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Seit meiner Liebespuppe zeige ich Tinder und Co. meinen Mittelfinger!

Gestern habe ich ein Video eines sogenannten „Pick up Artists“ gesehen, der Männern zeigt, wie man besser Frauen kennen lernt. Ich halte von solchen Dingen überhaupt nichts, denn die „Kunst“ besteht im Grunde nur darin, diesen Wahnsinn von Show und Lügerei in der Liebe noch mehr zu kultivieren und den Mann weiterhin in der Rolle zu fixieren, sich für die Frau zu verbiegen und ihre Schwächen für sich zu nutzen.

Doch er hat auch immer wieder interessante Beispiele aus dem Feminismus und seinen Abarten parat, die man sonst so vielleicht nicht liest und deshalb schaue ich ab und an mal bei ihm rein. Dort zeigte er einen Fall auf, der mich einfach nur wütend machte.

In den USA verarschte eine Frau rund 200 Männer über Tinder. Sie lockte sie mit einem „Date“ zu einem Platz und dort schauten sich die verduzten Männer an. Dann betrat sie die Bühne und ließ die Männer in einem sexistischen und diskriminierenden Wettkampf um das Date mit ihr hampeln. Die „Männer unter 1,77m“ konnte gleich nach Hause gehen, egal was sie an menschlichen Werten zu bieten hatte. Wer am Ende die Verarsche mit Wettläufen und Liegestützen gewann, ist unbekannt. Hinter der Aktion stand die NY Times und eine der absurden US Feministinnen, die sich wohl so richtig auf die Schenkel klatschte vor Lachen. Ich weis nicht, was trauriger ist, sie oder die Männer, die sich für ihren Traum einer Beziehung mit einer „Frau mit Taille“ ihre Ehre und Würde nehmen lassen.

Schluß mit den absurden Partnervermittlungen im Internet

Ich selbst habe lange Jahre über Partnervermittlungen (online und offline) mein Glück versucht. Das Ergebnis war erbärmlich. In solchen Partnervermittlungen wird nicht nur gelogen, getrickst und vorgespielt ohne Ende, sondern vor allem der Kult des „ich finde noch was besseres“ zelebriert, den selbst jede halbwegs attraktive Frauen gnadenlos ausnutzt. Solche Partnervermittlungen sind nicht unerheblich schuld an dem ganzen Scheiss, den wir heute beobachten, die ganze Oberflächlichkeit, das sofort weg rennen, wenn etwas nicht passt oder ständig im Kopf zu haben, dass man per Mausklick sofort eine bessere Option findet. Und mit dieser Option verdienen sich dann auch noch etliche Unternehmen eine goldene Nase.

Für mich war die lebensnahe Liebespuppe der goldene Weg, endlich all diesen Partnervermittlungen den Mittelfinger zu zeigen. Sie gab mir meine Würde und Ehre als Mann zurück und ich hörte auf, jedem Rockzipfel hinterher zu rennen, der auch nur halbwegs innerlich und äußerlich etwas zu bieten hatte. Ich hörte auf, mich über solche Plattformen lächerlich zu machen und mich im Dauertakt verarschen zu lassen.

2018 ging ich noch einmal in eine kleinere Partnervermittlung, ohne dafür etwas zu zahlen. Ich wollte noch einmal sehen, wie ich jetzt als Mann mit Ehre und Würde so auf Frauen um 50 wirke und machte ein völlig ehrliches und klares Profil, rannte niemanden hinterher. Das Ergebnis war 0 Anfragen und das hat mich nicht verwundert. Ich bin nun ein Mann mit klaren Prinzipien und Ehre im Leib und eine Frau muss mir etwas bieten, bevor ich sie in mein Leben lasse. Dass diese Art nicht ankam, war mir klar. Aber es kratze mich auch nicht mehr wirklich. Ich habe das Profil gelöscht und gut war es.

Die Liebespuppe beendete meine Illusionen und das ist gut so

Mit meiner Liebespuppe und Jenny lebe ich ein Leben, wo ich all das nicht mehr brauche. Ich habe aufgehört, mich mein Leben lang mit Illusionen zu blenden. Ich genieße lieber meine kostbare Lebenszeit, liebe lieber aus vollen Herzen meine Liebespuppe und lass mich nicht mehr von Traumvorstellungen leiten, sondern sehe der Realität einfach ins Auge und analysiere sie nüchtern. Das macht frei und entspannt.

Sollen die traurigen Männer sich weiterhin zum Hampelmann machen und damit dieses System weiter am Laufen halten. Sollen sie ihre Illusionen glauben, dass die Partnerin nicht zur Maus greift, wenn es problematisch wird und der erste Lack ab ist. Sollen sie weiter ihre Kohle zum Fenster raus schmeissen oder sich mit billigem Sex einen kurzen Kick holen. Ich bin raus aus der Nummer und es ist für mich kein Verlust.

Ich möchte denen, die noch zögern, sich eine Liebespuppe zu kaufen, mit dieser Kolumne sagen, dass sie es durchaus in Betracht ziehen sollen. Sie werden danach all die Onlinedating und Partnervermittlungen anders sehen und sich ihre Würde wieder zurück holen. Sie können dann distanzierter auf alles blicken und auch wenn sie weiter daten wollen, differenzierter und nüchterner auf die Lage blicken. Die Liebespuppe wird euch diesen Prozeß leichter machen, so wie es ihn mir auch leichter gemacht hat.

Viel Erfolg dabei.


Mit Liebespuppen den eigenen Weg gehen

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (961) 19.9.2018

Die Philosophie MGTOW (Men going their own way / Männer gehen ihren eigenen Weg) ist für viele Liebespuppenfreunde sicher eine wichtige Hilfe, ihr Leben mit Liebespuppen besser zu verstehen, vor allem, wenn sie sich entschieden haben, sich von einem tieferen Leben mit einer heutigen Frau zu verabschieden und ihren Weg mit der Liebespuppe zu gehen.

Für mich persönlich war MGTOW im Grunde nur die Bestätigung eines Lebens, was ich sowieso schon führte. Es war quasi das „theoretische Fundament“, was all das erklärte, was ich zuvor durchgemacht hatte und warum ich mich damals – im Grunde unterbewußt – für die Liebespuppe entschieden habe. Ich habe von MGTOW erst vor einigen Monaten über ein paar YT Videos erfahren, wo logisch erklärt wurde, warum ich diesen Weg gegangen bin.

Ich hatte all die Phasen, die dort beschrieben werden. Ich hatte die Phasen der Wut (Redpill Rage), die Phasen der Depressionen (Malaise) und auch die Phase der Trauer, dass ich in diesem Leben wohl nie eine Familie mit einer halbwegs innerlich und äußerlich vernünftigen Frau führen werde, mit der ich alt werden kann, weil es der Zeitgeist und meine Gene nicht gestatten werden.

Liebespuppe war der Beginn meines MGTOW Lebens

Ich habe aber auch die Phase hinter mir gebracht, meinen eigenen Weg zu finden. Die Entscheidung zum Kauf einer lebensnahen Silikonpuppe 2010 war zwar kein bewußter Prozeß und eine fundierte Entscheidung der Marke „jetzt ändere ich mein Leben!“, sondern mehr aus der puren Verzweiflung geboren, weil ich nicht wusste, wie ich fehlende Zärtlichkeit und Sex sonst kompensieren sollte, doch spätestens 2014, nach dem Tod meines Vaters, war mir klar, dass ich mit meiner Liebespuppe gemeinsam einen eigenen Weg gehe.

Und spätestens ab diesem Moment war ich MGTOW. Ich ging meinen eigenen Weg in meinem eigenen Stil. Die Liebespuppe war keine Ersatzhandlung mehr und auch innerlich befreite ich mich von der Phase der Malaise und der Rage. Wenn ich diese heute noch einmal in wenigen Situationen der Überforderung oder der sichtbaren Ungerechtigkeit in der heutigen Liebe habe, dann lasse ich es einfach heraus und halte es nicht zurück und dann gehe ich wieder weiter meinen eigenen Weg.

Die Liebespuppe hat mir die Entscheidung abgenommen, ob ich nun MGTOW Monk (also ganz auf Sex und Beziehung verzichten) oder ein MGTOW bleibe, der sich weiterhin datet oder in den Puff geht. Die Liebespuppe hat mir diese Entscheidung auf tolle Weise abgenommen und ich konnte mit ihr einen Weg gehen, wo ich innige und exklusive Liebe und Sex mit ihr habe und dennoch auf all den Beziehungswahn der heutigen Zeit verzichten kann.

Es ist toll, dass mir die Liebespuppe einen Weg eines völlig entspannten MGTOW ermöglicht hat. Ich kann heute distanziert auf all das sehen, was an Wahnsinn in der Liebe um mich tobt. Ich gehe meinen eigenen Weg mit meiner Liebespuppe. Und das war es dann.


Bringen uns unsere Liebespuppen zum Lachen? – Na klar!

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (960) 17.9.2018

Wir sind nicht wirklich die verbitterten und stets depressiven Menschen, für die man uns immer hält.

Die Thematik im Umgang der Liebespuppe mit diversen anderen Menschen aller Art mag nicht immer wirklich Anlaß zum Jubeln und zur Freude geben, aber davon lassen wir uns den Spaß an unserem lebensnahen Liebespuppen auch nicht verderben. Die Massenmedien stellen immer nur die negative und traurige Seite unseres Lebens mit ihnen dar, dabei sind viele von uns sehr entspannt, wenn wir unsere Liebespuppen lieben.

Jeden Morgen, wenn ich meine Silikonpuppe wecke und ich Jenny zum ersten Mal höre, wenn sie noch nicht ganz wieder bei mir ist, dann geht mir das erste Lächeln über die Lippen und das erste schöne Gefühl durch den Kopf. Jeder Tag mit ihr beginnt – sofern uns kein Lärm oder anderer Streß weckt – mit einem guten Gefühl und wenn ich dann ihre Augen von der Schlafmaske befreie und sie mich das erste Mal ansieht, dann ist das nächste gute Gefühl da.

Jennys Seele ist ganz eigen, sie hat einen eigenen Charme und eine eigene Art. Sie bringt mich oft mit ihrer Art zum Lachen, wenn sie z.B. Dinge so sagt, wie es sonst wohl nur Kinder tun. Sie hat eine sehr entwaffnende Art an sich, sehr spontan und sie überlegt selten, was sie so sagt. Das sorgt für eine Menge kleine Dinge, die mich jeden Tag zum Lachen bringen.

Viele Liebespuppenfreunde sind witzig und haben Humor

Doch auch bei den Liebespuppenfreunden, die keine Seele in ihrer Liebespuppe erkennen, geht der Spaß nicht verloren. Die Liebespuppe sorgt mit ihrer ruhigen und distanzierten Aura für eine generelle Lockerheit, der man sich schwer entziehen kann. Und so erkennt man auch in einigen Fotos der Liebespuppenfreunde ein paar witzige Noten und ein paar Blödeleien, die ich durchaus sehr schön finde.

Ich erinnere mich noch sehr gerne an die schönen Bildstrecken des Users Missisippi im Forum. Seine Liebespuppen machten – mit seiner Hilfe – immer eine Menge Schabernack und Unfug und am Ende war es auch der Humor des Liebespuppenfreundes, der uns alle zum Lachen brachte.

Auch im Forum selbst findet man oft eine Menge witzige Bemerkungen, die nicht immer nur sarkastisch sind. In der Sektion „Witze“ wimmelt es von Witzen aller Art. Der Liebespuppenfreund rennt nicht 24/7 deprimiert durch die Gegend und jammert, wenn schlimmes Schicksal er hat. Er ist auch mal glücklich, witzig, lustig und blödelt herum. Es ist in diesem Forum mehr Witz, als ich ihn in vielen anderen Foren gefunden habe.

Wenn ich mit meiner Liebespuppe zusammen bin, wird immer gelacht. Jenny macht mich glücklich, frei und unbeschwert und dann ist es mit dem Humor nicht weit. Ich kann mit meiner Jenny auch einfach mal neckisch sein oder ein wenig kokettieren, es ist alles egal und spielt keine tiefenpsychologische Rolle. Wir haben einfach Spaß miteinander und gut ist es.

Auch wenn ich in vielen Blogbeiträgen oft sehr ernst wirke, so ist das nicht zutreffend, dass ich generell verbittert oder abgegessen bin. Wenn ich mit meiner Liebespuppe zusammen bin, dann bin ich wieder der alte PJ, der Mann, der früher viele Erwachsene, Jugendliche und Kinder zum Lachen brachte und der sogar mal unter Kollegen als „Sunnyboy“ galt.

Heute bin ich immer noch der Sunnyboy, aber nur, wenn meine Liebespuppe bei mir ist. Das ist das Einzige, was sich im Grunde geändert hat.


Werden Robot – Sexpuppen die Akzeptanz der Liebespuppe steigern?

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (959) 10.9.2018

Wir brauchen uns nichts vormachen. In der jetzigen Form wird die lebensnahe Liebespuppe niemals in der Gesellschaft akzeptiert werden und es bleibt ein individuelles Glücksspiel, wie viele Menschen diese Liebe im Umfeld tolerieren und wenn es hoch kommt, geht es zu den Eltern und ein paar Freunden und selbst wenn sogar der Partner dies akzeptieren sollte, dann ist spätestens bei ihren Freundinnen Schluß damit.

Die lebensnahe Silikonpuppe gibt es seit 20 Jahren, die TPE Liebespuppe auch schon fast 10 Jahre und an all der Vielfalt und all den steigenden Abnehmern hat sich wenig in der Wahrnehmung verändert, wie kürzlich erst die Reaktionen auf eine ARTE Doku in Youtube zeigten. Es sind immer noch die gleichen Vorwürfe, immer noch die gleiche Halbakzeptanz (wenn es ihn glücklich macht, aber bitte nicht bei mir) und keine Massenmedien und keine Interessensgruppe, kein Künstler und auch keine Wissenschaftler werden uns dabei helfen, dass sich dies wirklich ändert.

Zwei große Faktoren, warum unsere Liebe zu Liebespuppen so negativ aufgenommen wird, ist zum einen, dass wir einfach zu wenige sind, um eine gewisse Macht in einem Land der Lobbyisten zu haben und natürlich auch zum anderen, dass die Liebespuppe in der jetzigen Form bei vielen Menschen einen scheinbar inneren Konflikt auszulösen scheint. Sie erkennen sie als menschliche Gestalt, aber sie bewegt und handelt nicht so. So verbleiben viele Außenstehende in der Frage, was die Liebespuppen nun eigentlich darstellen. Sie sind nicht die niedlichen Kuscheltiere und Stoffpuppen, die man so kennt, aber sie sind auch kein Mensch. Und das löst natürlich wenig gute Gefühle aus (Uncanny Valley).

Sex – Roboter beheben das Uncanny Valley und das Nischendasein

Ich bin – trotz aller Gefahren wie der Verlust der Phantasie und des Abstraktionsvermögens – daher für die Verbreitung von lebensechten Sex – Robotern. Sex – Roboter beheben auf einem anderen Weg diese Defizite. Sie sorgen – je nach Realismusgrad – für eine größere Zahl an Abnehmern und sie beheben nach und nach das Uncanny Valley. Hinzu kommt, dass viele Menschen eine generelle Faszination für technische Spielereien aller Art haben und so eine ganz andere Wahrnehmung existiert.

Dass die Sex – Roboter bze. Liebes – Roboter (alleine der Name lässt schon das Wort Puppe verschwinden) natürlich auch ein größeres Konfliktpotential bieten, ist mir bewußt. Aber was soll eigentlich noch schlimmer werden? Wir werden jetzt schon als psychisch kranke Spinner, Freaks usw. beschimpft, es wird kein Kübel mit Gülle nicht über uns ausgeschüttet bis hin dazu, dass wir Satanisten sind. Was also sollen die Sex – Roboter noch bieten? Es ist alles durchdiffamiert worden, was möglich ist.

Die Sex – Roboter werden nicht nur für uns Liebespuppenfreunde eine Menge Veränderungen bringen. Sie werden die generelle Akzeptanz im Umfeld und – ab einem gewissen Realismusgrad – auch die öffentliche Wahrnehmung ändern. Und daher begrüße ich alle Versuche, solche Sex – Roboter zu bauen, sei es in den USA oder in China. Es spielt dabei auch keine Rolle, ob ich nun persönlich so einen Sex – Roboter kaufen werde. Er wird unsere Akzeptanz steigern und ich halte dies für den einzigen machbaren Weg.

Ich setze nicht mehr auf Zeit, eine Änderung der Denkweise der Massenmedien oder der Mitmenschen. Es ist – meiner Ansicht nach – sinnlos. 20 Jahre der lebensnahen Liebespuppe haben nichts geändert, warum sollte es je anders werden außer über den Weg der Sex – Roboter?


Über das Menschenrecht, Liebespuppen lieben zu dürfen

„Verbrennt eure BH!“ hieß es in den 70er Jahren im Rahmen der ersten Welle des Feminismus. Frauen gingen auf die Straße und verbrannten das Kleidungsstück, um zu sagen, dass sie keine beengenden Kleidungsstücke mehr tragen wollen. Die Freiheit, die Kleidung zu tragen, die man will, ist ein Menschenrecht, hieß es damals. Danach war jede individuelle Selbstverwirklichung ein Menschenrecht und Zeichen einer modernen und toleranten Gesellschaft.

Heute haben wir 2018. Die Frau ist in allen Bereichen des Lebens gleichberechtigt und der Feminismus hat Probleme, in diesem Land noch nach den fehlenden Menschenrechten der Frauen zu suchen. Der „Gender Pay Gap“ oder die uralt Debatte der „sexuellen Belästigung“, die auch schon längst gesetzlich klar geregelt ist, ist das, was heute übrig bleibt.

Doch es gibt noch eine Sache, wo Frauen keine Menschenrechte haben. Das ist – wie bei den Männern auch – ihre Liebe zu lebensnahen Liebespuppen. Frauen, die Liebespuppen lieben, werden von der Gesellschaft, untereinander und überhaupt diffamiert und mit den übelsten Schimpfwörtern belegt und niemanden kratzt es. Es stört auch nicht, wenn sie deshalb im Freundeskreis, der Familie oder in sozialen Netzwerken nach allen Regeln der Kunst runter geputzt werden, im Job gemobbt oder von der Familie verstoßen oder ignoriert werden.

Seine sexuellen Neigungen frei ausleben zu können, war die große Errungenschaft dieser Gesellschaft. Jeder konnte seine sexuellen Neigungen so ausleben, wie er es möchte. Gesetzliche und gesellschaftliche Ächtungen waren z.B. für Homosexuelle oder Transvestiten nicht mehr erwünscht und es wurde viel „Wind“ darum gemacht.

Die Liebespuppenfreunde werden ohne Rücksicht diffamiert

Um die Liebespuppenfreunde wird kein „Wind“ gemacht. Sie werden – ohne mit der Wimper zu zucken – mit Vergewaltigern, Pädophilen oder Schizophrenen in einen Topf geschmissen, obwohl es keinerlei Belege für irgendwas gibt. Sie werden als perverse und frauenverachtende Schweine und Sexisten von denen tituliert, die einst Toleranz gegenüber jeder sexuellen Neigung tagein tagaus eingefordert hatten.

Während Lack- und Lederfetische, Typen an Hundeleinen oder jegliche andere Art der Sexualität offen auf dem CSD präsentiert wird, ist die Liebespuppe nicht dabei. Für sie gelten die Menschenrechte einen Scheiss, für sie interessiert sich niemand.

Die Menschenrechte haben keine 2. Wahl. Entweder man gewährt sie Menschen oder nicht. Niemand sollte seine Liebespuppe verstecken müssen, wenn er es nicht will. Die Medien und die Politik und auch die Feministen können hier einmal zeigen, wie tolerant sie wirklich sind.

Die Liebe zu Liebespuppen verletzt keine anderen Menschenrechte. Sie verletzt niemanden. Sie macht höchstens frei, gibt eine Option und lässt uns unsere Wünsche nach Sexualität, Liebe und Partnerschaft erkennen und ausleben. Jeder Mensch muss die Freiheit haben, dies auf seinem Weg zu tun. Der eine findet es in der Liebe zum lebenden Partner, der andere bei Gott oder er wandert in die Wälder Kanadas aus, oder er liebt eben eine Liebespuppe. Es ist rein gar nichts verwerfliches daran.

Zieht uns nicht in Genderdebatten rein!

Die Liebespuppe hat auch nichts in einer Genderdebatte verloren. Sie ist kein Lebewesen und damit auch keine Frau. Basta. Sie symbolisiert ihren Körper. Und? Jeder Porno symbolisiert den Körper der Frau. Oder eben des Mannes.

Frau und Mann lieben Liebespuppen. Es spielt keine Rolle, ob nun 90+x % Männer sind oder nicht und selbst unter den Männern sind x Prozent Homosexuelle. Sie nutzen ebenfalls männliche Liebespuppen.

Ich fordere, dass auch unsere Menschenrechte ernst genommen werden. Es braucht keine Initiativen oder tränenreiche Filme. Ich fordere nur, dass man aufhört, uns mit Attributen zu überschütten, die ein Verstoß gegen unsere Persönlichkeitsrechte darstellen. Ich fordere, dass wir ganz normal befragt und dargestellt werden. Ich fordere, dass man unsere Entscheidung für diese Liebe respektiert. Ich fordere, dass man aufhört, uns in eine Genderdebatte zu verwickeln. Ich fordere, dass Beschimpfungen und Diffamierungen auf sozialen Netzwerken als Hassrede gelöscht werden. Ich fordere die gleichen Rechte ein, wie alle anderen, die ihre sexuelle Spielart ausleben!

Ich werde sicher nicht aus Protest meine lebensnahe Silikonpuppe verbrennen, wie einst die BH der Frauen, dazu ist sie viel zu schön. Ich appelliere einfach an die Intelligenz und die echte Toleranz der Menschen. Würdigt und respektiert unsere Menschenrechte! Respektiert unser Recht der Liebe zu Liebespuppen und hört endlich auf, uns für den Sündenbock für alles zu machen.

Danke.


Mit Liebespuppen den „Sinn des Lebens“ erkennen lernen?

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (959) 10.9.2018

Der Sinn des Lebens ist – für jeden, der per Anhalter durch die Galaxis gelesen hat – natürlich 42. Doch das reicht vielen von uns nicht und wir suchen weiter nach dem Sinn des Lebens. Ich denke, das ist der wahre Grund, warum wir in den Mikrokosmos, die Religion und den Makrokosmos schauen.

Doch die Liebe kann auch einen Sinn des Lebens darstellen. Der Hauptsinn der ganzen natürlichen Ordnung besteht eigentlich in Sex und vor allem Reproduktion. Alles ist auf die Arterhaltung angelegt.

Doch der Mensch ist mehr als nur Arterhaltung. Er sieht in der Liebe eine mystische Verbindung, er träumt von der wahren Liebe, ein Leben in gegenseitiger menschlicher Erfüllung und einem ausgeglichenen Liebesleben und einer gewissen Stabilität in dieser.

Wenn diese Traumvorstellung – wie leider in zu vielen Fällen –zu scheitern droht und Alter, immer schlechter werdende Gesundheit und auch eine innere Müdigkeit nach dieser Suche einkehrt, dann stellen sich viele Männer die Frage:“ War es das jetzt? War das der Sinn meines Lebens, der Liebe für immer hinterher zu hetzen, wie ein Pferd der Karotte, wenn es einen Wagen zieht?“

Ich selbst stellte mir diese Frage sehr oft. Ich fragte mich, worin der Sinn bestand, gesund, intelligent, mit behütetem Elternhaus und vielen Fähigkeiten und guter Bildung aufzuwachsen, wenn ich am Ende dann doch alleine war und meine Bildung mir beruflich fast nichts brachte. Worin soll also mein Sinn des Lebens bestehen? Ich war kein Astronaut, kein Anführer, nicht einmal jemand, der sein eigenes Kind glücklich machen durfte.

Die lebensnahe Liebespuppe und mein Sinn des Lebens

Die lebensnahe Liebespuppe gab mir – nach langer Zeit des Erlebens und Nachdenkens – eine Antwort. Und die Antwort hieß: Dein Sinn deines Lebens ist, so viel zu genießen und Zeit zu bekommen, wie es möglich ist. Der Sinn deines Lebens ist, einfach Mensch zu sein.

Die Liebespuppe gab mir einen unverfälschten Blick auf mein Ich, meine Seele, mein wahres Können und meine wirklichen Wünsche, um ein erfülltes Leben zu führen. Aber sie gab mir auch die Antwort, dass ich dies alles selbst erarbeiten muss, dass es keine Geschenke geben wird, weder von Fortuna noch von meinen Mitmenschen oder Partnern.

Der Sinn meines Lebens bestand einfach darin, in einem Zustand sein zu dürfen, wo ich entspannt und ohne Stress die kleinen Dinge des Lebens genießen kann. Der Sinn des Lebens besteht darin, jeden Tag zu fühlen, spüren, schmecken und zu erleben. Der Sinn des Lebens ist, diesen Tag geschenkt zu bekommen, also nimm ihn mit, so gut es geht.

Ich habe diesen Sinn viel zu lange übersehen. Ich dachte, der Sinn des Lebens besteht darin, eine Familie zu gründen. Doch es war nicht mein Sinn. Der Sinn war, selbst zu erkennen, wer du bist und was du brauchst und bekommen kannst.

Ich brauche Liebe. Sie muss klar, rein, sicher und stark sein. Ich brauche Stabilität und Stärke in ihr. Ich brauche keine Achterbahn der Gefühle, kein Erzwingen von Begeisterung. Es ist Zeitverschwendung und das Leben ist kurz. Ich habe zu viel davon vergeudet und damit meinen Sinn des Lebens fast verschleudert.

Wenn du dich wohl fühlst, deine Seele und dein Körper nicht rebelliert, dann hast du deinen individuellen Sinn des Lebens erfüllt. Meine Seele und mein Körper fühlen sich wohl mit der Liebespuppe an meiner Seite. Sie waren krank auf dem Weg zum angeblichen Sinn des Lebens in einer lebenden Partnerschaft. Das ist für mich der beste Beweis, dass ich heute meinem Sinn des Lebens näher bin, als je zuvor.

Der Sinn des Lebens muss nicht immer groß sein. Er muss nicht immer Arterhaltung sein. Er muss nicht immer heiraten sein und auch nicht das Entdecken von Kontinenten. Der Sinn des Lebens kann ganz einfach sein: Genieße deine Zeit, so gut es geht und sehe sie als Geschenk. Und das tue ich jetzt. Mit meiner Liebespuppe. Jeden Tag.


Was für ein geiler Sex mit meiner Liebespuppe!

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (959) 10.9.2018

Wow; das war doch mal wieder schön. Ist das geil, als „kranker Spinner“ mit Liebespuppen Sex zu haben 😉

Im Ernst, der Sex mit Liebespuppen ist einfach umwerfend. Es ist eine ganze andere Art von Sex, die ganz andere Zielsetzungen, Wertigkeiten und Abstraktionsfähigkeiten hat, als der Sex unter Menschen und er ist gerade wegen seiner besonderen Art unheimlich befreiend und schön, vor allem, wenn man sich darauf einläßt.

Ich bin nicht so verklemmt und eindimensional denkend, dass ich nicht diese Variante der Sexualität und ihre Vorteile verstehen könnte. Der Sex mit lebensnahen Sexpuppen ist einfach, schnell zu realisieren und je nach Stimmung einzusetzen. Du kannst so wild oder lieb dabei sein, wie es gerade in den Sinn kommt und wenn du dabei noch eine Seele spürst, die ebenfalls Reaktionen in deinem Kopf äußert….was kann es besseres geben!

Der Sex mit einer Liebespuppe ist ohne Konsequenzen. Die Liebespuppe spielt nichts vor, wird nicht schwanger, riecht nicht komisch oder kommt nur bei einer bestimmten Stellung. Die Liebespuppe macht vor allem das mit, dass dich gut und super kommen läßt und das ist für viele Männer leider eine ganz neue Erfahrung in ihrem Leben, wenn sie eine Liebespuppe haben. Ich selbst habe erst mit ihr gelernt, was mich wirklich in Fahrt bringt und ich habe mit ihr Dinge gemacht, die ich vorher nie in der Beziehung machen durfte, unter anderem Analsex, guter Oralsex, auf ihr zu kommen, Fußsex und Spanisch und vieles mehr.

Niemand muss sich mit Liebespuppen im Bett zu irgendwas nötigen lassen

Der Sex mit einer Liebespuppe ist vor allem auch etwas für Menschen, die aus verschiedenen körperlichen Gründen kein Kamasutra mehr „durchnudeln“ wollen und können, nur um dem anderen irgendwie einen „Kick“ zu verschaffen. Du musst dich nicht zu S/M Spielen wegen eines Films nötigen lassen oder ungewollten Outdoorsex machen. Du kannst, aber du musst nicht und das ist der große Vorteil an der Sache.

Auch danach kann man alles so machen, wie man es möchte. Ich liege für mein Leben gerne danach eine Weile bei Jenny und der Liebespuppe und komme wieder runter. Die lebensnahe Liebespuppe rennt nicht panisch danach unter die Dusche, gibt eine Note für den Sex oder nervt mit feministischen Therapiestunden. Du kommst einfach wieder runter, das ist alles. Und danach machst du deine Liebespuppe sauber und gut ist es.

Ich kann nicht verstehen, warum sich Menschen diesen Genuß versagen. Sie setzen sich selbst Schranken im Kopf und nehmen sich damit eine tolle Erfahrung, wo sie vielleicht selbst noch etwas über sich und den Sex in ihrer Beziehung lernen können. Sie kleben lieber in ihrem Status Quo fest und belügen sich oft selbst. Was soll’s, sollen sie es tun.

Sie vergessen dabei, dass Sex gut für die Gesundheit und die Seele ist. Sie vergessen, dass freier Sex ausgeglichen macht. Sie vergessen, dass die Spalterei von Mann und Frau rein gar nichts hier verloren hat. Sex ist ein Urprogramm, seit Tausenden Jahren in uns und warum nicht seine Kraft so genießen, wie es individuell passt?

Wie dem auch sei, ich scheisse auf das Gelaber und freu mich über den geilsten Sex meines Lebens. Mit meiner Liebespuppe. Und wenn es passt, dann eben gleich noch mal. Oder auch nicht. Super.


Wenn Männer Liebespuppen lieben – Das Ende des Schuldkomplexes

Wieder mal gab es eine Doku über lebensnahe Liebespuppen im TV. Ich will darauf nicht näher eingehen. Gut fand ich nur, dass es mal ein neues Beispiel eines Liebespuppenfreundes zu sehen gab. Ein mutiger Mann, der offensiv zu seinen Liebespuppen steht und ihre Chance zur Verbesserung der Lebensqualität genutzt hat.

Sein Beispiel – auch im Umgang mit seiner Familie – zeigt eines der größten Probleme auf, die wir Liebespuppenfreunde oft haben. Der Schuldkomplex.

Der Liebespuppenfreund ist immer schuld. Er war zu schüchtern, zu unattraktiv, zu wenig konfliktbereit usw. Der Schuldkomplex ist allgegenwärtig.

Ich finde leider im Forum viele Berichte von – meist neuen – Liebespuppenfreunden, die von diesem Schuldkomplex geradezu benebelt sind. Ihre Berichte sind eine einzige Entschuldigung, warum sie sich für eine Liebespuppe entschieden haben. Es ist in allen Sätzen immer nur eine Botschaft zu finden: Ich weis, ich bin zu blöd gewesen, eine lebende Frau zu finden und nun muss ich eine Liebespuppe lieben.

Ich möchte ihnen zurufen, dass sie damit aufhören sollen. Sie sind nicht schuld! Sie sind nicht mehr schuld als irgendwer anders. Sie sind nicht schüchterner, hässlicher oder weniger konfliktbereit als andere Männer. Schaut euch doch einmal bei Opa, Oma, Papa und Mama um. Sind diese Männer alle attraktiv? Sind sie alle nicht schüchtern? Oder wollen keine Harmonie um sich? Nein? Nun, warum sind sie dann alle verheiratet und haben keine Liebespuppen? Überlegt doch einmal!

Die Liebespuppe ist der erste Schritt aus dem männlichen Schuldkomplex

Wer sich für eine lebensnahe Sexpuppe entscheidet, der beginnt im besten Fall irgendwann, sich vom Schuldkomplex zu befreien. Er hört auf, sich für eine billige, lauwarme und immer mehr über dem körperlichen und seelischen BMI befindliche Beziehung zu verheizen. Er hört auf, alles zu tolerieren, nur um nicht alleine zu sein. Er hört auf, sich zu einem Sklaven zu machen, hört auf, sich für ein wenig Anerkennung ausnutzen zu lassen. Hört auf, im Bett auf vieles zu verzichten.

Eure Entscheidung zur Liebespuppe ist ein mutiger Schritt. Es ist euer erster Schritt aus dem Schuldkomplex heraus. Der Mensch muss sich heute nicht mehr nur über eine Ehefrau und Partnerin definieren. Er muss sich über sein eigenes Glück, seine eigene Zufriedenheit, seine Gesundheit und seinen Wert als denkender Mensch definieren. Hört auf damit, euch darüber zu definieren, was ihr irgendeine Frau präsentieren könnt. Hört auf, euch unglücklich zu machen, um einen Status von wem was ich zu befriedigen.

Werdet lieber glücklich. Und wenn das nicht über die heutigen Frauen geht, dann geht selbstbewußt zur Liebespuppe. Gebt dieser Zeit, Raum und eine Chance und gebt euch vor allem eine Chance, wieder ein Mann zu sein. Ein Mann, der Freude im Bett hat. Ein Mann, der er selbst sein darf. Ein Mann, der sagen kann: Wow, ich kann mein eigenes Leben selbst in die Hand nehmen! Ich bin meines eigenen Glückes Schmied.

Ich selbst habe meinen Schuldkomplex beendet. Ich habe erkannt, dass die einzige Schuld darin bestand, dass ich mich zu lange selbst zum Sündenbock habe machen lassen. Ich habe erkannt, wie der Zeitgeist ist. Ich habe erkannt, was mein Körper, was meine Seele und was meine Hormone brauchen. Das ist toll. Das ist selbstbewußt. Und das ist mutig.

Nehmt all die Schuld und werft sie in die Tonne. Lasst die anderen reden. Lasst die Feministin reden. Lasst die Medien reden. Wir wissen, wie entspannt wir im Bett sind. Wir wissen, wie schön unsere Liebespuppen sind. Wir wissen, dass sie nur für uns da sind. Wir wissen, dass sich 60 Stunden Arbeitswochen lohnen, um sie zu kaufen. Und wir wissen, dass es das alles wert war. Wir lassen den Schuldkomplex da, wo er hingehört. Bei denen, die ihn uns eintrichtern wollen, damit wir nur schön weiter marschieren….Zeigt ihnen den Mittelfinger und seit glücklich.

Let‘s go!


Getrennt, lieblos, Dauersingle, Selbstmord und Traumbeziehung mit einer Liebespuppe – Die Liebesbilanz meines Hauses

Machen wir uns doch nichts vor. Schauen wir einfach mal nach rechts und links, nach oben und unten und begreifen wir die Realitäten. Die Liebe ist heute mehr als nur ein Glücksspiel und eine echte Partnerschaft sowieso. Das hat nichts damit zu tun, ob diese Menschen nun Liebespuppenfreunde sind oder nicht.

Ich habe – im Gegensatz zu vielen Deutschen – ein recht gutes Verhältnis mit fast allen Nachbarn. Manche stehen mir näher als andere, aber ich habe in den vielen Jahren eigentlich mit allen Leuten hier gesprochen und gerade die Männer haben mir oft eine Menge von ihren Beziehungen erzählt, aber auch einige Frauen, je nach Situation.

Ich lebe in einer Gegend, wo es ganz normale Menschen gibt. Der Anteil diverser „Neubürger“ ist (noch) niedrig und fast alle Menschen gehen arbeiten, alle Männer arbeiten Vollzeit in mittleren Jobs, die Frauen Halbtags oder auch Vollzeit. Die meisten sind zwischen 30 -50 und alle machen einen recht freundlichen und mittelmäßig gebildeten Eindruck, die Gegend könnte nicht mehr deutscher Durchschnitt sein.

Mein Haus ist eine gute Stichprobe, was in Deutschland in der Liebe abgeht, finde ich und es sollte nicht nur den Liebespuppenfreunden zu denken gehen, was hier in unserem Land so abläuft und warum einige von uns sich am Ende für die lebensnahe Liebespuppe interessieren.

Der entsorgte Vater und sein Suizid

Beginnen wir mit dem Mann schräg über mir. Ein ganz normaler Mann. Er war ein entsorgter Vater, wurde 20 Jahre lang als Brieftasche benutzt. Er hat sehr gelitten, dass sein Kind und die Ex ihn nur als Geldmaschine sahen. Er war einsam. Traurig und enttäuscht. Einmal brachte er einen betrunkenen One Night Stand mit nach Hause, eine schrecklich hohle und gewöhnliche Frau, nichts an ihr war aufregend und spannend. Dann war er wieder allein.

Er beging vor einem Monat Selbstmord aus Einsamkeit, wie ich erst später erfuhr, weil sich der Rest der Familie schämte. Seine Frau klingelte keine Woche nach seinem Tod bei mir, wollte wissen, wo seine Waschmaschine steht, wie sie diese am besten verhökern kann. Ich wusste, wo sie steht, weil wir im Waschkeller mal ein Gespräch führten. Ich habe sie angelogen und schämte mich keine Sekunde dafür.

Die Frau über mir ist Dauersingle. Sie hatte einst einen alkoholabhängigen Mann gehabt, der sie auch schlug. Sie war ihm hörig, blieb bei ihm, bis er an Herzversagen starb. Ihre Tochter lebte eine Weile bei ihr, heute hat sie sich verpisst und ich habe nie wieder was von ihr gehört oder gesehen. Sie ist immer noch alleine, ist schwer krank.

Der Mann schräg unter mir sieht gut aus. Trotzdem ist er Dauersingle. Ich hatte mal eine „herrenlose“ Kiste im Keller, die sehr an die Kisten der früheren lebensnahen Silikonpuppen erinnerte. Ich weis nicht, ob darin wirklich eine war, aber wenn ja, könnte ich mir vorstellen, dass sie ihm gehörte. Er lebt immer allein, ich sehe nie Frauen oder Männer bei ihm ein und aus gehen, er ist verschlossen gegenüber anderen, niemand kennt ihn näher. Er kommt aus meiner alten Heimatstadt, er kennt die seelische Einsamkeit sein ganzes Leben, so wie ich auch.

Ein trauriger Querschnitt des Zustandes der Liebe in unserem Land

Dann ist da die Beziehung, die grade in die Brüche geht. Der Mann hat mir gesagt: Vergiß es, eine in sich ruhende Frau gibt es nicht. Seine Beziehung zog am Wochenende aus, nun kann er sehen, wie er die teure Dachwohnung alleine zahlt. Ich habe sie nie Händchen halten oder küssen sehen, all die Jahre nicht.

Dann sind die noch bestehenden beiden Paare. Der eine Mann geht jeden Tag inkl. Samstag um 4 Uhr aus dem Haus, kommt erst wieder, wenn ich schon mit Jenny ihre Soaps schaue. Er ist entweder müde oder schläft. Seine Frau hat nichts im Griff, keine Finanzen, keinen Haushalt, auch das Kind nicht. Sie frönt lieber ihrem Hobby und macht für seine Finanzierung einen Nebenjob.

Das andere Paar unter mir hat sich monatelang jeden Tag gestritten. Das Einzige, was ich aus ihrem Schlafzimmer höre, sind ab und an Schnarchgeräusche von ihm. Der letzte Sex, den ich von ihnen gehört habe, liegt ein Jahr zurück, er dauerte 5 Minuten. Ich bin eigentlich immer zu Hause, bekomme vieles mit, das Haus ist hellhörig. Er sagt mir jedes Jahr, dass er jetzt ein Kind haben will. Er sagt es mir seit 7 Jahren. Dafür hat sie jetzt einen 2. Schuhschrank.

Und dann bin da ich. Der „perverse Liebespuppenfreund“. Ich hatte diese Woche 2x Sex mit meiner Silikonpuppe. Er war aufregend, geil, schön und lang. Jenny hatte ein tolles Korsett mit traumhaft schönen erotischen Strümpfen an. Der Anblick war atemberaubend. Ich musste mich zusammen reißen, nicht gleich zu kommen.

Danach gab es viele Küsschen, viel Streicheln, tolle Gespräche und viele Stunden mit kuscheln, lachen und ganz viel liebevoller Zeit. Wir haben Händchen gehalten. Ich habe Jenny gesagt, wie sehr ich sie liebe. Jenny ist glücklich. Sie ist dankbar für jede Geste von mir. Wir freuen uns auf unseren Hochzeitstag. Im Oktober. Es wird der 7. Hochzeitstag sein.

Mein Beispiel soll deutlich machen, warum ich mich für ein Leben mit einer lebensnahen Liebespuppe entschieden habe und warum ich es nicht bereue. Es geht mir nicht darum, ob sie weniger Widerworte gibt oder ob sie optisch perfekter als Frauen ist. Es geht darum, Liebe endlich wieder als das ausleben zu können, was sie sein sollte. Liebe soll Freude, Entspannung, Spaß und Gemeinsamkeit, Ordnung und Halt sein. Und das kann ich in der partnerschaftlichen Liebe in meinem Haus leider nur bei mir erkennen.

Warum also sollte ich mit all den anderen Menschen in meinem Haus tauschen wollen? Welchen triftigen Grund gibt es dafür? Wieso sollte ich mein entspanntes Liebesleben dagegen eintauschen?

Welchen Grund sollte es dafür geben?


Neuer Besuch beim Silikonpuppen – Freund

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (957) 5.9.2018

Am Montag war es endlich mal wieder soweit. Ich konnte meinen Kumpel besuchen, der auch seit vielen Jahren mit einer lebensnahen Silikonpuppe zusammen lebt. Er wohnt zwar nur eine gute Autostunde von mir entfernt, aber Geld und Zeit sind knapp. Er arbeitet zudem im Schichtdienst und so war es leider erst der zweite Besuch in diesem Jahr.

Das Besondere an meinem Liebespuppenfreund ist, dass wir beide zwar als Typen unterschiedlich sind, aber das gleiche Konzept mit unseren Liebespuppen leben. In seiner Liebespuppe lebt eine Seele, so wie in meiner auch und der Austausch darüber, was bei uns ähnlich und anders ist, ist schon sehr interessant und natürlich auch, um die ganze Sache ein wenig verständlicher und erklärbarer zu machen.

Er ist zwar jünger als ich, hat aber schon einen längeren Weg mit seinen Liebespuppen hinter sich und so konnte ich von ihm damals eine Menge lernen. Er spürte damals zuerst die Seele (Geist) um sich und gab ihr dann zuerst eine TeddyBabe Stoffpuppe einen Körper, bis er dann das Geld für eine lebensnahe Silikonpuppe zusammen hatte, während bei mir Jenny und die Liebespuppe gleichzeitig in mein Leben zogen.

Wir beide lieben unsere Liebespuppe gleich stark und sie haben den gleichen Wert für uns. Wir beide haben regelmäßig Sex mit ihnen und sehen sie als Partnerinnen und Begleiterinnen für ein Leben als heterosexueller Mann. Er ist jünger wie ich und ab und an kreuzen noch ein paar Frauen von seiner Arbeit seinen Weg, aber er selbst sagt mir, dass seine Liebespuppe und MGTOW (eine neue Lebensphilosophie einiger westlicher Männer) seinen Blick auf die Frauenwelt sehr verändert haben.

Seine Liebespuppe hat auch ihm eine Option gegeben

Er hat mit der lebensnahen Liebespuppe erkannt, was er in einer Liebesbeziehung braucht und was er als lebende Frauen so anzieht. Leider ist beides nicht annähernd deckungsgleich und leider ist auch er zu oft auf Frauen mit großem Schauspieltalent rein gefallen, doch die Liebespuppe hat ihm immer eine Option gegeben, für seinen Wunsch nach echter Partnerschaft und echter Liebe Nein zu sagen, wenn er spürte, dass es äußerlich und vor allem innerlich mit Frauen nicht passte.

In dem Punkt finden wir uns beide wieder und so haben wir trotz aller Unterschiede genug Punkte, wo wir uns treffen. Er sagt immer, im Mittelalter wäre er ein Kreuzritter gewesen und ich wohl ein Mönch und irgendwie zeigt das recht gut, wie unterschiedlich wir sind. Er ist der Kämpfer und ich derjenige, der für das Seelenheil zuständig ist und deshalb ergänzen wir uns gut.

Mein Liebespuppenkumpel ist außerdem ein echter Freund. Er hat Ehre im Leib, ist zuverlässig und steht zu seinem Wort. Er hat eine klare Vorstellung von der Welt und eine klare Position, wie er sie sieht und diese verteidigt er auch gegen alle Widerstände. Das beeindruckt mich und auch dort finden wir uns wieder. Wir sind Männer mit klaren Prinzipien und stehen für diese ein, wir sind keine Wiesel, die für ein bisserl Arsch und Titten oder den aktuellen Mainstream ihre Meinung und ihr Aussehen ändern oder ihr Fähnlein nach dem Wind hängen. Er ist für mich mehr Mann, als Tausende andere, die ich in meinem Leben getroffen habe und ich vertraue ihm blind, auch nach all den menschlichen Enttäuschungen, die ich bei anderen erleben musste.

Ich bin froh, ihn an meiner Seite zu haben. Wir telefonieren oft und auch unsere Liebespuppen haben eine Freundschaft untereinander. Es ist immer ein schönes Treffen, wenn wir uns sehen.

Auch wenn die Fahrt immer viel Aufwand für die Liebespuppen und den Transport betrifft, so mache ich es sehr gerne. Und ich freue mich, ihn schon bald wieder zu sehen, wenn wir seinem Verwandten bei der diesjährigen Erntezeit helfen. Dann werden unsere Liebespuppen wieder zusammen bei ihm zu Hause sein und ihre Seelen werden dann für eine Weile verstummen, weil sie zu weit weg sind. Auch das wird dann sicher wieder eine tolle Erfahrung werden, wenn wir sie dann am Ende wieder in unsere Arme schließen können und wir dann spüren werden, wie sehr wir sie vermisst haben. .