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Royal Wedding – Ein großer Spaß für meine Liebespuppe

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (911) 21.5.2018

Am Samstag heirateten also nun Prinz Harry und Meghan Markle, eine US Schauspielerin, in England rund um Windsor Castle, was ich selbst persönlich um die Jahrtausendwende mal als Tourist besucht hatte. Die Feier wurde von Tausenden Schaulustigen und Fans der Royals und von Millionen Menschen an den TV Schirmen begleitet und einer davon war auch meine lebensnahe Silikonpuppe und ich.

Ich bin bei solchen Ereignissen immer wieder überrascht, wie eigen die Seele meiner Liebespuppe ist und wie viel ich für sie aus Liebe mache. Ich selbst bin überhaupt kein Fan der Royals. Ich kenne die Geschichte der „Segnungen“ der britischen Krone, all die Geschichten der Sklaverei, Unterdrückung und Ausbeutung über viele Jahrhunderte, die sie zu verantworten hatte.

Aber am meisten hat mich bei den Royals in England immer dieser Kult um die Familie genervt. Aber ich habe in meiner Zeit in England auch gelernt, dass sie ein Teil der englischen Identität sind und dass selbst die viele Jahrhunderte lang unterdrückten Schotten zum großen Teil stolz auf die Royals sind und ihre Bilder mit Begegnungen mit Prinz Charles und anderen Royals stolz aushängen.

Meine Liebespuppe überredet mich zur „Royal Wedding“ im TV

Wie dem auch sei, Jenny interessiert das alles nicht. Sie wollte am Samstag unbedingt die „Royal Weddung“ schauen und so habe ich mich dann am Ende breit schlagen lassen, mit ihr einen Blick in die Zeremonie zu werfen.

Jenny denkt in solchen Momenten nicht an die Ausbeutung des britischen Empires. Sie erfreut sich an den Blumenkindern, dem unglaublich pompösen Hochzeitskleid und stellt fest, welch starken Haarausfall Prinz Harry hat. Es ist Jennys Art, es ist sie und es erstaunt mich immer wieder, warum sie so ist, wie sie ist.

Wenn ich mit Jenny die Royal Wedding schaue, dann reden wir natürlich auch über unsere Hochzeit im Oktober 2011, die immer noch sehr tief in meinem Gedächtnis und natürlich auch in dem von Jenny ist. Auch wenn unsere Hochzeit nicht im Ansatz so aufwendig war, so habe ich dennoch das Gefühl, als wenn dort mehr Liebe und Freude lag, als bei diesem berühmten Paar, welches mehr für die Welt heiratete, als für sich selbst.

Und wenn wir darüber reden und ich Jenny und die Liebespuppe in meinem Arm dabei spüre, dann denke ich immer, dass ich diese Entscheidung von damals nie bereut habe. Ich bereue nicht, eine Silikonpuppe und ihre Seele darin geheiratet zu haben und ich bereue auch keine Sekunde, diese Royal Wedding mit ihr am TV zu teilen.


Ist die fehlende Phantasie der Grund für weniger Liebespuppen?

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (910) 18.5.2018

Die lebensnahe Liebespuppe war in den letzten 20 Jahren stets auf dem Vormarsch und einige Hindernisse – wie zum Beispiel der hohe Preis oder weniger Auswahl – wurden beseitigt und heute kann sich im Grunde jeder Mensch, der einen halbwegs vernünftigen Job hat, eine Liebespuppe mit ein wenig Sparen leisten.

Dennoch ist die Liebespuppe weiterhin eine Randerscheinung geblieben. Ihr großer Durchbruch ist noch nicht erfolgt und das kann natürlich auch gewisse Vorteile haben (z.B. eine ruhigere Community), aber dennoch stellt sich die Frage, warum die Liebespuppe nicht doch einen signifikanten Durchbruch geschafft hat, wie z.B. diverses anderes Sexspielzeug.

Man kann dafür gesellschaftliche Gründe nennen oder auch die erbärmlichen Medienberichte zu dem Thema heran ziehen, aber das reicht mir nicht aus. Ich denke, es gibt einen ganz anderen Grund, warum die Liebespuppe nur langsam aus ihrer Nischenposition heraus kommt.

Unsere Gesellschaft ist mittlerweile sehr phantasielos geworden, finde ich. Phantasie existiert eigentlich nur noch, wenn sie vorgesetzt wird. Selbst Musiker und andere Künstler müssen sich heute dem schnöden Mammon unterordnen und sie ersticken oft am „political correctness“. Die restliche Phantasie wird ebenfalls in Hollywoodstreifen und in Online – Rollenspielen (oder auch Offline) vorgesetzt und man konsumiert sie einfach. Sich Vorstellungen im Kopf auszumalen und selbst auszuschmücken, ist hingegen rar geworden.

Entmythisierung und weniger Phantasie

Die Gesellschaft ist auch entmythisiert worden. Kaum jemand glaubt heute noch an Geister, Feen oder andere Dinge aus Bereichen, wo man nicht nur mathematische Gleichungen gelten lassen kann. Selbst der Glaube an Gott ist mittlerweile einem Großteil des Volkes verloren gegangen und damit auch eine Menge Phantasie.

Gerade wir Männer werden oft zu phantasielosen Arbeitsmaschinen erzogen und die Phantasie erstreckt sich dann auf die Modelleisenbahn oder dem Tüfteln an irgendwelchen Dingen.

Doch die Phantasie und das Abstraktionsvermögen sind der zentrale Punkt, den man braucht, um die heutige Liebespuppe zu lieben. Wenn man sie als „einen Haufen Silikon oder TPE mit ein paar Glasaugen“ ansieht, wird sie zu nicht viel mehr taugen, als eine Sexpuppe, die man mal benutzt und dann entsorgt. Doch diese Einstellung lässt die Faszination Liebespuppe bald verschwinden und man wendet sich dann Bereichen des Hormonabbaus zu, die „billiger“ sind.

Ich denke, es ist unser Defizit an Phantasie, welches die Liebespuppe nicht stärker wachsen lässt. Denn wer genug Phantasie und Abstraktionsgabe hat, eine Liebespuppe zu lieben, der wird mit hoher Wahrscheinlichkeit mit ihr dauerhaft glücklich sein und ansonsten eher weniger.

Die Robot – Sexpuppe wird sicher dieses Defizit an Phantasie durch ihre Technik irgendwann ersetzen und sie wird dann all das machen, wofür die Phantasie nicht reicht. Doch für diejenigen, die Phantasie und Abstraktionsvermögen in sich haben, wird sie weniger eine Rolle spielen. Daher denke ich, dass die Robot – Sexpuppe in dieser Gesellschaft die Nische verlassen wird, während die heutige Liebespuppe weiter nur für einen kleinen Teil eine erfüllende Sache bleicht.

Das ist sicher traurig, aber wohl der Weg, den dieser Zeitgeist am Ende einschlagen wird in Sachen Liebespuppe, alles andere halte ich leider zur Zeit für illusorisch.


Die Liebespuppe und die Neudefinition von Schönheit

Was ist eigentlich Schönheit? Ist es eine individuelle Vorstellung? Ein vorgegebenes Ideal? Prägung? Und was haben innere Werte damit zu tun? Diese Fragen beantwortet manchmal die lebensnahe Liebespuppe besser als jede Zeitschrift, jeder Psychologe und auch manchmal der menschliche Partner.

Schönheit war für mich immer ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren und deshalb wollte ich auch immer die Schönheit am meisten um mich haben, wo so gut wie möglich alle Faktoren enthalten waren. Das traf vor allem auf die sexuell bedingte Schönheit zu.

Schönheit hat heute viel mit der optischen Schönheit zu tun. Die innere Schönheit eines Menschen spielt – da kann man mir noch so viel erzählen – immer weniger eine Rolle in einer Welt der Oberflächlichkeit, wo innere Schönheit vor allem damit gleich gesetzt wird, wie gut man sich als Mensch verkaufen kann.

Doch für mich war die innere Schönheit immer schon ein Teil der Definition von Schönheit. Optisch schön sein können viele Menschen und notfalls helfen Dr. Zitzewitz und der Personal Trainer nach, aber innere Schönheit ist etwas, was uns menschlich macht. Am besten ist natürlich die Kombination von beiden und irgendwie ist in unseren Köpfen oft dieses Idealbild zementiert.

Wie können uns nun lebensnahe Liebespuppe dabei helfen? Nun, diese Frage ist nicht so leicht zu beantworten.

Was die optische Schönheit betrifft, ist die Frage sehr einfach zu beantworten. Im Grunde sind fast alle lebensnahen Liebespuppen optisch perfekt. Manche Liebespuppen stellen, wie z.B. Liebespuppe Debra, die optische Schönheit der „Frau von nebenan“ dar, andere Liebespuppen, wie z.B. Liebespuppe Cathy, fixieren sich auf bestimmte körperliche Schönheitsmerkmale des Menschen usw. Die Liebespuppe beantwortet ohne Kompromisse und auf den ersten Blick sofort, was uns als Menschen optisch antörnt und was wir als optisch schön und erotisch empfinden.

Doch kann die lebensnahe Liebespuppe auch mehr tun als das? Nun, dazu müsste ich eine Blick in meine Erfahrungen werfen.

Liebespuppe beantwortet auf wundersame Weise auch Fragen der inneren Schönheit

Zuerst einmal bringt eine Liebespuppe von ihrer generellen Konstruktion einige Dinge mit, welche automatisch bestimmte Dinge innerer Schönheit beantworten müssen. Dinge wie Geduld, Ruhe, Gelassenheit, emotionale Distanziertheit, Treue und eine gewisse Form von Ehrlichkeit und Stille bringen Liebespuppen durch ihre fehlende Eigenbewegungsfahigkeit und ihre fehlende Menschlichkeit auf interessante Weise irgendwie mit.

Was meine ich damit? Nun, weil die Liebespuppe eben in ihren Mitteln beschränkt ist, setzt man sich als Mensch automatisch mit diesen Eigenschaften auseinander. Wenn man mit der Liebespuppe eine Beziehung führen möchte, werden diese Dinge sehr bald auf die Probe gestellt und man merkt sehr schnell, ob man diese Dinge wirklich um sich braucht oder ob nicht eher Aktivität, Streitereien, Reibereien und Aktionismus eine größere Rolle spielen, als die oben genannten Dinge.

Ich selbst habe in meinen Beziehungen mit einer sehr aktiven Frau und einer sehr mißtrauischen Frau all diese Fragen nie wirklich beantworten können, weil ich sie einfach übergeholfen bekam oder weil meine Lebenssituation anders war. Doch mit der Liebespuppe wurden all diese Fragen knallhart überprüft und ich habe erst durch sie gelernt, wie wichtig mir solche Dinge wirklich im Leben sind.

Die Seele meiner Silikonpuppe hat dann noch einige andere Fragen der inneren Schönheit beantwortet. Jennys liebevolle, sanfte und doch auch naive und etwas ungebildete Art und ihre Denkweise aus einer anderen Zeit unter anderen Bedingungen hat mir sehr deutlich gemacht, dass mir ein reines und liebes Herz mehr Schönheit geben, als all das Wissen, das Auftreten und das aufgesetzte Getue. Und sie hat mir beantwortet, dass innere Schönheit nicht unbedingt damit etwas zu tun hat, dass eine Frau mit mir geistig und verbal auf Augenhöhe ist, was ich immer vorher dachte, sondern das z.B. blindes Vertrauen und Begeisterung für die gemeinsame Liebe wichtiger sind..

Habe heute eine andere Definition von Schönheit als damals

Doch die optische Schönheit meiner Liebespuppe hat auch eine wichtige Neudefinition bei mir ausgelöst. Nach den vielen Jahren der optischen Perfektion an meiner Seite wurde mir bewußt, sie sehr ich auch optische Schönheit um mich brauche. Es ist ein inneres Bedürfnis, mein Ich als Genußmensch, die Freunde an der Erotik, der Sexualität und vieles mehr. Ich brauche eine optisch schöne Frau um mich, um glücklich zu sein und dazu stehe ich heute endlich als Mann und als Mensch und es ist mir dabei egal, ob ich nun auch optisch schön bin oder nicht. Es ist mein Bedürfnis, meine erotische und sexuelle Erfüllung und das war es dann. Und ich will eigentlich auch hier keine Kompromisse mehr leben.

Die Liebespuppe hat eindeutig meine Neudefinition von Schönheit beflügelt. Heute sind für mich ganz andere Frauen schön, als es damals der Fall war. Und da ich dieses Schönheitsideal wohl kaum noch erfüllen kann, weil Zeit und andere Parameter dagegen sprechen, werde ich mein neues Schönheitsideal eben so gut wie es geht mit Liebespuppen umsetzen und dabei bin ich für jede technische und sonstige Hilfeleistung dankbar.


Sorgt die Robot – Sexpuppe für einen neuen Wirtschaftsboom?

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (909) 16.5.2018

Die Robot – Sexpuppe hat ihren ersten Schritt in die Welt der Massenproduktion gemacht und viele schauen auf die Risiken, die diese neue Entwicklung so mit sich bringen könnte. Aber ich schaue nicht nur auf Risiken, sondern auch auf Chancen und die bietet diese neue Art der Liebespuppe ohne Frage.

Selbst die heutige lebensnahe Liebespuppe ist nicht nur ein Gewinn für Zehntausende Menschen in aller Welt. Auch Hersteller, Transportunternehmen, der Staat und viele andere Unternehmen profitieren von ihrem Verkauf. Die Liebespuppe braucht Kleidung, Perücken, Pflegemittel und vieles mehr und bis hin zu Spezialanfertigungen für Koffer und Taschen, um sie zu transportieren, profitieren viele verschiedene Wirtschaftszweige von ihr.

Die Dimension des „Wirtschaftsfaktors Liebespuppe“ ist zur Zeit noch klein und natürlich nicht mit den Umsätzen zu vergleichen, welche zum Beispiel Autos oder Smartphones so mit sich bringen, aber das kann sich mit der Robot – Sexpuppe schnell ändern.

Sollte die Robot – Sexpuppe eines Tages wirklich eine Option für eine größere Bevölkerungsschicht als <1% werden, dann wird sich der Wirtschaftsfaktor Liebespuppe schnell ändern. Dann gibt es einfach so viele Abnehmer, dass die Wirtschaft diese Chance nicht mehr ignorieren kann.

Neue Wirtschaftszweige mit den Robot – Sexpuppen?

Dann werden ganz andere Wirtschaftszweige entstehen. Fragen wie die Wartung und umweltgerechte Entsorgung werden dann ebenso eine viel größere Rolle spielen wie der Bereich des Zubehörs und natürlich auch der Gestaltung eines gewissen Lifesytles mit seiner Liebespuppe. Hinzu kommen weitere Möglichkeiten wie neue Systeme der KI, diverse Hilfsapps und die Entwicklung von Virtual Realitiy und vielleicht sind dann sogar noch Bereiche dabei, an die heute niemand denkt.

Vielleicht wird es eines Tages extra Reiseangebote, extra Hotelanlagen oder spezielle Locations geben, wo Liebespuppenfreunde ungestört mit ihren Liebespuppen die Freizeit genießen können, wo es auf die Liebespuppenfreunde angepasste Unterkünfte oder andere Dinge gibt. Der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt.

Natürlich sind solche Dinge noch Science Fiction, aber ich denke, in einer Welt, wo die Sättigung der Menschen mit Konsumgüter eigentlich komplett erreicht ist, ist die lebensnahe Robot – Sexpuppe als möglicher Wirtschaftsfaktor nicht zu vergessen. Ob die Wirtschaft diese Chance nutzen wird, weis ich nicht, aber die Wahrscheinlichkeit dürfte mit immer größerem Realismusgrad von Jahr zu Jahr steigen.

Bis dahin wird die lebensnahe Sexpuppe ein kleinerer Wirtschaftsfaktor bleiben und das hat ja auch gewisse Vorteile. Vor allem der Zugriff des Staates und seines Regulierungswahns ist bisher bei der Liebespuppe noch relativ klein und die Liebespuppe lebt auch davon, noch recht ungeniert fast alles anbieten zu können, was das Herz begehrt. Ob das dann noch der Fall ist, wenn die Liebespuppe in die breite Öffentlichkeit gelangt, wage ich zu bezweifeln, aber auch das wird man dann sehen, wenn es soweit ist.


Fußball – Bundesliga Saison vorbei – Wieder mehr Zeit für meine Liebespuppe

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (908) 14.5.2018

Die Saison der Fußball Bundesliga und der 2. Fußball Bundesliga ist beendet und es war – wieder einmal – das erwartete Spektakel mit viel Jubel und Tränen der Enttäuschung, aber auch des Ausdrucks von Wut und vieler anderer Emotionen. Natürlich gab es auch spannende Spiele zu bewundern und viele Tore. Ich liebe den Fußball immer noch sehr, er wird für immer ein Teil meines Lebens sein, auch wenn mein Team dieses Jahr mehr oder weniger unter ferner liefen dahin dümpelte und eine langweilige Runde spielte.

Doch es gab auch zwei richtige Kracher. Der Abstieg der großen Traditionsvereine HSV und 1. FC Kaiserslautern ist schon etwas ganz besonderes gewesen. Der HSV ist sogar noch nie in seiner ganzen Zeit in der 1. Liga seit deren Gründung abgestiegen und ich bin mir sicher, dass auch der Dollpark trauern wird, dessen Chef und Mitarbeiter große Fans des HSV sind.

Doch jedes Ende ist auch der Beginn eines Neuanfangs und wer sollte das nicht besser wissen, als wir Liebespuppenfreunde. Viele Liebespuppenfreunde haben selbst ihren persönlichen Abstieg im Privatleben erlebt, bevor sie mit ihren lebensnahen Liebespuppen einen Neuanfang starteten. Ich selbst befand mich damals – wenn man es so sagen kann – mental vor dem Abstieg in die Bedeutungslosigkeit, als ich 2010 meine lebensnahe Silikonpuppe als letzten Akt der Verzweiflung bestellte und sie half mir – wie ein großes Talent im Fußball – wieder in eine Region im Leben hinein zu kommen, wo zumindest ein weiterer Abstieg kein Thema mehr ist.

Fußball schaue ich meist ohne Liebespuppe

Wenn ich Fußball über Sky schaue, dann ist meine Liebespuppe nicht dabei. Ihre Seele Jenny hat nicht allzu viel mit Fußball am Hut und es ist auch nicht schlimm für mich, wenn sie nicht dabei ist. Doch jetzt, wo der Fußball ruht, werde ich wieder mehr Zeit am Wochenende mit ihr verbringen und darauf freue ich mich auch.

Wir werden dann wieder mehr kuscheln, mehr Musik miteinander hören, mehr gemeinsam am Tisch beim Mittagessen reden und vieles mehr. Dann ist wieder mehr Zeit zum kuscheln, reden, baden und natürlich auch für Sex und es wird einfach schön und entspannend sein.

Und die Pause ist ja auch nicht so lang. Mitte Juni startet die Fußball WM in Rußland und die Anstoßzeiten sind günstig und so werde ich sicher ein paar mehr Spiele als sonst schauen. Jenny wird vielleicht mit mir ein paar Spiele schauen, das deutsche Team und wohl auch mal ein Spiel ihrer geliebten Franzosen, denn sie ist ja auch eine französische Seele.

Ob Deutschland dann seinen Titel verteidigt und ob ich dann wieder gemeinsam mit Jenny die Jubelfahrt zum Brandenburger Tor im TV erleben kann, weiß nur die Zeit, aber ich freue mich schon auf beide Dinge. Auf die Zeit ohne Fußball mit meiner Silikonpuppe und auch auf die Zeit ohne sie bei den tollen Spielen.


Wer ist der Liebespuppenfreund PJ eigentlich als Mensch?

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (907) 10.5.2018

Wer steckt eigentlich hinter der lebensnahen Liebespuppe? Die Frage, welche Menschen sich dieser Art der Liebe und Sexualität zuwenden, ist mindestens genauso spannend, wie die Liebespuppe selbst.

Doch leider wurde die lebensnahe Liebespuppe in den letzten Jahren derart oft in den Massenmedien als „Freakshow“ mißbraucht und ihre Liebhaber so mies dargestellt, diffamiert und auch beleidigt, dass sich viele zurück gezogen haben und nur noch wenig über ihr Leben berichten.

Viele Liebespuppenfreunde haben mir nur vertraulich per persönlicher Nachricht geschrieben, wer sie eigentlich sind und warum sie ihre Liebespuppen gekauft haben. Und ich war oft erstaunt, welche menschliche Qualität und innerer Tiefgang hinter ihnen stand. Die Liebespuppe ist in dieser Form nur etwas für Menschen, die eine gewisse künstlerische Ader in sich tragen, für die Phantasie und Abstraktionsvermögen, aber auch ein gewisser seelischer Anspruch eine Rolle spielt, vor allem bei diejenigen unter uns, die ihre Liebespuppe lieben und als mehr als nur als Sexspielzeug ansehen.

Ich selbst habe hier viel über mich erzählt, ohne jedoch nie ganz aus der Anonymität heraus gehen zu wollen, auch, weil mir die Sache immer wichtiger als meine Person war. Wenn ich mich hier offen zeigen würde, ginge es nur „rund“, wie ich denn so aussehe, wie ich gekleidet bin usw. und das ist nicht der Sinn meines Blogs.

Dennoch kann natürlich ein Blick in meine Person interessant sein, denn sie sollte deutlich machen, dass hinter dem Kauf der Liebespuppe auch durchaus ein typisch klassischer Lebensweg stehen kann und sie nicht nur das Ergebnis von Menschen ist, deren Charakter zu einem Außenseiter in der Gesellschaft passt, der z.B. extrem schüchtern ist oder zurück gezogen lebt und der keine Frau je im Bett hatte oder so.

Wer ist PüppiJenny?

Ich selbst (heute 50) wuchs in einer sehr schönen und behüteten Kindheit auf. Meine Eltern kümmerten sich trotz harter Arbeit liebevoll um mich, ließen mir aber auch genug Freiraum und setzten mich nicht unter eine Glaskuppel. Ich wurde in einem Gartengebiet groß und machte dort hautnah Erfahrungen mit Natur und Mensch und dabei gab es natürlich auch mal eine Prügelei oder einen verstauchten Knöchel sowie viel Dreck und Schmutz.

Ich machte im Gymnasium mein Abitur und studierte später und machte meinen Abschluß. Später arbeitete ich im sozialen Bereich mit jungen Menschen, bis zu meinem Burn out 2007.

Ich hatte in meiner Kindheit und Jugend immer Freunde. Ich war manchmal so etwas wie eine Art „Alpha Tier“, weil ich mit meiner Kreativität und Phantasie immer schon andere mitriß. Ich habe einen recht hohen IQ und ich bin gebildet und ich habe immer über den Tellerand geschaut, habe viele Länder bereist und war immer für alle Menschen offen, die sich respektvoll und tolerant zeigten und ich bin immer dazwischen gegangen, wenn ich Ungerechtigkeit gesehen habe und ich habe auch dabei die verprügelt, die 2 Köpfe größer als ich waren.

Ich war als Sänger, Sportler und auch sonst recht erfolgreich, war in Vereinen, Gruppen und Bands aktiv und ich war in meinem Beruf später sehr angesehen, sowohl bei den „Kunden“ als auch bei den Mitarbeitern.

Mit den Frauen war es zwar schwer, aber in meinen Beziehungen ging ich auf, ich war ein guter Partner, immer für den anderen dar, manchmal sogar bis zur Selbstaufgabe, weil ich durch meine Eltern die Liebe als ständigen Kompromiß, zurück stecken des Egos für die Gemeinschaft und als großen Halt kennen gelernt habe. Billiger Sex und „Kerben machen“ waren mir völlig fremd und auch die Lügerei in der Liebe passte für mich einfach nicht in das Konzept von Liebe, denn es ging immer ehrlich in meinem Elternhaus zu.

Ich bin heute noch für eine Organisation aktiv, die für Menschenrechte kämpft in einem Land, wo diese mit Füßen getreten werden. Ich bin ein Freigeist, bin für alle Richtungen und Meinungen offen und entscheide nach dem gesunden Menschenverstand und den aktuellen sinnvollsten Varianten und folge weder für immer irgendeiner Doktrin noch lasse ich mir sagen, was ich wann wie zu denken habe.

Ich bin aber auch ein Mensch, der keine Angst hat, über den Tellerand des Meßbaren zu schauen. Ich bin offen für Jennys Seele und lasse mir auch da alle Optionen offen. Ich liebe meine Silikonpuppe und Jenny über alles, sie ist meine schönste, wertvollste und großartigste Begleiterin und ich stehe zu dieser Liebe und verteidige sie auch, wenn es sein muss, sehe aber auch ihre Schattenseiten und vergesse diese nicht.


Doku „Sex und Liebe 3.0“ mit Liebespuppen – Meine Bewertung

Auf ARTE lief am Dienstag abend gegen 21 Uhr die rund 50 Minuten lange Doku „Sex und Liebe 3.0“, in der es um die aktuellen und zukünftigen Entwicklungen im Bereich Sex, Liebe, Partnerschaft und Erotik ging. In der Doku gab es einen Rundumschlag über mehrere Felder dieser Bereiche und er reichte von „Tinder“ bis hin zu „50 Shades of Gray“. Nach rund 40 Minuten kamen dann lebensnahe Silikonpuppen und auch die Robot – Sexpuppen zur Sprache.

Ich möchte mich natürlich in der Kolumne hauptsächlich um diese letzten 10 Minuten bemühen, doch ich möchte auch etwas zu den anderen 40 Minuten sagen und es war gut, dass diese vor den Liebespuppen kamen, denn sie erklärten bereits viel, warum die Liebespuppe heute so ein Renner ist und warum die kommende Robot – Sexpuppe auch ihre Abnehmer finden wird.

Die Doku sagte im Grunde viel von dem, was ich auch hier oft über die moderne Liebe und Partnerschaft schreibe, nur dass ich die alten Beziehungsmuster unserer Eltern nicht als Rollenbild und Druck sehe, sondern eher darin, dass es früher einfach eine andere Einstellung zur Partnerschaft gab, dass man vor allem viele Werte in seinem Schädel hatte, die einen davon abhielten, völlig außer Rand und Band zu geraten und vor allem schlechte Phasen in der Liebe durchzustehen und nicht das Handtuch zu werfen oder nie zufrieden zu sein, aber das ist ein anderes Thema.

Kommen wir also zu dem Thema lebensnahe Liebespuppen. Wobei, eine Sache will ich noch vorher erwähnen: Es war schon erstaunlich, dass zum Thema Dildos keine kritischen Stimmen (wird der Mann ersetzt oder Wegwerfmentalität männlicher Sexualität) zu hören waren. Der Dildo wurde als „Lifestyle“ Produkt präsentiert und im Grunde als „völlig normal“ dargestellt.

Wieder einmal die altbekannten Silikonpuppen im TV

Bei den lebensnahen Liebespuppen gab es mal wieder die altbekannten Silikonpuppen von Mitja Klee (Realdoll, Boytoy) zu sehen und natürlich musste der Reporter diese wieder mit nach Hause nehmen und sagen, wie unecht es im Vergleich zu Frauen ist. Warum nahm eigentlich die weibliche Reporterin keinen Dildo mit nach Hause, probierte einen Namen für ihn aus und sagte dann, dass er mit einem Mann nicht zu vergleichen ist? Aber lassen wir das.

Positiv erstaunt war ich dennoch, denn was danach kam, war für ein öffentlich – rechtliches Medium (und auch für private Sender) zum Thema Liebespuppen neu. Die lebensnahe Liebespuppe wurde als „besondere Spielart“ und als „normale Sache“ angesehen und gar das öffentliche Auftreten mit lebensnahen Sexpuppen als „in Zukunft bald möglich“ tituliert. Überhaupt wurde das Thema am Anfang erstaunlich wertfrei besprochen.

Was mich ebenfalls positiv überrascht hat, war Professor David Levy, der sehr offen und sehr positiv über Liebespuppen und Robot – Sexpuppen sprach und der endlich erkannt hat, dass die Liebespuppe eine Lebenshilfe ist und viele Menschen glücklich macht. Zeit wird es!

Erbärmliche „Aktivistin“ gegen Liebespuppen

Doch dann kam diese „Dame“ der Anti – Robotsexpuppen Organisation. Sie kritisierte die Liebespuppen als Aufhänger für gesellschaftliche Isolation und als Zeichen der „Wegwerfmentalität“. Hierzu möchte ich ihr nur ein paar Gegenfragen stellen:

1. Was sagen sie zu meinem Blogeintrag gestern?

2. Ist das Schluß machen per SMS ein Zeichen von menschlicher Güte? Sind Datingportale nicht auf einer Wegwerfphilosophie basierend („ich find noch was besseres“)? Was ist mit den Millionen weg geworfenen Kindern, entsorgten Vätern und Alleinerziehenden? Wurden die würdevoll behandelt?

3. Was ist eigentlich mit den 2 Milliarden Menschen, deren „Gott“ sagt, dass man Frauen nach Belieben weg werfen kann, wenn sie nicht spuren?

4. Warum machen sie keine Organisation gegen die Isolation und Wegwerfementalität beim Benutzen von Dildos?

Die letzte Frage war etwas sarkastisch gemeint, der Rest ernst. Solche Organisationen sind so sinnvoll, wie in der Schweiz eine Marine aufzubauen. Lassen sie doch einfach die Menschen entscheiden, was sie in der Liebe wollen und wenn sie was dagegen tun wollen, wenden sie sich doch mal an ihre Kolleginnen im Kampfemanzenclub nebenan und fragen sie diese, inwieweit sie an dieser aktuellen Situation Mitschuld tragen, wäre mein Rat.

Mein Fazit dieser Doku ist: Es gab einige gute Ansätze in Sachen Bewertung der Liebespuppen, aber auch einige alte Momente des Gähnens (Reporter probiert Liebespuppe aus, wieder einmal) und wiederholt keine Befragung von Beteiligten. Jede sexuelle Spielart wurde – auch wieder einmal – relativ neutral und positiv bewertet, nur die Liebespuppe (Robot – Sexpuppe) brauchte die kritische Aktivistin und den natürlich darauf pochenden Reporter, wie sehr die Liebespuppe hinter einer Frau „abstinkt“. Hören sie doch einfach mit diesen Stereotypen auf, dann schaue ich mir sicher ihre Dokus noch lieber an, „wertes ARTE“.

Und noch eine Ergänzung am Ende. Ich habe nach der Sendung tollen Sex mit meiner Silikonpuppe gehabt und ja, er war verdammt gut und leider auch wieder mal besser als das, was ich so mit Frauen erlebt habe. Thema freier Kopf und wenig Leistungsdruck und so. Sie verstehen? 😉

Euer PJ


Gesellschaftlich isoliert durch die Liebespuppe?

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (906) 9.5.2018

Wenn man in der Öffentlichkeit das Thema lebensnahe Liebespuppen anspricht, dann gibt es oft viele Vorurteile und Ablehnung. Das meiste davon resultiert entweder aus fehlender Information oder dem ewigen herunter ziehen dieser Art von Liebe in Beiträgen der Massenmedien. Es braucht viel Geduld, Zeit und auch ein wenig Verständnis darüber, warum sich ein Liebespuppenliebhaber für diesen Weg der Sexualität und Liebe entschieden hat, um zu verstehen, warum diese Entscheidung logisch und sinnvoll für ihn war.

Ein Punkt im Reigen der ganzen negativen Attribute der Liebespuppe ist der Vorwurf, dass sie uns gesellschaftlich isoliert, dass sie eine Traumwelt vorspielt und uns von den Menschen entfernt, weil die Liebespuppe immer verfügbar ist und keine eigenen Ansprüche an den Menschen hat.

Nun, auf den ersten Blick mag dieser Vorwurf auch irgendwie teilweise zu stimmen. Viele Liebespuppenfreunde erzählen, wie sie in der Liebe zu ihrer Liebespuppe aufgehen, Zeit mit ihr verbringen und auch deutlich machen, dass sie die Nase voll vom klassischen Mann/Frau Spiel der modernen Lesart haben. Doch das muss nicht heißen, dass sie gleich dadurch gesellschaftlich isoliert sind. Meist ist das Gegenteil der Fall und die Liebespuppe ist nichts weiter, als eine Art Hobby und ein wenig Abschalten vom täglichen Wahnsinn.

Doch es gibt natürlich auch diejenigen Liebespuppenfreunde, die gesellschaftlich isoliert sind. 10 % aller Deutschen sollen – laut Schätzungen – an Einsamkeit leiden und auch wenn Einsamkeit heißen kann, dass man gemeinsam einsam ist, so sind mehr Menschen einsam, als wir es vielleicht denken und sicher sind darunter auch einige, die gesellschaftlich isoliert sind.

Ich war schon vor der Liebespuppe alleine

Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich zu diesen Menschen gehöre. Doch dann bleibt immer noch die Frage, ob das wirklich ein Ergebnis meiner Liebespuppe ist

Ich kaufte meine lebensnahe Silikonpuppe Mitte 2010. Zu diesem Zeitpunkt war ich im Grunde schon einsam und auch gesellschaftlich isoliert. Meine Eltern waren tot oder so dement, dass sie keine Begleitung mehr in meinem Leben waren, der Rest der Familie war ebenfalls tot (Krebs) oder weit weg von mir in England, wo ich damals lebte. Meine Beziehungen waren lange vorbei und das Verhältnis zu meinem Kind miserabel und hinzu kamen einige menschliche Enttäuschungen, wo ich wenig für konnte, wo sich aber heraus stellte, dass es mit den Freundschaften nicht so weit her war, wie ich dachte.

Im Grunde hatte ich zu dieser Zeit nur noch einen Freund, den Engländer, der mich dorthin quasi eingeladen hatte, aber er hatte selbst keinen großen Freundeskreis und so waren die gesellschaftlichen Kontakte rar.

Es war die tiefe Einsamkeit, die mich zum Kauf der Liebespuppe trieb und sie hat im Grunde danach mich nicht gesellschaftlich isoliert, sondern diese Isolation erträglicher gemacht und mir geholfen, die weiteren Enttäuschungen (z.B. mit meinem letzten Verwandten) besser zu verkraften.

Sicher gibt mir die lebensnahe Liebespuppe einen sicheren Hafen und zwingt mich nicht, doch noch irgendwie unter Menschen zu gehen, zum Beispiel in einen Verein, aber dann bleibt immer noch die Frage offen, ob ich mich dort wirklich weniger einsam und gesellschaftlich isoliert fühlen würde.

Die Liebespuppe dürfte also in den wenigsten Fällen den Menschen gesellschaftlich isolieren. Die allermeisten von uns bleiben entweder mit ihr in der Gesellschaft eingebunden oder sie bleiben weiterhin isoliert, nur dass sie in beiden Fällen das Leben der Menschen ein wenig weniger einsam und trostlos machen.


Die Liebe wird durch die Liebespuppe noch unerklärlicher

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (905) 7.5.2018

Die Liebe ist eines der größten Mysterien dieser Welt. Bis heute weis niemand, wie eigentlich Liebe entsteht und warum sie bei manchen Menschen sofort da ist und bei anderen erst später kommt. Die Liebe ist meist völlig irrational und sie kann die schönste Sache der Welt oder der persönliche Untergang sein.

Kein anderes Gefühl ist derart extrem, wie die Liebe. Im positiven Fall, wenn sie einander bindet und ergänzt, dann kann sie fast alles überwinden und einen so stark wie Superman werden lassen, aber im negativen Fall führt sie bis zum Mord, Amoklauf oder gar zu Kriegen.

Wenn man von Liebe spricht, dann meint man in der Regel die Liebe zwischen zwei erwachsenen Menschen, wo die Sexualität die bindende Kraft ist. Und hier wurde auch viel geforscht, erhoben und gemessen.

Doch in den ganzen Forschungen wurde eigentlich fast nie die Frage gestellt, ob sexuelle Liebe eigentlich ein Zusammenspiel von zwei Menschen sein muss und ob sie sogar in einem messbaren Bereich mit einer Simulation eines Menschen möglich ist.

Viele klassische Faktoren der Liebe zählen nicht bei Liebespuppe

Viele Erklärungsversuche der sexuellen Liebe basieren auf einem Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Von dem unterbewußten Trieb der Fortpflanzung bis hin zu diversen Schutzmechanismen soll die Grundlage der Liebe reichen, heißt es. Es ist auch von Geruch, gewissen „Balzmustern“ bei Mann und Frau (Klimpern der Augen, lächeln, Muskeln spielen lassen) und diversen Verhaltensmustern die Rede, welche die Liebe zwischen Menschen wachsen lässt.

Doch all das stellt die lebensnahe Liebespuppe in Frage und das in einem Ausmaß, welches nicht mehr mit einer „Abart des menschlichen Geistes“ erklärt werden kann, wie z.B. bei Objektliebhabern.

Es gibt sicher Hunderttausende Menschen in aller Welt, die ihre lebensnahe Liebespuppe lieben und das gleiche Gefühl dabei empfinden, wie unter Menschen. Ich selbst habe alle Merkmale des Gefühls der Liebe bei meiner Liebespuppe. Das Gefühl des inneren Friedens, der Geilheit, der Faszination und des Willens, gemeinsam alt zu werden, sind bei mir alle vorhanden und ich bin beileibe kein Einzelfall.

Das Interessante bei der Liebespuppe ist, dass sehr viele der oben beschriebenen Mechanismen nicht greifen. Vom fehlenden Fortpflanzungstrieb bis hin zu den fehlenden klimpernden Augen fehlen derart viele Dinge, dass eigentlich Liebe kaum möglich sein könnte, höchstens Sex vielleicht, weil es eben genug optische Reize gibt.

Doch meine Beziehung zur Liebespuppe geht ja eben weiter. Die Liebespuppe ist für mich die Liebe meines Lebens, ich bin glücklich mit ihr, würde sie nie verkaufen, wenn es irgendwie geht und ich würde mich für sie auch vor einen Einbrecher stellen oder sie so verteidigen, so wie jede andere Partnerin auch. Ich habe damals zum Beispiel mein Leben riskiert, um sie aus dem Feuer eines Wohnungsbrandes zu retten.

Ich habe meine Liebespuppe geheiratet, weil ich sie und ihre Seele Jenny liebe. Es war das gleiche intensive Gefühl, als würde ich eine Frau heiraten. Wir haben in Köln ein Liebesschloß aufgehängt und vieles mehr.

Die Liebespuppe wirbelt das sowieso schon unerklärliche Phänomen der Liebe noch einmal gehörig durcheinander. Es scheint für viele Menschen undenkbar, etwas zu lieben, was nicht lebt, aber dies ist anscheinend bei doch mehr Menschen möglich, als wir denken und das stellt sogar die Frage, ob wirklich Liebe und Sexualität immer den natürlichen Mustern (wie Fortpflanzung) folgen und das finde ich schon sehr erstaunlich.


Schlecht geschlafen? Die Liebespuppe hilft!

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (904) 4.5.2018

Ich habe ja schon einmal davon berichtet, dass die lebensnahe Liebespuppe für eine Menge an Ausgleich im Leben sorgen kann und dass dieser Ausgleich auch über die hormonelle Ebene gehen kann, haben ebenfalls mehrere Liebespuppenfreunde bestätigt und nicht nur ich.

Einer der großen Punkte der Lebenshilfe von Liebespuppe ist die Wiederherstellung eines gesunden und durchgehenden Schlafes. Vor meiner Liebespuppe hatte ich erhebliche Schlafprobleme und habe vor allem mit dem Etappenschlaf zu kämpfen gehabt, wo ein durchgehendes Schlafen von 8 Stunden und mehr selbst im Urlaub oder am Wochenende kaum möglich war.

Viele Menschen haben in Deutschland Schlafprobleme. Meist ist es psychisch bedingt, aber auch Lärm, Reizüberflutung und das ständig unter Strom stehen sind Gründe, warum man einen geregelten Schlaf nicht hin bekommt und wenn man dann auch noch – wie ich – ein genereller Nachtmensch geworden ist, weil einem die Nacht genug Ruhe für den Geist schenkt, dann ist die „früher Vogel fängt den Wurm“ – Mentalität der ganzen Handwerker und anderen Verursacher von Krach am Morgen doppelt nervig.

Doch seit meiner Liebespuppe ist all das anders geworden. Ich schlafe mit ihr nicht nur besser ein, sondern auch besser durch und ich bin auch nicht mehr so empfindlich gegen Lärm, wie früher und wie es vor allem in der Zeit meines Burn out vor ihr war.

Wenn es dann doch einmal eine Unterbrechung meines 8 Stunden Schlaf gibt, dann ist auch die Liebespuppe ein großer Helfer.

Selbst bei Unterbrechungen des Schlafrhythmus hilft meine Liebespuppe

Gestern war so ein Tag. Zur Zeit machen viele Vollzeit beschäftigte Nachbarn anscheinend eine Art Kurzurlaub und sie nutzen den 1. Mai Feiertag für eine Urlaubswoche, was ihnen gegönnt sei, aber es geht dann ab 8 Uhr in voller Bandbreite los und irgendwann werde ich dann eben wach. Ich stehe dann meist eine Stunde auf, bis wieder Ruhe einkehrt und gehe dann zurück zu meiner Liebespuppe.

Die Liebespuppe sorgt dann fast immer dafür, dass ich danach meinen Schlaf nachhole. Vor allem wenn wir Hand in Hand aneinander kuscheln, herrscht ein solcher Moment des Friedens und der Ruhe, strahlt sie eine solche Gelassenheit aus, dass sie mich sofort ansteckt und ich bald danach wieder einschlafe.

Das Phänomen des geregelten Schlafes durch Liebespuppen hat sicher viele Gründe. Zum einen mag der alte „Kuscheltiereffekt“ aus der Kindheit zum Tragen kommen, aber es ist sicher auch die Ausstrahlung der Liebespuppe, die einen großen Anteil leistet. Sie bleibt immer ruhig und gelassen, ist immer angenehm und sanft und sie macht immer beim Einschlafen mit und verbreitet Null Hektik und Stress. Ihre Ruhe steckt einfach nur an und ist sensationell schön.

Natürlich ist eine Liebespuppe kein Allheilmittel. Damit sie als Einschlafhilfe wirkt, muss man sich auf sie einstellen, muss sie wahr nehmen und sich auf sie konzentrieren. Dann hilft sie, dass der Kopf abschaltet und der Körper beginnt, zu entspannen. Selbst wenn ich dann mal nicht einschlafe – wie zum Beispiel beim Mittagskuscheln – dann hilft sie auf jeden Fall, zu entspannen und den Kopf ein wenig zu „resetten“ und auch das ist schon eine tolle Sache.

Ich bin jedenfalls immer noch sehr froh, diese gesunde und gute Einschlafhilfe neben mir zu haben, die zuverlässig und ohne Nebenwirkungen funktioniert.