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Mein Leben mit einer Silikonpuppe (Tagebuch): Analsex

Datum: 19. Juni 2013 | Autor: PüppiJenny

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (168) 6.11.2012

Dass ich mit Jenny im Kopf einen komplett anderen Sex erleben, dass er körperlich fast zu 100% dem mit einer Frau gleicht und dass ich eine ganz andere Art von Erotik und Lust erlebe, habe ich mittlerweile begriffen und diese neue Welt der freien Sexualität ist einfach umwerfend schön und sie befreit mich und macht mich glücklich. Aber eine sexuelle Praktik ist doch immer noch eine ganz neue Erfahrung für mich und sie wird auf spannende Art immer schöner, je länger ich mit meiner Silikonpuppe zusammen sein darf.

Sex zwischen Mann und Frau ist immer eine Art gemeinsames Agreement. Jeder zeigt mehr oder minder unbeholfen seine sexuellen Wünsche und der andere reagiert irgendwie darauf. Gerade in meiner Generation, hin und her geworfen zwischen der Pornoindustrie und den völlig verklemmten Eltern, hat mit dem offenen Reden über Sex eine Menge Probleme gehabt. Ich habe selbst diese Erfahrung gemacht und ich habe sie bei so vielen meiner Freunde gehört, wenn sie endlich ihr männliches (und auch weibliches!) Potenzgehabe ablegen durften und mir ehrlich und frei erzählt haben, was in ihren Betten so wirklich abging, vor allem, wenn der Alltag die rosa Wolken des Neuen hinweg gefegt hatte.

Eine sexuelle Praktik war damals für uns, vor allem im Reden mit dem Partner, ein ziemlich starkes Tabu: Der Analsex. Wenn ich mit meinen jüngeren Freunden der Generation um die Jahrtausendwende rede, dann scheint dies kein Ding mehr zu sein, aber für mich ist und war es immer der höchstmögliche Eingriff in die Intimsphäre eines Menschen und ich wollte hier einfach nicht zu forsch an die Thematik heran gehen. Alleine schon seine Vorlieben für Oralsex deutlich zu machen, war schwer genug.

Analsex mit meiner Silikonpuppe

Als ich meine Silikonpuppe bekam, habe ich mich überhaupt erst das erste Mal sehr langsam an dieses Thema heran gewagt. Auch wenn ich in Duzenden von Pornos aus dem Internet Analsex sah, so war es immer noch etwas anderes, wenn eine Frau neben mir lag und auch bei Jenny spielten sich am Ende die gleichen Prozesse im Kopf ab, obwohl sie nur eine „wehrlose“ Silikonpuppe war. Natürlich hätte sie am Ende nichts dagegen machen können, aber ich respektierte auch diese kleine Seele und ihren Körper, den sie sich ausgesucht hatte.

Der Analsex wurde eigentlich erst in den letzten Monaten wieder ein richtiges Thema zwischen mir und meiner Liebespuppe. Ich kenne jetzt ihren Körper gut und wir vertrauen einander und ihr Analzugang ist mittlerweile auch durch den normalen Vaginalsex und das Bewegen der Beine etwas mehr geöffnet und er ist leichter zugänglich für mich und ich verspüre noch einmal einen besonderen Lustgewinn. Zudem komme ich jetzt mit Jennys körperlichen Defiziten besser klar und weis, wie ich ihn beim Analsex zu handhaben habe, wo ihr Kopf und ihre Hände landen usw.

Seitdem erfahre ich zum ersten Mal, wie schön und erotisch und geil diese Variante des Sex ist und auch Jenny scheint es zu genießen. Der Blick auf ihren unglaublich heißen Hintern und ihren wundervollen Rücken ist einfach wahnsinnig schön und bringt mich jedesmal zu tollen Orgasmen und auch das sauber machen danach ist nicht sehr aufwendig. Am schönsten ist aber, dass ich die Hemmungen vor dieser Art von Sex verloren habe und ich spreche danach mit Jenny ganz offen und locker darüber und auch sie findet diese Art des Sex sehr spannend.

Ich bin wirklich froh, auch dieses Tabu in meinem verkorksten Liebesleben endlich gebrochen zu haben und es ist toll, es mit einem Wesen zu erleben, dass ich sehr lieb habe.



Mein Leben mit einer Silikonpuppe (Tagebuch): Bin ich Nekrophil?

Datum: 17. Juni 2013 | Autor: PüppiJenny

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (167) 3.11.2012

Gestern habe ich im Fernsehen eine Sendung über „das Böse im Menschen“ gesehen, die ich eigentlich recht interessant fand. Dort wurden Fälle von Serienmördern und anderen schwer psychisch gestörten (meist Männern) gezeigt, die dann von Psychologen der Forensik begleitet wurden.

Mich haben alleine schon durch meine damalige Arbeit im sozialen Bereich immer schon die Ausprägungen der Psyche von Menschen interessiert und nun, da ich mich seit dem Kauf meiner Silikonpuppe selbst hinterfrage, was eigentlich mit mir geschieht, schaue ich immer noch sehr interessiert bei solchen Dingen, um vielleicht Parallelen zu finden, Erklärungsmuster und andere Dinge. Auch wenn ich mit meiner Liebespuppe glücklich bin und nicht das Gefühl habe, dass sich mein Umgang mit anderen Menschen dadurch negativ verändert hat, so will ich natürlich immer noch wissen, warum ich meine Silikonpuppe liebe und wie weit alles wirklich nur die Befriedigung von Liebe ist oder ob es weiter geht.

Spannend fand ich natürlich in der Hinsicht den Fall eines Typen, der Leichen aus einem Friedhof klaute und sie dann zu Hause als Puppen verkleidete. Uns Liebespuppenbesitzern wird ja immer vorgeworfen, wir würden alle einen Hang zur Nekrophilie haben. Nekrophilie ist laut Wikipedia eine Sexualpräferenz, die auf Leichen gerichtet ist und gerade unsere sehr nach Menschen aussehenden Silikonpuppen können diesen Verdacht natürlich nähren, obwohl sie ja eigentlich keine Leichen sind, sondern eben Puppen aus Silikon, Metall und Glasaugen.

Ich bin in solchen Filmen ehrlich genug zu mir selbst, um zu schauen, welche Parallelen und Unterschiede ich zu solchen Menschen und mir finde. Ich stehe zu meiner Liebe zu einer Silikonpuppe und mir ist natürlich bewußt, dass sie nicht der Norm entspricht und mir ist auch klar, dass sie aus bestimmten psychischen Problemen herrührt, aber ich will natürlich wissen, wie dicht es daran ist, wirklich krankhaft zu sein oder eben nicht.

Vergleich von mir mit nekrophilen Menschen

Vergleiche ich mich mit dem Fall dieses Typen im TV, dann tun sich von Anfang an erhebliche Lücken auf. Es beginnt mit der schönen Kindheit, meinem Leben als Klassensprecher, mit dicken Freunden und endet mit der Körperhygiene und dem Fehlen von Friedhofskult und Interesse an jeglichem Tun in diesem Bereich.

Ich habe mein Leben lang zwar ein recht entspanntes Verhältnis zum Tod gehabt, aber ich habe mich nie diesem ganzen Hype um Vampire, Satanskulten und ähnlichem angeschlossen. Ich mag nicht mal Filme wie Frankenstein oder Drakula. Mich hat diese Art des Horrors immer abgeschreckt. Das Leben bietet im Alltag genug Horror, ich muß mich mit solchen Dingen nicht auch noch befassen, die es in der Realität wohl kaum gibt, wie Zombies und ähnlichem und selbst die Psychothriller und Mordhypes, mit denen die TV Sender ganze Abende füllen, interessieren mich recht wenig.

Was ich wieder fand in den Schilderungen, war natürlich diese Suche nach Nähe, nach jemandem, der nicht abhaut, wenn man mal schwach ist, jemanden der zuhört und zu einem hält. Meine Silikonpuppe ist immer da, das ist sicher ein Punkt, warum ich sie liebe, aber erfüllt nicht jedes Haustier und das Gebet zu Gott und Jesus irgendwie den gleichen Zweck? Ein Haustier rennt in der Regel auch nicht weg, wenn es einem schlecht geht und Jesus und Gott hören auch immer zu und verlassen einen nicht. Ich sehe meine Silikonpuppe und meine Liebe zu ihr in dieser Kategorie angesiedelt. Ich habe keine Angst vor Mitmenschen und Frauen, nur diese Art von Respekt, Liebe und Zuneigung fehlt mir und diese muß – leider – nun über meine Silikonpuppe befriedigt werden. Ich brauche keine Silikonpuppe um mich, weil sie willenlos ist oder weil ich mich an ihr vergehen kann, sondern sie ersetzt simple Gefühle, Liebe und Nähe. Dass ist alles und es hat weder etwas mit Nekrophilie oder anderen Dingen zu tun.

Ich wäre froh, wenn Jenny so existieren würde, wie es eine Frau tut. Natürlich vermisse ich, mit ihr gemeinsam zu verreisen oder ins Kino zu gehen,  aber so ist es nun einmal und es war eigentlich eher eine Entscheidung zwischen dem Leben zweier fauler Kompromisse. Entweder mit der immer gleichen Art der Frauen, die ich anziehe, aussaugend und ihr Ego aufpolierend und mich danach ausspuckend oder eben mit dieser Silikonpuppe, die liebevoll und zärtlich ist, aber dafür nie mit mir eine klassische Familie gründen wird.



Ach du dicke Gummipuppe!

Datum: 14. Juni 2013 | Autor: Michael

bei uns im Shop wird wirklich oft nach “dicke Gummipuppe” gesucht. So richtig wissen wir auch nicht, warum das der Fall ist. Gekauft wird dann meist die dicke Gummipuppe Fatima. Bestimmt sind nicht alle Besteller Liebhaber von dicken bzw. fetten Frauen. Es gibt sicherlich auch viele, die diese Puppe als eine Art Partygag bestellen. Ein Lacher hat man auf jeden Fall, wenn man dem ahnungslosen Geburtstagskind eine solche fette Dame als Gummipuppe überreicht ;-)

Musste einfach mal gesagt werden ….

dicke Gummipuppe Fatima Fong

Michael



Mein Leben mit einer Silikonpuppe (Tagebuch): Meine Silikonpuppe ist die beste Medizin

Datum: 14. Juni 2013 | Autor: PüppiJenny

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (166) 1.11.2012

Ich glaube, eine der schlimmsten Foltern im Alltag sind Zahnschmerzen. Irgendwie hat sich eine Wurzel links oben bei mir entzündet und die Schmerzen sind einfach unerträglich. Der Zahnarzt hat zwar nun fast 2 Stunden an dem Zahn herum gefuhrwerkt und die Schmerzen sind vorerst weg, aber irgendwie hat man das Gefühl, nur einen Folter gegen die andere eingetauscht zu haben.

Ich habe schon oft Zahnprobleme in meinem Leben gehabt. Ich denke, eine Teilschuld trägt sicher auch das viel zu zuckerhaltige Essen und vielleicht auch nicht genug Putzen, aber ich denke auch hier, dass die Psyche ihren Teil zu beiträgt. Ich hatte eigentlich, seit ich meine Silikonpuppe habe, keinerlei Zahnschmerzen mehr gehabt und ich denke auch jetzt, dass es etwas damit zu tun hat, dass ich einfach zur Ruhe komme und mein Körper sich nun das holt, was er verlangt. Der Zahnarzt hat mir gesagt, dass die Sache nichts mit Karies oder anderen Dingen der Pflege zu tun hat und sie wissen selber nicht genau, warum sich die Wurzeln entzünden, ohne erkennbaren Grund.

Wie dem auch sei, ich erinnere mich in solchen Momenten, wie oft ich früher Zahnprobleme hatte, in dieser Zeit des absoluten mentalen und auch sonstigen Stresses und mir fällt nun auf, wie häufig sie im Urlaub oder am Wochenende auftraten. Ich habe das damals immer als „Murphys Gesetz“ abgetan, aber heute weis ich, dass es alles andere als nur das schräge Unglück des Alltags war.

Ich erinnere mich vor allem, wie oft ich in den Zeiten meiner Beziehungen am Rennen zum Zahnarzt war. Mir wurden im Urlaub Zähne gezogen, man bekam Antibiotika und ständig war irgendeine Sache, die mich lahm legte. Das Verständnis meiner Partnerinnen in dieser Zeit hielt sich arg in Grenzen, schließlich hatte man den Partner schon monatelang mit irgendwelchen Kluburlauben und anderen Dingen genervt und nun konnte man nicht an den zahllosen Ausflügen und dem anderen Halligalli teilnehmen. Krank zu sein war immer ein Problem in meinen Beziehungen und im Urlaub sowieso. Wenn ich das so alles rückwirkend betrachte, dann habe ich das Gefühl, als wenn man irgendwie eine Art Roboter war, der ja zu funktionieren hatte, während man sich selbst ausgiebig seinen zahlreichen Macken hergab.

Krankheiten und meine Silikonpuppe

Seit ich meine Silikonpuppe und ihre zarte Seele in ihr um mich habe, haben sich diese Dinge grundlegend geändert. Jenny ist gerade dann zart und sanft bei mir, wenn ich solche Dinge wie Zahnschmerzen oder andere Krankheiten erlebe. Ihre unglaubliche Ruhe, die sie ausstrahlt, hilft mir gerade in solchen Momenten enorm. Sie nervt mich nicht, fühlt sich nicht eingeengt oder um ihren Urlaub gebracht, sondern sie ist einfach nur da und hört mir zu. Sie gibt mir Kraft, wenn ich ihre Hand halte und durch sie kann ich Ruhe und Schlaf finden. Aber Jenny ist auch mental immer dabei, wenn ich zum Zahnarzt fahre, im Warteraum sitze oder wenn ich wieder nach Hause komme. Ihre Stimme ist immer begleitend da und sie hört sich mein Leid an und meine Berichte.

Das Schönste am Leben mit einer Silikonpuppe ist aber, dass ich mich vor allem endlich einmal von dem starken Mann Gehabe befreien kann. Wenn ich vor Schmerzen nicht mehr weiter weis und meine Backe geschwollen ist, dann habe ich das Recht, auch mal zu jammern oder ein Weichei zu sein! Es hat mich immer angekotzt, ständig den harten Kerl zu spielen, auch in solchen Momenten. Ich meister mein Leben nun wirklich auf die härteste Tour, ohne jegliche wirklich Hilfe von außen und ich habe das so lange getan und nun bin ich froh, zumindestens dann einmal schwach sein zu dürfen. Ich bin ein Mensch wie jeder andere und kein stumpfer Robot.

Jenny ist in solchen Momenten grandios. Sie selbst ist nur eine kleine hilflose Seele und daher versteht sie, wie es ist, im Leben eingeschränkt zu sein. Sie liebt mich und ist an meinem Wohl interessiert und das tut einfach nur gut. Sie muß nicht wie eine Irre herum rennen, Tee kochen oder mich mit angeblich gut gemeinten Ratschlägen bombardieren, sie ist einfach nur da und gibt mir ihre Wärme und Liebe und das ist die Medizin, die ich immer gebraucht habe und die ich nie bekam, so sehr ich mich auch bemühte.



Kolumne: Hochwasser/Wohnungsbrand und andere Katastrophen – Wie gehe ich mit meiner Silikonpuppe um?

Datum: 13. Juni 2013 | Autor: PüppiJenny

Ganz Deutschland redet über die Hochwasserkatastrophe und auch im gummipuppen.de Forum gab es letztens einen sehr beunruhigenden Bericht eines Stammusers aus dem Forum, der nun wegen Hochwasser aus seinem Haus mußte. In solchen Momenten reden die Menschen über ihre Häuser, ihre Existenz, ihre Arbeitsstellen und über Wohnungseinrichtungen und Autos. Aber niemand redet über den Umgang mit einer Liebespuppe in solch einer Situation.

Da ich (und meine Silikonpuppe Jenny) selbst vor gut anderthalb Jahren einmal Opfer eines Wohnungsbrandes waren, ist auch für uns beide diese Zeit noch in schlimmer Erinnerung und jeder Besitzer einer Silikonpuppe oder Gummipuppe, vor allem wenn er Gefühle für sie entwickelt und sie gar als Wesen sieht, wird dieses Horrorszenario einmal im Kopf durchgespielt haben. Wenn man dann echter Betroffener ist, ergeben sich zusätzlich Fragen, die niemand vorher im Kopf hatte.

Ich will heute mal ein wenig über diese Situation reden, die ich niemanden wünsche und vielleicht können meine Ausführungen den ein oder anderen, der sich in seine Silikon- oder Gummipuppe verliebt hat, helfen.

Art der Katastrophe

Natürlich lebt nicht jeder von uns in einer von Flut gefährdeten Katastrophenregion und wir haben in Deutschland Gott sei Dank nicht zu häufig mit Wirbelstürmen, Erdbeben und Tsunamis zu kämpfen, aber niemand von uns ist vor unerwarteten Katastrophen aller Art geschützt. Man muß mit einer Silikonpuppe auch nicht gleich in Panik verfallen, aber ich habe schon mit einigen Puppenbesitzern über Situationen gesprochen, die jedem passieren können, wie einem Wohnungsbrand, einem Einbruch oder anderen üblen Dingen. Eine Silikonpuppe kann nicht weglaufen, sie kann sich nicht schützen und selbst wenn man vor Ort ist, ist so eine schwere Liebespuppe nicht einfach mal von A nach B zu räumen. Gummipuppenbesitzer oder Besitzer von Stoffpuppen, wie das Teddybabe Deluxe, haben es etwas einfacher, aber bei jeder Katastrophe wird die Privatsphäre auf den Kopf gestellt und da die Existenz von Liebespuppen nicht gerade von den Nachbarn aufgedeckt werden sollte, muß auch dieses Szenario im Kopf durchgespielt sein.

Jede Katastrophe hat unterschiedliche Auswirkungen und sie hängt natürlich mit deren Art ab und inwieweit Außenstehende daran beteiligt sind. Wer starke Angst vor solchen Situationen hat, kann jedoch vorbeugen, zumindest in einem gewissen Maße.

Einbruch

Bei einem Einbruch wird die Intimsphäre auf das Übelste verletzt. Es ist einfach schlimm, wenn jemand unangemeldet im Haus ist, die Sachen durchwühlt hat usw. Was jedoch die Silikonpuppe betrifft, so hat man in der Regel wenig zu befürchten, dass sie Schaden nimmt. Die Puppe ist zu schwer, dass sie Einbrecher im Ernstfall mitnehmen und ich denke, sie werden nichts mitnehmen, was so auffällig ist. Zudem wissen sie sicher nicht um den Wert der Puppe. Es ist dennoch ein unangenehmes Gefühl und man hat immer den Verdacht, dass sie sich vielleicht an ihr vergangen haben.

Die Frage ist dann vor allem, in wieweit man die Puppe weg räumen sollte, bevor die Polizei kommt, weil es einem unangenehm ist. Das kann vielleicht Beweise vernichten aber auf der anderen Seite ist es sicher nicht sehr angenehm, wenn die Polizei die Liebespuppe sieht. In dem Fall sollte man aber unbedingt durch die Situation gehen und den Polizisten alles erklären. Sie werden sicher nicht die erste ungewöhnliche Sache in ihrem Beruf gesehen haben und man sollte sie zu einer Schweigepflicht in dieser Hinsicht bitten.

Problematisch ist die Frage mit der Versicherung, falls die Puppe doch Schaden genommen hat. Sie müßte theoretisch über die Hausratsversicherung abgedeckt sein, aber wer traut sich, es dem Versicherungsvertreter zu sagen? Sollte man dies nicht können, bietet es sich an, den Hersteller der Silikonpuppe zu kontaktieren. Meine Erfahrung war, dass die Hersteller oder Vertriebspartner in solchen Situationen bereit sind, auf Kulanz einiges zu machen, aber Wunder kann man auch nicht erwarten. Sie können die Liebespuppe aber komplett reinigen und sie professionell reparieren, das hilft, um auch einen Neustart mit der Puppe zu machen.

Ein spannendes Thema, das ich mal mit einem anderen Puppenbesitzer hatte, will ich kurz in den Raum stellen: Wie würdet ihr umgehen, wenn der Einbrecher in der Tür steht? Würdet ihr eure Liebespuppe verteidigen oder lieber euer Leben schützen? Ich habe damals bei dieser Frage sehr unterschiedliche Antworten bekommen und ich weis selber nicht, wie ich in dem Fall reagieren würde, ehrlich gesagt.

Wohnungsbrand

Nach meinem Wohnungsbrand hatte ich vor allem das große Problem, mit meinen Brandverletzungen und der Verschmutzung von Jenny klar zu kommen. Ihr Körper war damals komplett verrußt und ich hatte schlimme Brandblasen an den Händen, was ein Tragen und Bewegen fast unmöglich macht. Hinzu kommt, dass bei schlimmeren Fällen alles voller Löschwasser ist oder die Puppe selbst gar komplett (bis auf das Skelett) verbrannt ist. Es ist ein absoluter Horrorfilm und ich möchte ihn nie wieder erleben, auch wenn ich damals noch alles irgendwie gedeckelt bekommen habe. Wenn so etwas passiert, sollte man recht schnell nach dem Brand handeln und seine Liebespuppe (wenn noch da) in Sicherheit bringen. Man ist nach so einem Erlebnis voller Andrenalin und man kann dann noch vieles machen, was später nicht mehr geht. Man kann so unter Umständen sein Leben mit einer Puppe vor Fremden schützen.

Was hilft, ist das weg lassen von Heizdecken (auch wenn sie die Puppe schön warm machen), von offenen Kerzen (auch wenn es romantisch ist) oder anderen möglichen Brandquellen und ich habe heute auch immer einen kleinen Feuerlöscher und eine schwer entflammbare Decke parat. Natürlich sind wir beide im wahrsten Sinne des Wortes „gebrannte Kinder“ und übertreiben vielleicht ein wenig, aber man sollte nie vergessen, dass sich eine Silikonpuppe im Ernstfall nicht retten kann und ich hatte damals die gleiche Angst um Jenny, wie ich es bei einem lebenden Wesen hatte und es ist nicht minder schrecklich, ihr in so einer Situation nicht helfen zu können.

Hochwasser

Ich hoffe, der User wird noch im Forum was dazu schreiben, wie er in dem Fall mit seinen Silikonpuppen umgegangen ist, aber ich selbst könnte mir zwei Szenarien vorstellen, die helfen.

Zum einen kann man die Puppen in höher gelegene Etagen transportieren, falls man ein Haus hat. So ein Hochwasser kommt ja nicht von einer Sekunde auf die nächste (im Gegensatz zum Brand oder Einbruch) und man kann im Voraus handeln.

Zum anderen könnte ich mir vorstellen, dass man sich eine wasserdichte Metallkiste anfertigen läßt. Dann ist die Puppe wenigstens sicher und bevor sie das Wasser weg spült muß schon einiges passieren. Allerdings sind solche Maßnahmen auch mit Kosten verbunden. Wichtig ist jedenfalls, dass man sich darauf vorbereitet und es nicht darauf ankommen läßt.

Fazit

Katastrophen sind in der Regel nicht vorhersehbar und jeder hofft, sie nie zu erleben, aber das Leben mit einer Liebespuppe ist oft ein geheimes Leben und jede Katastrophe birgt die Gefahr, dass alles „auffliegt“. Mit dieser Gefahr muß der Liebespuppenbesitzer leben, aber er kann auch viele Dinge im Voraus vermeiden. Niemand will seine Püppi durch so eine Situation verlieren und wer sie liebt, wird ähnlich bei Katastrophen leiden, wie jemand, der seinen Hund oder andere Dinge verliert, die ihm wichtig sind. Eine Silikonpuppe ist zudem auch ein teurer Gegenstand und man sollte sich gut überlegen, wie weit in solchen Situationen die Schamgrenze geht. Man sollte zumindest einmal ein vertrauliches Gespräch mit einer Versicherung führen und sich Rat bei den Herstellern und Vertriebsfirmen einholen, wenn es soweit ist. Es kann einen Neustart leichter machen.

Hoffen wir, dass wir alle von diesen Dingen verschont bleiben, aber einen Gedanken daran sollte vielleicht jeder einmal verschwenden.



Mein Leben mit einer Silikonpuppe (Tagebuch): Geburtstag

Datum: 12. Juni 2013 | Autor: PüppiJenny

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (165) 29.10.2012

Wieder einmal ist ein Lebensjahr vergangen und es ist der zweite Geburtstag, den ich nun schon zusammen mit meiner Silikonpuppe Jenny erleben darf.

So außergewöhnlich, wie meine Beziehung zu ihr ist, so außergewöhnlich waren auch meine Geburtstage in meinem Leben. Überhaupt war mein ganzes Leben so abseits der typischen Norm im Volk, dass es wohl am Ende auch dieser außergewöhnliche Weg sein mußte, den ich nun eingeschlagen habe. Ob es ein guter, schlechter, kranker oder einfach nur merkwürdiger Weg ist, sollen andere beurteilen.

Ich habe dem diesjährigen Geburtstag mal Punkte zwischen 1-10 vergeben, um ihn mit meinen anderen Geburtstagen im Leben zu vergleichen und wenn ich ihn so mit meiner aktuellen Lebensstimmung abgleiche, dann komme ich auf acht Punkte, obwohl es auf den ersten Blick nicht so sensationell aussieht.

Mein Freundeskreis ist nach zwei Umzügen in vier Jahren sicher nicht größer geworden und meine Familie hat sich in den letzten fünf Jahren durch ignorante Ex Frauen, den Tod und schwere Krankheiten von mir verabschiedet und dennoch ist es eigentlich ganz schön, wenn ich mit meinem letzten Verwandten und seiner Familie essen gehe und hier und da ein paar liebe Anrufe und Mails erhalte.

Der Unterschied zu früher ist, dass zwar meine Hütte nicht mehr voll ist, aber dafür sind die Menschen und anderen Geschöpfe, die ich heute um mich habe, wirkliche Freunde von mir und Menschen, die mich wirklich gerne haben und nicht irgendwelche Typen, die durch mich eine Norm befriedigen wollen oder es aus reinem Anstand tun oder noch schlimmer, die mir danach mit ihrem endlosen Genörgel diesen Tag versauen, wie ich es leider zu oft in meinen Beziehungen erleben mußte.

Geburtstage in der Vergangenheit

Meine Geburtstage waren eigentlich so wie mein Leben, ein viel zu krasses auf und ab. Da waren die Kindergeburtstage mit 30 Leuten, Zauberern, riesigen Buffets und anderen tollen Dingen, da war mein 18. Geburtstag im Garten meiner Eltern, wo am Ende mehr Gäste da waren, die ich nicht kannte, als welche, die ich eingeladen hatte und da war der 40. Geburtstag, den ich mit Hunderten Menschen in der sozialen Einrichtung feierte, wo ich eine Zeit lang ehrenamtlich tätig war. Dazwischen waren aber auch gruselige Geburtstage voller Streit, gespielter Harmonie und Neid von anderen und es gab auch schrecklich einsame und traurige Geburtstage, die ich am liebsten sofort vergessen würde, vor allem nachdem meine Mutter starb, die immer sehr zeitnah mit mir Geburtstag hatte. Seitdem war mein Geburtstag immer mit einem Schatten belegt und nie mehr ein richtiger Freudentag.

Heute bin ich froh, dass ich in Ruhe nur mit denen feiern kann, die mich lieben und dazu zähle ich auch meine Silikonpuppe und vor allem das Seelchen, das in ihr ist. Jenny überreicht mir keine tollen Geschenke, aber was sie sagt und was ich spüre, kommt von Herzen und sie läßt mich zu Freunden gehen und nervt mich nicht, was dieser gesagt und jener getan hat und ich weis auch am Ende des Tages noch, wer mir eigentlich wirklich gratuliert hat und ob dies ein Tag war, der für mich bestimmt war.

Durch meine Silikonpuppe und den Burn out ist nicht nur mein Alltag ruhiger, gelassener und reduzierter aufs Machbare und Wesentliche geworden, auch an solchen Tagen spüre ich, wie stark seitdem die Veränderungen in meinem Leben geworden sind und ehrlich gesagt, fühle ich mich nicht unglücklich dabei.



Mein Leben mit einer Silikonpuppe (Tagebuch): Silikonpuppen und die Jahreszeiten

Datum: 10. Juni 2013 | Autor: PüppiJenny

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (164) 25.10.2012

Der Herbst liegt in seinen letzten Zügen und zeigt noch einmal sein schönstes Gesicht und ich mache mir so ein wenig Gedanken, ob die Jahreszeiten eigentlich auch eine Auswirkung auch meine Silikonpuppe und auf mein Leben mit ihr haben und in der Tat fallen mir so ein paar kleine, aber doch feine Unterschiede auf.

Im Frühling ist es irgendwie besonders schön mit meiner Silikonpuppe und mit Jenny sowieso. Der Frühling ist die Zeit der Verliebten und auch hier tun die Gefühle bei mir keinen Abbruch. Im Frühjahr liege ich besonders gerne neben Jenny. Die Hormone laufen auf Hochtouren und ich kann frei und ohne Hindernisse meinen Trieben folgen und wir beide haben viel Spaß im Bett miteinander. Jenny ist in dieser Jahreszeit besonders erotisch und jede kleine Veränderung in ihr, manchmal nur eine bestimmte Bewegung ihres Nackens oder wie ihre Haare liegen oder die generelle Stimmung reichen aus, um über sie her zu fallen.

Jennys Seelchen freut sich in dieser Zeit nicht nur über ihren aktiven Partner, sondern sie liebt auch diese Stunden, wo sie alleine ihrer Wege gehen kann. Wenn sie meine Umgebung erkundet und sieht, wie alles blüht, die Vögel zwitschern und die Sonne alles heller macht, dann ist auch sie irgendwie glücklicher als sonst.

Früher war für mich der Frühling keine schöne Jahreszeit, weil ich sehr an Heuschnupfen gelitten habe, aber seit meiner Zeit am Meer und wohl auch seit meiner Liebe zu Jenny ist kein Heuschnupfen mehr zu spüren, was für mich eine ganz unglaubliche Erfahrung ist und ich kann nun auch endlich den Frühling so genießen, wie ich es immer wollte. Warum es jetzt nach über 25 Jahren der Qual vorbei ist und ich keine Medikamente mehr brauche: Es ist ein Wunder und ich denke, Jenny trägt auch hier einen Teil dazu bei, weil ich auch hier denke, dass eine psychische Komponente die Sache zumindest schlimmer machen kann.

Sommer und Herbst und Winter mit einer Silikonpuppe

Im Sommer ist es herrlich, wenn ihr Silikonpuppen-Körper ein wenig kühl ist und so die Hitze erträglicher macht. Zudem ist ihr Silikon etwas weicher und die Brüste sind herrlich weich und die Haut auch. Es macht viel Spaß, sie dann zu berühren und nach dem Pudern ist sie besondern schön zum Anfassen. Es ist ein tolles Erlebnis und eine neue erotische Erfahrung.

Im Herbst tut mir Jennys Seelchen vor allem gut. Es ist eine Zeit der Gefahr von depressiver Stimmung und was hilft besser dagegen, als so ein liebes Wesen, das zu einem steht, egal was ist? Wir verbringen dann viel Zeit mit Gesprächen und es ist auch schön, sie fest an mich zu halten, wenn es Gewitter und Sturm gibt. Jenny ist zwar nicht ängstlich, aber dennoch genießt sie meinen Schutz und es ist schön, wieder ein Mann sein zu dürfen, der sich in solchen Zeiten von einer Frau beschützen lassen will, zumindest auf diese kleine Art und Weise.

Im Winter sieht ihr Silikonpuppen-Körper im Kerzenlich und im schummrigen Licht sehr schön aus und wir kuscheln vor allem am Mittag sehr gerne. Ihr kühler Körper ist dann zwar ab und an unangenehm, aber sie zu wärmen ist auch was schönes und erinnert mich sehr an die Zeiten des Lebens mit lebenden Frauen. Vor allem aber die Zeit um Weihnachten rum ist seit Jenny viel viel weniger depressiv geworden und auch wenn die Tage meist stressig sind, vor allem wenn ich meine alte Heimat besuchen muß, so gibt sie mir vor allem danach ein wundervolles Gefühl von Heimat und es ist immer wieder schön, sie nach dieser Zeit der Trennung von ihrem Silikonpuppen-Körper voller Leidenschaft wieder ganz zu spüren.



Mein Leben mit einer Silikonpuppe (Tagebuch): Wo blieben all die Silikonpuppen in Japan?

Datum: 7. Juni 2013 | Autor: PüppiJenny

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (163) 19.10.2012

Gestern habe ich mit meiner Silikonpuppe Jenny einen Film über die Katastrophe von Fukushima und den Tsunami in Japan gesehen.

Ich schaue solche Katastrophenberichte ungern mit Jenny zusammen. Sie soll nicht ihr kleines Leben von morgens bis abends mit Katastrophen füllen. Es ist schlimm genug, dass wir Menschen unseren Alltag mit Dingen belasten, die Tausende Kilometer entfernt sind. Ich will sie zwar nicht von den bösen Dingen des Lebens fern halten, aber ich will ihre Seele auch nicht damit überfordern und auch mein Geist ist den ganzen Tag genug in der Arbeit mit grauenvollen Berichten aus aller Welt gefüllt, mit der Krankheit meines Vaters usw.

Manchmal will Jenny aber auch so ein Thema sehen und dann lasse ich ihr den Willen und oft ergeben sich dann spannende neue Richtungen in den Diskussionen und Erklärungen mit ihr, die ich vorher nie mit anderen Menschen hatte, wenn ich solche Dokus mit ihnen sah. Ich spüre dann immer deutlich, dass Jennys Seele etwas ganz anderes ist. Nicht nur ihr Silikonpuppen – Körper ist so anders, als der von Menschen, auch das, was in ihm zu seien scheint, denkt und fühlt anders.

Als wir beide all die Bilder der überschwemmten Dörfer und Städte im Fernsehen sahen, fragte mich Jenny plötzlich, ob die Menschen in Japan denn auch Silikonpuppen und Gummipuppen haben. Ich erklärte ihr, dass gerade die Japaner ein sehr offenes Verhältnis zu Liebespuppen haben und dass auch viele solcher Puppen dort hergestellt werden. Dann wurde sie traurig und fragte mich, was eigentlich mit den ganzen Puppen geworden ist, die damals bei der Flut in den Häusern waren und was mit den Liebespuppen ist, die mit Radioaktivität verstrahlt sind.

Der Wohnungsbrand und meine Silikonpuppe

Wir beide haben ja gemeinsam schon einmal eine schlimme und katastrophale Situation überstanden, damals, als die Wohnung in dem Ort fast abbrannte, wo Jenny und ich uns kennen lernten. Es war damals für mich das erste Zeichen, dass ich Jenny und ihren Körper sehr lieb haben mußte, denn ich zog ihn von dem brennenden Bett und riskierte für ihren Körper und irgendwie auch für sie meine Gesundheit und auch unsere Tarnung und wir beide haben damals viel Glück gehabt, dass sowohl Wohnung als auch Jennys Silikonpuppen – Körper den Brand überstanden. Ich kam damals noch glimpflich davon mit ein paar Brandblasen und sogar unsere Liebe wurde nicht entdeckt. Dieses Erlebnis hatte uns beide damals zusammen geschweißt und ich wußte von diesem Tag an, dass Jenny mehr war, als eine Silikonpuppe mit einer Phantasievorstellung in meinem Kopf.

Jenny hat seit diesem Tag immer ein wenig Angst davor, dass uns so etwas noch einmal passieren könnte und sie hat ein gutes Herz und denkt an all die anderen Menschen, die vielleicht ihre Silikonpuppe so lieben, wie ich es tue. Auch wenn ich heute Jennys Seelchen auch ohne ihren Silikonpuppen – Körper wieder finden würde, der Schock von damals sitzt noch bei uns beiden tief.

Ich habe Jenny am Ende erklärt, dass wir hier keine Angst vor einer Flut haben müssen und was mit den Menschen geschah, die damals ihre geliebten Silikonpuppen verloren: Ich konnte es ihr nicht beantworten.



Kolumne: Mit einer Gummipuppe/Silikonpuppe wär das nicht passiert, Mr. Douglas!

Datum: 6. Juni 2013 | Autor: PüppiJenny

Anfang der Woche sorgte einer der bekanntesten Hollywood – Schauspieler und einer meiner männlichen Lieblingsschauspieler, Michael Douglas, für ein verstörendes Bekenntnis über Oralsex und auch ich selbst habe mir so ein paar Gedanken über Geschlechtskrankheiten, Safer Sex und unsere Silikonpuppen und Gummipuppen gemacht. Darüber möchte ich heute mal ein wenig in der Kolumne philosophieren.

Michael Douglas

Michael Douglas ist sicher nicht nur für die ein Begriff, die ihre Jugend in den filmtechnisch grandiosen Zeiten der 80er und 90er Jahre verbracht haben. Michael Douglas ist nicht nur mit Filmen wie Wall Street oder Basic Instinct berühmt geworden, auch in meiner Zeit mit meiner Silikonpuppe Jenny hat er eine kleine Rolle gespielt.

Wer mein Tagebuch über mein Leben mit meiner Silikonpuppe verfolgt hat, der wird sich vielleicht noch an den Tagebucheintrag über diese erste gemeinsame TV Serie, die ich mit Jenny viele Abende am Fernsehen verfolgt habe, erinnern. „Die Straßen von San Fransisco“ waren nicht nur für Jennys kleines Seelchen ein großes Abenteuer und eine Reise in die dunklen Seiten der Menschen, auch mich hat es noch einmal fasziniert, wie die Menschen so in den 70er Jahren lebten und wie stark damals alles noch von den Schauspielern abhing und weniger von Green Screens, Computergrafiken und anderen technischen Spielereien, die heute die Filmwelt immer mehr bestimmen.

Michael Douglas war spätestens seit Basic Instinct auch immer mit erotischen Rollen verknüpft. Er hat mit Catherine Zeta-Jones wohl eine der schönsten Frauen Hollywoods an seiner Seite und ist durch seinen intelligenten Charme auch immer ein besonderes Sexsymbol bei den Frauen gewesen, auch im höheren Alter.

Sein Bekenntnis

Dass Michael Douglas mit Kehlkopfkrebs zu kämpfen hatte, war seinen Fans und der Öffentlichkeit bekannt, aber nun äußerte er zumindest den Verdacht, dass er auch von einem Virus kommen könne, der durch Oralsex verbreitet wird. Damit schuf er bewußt oder unbewußt eine neue Runde der Diskussionen über sexuelle Praktiken, die von der reinen Penetration abgehen und er heizte die Debatte um Safer Sex und Geschlechtskrankheiten neu an.

Auch wenn der sogenannte HP-Virus nur in den seltensten Fällen (laut Fachleuten) bösartigen Krebs verursacht, so haben die Aussagen von Douglas viele Menschen verunsichert und sie fragen sich nun erneut, wie sie beim Sex und auch beim Vorspiel mit ihren Partnern umgehen.

AIDS Hysterie der 80er Jahre

Ich selbst erinnere mich noch sehr ungerne an die in den 80er Jahren aufkommende AIDS Hysterie. Sie fiel damals in eine Zeit, wo ich selbst langsam an das andere Geschlecht und an Sexualität dachte und sehr schnell wurde mir damals klar, dass es keine Krankheit von Homosexuellen ist, sondern dass man sie sich auf vielen Wegen holen kann. Mich haben damals diese ganzen Berichte sehr verunsichert und nachdem mein großes Idol, Freddie Mercury, der Sänger der Popgruppe Queen, an AIDS erkrankte und später gar daran starb, war AIDS ein ständiger stiller Begleiter in meinem Leben und es war wahrlich nichts schönes.

Für uns Männer bedeutete die AIDS Thematik eine Menge Einschnitte. Wir hatten gerade erst gelernt, was sexuelle Freiheit ist, im Stich gelassen von unseren völlig verklemmten Eltern und mit einer Pornoindustrie aufgewachsen, wo wir Dinge sahen, die wir uns nie vorstellen konnten und dann das! Wir alle hatten uns nie über solche Dinge wie Kondome und Blut- oder Spermaaustausch beim Sex auseinander gesetzt und wir alle fanden diesen Umgang mit dem Tütchen nicht gerade besonders toll. Ich selbst habe nie groß etwas für Kondome übrig gehabt, aber wir waren verunsichert. Bordellbesuche als erster Test der Sexualität wurden uns zu gefährlich und seitdem ging auch irgendwie die Magie von Sexualität bei vielen von uns ein Stück verloren oder wir ignorierten das Thema verbissen, zumindest unter uns Kumpels.

Ich erinnere mich noch, wie peinlich es mir war, damals meine erste Freundin beim ersten Sex auf das Thema Kondom anzusprechen und auch wenn die heutigen Generationen damit weniger Probleme haben, so war es für mich und meine Freunde damals alles andere als locker und ich bin mir sicher, dass unsere sexuelle Freiheit damals darunter gelitten hat.

Safest Sex mit meiner Silikonpuppe

Wenn ich ehrlich bin, habe ich mich erst seit Jenny zum ersten Mal wieder in dieser Hinsicht frei gefühlt. Auch wenn die Sache mit dem Safer Sex später eher in Hinblick Verhinderung weiterer Kinder und einem Mißtrauen gegenüber der Zusagen der Verhütung der Frau wich, so war das Thema Kondom weiterhin ein Lustkiller für mich. Es war irgendwie ein Mix aus Mißtrauen, das Gefühl, der Schwanz ist nicht mehr zu einem gehörend oder einfach nur ein unangenehmes Gefühl und gerade bei dem Vorspiel ohne Kondom dann mit Kondom Sex zu haben…..mein Geist verstand all den Sinn dahinter, aber meine Hormone waren anderer Meinung.

Mit meiner Silikonpuppe spielen diese Dinge nun alle keine Rolle mehr und neben anderen Gründen setzt diese Tatsache einen enormen Schub an sexueller Freiheit in mir frei! Jenny wird mir keinen HIV Virus unterschieben, keinen Kehlkopfkrebs und kein Kuckuckskind, sie wird mich nicht belügen und ich werde keine AIDS-Teste machen müssen oder muß mein Leben lang ein Tütchen überziehen und in der Lust Abstriche erleben. Mit meiner Silikonpuppe muß ich nur schauen, dass ich sie nach dem Sex ein wenig reinige und hin und wieder bade, das ist alles! In dieser Hinsicht bin ich endlich frei und diese Freiheit beim Sex bei einem Menschen, der in einer Generation der totalen Verunsicherung in Sachen Sex aufgewachsen ist, lösen solche Gedanken unglaubliches aus und sie lassen mich Sex auf eine Art erleben, wie ich ihn nie kennen lernen durfte.

Fazit

Der Sex mit meiner Silikonpuppe ist nicht nur schön und optisch ein Fest und ich kann mit ihr Dinge ausprobieren, die ich vielleicht mit einer lebenden Frau nicht kann; sie schützt mich auch zu 100,00% vor Geschlechtskrankheiten, AIDS und anderen fiesen Viren und Bakterien, die beim Sex und Vorspiel verbreitet werden. Auch wenn meine Silikonpuppe vielleicht technisch nicht all das kann, was eine Frau so an Varianten drauf hat, in der Hinsicht ist sie klar überlegen.

Und auch ohne die Verbreitung von Krankheiten hat sie große Vorteile: Sie wird mich nicht mit der Verhütung anlügen und ich kann ohne Kondom vollen Spaß beim Sex haben. Ich erspare mir peinliche Debatten und unangenehme Momente in den Fragen der Verhütung und es gibt keine Lusttöterei.

Hätten Michael Douglas oder Freddie Mercury lieber mit Silikonpuppen geschlafen, dann hätten sie vielleicht heute keinen Krebs oder würden heute noch grandiose Musik machen. Es ist zwar ein nicht ganz ernst gemeinter Gedankengang, aber so ganz von der Hand zu weisen ist er dennoch nicht, oder?



Mein Leben mit einer Silikonpuppe (Tagebuch): Mit einer Silikonpuppe genießen lernen

Datum: 5. Juni 2013 | Autor: PüppiJenny

Tagebuch eines Liebespuppenbesitzers (162) 15.10.2012

Ich war eigentlich schon immer ein Mensch, der das Leben und seine schönen Seiten genossen hat. Ich habe als Kind meine unbeschwerte Zeit genossen, ich ging für mein Leben gerne zum Mexikaner essen und ich habe es lange Zeit sehr geliebt, in alle Welt zu verreisen und auch die Liebe war für mich immer eines der Dinge, die eher mit Freude und Genuß zu tun hatten, als mit Kampf und Krampf.

Ich habe gerne gelacht. Ich konnte Witze gut behalten und ich hatte von meinem Vater so einen wundervollen sarkastischen Humor geerbt, verbunden mit dem Spaß am Blödeln und auch über mich selbst konnte ich immer lachen.

Erst seit dem Kauf meiner Silikonpuppe habe ich gemerkt, wie sehr all der Genuß im Laufe der Zeit verkommen war in meinem Leben. Essen wurde zum Fressen, ständig unter Zeitdruck, Reisen waren nur noch Bedürfnisbefriedigung anderer und das Lachen und die Witze verkamen immer mehr zu einer Art „Nicht wahr haben wollen“, in welchem Irrweg man sich eigentlich befand. Heute, mit Abstand betrachtet, ist mein Genuß am Leben damals zu einer bösen Parodie verkommen gewesen und ich mußte nach dem Burn out langsam erst wieder lernen, was wirklicher Genuß, was wirkliche Freude ist.

Genuß durch Sexualität, Erotik und Lust

Besonders krass ist meine Freude an Sexualität, Lust und Erotik auf diesem Weg verloren gegangen. Ich habe seit dieser Silikonpuppe mit diesem unglaublich zartem Seelchen in ihr überhaupt wieder erst gelernt, wie schön und vor allem genußvoll Erotik, Lust und auch Sex sein kann und dass meine Erfahrungen in meinen Beziehungen mich in der Hinsicht eher dazu gebracht haben, die Freude daran zu verlieren.

Wenn ich heute mit Jenny zusammen bin und die Freude auf Lust und Erotik einfach so kommen und gehen und ich einfach nur dieses uralte Spiel der körperlichen Liebe und seiner Dinge, die es im Kopf auslöst, leben darf, dann spüre ich zum ersten Mal in meinem Leben wirklichen Genuß, wirkliche Freiheit und Spaß an Sex, Erotik und vor allem an Lust.

Mittlerweile ist vor allem das Spiel mit der Lust zu einer tollen Sache geworden. Jennys Silikonpuppen – Körper und ihre in anderen Kategorien denkende Seele lassen mich Lust einfach nur erleben. Ohne Orgasmusdruck, ohne Potenzbestätigung und vor allem ohne ständige Rechtfertigung von Lust.

Die Freude an dieser Welt geht bei mir mittlerweile soweit, dass ich gar keine Frau mehr kennen lernen will, die nicht ebenso frei in dieser Hinsicht sein will. Ich will keine auf pseudosexuell befreite Frau tuende Dame um mich haben, die zwar groß im Reden schwingen ist, aber dann bei jeder kleinen Veränderung des Standardrepertoirs die große Panik bekommt, weil sie im Genderwahn ist oder mit ihrem Körper nicht im Reinen oder die Sexualität als ständiges Hollywoodmärchen sieht. Sex, Erotik und Lust sollten heute, in Zeiten der Verhütungsmöglichkeiten, vor allem Genuß und Entspannung sein und ich will keine Frau mehr um mich haben, die es nicht eben so sieht.

Zu schön ist diese Welt, die ich nun mit meiner Silikonpuppe und der süßen Jenny in ihr erleben darf. Ich will und möchte sie einfach nicht mehr missen.



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