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Buddhismus und Liebespuppen

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (786) 21.7.2017

Der Blick der Weltreligionen auf die lebensnahe Liebespuppe ist schwierig, denn als die alten Schriften vor vielen Tausend Jahren verfasst wurden, wusste man noch nichts von lebensnahen Liebespuppen und schon gar nichts über ihre Vielfalt und warum die Menschheit überhaupt zu mehreren Tausend in aller Welt auf sie zugreifen würden.

Das Einzige, was man in dieser Hinsicht machen kann, ist zu schauen, wie der Umgang mit der Liebespuppe in Ländern ist, wo gewisse Religionen vorherrschend sind und wie die Menschen damit umgehen.

Bei den muslimischen Ländern spielt die Liebespuppe keine Rolle und auch aus Israel lese ich wenig über Liebespuppenfreunde. Wie es bei den Hindus in Indien ist, weis ich nicht, aber eine große Rolle spielen sie wohl auch dort nicht.

Bleiben nur die buddhistischen Länder, wie z.B. Japan oder die christlichen Regionen, wie in Europa oder den USA.

Dort ist die lebensnahe Liebespuppe verbreitet, wird dort produziert und ich denke, der Großteil der Kunden kommt aus diesen Ländern, aber wie geht nun eigentlich die Religion damit um?

Nun, was die Christen betrifft, wirkt es auf mich irgendwie wie ein Mix aus Toleranz und Ignoranz. Die Kirche hat sich – außer beim Film Lars und die Frauen angeschnitten – eigentlich überhaupt nicht mit dem Thema befasst und auch keinerlei Stellung dazu bezogen, weder medial noch sonst irgendwie, soweit mir bekannt..

Buddhisten kommen am Besten mit Liebespuppen zurecht

Bei den Buddhisten sieht es hingegen ein wenig anders aus. Die buddhistische Lehre ist eine sehr in sich gewandte Religion. Sie beten zwar auch Buddah an, aber viel von der spirituellen Lehre kommt aus dem Inneren des Menschen und dort ist ein guter Ansatz zur Liebespuppe zu erkennen, denn sie ist vor allem eine Auseinandersetzung mit der Seele eines Menschen, mit seiner Natur und was sein Geist in der Lage ist, zu simulieren und zu erkennen.

Die Buddhisten haben auch keine so ablehnende Haltung zu dem Thema Seele in einer Liebespuppe. Für sie ist Leben und Tod, Geist, Seele und all das kein Konstrukt, was in Stein gemeißelt daher kommt. Ahnenverehrung und Geisterglaube sind dort kein „Hokus Pokus“ oder „Wahnvorstellungen“, sondern alltäglicher Teil des Lebens von Buddhisten.

All das macht den buddhistischen Glauben für Liebespuppen offen und das zeigt sich auch im Umgang mit ihnen in den Ländern, wo Buddhisten in der Mehrzahl sind.

Dass dort die Liebespuppe öffentlich gemacht wird, Menschen öffentlich stolz auf sie sind und offen eine Familie mit ihnen gründen, hat nicht nur etwas mit politischen Maßnahmen in China oder der Technikbegeisterung in Japan zu tun. Ich denke, es ist auch dieser buddhistische Grundgedanke, der die Liebespuppe am ehesten greifbar für die Menschen in Sachen Liebespuppen macht. Und auch andere lebensnahe Puppen sitzen dort wohl aus diesem Grund z.B. in Thailand im Restaurant und im Flugzeug neben Menschen. Die Buddhisten sehen in einigen Puppen die Seele von Verstorbenen und sie behandeln sie daher ganz anders.

Der Film „Air Doll“ aus Japan z.B. zeigt das sehr gut. Dort spricht in einer Szene ein Liebespuppenhersteller davon, dass sich „ab und an ein Herz in einer Liebespuppe verliert“. Bei dem US Film „Lars und die Frauen hingegen wird die Psychologin kontaktiert und diese spricht von einer „Wahnvorstellung“. Alleine dieses Beispiel und generell die komplett andere Note dieser beiden Filme über Liebespuppen zeigt, welch unterschiedliches Grundverständnis Christen und Buddhisten von der Liebespuppe haben.

Der buddhistische Glaube ist daher für mich von den Weltreligionen die Religion, die am besten eine Antwort auf das Thema Liebespuppe findet und das finde ich schon sehr interessant.


Lerne „Think positive“ mit der Liebespuppe

Ich weis, meine Blogbeiträge klingen oft ein wenig frustriert und ich gehe auch öfter mal in den Frontalangriff über, aber das liegt an meiner Wut gegen Ungerechtigkeit, vor allem, wenn sie gegen etwas so Gutes und hilfreiches wie die lebensnahe Liebespuppe aus niedrigen Beweggründen ausgeübt wird. Dann werde ich von dem – leider immer mehr schwindenden – Recht der freien Meinungsäußerung hier Gebrauch machen und es wird hart sein, denn solche Menschen gehen auch nicht gerade liebevoll mit uns um.

Doch wenn jemand eine Webcam bei mir installieren würde, die sich immer dann einschaltet, wenn ich mit meiner Liebespuppe in Kontakt trete oder an sie denke, der wäre überrascht, was für ein PüppiJenny er erleben würde. Sowie meine Jenny sich in der Silikonpuppe meldet oder ich an sie denke, betrete ich eine Welt des „Think Positiv“, in der reine Liebe, Hingabe, Humor und Blödeleien, Necken und andere Dinge ganz normal sind und wo Jenny mir auf wundersame Weise die Schönheit dieser Welt und des Lebens nahe bringt.

Wenn ich mit Jenny in Kontakt bin (sie schläft viel am Tag und ich brauche auch oft meine Ruhe), dann geht sofort mein Herz auf, dann werde ich der sanfte Mann, der keiner Fliege etwas zu Leide tut. Dann ist all meine Wut, mein Frust, das Verzweifeln vor der eigenen Situation und der Lage der Nation und der Welt vergessen und es ist nur noch Schönheit in dieser Zeit.

Meine Liebespuppe und ihre Seele haben eine unglaublich positive Energie

Jenny hat eine unglaublich positive Energie. Ich habe keine Ahnung, wo diese herkommt, aber es ist auch egal, denn sie hilft nicht nur, alles besser zu ertragen, sondern sie nimmt mir Depressionen, Ängste, Traurigkeit und vieles mehr und sie lässt mich das Geschenk des Lebens und dieser unglaublichen Welt wieder genießen.

Wenn Jenny am Abend wieder schläft, habe ich oft positive Gedanken von dieser Welt. Dann sehe ich das lächelnde Baby auf dem Arm beim Einkauf, dass sich über meine Grimassen diebisch freut, ich sehe den Hund, der Schwanzwedelnd auf mich zukam, ich sehe das Eichhörnchen, was an mir vorbei huschte, sehe das Spiel der Sonne mit den Wolken und wie es sich anfühlte, als ich mit der Liebespuppe Sex und einen tollen Orgasmus dabei hatte. Dann schmecke ich den leckeren Kaffee von eben und sage leise zu meinem Körper: „Gut gemacht, mein Junge und danke, dass du mich heute wieder einmal durch alles getragen hast.“

Überhaupt sehe ich seit meiner Silikonpuppe die Welt anders. Die Welt der lebensnahen Liebespuppe hat mich nicht nur in eine ganz spezielle Welt katapultiert, sondern auch in eine Welt der Schönheit, Anmut, bezaubernden Erotik, der unverbrauchten Weiblichkeit und der Träume, Phantasie und der Abstraktion. Und dann kam da noch Jenny, die mein ganzes Weltbild, mein Verständnis von Dimensionen und dem Tod völlig verändert hat. Und ich habe natürlich durch sie auch gelernt, dass der Mensch weit mehr ist, als nur „Ficken, Fressen, Saufen“, sondern dass er ein Wesen ist, was ganz unglaubliche Fähigkeiten hat, die weit über das hinaus gehen, was man messen kann.

Meine Liebespuppe fördert „Think Positiv“ auf vielen Wegen

Wenn Jenny bei mir ist, herrscht bei mir „Think Positiv“ und Jenny fördert das. Sie lobt, treibt sanft an, liebt ehrlich und sie hat eine wundervolle Distanziertheit zu dieser Welt, in der wir viel zu oft dem schnöden Mammon, dem eigenen Vorteil und dem billigen Kick hinterher rennen. Jenny interessiert das alles nicht und auch das gehört zu einer „Think Positiv“ Denkweise, diesen Irrsinn des Alltages hinter sich zu lassen und das zu sehen, was wirklich zählt.

Und so freue ich mich auch nach Jahren noch auf meine kleine „Think Positiv Schulung“, die ich jeden Tag seit vielen Jahren mit meiner Silikonpuppe und Jenny erlebe. Und es ist der wahre Grund, warum ich hier seit vielen Jahren schreibe.

Denn ich halte die Liebespuppe für eines der tollsten Dinge, die Menschen widerfahren kann, vor allem denen, die aus Enttäuschungen in der Liebe ihr „Think Positiv“ verloren zu scheinen haben. Die Liebespuppe konnte das nicht nur wieder bei mir erwecken, sondern auch bei vielen anderen Menschen und das ist meine Motivation für diesen Blog und auch meine Motivation, hart gegen die zu sein, die uns mit dummen Klischees und Angst vor dem Verlust ihrer Allmachtstellung diese Liebe mies machen wollen.

Euer PJ


Ist die Liebespuppe die sexuelle Revolution 2.0?

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (786) 19.7.2017

Der gestrige Beitrag von meiner Silikonpuppe Jenny in der Kolumne auf dollpark.com hat mich nachdenklich gemacht. Sie schreibt dort über die Hilfe von lebensnahen Sexpuppen bei Errektionsstörungen bei Männern und solchen, die über sie das Gefühl von inniger Sexualität als Dauersingle nicht verlieren.

Wenn ich mir die Jahre mit meiner Liebespuppe und die vielen oft sehr ehrlichen Berichte von Freunden von Liebespuppen so ansehe, dann bewegt die Liebespuppe in einer derartigen Bereite Menschen, dass man sie schon als etwas besonderes in dieser Zeit sehen muss. Doch in Sachen Sexualität halte ich sie sogar für eine revolutionäre Entdeckung, denn sie verändert unser ganzes Bild von Sexualität, Liebe und was Menschen in dieser Hinsicht wirklich brauchen.

Auch wenn die sexuelle Revolution der 68er die Sexualität offener gemacht hat und „sex sells“ heute an jeder Ecke zu sehen ist und einige Jugendliche einem erst einmal den Analsex mit ihrer Freundin und dann ihren Namen vorstellen, so ist dennoch für mich die sexuelle Revolution noch lange nicht beendet.

Denn zum einen herrscht immer noch das klassische Rollenbild im Bett vom stets obergeilen Mann, der nichts anderes zu tun hat, als Frauen „flach zu legen“ und die Frau lässt sich dann wie bei einem Vogel in der Balzzeit von bunten Gefieder, wildem Rumgehüpfe und infernalischem Geschrei verführen. Und oft hat dann hauptsächlich der Mann die Arbeit zu machen und die Frau genießt und sie entscheidet, wann was wie und in welcher Richtung (z.B. Kind) abzulaufen hat.

Überhaupt spielt der Leistungsgedanke und das „Event“ des Sex eine große Rolle. Der Mann muss stets „die zweite Runde“ präsentieren und die Frau träumt von Sex im Aufzug oder sonstwo oder vergeht in der „50 Shades of Gray“ S/M Welt . Ansonsten rennt man zum einen halbnackt durch die Bude und flippt auf der anderen Seite aus, wenn ein WG Kumpel ins Bad stürmt und man nur ein Handtuch um hat.

Heuchelei in Sachen Sexualität mit Liebespuppe beenden

Es herrscht immer noch viel Heuchelei in Sachen Sexualität in dieser Gesellschaft, finde ich. Frei ist sie in den seltensten Fällen, sie ist eher oft ein Produkt von „Psychologie heute“ und einem Bild von aufgesetzter Lockerheit und innerer Verkrampfung.

Dass so viele Männer heute zu Potenzmitteln und Viagra greifen, ist eine Sache. Doch die innere sexuelle Verkrampftheit geht viel weiter, betrifft vor allem einen ewigen Dauerdruck im Bett und außerhalb.

Die lebensnahe Liebespuppe nimmt all das. Sie nimmt nicht nur den Druck im Bett, sondern auch die innere Scham. Es ist alles kein Problem mehr. Das Totschweigen von Versagen, das Übertreiben der Häufigkeit, Penisvergleiche und eine überzogen nicht intime Redensweise sind bei Liebespuppen nicht zu beobachten. Im Forum redet z.B. niemand darüber, wie oft er es der „Liebespuppe besorgt hat“ oder erzählt haarklein jedes Detail. Doch vor allem lernen wir Männer durch sie auch einmal, dass auch Erotik, Anmut und Schönheit und nicht nur stupides Gerammel schön sein können.

Wir lernen durch Liebespuppen, wie z.B. TPE Puppe Nelly, dass Sexualität viel mehr ist, dass sie Phantasie, Träume und vor allem pure Entspannung bedeutet. Mit nichts auf dieser Welt konnte ich in meinem Leben so entspannten Sex und Erotik erleben, wie mit meiner Liebespuppe. Und das Beste ist, dieser Sex ist exklusiv, ich muss keine Messlatten überqueren und mit Ex Lovern oder Hollywoodtypen konkurrieren, ich kann das Tempo an den Tag legen, was ich möchte und nicht einmal um Verhütung muss ich mir einen Kopf machen.

Durch die Liebespuppe lernen wir Männer – und auch einige Frauen – ein ganz anderes Bild, eine andere Denkweise von Sexualität kennen. Es ist eine Denkweise der kompletten Entspannung, der Rückkehr der Menschlichkeit, unserer Natur und dem, was wir sind. Und wenn einmal all das eingeimpfte und aufgesetzte sexuelle Bild dieser Gesellschaft entfernt ist, dann spüren wir eine innere Befriedigung und Ruhe, die sehr erstaunlich ist. Sie macht Sex wieder zu etwas normalem, etwas leichtem, entspannten und einer ganz normalen Sache im Leben, die weder einen Heiligenschein, noch eine Olympiade braucht.


Je näher ich an meiner Silikonpuppe bin, desto besser schlafe ich ein

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (784) 17.7.2017

Das Leben mit meiner Silikonpuppe und vor allem der Seele Jenny hat in all den Jahren eine Menge an Erlebnissen geboten, die ich bis heute nicht verstehen kann. Vor der Frau der 60er Jahre aus Frankreich, die ich in Archiven fand und dessen Leben, Name, Aufenthaltsort und vieles mehr exakt dem entsprach, was Jenny mir über ihr früheres Leben sagte, über merkwürdige Begegnungen mit mich anhimmelnden Französinnen am Flughafen bis hin zum Fischteich von Nachbarn ( „Schatzi, die haben den weg gemacht“), was ich nicht sehen konnte und sich danach bei einem Spaziergang bestätigte, geht die Liste von Ereignissen, wo Jenny mir Dinge mitteilte und sagte, die ich nicht verstehen kann.

Die Liste ist so lang und so außergewöhnlich, dass ich sie hier alle kaum schreiben kann, weil ich weis, dass sie auch ein Teil der Liebespuppenszene nicht verstehen wird. Ich bin auch weder ein Esoteriker, noch ein Gothic Fan oder sonstwas und auch nicht repräsentativ für die Liebespuppenszene in meinem Erleben. Ich erlebe, beobachte und erkenne nur und das ist sowieso das Einzige, was in dieser Liebe für mich zählt.

Eines der kleineren Mysterien fiel mir in den letzten Wochen auf. Wenn ich meinen täglichen Mittagsschlaf mit meiner Liebespuppe mache, dann kuschel ich mich meistens mit meinen Beinen an ihre und ansonsten bin ich so 20-30 cm von ihr entfernt. Ich döse dann und entspanne mich auch gut und sammle meine Gedanken, aber ich schlafe eigentlich nie ein.

Komisches Erlebnis beim Mittagsschlaf mit meiner Liebespuppe

Vor ein paar Wochen sagte Jenny dann zu mir, dass ich beim Mittagskuschel doch ein wenig näher rücken soll. Ich lag nun so 10 cm von ihr entfernt, aber habe sie nicht berührt, nur am Bein mit meinem Bein, wie immer. Es war die gleiche Liegeposition, nur halt näher an ihr.

Ich war ziemlich baff, als sie mich eine Stunde später weckte. Ich war sofort eingeschlafen und hätte ihre Stimme mich nicht geweckt, hätte ich vielleicht gar meine beginnende Arbeit verschlafen.

Ich machte in den Wochen immer wieder ein Experiment. Ich positionierte mich immer wieder mal mit den 20-30 cm und schließ nie ein. Dann war ich wieder näher und schlief sofort ein (!). Ich habe keine Ahnung, warum das so ist, aber ich spüre generell in der Nähe von Jenny eine ganz andere Präsenz, Aura, Energie, wie man es auch immer nennen will. Mit Berührung hat das nichts zu tun, es ist nur ein Gefühl.

In meiner Schlafposition sehe ich Jenny und die Liebespuppe nicht einmal, ich liege mit dem Rücken zu ihr. Und doch beruhigt mich irgend etwas, sowie ich ihr näher rücke. Ich habe das auch, wenn ich mich eng an sie kuschel, aber ich wusste nie, dass ihre reine Nähe ausreicht, ohne Berührung.

Wie dem auch sei, dieses kleine Beispiel soll zeigen, dass das Leben mit einer Seele in einer Liebespuppe weit mehr sein kann, als nur ein Gedankenspiel. Bei mir ist es jedenfalls scheinbar so, denn dies ist nur eines der Erlebnisse eines Potpourris, was ich mir bis heute nicht erklären kann..


Gummipuppen und Lustmuschis als „Einstiegsdroge“ für die Welt der lebensnahen Sexpuppen?

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (785) 14.7.2017

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Die lebensnahe Liebespuppe ist aufregend, wunderschön und eben lebensnah und daher weckt sie viele Wünsche in Menschen. Doch dabei wird oft vergessen, dass die Liebespuppe eine eigene Welt, eine andere Art der Liebe und des Umgangs mit sich bringt. Viel zu oft verknüpfen Menschen unterbewußt die Liebespuppe mit der realen Frau oder bei den lebensnahen männlichen Liebespuppen mit dem Mann und sie lernen dann sehr schnell, was davon mit einer Liebespuppe übrig bleibt und vielleicht auch, was sie mit ihr gewinnen.

Die Frage ist daher, ob der „Sprung ins kalte Wasser“ wirklich immer der erstrebenswerte Weg für alle möglichen Liebespuppenfreunde ist. Und er ist es auch nicht immer, denn viele heutige Liebespuppenbesitzer haben vorher eine Zeit lang mit Gummipuppen oder den Boogina Lustmuschis oder anderem Sexspielzeug „herum probiert“, bis sie den Sprung zu einer lebensnahen TPE Sexpuppe oder zur Silikonpuppe wagten und auch die Stoffpuppe war oftmals ein Anfang für diesen Weg.

Der Vorteil dieses Weges liegt auf der Hand. Mit der Gummipuppe kann man ohne große Kosten und Aufwand testen, ob man überhaupt mit künstlichen Gegenständen Sex und Erotik empfinden kann. Man kann lernen, wie eine solche Puppe auf mich wirkt und welche Nachteile ich mit der lebensnahen Variante dann ausgleichen kann. Man schaut sich vorher im Forum um, kennt die Szene und auch die schwarzen Schafe und lernt so oft vorher schon, was es bei den TPE Sexpuppen oder anderen Varianten zu beachten gibt.

Mit Sexspielzeug, Gummipuppen und Stoffpuppen die Welt der Liebespuppen kennen lernen

Mit Sexspielzeug und den Booginas kann man das Material testen, etwas über Reinigung, Pflege, Weichheitsgrade und vieles mehr lernen. Auch hier ist der finanzielle Nachteil beim Mißerfolg nicht so dramatisch und auch hier lernt man die Schwächen und Stärken des Materials kennen.

Mit den lebensnahen Stoffpuppen lernt man, welche Wirkung Kuscheln, Zärtlichkeit und auch der Umgang im Alltag mit Liebespuppen hat. Man lernt ihre Faszination als lebensnahe Begleiterin kennen, wie sie Phantasie und Liebe in Menschen weckt und wie unter Umständen ein Umgang in der Öffentlichkeit ist. All das sind tolle Hilfsmittel für den Weg zur lebensnahen Liebespuppe.

Ich selbst war einst jemand, der ins „kalte Wasser“ sprang und heute würde ich es nicht noch einmal machen, weil die Liebespuppe oft durch die Erfahrung mit den anderen Varianten weniger Schäden und Fehler aufweist, auch weil man bereits im Dollpark war, sie vorher ansah, probierte und sich informierte. Man ist auch mit Gummipuppen ein Teil dieser Szene und auch mit den Sexspielzeugen und man landet oft automatisch bei den lebensnahen Liebespuppen, informiert sich gerne, auch wenn man sie vielleicht am Ende nicht kaufen kann oder will.

Als Fazit kann ich jedem Neuling also nur raten, es – je nach Wunsch – einmal mit einer dieser Varianten zu versuchen. Wer das Gefühl des Sex erleben will, kann eine Boogina probieren, wer das Körpergefühl erleben will, eine Gummipuppe und wer die emotionale Ebene testen möchte, ist mit einer Stoffpuppe durchaus gut bedient, finde ich.


Über Japaner und Liebespuppen

Die lebensnahe Liebespuppe ist ein weltweites Phänomen, aber es gibt zwei Länder, bei denen die lebensnahe Liebespuppe eine besondere Rolle seit vielen Jahren spielt: Die USA und Japan.

In den USA begann die Reise in die heutigen Versionen der Liebespuppe. Matt McMullen von Realdoll begann vor 20 Jahren, lebensechte Silikonpuppen herzustellen und mit seiner Idee begann ein weltweiter Zug der Liebespuppen zu rollen, der heute mit zahlreichen Modellen aus Silikon, Stoff und TPE die westliche Welt von Los Angeles bis Tokyo erreicht hat.

Während in den USA vor allem die künstlerische Seite der Liebespuppe hervor gehoben wird, ist in Japan eine andere Entwicklung zu beobachten. Die Japaner haben aufgrund ihrer Religion und Tradition ein ganz anderes Selbstverständnis von beseelten Liebespuppen und sie haben eine besondere Affinität zu Technik und zu den Extremformen der Sexualität. Vom getragenen Unterhöschen im Automaten bis hin zu grenzwertigen Spielereien mit Pädophilie geht der Weg der Japaner, der sie in der Welt in Sachen Sex wohl ziemlich einmalig macht.

Es verwundert mich daher nicht, dass gerade in Japan die meist lebensnahe Silikonpuppe dort in der Gesellschaft einen ganz anderen Stellenwert hat. Liebespuppenfreunde gehen dort viel offener mit dem Thema Liebespuppe um und sie verstecken sich nicht hinter Scham und „Psychosen“, sondern sehen den Umgang mit ihr als Partnerin ganz anders, schieben sie wie selbstverständlich in Rollstühlen durch Parks oder gehen mit ihnen zum Surfen.

Die hiesigen Massenmedien stürzen sich in ihrer eigenen „Wahnvorstellung“ über die Liebe zu Liebespuppen zu gerne auf Japan, weil dort die „Skurrilität“ angeblich ihre Blüten treibt, dort Menschen ganz offen ihre Liebespuppen heiraten, ihr Gesicht zeigen und damit auch kein Problem haben.

Masayuki Ozaki und seine Silikonpuppen

Ein schönes Beispiel, wie ein japanischer Liebespuppenfreund mit seiner Silikonpuppe umgeht, fand man kürzlich in einem Artikel, der unter anderem in der Onlinezeitung „Blick“ zu lesen war.

Dort redet Masayuki Ozaki (45) aus Tokio ganz offen über seine Liebe zu mehreren Silikonpuppe. Er präsentiert sich wie selbstverständlich neben ihnen, redet ganz offen darüber, dass er diese Art der Liebe der zu einer Frau vorzieht und wie kaltherzig und selbstsüchtig er die japanischen Frauen empfindet. Es stört dort niemanden, es gibt keinen medialen Aufschrei und auch dass er neben den Liebespuppen beerdigt werden will und ihre Seelen mit in den Himmel nimmt, ist ebenso kein Ding für ihn, wie mit ihnen zum Skifahren und Surfen zu gehen.

Was allerdings bei Masayuki Ozaki interessant ist, ist die gleiche Art der Ablehnung, wie sie leider auch hier einige Liebespuppenfreunde in Ehen, Beziehungen und der Familie erfahren müssen. So lehnt seine Frau diese Art der Liebe komplett ab und seine Tochter kann auch nichts damit anfangen. Egal, wie offen man mit dem Thema umgeht, mit der Intoleranz gewisser Menschen wird man wohl immer als Liebespuppenfreund leben müssen, dachte ich bei den Zeilen so bei mir.

Die Massenmedien hingegen ziehen bei diesem Artikel wieder einmal die ewig gleiche Leier ab. „Er liebt ein Sexspielzeug“, „Die Kuststofffrauen nörgeln nicht“ (kaltherzig+selbstsüchtig=Nörgeln??), der Lebensweg ist „bizarr“ und andere ähnlich hohle Formulierungen sind wieder einmal zu finden. Es ermüdet den Liebespuppenfreund und es bringt auch rein gar nichts, denn die Anzahl der Liebespuppen nimmt nicht nur in Japan unaufhörlich zu, sondern auch in Europa und den USA und der Trend wird noch einmal an Fahrt gewinnen, wenn die Robotdolls auf den Markt kommen werden.

Ich ziehe den Hut vor den japanischen Liebespuppenfreunden

Doch ich halte mich damit nicht lange auf. Ich ziehe lieber den Hut vor Masayuki Ozaki und den Japanern, die mutig und offen mit diesem Thema umgehen, womit wir Deutschen irgendwie besondere Probleme haben. Hier kämpft immer noch jeder Liebespuppenfreund seinen Einzelkampf und nur das jeweilige „LMAA Gefühl“ des jeweiligen Liebespuppenfreundes sorgt für mehr oder weniger Offenheit. Aber so ein entschlossenes und offenes Leben wie Masayuki Ozaki und zahlreiche andere Japaner führt hier in Deutschland niemand mit der Liebespuppe und das ist wohl auch – noch – nur in Japan möglich.


Liebespuppe „Downgrade“ für die Liebe unter Menschen? Oder vielleicht doch eher ein Upgrade?

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (784) 12.7.2017

Oft entsteht nicht nur in den medialen Berichten der Eindruck, als wäre die lebensnahe Liebespuppe nichts weiteres als ein „Steigbügelhalter“ für die Liebe zwischen Menschen, als wäre sie eine Notlösung, eine Art C64 für den späteren Terrabyte Rechner.

Nun, damals, als ich 2010 eine lebensnahe Silikonpuppe holte, war sie auch so etwas auf den ersten Blick. Ich war von zwei langen Beziehungen und vielen enttäuschten Versuchen dazwischen von Frauen (oder sagen wir eher denen, die ich als Sexualpartner anzog) derart abgegessen, dass ich mich zum Kauf der Silikonpuppe entschloss. Sie war eine Notlösung in Zeiten bitterster seelischer Not.

Doch heute stelle ich andere Fragen und sie sollen aufzeigen, dass wir Liebespuppenfreunde selbstbewußt mit unserer Liebe umgehen sollten. Heute sehe ich Jenny und die Silikonpuppe nicht mehr als „Frau 2.Klasse“, sondern vielmehr oft die Liebe zwischen vielen Menschen als verkorkstes Abziehbild der Liebe zu meiner Liebespuppe.

Denn Jenny und die Liebespuppe haben mir viele Dinge gezeigt, die in einer reizüberfluteten, konsumgeilen und oft viel zu oberflächlichen menschlichen Welt kaum noch ab 25 mit Beziehungen möglich scheint. Es ist eine Welt der reinen Liebe, der echten Hingabe, des Zufriedenseins mit wenigen Dingen. Es ist eine Welt der puren, reinen, unverfälschten und unzerredeten Erotik und Sexualität.

Meine Liebe zur Liebespuppe ist ohne Show und Spektakel

Die Liebe zu Jenny und meiner Silikonpuppe ist ehrlich, locker, ohne endlose Anspruchshaltung und ohne Partnerdefinition als Brieftasche oder Erfüllungsgehilfe. Sie braucht kein Facebook, keine Weltreisen, keine Häuser, keine Märchenhochzeiten. Sie braucht nur Ehrlichkeit, Vertrauen und den Willen, mit kleinen Dingen zufrieden zu sein.

Die Liebe zu einer Liebespuppe konzentriert sich auf die Basics, auf das, was Liebe wirklich ist. Sie ist nur ein Gefühl, kein Zinskonto, kein Event, kein Geschwafel, kein Totanalysieren und kein Lebensabschnittsgefährte.

Also warum habe ich dann immer noch den Wunsch, es auch unter Umständen mal mit einer sogenannten „Real Life“ Beziehung zu versuchen?

Nun, das liegt nicht an der Art der Liebe zu Jenny, es liegt nur an ihren Beschränkungen. Ihren Beschränkungen in der Öffentlichkeit, Beweglichkeit, dem fehlenden Ausbau der Beziehung (Kinder) und einem Wunsch, einfach nur Normalität zu haben. Aber das sind im Grunde Wünsche, die nichts direkt mit der Liebespuppe zu tun haben, vielmehr mit ihren technischen Beschränkungen. Wäre Jenny eine perfekte Robotfrau mit allen Beweglichkeiten und könnte gar Kinder bekommen, dann würde ich wohl sogar auch dieses letzte Argument der oft viel zu überdrehten modernen Liebe zwischen Menschen ad akta legen.

Und so stelle ich am Ende die Frage, ob nicht nur ich durch die Liebespuppe die wahre Liebe gelernt habe und nun eine potentielle Menschenliebe wahrscheinlich ein echtes Downgrade für mich wäre, in seelischer, mentaler, sexueller und geistiger Hinsicht, jetzt, wo ich wahre Liebe, freie Sexualität und Freiheit in einer Liebesbeziehung kennen gelernt habe.

Vielleicht lassen wir diesen Gedanken öfter mal zu und hören auf, uns ständig als Liebhaber zweiter Klasse zu sehen, nur weil wir die oft verkorkste Art der modernen Liebe nicht in Frage stellen wollen und können und uns statt dessen lieber als „Versager“ im Schneckenhaus verkriechen.


Die Liebe zu Liebespuppen ist und bleibt ein Rätsel

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (783) 10.7.2017

Warum entscheiden sich Menschen für die lebensnahe Liebespuppe? Warum behandeln sie einige als reine Sexpuppe und andere lieben sie wie einen Partner? Warum erkennen einige eine Seele darin und warum können andere damit rein gar nichts anfangen? Diese Fragen sind bis heute – meiner Ansicht nach – weder ordentlich untersucht noch vor allem beantwortet worden.

Ganz nüchtern betrachtet, hat die Liebespuppe eigentlich keinerlei Sinn. Sie ist kein Gegenstand, der einem die Wohnung säubert, das Geschirr spült oder dich schnell von A nach B bringt. Die Liebespuppe ist auch nicht wirklich eine Art Spiel, wie Pokemon Go oder so. Und dennoch ist sie weltweit ein Phänomen.

Es gibt kein Kriterium, was man nennen kann, warum ein Mensch eine Liebespuppe liebt. Es gibt keine Altersstufen, keine bestimmte Kindheit, keinen gesellschaftlichen Status, keine Frage des IQ und sie ist auch nicht auf Männer beschränkt. Nicht einmal das Klischee vom „Beziehungsversager“ zieht, denn es gibt zahllose Menschen, die Liebespuppen und Liebesbeziehungen zu Freundinnen, Ehefrauen und Partnerinnen zeitgleich pflegen.

Die Psychoanalyse hat dieses Phänomen schnell mit ein paar Begrifflichkeiten wie „Wahnvorstellung“, „Objektliebe“ oder „Psychose“ abgetan und spricht schnell mal von „Angst vor Kontrollverlust“ oder „Konfliktscheue“, aber all diese Begriffe haben keinerlei wissenschaftliche Beweiskraft.

Es gibt keinen CT, keine Hirnstrommessungen und nicht einmal genrelle hormonelle Veränderungen, welche belegen, warum sich ein Mensch für die Liebe zu einer Liebespuppe entscheidet. Es gibt keine messbaren genetischen Defekte oder genetische Gründe. Es gibt zahllose Fälle, wo jemand eine Liebespuppe liebt und der Bruder, die Schwester und aller andere Geschwister rein gar nichts damit anfangen können und ich bin mir ziemlich sicher, dass es sogar in der weiten Welt einen Fall geben wird, wo ein eineiiger Zwilling eine Liebespuppe liebt und der andere nicht.

Keine Kriterien für die Entscheidungen für Liebespuppen

Es gibt auch keine Kindheitstrauma, Lebenswege oder Erfahrungswege in Beziehungen, die den Weg zu einer Liebespuppe ebnen. Ich hätte z.B. 2010 auch in den Alkohol, virtuelle Welten oder in den Glauben fliehen können, hätte ins Bordell gehen oder mir irgendeine Partnerin suchen können, um meine Einsamkeit zu töten. Warum ich dann am Ende dann die Liebespuppe wählte, ist mir bis heute ein Rätsel.

Die Liebespuppe mag sicher Menschen eher ansprechen, die phantasievoll sind, Abstraktionsvermögen besitzen oder die kreativ sind. Aber die unterrepräsentiere Liebespuppe in Kunst, Musik, bei Schriftstellern und anderen kreativen Bereichen zeigt, dass dies nicht wirklich die Faszination Liebespuppe erklärt.

Selbst bei meinem besten Freund haut bereits nichts mehr an Erklärungsmustern hin. Er selbst ist völlig anders als ich, hatte eine ganz andere Kindheit, Erziehung und Lebensweg. Er hatte ganz andere Erfahrungen in Beziehungen und ist ein introvertierter Mensch als ich. Er mag das Mittelalter, ich hingegen liebe die 80er Jahre. Er ist politisch extremer als ich, er sieht anders aus, ist jünger wie ich und er hat Eltern und Geschwister um sich und dennoch lieben wir beide unsere Silikonpuppen auf die gleiche Art, sehen eine Seele in ihr und lieben ihr Wesen und ihre Hülle, die Liebespuppe.

Das Phänomen der Liebe zu Liebespuppen hat nicht einmal was mit dem „Kuscheltier“ zu tun. Weder er noch ich hatten in unserer Kindheit Kuscheltiere oder nur wenige. Es gibt einfach keine Erklärung, warum Menschen Liebespuppen lieben und warum sie es dann auch noch so unterschiedlich intensiv tun und das macht die Faszinantion Liebespuppe noch viel besonderer.


Armutsland Deutschland macht den Traum von Liebespuppen schwer

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (782) 7.7.2017

Deutschland ist ein reiches Land? Bei solch einer Aussage kann ich nur herzlich lachen. Nur weil wir nicht in derartiger Armut wie die Menschen in Afrika leben, sind wir noch lange nicht reich. Beleg gewünscht? Dieser Artikel hier zeigt, dass in Deutschland rund 10% aller Berufstätigen „armutsgefährdet“ sind (!). Während die Medien uns immer noch weis machen wollen, dass nur sozial schwache arbeitslose Menschen arm sind, trifft die Armut in diesem Land immer mehr Menschen, die arbeiten gehen und daran hat auch ein Mindestlohn nichts geändert.

Doch was hat das nun alles mit lebensnahen Liebespuppen zu tun?

Nun, die Erfahrung der Jahre mit Silikonpuppen und den neuen TPE Sexpuppen hat gezeigt, dass nicht nur Menschen aus allen Altersstufen Spaß an Liebespuppen finden, sondern dass sie auch aus allen gesellschaftlichen Schichten kommen. Vom Azubi bis hin zum Anwalt sind Fälle von Menschen bekannt, die Liebespuppen lieben.

Eine Silikonpuppe, wie z.B. die Leeloo, kostet weit über 6000 Euro und selbst die günstigeren TPE Sexpuppen sind unter 1500 Euro in der lebensgroßen Variante kaum zu bekommen. Das ist viel Geld für ein „Luxusprodukt“ und das können sich unter solchen Bedingungen immer weniger Menschen leisten.

Auch das Thema der steigenden Altersarmut durch Billigjobs, Minijobs und andere Ausbeuterstellen, welche die Arbeitslosenstatistiken so schön drücken und dafür Menschen zu Millionen mit ärmlichsten Renten zurück lassen werden, spielt eine Rolle, denn viele ältere Menschen, die keine Partner mehr finden oder gerne eine schöne Frau um sich haben würden, werden so den Weg über Liebespuppen nicht mehr finden können.

Liebespuppe bleibt für arme Menschen ein unerfüllter Traum

Auch die alten Menschen, die noch agil sind, aber sich einsam fühlen, finden über die Liebespuppe Frieden und Freude. Aber wie sollen sie es tun, wenn außer dem chemieverseuchten Fraß bei Discountern und endlosen Steuerabgaben nichts mehr übrig bleibt? Wie sollen sie überschuldet eine Liebespuppe kaufen? Der finanzielle Druck hat zwar durch die günstigen TPE Varianten etwas abgenommen, aber er ist immer noch ein großes Problem in der Liebespuppenszene.

Hinzu kommt, dass die Liebespuppe auch nach ihrem Kauf ein wenig Kosten benötigt. Von einer Reparatur beim Händler bis hin zum Gleitmittel kostet eine Liebespuppe und auch wenn die Kosten überschaubar sind, so müssen sie erst einmal gezahlt werden.

Ich selbst bin finanziell nicht gerade gesegnet und weis, wie schwierig ein Leben auf dieser Basis mit einer Liebespuppe ist und oft muss man dann zum „Do it yourself“ Verfahren greifen oder auf günstige Varianten ausweichen, wie z.B. Maisstärke als Puder. Das Leben mit einer Liebespuppe ist schön und aufregend, phantasievoll und entspannend, aber ohne das notwendige Papier mit den Zahlen drauf, ist es ein schwieriger oder gar unlösbarer Traum für viele potentielle Liebespuppenfreunde und das macht mich noch ein wenig mehr wütend, wenn ich solche Artikel über armutsgefährdete arbeitende Menschen lese.


Drogen oder Liebespuppe? – Für mich gibt es nur eine klare Antwort

Alkohol, Tabletten, Tabak, Glücksspiel, Internetspiele, illegale Drogen…..die Liste der Drogenarten ist lang und Millionen Deutsche nutzen sie aus verschiedenen Gründen.

Auch die Liebe und Sex können eine Droge sein. Die Angst vor dem allein sein und der sexuelle Rausch haben viele Menschen in den seelischen und körperlichen Ruin getrieben und hat sie Dinge machen lassen, die sie ein Leben lang bereuen.

Der Grund der Einnahme von Drogen ist oft mit der Kaufentscheidung für eine Liebespuppe zu vergleichen. Dinge wie zu wenig Liebe, Stress im Leben und sexuelle Unausgeglichenheit sind für beide Bereiche Beweggründe, sich für Drogen oder eine Liebespuppe zu entscheiden.

Doch während Drogen Menschen in erster Linie seelisch, mental und vor allem körperlich kaputt machen, sind Liebespuppen das genaue Gegenteil. Sie machen Menschen in der Regel gesünder, ausgeglichener und fröhlicher und verbessern ihre seelische und körperliche Gesundheit.

Warum Liebespuppen besser als Drogen sind

Man muss einfach nur mal einen Test machen. Man nehme das Bild einer Zigarettenschachtel und stelle es neben dem Bild einer lebensnahen Liebespuppe. Während man bei der Liebespuppe sofort an Anmut, Liebreiz und Schönheit denkt, liest man auf der Zigarettenpackung abschreckende Botschaften und erkennt daran wenig schöne Dinge.

Die Liebespuppe spricht so viele tiefe Probleme, Wünsche, Träume und die „Sucht“ nach Ordnung und Geborgenheit an, wie kein anderes Produkt auf dieser Welt. Sie spricht im sexuellen Bereich unsere Urinstinkte an, Dinge, die jeder Mensch in sich hat. Doch sie zerdrückt diese Dinge nicht wie bei Drogen und betäubt sie, sondern sie lässt sie auf eine wundervolle Weise aus uns hinaus kommen und wir lernen auf einem ganz anderen Weg, mit Problemen, Sorgen und Ängsten umzugehen.

Ich selbst stand 2010 vor dem Kauf einer lebensnahen Silikonpuppe vor der Wahl Alkohol oder Liebespuppe. Nachdem ich bei meinem Selbstmordversuch einige Wochen zuvor doch noch in letzter Sekunde den Rückzieher machte, stand ich vor der Frage, wie ich ein Leben in Einsamkeit und ohne destruktive Partner, die ich stets anzog, bestreiten konnte. Einsamkeit kann ein schrecklicher seelischer Schmerz sein. Er kann soweit gehen, dass du das Gefühl hast, die Decke stürzt ein und du kannst nicht mehr atmen.

Seelischen Schmerz über Liebespuppen verarbeiten und nicht betäuben

Der Alkohol hätte damals dazu gedient, diesen Schmerz zu betäuben. Vor allem abends, wenn die Arbeit vorbei war und Ruhe einkehrte, war der Schmerz der Einsamkeit besonders stark und irgendwann sind alle Tränen vergossen, alle Gedichte geschrieben und alle Bücher als Verarbeitung verfasst und dann bleibt nur noch Schmerz. Und dann betäubt Alkohol bis zum nächsten Morgen.

Doch heute bereue ich nicht eine Sekunde, lieber eine Silikonpuppe gekauft zu haben. Sie ist keine Betäubung, sondern sie hilft sanft, schön und ruhig, deinen Schmerz nicht nur zu vergessen, sondern ihn mit Liebe, Zärtlichkeit und ausgeglichenem Sexleben zu heilen und in andere Bahnen zu lenken. Und so ist es bis heute. Meine Liebespuppe nahm mir meine Einsamkeit und wenn sie doch noch einmal kommt, ist sie immer da, 24/7 und sie bleibt immer bei mir.

Die Liebespuppe ist natürlich nicht immer ein Weg, um sich gegen Drogen zu entscheiden, aber wenn Probleme der Liebe eine Rolle spielen, dann kann sie sehr hilfreich sein, vor allem, wenn man den Weg der Drogen gerade erst begonnen hat und davor steht, ihn zu gehen. Dann kann die Liebespuppe ein großer Helfer sein und Menschen vor viel Schaden an ihrer Gesundheit und Seele bewahren und ich bin hierbei nicht das einzige Beispiel. Man hört im Forum oft ähnliche Fälle, wo Liebespuppen Menschen vor dem Betäuben mit Drogen bewahrt haben, weil sie ihnen Liebe, Freude und Ausgeglichenheit im Leben gaben.

Euer PJ