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  1. #1
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    Latex/Gummi/Silikonpuppe mit ausgeformten Händen und Füßen

    Ich zeig mal kurz eines meiner neuen kleinen Projekte.
    Die Puppenhülle besteht aus Naturgummi wobei ich dünne Zwischenschichten aus wasserbasiertem Silikon,
    also eine Latex/Silikonmischung eingebracht habe. Das verändert das Gummigefühl, macht es etwas punktelastischer, gleichzeitig aber weniger dehnfreudig.
    Hände und Füße sind ausgeformt, ich habe sie ohne Überlappung angeklebt und von innen mit flüssigem Latex versiegelt. Aktuell wie auf den Fotos zu sehen ist ein Frisörübungskopf drauf.
    Also temporär dicht, Mu und Anus sind auch noch nicht eingebaut,
    da können normale Insertschläuche rein die man rausziehen kann zum reinigen und die nicht rauspoppen können gleichzeitig, oder ein FL-Sack oder einen kleineren für ein Flutsch!...kommt drauf an,

    ich weiss noch nicht was ich aus der Hülle mache, also entweder nur aufgeblasen oder leicht gestoft als Schmusepuppe und aufblasbar oder feste gestopft mit einfachem Skelett drin für Kamasutrasex. ???? Oder ob ich sie verkaufe? Noch kann ich alles einrichten.
    Die Zehen haben schon Ihre Farbe, abwaschbar weil ja auch Latex.
    Kamsutra heist dass man die Puppe sogar im Doggie nehmen kann und zwar richtig mit Hohlkreuz und Po hinhalten....oder Spaggat beim Reiten oder Füße hinter die Ohren...

    Doch , das geht, per pN kann ich mal einen link schicken bei interesse der zeigt wie sich ihre Schwester bewegt...so was verkauft man nicht! Das ist richtig, ich bin ein Idiot, aber nur wenn ich keine Pupe mehr habe kann ich weiter entwickeln, denn so wie die nicht ausgeformte Schwester ist, so bin ich fast schon ganz zufrieden, hab aber neue Ideen, und kein Platz und und und.....keine Zeit, außer ich bekomm was dafür...

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  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von Puppenimitat
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    Eine sehr schöne Puppe, Lichtscheu; die Hände von innen mit Flüssiglatex versiegelt? Irgendwie frag ich mich gerade, ob man eine Latexpuppe in komplett machen kann - also so wie aus "einem Guß". Könnte man beispielsweise so eine Hülle innen mit Flüssiglatex ausschäumen (?) oder ausfüllen, ohne, dass sie sich verformt? Wäre sie dann ganz steif? Wie muss ich mir das vorstellen.. Aber bestimmt kostets ne Menge Latex und wäre dementsprechend teuer, oder? Oder nur Teile - die Brüste zb. Müssten die dann nicht schön knetbar sein?

    Gruß,
    das Puppenimitat

  3. #3
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    Hallo Puppenimitat,

    die Gummiknüppel der Polizei sind aus Vollguss.

    VGL

  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von Puppenimitat
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    Haha. Ich verstehe..

  5. #5
    Registrierter Benutzer Avatar von Toxic
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    @ Lichtscheu

    Wie kommmst du denn da drauf?

    Bei den großen Modellen:

    1. Da ist ein durchgehender Plastkstab drin, der umschäumt ist

    2. Eine Unterbrechung ist auch drin wahrscheinlich eine " Sollbruchstelle" , damit es bricht, bevor die Kraft zu groß wird.


    bei den Kleinen gibt es unterschiedliche Modelle

  6. #6
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    Oh, alles klar,
    dann wären sie noch härter wenn sie Vollguss wären.
    Danke für die info.

    vG L

  7. #7
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    Ja und als gewaltfreier war ich dabei, wenn SPEZIALISTEN ihren Schlagstock umdrehten, um diese Sollbruchstelle, die kurz unterhalb des Griffes eingebaut ist, aushebelten und damit ähnliche Wunden schlugen, wie die STEINEWERFER der Gegenseite.

    Die Kraftvektoren verteilen sich in diesem Fall anders und der Schlagstock bricht nicht. Hab's bis Mitte der 80 iger selbst gesehen.

    Ende offtopic.

    BG
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  8. #8
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    Hallo Lichtscheu,
    sehr gute Arbeit!

    wo hier gerade über Knüppel geredet wurde fällt mir mein letztes Bastelprojekt ein,
    da habe ich evt. das falsche Latex gekauft. Das war auch knüppelhart selbst bei geringer Wandstärke.
    Welches Latex kaufst du (und wo?)

    mfg
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  9. #9
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    Hallo CTP1,

    Latex, weis aber auch nicht welches LS verwendet, kauft man bei KAUPO oder JALATEX.

    BG
    DollyDoc
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  10. #10
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    Ja, der Gummiknüppel,...ist so hart dass er ermorden kann.

    Ein Kondom ist schmuseweich.....weil es so hauchdünn ist, dann ist Gummi gefühlt sehr weich.

    Latex ist kaum punktelastisch, kann es das sein was du mit Härte meinst?
    Die gefühlte Punktelastizität steigt mit der Dehnstrecke/Puppenvolumen.

    Eine Letha hat so um die 3mm Hautdicke. Nimmt man ein 3 cm langes Stück hat man kaum Kraft in den Fingern das zu dehnen, dann wirkt es hart und zäh. 10 cm fühlen sich schon weicher/dehnfreudiger an, und 3 meter kann man ziehen als wäre es nichts. Pustet man eine Letha auf, stellt man fest dass sie recht weich ist, ganz anders als das
    3cm Stück. Das kommt von der erweiterten Dehnstrecke bzw. dem recht großen Volumen.
    Eine Domaxpuppe wäre wegen des geringeren Volumens bei gleicher Hautstärke gefühlt viel fester als eine Letha.
    So funktioniert Gummi, kann es sein dass du ganz normales Latex hast, wobei deine Vorstellungen nicht alle Faktoren berücksichtigen?
    Es gibt aber tatsächlich Latex das härter eingestellt ist vom Werk aus. Allerdings sind die Unterschiede nicht so krass wie die Wörter weich und fest vermuten lassen. Für Inserts kann man Latex nicht nehmen wenn es das beste vom besten sein soll,
    Latex wird immer zu hart sein. Ab 1mm Inssertstärke beginnt das Latex so fest zu werden, dass kein Penis das mehr dehnen kann, Latexinerts die langlebig sein sollen fúnktionieren über Reibung, nicht über Dehnung und müssen so glatt sein wie es geht, jede auch noch so geringe Textur würde schmerzen oder zumindest unnatürlich wirken.
    Dafür kann man jedoch die Häute und die Füllung zusammen so anpassen, dass man den gefühlten Gegendruck eines Menschen schon sehr wirksam verwirklichen kann.

    Jalatex ist dicht im Moment, ich hatte das letzte Latex von ebay, 13 eu der Liter, ziemlich happig, aber hoher Feststofgehalt, ich halte es für hochwertiger wobei ich keine Langzeittests habe die sagen welches Material schneller altert.
    Den Link muss ich erst suchen.

    L.

  11. #11
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    Hallo,
    ja ich hatte mein Latex auch von ebay weil jalatex damals auch irgendwie kurz offline war.
    Ich habe auch auf Qualität geachtet 12,95/L Hautfarbe mit mind 60% Feststoffanteil,
    1 Liter Ammoniakfrei und einmal Low-Ammoniak.
    Das Endprodukt machte keinen Unterschied. Es fühlte sich fast wie hart-plastik an.
    (Die Dicke war 0,8mm bei 3cm dehnstrecke und 0,5mm bei 1,5cm. Das war nur als LARP-Knüppel zu gebrauchen und zerstörte meine positiven Erinnerungen die Ich von den Latex-Handschuhen aus der Mediziner-Szene kenne ;-)
    (Weiße Latex-Handschuhe, Dicke ca. 0,2mm und weich, in der Apotheke 100er-Pack 8-12eur)


    C.
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  12. #12
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    Hallo Ctp

    Latexhandschuhe sind hauchdünn, selbst Gummihandschuhe fürs Spülbecken sind noch weich gegenüber
    deinen Daten. Latex dehnt sich linear zur Dehnstrecke, dh je länger man das Gummistück zieht desto mehr Kraft muss man aufwenden.
    Ich hab von Latex gehört das sehr schnell altert, eventuell hast du wirklich schlechtes Zeug erwischt, versuchs aber zuerst mal
    mit einem 30 cm langen Streifen und zieh den lang.

    Wenn du eine Barbiepuppe mit Latex 3mm dick bepinselst, dann hast du eine Hülle die sehr stramm ist weil die Umfänge der Barbiepuppe so gering sind, bepinselst du eine große Vinylpuppe mit 3 mm dick Latex, dann hast du eine Hülle die gerade dein Gewicht trägt. Im Verhältnis müsstest du die Latexhülle der Vinylpuppe dem Umfang enstprechend vergrößern, ich sag mal jetzt 3 cm dick. Damit kannst du auch jemanden totschlagen. Die gefühlte Grund-Weichheit einer Latexpuppe ist das Verhältnis von Umfang und Hüllenstärke, da spielen Latexqualitäten eine untergeordnete Rolle.

    Du kannst eine Latexvagina machen wenn du ein zweikammer Systhem baust zum aufblasen. Den gefühlten Widerstand stellst du ebenso wie bei den Puppen ein, 3 Parameter, Luftdruck/Umfang/Materielastärke. Dann kannst du recht genauen Vaginadruck erzeugen. Der Penis wird sanft umfangen.

    Von daher sind auch Silikonmasturbatoren in aufgeblasenen Toys das beste vom besten wenn es um möglichst naturnahes Penetriergefühl geht. Man kann sich den Druck so einstellen wie man ihn individuell nach Penisgröße und Steifheit braucht.
    Ein Fleshlight ist immer ähnlich stramm oder zu weich, da stellt mann nichts ein außer strammer. Ists strammer als eine Frau, ist's intensiv, ist so soft wie eine Frau, ists naturnahe. Jedem das Seine.

    L.

  13. #13
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    Hallo,
    hat ewas gedauert, weil ich diesmal das Latex ohne nachhelfen an der Luft getrocknet habe.
    Ich habe einfach eine Linie auf Zeitungspapier gegossen und gewartet bis es trocken ist.

    So und die Rätzels Lösung ist, der Gips war schuld.
    Ich hatte es vorher schon vermutet aber ich war mir nicht ganz sicher.
    Es ist wohl so, das Ammoniak mit Gips reagiert(siehe wikipedia) und das Latex hart wird (steht nirgends?).
    Bei KOH-Latex gibt es das gleiche Problem (Ammoniakfrei).
    Was mich aber gewundert hat war das es auf Holz (Fichtenholz) auch hart wurde.

    Man muss wohl eine Versiegelung verwenden damit man Gips benutzen kann,
    hat da jemand Erfahrungen mit? (geht auch Klarlack?)

    oder was sollte man am besten für den Formenbau bei Latex nehmen?
    Geändert von CTP1 (16.06.2012 um 00:34 Uhr)
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  14. #14
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    Hallo CTP1,

    keine Angst, so schnell stellst Du aus Gips und Ammoniak keinen DÜNGER = AMMONIUMSULFAT her.

    Dein Formgips war doch sicher schon durchgetrocknet. Nein keine Klarlackversiegelung, denn die Gipsform soll einen ganzen Teil der LATEXKAUTSCHUKMILCH, also der Flüssigkeit aufnehmen können.

    Dazu muß sie 'volumenmäßig, proportional' zum Gußteil, groß genug sein.

    Noch eine blöde Frage am Rande, Du hast doch bestimmt im Eifer des Gefächts, dir auch vorher die Zeit genommen, das LATEXSÜPPCHEN erst einmal einige Minuten aufzurühren, bevor Du was gießt?

    Ich bin kein Latex-Experte, wie Altmeister Lichtscheu, er kanns sicher besser erklären.

    Guten Morgen
    DollyDoc
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  15. #15
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    Ja, der Altmeister,
    na, sooo alt bin ich noch nicht, und Meister,
    das kommt davon wenn man nicht aufhören kann und tiefer und tiefer versucht zu verstehen.

    Am Gips liegt das nicht wie DD schon sagt, oder doch wenn du bedenkst, dass Gips dicke Materialstärken erzeugt.
    Deshalb gießt man ja.
    Gerade weil Gips saugt kann man Latex darin gießen, alternativ Ton oder am besten gebrannter, unglassierter Ton,
    daher mache ich meine Tests in Tonuntersetzern.

    Latex wird gefühlt fester mit zunehmender Materialstärke in Abhängigkeit von Volumen oder Dehnstrecke, ich denke 3 Antworten in denen das gleiche steht reicht. Aber überprüf für Dich alles genau, jeder kann sich irren, denn Latex ist unglaublich Komplex und ich weiss auch nicht alles, und alles ist oft anders , je nach Bedingung.
    Messen kannst du nichts, nur bauen und ausprobieren und dann annäherungsweise die Parameter verstehen lernen und dich so zum Ziel kämpfen. Silikon ist 10 mal einfacher, 10 mal teurer und 10x weniger stabil. Jede Anwendung erfordert im Puppenbau das best geeignetste Material, egal ob man für Optik oder den Körper baut. 10 in Anführungszeichen.

    Der Latex muss erstmal aufgerührt werden, (aber nur wenn du merkst dass es sich ungleichmäßig schüttet, zuerst dickerflüssig, dann dünner, kannst du in ein Gefäß umfüllen und zurückfüllen, dann weisst du ob es aufgerahmt ist oder nicht.)
    dh entrahmt, dann sind Luftblasen drin, gibt unsauberen Guss. Ich muss einen ganzen Tag warten bis die Bläschen draußen sind, der Aufrahmvorgang dauert länger als das entweichen der Luftbläschen. Latex wird aus dem Ruhezustand gegossen, pech wenn sich da die Pigmente absetzen. Auch saugt der Gips die Pigmente an was zu farbunterschieden führt.
    Daher können meine Köpfe nie exakt die gleiche Farbe haben wie meine Hüllen, mehr als geht geht nicht wenn man mit unterschiedlichen Techniken fahren muss.

    http://www.latex-24.de/

    da hab ich mein Latex her, der Onlineshop ist neu, vorher war das nur bei ebay zu bekommen,
    der Stoff ist meiner kurzen Erfahrung nach hochwertiger als bei Jalatex, wobei Hochwertigkeit auch immer in Abhängigkeit der Anwendung zu definieren ist.

    vG L

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