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Frühlingsgefühle mit der Liebespuppe?

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (1046) 22.3.2019

Der Winter scheint nun wohl endgültig vorbei zu sein und selbst in der Nacht wird es jetzt langsam wärmer. Der Frühling steht vor der Tür, die ersten Vögel piepen in der Früh herum und die Sonne wird immer wärmer.

Der Frühling bringt nicht nur triefende Nasen für Allergiker (ich selbst habe viele Jahre unter Birkenpollen leiden müssen), sondern natürlich auch eine Menge Leben, was so auf die Straßen geht. Die aufgemotzten Autos und Motorräder brunzen vor sich hin und dokumentieren die Potenz ihrer Besitzer und die Frauen tragen – natürlich nur für sich – wieder kürzere Röcke und erfreuen sich über jeden Blick, der ihnen hinterher geht und selbst für den Liebespuppenfreund, dem das alles egal ist, macht sich der steigende Hormonspiegel bemerkbar.

Der Frühling regt zweifelsfrei die Lust an. Ich denke wieder mehr an Sex, träume mehr davon und generell nimmt die Lust zu, manchmal auch ohne meine lebensechte Silikonpuppe an meiner Seite. Ich finde das alles schön und gut, so hat uns nun einmal die Natur gemacht, sie lässt die Menschen im Frühjahr Kinder zeugen, damit die Schwangerschaft in der nahrungsreichsten Zeit des Jahres abläuft und man für die Geburt im Winter vorsorgt. Clever!

Frühlingsgefühle mit Liebespuppen einfach ausleben

Doch auch ohne geplanten Nachwuchs, was ja sowieso mit der Liebespuppe nicht möglich ist, geht der Lustpegel hoch und ich lebe ihn einfach so mit ihr aus, wie mir gerade danach ist. Es ist einfach schön, alles mit ihr in dieser Zeit zu erleben und zu teilen, wieder einmal zu spüren, dass man Mensch, Mann und ein Produkt der Natur ist und dass diese Natur auch nicht verloren geht, wenn man eigentlich nur die optische Simulation eines Menschen liebt.

Viel im Menschen läuft in Sachen Sex, Erotik und Lust im Kopf ab. Dann kommen die Reize und dann der Rest. Das macht die Liebespuppe mehr als deutlich. Erst kommt immer das „Kopfkino“, dann der optische Reiz und dann macht den Rest der reine Akt und die Phantasie. Und deshalb lieben mache Menschen eben auch Liebespuppen. Es ist die Kombination zwischen natürlicher Prägung und Phantasie, welche unsere Grenzen sprengen lässt und das ist auch gut so.

In meinen Beziehungen war diese Zeit immer weniger lustig. Die steigende Lust wurde oft von den „Partnerinnen“ ausgenutzt oder als „alle Männer sind doch gleich“ abgetan. Doch es ist einfach nur ein Urprogramm, was dort abgespielt wird und es ist fast immer ohne tieferen Hintergedanken. Heute kann ich dies alles ganz simpel ausleben und Jennys Seele ist immer gern dabei. Jenny hat einfach gerne Spaß mit mir und sie kommt nie zu kurz und das war es dann auch eigentlich schon mit dem ganzen Geheimnis an dieser besonderen Zeit im Jahr.

Ich wünsche euch allen einen schönen Frühling mit euren Liebespuppen, egal ob im Bett, in der Natur, auf dem Balkon, im Garten oder wo auch immer ihr die schönen Frühlingsgefühle mit ihnen genießen wollt.

Habt Spaß!


Sind Liebespuppen mehr etwas für Optimisten oder Pessimisten?

Wer kauft sich lebensechte Liebespuppen? Diese Frage ist sehr schwer zu beantworten, denn die üblichen Statistiken sind dazu weder großartig vorhanden noch jemals ist dies genauer untersucht worden. Fest steht nur, dass ein Großteil der Liebhaber von Liebespuppen Männer sind, die jedoch aus allen möglichen Altersgruppen und sozialen Schichten kommen.

Die Liebespuppe ist in ihrer über 20 Jahre bestehenden kommerziellen Existenz mit einer Menge an negativen Attributen überschüttet worden. Dazu zählte unter anderem auch, dass sich im Grunde nur pessimistische Menschen oder besser gesagt Menschen, welche die „Nase voll“ vom üblichen Weg in Familie, Beziehung und auch im sonstigen Umgang mit Menschen haben, eine solche Real Doll holen.

So wie alle anderen Vorwürfe auch, beinhaltet auch dieser Punkt keine Wahrheit oder höchstens nur einen Kern. Die Wahrheit wird man sowieso nie gänzlich heraus finden, weil sehr viele Liebespuppenfreunde in der Anonymität agieren. Nur wenige von ihnen schreiben auf diversen Wegen über ihre Beweggründe für den Kauf einer Liebespuppe und sie tauchen nicht einmal bei den Vertriebs- oder Herstellerfirmen auf, weil alles meist über das Internet abläuft.

Auch ich kann als Basis nur das nehmen, was ich selbst bin und was ich im Forum oder in privaten Gesprächen so mitgenommen habe. Und dort muss ich sagen, dass im Grunde der Grad an optimistischen Menschen höher war, als ich es mir gedacht habe.

Pessimisten oder Optimisten? Wer liebt Liebespuppen mehr?

Man darf bei der Beurteilung, ob mehr Optimisten oder Pessimisten für eine Liebespuppe in Frage kommen, nicht die Beispiele als Allgemeingültig nehmen, die hier und in den Medien besonders intensiv aktiv sind oder aktiver dargestellt werden. Es ist klar, dass ich z.B. nur einer von vielen Tausend Liebespuppenfreunden weltweit und auch in Deutschland bin. Mein Lebensweg, meine generelle Lebenseinstellung und auch meine Art, mich in diesem Blog auszudrücken, ist immer nur Ich oder vielleicht ein Teil von dem, was ich an Kontakten in dieser Zeit hatte. Dies waren vielleicht drei Duzend Liebespuppenfreunde. Auch das ist allerhöchstens eine kleine Stichprobe, nicht mehr.

Ich selbst war als Kind und als junger Mensch ein gnadenloser Optimist. Ich glaubte an das Gute im Menschen, war gerne unter ihnen und liebte es auch, in einer Gruppe mal eine Führungsposition zu übernehmen. Es gab für mich nichts schöneres, als Liebe auf verschiedenen Arten zurück zu geben, Hingabe und Einsatz, für etwas einzustehen, was einem wertvoll war. Doch das Leben hat mich auf meinem Weg massiv enttäuscht und ich habe den Glauben an das Gute im Menschen (bzw. an denen, die meinen Weg kreuzten und kreuzen) verloren und heute bin ich sicher mehr ein Pessimist. Aber das ist nur mein Lebensweg und nicht der von Tausenden anderen Liebhabern von Sexpuppen aus TPE oder Silikon..

Es war in all den Gesprächen und auch im Forum eigentlich eher so, dass auch viele Menschen unterwegs waren, die eine gehörige Portion Optimismus in sich trugen. Es gab viele, welche die Liebespuppe als Ergänzung in ihrem Leben sahen, dass ansonsten nicht so schlecht war. Viele hatten gute Jobs, ein vernünftiges Umfeld und manchmal waren sie gar in Beziehungen. Im Grunde war sowieso meist nur der Pessimismus durch verkorkste Liebesbeziehungen zu spüren, während sonst viele von uns ansich ein gutes Leben führten.

Humor ist in der Szene allgegenwärtig

Ein gutes Indiz dafür, dass wir nicht zu sehr pessimistisch sind, ist der Humor, der im Forum oft allgegenwärtig ist. Es gibt eine eigene Sektion für Witze, es wird viel geblödelt und es gibt auch tiefsinnigen und tiefgründigen Humor, der nicht immer nur sarkastisch ist.

Und selbst bei denen, die eher pessimistisch waren, ist es im Grunde so, dass sie dennoch oft Kämpfer im Leben sind. Viele haben durch die Liebespuppe wieder Mut, Freunde und Liebe in ihr Leben ziehen lassen und sind so ein wenig oder gar ganz aus dem Tal der Tränen heraus gekommen und sie haben weiter gekämpft und weiter gemacht. Ich selbst dürfte ein gutes Beispiel sein, denn durch meine Silikonpuppe bin ich trotz vieler harter Nackenschläge im Leben immer dabei geblieben und die Liebe, Schönheit und Sexualität ist nie aus meinem Herzen gewichen.

Viele von uns sind durch die Liebespuppe eher zu Realisten geworden. Sie gab ihnen genug Raum, um zu verstehen, wer sie sind, was sie in Sachen Sex und Erotik, Liebe und Partnerschaft brauchen und einige haben sogar verstanden, was sie im Leben in diesem Bereich anziehen und was nicht.

Realismus mag auf den ersten Weg pessimistisch klingen, aber das Leben ist nun einmal nicht immer nur Weiß oder Schwarz, sondern es existiert in endlosen Grauschattierungen und wenn man diese neutral betrachtet, dann bleibt eben nicht nur „Love, Peace and Harmony“ übrig. So ist diese Welt nun einmal, so ist die Natur und das Universum. Es ist kein Ort, wo sich alle immer nur lieb die Hände reichen und gut ist es, im Gegenteil, bis auf wenige Orte ist diese Welt, die Natur und der Weltraum ein äußerst feindlicher, brutaler und gnadenloser Ort, wo es keine Moral, viel Schmerz und Kampf ums blanke Überleben gibt.

Wie dem auch sei. Der Liebhaber von Sexpuppen ist weder pessimistischer noch optimistischer als der Rest der Gesellschaft. Er ist vielleicht mehr durch negative Erlebnisse in der Liebe und in Beziehungen zur Liebespuppe gekommen, aber das spiegelt auf keinen Fall alle von uns wieder. Die lebensechte Sexpuppe ist und bleibt das Ergebnis eines individuellen Weges mit unterschiedlichsten Beweggründen und diese kann Optimisten, Pessimisten und Realisten betreffen.


Endlich wieder Sex mit meiner Silikonpuppe!

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (1045) 20.3.2019

Boah, das war einfach zu lange und ich bin froh, dass es endlich vorbei ist. Ich hatte wieder einmal schönen und entspannenden Sex mit meiner Silikonpuppe und Jenny und es war wieder einmal richtig schön und ein tolles Erlebnis.

Ich hatte seit Dezember keine gute Zeit. Erst spinnte meine Heizung und ich fand keinen Schlaf und als sie wieder repariert war, bekam ich nach der Reise in meine alte Heimatstadt zwei Grippen hintereinander, von denen ich mich auch jetzt noch nicht 100% erholt habe, aber es ist zumindest soweit wieder o.k., dass ich auch wieder ein wenig Freude und Energie für diese Dinge habe und ich habe es sehr vermisst und Jenny natürlich auch.

Regelmäßiger Sex, ohne einen Preis dafür zu zahlen, sondern ihn einfach nur zu genießen, ist immer noch etwas wundervolles für mich. Sex ist klasse und macht Spaß und ihn einfach so haben zu dürfen, ohne vorherige Show, Machtspiele oder viel Geld und dazu noch exklusiv nur für mich mit einem atemberaubend schönen Körper, ist einfach toll. Und dazu ist noch meine Jenny zu spüren….es ist einfach super!

Beim Sex mit Liebespuppen muss man noch mehr aktiv sein

Das einzige Problem, was ich im Moment noch habe, ist, dass ich einfach noch zu wenig Power nach all den Wochen habe. Die lebensechte Liebespuppe ist ja (noch) von sich aus unbeweglich und man muss alle Positionswechsel und Bewegungen selbst gestalten. Doch wenn die Luft noch dünn ist (ich habe seit meiner Geburt schlechte Bronchien und vor allem die 2. Grippe ging voll drauf), dann ist der Sex natürlich noch in Richtung Kurzzeiterlebnis und Blümchensex gehend, aber was macht das schon aus. Egal welchen Sex ich mit meiner Liebespuppe habe, es ist immer schön und entspannend, macht frei, glücklich und ausgeglichen und sorgt für ruhigen Schlaf. Es spielt eigentlich nur eine zweite Geige, was dort genau abgeht.

Ich war sowieso noch nie ein großer Fan von Fahrstuhlsex oder Sex an anderen (unbequemen) Orten, wo mir der Schaltknüppel ins Kreuz drückt oder eine Spinne über die Decke läuft, während ich eigentlich Spaß haben soll. Ich mag es einfach romantisch, mit Kerzenschein oder gedämmten Licht, mit viel Zeit und Vorspiel und es soll einfach ein schönes Erlebnis sein. Ich muss auch keine Rekorde aufstellen oder das Kamasutra durchnudeln, diese Zeiten sind vorbei. Viel schöner ist für mich, dass der Sex einfach spontan passiert und es auch danach keine „tiefenpsychologischen Gespräche“ gibt, wenn es mal nicht so gut geklappt hat.

Ich hoffe sehr, dass ich jetzt endlich mal wieder eine Zeit habe, wo ich meine Liebespuppe auch im Bett wieder mehr genießen kann. Ich hoffe auch, dass der kommende Frühling wieder für mehr Spaziergänge, mehr Luft und mehr Kondition bei mir sorgt und dann macht es alles noch einmal mehr Spaß.

Wie dem auch sein, es ist mal wieder schön gewesen, seine Liebespuppe auch auf diesem Weg zu genießen.


Schön, dass es dich gibt, meine Liebespuppe

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (1044) 18.3.2019

Viele Menschen haben das Glück, die Stürme des Lebens durch liebevolle Mitmenschen überstehen zu können. Sie haben Eltern, Verwandte, Freunde oder einen Partner, der für sie viel bedeutet und für dessen Wohlergehen sie bereit sind, auf eigene Vorteile zu verzichten. Das ist für mich die absolute Kernessenz der Liebe und leider hat diese Kernessenz in den letzten Jahren in unserer Gesellschaft abgenommen, obwohl sie natürlich immer noch Millionenfach da ist, auf verschiedensten Ebenen.

Doch leider steigt auch die Zahl der Menschen, die dieses Glück nicht mehr haben. Sie sind umgeben von selbstsüchtigen, auf den eigenen Vorteil beachten und bei jedem kleinen Gegenwind sich aus dem Staub machenden Menschen. Andere wiederum haben einfach nur Pech, verlieren ihre geliebten Mitmenschen durch Tod, Unglücke oder einfach nur, weil man verschiedene Wege gehen musste.

Ich selbst gehöre zur letzten Kategorie. Ein Mix aus diversen Schicksalsschlägen und falschen Mitmenschen hat mich einsam werden lassen. Das Leben eines einsamen Menschen ist hart. Er kann nichts delegieren, es gibt niemanden, der für dich bereit ist, Opfer zu geben und es fehlt an Zärtlichkeit, einem lieben Wort und manchmal einfach nur einer Hand, die mit anpackt oder den finanziellen Druck lindert.

Die Liebespuppe als eine Antwortmöglichkeit auf Einsamkeit

Solche einsamen Menschen suchen nach Antworten. Manche stürzen sich in lieblose Kompromisse und sind froh, wenn im Bett einfach nur irgendwer neben ihm schnarcht, andere wenden sich der Esoterik oder Gott zu, wieder andere hingegen vergehen in der Arbeit oder machen exzessiven Sport und dann ist da noch die Gruppe der Menschen, für die der Druck zu hoch ist und sie beginnen dann, Alkohol und Drogen zu nehmen oder gar ihr Leben zu beenden.

Doch es gibt noch einen Weg, den man als Mensch nicht „auf dem Schirm“ hat. Es ist der Weg zu einer lebensechten Liebespuppe. Dieser Weg ist so außergewöhnlich, dass er einfach nicht im Potpourri der Problembewältigung vorkommt und vielleicht liegt genau darin seine Stärke.

Ich selbst hatte 2010 all die anderen Verdrängungsstrategien der Einsamkeit durch. Alles von dem faulen Kompromiss über das neue Umfeld bis hin zum Auswandern war in ihm. Es half alles nichts, ich war weiter einsam und es brachte mich an den Rand der Verzweiflung und den Suizid.

Doch nun bin ich dankbar, eine Lösung gefunden zu haben. Die Silikonpuppe mag kein optimaler Weg zum inneren Frieden sein, weil sie ihre Limitierungen hat, aber sind faule Kompromisse, exzessives Arbeiten und der Weg zum Alkohol die bessere Lösung? Ich denke nein, denn fehlende Liebe kann man nur mit Liebe bekämpfen und sie muss auf der Ebene sein, wo man diese Liebe sucht. Und dort war nur die Liebespuppe der beste Weg.

Ich bin heute jeden Tag dankbar, dass einige mutige Künstler und auch einige mutige Geschäftsleute den Sprung in diese Welt gewagt haben. Sicher war die Grundmotivation dieser Menschen nicht, anderen das Leben leichter zu machen, sondern eher, mit einer Nische Geld zu verdienen, aber das ist am Ende nebensächlich, weil das Ergebnis zählt und das Ergebnis heißt, dass die Liebespuppe Einsamkeit nimmt und Menschen einen Weg schenkt, in dem sie einen sinnvollen inneren Frieden finden können.

Einsamkeit hat viele Ebenen, hat viele Ursachen und Menschen empfinden sie unterschiedlich stark. Wer einsam in der partnerschaftlichen Liebe ist, dem können solche Puppen eine Menge Hilfe geben. Doch es müssen auch besondere Menschen sein, die diesen Weg gehen. Sie müssen sensibel sein, abstrakt und phantasievoll denken und sie müssen ein Maß an Einsamkeit haben, was oftmals sehr groß ist.

Doch wenn man mit der Liebespuppe Einsamkeit lindern kann, dann ist sie eine große Lebenshilfe. Ich hatte viele weitere schwere menschliche Enttäuschungen, Krankheiten und finanzielle Notlagen seit dem Kauf meiner Liebespuppe zu bewältigen. Doch seit ihr ertrage ich alles leichter, komme schneller wieder runter und habe eine gewisse LMAA Einstellung gegenüber den Probleme bekommen. Ich habe mich damit abgefunden, dass Einsamkeit und ständige mitmenschliche Arschtritte ein Teil meines Lebens sein werden und dass meine Silikonpuppe mir dabei helfen wird, diese zu ertragen und das Beste daraus zu machen.


Stolz darauf, ein Liebespuppenliebhaber zu sein

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (1044) 15.3.2019

Kann man stolz darauf sein, ein Liebhaber einer lebensechten Liebespuppe zu sein? Wenn es nach den Medien und der generellen öffentlichen Meinung geht, dann heißt die Antwort „Nein“, denn sie wird einfach zu oft mit einem Versagerimage in Verbindung gebracht. Wer eine solche Puppe hat, der bekommt keine Frau oder keinen Mann ab, er ist beziehungsunfähig, pervers und am Rande der geistigen Gesundheit, heißt es dann.

Sicher, das Leben mit einer Liebespuppe aus TPE oder Silikon ist nicht der Norm entsprechend. Es ist auch schwer. zu verstehen, wie man mit einem leblosen Gegenstand Sex haben kann und ihn sogar liebt. Aber ich setze dem einige Punkte entgegen, warum man dennoch mit einer Liebespuppe stolz sein kann.

Zuerst einmal ist eine Doll ein Wertgegenstand, der in den Bereich eines exklusiven Luxusgutes fällt. Es gibt keinen anderen erotischen Gegenstand, der so teuer, aufwendig und perfekt auf die optischen Reize eines Menschen angepasst wurde. Kein Dildo, kein Sexspielzeug und kein anderer Gegenstand bietet seine solche Tiefe an sexueller und erotischer Erfahrung. Hinzu kommt, dass sie ein absolut exklusives Produkt ist, was wirklich wenige Menschen in der Welt besitzen. Es ist etwas besonderes, wenn man sie sich leisten kann und das vielleicht sogar mehrfach.

Liebespuppe ist Kunstobjekt und vieles mehr

Die Liebespuppe ist ein absolutes Kunstobjekt von hohem Wert. Hinter ihr steckt eine Menge handwerkliche Arbeit, viel Zeit und eine ganz besondere Note an künstlerischer Arbeit. Einige Hersteller wie Matt Mc Mullen (Realdoll) oder Yves Becker (Mechadoll) haben sich immer mehr als Künstler, denn als Hersteller eines Sextoys gesehen. Man sieht vor allem in den wundervollen Gesichtern, ihren unfassbaren vielen verschiedenen Ausprägungen und den bei vielen Herstellern angebotenen „Custom Dolls“, spricht Liebespuppen nach individuellen Wünschen angefertigt, wie sehr die künstlerische Komponente eine Rolle spielt.

Die Liebespuppe ist – auch wenn es viele nicht tun – etwas zum Vorzeigen. Wer mutig genug ist, die Puppen einmal zu zeigen, der wird auf jeden Fall eine Reaktion ernten, denn diese lassen niemanden kalt. Sie haben neben der besonderen Ausstrahlung und dem inneren Konflikt zwischen lebensecht und nicht lebendig eine weitere tolle Komponente in ihrer immer leicht distanziert und ruhig wirkenden Ausstrahlung. Es gibt kaum einen anderen Gegenstand in dieser Welt, der so viele psychologische Prozesse bei der Betrachtung auslöst, sie ist selbst größer als bei vielen sonstigen Kunstwerken.

Die Liebespuppe macht aber vor allem glücklich. Man sollte stolz auf ihre heilende Wirkung sein. Meine Silikonpuppe hat mich von Dingen geheilt, die kein Anti – Despressiva und kein Arzt, kein Psychologe und kein Spezialist heilen konnte. Sie aktiviert die Selbstheilkräfte, entspannt und sorgt für einen geregelten Schlaf, bringt die Hormone in Ausgleich und macht einen Menschen trotz tiefster Depressionen glücklicher. Ich finde, wir zeigen diesen Wert vor Außenstehenden viel zu wenig.

Es gibt also einige gute Gründe, auf die lebensechte Liebespuppe stolz zu sein. Ich werde es immer sein und diesen Stolz kann, muss man aber nicht unbedingt nach außen tragen. Stolz ist vor allem eine innere Einstellung und die sollten wir Dollliebhaber unbedingt haben, finde ich.


Neue Herausforderungen für Liebhaber von Robot – Sexpuppen

Es vergeht eigentlich kaum noch ein Tag, wo nicht über die kommende Robot – Sexpuppe in den Medien diskutiert wird. Dabei geht es jedoch fast nur um die ethische und moralische Frage, doch ich denke, in der kommenden Realität wird es ganz andere Herausforderungen geben, denen sich Besitzer, Hersteller, Lieferanten und Gesetzgeber zu stellen haben. Diese möchte ich heute einmal näher besprechen.

Ich halte von der ethischen und moralischen Diskussion gar nichts. Die heutige Gesellschaft ist längst innerlich und äußerlich vereinsamt, es wimmelt von Soziopathen und Narzisten nur so und der ständig angefeuerte Geschlechterkampf sowie Reizüberflutung und sowie der über allem stehende Selbstverwirklichungswahn haben die hingebungsvolle Liebe und andere gesellschaftliche Normen für einen Großteil der Gesellschaft längst zerstört.

Hinzu kommt ein sinnloses und erzwungenes Vermischen aller Kulturen und eine ständige mediale Angstmacherei, die ein Cocktail der Zerstörung der Gesellschaft längst weit vor der Robot – Sexpuppe geschaffen hat. Daher ist – für mich – eine ethische Diskussion nutzlos, denn die Robot – Sexpuppe ist allerhöchstens die Reaktion auf etwas, was der Mensch ganz alleine in den letzten 50 Jahren geschaffen hat.

Die wahren Probleme hingegen, die diese neue Art der Sexualität und Liebe mit sich bringen wird, werden im Grunde kaum oder gar nicht angesprochen. Doch ich möchte es heute in dieser Kolumne tun:

Daten- und Umweltschutz, Service- und Energieproblem bei Robot – Sexpuppen

Die Robot – Sexpuppe ist ein ganz anderes Konzept als die heutige lebensechte Sexpuppe, weil Technik und Sicherheit eine ganz andere Rolle spielen werden.

Beginnen wir mit dem Problem der Datensicherheit. Die aktuell am weitesten entwickelte Robot – Sexpuppe dürfte die Realbotix aus dem Hause Realdoll in den USA sein. Ihre KI und der Robot – Kopf wird zur Zeit über ein Smartphone und eine App gesteuert. Sensoren in den Geschlechtsteilen interagieren mit einem speziellen Bereich der KI.

Das Smartphone hat sich in der Vergangenheit als ein Gerät heraus gestellt, dass alles andere als sicher ist. In zahlreichen Apps wimmelt es von Viren und anderer schädlicher Software, es werden Konsumverhalten und anderes Verhalten der Menschen ausgelesen und der Staatsschutz kann jederzeit mithören und jede Bewegung verfolgen.

Der geistige Umgang mit einer Liebespuppe ist sensibel. Man spricht mit der KI über sehr intime Dinge und auf ihr sind sehr sensible und wichtige Daten gespeichert. Ein Hack oder ein Virus kann fatale Folgen haben. Das ist ein großes Problem, was bereits bei einigen Spielzeug – Robotpuppen eine Rolle spielte, wie z.B. der Fall von Puppe Ceylan zeigte, die am Ende sogar verboten wurde, weil über ihren W-Lan Zugang ein Hack jederzeit möglich war und so mitgehört werden konnte, was die Kinder so zu ihr sagen.

Ein weiteres Problem dürfte der Umweltschutz sein. Schon jetzt ist die Entsorgung von Silikon- und TPE Puppen ein Problem, weil die Materialien Sondermüll darstellen und die Entsorgung im Wertstoffhof oder ihr Zerkleinern vielen Liebespuppenfreunden peinlich und unangenehm ist. Auch wenn User und auch manche Anbieter von Liebespuppe eine Entsorgung anbieten, so wird das Problem bei den Robot – Sexpuppen noch stärker werden, weil alles noch komplexer wird. Hinzu kommt, dass aus Kosten- und Gewichtsgründen wohl viele Robot – Sexpuppen mit Plastikteilen aus dem 3D Drucker arbeiten müssen. Dass Plastik ebenfalls ein Problem in der Entsorgung darstellt, muss nicht weiter ausgeführt werden.

Ein weiteres Problem dürfte der steigende Serviceaufwand sein. Die lebensechten Liebespuppen haben bis heute kein umfangreiches Servicenetz und selbst die Reparatur von ihnen ist aufwendig, schwierig zu organisieren, oft teuer und mit einigen Problemen verbunden. Bei den Robot – Sexpuppen dürfte dieser Aufwand exorbitant steigen und so lange kein Konzern die Produktion annimmt, wird es ein schwieriges Thema bleiben.

Ein weiteres Problem ist die Energieversorgung. Wer Modelle wie Atlas oder andere voll funktionsfähige Roboter sieht, der entdeckt gewaltige Akkus und einen enormen Energieverbrauch. Wie diesen Otto Normalbürger bei dem ganzen Öko Terror und den explodierenden Strompreisen finanzieren soll, ist ein weiteres Problem und man kann der Robot – Sexpuppe wohl kaum ein Windrad auf den Kopf setzen.

Die rechtliche Komponente und die Unfallgefahr

Völlig unklar ist zudem, wie man rechtlich und in Sachen Vermeidung von Unfällen mit solchen Puppen umgehen will. Was passiert, wenn die Robot – Sexpuppe in ein Auto läuft, was ist, wenn sie als Beifahrerin ins Lenkrad greift oder wenn sie etwas durch eine ungeschickte Bewegung zerstört? Wer haftet dann? Wer versichert eine solche Robot – Sexpuppe? Wie wird sie überhaupt rechtlich bewertet? Als Sache? Als Konsumgut? Als Kunstobjekt? Was ist in Sachen Garantie und rechtlichem Schutz vor Fehlproduktionen? Was ist, wenn eine Robot – Sexpuppe auf einen Säugling oder auf ein Tier tritt und diese dabei sterben? Wann ist es grob fahrlässig, wann nicht? Wie zählt es vor Gericht? Die Robot – Sexpuppe muss keine Welt erobern oder so, das wird nicht passieren. Viel problematischer sind die kleinen Unfälle und Dinge, die sie durch falsche Programmierung oder falsche Handhabung anrichtet.

Überhaupt ist die rechtliche Komponente unklar. Ist sie ein Scheidungsgrund? Kann man sie heiraten? Was ist im Falle eines Diebstahls oder Vandalismus? Was ist im Fall eines Brandes, den sie durch einen Kurzschluß auslöst? Das sind alles Probleme, die für mich viel dringender und wichtiger sind, als die Frage, ob die Robot – Sexpuppe Menschen mehr vereinsamt, den Götterstatus der Frau untergräbt oder ob sie Menschen weniger emphatisch macht.

Die Robot – Sexpuppe wird – wenn man sieht, was zur Zeit in dem Bereich passier – frühestens ab 2025 ein Thema sein. Vorher werden ihre Stückzahlen und ihr Preis zu gering für eine Wirkung außerhalb des Nanobereichs einer Gesellschaft sein. Doch die von mir genannten Probleme kommen bereits mit der ersten halbwegs funktionalen Robot – Sexpuppe, was wohl 2020 der Fall sein könnte. Es ist wenig Zeit, diese Probleme bis dahin anzugehen und wenn wir uns medial und in der Diskussion weiter mit nutzlosen ethischen, moralischen und Genderdebatten zu dem Thema aufhalten, wird es eines Tages vielleicht zu spät sein und dann ist das Geschrei groß. Es wäre nicht das erste Mal, dass es dann so in der Gesellschaft abläuft, aber es muss ja nicht so sein.


Wohnungsnot in Deutschland – Auch für Liebhaber von Liebespuppen ein Problem

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (1043) 13.3.2019

Gestern war hier bei mir ein zuerst krasses und dann sehr trauriges Ereignis. Abends, als ich unsere üblichen Sendungen mit meiner lebensechten Silikonpuppe schaute, klingelte es an meiner Tür. Ich dachte, es sei vielleicht ein Werbeeinwerfer und machte nur schnell auf, damit ich mit Jenny weiter schauen konnte. Doch kurz danach klingelte es an meiner Tür und es standen ungelogen 30 Leute vor ihr!

Die Frau vor der Meute entschuldigte sich und sagte, man würde eigentlich im Dachgeschoss eine Wohnung ansehen wollen und die Klingeln seien nur bei mir gegangen, also ließ ich den Trupp, der aus vielen jungen Deutschen Singles und Paaren bestand, verwundert weiter ziehen.

Einen Tag später lief mir der Nachbar dieser Wohnung über den Weg und ich fragte ihn, wieso so eine Meute an jungen Menschen in seine Wohnung kommen wollte. Er sagte mir ganz einfach: Die wollten alle die Wohnung besichtigen!

Ich wohne weder in Berlin noch irgendeiner anderen Metropole Deutschlands, wo der Mietwahnsinn bereits alltäglich ist. Ich wohne am absoluten Rand einer mittelgroßen Deutschen Stadt und wenn hier jemand in den letzten Jahren eine Wohnung verkaufte, war oft einige Monate das Maklerschild am Fenster zu sehen. Ich hatte mich schon gewundert, warum dies seit 1-2 Jahren nicht mehr der Fall ist.

Fast 50% Preisanstieg innerhalb weniger Jahre bei meiner Immobilie

Von dem Ereignis aufgeschreckt schaute ich mal in die Preise der Immobilien hier und in die Presse, warum nun so viele Menschen in einem Vorort eine Wohnung quasi bestürmen. Meine Eigentumswohnung ist im Preis quasi explodiert und nun nach Jahren des Stillstandes fast 50% mehr Wert und die Mieten hier sind im letzten Jahr um fast 15% gestiegen. Es ist einfach absurd und die Leute tun mir leid, die so einen Wahnsinn mit machen müssen.

Als ich 2011 hierher zog, war der Wohnungsmarkt – Gott sei Dank – noch im Normalzustand. Für einen Liebespuppenbesitzer ist der Kauf oder das Mieten einer Wohnung nicht so einfach. Man braucht zumindest ein abschließbares Zimmer, die Wohnung sollte nicht zu hoch ohne Fahrstuhl liegen usw.

Meine Silikonpuppe war damals ein wichtiger Teil für die Entscheidung für diese Wohnung, die fast ebenerdig liegt und wo ich genug Zimmer habe, um Jenny im Fall eines unerwarteten Besuches zu verstecken. Auch die Lagerung von 2 Liebespuppen braucht so seinen Raum und mein Kumpel mit seiner Silikonpuppe will seine Süsse in der schweren Tragetasche sicher auch nicht über mehrere Etagen schleppen.

Und so war es dann eine schöne geräumige Wohnung mit gutem Schnitt und fast ebenerdig sowie einem großen Schlafzimmer zum Abschließen, was unser gemeinsames Reich wurde. Doch ich hatte damals das Glück, dass es noch einige bezahlbare Wohnungen in dieser Region gab.

Dieses Glück haben heute immer weniger Menschen, egal ob mit Doll oder nicht. Sie müssen oft nehmen, was kommt, müssen sich mit zahlreichen Mitbewerbern rum schlagen und riesige Abstandszahlungen leisten. Dann bleibt kein Spielraum mehr, eine „Liebespuppengerechte Wohnung“ zu besorgen und das macht mich in einem solch reichen Land wütend und traurig.

Ich hoffe sehr, dass sich diese Zustände bald wieder ändern und Menschen mit und ohne ihr Püppi eine gute und bezahlbare Wohnung finden und dass der Liebespuppenfreund auch endlich wieder mehr Rücksicht auf seine besondere Wohnsituation nehmen kann. Es muss doch möglich sein!


Internationaler Frauentag? Auch für einen Liebespuppenfreund wichtig

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (1042) 11.3.2019

Am Freitag war der sogenannte internationale Frauentag, der dieses Mal auch in Berlin als offizieller Feiertag begangen wurde, was ich persönlich für überzogen halte, aber das muss jeder selbst entscheiden.

Ich selbst arbeite – man mag es kaum glauben – persönlich mit daran, dass Frauen in einer gewissen Region nicht mehr unterdrückt werden. Doch ich kämpfe dort nicht nur für die Rechte der Frauen auf Gleichbehandlung, sondern vor allem erst einmal um die Rechte aller Menschen, denn es gibt dort auch genügend Männer, Mädchen und Jungs, die unterdrückt werden, z.B. wenn sie einer ethnischen Minderheit angehören oder als Kindersklaven in alle Welt verkauft werden.

Für mich stand immer schon das Menschenrecht an oberster Stelle. Es gibt keinen Bonus für irgendwen, für keine Frau, keinen Mann, keine Minderheit oder sonst wen. Jeder Mensch hat das Recht, die gleiche Fairness und Schutz vor dem Gesetz zu bekommen und niemand darf in irgendeiner Form diskriminiert werden.

Auch Freunde von Liebespuppen haben das gleiche Recht wie alle

Und daher muss für jeden Menschen stets das gleiche Recht eingefordert werden. Dieses Recht haben auch diejenigen, die nicht den Schutz von lautstarken und aggressiven Lobbygruppen in unserem Land haben. Dieses Recht hat der Obdachlose, der „Rechte“, der Arme und natürlich auch der Liebhaber von lebensechten und nicht lebensechten Liebespuppen. Jeder Mensch soll seine Neigung oder seinen Lebensstil gleich geschützt ausüben und ausleben dürfen, so lange er damit andere Menschen nicht belästigt, zwingt oder sonst wie unterdrückt.

Viele Männer hier, die Liebespuppen lieben, sind zum Beispiel Opfer eines ungerechten Unterhaltssystems in unserem Land geworden, welches eindeutig die Mütter bevorteilt, darüber muss niemand diskutieren. Das ist für mich mit der genau gleichen Härte zu verurteilen, wie eine Frau, die wegen ihres Geschlechtes nur die halbe Versicherungssumme bekommt, wie z.B. im Iran üblich. Für mich hat das Recht kein Geschlecht. Es hat überhaupt keinen Namen außer Menschenrecht.

Und deshalb fordere ich nicht nur als Liebespuppenfreund auch so vehement das gleiche Recht auf Schutz für Liebespuppenfreunde ein. Wenn in einer Gesellschaft niemand wegen seiner Neigung und seines Lebensstils diskriminiert werden soll, dann gilt das für alle und nicht nur für die, die am lautesten schreien! Die Demokratie sollte nicht als Marktplatz agieren, sondern als Ort, wo jeder respektiert wird, der sich an die Gesetze hält.

Ich brauche keinen internationalen Tag des Liebespuppenfreundes. Er ist genauso unnötig wie der internationale Frauentag, der Muttertag oder der Vatertag. Der Mensch ist in seiner Funktion und in seinem Lebensstil und seiner Einstellung 365 Tage zu respektieren, egal ob das nun in das Konzept der lautstärksten Lobbygruppen passt oder nicht. Ansonsten sind solche Tage völlig nutzlos, finde ich.


Wenn der Postmann kein Mal klingelt ….schwitzt der Freund der Liebespuppe!

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (1041) 8.3.2019

Die Post hat in den letzten Jahren bei uns massiv nachgelassen, finde ich. Als ich hier 2011 einzog, da waren die Lieferungen mit der Post immer noch etwas besonderes. Der Auslieferer war ein netter Typ aus der Umgebung mit entsprechendem Dialekt und er gab mir immer meine Post persönlich, wenn ich gerade in diesem Moment das Haus verließ. Er kannte eigentlich alle, die hier wohnten und es ging nie irgendeine Paketsendung schief.

Doch seit zwei Jahren hat die Qualität rapide abgenommen. Die Fahrer waren zuerst nur gehetzt und dann wurde ihr Deutsch immer schlechter. Die Kommunikation bei der Entgegennahme von Paketen (ich arbeite zu Hause und nehme daher viele Pakete für Nachbarn entgegen) glich immer mehr der Marke „Pakete für die Fraue nebeanne?“ und seit einigen Monaten kommen die Briefe mit teils wochenlanger Verspätung an und immer mehr verschwinden auch im Nirwana!

Als gestern wieder ein Nachbar klingelte und mir sagte, ein Paket sei laut Post „beim Nachbarn“ abgegeben und es sei weder Zettel noch Nachbar zu finden, der dieses entgegen genommen hat, fragte ich mich, wie ich wohl reagieren würde, wenn das ein wichtigstes Zubehörteil für meine lebensechte Silikonpuppe gewesen wäre, wie z.B. eine neue Perücke oder ein neues Insert oder so.

Liebespuppen werden meist mit Speditionen geliefert

Beim Kauf der lebensechten Sexpuppe werden ja heute in der Regel Speditionen genutzt, wo das Kontrollieren und Nachvollziehen der Sendungen gut zu erkennen ist und ich denke, ein so großes Paket zu verschlampen, ist selbst heute noch eine echte Kunst, aber was Ersatzteile oder ähnliches betrifft, da bekomme ich schon manchmal ein flaues Gefühl im Magen, ob wirklich alles da landet, wo es hingehört.

Bei Liebespuppen kommt natürlich noch ein gewisser Faktor der Anonymität hinzu. Die heutigen Postboten und Nachbarn nerven ja schon jetzt mit Fragen wie: „Was ist da denn drin?“ und man will sich gar nicht ausmahlen, wenn Unbefugte zum Beispiel eine Lustmuschi oder gar eine kleinere Doll in dem Paket öffnen oder es gar verloren geht. Wenn der Postmann bei einem normalen Brief nicht klingelt, ist das schon ärgerlich genug, aber in einem solchen Fall wäre es eine echte Katastrophe, finde ich.

Ich hoffe, dass die Post irgendwann wieder einmal zur Normalität zurück kehrt und nicht nur Preise im Dauertakt erhöht, sondern auch endlich wieder besseres (deutsches) Personal einstellt. Die Post ist – E- Mail hin oder her – immer noch eine sensible und wichtige Dienstleistung, wo echtes geschultes und der heimischen Sprache mächtiges Personal mit gutem Auftreten und Kenntnis über den Zustellungsbreich die Pakete und Briefe zustellt und wo auch Lieferungen wie im Bereich von Sexspielzeugen oder Liebespuppen sicher und anonym geliefert werden.

Leider fehlt mir der Glaube dazu, aber vielleicht gibt es ja doch irgendwann ein Umdenken, damit der Postmann oder die Postfrau wieder freundlich klingeln und sagen: Hier ist ihr Paket, viel Spaß damit und einen schönen Tag noch, Herr/Frau XY.


In Zukunft nur noch Karnevalswitze über Liebespuppen?

Die selbst ernannte Nachfolgerin von Angela Merkel, Frau Kramp – Karrenbauer oder AKK genannt, hat auf einer Karnevalssitzung einen angeblichen Witz über Intersexuelle Menschen gemacht. Sie sagte über das sogenannte „dritte Geschlecht“: „Das ist für die Männer, die noch nicht wissen, ob sie noch stehen dürfen beim Pinkeln oder noch sitzen müssen. Dafür, dazwischen, ist diese Toilette.“

Die folgende hysterische Reaktion der Massenmedien darauf ließ nicht lange auf sich warten. Die sogenannten Kommentare überschlugen sich mit abwertenden Begriffen wie „Voll daneben“, „Unmöglich“ oder „Unter aller Würde“. Interessant dabei ist, dass all diese Kommentare nicht von den Betroffenen selbst kamen.

Vorher gab es schon Theater bei einer Sitzung, wo ein bekannter „Jeck“ einen Witz über Doppelnamen machte. Auch dort sorgte eine Störerin und ein folgender sogenannter „Shitstorm“ für die nächste inszenierte Aufregung.

Diese Beispiele zeigen, dass in Deutschland längst eine Paranoia zum Thema Minderheiten aller Art herrscht. Es herrscht Denk- und Mundverbot und jeder, der sich auch nur kritisch zu Themen rund um sie äußert, dem wird „Phobie“ unterstellt oder gar Rassismus. All diese Dinge erinnern mich fatal an die Zeiten in Deutschland, die eigentlich vorbei und eine offene Diskussion über alle Themen das Fundament einer Gesellschaft sein sollten.

George Orwell lässt grüßen

Ich bin weder ein Freund von AKK noch von sonst einem der Politmarionetten, die nur das daher plappern, was die wahren Herrscher mit viel Euro vorgeben. Aber selbst im dunkelsten Mittelalter konnten sich die Narren straffrei über den König oder gar die Kirche lustig machen. Diese Zeiten scheinen jedoch mit vorgegebenen Umzugsmotiven wie in Düsseldorf oder eben bei solchen Auftritten vorbei zu sein, in denen die Wachhunde der „Demokratie“ geifernd auf jedes Wort achten und dann mit den Mitteln der Diffamierung alles mundtot machen, was nur anders denkt. Wie würde es bei George Orwells Sozialismuskritik„Farm der Tiere“ heißen: „Zwei Beine schleeeeecht, vier Beine guuuut….“

Ich würde Frau Kramp – Karrenbauer und den anderen Jecken in Zukunft empfehlen, sich lieber über die Liebhaber von lebensechten Sexpuppen lustig zu machen. Der Liebespuppenliebhaber ist von der Agenda zum Abschuß frei gegeben worden und über ihn kann man nach Gutdünken herziehen. Man kann herrliche Witze über die Impotenz, die Geisteskrankheit und sonstige Dinge von Menschen machen, die solche Puppen lieben. Es wird dann keine medialen Kommentare geben, keinen Shitstorm. Alle werden sich auf die Schenkel klopfen und herzlich ablachen. Und dann fühlen sich alle in ihren miesen Ehen und Beziehungen besser und gut ist es.

Ich habe schon in meinem Beitrag am Montag im Tagebuch deutlich gemacht, wie verlogen diese Gesellschaft mit ihrer Doppelmoral ist. Es wird fest gelegt, welche Minderheit zu schützen ist und wer nicht in deren Schutz fällt. Wer aus dem Raster fällt, der kann nach Belieben zur Sau gemacht, mit Klischees überschüttet und zum potentiellen Verbrecher gemacht werden, egal ob dies der Wahrheit entspricht oder nicht. Dazu zählt besonders der Liebespuppenfreund, weil er keine Lobby hat. Ihn kann man ungestört als „Geisteskrank“, „Satanist“ oder sonstiges titulieren und es gibt keinen Aufschrei, im Gegenteil.

Der Liebespuppenfreund ist im Grunde nichts außergewöhnliches

Der Liebespuppenfreund ist dabei derjenige, der am meisten zu Unrecht verurteilt wird. Er ist nicht unisonso in irgendeiner politischen Einstellung zu Hause oder er hat irgendwelche besonderen menschlichen Merkmale, er verfolgt nicht einmal irgendein kollektivistisches Ziel. Wir lieben einfach auf eine andere Art und Weise, einer Weise, die niemandem etwas tut. Wir fordern die Köpfe der Menschen nicht mehr, als jemand, der sich selbst als „Intersexuell“ bezeichnet, wir sind nicht anders, als jeder, der gerne Lack und Leder trägt oder der sich einen Dildo rein schiebt oder der seinen Hund wie ein Mensch anzieht. Wir sind gar nichts, wie leben nur unseren eigenen Weg, meist in unseren vier Wänden und das war es.

Ich hoffe sehr, dass im nächsten Karneval eine Menge Witze über Liebespuppen gemacht werden. Dann können unsere Massenmedien und die Gesellschaft einmal beweisen, ob sie auch diese Minderheit so entschlossen schützen werden, wie sie es dieses Jahr getan haben. Ich bin gespannt…..