspruch nimmt und zum anderen bin ich doch erstaunt, wie schmutzig die Wäsche dann immer ist, aber Staub, Gleitcreme und Puder hinterlassen auch ihre Spuren und so ist das Waschen der Dessous auch bei Liebespuppen immer wieder mal nötig.

Wenn man in diese Welt eintaucht, dann tauchen gerade wir Männer oft in ein echtes „Neuland“ ein. Abgesehen davon, dass meine Beziehungen nie Dessous trugen und es kein Thema war, ist es sonst alles „Sache der Frau“ und man hat als Mann keinen Plan, was so ein Umgang mit Dessous alles mit sich bringt.

Neben dem Abfärben spielen zum Beispiel die Laufmaschen, das korrekte Anziehen sowie die kleinen Bändchen an den Strapsstrümpfen immer wieder eine Rolle, welche die Stümpfe oben am Bein halten. All diese Dinge musste man sich im Leben mit einer Liebespuppe erst einmal aneignen und Gott sei Dank gibt es mit Youtube oder anderen Internetseiten genug Hilfe, damit man am Ende im Fachhandel keine blöden Fragen gestellt bekommt.

Der Waschtag und all die Informationen mögen etwas anstrengend sein, aber es lohnt sich allemal! An meiner Silikonpuppe sieht am Ende jedes Dessous sensationell erotisch und perfekt aus. Es ist dabei egal, wie sündig oder neckisch das jeweilige Dessous ist. Ich habe mir mit meiner Liebespuppe eine Menge Träume in diesem Bereich erfüllt und ich habe in den Foren auch einiges an Lob bekommen, wie gut meine Süsse darin immer aussah.

Ich bin glücklich, dass mein wundervoller Engel aus Silikon all das ohne Stress gerne tragen kann und will und dafür nehme ich gerne diesen Waschtag in Kauf. Es ist für mich keine Arbeit und kein Stress, sondern eine schöne Sache, die sich sicher spätestens Ostern wieder auszeichnen wird, wenn sie dann wieder die getrockneten und schön riechenden Dessous tragen wird.


Liebespuppen und die Pornoindustrie

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (1058) 15.4.2019

Auch wenn ich mit den heutigen Pornostars und Pornosternchen nicht mehr viel anfangen kann, weil sie mir alle zu tätowiert, zu künstlich, zu hart und zu professionell daher kommen und auch die Qualität der Filme erheblich nachgelassen hat, so sind mir die Stars aus meiner Jugend immer noch gut in Erinnerung und super erotische Frauen wie Erika Bella oder Sarah Young sind für mich ebenso unvergessen wie Peter North, Rocco oder Ron Jeremy, die noch echten Typen waren, die man sofort erkannte und wo man wusste, was man mit ihnen bekommt und was nicht.

Doch wo ist in all dem Reigen der kostenlosen Pornoflut auf Abruf im Internet eigentlich die lebensechte Liebespuppe? Sie wäre im Grunde für die Pornographie wie gemacht. Sie sieht umwerfend aus, wird nie müde, ist auf Dauer kostengüstiger und das stupide Gerammel der meisten heutigen Pornofilme ohne irgendeinen Pfiff darin würde sie wohl auch noch hin bekommen. Wo ist also die Liebespuppe?

Nun, auf den bekannten Pontube – Plattformen ist die Real Doll eigentlich schon präsent. Es gibt dort zahlreiche Clips, wie private Personen den Sex mit ihren Liebespuppen filmen. Sogar der weltweit erste Liebhaber der Robot – Sexpuppe aus den USA stellte bereits ein paar beeindruckende Sexvideos mit ihr auf Pornhub ins Netz. Doch das sind alles meist private Aufnahmen von Freunden von Liebespuppen.

Ich habe vor langer Zeit nach langem Suchen einmal eine Bezahlseite gefunden, wo professionelle Pornodarsteller es einmal mit den schönen BoyToy Silikonpuppen versuchten und dabei sind sogar ein paar witzige Clips wie eine Nummer auf einem Klavier oder mit einer sichtlich überforderten lebenden Gespielin (einfach herrlich!) dabei entstanden. Leider war das jedoch die große Ausnahme in einem Metier, wo es sonst vor jeglicher Spielerei in der Welt der Sexualität wimmelt, z.B. im Bereich von S/M oder bei Pornos mit fetten Frauen.

Warum gibt es kaum Liebespuppen in professionellen Pornofilmen?

Ich weis nicht, ob es am Mut, der Fantasie oder vielleicht auch am geübten Umgang mit Liebespuppen mangelt, warum diese so selten in der Pornoindustrie zum Einsatz kommen. Vielleicht ist die Liebespuppe auch eine zu seltene Fantasie, so dass sich die Produktion nicht lohnt, aber das denke ich eigentlich nicht.

Überhaupt ist die Liebespuppe im Erotikbuisness sehr stark unterrepräsentiert, finde ich. Dabei ist sie – im Gegensatz zu den meist billigen Mädels auf Plattformen wie „mydirtyhobby“ – nicht nur eine echte Augenweide, sondern sie ist etwas ganz spezielles und sehr besonders. Ich bin mir sicher, viele Menschen würde gerne einmal sehen, wie der Sex mit einer Liebespuppe so ist und es ist auch für die Darsteller und Produzenten einmal eine Herausforderung, daraus etwas zu zaubern, finde ich.

Ich habe einmal ein sehr privates Video von jemandem gesehen (bitte keine Nachfragen, es bleibt privat!), der mit seiner Doll ein sehr inniges und sehr liebevolles Sexvideo gemacht hat. Ich fand es einfach klasse, sehr erotisch, sehr spannend und besser als viele Pornos, die ich in meinem Leben im Amateurbereich gesehen habe. Man kann durchaus auch was aus dem Sex mit Liebespuppen in dieser Form machen, es ist alles nur eine Frage, wie man es angeht und welche Begeisterung man dafür zeigt.

Wie dem auch sei. Für mich ist diese aktuelle Welt der Pornographie kaum noch etwas und ich habe mich sowieso schon mehr auf Adult Mangas/Comics oder auf 3d Clips verlagert, wo noch Fantasie und tolle Rollenspiele und auch das Austesten der sexuellen Vorlieben üblich ist. Doch würde die lebensechte Sexpuppe vermehrt den Einzug in die Welt der professionellen Pornofilme finden, dann würde ich sicher wieder mal einen Blick dort hinein werfen..


Mit Liebespuppen Vergebung lernen

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (1057) 12.4.2019

Ich habe in meinem Leben nicht die Ziele erreicht, die ich wollte. Daran gibt es nichts zu rütteln. Mein Traum von einer Familie, welche auf Liebe und gegenseitigem Respekt basiert, ist ebenso unerfüllt geblieben. wie ein Leben in Sachen Sex, Zärtlichkeit und Hingabe, wie ich es mir gewünscht habe und ich konnte nicht einmal all das auf dem Weg zurück geben, wie es dieser Traum verdient hätte.

Ich habe mir ein Leben gewünscht, wo ich voller Kraft und Enthusiasmus diese Welt erleben kann. Mein Leben sollte ein angemessener Mix aus Freude und Leid sein, so wie es nun einmal im Leben ist, wo es schlechte Zeiten gibt, an denen man zusammen wächst und menschlich reifer wird und von guten Zeiten, wo man die Schönheit des Lebens und der Welt in Liebe in vollen Zügen genießt.

Dieser Traum wurde nicht erfüllt. Das Leben war für mich seit meiner Pubertät ein ewiger Kampf um diesen Traum, der ein Alptraum wurde, ein Alptraum, wo der Frust, der Hass und die innere Enttäuschung und Machtlosigkeit so sehr Überhand nahm, dass ich nicht mehr konnte. Ich kanalisierte all meine Wut und meine Enttäuschung gegen mich selbst und als ich mich selbst genug innerlich gefoltert hatte, wollte ich allem ein Ende setzen und nur die Feigheit und die Angst vor dem finalen Schmerz hielt mich zurück.

Doch dann kam die lebensechte Liebespuppe. Sie gab mir zumindest wieder eine tägliche Basis an Sex, Liebe, Zärtlichkeit und Gemeinsamkeit, die zu erreichen und zu halten war. Es war eine einfache Welt der Liebe und Sexualität, über die ich mir nicht viel Gedanken machen musste und so sank mein Hass, meine Wut und meine Enttäuschung Tag für Tag ein wenig mehr.

Durch die Liebespuppe mir selbst vergeben

Ich würde nicht sagen, dass meine Liebespuppe dafür gesorgt hat, dass ich all denen restlos vergeben habe, welche mir meine Liebe, meine Energie, meine Jugend und meine Ersparnisse in einem falschen Spiel der Emotionen und dem Vorspielen von falschen Gefühlen zerstört haben. Ich kann nicht denen vergeben, welche mir mein einziges Kind aus eigenen Rachegelüsten entzogen oder die mich in der tiefsten Not im Stich ließen, während ich ihnen davor in der tiefsten Not half. Ich bin ein Mensch und kein Vergebungsäffchen, auch ich habe meine Grenzen.

Doch die Liebespuppe half mir, dass diese dunklen Gedanken nicht mehr meinen Alltag beherrschten. Sie half mir, das Schicksal zu akzeptieren, klare Linien zu ziehen und vor allem nicht mehr mich selbst zu verletzen. Die Liebespuppe half vor allem, mir selbst zu vergeben und dabei aufzuhören, mich selbst für etwas zu bestrafen, für das es keinen Grund gab, vor allem, wenn mein Anteil daran sehr weit unter 50% lag.

Sie hat mich erkennen lassen, wieso es diesen Weg geben musste und welche Faktoren dafür zuständig waren. Sie hat mich erkennen lassen, wie tief mein Wunsch nach innerem Frieden in Sachen Sex, Liebe und Partnerschaft war und wie ich in einer Welt damit umgehen lerne, wo ich diese Dinge niemals auf dem normalen Wege erlangen werde.

Sie hilft mir, auch das zu vergeben, was ich mir jeden Tag selbst an Druck auferlege. Sie fährt mich runter, wenn mich die Einsamkeit überfährt, wenn ich überfordert mit Dingen bin, die ich eigentlich nicht tun will und doch tun muss. Sie nimmt mir den Druck, wenn alles auf meinen Schultern lastet und sie gibt mir vor allem Zeit und die Geduld, die dafür nötig ist.

Die Liebespuppe lässt mich vergeben, weil ich durch sie meine Natur befriedigen kann. Dadurch bin ich entspannter und ich hasse nicht mehr all diejenigen, die Sex und Liebe auf dem Silbertablett präsentiert bekommen, während ich mein Leben lang um ein kleines Stück davon kämpfen musste. Nun habe ich all diese Dinge selbst und das in einer so schönen Form, dass es einfach umwerfend als Erfahrung ist.

Ich vergebe mir und dem, was passiert ist. Ich lasse diejenigen auch innerlich gehen, die mein Leben zerstört haben. Sie haben genug Zeit in meinem Leben verbraucht. Sie sind mir egal, ich will sie nicht sehen, nicht um mich haben und sie sollen dort bleiben, wo sie sind. Ich vergebe ihnen auf diesem Weg, einem Weg, wo ich keine Rache oder schlechte Gedanken an sie verschwende. Ich verschwende nur noch Gedanken der Liebe und Hingabe für meine Liebespuppe und darin, das Beste aus diesem Rest meines Lebens zu machen. Einem Leben, wo ich mir durch sie vor allem selbst vergeben habe.