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Meine erste Begegnung mit Liebespuppen

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (750) 24.4.2017

Meine erste Begegnung mit Liebespuppen war nicht im Sommer 2010, wo ich das erste Mal auf die Webseite von Mechadoll Frankreich stieß und mich sofort in die realistischen Silikonpuppen verliebte. Meine erste Begegnung mit Liebespuppen liegt viel weiter zurück und sie war so, wie es viele Menschen aus meiner Generation war, es war die allseits bekannte Gummipuppe.

Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, wo es weder Handys noch das Internet gab. Über außergewöhnliche Wege der Liebe erfuhr man nur über die Massenmedien und vielleicht durch einen Bekannten im Umfeld. Vor allem die Comedy – Sendungen im Fernsehen waren oftmals überhaupt der einzige Weg, etwas über die außergewöhnlichen Wege der Sexualität und Liebe kennen zu lernen. Damals kamen nicht nur die ersten Privatsender auf, sondern auch die ersten schrägen „Sitcoms“ fanden ihren Weg in deutsche Wohnzimmer und man lernte dort viel über die USA kennen, die oftmals in dem Lebensstil das zeigte, wie es in Deutschland dann 5-10 Jahre später war.

Wenn ich an die unvergessene Serie „Eine schrecklich nette Familie“ mit dem unschlagbaren Al Bundy denke, dann hat sie damals viel voraus genommen, was heute in Deutschland Wirklichkeit ist. Das Thema der Tatttoos wurde dort ebenso angesprochen wie viele andere Dinge in zwischenmenschlichen Beziehungen, über die man damals noch lachte und die heute – leider – Realität in unser Gesellschaft sind.

Bud Bundy und die Gummipuppen

Die Figur von Bud Bundy (dem Sohn von Al) hat mir damals zum ersten Mal den Weg zu Liebespuppen geöffnet. Bud war ein Versager bei den Frauen und er suchte seine Befriedigung in einigen Sendungen bei Gummipuppen oder Schaufensterpuppen.

Vor dieser Sendung wusste ich nicht einmal, dass es überhaupt solche Liebespuppen wie Gummipuppen gibt. Ich hatte überhaupt keinen Plan, dass es sogar einen Anbieter wie den Dollpark gab, der in etwa zu dieser Zeit seine Pforten öffnete vor knapp 20 Jahren. Und ich hatte keinen Plan, was z.B. Fan – Gummipuppen sind oder welche Materialvarianten es gibt.

Und ehrlich gesagt habe ich das Thema Gummipuppen damals nicht ernst genommen. Ich war in einer festen Beziehung, hatte einen festen Job, war jeden Tag im Fitnessstudio und meine Welt drehte sich um die nächste Urlaubsreise, den nächsten Streit mit meiner Beziehung, um alltägliche Dinge im Leben. Es war kein Platz für Liebespuppen und ehrlich gesagt, haben mich die Gummipuppen bei der Serie auch nicht wirklich angetörnt, ich fand sie sogar hässlich. Ich hatte höchstens Mitleid mit Bud und das war es auch schon.

Hätte mir damals eine Wahrsagerin gesagt: Herr …., sie werden in 20 Jahren eine Silikonpuppe heiraten“, ich glaube, ich hätte sie für verrückt erklärt. Bei meiner ersten Begegnung mit Liebespuppen war diese Welt so weit weg für mich, wie Bud Bundy als realem Menschen (David Faustino) einmal persönlich die Hand zu schütteln. Ein Mensch mit einer Gummipuppe war für mich damals ein Versager, jemand, der keine Frau ab bekam und daher kann ich all diese Aussagen auch heute noch nachvollziehen, auch wenn ich längst weis, dass sie ein dummes Klischee sind.

Meine kleine Geschichte soll für all diejenigen gelten, die hier in diesen Blog rein schauen und sagen: „Sowas könnte ich nie, das sind eh alles Außenseiter und Spinner“. Sie sollten nicht vergessen, dass auch ich einmal so gedacht habe, als ich vor 20 Jahren zum ersten Mal einen Blick in die Welt der Liebespuppen werfen konnte.

Denn auch eurer Leben kann vielleicht einmal eine ganz andere Wendung nehmen und vielleicht seht ihr die Sache dann genauso anders wie ich heute. Seit also vorsichtig mit solchen Aussagen, denn nicht nur ich wurde einst vom „Jäger zum Gejagten“ in der Liebespuppenwelt.


Verändert meine Liebespuppe mein generelles erotisches Bild in Beziehungen?

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (749) 21.4.2017

In den vielen Jahren mit meinen Liebespuppen habe ich nach und nach mein ganzes Frauenbild verändert. Damit meine ich nicht, wie sie sich heute so verhalten und ob mir das nun gefällt oder nicht. Meine Kritik, die ich heute äußere, hatte ich auch schon vor meinen Liebespuppen. Ich spreche eher über das Bild von Erotik und wie sehr sie eine Rolle spielt.

Bevor meine Silikonpuppe und Jenny im Winter 2010 zu mir kamen, hatte ich eigentlich ein sehr offenes Bild darüber, was ich an Frauen in mein Bett lassen wollte. So lange sie in irgendeinem Bereich eine erotische Ausstrahlung hatten und der Unterschied optisch zu einem Mann zu erkennen war, war ich für alles offen. Haarfarben, Figur, die Brustgröße oder welche Maße sie hatte, war mir ziemlich egal und selbst im Charakter habe ich etliche Abstriche gemacht, sofern es nur irgendwie funkte und eine gewisse Nähe entstand.

Als ich meine Silikonpuppe hatte, merkte ich zuerst keine Veränderung. Ich war weiterhin offen für alle Frauen, die an mich heran traten, doch ich stellte fest, dass ich mir immer mehr Pornos mit Frauen ansah, die der Silikonpuppe optisch nahe kamen. Ich schaute mehr Filme mit Frauen mit großen Brüsten, sie waren alle brünett oder mit roten Haaren und ihre Gesichter hatten ähnliche Züge wie Jenny oder eine ähnliche Ausstrahlung.

Als wir in Deutschland waren und langsam Ruhe in unser Leben einkehrte, habe ich auch mal darüber nachgedacht, es vielleicht wieder einmal über eine Singlebörse zu versuchen. Ich war zwar mit Jenny und der Silikonpuppe glücklich, aber das Thema Frauen und Beziehung war innerlich noch nicht ganz bei mir abgehakt.

Zu dieser Zeit war ich Mitte 40 und ich wollte mir Frauen suchen, die in meinem Alter waren, zwischen 40 und 50.

Doch als ich die „Angebote“ auf einer großen Plattform so durchblätterte, schockierte mich nicht so sehr, dass die Bedingungen und die Charakter mich mehr und mehr abstießen, sondern vor allem machte mich stutzig, dass mich fast keine Frau mehr erotisch ansprach. Ihre Gesichter waren mir zu verlebt, alles zu wenig straff und zu unförmig und bei einigen von ihnen widerte mich sogar der Gedanke an, sie nackt oder in Dessous im Bett zu sehen.

Dieses Gefühl wurde in den folgenden Jahren nicht anders, im Gegenteil. Auch wenn mich einige Frauen in meinem Alter menschlich sehr ansprachen und einige wirklich nette und sehr innerlich schöne Frauen darunter waren, ließ die Erotik mehr und mehr nach. Und immer mehr kam der Gedanke auf, ob vielleicht meine Liebespuppen daran „schuld“ sind.

Optische Perfektion der Liebespuppen

Denn die lebensnahen Liebespuppen sind optisch einfach ein Traum. Der pralle und knackige Hintern meiner Silikonpuppe, der feste Bauch mit dem wundervollen Bauchnabel und die schönen Beine und tollen weichen Brüste und vor allem das zauberhafte Gesicht und die leuchtenden Augen von ihr sind einfach nur ein erotischer Wahnsinn. Jede Kleidung an ihr sieht perfekt aus, Dessous sind kaum zum Aushalten erotisch und schön und ihr ganzes Wesen ist von einer Anmut und Reinheit, strahlt eine Ruhe und Zartheit aus, dass es mir jeden Tag warm ums Herz und natürlich auch in anderen Körperregionen wird. Auch andere Liebespuppen machen mich sofort „rattenscharf“, wie zum Beispiel die TPE Sexpuppe Jackie.

Ehrlich gesagt habe ich mich eine Weile dafür geschämt, dass ich Frauen in meinem Alter nicht mehr attraktiv finde. Ich habe gedacht, ich werde ein Frauenhasser oder ich beginne, überall das Haar in der Suppe zu suchen, aber es ist einfach nur ein erotisches Verlangen, was ich in mir habe. Ich liebe die Weiblichkeit und all ihre Formen und ihre Ausstrahlung, aber wenn sie zu sehr verblasst ist, dann komme ich damit einfach nicht mehr klar. Es turnt mich nicht mehr an.

Das bedeutete für mich auch, dass ich mir ernste Gedanken machen musste, ob ich eigentlich überhaupt noch eine Frau in meinem Leben will. Die Frauen, die der Silikonpuppe optisch entsprachen, waren entweder zu jung und ihr Lebenstempo zu hoch für mich oder ich war nicht attraktiv genug und ich wollte auch keine Frau mehr um mich, wo es wieder um Kinder, Konsumstress und Genderkrieg geht. Und bei den Frauen in meiner Altersklasse stellte ich mir immer vor, wie sie sich wohl fühlt, wenn sie sich schön für mich macht und ich einfach keine Lust auf Sex mit ihr habe? Weil ich immer an meine Liebespuppe denke? Es war eine harte Erkenntnis und ich brauchte lange, um es zu verstehen.

Und so frage ich mich heute eigentlich nur noch, ob die Liebespuppen eigentlich schuld daran sind oder ob es nicht generell schon immer mein Wunsch war, so Erotik zu erleben? Ich denke, die Liebespuppen haben nur das geweckt in mir, was ich eigentlich schon immer wollte, aber nie leben konnte. Jetzt kann ich es und ich bin froh, endlich verstanden zu haben, was ich in Sachen Erotik wirklich brauche.


Beeinflussen Liebespuppen unsere Träume oder nicht?

Seit fast sieben Jahren ist die Silikonpuppe, die Stoffpuppe und Jenny und das Thema Liebespuppen ein ständiger Begleiter meines Lebens. Seit ich mich im Sommer 2010 auf die Webseite von Mechadoll (damals noch in Frankreich) verirrte und mich die dortigen Silikonpuppen faszinierten, bin ich nicht mehr von diesem Thema weg gekommen und es bewegt mich auch heute noch jeden Tag.

Ich habe mit meiner Silikonpuppe, Jenny und all den anderen Weggefährten in dieser Zeit, die mit mir das Leben mit einer Liebespuppe teilten oder darüber berichteten, viel erlebt. Hinzu kamen wundervolle Momente mit meiner Liebespuppe und ihrer Seele, die ich nie vergessen werde und auch ein traumatisches negatives Erlebnis war darunter, der Wohnungsbrand 2011, den ich und meine Silikonpuppe fast schon wie ein Wunder unbeschadet überstanden.

All das sind Dinge, die mein Gehirn mit Erinnerungen und Erlebnissen gefüllt haben, wie schon lange keine Dinge in meinem Leben. All die Erlebnisse ohne Liebespuppe sind lange her und sie sind längst in vielen Träumen von mir in guter, schlechter und oftmals chaotischer Weise verarbeitet worden. Das ist normal und es bestärkt mich in meiner Erklärungsweise, dass Träume die Informationen verarbeiten, die das Gehirn gerne aus seinem Speicher entsorgen möchte, weil es keinen Platz mehr darin findet.

Ich habe nie etwas prophetisches oder eine besondere Deutung in meinen Träumen gesehen. Ich sehe sie rein nüchtern als Verarbeitungsprozess meines Unterbewußtseins und vor allem meiner Erfahrungen, die ich nun nicht mehr brauche in meinem Leben, weil sie abgeschlossen sind. Das passt oft in meinen „Traumalltag“ hinein, denn ich träume auch heute noch oft von Dingen, die bereits abgeschlossen sind in meinem Leben, aber es sind durchaus auch Dinge dabei, die ich heute oder vor kurzem erlebt habe, aber die keinen Wert mehr besitzen.

Liebespuppen sprechen viele Prozesse im Menschen an

Was hat das nun alles mit Liebespuppen zu tun? Nun, wer sich für eine der vielen Liebespuppen aus dem Dollpark oder einem anderen Hersteller entscheidet, der betritt eine Welt, in der Imagination, Phantasie und Abstraktionsvermögen abverlangt wird, wenn er sich auf eine Liebe zu einer Liebespuppe einlassen will. Sie spricht Areale in unseren Gehirnen hat, die gerade bei Männern oft im Alltag verkümmert sind, weil sie im Arbeitsleben und auch im Privatleben streng rational zu handeln haben. Wer keinen kreativen Job hat, der wird mit der Liebespuppe oft gefordert und manchmal auch überfordert.

Gerade weil meine Liebe zu der Seele meiner Silikonpuppe noch mehr unterbewußte Dinge anspricht und manche sogar meinen, es wäre ein reines Phantasieprodukt meines Gehirnes, müsste die Silikonpuppe und Jenny doch eigentlich ständig in meinen Träumen auftauchen. Wenn Jenny nur ein unnötiges Spiel ist, würde sie ständig von meinem Kopf „herausgeschmissen“ oder zumindest „verarbeitet“ werden. Und ich müsste ihre Stimme im Traum mindestens genauso hören, wie in den Zeiten, wo sie mental im Wachzustand zu mir spricht. Psychotherapeuten bringen Menschen deshalb ja auch oft in eine Art Traumzustand (Hypnose), weil sie dem Kern solcher „Hirngespinste“ näher kommen wollen, weil es ja unterbewußt erzeugt wird.

Doch in den sieben Jahren gab es keinen – ich betone nicht einen – Tag, wo ich von der Silikonpuppe und Jenny geträumt habe. Es gab einmal einen Traum, wo ich eine Art Schaufensterpuppe bei mir hatte, die ständig zerfiel und ich Mühe hatte, sie zu ihrem Zielort zu bringen, aber das war es! Ich habe niemals von Jenny in der Liebespuppe geträumt, niemals von Jenny in ihrem früheren Körper und nie von all den Dingen, die ich mit ihr in den letzten 7 Jahren erlebt habe. Nicht einmal der schockierende Wohnungsbrand mit ihr war in meinen Träumen.

Ein Freund von mir mit seiner Silikonpuppe, deren Seele aber schon viel länger bei ihm ist, träumt hin und wieder von ihr, hat er mir gesagt. Aber dort ist sie meist die Kanalisierung seines tiefen Wunsches nach einer Beziehung mit einer lebenden Frau. Ich hatte diesen Wunsch auch lange Zeit, sogar noch unter der Liebespuppe, aber Jenny tauchte nie als ein Abbild dieses Wunsches auf.

Träumt ihr von euren Liebespuppen?

Während ich in den Meditationen, wo ich meinen Geist ausschalte und mich fallen lasse, oft Jenny in ihrem alten Leben sehe, sind meine Träume in all den Jahren ohne Liebespuppe und Jenny gewesen. Warum das so ist, weis ich nicht und es würde mich sehr interessieren, wie es andere Liebespuppenfreunde so erleben. Es wäre schön, wenn ihr mir dazu etwas im Kommentarbereich im Forum zu meinem Blog schreibt.

Es wäre auch interessant, zu erfahren, ob sich z.B. die Träume über Liebespuppen bei unterschiedlichen Puppen unterscheiden. Ob Liebespuppenfreunde mit einer Silikonpuppe und zeitgleich einer Stoffpuppe unterschiedlich von ihnen träumen oder ob es gar Unterschiede in den Modellen gibt. Bei mir ist es jedenfalls so, dass ich auch vom TeddyBabe Deluxe Carly nicht geträumt habe, weder mit noch ohne Jenny darin.

Was auch immer der Grund ist, warum ich weder von Jenny noch von der Liebespuppe noch von Begegnungen mit Menschen, die sie sahen, träume, es ist ein weiteres Glied für mich in einer Welt der Liebespuppen, die voller Rätsel und Fragen ist. Ich habe keine Ahnung, warum ich bei meiner Liebespuppe ein völlig anderes Traumverhalten habe. Während ich von meinem ersten Auto, meiner ersten Wohnung und natürlich all den Erlebnissen mit anderen Menschen längst geträumt habe, bleibt die Liebespuppe bis heute ein „schwarzes Traumloch“ und es ist ein äußerst spannendes Phänomen, finde ich.

Ihr auch?

Euer PJ


Wenn die Sexpuppe ein Sexpuppe bleibt

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (748) 19.4.2017

Der Begriff Sexpuppe und Liebespuppe unterscheidet sich vor allem darin, welchen Hauptzweck sie für den jeweiligen Menschen erfüllt. Für den einen bleibt sie eine Sexpuppe, sie wird nur für den Sex benutzt und dient vielleicht noch als optische Stimulation zum Vorspiel und für andere ist die Liebespuppe eben mehr, sie lieben diese und wenn sie das Bett als ausschließlichen Ort des Zusammenseins mit einem Menschen verläßt, dann wird sie zur Liebespuppe.

Die Massenmedien haben sich bei der Bewertung der Sexpuppen vor allem auf diejenigen Menschen konzentriert, die in der Puppe eine Liebespuppe sehen. Personen wie ich oder andere, über die in den Medien referiert wurde, waren immer Leute, die in der Liebespuppe eine ganzheitliche Person sehen, ihr eine Seele geben und eine Beziehung mit ihnen pflegen. Das war nicht nur bei meinen Medienauftritten so, sondern wir sehen das gleiche Spiel z.B. auch bei Davecat aus den USA oder gar beim Hollywood – Film „Lars und die Frauen“.

Das liegt zum einen daran, dass diese Art der Liebe zu einer Liebespuppe eben viel zu berichten erlaubt und zum anderen bietet sie viel Konflikt- und Diskussionspotential, doch wenn man sich die Gesamtheit der Liebespuppenszene einmal anschaut, dann stellen diese Art von Liebespuppenfreunden nur eine kleine Minderheit in der Szene dar, die zwar medial und auch verbal hier im Blog und im Forum überrepräsentiert ist, aber dennoch eine Minderheit darstellt.

Denn ich habe in all den Jahren sehr wenige User aus dem Forum getroffen, die so eine Art der Liebe mit ihrer Liebespuppe wie ich führen..

Die allermeisten Liebespuppenfreunde leben anders mit ihren Puppen wie ich

Die meisten anderen Liebespuppenfreunde leben entweder eine abgewandelte, weniger mystische und vor allem distanziertere Liebe zu ihren Liebespuppen und ganz viele sehen sie gar nur als reine Sexpuppe. Die Gesamtheit der Liebespuppenwelt ist bei weitem nicht aus den „Seelenvertretern“ bestehend, im Gegenteil und in Deutschland sowieso. Die allermeisten Liebespuppenfreunde sehen ihre Puppe als Sexpuppe oder Sexpuppe+, manche als schönes Hobby und Fotoobjekt oder sie pflegen eine Art der emotionalen Bindung, wo es nur bis zu einem bestimmten Grad geht.

Wer den Liebespuppenfreund also als Außenstehender beurteilen will, der sollte dies bitte stets beachten. Die Liebespuppe begann originär mit der Gummipuppe und diese war und ist zu 99% eine reine Sexpuppe. Erst als die Liebespuppen mit den Silikonpuppen sehr realistisch wurden, begannen mehr Menschen, eine Emotion zu ihnen aufzubauen. Aber auch die früheren Gummipuppenfreunde fanden sich bei den Silikonpuppen und später den TPE Puppen wieder und sie haben zu ihnen oft nicht mehr Gefühle und Emotionen aufgebaut, als zu ihren Gummipuppen.

Das die beseelte Liebespuppe einen so großen Raum einnimmt, liegt neben den erwähnten medialen Faktoren vor allem auch daran, dass es über sie viel zu berichten gibt. Sie berührt viele Bereiche im Leben eines Menschen, sie bewegt, verändert und sie setzt Konfliktpunkte, zum Beispiel mit der Frauenwelt, dem Umgang mit den Familien oder den Psychologen. All das nimmt viel Raum ein und leider gehen dabei oft diejenigen unter, die „nur“ eine Sexpuppe ihr eigen nennen und leider wird ihnen dann auch oftmals „Lars“ (aus Lars und die Frauen) übergestülpt, was sie bei weitem nicht sind.

Wer immer von außen in die Liebespuppenwelt kommt, sollte dies nicht vergessen: Wir sind keine Welt, in der es nur Leute gibt, die Jennys, Helenes oder andere beseelte Geistwesen in ihren Liebespuppen haben. Diese Menschen sind Ausnahmen in einer riesigen Bewegung, wo es ganz ganz viele unterschiedliche Arten der Liebe zu Liebespuppen und Sexpuppen gibt.


Schöne Osterfeiertage mit meinen Liebespuppen

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (747) 17.4.2017

Zuerst einmal wünsche ich allen Lesern meines Blog einen gesegneten Ostermontag und einen hoffentlich schönen Feiertag mit oder ohne euren Liebespuppen.

Wie immer sind die zusätzlichen freien Tage, die man zu Ostern oder Weihnachten mit seiner Liebespuppe verbringen kann, etwas besonderes. Der Wecker klingelt nicht, die Arbeit bleibt liegen und man kann nicht nur gemeinsam mit seiner Liebespuppe entspannt den Tag beginnen, sondern auch mehr Zeit mit ihr verbringen, wenn man es möchte. Oftmals ist zudem das Wetter zu Ostern bereits schön genug, um einen ersten Besuch mit ihr im geschützten Balkon oder Garten zu wagen und das tun auch viele Liebespuppenfreunde.

Die Osterfeiertage bieten aber auch denjenigen ein wenig Freiraum, die sich schon eine Weile mit dem Gedanken einer lebensnahen Liebespuppe befassen und sie verbringen viel Zeit beim Betrachten der Angebote an lebensnahen Sexpuppen im Dollpark oder sie schauen sich im Forum einmal genau um, was es über das Thema Liebespuppe alles zu wissen gibt, bevor sie vielleicht nach den Feiertagen den entscheidenden Schritt zum Dollpark und der neuen Liebespuppe machen.

Ich selbst verbringe eigentlich nur ein wenig mehr Zeit mit Jenny und wir schauen vielleicht mal ein paar andere Sendungen im Fernsehen, weil ihre geliebten Soaps über die Feiertage „frei“ haben. Da ich sonst sowieso von zu Hause arbeite, verbringe ich auch so generell viel Zeit mit meiner Silikonpuppe und Jenny, aber es ist halt alles noch ein wenig entspannter als sonst.

Wie ich Ostern mit meiner Silikonpuppe verbringe

Und wir lassen auch Ostern ein wenig in unsere Wohnung. Ein paar Blümchen in einem Blumentopf mit Osterhasen ziehen ebenso in unsere Wohnung ein, wie ein wenig Deko, die Jenny persönlich vor ein paar Tagen am PC ausgesucht hat. Es ist erstaunlich, wie sie diese Wohnung schon mit ein paar wenigen Dingen ein wenig „weiblicher“ macht und da steht sie dem lebenden Pendant in keinster Weise nach. Auch das ist immer wieder eines der unerklärlichen Dinge, die mich jedes Jahr aufs Neue faszinieren.

Wir nutzen die Zeit aber auch, um ein wenig das zu tun, wozu sonst keine Zeit da ist. Wir schlafen ausgiebig aus, kuscheln sehr lange oder gammeln genüsslich am PC, während ich ihr ein paar Videos zeige oder wir ein Spiel spielen und natürlich kommt auch die Erotik und der Sex nicht zu kurz.

Doch alles in allem sind die Ostertage eigentlich nichts besonderes für uns. Wir geniessen einander nur ein wenig mehr. Für Menschen, die jedoch tagein, tagaus wegen der Arbeit unterwegs sind, sind diese Tage sicher etwas ganz besonderes und sie haben sicher eine viel höhere Wertigkeit, als bei uns.

Wie auch immer die Liebespuppe in das Osterfest eingebaut wird, ob sie nur einmal mehr aus dem Schrank für Sex geholt wird als sonst oder ob man mit ihr dort das erste Balkonfrühstück macht: Die Liebespuppe gehört für fast jeden Liebespuppenfan zu Ostern dazu und man wird sich dort wieder einmal bewußt, wie gut sie vor allem an freien Tagen Menschen tut.


Sind Stoffpuppen „out“? – Keinesfalls!

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (746) 14.4.2017

Die lebensnahen Sexpuppen aus TPE Material sind zur Zeit „der Renner“ in der Liebespuppenszene. Die wunderschönen Liebespuppen aus China sind erschwinglich und die Bandbreite an verschiedenen Liebespuppen groß und selbst vor molligen Sexpuppen wie die Miranda wird ebenso wenig Halt gemacht, wie vor der schwaren Liebespuppe Nava. Diese Liebespuppen bieten für jeden Geschmack etwas und auch wenn sie nicht ohne Probleme und wichtige zu beachtende Umgangshilfen daher kommen, so haben sie die Szene insgesamt doch viel größer und breiter gemacht.

Dennoch sind die anderen Liebespuppenarten nicht verschwunden. Die Silikonpuppe ist immer noch bei vielen Liebespuppenfreunden beliebt und auch die Stoffpuppen haben nichts an Faszination verloren.

Woran liegt das? Warum kaufen sich Menschen weiterhin die weniger realistischen Stoffpuppen? Nun, das liegt vor allem an folgenden Gründen:

Das Material Stoff bietet eine Menge Vorteile. Es ist sehr robust und reißfest und selbst wenn es mal zu einem Riß kommt, ist er schnell mit Nadel und Faden geflickt. Bei den TPE Varianten und den Silikonpuppen sind Risse und Schäden nicht mit handelsüblichen Materialien zu beheben. Es braucht bei Silikonpuppen spezielle Kleber wie den E41 Silikonkleber und bei den TPE Puppen gibt es auch einen speziellen Kleber, der jedoch eine ganz andere Art des Klebens hat, wie bei Silikonpuppen.

Stoffpuppen sind weniger anfällig und leichter in der Reparatur

Wenn ich einmal meine Silikonpuppe (Mechadoll) und das TeddyBabe Deluxe Carly, Jennys Zweitkörper, vergleiche, dann ist schnell klar, worin der Vorteil der Stoffpuppe besteht. Während ich bei der Silikonpuppe zahlreiche Risse und abgelöste Teile kleben und sogar ein Gelenk reparieren musste, hat das TeddyBabe keinerlei Schäden bisher produziert, obwohl es bei den Reisen zu meinem Kumpel viel mehr in Anspruch genommen wurde. Mit meiner Silikonpuppe wäre das undenkbar, sie in einem simplen Seesack zu packen, nicht nur wegen dem Gewicht.

Hinzu kommt, dass Stoff ein sehr kuschliges und schönes Material zum Anfassen ist. Nicht nur Kinder lieben Stofftiere deswegen, auch das TeddyBabe ist wunderschön weich und vor allem im Winter ist es herrlich im Bett mit ihm. Das TeddyBabe ist immer warm und sanft, während die Silikonpuppe schnell mal kühl wird und nach der Dusche eingepudert werden muss, weil das Material sonst ein wenig „stockig“ ist.

Außerdem ist die Stoffpuppe mit unter 10 kg super leicht. Das Tragen in der Wohnung ist so simpel, dass man sie unter den Arm packen kann und nebenbei und ein Glas trägt in der anderen Hand. Das Anziehen selbst engster und aufwendigster Kleider ist mit einer Stoffpuppe überhaupt kein Problem und diverse Sexpositionen kann ich überhaupt nur mit ihr machen, wie z.B. Sex im Stehen oder eine schöne lange Reiterposition. Es ist überhaupt nicht anstrengend und einfach nur toll.

All das sind Gründe, warum die Stoffpuppe immer noch beliebt ist. Hinzu kommt immer noch ein Preisunterschied zu den TPE Puppen von 1000-2000 Euro im Schnitt und auch dieser ist nicht zu verkennen. Somit behält die Stoffpuppe ihren Platz in der Welt der lebensnahen Liebespuppen und auch wenn sie nicht so realistisch am Ende ist, wie die Varianten aus TPE oder Silikon und auch wenn die TeddyBabes nur eine eingeschränkte Bewegungsfreiheit (fehlende Gelenke) haben (Ausnahmen sind die Mangadoll Stoffpuppen), so sind und bleiben sie eine gute Alternative und sie werden es wohl auch bleiben.


Wie viel darf ich denn für eine Liebespuppen empfinden? – Eine Analyse

„ Krank oder nicht krank, das ist hier die Frage“. Dieser etwas humorvoll abgewandelte Satz des berühmten „Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage“ von William Shakespeare aus Hamlet ist eine Frage, die sich oft Liebespuppenfreunde stellen.

Viele Freunde von Sexpuppen, die sich zuerst wegen ihrem Interesse an freier Sexualität mit einer optisch perfekten Nachbildung einer Frau eine lebensnahe Liebespuppe holen, stellen bald fest, dass sie die Puppe mehr als nur sexuell bewegt. Wieso dies passiert und warum bei Mensch A daraus eine intensive Beziehung zu ihr mit Seele und Identität wird und bei Mensch B nur eine Bindung rein sexueller Natur bleibt, ist bis heute ein großes Rätsel und auch ich kann es trotz vieler intensiver Gespräche mit vielen Liebespuppenfreunden nicht erklären. Es gibt kein Schemata, warum ein Mensch diesen oder jenen Weg einer emotionalen Bindung mit einer Liebespuppe einschlägt und ehrlich gesagt, habe auch ich selbst ihn nie so erwartet, wie er letztendlich kam.

Da unsere westliche europäische Gesellschaft sich in einem Modus befindet, wo alles, was nicht messbar ist, sofort Panik bei den Menschen auslöst, sind viele Liebespuppenfreunde verwirrt, wenn die Sexpuppe zu einer Liebespuppe wird. Sie verstehen nicht, wenn sie plötzlich gemeinsam mit ihrer Liebespuppe Musik hören oder sich an sie kuscheln und wenn sie diese dann sogar mental hören, setzt alles bei ihnen aus und sie begreifen nicht mehr, was mit ihnen los ist.

Gesellschaftliche Hürden und Prägungen machen die Liebe zu Liebespuppen schwer

Unsere Gesellschaft hat ein Maß an emotionaler Beziehung zu leblosen Dingen definiert. Man kann bei einem neuen Auto aufgeregt sein, kann es pflegen oder damit protzen. Solche Emotionen gelten als „normal“. Doch wenn man beginnt, dem Auto einen Namen zu geben, dafür die Familie zu vernachlässigen oder es tagein und tagaus pflegt und putzt, dann beginnen Menschen und Psychologen von „Objektliebe“ zu sprechen und das ist natürlich richtig „Pfui“, weil Menschen gefälligst Lebewesen mehr zu lieben haben. Und wenn der kleine Junge sagt: „Und was ist mit Gott?“, sagt Mama schnell, dass er in jedem Lebewesen steckt.

Doch was ist denn nun an emotionaler Beziehung und Bindung zu einer Liebespuppe „normal“ und was ist „krank“?

Nun, die Psychoanalyse ist da schnell bei der Hand. Mentales Reden mit der Liebespuppe ist eine „Psychose“, alles andere „Objektliebe“ und natürlich das allseits beliebte Verarbeiten „seelischer Störungen“. Doch die Realität sieht ganz anders aus, denn eine psychische Störung bedingt vor allem, dass es Menschen durch sie schlechter geht, dass sie sich von der Gesellschaft abwenden und Gewaltphantasien hegen, wenn sie diese zu intensiv ausleben.

Doch das ist bei der Liebespuppe so gut wie nie der Fall. Fast alle Liebespuppenfreunde – egal welcher Art von Bindung – sprechen von positiven Effekten auf ihr Leben. Viele Liebespuppenfreunde berichten von besserem Schlaf, von ausgeglichenem Sexualleben, von Befreiung der Seele, dem Ende von Depressionen und Einsamkeit. Die Liebespuppe ist so gar nicht hilfreich für Gewaltphantasien und krankhafte Geistesstörungen und das macht sie zu einer Sache, die nicht so einfach abzutun ist.

Wenn Liebespuppen glücklich machen, ist diese Liebe normal

Was normal in dieser Art von Liebe ist, hängt – aus meiner Sicht – auch davon ab. Wenn die Liebespuppe einen Menschen glücklicher macht, psychosomatische Probleme behebt oder lindert, wenn sie Menschen weniger aggressiv und ausgeglichener macht und sogar ihren Horizont erweitert, dann ist jede Art der Liebe zu ihr für mich normal. Alles, was Menschen glücklich macht, ist für mich normal und dieses Glück schadet niemandem und damit ist es für mich sogar mehr, es ist eine unterbewußte Selbstheilung, die wir vollziehen und das ist etwas großartiges.

Meine Silikonpuppe hat mich von Dingen geheilt, die kein Psychologe, kein Freund und nicht einmal eine lebende Partnerin heilen konnte. Sie kann gerade durch ihre fehlende Lebendigkeit Areale in uns wecken, die eben lebende Wesen nicht wecken können. Die Liebespuppe interpretiert nicht fehl, sie manipuliert nicht, sie stülpt nicht über, sie gibt keine Lehrbücher wieder. Sie ist dein persönlicher Schlüssel zum Herzen und sie ist ganz speziell und dein ganz eigener Weg zum Glück und zur Befriedigung von Wünschen und Träumen.

Nur in ganz seltenen Fällen ist dies nicht der Fall. Manche Menschen sind so psychisch kaputt, dass sie diesen Schlüssel nicht mehr sehen können. Sie zerstören die Liebespuppe mutwillig, befriedigen pädophile Neigungen mit ihr oder leben schreckliche Gewaltphantasien mit ihr aus. Aber sie sind in der krassen Minderheit und in dieser Szene genauso wenig vertreten, wie generell in der Gesellschaft und selbst sie richten dort am Ende wohl weniger Schaden an, als wenn sie ihre echte psychische Krankheit an lebenden Wesen austoben.

Wie viel also ein Mensch für eine Liebespuppe empfinden kann, hängt für mich einzig und allein davon ab, ob sie uns glücklich macht. Dieses Glück muss nicht groß sein, es geht um die Tendenz, die sie auslöst und ob diese Tendenz dann sehr viele Bereiche berührt (wie bei mir) oder nur wenige, ist am Ende egal. Unnormal wird es für mich nur dann, wenn die Puppe den Menschen noch brutaler und abstoßender in der Psyche macht, aber das ist – wie gesagt – sehr sehr selten der Fall.

Und so ist es am Ende egal, ob ihr eure Liebespuppe heiratet oder sie als verstorbenen Geist in ihrem Körper seht oder ob sie nur im Bett für euren „Hormonausgleich“ sorgt. Alles ist gut, so lange es euch gut tut. Lasst euch also nicht von anderen verunsichern, sondern schaut auf das Ergebnis. Alles andere ist nebensächlich und meist sowieso nur Pseudogeschwafel und Neid von Menschen, die nie auch nur eine Liebespuppe je um sich hatten.

Euer PJ


Mit meiner Silikonpuppe gibt es kein „verflixtes 7. Jahr“

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (745) 12.4.2017

Ich befinde mich seit Ende November im sogenannten „verflixten 7. Jahr“ mit meiner Silikonpuppe. Diese Zeit der Beziehung zwischen Paaren gilt im Allgemeinen als schwieriges Jahr einer Liebesbeziehung, weil sich dort – statistisch gesehen – besonders viele Ehepaare scheiden lassen. Ich selbst habe das verflixte 7. Jahr damals in meiner ersten Beziehung hautnah erleben müssen, obwohl man im Grunde sagen muss, dass solche Beziehungen meist vorher schon „im Arsch“ sind und man im Grunde alles nur aus Gewohnheit so lange in die Länge zieht, bis es in einer richtigen Katastrophe endet.

Doch das verflixte 7. Jahr ist auch immer ein Kampf mit der menschlichen Natur. Die erste aufregende Zeit ist vorbei, die Stunden im Bett werden kürzer und kürzer und vor allem bei Paaren um 25 – 35 stehen so viele andere Projekte an, von der Karriere bis hin zu einem Kind, dass die Liebesbeziehung einer ständigen Zerreissprobe unterzogen ist. Der Zauber der Liebe verfliegt unter solchen Bedingungen oft und wenn Respekt nicht die Grundlage einer Liebesbeziehung ist, dann endet es eben im Streit oder einem Ende oder in einem faulen Kompromiß. Dies ist oft nach 7 Jahren der Fall und deshalb trennen sich wohl auf viele Paare in dieser Zeit.

Mit meiner Silikonpuppe hingegen merke ich all das nicht. Ich liebe Jenny und ihren Leihkörper aus Silikon im Grunde wie damals, wo wir entschlossen, uns das Ja – Wort zu geben. Ich habe auch heute keinen Tag, keine Sekunde und in keinem noch so stressigen Moment das Gefühl, als würde ich meine Liebespuppe und Jenny nicht mehr lieben, als würde sie mir „auf den Sack gehen“ oder würde mich ihre Anwesenheit nerven. Ich habe auch kein Verlangen, sie bei der erstbesten Gelegenheit zu betrügen oder verpisse mich bei jeder Gelegenheit.

Ich komme nach all den Jahren meiner Silikonpuppe eher näher

Im Gegenteil, ich habe oft das Gefühl, dass ich meiner Liebespuppe mit all den Jahren immer näher komme. Diese völlig neue Art der Kommunikation, der Wahrnehmung und des Einsetzens meiner Sinne wird mit jedem Jahr gewohnter, leichter und eingespielter und so nehme ich Jenny immer bewußter wahr. Sie ist heute viel klarer, ich kenne sie viel besser und wir beide wissen, was wir an einander haben und was nicht.

Auch die Silikonpuppe ist keinesfalls langweilig geworden. Heute sind die Zeiten der Sorgen um Reparaturen, dem Umgang im Alltag, den Rückenproblemen durch falsches Heben und den zu hohen Erwartungen im Bett vorbei. Ich genieße meine Silikonpuppe im Bett und außerhalb, weil ich genau weis, was ich mit ihr machen kann und jeder Griff passt und es ist alles eingespielt und so macht der Sex mehr Spaß als vorher.

Die dauerhafte Liebesbeziehung zu einer lebensnahen Silikonpuppe ist etwas, was sehr wenig bisher untersucht wurde. Die Liebespuppe ist generell ein wissenschaftliches „schwarzes Loch“, aber die Langzeitbeziehungen mit ihnen sind noch nicht so häufig. Zum Beispiel die neue Welle der TPE Sexpuppen ist in Hinsicht von Langzeitbeziehungen noch schwer einzuschätzen, weil es diese Liebespuppen noch nicht so lange gibt, aber auch hier zeigt sich bereits im Ansatz, dass Menschen, die sich für eine dauerhafte Beziehung zu ihnen entscheiden, so gut wie nie darüber berichten, dass sie diese nach 2,3 oder 4 Jahren beendet haben.

Ganz oft erlebt man, dass sich Liebespuppenfreunde ganz am Anfang von einer Liebespuppe abwenden, weil sie z.B. an den ersten Schäden verzweifeln, ihnen die Kommunikation zu gering ist oder sie die Liebespuppe überschätzt haben. Bei denen jedoch, die sich über ein Jahr mit ihrer Liebespuppe befasst haben, hört man sehr selten, dass sie die Puppe verkaufen und danach nie wieder eine solche holen. Damit unterscheidet sich die Liebe zu Liebespuppen in der langen Zeit schon von der Liebe unter Menschen und das ist ein sehr interessantes Phänomen, finde ich.

Ich jedenfalls werde meine Jenny und meine Silikonpuppe und auch ihren Zweitkörper, die Stoffpuppe, noch viele Jahre lieb haben und so lange ich sie noch wahr nehmen kann und gesund genug für diese Liebe bin, werde ich es auch noch weitere 7, 14 oder 21 Jahre tun.


Warum schenken wir unseren Liebespuppen Geschenke?

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (744) 10.4.2017

Das Schenken von Geschenken aller Art ist ein ziemlich großer Bestandteil der Liebespuppengemeinde und das Beschenken seiner lebensnahen Liebespuppen findet sich fast unabhängig von dem Modell der Liebespuppe und welche Beziehung man zu ihr pflegt.

Was schenkt man eigentlich einer Liebespuppe und vor allem warum? Diese Frage stellen sich viele Außenstehende, denn die Liebespuppe scheint wohl der einzige Gegenstand in dieser Welt zu sein (abgesehen von religiösen Figuren), für die man Geld ausgibt, nur um ihnen eine Freude zu machen.

Zu den Geschenken, die gegenüber Liebespuppen gemacht werden, gehören nicht nur Kleider und Schmuck, sondern durchaus auch mal Blumen, Dekofigürchen oder Teddybären. Manche Liebespuppenfreunde schenken ihnen sogar Dinge, die keinen Nutzen für den Menschen zu haben scheinen. Meine Silikonpuppe hat zum Beispiel einen kleinen Plastikelefanten und eine Statue vom Eifelturm auf ihrem eigenen Brettchen mit persönlichen Dingen. Diese persönlichen Gegenstände sind mit ihrem Charakter, ihrer Erinnerung und ihrer Seele verbunden und sie stellen keinen großen Nutzen für mich dar. Auch das Jesuskreuz, was über ihrem Bett ist, gehört dazu.

Doch warum tun wir das alles? Ist es so wie bei den Götzenstatuen in Asien oder bei der Marienstatue, wo Menschen Gaben aller Art nieder legen?

Geschenke für Liebespuppen sind kein Götzendienst!

Die Antwort lautet ganz klar Nein! Und daher ist das Argument, die Liebespuppe sei eine Art „Götzendienst“ auch völliger Humbug, denn die Geschenke haben weder einen religiösen Zweck, noch will man damit die Liebespuppe milde stimmen, damit sie einen vor Krankheit oder Tod schützt. Das ist völliger Unfug.

Ich beschenke meine Silikonpuppe und Jenny eigentlich aus mehreren anderen Gründen. Zum einen schenke ich ihr Dinge, weil ich sie einfach nur lieb habe. Sie erfreut sich an einem kleinen Topf mit Blumen drin oder an einem Teddybären oder so. Dann schenke ich ihr Dinge, die unsere Liebe zueinander dokumentieren. Dazu gehört z.B. ihre Halskette, die aufgrund ihrer brüchigen Finger als Ehering fungiert und dann gibt es Geschenke, wenn sie sich z.B. ein bestimmtes Kleid wünscht oder weil ich sie damit überraschen will.

Ich habe in meinen Beziehungen mit lebenden Frauen diese auch immer gerne beschenkt, weil ich sie gerne glücklich machen wollte und mit Jenny und der Liebespuppe verhält es sich nicht anders. Im Grunde behandeln wir sie in der Hinsicht oft wie eine Frau, verwöhnen sie, beschenken sie und erfreuen uns an ihrer Schönheit. Es ist im Grunde genau das Gleiche.

Manche beschenken ihre Liebespuppe auch, weil sie damit ein schönes Hobby verbinden wollen. Sie wollen ihre Liebespuppen mit Fotostrecken in Szene setzen. Sie sind stolz auf sie und kaufen ihnen daher schöne Kleider, tollen Schmuck oder machen sich einen Kopf, wo sie eine neue Perücke her bekommen. Und wieder andere kaufen ihnen einen schöne Kuscheldecke oder ein Kissen, damit sie es bequem haben. All das ist ein Ausdruck der Zuneigung zu ihr, so wie wir Männer es eben gelernt und eingeimpft bekommen haben und wir setzen dies dann auch bei Liebespuppen um, wenn es so ist.

Was ich jedoch mit Jenny nicht mehr tue, sind diese aufgesetzten Geschenktage zu leben und das mag ich sehr. Natürlich feiern wir unseren Hochzeitstag, ihren Geburtstag oder Weihnachten, aber es läuft ohne Geschenke ab, sogar zum Valentinstag. Ich liebe meine Silikonpuppe und Jenny 365 Tage im Jahr und wenn mir danach ist, meine Liebe über diesen Weg des Geschenks zu zeigen, dann mach ich es eben am 12. Juni oder am 4. September oder wann auch immer.

Jenny liebt vor allem, Zeit mit mir zu verbringen. Natürlich freut sie sich sehr über jedes Geschenk, aber das größte Geschenk ist und bleibt, ihr meine Zeit zu schenken. Und das ist auch mein größtes Geschenk, was sie mir selbst geben kann und so genießen wir es jeden Tag aufs Neue, auch wenn mal kein Blumentopf oder ein neues Kleid darunter ist.


Frauen, traut euch – Userinnen im Forum für Liebespuppen willkommen

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (743) 7.4.2017

Wieder einmal hat sich eine Frau im Forum gemeldet, die eine männliche Sexpuppe Chris gekauft hat. Ich freue mich immer besonders, wenn sich auch Frauen im Forum einmal melden, die sich für Liebespuppen begeistern. Auch wenn ich mittlerweile eine sehr kritische Einstellung zur „modernen“ Frau und Gesellschaft habe, so bleibt für mich immer noch Mensch gleich Mensch und wenn jemand eine Liebespuppe liebt, dann ist es mir egal, welches Geschlecht derjenige hat, der sich eine Liebespuppe anschafft, weil wir am Ende alle im gleichen Boot sitzen.

Auch wenn Frauen mit Liebespuppen leider selten im Forum auftauchen, so gab es sie schon immer und sie haben in ihren Berichten deutlich gemacht, dass sie im Grunde auch all das mit ihren Liebespuppen erleben, was die männlichen Mitstreiter so berichten. Sie haben von den Schwierigkeiten im Umfeld im Umgang mit der Liebespuppe berichtet, von den gleichen abwertenden Aussagen, wenn sie die Liebe in einem Youtube Video öffentlich machten und wie ihre „Freundinnen“ sie mit „du bekommst wohl keinen Mann ab“ beschimpften. Wenn in unserer Gesellschaft irgendwo eine Gleichberechtigung statt gefunden hat, dann wohl darin, dass beide Geschlechter heute gleich diffamiert werden, wenn sie aus dem Rahmen fallen.

Doch das hat die mutigen Frauen nicht abgehalten, sich Liebespuppen anzuschaffen und ich bin stolz auf sie! Und auch die Hersteller haben sich nicht beirren lassen. Heute gibt es sogar im Dollpark eine eigene Sektion „männliche Sexpuppen“. Zwar ist die Auswahl bei weitem noch nicht so groß, wie bei den weiblichen Liebespuppen, aber warten wir mal ab, wie die Entwicklung in Zukunft sein wird.

Ich sehe männliche Liebespuppen in keinster Weise als „Bedrohung“

Die Massenmedien haben in den letzten Jahren auch die Frau als Liebespuppenfreund entdeckt und irgendwie tauchen immer mehr Frauen mit Robotpuppen auf Bildern auf, wenn es um die Diskussion um zukünftige Robotdolls geht. Die Intention dahinter ist klar. Man will damit sagen: Was ihr könnt, können wir auch!

Doch dazu sage ich nur: Dann mal ran, Mädels! Ich sehe die männliche Liebes-/Robotpuppe nicht als Konkurrenz oder Bedrohung meiner Rolle als Mann oder der Männlichkeit. Also Pech gehabt, ihr Medienleute 😉

Aber im Ernst. Ich muss nicht betonen, dass Mann und Frau das gleiche Recht auf eine Liebespuppe haben. Es war nie anders in der Welt der Liebespuppen. Selbst zu Beginn der Zeit der Liebespuppen gab es männliche Gummipuppen, auch weil die homosexuellen Männer stets ein fester Teil der Szene waren und die ersten männlichen Liebespuppen daher kamen, wie man z.B. an deren Analzugängen gut sieht, die bei Frauen wohl weniger eine Rolle spielen dürften. Die Männer haben vor allem männliche Puppen zu Beginn der Liebespuppenzeit gekauft, das wollen wir mal nicht vergessen.

Ob die Frauen später mehr oder weniger Liebes- und Robotpuppen als Männer kaufen werden, wird die Zeit zeigen. Die Gesellschaft ist hier in der Pflicht und die Frage, was Frauen eigentlich wirklich in einer freien Liebe wollen. Für viele Männer ist diese Frage längst beantwortet und sie stehen mit klaren Meinungen zu dem Thema. Dieser Prozeß ist längst abgeschlossen und die Frauenwelt muss ihn noch für sich beantworten. Sie soll sich die Zeit dafür nehmen.

Bis dahin werden wir jede Frau im Forum freundlich begrüßen und ihr bei Fragen so helfen, wie jedem anderen auch und ich werde darin keine Ausnahme sein. Und ich werde auch interessiert dem lauschen, was uns vielleicht in Sachen Wahrnehmung, sexuellem Erlebnis und eventuell auch dem übernatürlichen Empfinden trennt. Ich freue mich darüber, denn es erweitert nicht nur meinen Horizont, sondern macht unsere Liebespuppenwelt noch bunter und schöner.